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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von inya:

total toll

Von Angesicht zu Angesicht von Dominik Eulberg; Thomas Hörren; Thorben Danke

Als ich Dominique Eulberg als einen der Autoren gesehen habe, hatte ich es nicht gleich verstanden, da ich ihn eigentlich als DJ kenne. Aber dies macht nichts, da dieses Buch wirklich herausragend ist. Denn es dreht sich alles in diesem Buch um die beeindruckende Spezies der Insekten. Es ist faszinierend wieviel Arten es von diesen Krabblern gibt und wie sie sich aufteilen.

Doch vor allem ist die Größe des Buches beeindruckend und natürlich noch mehr die Bilder. Denn dieses Buch zeigt in einer atemberaubenden Art und Weise Nahaufnahmen in einem riesigen Format von den verschiedenen Insekten so wie wir sie noch nie gesehen haben. Ich finde diese Buch super und man kann es sich immer wieder anschauen, um einfach zu staunen. Ich kann es allen interessierten Naturforschern empfehlen. Auch meine Kinder schauen es sich sehr gerne mit mir an.

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Rezensionen von Reiseweise:

Klatsch und Tratsch

Wallis Simpson von Michaela Lindinger

Wallis Simpson, Duchess of Windsor und Frau des abgedankten Königs von England, ist eine eher ungewöhnliche Wahl für eine Buchreihe, die sich ansonsten offenbar als Heldinnen zu bezeichnenden Frauen widmet. Denn als Heldin wird Wallis in diesem Buch definitiv nicht dargestellt - im Gegenteil: Sie wird als berechnend, verletzend, unsicher, masochistisch, unbelesen, unsympathisch und machthungrig beschrieben.

Nach zweihundert Seiten ist die erste Szene zu finden, in der sie Bewundernswertes tut.
Ihr Ehemann Edward kommt ähnlich schlecht weg (dumm, willenlos, kindisch) in den Kapiteln, die als Doppelbiographie der beiden Berühmtheiten dienen.
Dass ich dieses Buch so schlecht bewerte, liegt aber nicht an den unsympathischen Personen - dies sind historische Wahrheiten, das ist nicht das Problem. Problematisch ist, wie viel Spekulation das Buch enthält:
Da wird über mehrere Kapitel erzählt, dass Wallis Simpson intersexuell gewesen sein müsse. Beweis? Die Vermutungen einer Autorin eines anderen Buches über sie und ihre - Zitat! - "großen Hände". Und Edward? Bestimmt schwul. Beweis? Sein bester Kumpel war möglicherweise schwul, aber das weiß man auch nicht genau, denn über so etwas wurde ja nicht geredet damals. Diverse bekannte Persönlichkeiten werden nebenbei als lesbisch benannt, was ja alles interessant wäre, wenn mehr als regenbogenpresseartige Vermutungen geliefert werden würden.
Ebenso hat mich gestört, wie viele inhaltliche und redaktionelle Fehler es gab. Es macht einen Unterschied, ob von einer guten Partei oder einer guten Partie geschrieben wird und Wallis Simpson, die 20 Jahre nach dem Ende der Sklaverei in den USA geboren wurde, konnte unmöglich wie im Buch beschrieben, den Lynchmord an einem Sklaven in Baltimore gesehen haben.

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Rezensionen von Lesemama:

Ganz nett

Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Delphie ist erst 27 Jahre als sie jämmerlich an einen Mikrowellenburger erstickt und stirbt. Im jenseits angekommen trifft sie auf ihr perfect Match und freut sich kurz über ihren Tod. Aber dann stellt sich der Tod des Mannes als Irrtum heraus und er darf zurück nach London.

Auch Delphie bekommt eine zweite Chance, wenn sie innerhalb zehn Tage ihr perfect Match findet und dieser sich in sie verliebt und küsst, darf sie bleiben.


Meine Meinung:

Mich sprach das Cover und der Klappentext an, es klang nach einer Humorvollen Geschichte. Ich fand es aber teilweise zu vorhersehbar und die "Zufälle" ab dem dritten auch nicht mehr lustig. Es war nette Unterhaltung, ich wurde aber nie wirklich warm mit Delphie, ich fand sie sehr lange sehr nervig und erst das Ende hat mir dann besser gefallen. Mir war der Humor zu plump und mir fehlte Gefühl, was auch für eine Rom Com für mich dazugehört. So reichte es nur für nette Unterhaltung.

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Rezensionen von Tara:

Historisch, spannend & emotional

Im Takt der Freiheit von Hanna Caspian

„Im Takt der Freiheit“ ist ein gut recherchierter historischer Roman der in Köln lebenden Autorin Hanna Caspian.

Die Handlung beginnt im März 1888 in Berlin.
Als Töchter des Eisenbahn-Magnaten Egidius Louisburg können sich Felicitas und ihre jüngere Schwester Tessa alles leisten, was sie sich wünschen und ihnen wird jeder Handgriff abgenommen.

Da Egidius der Meinung ist, dass Felicitas so langsam heiraten sollte, hat er einen Ball geplant, der unvergesslich sein und bei dem Felicitas in den ersten Zirkel der Gesellschaft aufsteigen soll. Seine Tochter ist allerdings noch lange nicht so weit.

Mit Felicitas hat die Autorin eine mutige und sehr willensstarke Protagonistin erschaffen. Sie setzt sich für geschundene Tiere ein und bringt mit ihrem Verhalten ihre Gouvernante Fräulein Korbinian zur Verzweiflung. Auch ist sie keineswegs bereit dem Weg, den ihr Vater für sie vorgesehen hat, ohne Widerstand zu folgen.
Viel mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht erzählen, um nicht zu sehr der Handlung des Buches vorzugreifen.

Der Schreibstil von Hanna Caspian ist lebendig und bildhaft. Ich fühlte mich direkt in die Zeit zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückversetzt. Die Umgebung, das Verhalten der Gesellschaft, das passte einfach alles perfekt. Auch die Charaktere werden gut beschrieben, so das ich schnell nicht nur ein gutes Bild von Felicitas, sondern auch von ihrem Vater, Fräulein Korbinian, ihrer Zofe Minna, ihrer Freundin Elsa und den übrigen Figuren hatte.
Vorweg gibt es ein hilfreiches Personenverzeichnis, auf das ich gerne während des Lesens zurückgegriffen habe.

Thematisch hat der Roman einiges zu bieten. Es geht um Emanzipation, Freiheit, das Leben der Gesellschaft in den unterschiedlichen Schichten, Liebe, die Bedeutung des Zweirads in der Geschichte und vieles mehr. Es ist zu merken, dass die Autorin ausgiebig recherchiert haben muss.

Durch eine Zeichnung des Handlungsortes im vorderen Innencover und das informative Nachwort der Autorin wird der Roman gelungen abgerundet. Wer gerne historische Romane liest, wird hier gute Unterhaltung finden.

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Rezensionen von barbara.liest:

langweilig

Über Leben und Tod von Florian Klenk

Voller Spannung habe ich auf dieses Buch gewartet und mir erwartet viele interessante Geschichten über das Leben und den Tod lesen zu können.
Die ersten Seiten fand ich als Einstieg schon mal ganz witzig und erhoffte mir, dass es in diesem Stil weitergehen wird.
Der Autor hat viel Zeit mit dem Gerichtsmediziner verbracht und einiges über ihn und seine Arbeit erfahren.

Leider hab ich als Leserin vorallem ganz viel über das Leben von Herrn Reiter und seine Vorfahren erfahren und die wenigen Anekdoten und Fälle aus dem Arbeitsalltag des Gerichtsmediziners waren für meinen Geschmack etwas wenig.
Die Sammelleidenschaft und die Faszination für den Tod konnten durch das Lesen des Buches gut herauskommen, das Cover war etwas steril aber passend für das Thema.

Der Schreibstil konnte mich leider auch nicht mitnehmen und so muss ich sagen, dass das Buch sterbenslangweilig war.

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Rezensionen von Jule:

Auf das Leben

Die Sache mit Rachel von Caroline O'Donoghue

4,25/5

"Die Sache mit Rachel" von Caroline O’Donoghue und gesprochen von Nora Schulte ist ein Buch, das auf vielen Ebenen agiert und das Leben von Rachel mit all seinen Schattierungen zeigt. Es geht um die Freundschaft, die Liebe, Vertrauen und Fehler. Caroline O’Donoghue zeigt eindrucksvoll, dass es okay ist, wenn das Leben mal nicht so läuft.

Besonders die Charaktere werden mir im Gedächtnis bleiben. Insbesondere Rachel: Sie erlebt so viel und ihre Gefühle werden sehr eindrücklich geschildert. Man erlebt ihr Leben mit ihr und es fühlt sich beinahe so an, als wäre man mit ihr befreundet. Dazu kommen mit Dr. Fred Byrne, ihr Literaturprofessor und James, ihrem besten Freund, zwei Männer in die Geschichte, die dem Ganzen eine gewisse Dramaturgie verleihen, die anders ist, als man vielleicht denkt. Und dann gibt es da ja auch noch den anderen James. James Carey, der nur Carey genannt wird, weil Rachel eben schon einen James in ihrem Leben hat. Mit ihm ergeben sich noch weitere Dynamiken, die weitere Facetten offenbaren.

Zwar benötigte ich so meine Zeit, bis ich richtig in die Geschichte fand, weil sie sich besonders zu Beginn und in der Mitte etwas zog, dennoch konnte mich das Ende voll und ganz abholen. Es ergibt sich einfach ein super Gesamtbild. Gerade auch aus dem Grund, dass mit Nora Schulte eine Sprecherin gewählt wurde, die Rachel von der Stimme her so einfach passend widerspiegelt. Die Emotionen und Gefühle kommen an den richtigen Stellen rüber, aber auch diverse andere Nuancen stechen hervor.

Schlussendlich ist es auch eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, eben weil so viele wichtige Themen, die das Leben betreffen, angesprochen werden. Eine Empfehlung ist es definitiv, denn nicht alle Tage lernt man so viel über das Leben einer jungen Frau in Irland.

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Rezensionen von Claudia R.:

magisch starke Geschichte

LESEZUG/2. Klasse - Lesestufe 2: Mimi Medusa - Ohne Magie klappt Schule nie von Sabi Kasper

Klappentext / Inhalt:

Auf Burg Wundersam wird der Schulalltag nie langweilig! Hier stehen Magie und Zauberei ganz oben auf dem Stundenplan.
Als Mimi Medusa ihr Referat vermasselt, scheint nichts mehr zu klappen. Verzweifelt sucht sie nach ihrer verlorenen Magie. Mit Hilfe ihres besten Freundes und einem geheimnisvollen Talismans erkennt Mimi, dass wahre Stärke von innen kommt, und lernt, über sich selbst hinauszuwachsen.

Cover:

Das Cover ist einfach cool gestaltet. Eine große Burg ziert den Hintergrund und ein Teil der Charaktere ist hier auch bereits erkennbar. Das Cover ist ansprechend und toll umgesetzt. Optisch und farblich auch sehr gut gelungen.

Meinung:

Eine wundervolle, unterhaltsame und spannende Fantasygeschichte für Erstleser. Mit großer Schrift und toller Gestaltung. Auch die Lesesticker fördern die Lesemotivation und stärken die Lesekompetenz. Lesen lernen leicht gemacht und diese wunderschöne Geschichte lädt regelrecht dazu ein.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Schriftgröße ist ansprechend und passend gewählt. Auch die Kapitellänge ist sehr angenehm und unterstützt so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar. Auch die Überschriften sind gut gewählt, ohne zu viel dabei zu verraten.

Die Charaktere sind einfach zauberhaft niedlich und sehr facettenreich umgesetzt. Besonders in Mimi kann man sich sehr gut hinein versetzten. Auch bei ihr geht nicht immer alles gut und man kann ihren Ärger und auch ihre Ängste gut nach empfinden. Es wirkt sehr authentisch und die Situationen sind sehr lebensnah. Zugleich spielt es aber in einer wundervollen Fantasywelt, die die Kreativität und Fantasie anregt.

Die bunten Illustrationen runden das ganze sehr schön ab. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene und setzen dies sehr schön um. Die bunten Illustrationen sind wunderschön und auch sehr detailreich umgesetzt. Die Figuren sind toll gezeichnet und auch deren Gedanken und Gefühle sind durch die Gesichtsausdrücke und die vielen kleinen Details toll umgesetzt.

Die Geschichte ist wundervoll durchdacht und toll umgesetzt. Eine tolle Geschichte für Leseanfänger und zur Stärkung der Lesemotivation. Richtig toll gemacht.

Fazit:

Eine wundervolle, unterhaltsame und spannende Fantasygeschichte für Erstleser.

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Rezensionen von Netti:

Flucht aus der DDR über die Prager Botschaft

Als wir nach den Sternen griffen von Theresa Herold

Viele werden die Bilder im Fernsehen noch im Kopf haben. DDR Bürger, die über den Zaun der Deutschen Botschaft im Prag klettern, in der Hoffnung, in die BRD ausreisen zu können. Und genau davon handelt dieses Buch.

Tobias ist alleinerziehender Vater einer 3 jährigen Tochter in der DDR. Die Stasi beobachtet und schikaniert ihn und er flüchtet mit der 3 jährigen Tochter über die grüne Grenze in die Prager Botschaft.

Dort leben sie 3 Monate, zuerst mit wenigen Flüchtlingen, am Ende mit knapp 4000.

An Anfang des Buches wird kurz Tobias Leben in der DDR beschrieben, dann die Flucht, die ist sehr interessant fand. Danach handelt das Buch über das Leben und die Ereignisse in der Botschaft. Auch aus der Perspektive der Botschaftsmitarbeiterin Judith werden die Ereignisse erzählt.

Man kann sich alles genau vorstellen und ich konnte die Gefühlslage der wartenden Flüchtlinge gut verstehen. Dabei wurde sich sehr an echte Fakten und Ereignisse gehalten was mir sehr gut fand. Es muss eine sehr krasse Zeit gewesen sein, für die Flüchtlinge und auch die Mitarbeiter der Botschaft, die mit Herz, Leib und Seele versuchen, alles gut zu meistern.

Als dies alles geschah war ich 15 Jahre alt und in dem Alter hat man sich damit noch nicht so beschäftigt. Das Thema hat mich jetzt sehr interessiert, weil es echte deutsche Geschichte ist. Das Buch hat mit sehr gut gefallen, ich fand es sehr interessant, teilweise auch emotional und am Ende hatte ich mehrfach Tränen in den Augen. Danach habe ich mir erstmal bei YouTube ein Video zu diesen Ereignissen angeschaut, weil mein Interesse durch das Buch noch mehr geweckt wurde. Ich habe zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, gebe aber nur 4, da es zwar immer interessant , mir oftmals nicht fesselnd genug war.

Heute ist der 30. September und ich schreibe diese Rezension . Am 30. September 1989 durften die Flüchtlinge der Prager Botschaft endlich in die BRD reisen. Ich empfehle jedem das Buch, der an der deutschen Geschichte oder historischen Ereignissen Interesse hat. Es ist übrigens ein richtiger Roman.

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Rezensionen von Claudia R.:

herzerwärmend

Ein Herz für Pilu Pinguin von Ulrike Motschiunig

Klappentext / Inhalt:

Pilu, der kleine Pinguin , bringt ordentlich Schwung in das Leben seiner Pinguinfamilie. Denn, ohne es zu wollen, hält er mit seinen einzigartigen Ideen alle ganz schön auf Trab und tanzt gerne mal aus der Reihe. Bald aber erkennen die Pinguine, dass Pilus großes Herz und sein Blick auf die Welt eine große Bereicherung für alle sind.

Wieder einmal begeistert Ulrike Motschiunig Junge und jung gebliebene Leser mit ihren liebevollen Geschichten! Gemeinsam mit den herzerwärmenden Illustrationen von Alina Spiekermann zaubern sie ein Lächeln auf die Gesichter ihrer Leser.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet und zeigt einen sehr fröhlichen und süßen Pinguin. Farblich und auch optisch ist das Cover wunderschön umgesetzt und auch die vielen Schneeflocken drumherum runden es sehr schön ab.

Meinung:

Eine sehr warmherzige und liebevolle Geschichte, die zeigt, dass jeder auf seine Art großes erreichen kann. Pilu ist sehr aufgeschlossen und manchmal etwas andres in seinem Denken und Handeln. So hält er den Rest der Pinguine auf Trab, wenn auch ungewollt. Aber diese besondere Art hat auch seine Vorteile und ist dabei auch eine Bereicherung.

Inhaltlich möchte ich jedoch nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Die Textpassagen haben eine angenehme Länge und es ist verständlich und nachvollziehbar umgesetzt. Man kann Pilu gut nachempfinden und sich in den Pinguin und die Situationen sehr gut hinein empfinden. Toll wird das Ganze durch großflächige bunte Illustrationen abgerundet. Diese veranschaulichen das Gelesene und setzen dies sehr schön um.

Die Geschichte hat eine gewisse Tiefe und ist sehr liebevoll und warmherzig umgesetzt. Pilu ist einfach total niedlich und sehr positiv im Handeln, auch wenn er Dinge nicht immer so macht, wie man erwartet, so meint dieser es stets gut und trägt sein Herz am rechten Fleck.

Eine wunderschöne und sehr niedliche Geschichte, die begeistert. Zauberhafte schöne Illustrationen und eine wundervolle Umsetzung.

Fazit:

Eine sehr liebevolle und warmherzige Geschichte, die begeistert.

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Rezensionen von LeserinLu :

Rasant, kreativ, intelligent

Antichristie von Mithu Sanyal

"Antichristie" ist ein Roman, wie ich ihn noch nie zuvor gelesen habe – und er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte beginnt im London des Jahres 2022, unmittelbar nach dem Tod der Queen. Inmitten der Trauernden tritt Durga auf, internationale Drehbuchautorin sowie Tochter eines Inders und einer Deutschen.

Ihr neuestes Projekt, eine dekoloniale Neuauflage eines Agatha-Christie-Films, bildet den Rahmen der Erzählung. Doch plötzlich springt die Handlung ins Jahr 1906, und Durga begegnet indischen Revolutionären, die keineswegs die pazifistischen Ideale Gandhis vertreten, die Durga immer für richtig gehalten hatte.

Die raschen Wechsel zwischen den Zeitebenen tragen wesentlich zum Sog des Romans bei. Die Erzählung ist rasant und voller Energie, doch ebenso wird das Tempo immer wieder durch sprachliche und formale Experimente aufgelockert. Diese stilistische Vielfalt sorgt dafür, dass auf den über 500 Seiten niemals Langeweile aufkommt. Gleichzeitig wird man als Leser:in herausgefordert: Die Erzählweise zwingt einen zum Nachdenken und es entstehen ständig neue Fragen über Kolonialismus und die damit verbundenen Widerstandsbewegungen.

Der Roman schafft es, historische Fakten mit persönlicher Tiefe und einer erzählerischen Leichtigkeit zu verbinden, die niemals belehrend wirkt. Stattdessen werden Perspektiven auf komplexe Fragen aufgezeigt, und man ist stets dazu eingeladen, sich selbst eine Meinung zu bilden. Durga als zentrale Figur, die mit beiden Kulturen tief verwoben ist, fungiert als Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart – und zwischen den verschiedenen Perspektiven auf die britische Kolonialherrschaft. Trotz des scheinbar schweren Themas liest sich der Roman deshalb oft erstaunlich leicht. Dafür sorgt auch der trockene, scharfzüngige Humor, der die Geschichte durchzieht. Es gibt wenige, wenn auch spürbare Passagen, die sich in die Länge ziehen, aber angesichts der 550 Seiten ist das kaum vermeidbar und schmälert das Lesevergnügen nur minimal.

Es scheint fast unangemessen, bei einem solch ernsten Thema so viel Freude am Lesen zu empfinden – und doch ist genau das die Stärke von "Antichristie". Es ist ein Roman, der fordert und bewegt, aber auch unterhält.

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