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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von xsarangbooks:

Süße Idee!

Mein Lichter-Klappen-Buch - Ins Bett gehüpft, unter die Decke geschlüpft von Katja Richert

Bei diesem Kinderbuch handelt es sich um ein Klappbuch mit einer Lichterfunktion. Es wird ab einem Alter von zwei Jahren empfohlen. Es werden verschiedene Tierarten als Kind und Eltern oder auch mal zu Abwechslung Großeltern abgebildet. Diese bringen ihre Kinder ins Bett bzw. decken dann quasi ihre Kinder mit den "Klappen" zu und währenddessen gehen auch die drei LED-Lichter aus.

Die Lichter sind also mit der Geschichte verbunden und somit für die Kinder beim Zubettgehen etwas besonderes. So eine süße Idee!
Der Inhalt des Textes ist sehr einfach und altersgerecht. Dieser ist wie ein Reim aufgebaut, sodass man das eigene Kind quasi beim Vorlesen in den Schlaf "singt". Die Illustrationen sind auch sehr gut und passend und auch schön bunt. Auch ist es sehr handlich, sodass die Kinder auch selber im Buch blättern können. Süße Einschlafbegleitung, mein Neffe mochte es sehr! (4/5).

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Rezensionen von Lesemama:

Drachenplage

Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle

Zum Buch:

Im Königreich Bellemontagne sollen bald die Hochzeitsglocken läuten. Die Prinzessin hat sich einen Prinz ausgesucht, aber das Schloss wird von einer Drachenplage heimgesucht. Die Drachen sind in dem Fall keine imposanten Tiere, sondern werden wie Ungeziefer behandelt.
Robert ist Kammerjäger, spezialisiert auf Drachenjagd, aber das ist nicht das was er gerne machen möchte.

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht so genau was ich erwartet habe, aber das ganz sicher nicht. Ich las zwar, das es der Autor von Das letzte Einhorn ist, das Buch las ich aber nie.
Eigentlich erwartete ich eine abenteuerliche Drachengeschichte und keine Klamaukvorstellung. Den Beginn fand ich auch etwas schwierig, die Sprache war für mich nicht so flüssig zu lesen. Aber die Geschichte wiederum fand ich total amüsant, nachdem ich mich eingelesen hatte. Es hatte für mich irgendwie eine das Leben des Brian Erinnerung. Teilweise so überzogen, fand es schon amüsant zu lesen.

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Rezensionen von Lesemama:

Underworld

Starling House von Alix E. Harrow

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Opal lebt in Eden, einer Stadt, die hauptsächlich vom Kohleabbau lebt und dementsprechend ungesund ist das Leben dort. Um für ihren sechzehnjährigen Bruder ein besseres, gesündere Leben zu schaffen, arbeitet sie in Aushilfsjobs uns spart jeden Cent.

In Eden gibt es aber auch das Starling House, das sie magisch anzieht. Eines Tages lernst sie den Besitzer Arthur Starling kennen und er stellt sie als Haushälterin oder eher Reinigungstraft ein. Aber mit dem Haus stimmt irgendwas nicht.


Meine Meinung:

Das Cover hat mir schon sehr gefallen, ein wundervolles Fantasybuchcover, sehr passend. Die Geschichte beginnt damit das Opal von ihrem bisherigen Leben erzählt und von ihrem Lieblingsbuch, schon als Kleinkind, The Underworld von E. Starling, einer Bewohnerin genau jenes Hauses, in dem sie nun arbeitet. Das mit dem Haus irgendwas nichr stimmt, liest man auch recht schnell raus.
Ich mochte den Schreibstil, vor allem die Fußnoten, die allerhand zu der Geschichte beitragen, fand ich ganz witzig, die Idee kannte ich zwar schon von einem anderen Fantasybuch, trotzdem kommt es nicht oft vor.
Ich fand die Story echt gut, auch wenn es doch etwas langsam begann und erst später richtig spannend wurde. Es gab auch immer wieder Anspielungen zum Leben der Starlings, die erst nach und nach aufgeklärt wurden. Mir hat das Bich jedenfalls sehr gefallen, es ist fantasievoll, unterhaltsam und spannend. Ein Pageturner, den ich innerhalb kürzester Zeit durch hatte.

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Rezensionen von Lesemama:

Es hat mich sehr berührt

Lauter als das Meeresrauschen von Nina Voss

Zum Buch:

Emma verbringt ihre Semesterferien im fernen Neuseeland um bei einer Freundin ihrer Mutter auszuhalten. Die Familie Henning betreibt ein Unternehmen für Whalewatching und da Emmi Meeresbiologie studiert, bietet es sich einfach an. Außerdem muss Emmi immer noch mit den Folgen eines Unfalls zu leben lernen.

Der Sohn der Hennings, Valentin, scheint überhaupt nicht begeistert von Emmis Aufenthalt, er ist abweisend und unfreundlich. An anderen Tagen jedoch ist er freundlich und zuvorkommend. Was will Valentin von Emmi?


Meine Meinung:

Mich sprach das wunderschöne Cover an und ich mag die Bücher des Magellan-Verlags sehr gerne, sie sind was besonderes.
Und es war was besonderes. Emmi hat ihre Probleme, versucht aber zurück ins Leben zu finden und macht das sehr gut. Nach und nach erfährt man, was ihr passiert ist. Aber warum ist Valentin so unterschiedlich. Mal kribbelt es zwischen ihnen, mal meidet er sie und ist total abwesend. Warum das so ist, erfährt man lange nicht. Aber die Chemie stimmt und es hat mich berührt, was die beiden alles erlebt haben. Und dann gibt es noch Ida, Valentins kleine Schwester, nur ein Jahr jünger als Emmi und ein absoluter Wirbelwind, sie lockert die Story schön auf.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen. Eine berührende Geschichte über die Probleme des Erwachsenwerden. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher der Reihe. Könnte echt was werden.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Faszinierende Geschichte - intelligent und ganz wunderbar erzählt

Intermezzo von Sally Rooney

Ich habe ein Faible für irische Autoren und mich sehr darüber gefreut, dass ein neuer Roman von Sally Rooney erschienen ist. Vor Jahren hat mich "Schöne Welt, wo bist du" begeistert, und nun war ich neugierig, ob ihr neues Buch mich auch würde begeistern können. "Intermezzo" hat "Schöne Welt, wo bist du" in meinen Augen sogar noch übertroffen und ist für mich bereits jetzt eines meiner diesjährigen Lesehighlights!

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die beiden Brüder Peter und Ivan Koubek.

Der 32-jährige Peter, der zu viel Alkohol und Medikamente konsumiert, arbeitet als Anwalt, während sein 10 Jahre jüngerer Bruder Ivan ein Schachgenie ist und seinen Lebensunterhalt mit Datenanalysen für Techkonzerne verdient. Die Brüder trauern um ihren Vater, der kürzlich nach 5-jährigem Kampf gegen den Krebs verstorben ist. Peter befindet sich in einer Konfliktsituation, er ist in die junge Studentin Naomi verliebt, sein Herz gehört jedoch immer noch seiner ersten großen Liebe Sylvia, die sich nach einem schweren Unfall von ihm trennte, um ihm das Leben an der Seite einer Frau, die unter ständigen Schmerzen leidet, nicht zuzumuten. Ivan lernt bei einem Schachevent Margaret kennen, die in einem Kulturzentrum Veranstaltungen organisiert und von ihrem alkoholkranken Mann getrennt lebt. Die beiden verlieben sich ineinander, doch für Margaret stellt es ein großes Problem dar, dass sie 14 Jahre älter als Ivan ist. 

Auch diesmal hat mich die intelligente Sprache und der schöne Schreibstil der Autorin begeistert. Sie erzählt die einzelnen Kapitel abwechselnd aus Sicht der Brüder, wobei die Erzählweisen sich unterscheiden. Peters Gedankengänge sind hektisch und abgehackt, während aus Ivans Perspektive eher ruhig erzählt wird. Wie in "Schöne Welt, wo bist du" verzichtet Sally Rooney auch in diesem Buch auf Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede. 

Sally Rooney beschreibt nicht nur Peter und Ivan, sondern auch die Nebenfiguren liebevoll und lebensecht und lässt uns tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Die komplizierten Beziehungen sind perfekt dargestellt, das Verhältnis der Brüder zueinander sehr eindrücklich beschrieben, ebenso ihr schwieriges Verhältnis zur Mutter, die ihren Mann verließ, als Ivan fünf Jahre alt war. Peter und Ivan sind sehr verschieden, hier der erfolgreiche Peter, auf der anderen Seite der jüngere Bruder, der immer voller Bewunderung auf den Älteren blickte. Der selbstbewusste Peter geht früh eigene Wege, während der verschlossene und etwas unbeholfene Einzelgänger Ivan zurückbleibt. Im Laufe der Jahre werden sie sich fremd und suchen erst nach dem Tod des Vaters wieder Kontakt zueinander.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an bis zu seinem stimmigen und hoffnungsvollen Ende in seinen Bann gezogen. Es ist eine Geschichte über Trauerbewältigung und Verzweiflung, über Liebe, Begehren und Freundschaft. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und habe mit ihnen gefühlt, mit ihnen gelitten. Meine Lieblingsfiguren waren der introvertierte Ivan und die zaudernde Margaret, die sich behutsam einander annähern. 

Absolute Leseempfehlung für dieses Meisterwerk, das mich gleichermaßen gefesselt, aufgewühlt und berührt hat!

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Rezensionen von _ich.lese_:

Großartig

When The Moon Hatched von Sarah A. Parker

Raeve ist Mitglied einer Rebellion und hat sich als dieses geschworen zu kämpfen. Auch wenn es ein schwerer Kampf ist und ihr Leben kosten kann. Sie kämpft für mehr Gerechtigkeit und gegen die Unterdrückung durch die, die den Thron beerben wollen und nur an ihrer Macht interessiert sind.

Dann steht Kaan vor ihr, der Herrscher den sie am meisten verabscheut, aber dessen Drache hat ihr nunmal das Leben gerettet.


When the Moon hatched ist der Auftakt einer neuen Trilogie und hat mich tatsächlich von Beginn an begeistert. Tolle Charaktere, ein interessantes Worldbuilding und Drachen, mehr braucht es zur Zeit bei mir nicht.
Mich hat das Cover total angesprochen, ich mochte den Schreibstil und ich habe es wirklich so gerne gelesen, für mich jetzt schon ein Highlight. Ich mochte die Liebesgeschichte, die so richtig schön langsam in Fahrt kam, ich mochte die Fantasywesen, ich kann sagen, ich mochte tatsächlich alles an dem Buch. Auch wenn das Ende ein wenig fies ist.

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Rezensionen von Tara:

Eiskalte Spannung

Blutbuße von Viveca Sten

„Blutbuße“ ist bereits der dritte Fall für Hanna Ahlander der in Schweden lebenden Autorin und Juristin Viveca Sten. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können ohne Vorwissen aus den beiden vorherigen Bände gelesen werden.

Die Handlung beginnt im März 2021. Die 56-jährige Stockholmer Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind verbringt ihren Osterurlaub mit Skifahren in der Nähe von ihrem neusten Projekt.

Sie träumt seit Jahren davon das verlassene Hochgebirgshotel ihrer Kindheit im schwedischen Storlien in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Sie hat bereits viel Arbeit in das Projekt gesteckt, allerdings sind nicht alle davon begeistert. Seitdem ihre Pläne bekannt geworden sind, wird sie bedroht.
Als sie erstochen in ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, haben Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog einen neuen Fall.

Die Kapitel sind kurz - 124 auf nur 544 Seiten - wodurch beim Lesen ein richtiger Sog entsteht.
Der Schreibstil ist durch die vielen Dialoge sehr lebendig und leicht zu lesen.

Neben dem Fall gibt es immer wieder Einzelheiten aus dem Privatleben von Hanna und Daniel. Es ist toll, die beiden so langsam immer näher kennenzulernen und auch an ihrem Leben außerhalb der Ermittlungen teilzuhaben.

Die Spannung steigt stetig und es gibt zahlreiche Wendungen, die bei mir immer wieder für Erstaunen gesorgt und mich an das Buch gefesselt haben.

Die Beschreibung der winterlichen Umgebung ist einfach großartig und hat bei mir direkt für Kopfkino gesorgt. Durch die detaillierten Schilderungen war zu spüren, dass die Autorin den Schauplatz ausgesprochen gut kennt und diesen beim Schreiben sicherlich direkt vor Augen hatte. Tatsächlich verbringt Viveca Sten ihre Wintertage beim Skifahren an diesem Ort.

Die Auflösung ist schlüssig und hat für mich perfekt gepasst.
Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Fall mit Hanna Ahlander und ihrem Kollegen Daniel Lindskog.

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Rezensionen von manu63:

Ein Meister seines Faches

Der Meister der Karten von Johanna von Wild

Der Meister der Karten ist ein historischer Roman der Autorin Johanna von Wild. Erzählt wird die Geschichte von Martin Waldseemüller der seine Liebe zur Kosmographie ausleben kann und die sieben Künste studiert.

Fiktion und Historie werden im Buch gut verquickt und die damalige Zeit wird interessant geschildert.

Der Schreibstil ist gut lesbar und Spannungsbögen werden gut gesetzt. Die Handlung bewegt sich in zwei Erzählsträngen aufeinander zu.

Die Perspektiven wechseln zwischen Martin und Elena hin und her, wobei Elena eine fiktive Person ist. Zwischen Elena und Martin entspinnt sich eine Romanze mit deren Ende ich nicht glücklich bin. Das ist aber meine persönliche Geschmackssache.

Die Herstellung der berühmten Waldseemüllerkarte zusammen mit Matthias Ringmann wird interessant und anschaulich beschrieben, das nimmt aber nur einen kleinen Teil der Geschichte ein.

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Rezensionen von t3833:

Definitiv eines meiner Jahreshighlights!

When The Moon Hatched von Sarah A. Parker

„When the Moon Hatched” von Sarah A. Parker vereint alles was ich liebe: das Romantasy-Genre, verbotene Liebe, Slowburn, Feen und Drachen!
Wir folgen unserer Hauptprotagonistin Reave. Sie ist Mitglied der Rebellion und hat aufgrund ihrer Vergangenheit eine sehr harte Schale entwickelt. Nach einem gescheiterten Rachefeldzug, wird Raeve zu Tode verurteilt.

Jedoch wird sie von Kaans Drachen gerettet und in sein Königreich gebracht. Und obwohl sie Kaan, einen mächtigen Herrscher, verabscheut, kann sie doch irgendwann die Anziehungskraft zwischen ihnen nicht mehr leugnen. Das Einzige was ich an diesem Buch zu kritisieren habe ist, dass ich anfangs Probleme hatte dem World-Building zu folgen. Nach den ersten 100 Seiten, war ich aber so von der Geschichte gefesselt, dass ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich wurde an vielen Stellen von unerwarteten Wendungen überrascht und habe die Spannung und emotionale Tiefe der Charaktere wirklich genossen. „Wenn der Mond schlüpft“ ist wirklich eine wunderbare Ergänzung zur Bibliothek aller Fantasy-Fans.

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Rezensionen von C.P.:

So unterhaltsam wie erhofft

Long Live Evil von Sarah Rees Brennan

Das ist ein phantastisches Buch gewesen!
Ist es vorhersehbar? Ja, aber auch immer wieder doch überraschend.
Bedient es Stereotypen? Ja, in Massen, aber irgendwie auf eine sehr humorvolle Art und Weise.
Es ist erfrischend anders, aber irgendwie doch auch wie so viele andere Bücher aus dem NA Fantasy Reigen.

Ich fand es auf jeden Fall sehr unterhaltsam und es war genau das Buch, was ich brauche, um mich nach den Sommermonaten aus meiner jährlichen Leseflaute zu holen.

Die Prämisse fand ich von Anfang an total spannend. Eine Protagonistin, die nicht die strahlende Heldin sein will, sondern die Rolle der Schurkin auskundschaftet. Und Rolle ist hier wirklich die richtige Bezeichnung, denn durch das Spiel von einer fiktiven Welt innerhalb des Plots konnte man als Leser:in nicht nur Rae als Protagonistin ihrer eigenen Geschichte sondern auch der Rolle einer zweiten Geschichte kennenlernen.
Irgendwie liebe ich solche Geschichten, in denen Person sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfinden (wie zum Beispiel Narnia). Und vor allem mag ich es, wenn es eine der Figur bereits bekannte Welt ist, die sie durch Bücher schon vorher entdeckte.
Dieser Wissensvorsprung war wirklich schön umgesetzt und ich fand es toll, wie die Autorin mit dem Stilmittel spielte.

Rae als Protagonistin fand ich toll. Ich mochte ihre beiden Seiten und fand viele ihrer Gedankengänge ganz spannend. Teils nur fand ich sie naiv und wahnsinnig blind für ihre Mitmenschen. Das kann man auf den Stress und die Ausnahmesituation schieben, ich bin aber mal gespannt, wie dies im zweiten Teil sein wird. Falls sich dementsprechend nichts ändert, wäre ich schon enttäuscht.
Ansonsten fand ich die Nebencharaktere auch gut. Klar, ein paar von ihnen bleiben etwas blass und entsprechen sehr Stereotypen. Aber es ist schwer, dies zu kritisieren, schließlich ist eben dieses stereotype ein Stilmittel und wird eigentlich sehr gekonnt umgesetzt. Die Charaktere sollen also teilweise sehr oberflächlich und dumpf wirken, überraschen aber dann teils auch wieder mit Ecken und Kanten.

Es ist kein herausragendes Buch, diesen Anspruch hat es aber auch nicht. Es ist aber ein unglaublich unterhaltsames Buch, das ich auf jeden Fall noch einmal lesen werde. Und das ist für mich inzwischen der Aspekt, der bei Rezensionen sehr ins Gewicht fällt. Denn meine Zeit ist kostbar, mit jedem verstreichenden Jahr schätze ich meine verfügbare Freizeit immer höher ein und diese möchte ich nicht mit mittelmäßigen Büchern verbringen, sondern mit Büchern, die ich immer wieder lesen würde. Und dies ist auf jeden Fall ein solches Buch. Für 5 Sterne reicht es mir nicht ganz, ich würde am liebsten 4.5 Sterne vergeben, runde hier aber wegen kleinerer Schwächen auf 4 Sterne ab.
Ich freue mich jetzt schon auf den (leider noch nicht angekündigten) zweiten Band!

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