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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

Wunderschön illustriert, einzigartiger Zeichenstil

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann

"Das magische Funkeln" ist ein wunderschön illustriertes Bilderbuch über Mut und Selbstvertrauen. In der Geschichte geht es um ein kleines Bärenkind, das sich nicht sehr mutig oder selbstsicher fühlt. Eines Tages bekommt es eine Feder von einem Vogel und fühlt sich tapfer und mutig. Nach einem gefährlichen Abenteuer verliert er seine Feder und niemand kann sie wieder finden.

 

Der Text ist kurz und einfach zu verstehen und eignet sich gut zum Vorlesen. Die Geschichte selbst finde ich nicht besonders originell. Was dieses Buch sportlich abhebt sind die wunderschönen Bilder. Der Zeichenstil ist wirklich einzigartig. Jedes Bild ist sehr detailliert illustriert und entführt die Leser in eine phantastische Welt, auch wenn die Tiere sehr realistisch abgebildet sind. Das Cover mit den goldenen Verzierungen wirkt hochwertig und das Buch eignet sich besonders gut als Geschenk.

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Rezensionen von tonton:

So viele Aspekte rund um den Boden!

Unser größter Schatz: Der Boden von Karolin Küntzel

Das Thema des Buches ist etwas ungewöhnlich: der Boden. Was kann man überhaupt über den Boden erzählen? Es stellt sich heraus: eine ganze Menge! Auf 78 Seiten werden unterschiedliche Aspekte besprochen. Die Reichweite an Themen ist ziemlich breit. Es geht also nicht nur um die biologische oder geologische Zusammensetzung des Bodens, sondern auch um soziale oder juristische Themen, zum Beispiel, die Ausgrabung von Artefakten oder Ressourcen, Besitzansprüche oder den öffentlichen Raum.

Der Umweltschutz wird natürlich auch thematisiert. 

Die Texte sind für Kinder relativ gut verständlich. Jedoch sind die Themen manchmal etwas herausfordernd für jüngere Leser. Es gibt viele Illustrationen, welche helfen, den Inhalt besser zu verstehen. 

Ein interessantes Sachbuch, das die Leser einlädt, mehr über etwas nachzudenken, das normalerweise unbemerkt bleibt.

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Rezensionen von rewareni:

Hoffnung

Berlin antwortet nicht von Brüseke Franz J.

In dem Roman ,, Berlin antwortet nicht“ entführt der Autor Franz J. Brüseke den Leser in eine dystopisch angehauchte Welt, wo eine nicht näher definierte atomare Zerstörung in Europa die Menschen vor den Strahlen flüchten lässt.
Zu Beginn weiß man noch nicht so recht wohin die Reise den Leser führen wird, denn man begegnet einem ICH- Erzähler, der den ganzen Roman hindurch namenlos bleiben wird.

Man erfährt nur, dass er in einem Bergwerksschacht einem Doktor hilft die bereits kranken Menschen zu versorgen und die verstorbenen zu entsorgen.
Als sie selbst den Schacht verlassen müssen begeben sich beide auf eine Reise mit noch unbekannten Ziel, wo sie zuerst Erik kennen lernen, der der Macher Typ ist und für alles sorgt, was sie für ihre Reise brauchen werden und später stößt noch Gisela dazu, eine Lehrerin.
Der junge ICH Erzähler wird lange Zeit als ,, Anhängsel“ der kleinen Gruppe beschrieben, da er nie etwas hinterfragt, sich selbst als unwichtig ansieht und sich einfach dahin treiben lässt.
Man begegnet Pilger, die ihre Hoffnung auf eine Flucht in ein sicheres Land nie aufgeben, man trifft aber auch auf Menschen, die aus Verzweiflung keine Rücksicht auf andere nehmen, da sie um ihr eigenes Leben kämpfen.
Eine abenteuerliche Reise führt Erik, Gisela und den jungen Mann nach Brasilien, wo vieles auf sie zukommt womit sie nicht gerechnet hätten. Die abenteuerliche Flucht von Deutschland nach Brasilien beschreibt der Autor sehr anschaulich und man wird mit menschlichen Schicksalen konfrontiert wo Freud und Leid oft sehr eng zusammen liegen.
Dass man hier Nachkommen deutscher Flüchtlinge trifft, die schon so lange hier leben und scheinbar in einer Zeit stecken geblieben sind wo sie von der gegenwärtigen Situation keine Ahnung haben, macht die Geschichte interessant und auch für den ICH Erzähler wird das zu einem besonderen Erlebnis.
Auch wenn die Protagonisten nie wirklich etwas von sich Preis geben und somit stets etwas unnahbar wirken, passen diese Charaktereigenschaften gut zu der Geschichte, da man sie wie in einem Film von außen betrachten und begleiten kann.
Der Titel des Romans spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte, die dabei emotional und auch traurig ist.
Schön ist dabei, wie sich der junge Mann in dem Roman weiter entwickelt, wo der Autor schöne philosophische Gedanken mit einfließen hat lassen.
Es ist kein Wohlfühlroman zu erwarten, da man durch zerstörte Gebiete reist, menschlichen Schicksalen begegnet und so manchen verzweifeln lässt ob seiner ausweglosen Situation. Trotzdem ist immer wieder ein Funke Hoffnung zu spüren und der Wunsch, dass man endlich sicher und glücklich leben kann.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine wunderbare Geschichte mit ganz viel Gefühl

Für immer und ein Jahr von Stefanie Hansen

Schreiner Jan Bode hat seine Frau Kaya an diese heimtückische Krankheit Krebs verloren. Zusammen mit seinen beiden Kindern Lina, 12, und Finn, 16, versucht er den Alltag so gut es geht zu meistern, was allen nicht leicht fällt. Außerdem hat er seiner Frau versprochen, ein Jahr lang alle Menschen, die in ihrem Geburtstagskalender stehen anzurufen und ihnen zu gratulieren.

Für den in sich gekehrten Jan eine riesige Herausforderung. Aber er fühlt sich an dieses Versprechen gebunden und erlebt bei seinen Telefonaten manche Überraschung.

Beim anschauen des Covers hat mich dieses Buch zum einen an die Bücher von Cecilia Ahern erinnert und da speziell an „PS: Ich liebe Dich“. Daher war meine Neugier schon sehr groß.
Allein die Idee Jan über den Geburtstagskalender Kontakt mit den Menschen aufnehmen zu lassen, die Kaya gekannt hat, fand ich toll. Seinen Werdegang über ein Jahr hinweg zu verfolgen, seine Trauer mit ertragen zu müssen, war schon speziell und hat mich ergriffen. Auch das Kaya, gedanklich in kursiv dargestellt, immer noch präsent ist und einzelne Situationen kommentiert, fand ich sehr schön und passend. Sie ist weiterhin für Jan präsent. Es sind aber nicht nur die düsteren und traurigen Momente, die hier vorherrschen. Ich habe hier und da auch mal schmunzeln können. Vor allem, wenn Graupapagei Herr Johansson seine Sprüche klopft oder Jan mit den Kindern versucht einen Kuchen zu backen. Auch Kayas Mutter Elke mit ihrem Lebensgefährten Chris und Jans Mutter, die gleichzeitig bei Jan und den Kindern aufschlagen nehmen der Trauer etwas den Schrecken.
Autorin Stefanie Hansen hat das nicht ganz leichte Thema mit ihrem leichten, eingängigen Erzählstil gut verpackt. Die Menschen hier sind z.T. etwas speziell. Auch von den Telefonaten, die sehr unterschiedlich ausfallen, haben mir einige sehr gut gefallen. Ich hätte mir bei der Trauerbewältigung und vor allem im Zusammenhang mit den Kindern Lina und Finn, die genau so leiden wir Jan, etwas mehr Tiefe und Zuwendung gewünscht. So wird einiges nur oberflächlich angekratzt und bleibt für mich unvollendet.

Trotz der kleinen Kritikpunkte eine emotionale Geschichte über das Loslassen und einen Neustart voller Verzweiflung und Trauer, Hoffnung und Zuversicht, die mich gepackt und berührt hat.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Ein Mensch im Zwiespalt

Und später für immer von Volker Jarck

Johann ist in den letzten Kriegstagen desertiert, als sich ihm und einigen anderen Kameraden die Gelegenheit dazu bot. Das ist durchaus verständlich und sehr begreiflich, denn welcher Soldat wollte das nicht, spätestens als immer klarer wurde, dass der Krieg verloren war. Zudem befand sich Johann mit seinen Fliegerkameraden gerade in der Nähe seiner Heimatgegend, im Norden Deutschlands.

Zu allem anderen wusste er, dass er bald Vater würde, und er hat schreckliche Sehnsucht nach seiner jungen Ehefrau.
Als an zwei Fingern auszurechnen war, dass ein anderer aus der Einheit seine Flucht verraten könnte, war er sogar versucht, ihn zu erschießen. Denn Desertion wurde standrechtlich durch Exekution bestraft. Doch im letzten Augenblick nahm er davon Abstand – zum Glück, wie sich (natürlich neben dem menschlichen Aspekt) später erwies.
Doch im heimlichen Unterschlupf ereignete sich eine Begegnung, die drohte, all seine sehnsüchtigen Pläne über den Haufen zu werfen. Für mich war bis zum letzten Wort offen, wie er sich zwischen zwei Frauen entscheidet. Denn der immer wiederkehrende Schlager „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ bewahrheitet sich an mehreren Stellen auf gefährlich kippelnde Weise.
Es ist also ein sehr spannender Roman, den der Autor Volker Jarck nach den Tagebüchern seines Großvaters schrieb, auch wenn der Text wegen der vielen Rückblenden gewisse Längen aufweist. Schauplatz ist der Fliegerhorst Stade in Norddeutschland und die Scheune einer Tante in der Nähe, auf dem Fluchtweg nach Hause zu Emmy, der jungen Ehefrau. Mir gefällt der flotte Stil, das menschliche Verständnis, die inneren Nöte und die Wärme, die man spürt. Wie viele Deserteure und Heimkehrer werden in einer ähnlichen Situation gewesen sein. Dennoch, so richtig begeistert hat mich das Buch nicht.
Ich empfehle den Roman allen, die sich für die vielen verschiedenen Facetten im Inneren eines Menschen interessieren.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Ein Mensch im Zwiespalt

Und später für immer von Volker Jarck

Johann ist in den letzten Kriegstagen desertiert, als sich ihm und einigen anderen Kameraden die Gelegenheit dazu bot. Das ist durchaus verständlich und sehr begreiflich, denn welcher Soldat wollte das nicht, spätestens als immer klarer wurde, dass der Krieg verloren war. Zudem befand sich Johann mit seinen Fliegerkameraden gerade in der Nähe seiner Heimatgegend, im Norden Deutschlands.

Zu allem anderen wusste er, dass er bald Vater würde, und er hat schreckliche Sehnsucht nach seiner jungen Ehefrau.
Als an zwei Fingern auszurechnen war, dass ein anderer aus der Einheit seine Flucht verraten könnte, war er sogar versucht, ihn zu erschießen. Denn Desertion wurde standrechtlich durch Exekution bestraft. Doch im letzten Augenblick nahm er davon Abstand – zum Glück, wie sich (natürlich neben dem menschlichen Aspekt) später erwies.
Doch im heimlichen Unterschlupf ereignete sich eine Begegnung, die drohte, all seine sehnsüchtigen Pläne über den Haufen zu werfen. Für mich war bis zum letzten Wort offen, wie er sich zwischen zwei Frauen entscheidet. Denn der immer wiederkehrende Schlager „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ bewahrheitet sich an mehreren Stellen auf gefährlich kippelnde Weise.
Es ist also ein sehr spannender Roman, den der Autor Volker Jarck nach den Tagebüchern seines Großvaters schrieb, auch wenn der Text wegen der vielen Rückblenden gewisse Längen aufweist. Schauplatz ist der Fliegerhorst Stade in Norddeutschland und die Scheune einer Tante in der Nähe, auf dem Fluchtweg nach Hause zu Emmy, der jungen Ehefrau. Mir gefällt der flotte Stil, das menschliche Verständnis, die inneren Nöte und die Wärme, die man spürt. Wie viele Deserteure und Heimkehrer werden in einer ähnlichen Situation gewesen sein. Dennoch, so richtig begeistert hat mich das Buch nicht.
Ich empfehle den Roman allen, die sich für die vielen verschiedenen Facetten im Inneren eines Menschen interessieren.

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Rezensionen von Lulu24:

Liebe zur Natur

Moments in Nature von Gamander López; Una López

Die Geschwister Una und Gamander López verbindet die Liebe zur Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Dies spürt man auf jeder Seite dieses wunderschönen Buches. Sie erzählen uns, wie sie in ihrer Familie die Liebe zur alltäglichen Natur erlernt haben, und wie Gamander mit viel Geduld den passenden Moment abwartet, bis er auf den Auslöser der Kamera drückt, um Vögel, Füchse und Mäuse in wahren Kunstwerken zu verewigen.

Diese Liebe, Ausdauer und Sorgfalt zeigen sich in den beeindruckenden Fotografien, in denen die Tiere nicht einfach abgelichtet, sondern gekonnt in Szene gesetzt werden, so dass ihre Persönlichkeit zur Geltung kommt und der Betrachter geradezu den Eindruck hat, ihre Mimik lesen zu können. Dies liegt nicht nur an der drastisch reduzierten Tiefenschärfe, die alles Unwichtige verschwinden lässt, sondern auch an der unkonventionellen Motivauswahl mitten im Landeanflug, während des Bades oder im Streit mit den Artgenossen. Wer selbst einmal versucht hat, diese Augenblicke fotografisch festzuhalten, weiß, wieviel schwerer es ist diesen richtigen Moment abzupassen, statt einen still auf dem Ast sitzenden Vogel abzulichten. Daher fand ich Gamanders Ausführungen zu seiner Tarnung, zu Licht- und Aufnahmetechniken besonders spannend und hätte sehr gerne noch mehr zu verwendeten Objektiven, gewählten Einstellungen und Tricks und Kniffen der Bearbeitung erfahren. Aber dies war im Kosmos-Verlag offensichtlich weniger im Fokus des Interesses als die Begeisterung für die Schönheit der Natur vor unserer Haustür zu wecken, und dies ist vorbildlich gelungen!

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Rezensionen von Lulu24:

Magie und Spannung

Birds of Paris - Das magische Pendel von Kathrin Tordasi

Kathrin Tordasis neuestes Jugendbuch ist der erste Band einer Reihe: Die Protagonistin Léa ist mit ihrer alleinerziehenden Mutter frisch nach Paris gezogen und beobachtet bei ihrem Spaziergang ein geheimnisvolles Mädchen, das offenbar mit einer Taube spricht. Neugierig folgt sie den beiden und steckt schon mittendrin in einem Abenteuer voller Magie und Spannung!

Die Geschichte nimmt so schnell Fahrt auf, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte, und versucht ist, nur diagonal zu lesen, um schnell zu erfahren, wie es weiter geht.

Doch das wäre schade, denn die detaillierten Beschreibungen der Stadt und der magischen Ereignisse und geheimnisvollen Orte sind wundervoll geschrieben. Und die fantasievolle Story hinter den mysteriösen Vorgängen ist einfach toll.

Léa ist ein sympathisches, sensibles Mädchen, das aufgrund zahlreicher Umzüge in der Vergangenheit einsam ist und hin und her gerissen zwischen der Sehnsucht nach Freundschaft und der Angst vor einer möglichen Ablehnung: ein Thema, das in der Altersgruppe der avisierten Leserschaft angesichts des anstehenden Schulwechsels auch im Raum steht.

So kann ich das Buch einfach nur rundum empfehlen: von Spannung und Magie bis hin zu altersgerechten Fragen nach Freundschaft und Zusammenhalt sowie Ablösung von den Eltern ist alles enthalten, was ein gutes Jugendbuch ausmacht. Und auch das tolle Cover ist eine Erwähnung wert: Es lässt den Leser sofort in die richtige Atmosphäre eintauchen.

Ich freue mich schon auf die nächsten Bände, denn es sind noch viele Fragen offen, und neue Abenteuer deuten sich schon an.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Glück

Glück von Jackie Thomae

"Glück" von Autorin Jackie Thomae versucht sich an einem emotional aufgeladenen und extrem vielschichtigen Thema: die tickende biologische Uhr der Mutterschaft. Dabei erzählt das Buch von verschiedenen Frauen an verschiedenen Stellen ihres Lebens. Die Perspektiven wechseln, einige kommen öfter, andere nur ein einziges Mal zu Wort.

Alle Personen bleiben mehr oder weniger miteinander verwoben, so dass der rote Faden durch alle Perspektiven hindurch zu erkennen ist. Hauptcharaktere sind Moderatiorin MC und Politikerin Anahita.
Sprache und Schreibstil haben mir gut gefallen, haben sich meist lesen lassen, waren jedoch auch durch andere Charaktere und Perspektiven recht ähnlich, so dass eine schnelle Unterscheidung nicht immer gelungen ist. Einige Kapitel haben mich komplett in den Bann ziehen können, andere hingegen haben mich das Buch gelangweilt aus der Hand legen lassen. Das ist schade, denn grundlegend hat das Buch ganz viel Potenzial sich mit verschiedenen Lebenswegen und Entscheidungen auseinander zu setzen.
Dabei wird jedoch klar: jede Frau entscheidet selbst, wie ihr Lebensweg aussieht, was sie glücklich macht und ob dazu ein Kind gehört oder nicht.
Insgesamt war "Glück" nett zu lesen, hat bei mir jedoch keinen nennenswerten NAchklang erzeugen können.

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Rezensionen von Lulu24:

Healthy Hacks

# Health Upgrade von Alina Walbrun

Alina Walbrun, bekannt als Doc Alina auf Instagram, hat ihr erstes Buch herausgegeben und verspricht 101 Hacks, die dich sofort gesünder machen. Weil ich kein Freund langer wissenschaftlicher Ausführungen bin, nach denen ich zwar schlauer bin, aber Probleme in der praktischen Umsetzung habe, hoffte ich hier auf schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Die Gliederung in verschiedene Kapitel zu den Themen Hormone, Darm, Mental Health, Haut, Entspannung, Ernährung, Supplements, Bewegung und Schlaf gibt dann auch schon einen Überblick über die Vielfalt der angesprochenen Themen, und lässt auch eine selektive Lektüre der Kapitel zu den Bereichen zu, in denen ich Handlungsbedarf vermute.

Durch ihre Tätigkeit als Influencerin hat Alina Walbrun ein gutes Gespür dafür, wo Unklarheiten bestehen bzw. wo widersprüchliche Empfehlungen in den sozialen Medien zu Unsicherheiten führen. So stellt sie sich den Fragen, die beim interessierten Laien aufkommen: Ist vegane Ernährung grundsätzlich gesünder? Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Proteinpulvern? Insbesondere das letzte Kapitel zum Thema Mythencheck bringt vieles kurz und knackig auf den Punkt, was eher widersprüchlich diskutiert wird und für Verwirrung sorgt.

Im Text finden sich teils anspruchsvolle Ausführungen wie z.B. gleich am Anfang die Hallmarks of Aging, aber manches wird auch recht dürftig erklärt, so dass es nicht wirklich nachvollziehbar ist. Insbesondere im Kapitel über Supplements wird einiges nur kurz angerissen, wissenschaftliche Hypothesen in den Raum gestellt, aber nicht wirklich ausgewertet. Zuerst dachte ich, dass Alina Walbrun hier eitel mit ihrer Belesenheit prahlt, ohne aber noch zur Auswertung der Datenlage zu kommen. Einige Seiten später überwog aber der Eindruck, dass sie hier absichtlich nicht zu viel verrät, weil sie es vorzieht, die Leser die Einnahme der Produkte der Firma Onegevity zu empfehlen, deren Gründerin sie ist. Hier macht sie also eindeutig ziemlich unverhohlen Werbung in eigener Sache, was auch manch andere Empfehlungen wie etwa das Loblied auf Matcha relativiert. Steht hier wirklich das gesundheitliche Interesse des Lesers im Vordergrund oder das geschäftliche der Autorin? Schade, diese unglückliche Vermischung mindert mein Vertrauen in die Glaubwürdigkeit und führt in der Bewertung des Buches zu einem Punkteabzug.

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