Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kunde:
Sehr bewegend
Mukiza von Hannes Jaenicke
Auf dem Cover blickt uns Mukiza mit großen Augen entgegen. Von diesem Berggorilla handelt dieses Buch und erzählt seinen Werdegang von klein auf. Es beruht auf einer wahren Geschichte. Denn Mukiza gibt es wirklich.
Dieses großformatiges Buch von Hannes Jaenicke ist wirklich zauberhaft. Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht.
Wunderbare farbige Illustrationen von Julius Brümmer zieren dieses Buch und laden zum Durchblättern ein. Die Handlung ist sehr bewegend erzählt. Man kann den Text den Kleinsten vorlesen und dabei die schönen Bilder bewundern. Am Ende des Buches lernt man den echten Mukiza und seine Geschichte kennen. Dies ist untermalt mit echten Fotos von Mukiza. Dieses Buch macht auch Mut. Denn die Zahl der Berggorillas ist seit den Zeiten von Dian Fossey wieder gewachsen. Ich spreche eine große Empfehlung für dieses wunderschöne Buch aus.
Wunderbares Bilderbuch zum Schutz der Berggorillas für Kinder ab fünf Jahren.
Rezensionen von Kunde:
Sehr süßes Mäuseabenteuer
Earhart von Torben Kuhlmann
Endlich gibt es ein neues Mäuseabenteuer vom großartigen Torben Kuhlmann. Diesmal findet eine Maus, die im Gemüsegarten lebt, ein Briefmarke aus Afrika und möchte unbedingt dorthin reisen.
Dieses Mäuseabenteuer hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist flüssig. Der Text ist durch wunderschöne Illustrationen von Torben Kuhlmann untermalt.
Sie sind sehr detailreich und gehen auch manchmal über zwei Seiten. Dieses Mäuseabenteuer kann man perfekt mit den Kleinsten durchblättern und ihnen die Geschichte vorlesen. Mir hat sehr gefallen, dass es ein Wiedersehen mit dem Mäuserich Humphrey gibt, den ich noch vom letzten Mäuseabenteuer kenne. Torben Kuhlmann feiert inzwischen 10 Jahre Mäuseabenteuer. Denn vor 10 Jahren erschien sein erstes Mäuseabenteuer "Lindbergh".
Sehr süßes Mäuseabenteuer für Kinder ab sechs Jahren oder älter.
Rezensionen von Tintenteufel:
Beeindruckend gut gelungen!
Unser größter Schatz: Der Boden von Karolin Küntzel
„Unser größter Schatz: der Boden“ ist ein beeindruckend gut gelungenes Sachbuch für Kinder ab 7 Jahren. Zuerst hat mich das tolle Cover angesprochen, doch der Inhalt hat mich noch mehr begeistert! Karolin Küntzel und Barbara Schulze Frenking machen auf die Bedeutung des Bodens aufmerksam.
Allein dies ist schon lobenswert, weil der Boden in seinen vielen Gestalten in der öffentlichen Diskussion erheblich weniger Aufmerksamkeit erhält als Luft und Wasser. Dabei ist er auch in so vielerlei Hinsicht Grundlage des Lebens.
So deckt auch das Buch eine breite Palette von Themen ab, die den Boden betreffen. Es beginnt mit den Grundlagen, wie dem Aufbau der Erdkruste, den verschiedenen Bodenschichten und den verschiedenen Beschaffenheiten von Boden. Besonders spannend sind dann die Ausführungen zu den verschiedenen Aufgaben von Boden als Basis im Städtebau, Lebensraum für Tiere, Anbaufläche in der Agrarwirtschaft und überlebensnotwendiger Wasserfilter wie auch Ressourcenquelle im Bergbau. Das Buch führt die jungen Leser durch komplexe Themen wie Bodenerosion und den ökologischen Wert von Mooren und Wäldern, die negativen Auswirkungen menschlicher Eingriffe wie Verdichtung, Überdüngung und Raubbau. Auch Fragen des Eigentums werden angesprochen, so dass auch die gesellschaftliche Bedeutung und gemeinschaftliche Verantwortung bis hin zu Problemen wie Verteilungskämpfen, Gebietsstreitigkeiten und Krieg thematisiert werden. Gerade bei diesen Themen empfehle ich aber eine gemeinsame Lektüre mit Erwachsenen!
Jedes Thema wird auf einer Doppelseite behandelt, wobei die Illustrationen den Text anschaulich unterstützen und Details zum Entdecken bieten. Daher kann das Buch die Kinder über einen längeren Zeitpunkt begleiten: von den ersten anschaulichen Themen bis zu den übergeordneten Themen bietet es immer wieder eine gute Grundlage für interessante Gespräche. Einfach super, wie viele Aspekte Kindern hier schon in jungen Jahren ganz kindgerecht vermittelt werden: von Biologie und Geologie über Archäologie bis zu juristischen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragen nach Eigentum, gemeinschaftlicher Nutzung und Ressourcen-Schonung!
Rezensionen von Tintenteufel:
Einstieg ins Thema
# Health Upgrade von Alina Walbrun
Medizin-Doktorandin Alina Walbrun gibt in ihrem Buch einen ersten Einstieg ins Thema gesunde Lebensführung. Sie spannt thematisch einen (sehr) großen Bogen von Ernährung, Darmgesundheit und Blutzuckermanagement über Mental Health, Entspannung und Schlafoptimierung bis zu Hautpflege und Nahrungsergänzung.
Dies ist eindeutig das große Verdienst dieses Buches: Es sensibilisiert für die Vielfalt der Aspekte, die zum Thema gehören!
Anfangs geht Alina Walbrun in die Tiefe der modernen Alterforschung und widmet sich dem Thema Langlebigkeit und den 9 Hallmarks of Aging: mitochondriale Dysfunktion, Seneszens, Proteostase, Telomerase u.a. werden jeweils in wenigen Zeilen angesprochen, aber nicht weiter vertieft. Die Tipps aus den Blue Zones der Langlebigen sind da schon konkreter und leichter umzusetzen. Dieses etwas unentschlossene Pendeln zwischen medizinischer Forschung und schlichtem Alltagswissen zieht sich durch das gesamte Buch. Sie erzählt von der interessanten Bandbreite moderner Forschung zum Thema Aging, geht bei den Tipps aber eher auf allseits bekannte Weisheiten zurück und preist z.B. sehr allgemein gesundheitsfördernde Eigenschaften (etwa das Vorhandensein sekundärer Pflanzenstoffe) einzelner Gemüseorten. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Optimierung der eigenen Ernährung reicht dies nicht.
Insbesondere im Kapitel über Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungen missfällt mir das Streifen verschiedenster Themen ohne die ausführlichere Darstellung von Zusammenhängen. Wer sich schon mit dem Thema beschäftigt hat, erfährt wenig Neues, und ein Neuling im Thema wird mit den eingefügten Blöcken mit Wissens-Facts (etwas zu Kreatin und Adenosintriphosphat) überfordert sein. Da kommt dann die (wiederholte) Werbung für die Supplements aus dem von ihr gegründeten Unternehmen Onegevity als einfache Komplett-Lösung doch gerade recht!
Da Alina Walbrun, alias Doc Alina, durch ihre Tätigkeit in den sozialen Medien im regen Austausch mit ihren Followern ist, weiß sie, was diese beschäftigt und welche Trends gerade die Runde machen. Sie geht daher auf Empfehlungen wie das Waschen von Obst mit Natron gegen die Pestizid-Belastung ebenso ein wie auf Fragen nach den gesundheitlichen Vorteilen einer veganen Ernährung. Hier wird sie gerade jungen Menschen eine Hilfe sein. Außerdem greift sie auch aktuelle Diskussionen wie etwa den Glukose-Trick von Jessie Inchauspé auf. Dies sind alles wertvolle Anregungen, aber mir fehlt oft die Tiefe und auch die Möglichkeit einer eingehenderen Beschäftigung mit dem Thema, denn das Quellen- und Literaturverzeichnis, das sich mittels eines QR-Codes aufrufen lässt, ist äußerst dürftig und bezieht sich nur auf 2 Kapitel des Buches.
Insgesamt werde ich den Eindruck nicht los, dass dieses Büchlein über weite Strecken eine notdürftig strukturierte Zusammenfassung ihrer Instagram-Reels ist. Statt inhaltlicher Zusammenhänge finden sich einzelne ‚Hacks‘ als kleine Anregungen für den Alltag, aber ohne wirkliches Verständnis für die großen Zusammenhänge stattdessen mit konkreten Einkaufsempfehlungen vom Gua-Sha-Stein bis zum Habbit-Tracker.
Daher komme ich zu einer zwiespältigen Bewertung: Es ist einerseits ein Einstieg in das Thema, der junge Leute anspricht und zugleich vielfältige Anregungen gibt und die Komplexität des Themas abbildet, andererseits fehlt oft die angemessene Einbettung in die größeren Zusammenhänge, und eine eigenständige Vertiefung des Themas fällt mangels Quellen und Literaturhinweisen unnötig schwer. Mit meinem fortgeschrittenen Alter und einigen Büchern zum Thema Longevity im Schrank gehöre ich offenkundig nicht zur Zielgruppe und halte mich daher mit meiner Kritik gerne zurück und kann das Buch jungen Frauen trotz meiner Einwände empfehlen, denn es bietet auf alle Fälle einen guten ersten Einstieg ins Thema.
Rezensionen von Tintenteufel:
Weibliche Identitäten
Glück von Jackie Thomae
Jackie Thomae stellt dem Leser in ihrem Roman ‚Glück‘ zwei Frauen vor, die sich kurz vor ihrem 40. Geburtstag die Frage stellen, ob sie durch ihre Kinderlosigkeit etwas wesentliches in ihrer Biographie unwiederbringlich verpassen oder ob sie auch ohne Mutterschaft ein glückliches Leben führen können.
Marie-Claire ist als Rundfunk-Redakteurin erfolgreich, Anahita als Politikerin, trotzdem werden beide das Gefühl nicht los, in einem wichtigen Punkt versagt bzw. ihr Potential nicht abgerufen zu haben. Und so fokussiert sich ihre Wahrnehmung zunehmend auf ihre eigenen Lebensentscheidungen auf der einen Seite und die verschiedenen Lebensentwürfe der Frauen in ihrer Umgebung auf der anderen.
Auf diese Weise gelingt es Jackie Thomae in diesem Roman, die Vielfalt weiblicher Identitäten auszubreiten: von der kinderlosen Karrierefrau bis zur aufopferungsvollen Mutter, die ihre eigene Lebensplanung zurückgestellt hat, von konventionellen Rollenbildern bis zu modernen Lösungsversuchen. Sie zeigt dabei ein beachtenswertes Geschick, sich mit großer Empathie in ihre Protagonistinnen hineinzuversetzen, ihren seelischen Befindlichkeiten sensibel nachzuspüren und diese mit dezentem Wortwitz zu beschreiben.
Dennoch konnte mich der Roman nicht begeistern: Im ziellosen Kreisen um das omnipräsente Thema Kinderlosigkeit ging der Handlungsfaden unter, oft verlor ich als Leserin jeden Bezug zu Zeit und Ort. Und auch die Protagonistinnen blieben mir trotz ihrer weit ausgebreiteten Gedankenwelt seltsam fremd, sie schienen in ihrer Welt des unendlichen Nachsinnens so gefangen, dass ich meine Bereitschaft verlor, ihnen noch länger zu folgen. Das ewig kreisende Gedankenkarussell war ermüdend und brachte die Frauen keinen Schritt weiter auf ihrem Lebensweg. Vielleicht bin ich zu rational, aber von erwachsenen und beruflich erfolgreichen Frauen hätte ich mehr bewusste Reflektion und selbstbestimmte Entscheidungen erwartet. Daher wurden bei mir Empathie und Mitgefühl zusehends durch Unverständnis und Verärgerung abgelöst. Schade!
Rezensionen von peedee:
Hach, das war schön
Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder von Petra Schier
Weihnachtsromane, Band 18: Die Sicherheitsfirma Securifant hat personell aufgestockt und Martin Liebrecht eingestellt. Lena Overbeck ist nur mässig darüber erfreut, dass ihr Vater Arndt einfach so einen Neuen eingestellt hat, der auch noch eng mit ihr zusammenarbeiten wird. Es fliegen gleich die Fetzen.
Auch der zweite Neuzugang, Maria Seifert, löst Emotionen aus, und zwar bei Arndt, denn sie kennen sich von früher. Und dann gibt es da noch Santa Claus mit einem ungelösten Problem und einen kleinen Havaneser…
Erster Eindruck: Das Cover ist wie gewohnt weihnächtlich und mit süssem vierbeinigem Model – gefällt mir.
Lena liebt ihren Job – und Ordnung. Ihre Ordnung. Dass nun plötzlich Martin, mit dem sie das Büro teilen muss, ihre Ordnung durcheinanderbringt, passt ihr überhaupt nicht. Martin ist alleinerziehender Vater der 14-jährigen Tochter Jeanine. Sie sind ein gutes Team, das zuweilen jedoch von Alice, Jeanines Mutter, gestört wird. Sie ist sehr wohl ein liebenswerter Mensch, bringt aber regelmässig alles durcheinander. So auch bei ihrem aktuellen Überraschungsbesuch. Oje! Diese Frau stellte meine Geduld sehr auf die Probe!
Der tierische Hauptdarsteller, ein kleiner Havaneser – rücksichtslos aus dem Auto geworfen! –, hat schnell mein Herz gewonnen. Lena und Martin finden ihn und nennen ihn Buddy.
Santa Claus hat ein Problem: Sein Gefühlsradar vermeldet Schwingungen, aber er kann nicht einschreiten, solange kein Wunsch an ihn gerichtet wird. Dummerweise wollen die Erwachsenen sich partout nichts von Santa wünschen. Ihm sind somit die Hände gebunden. Kurz vor knapp kommt doch noch ein Wunsch herein, aber zeitmässig wird alles sehr eng und Santa muss etliche Elfen – und Buddy – aufbieten.
Die Familienbande der Overbecks hat mich sehr berührt, insbesondere ein spezieller Tanz von Arndt und seinen beiden erwachsenen Kindern…
Jedes Jahr freue ich mich auf die Weihnachtsromane – diese dürfen bei mir durchaus märchenhaft-romantisch-kitschig sein. Und bei Petra Schiers Weihnachtsromanen gibt es jeweils noch mindestens einen Hund sowie Santa Claus mit seiner Mannschaft dazu – herrlich! Wer ihre Romane kennt, weiss, dass es sich um Bücher für Erwachsene handelt, daher gibt es auch ein paar „heisse“ Szenen. Wie immer liess sich das Buch flüssig lesen und hat mein Romantikerherz erfreut – 5 Sterne.
Rezensionen von Sago:
Ein Kuss, ein Wunsch
Nightbirds, Band 1 - Der Kuss der Nachtigall von Kate J. Armstrong
"Er küsste sie wieder und - Gott helfe ihr - sie ließ es zu. Die Magie floss bereitwillig und kraftvoll aus ihr heraus. Der Kuss nährte etwas in ihr - einen Hunger. Einen dumpfen Schmerz, den sie noch immer nicht benennen kann, aber zu fürchten weiß."
Drei Nightbirds: Goldfink, Schleiereule und Nachtigall.
Drei junge Frauen, Mathilde, Sayer und AEsa, mit erebter Magiebegabung. Ein Kuss von einer der Frauen verleiht dem Empfänger ganz spezielle Fähigkeiten und wird nur im Verborgenen weitergegeben. Wer sich hinter den geheimnisvollen Vogelmasken verbirgt, wissen nur wenige. Denn in Simta herrscht Prohibition. Und das verbotene Gut ist in diesem Fall die Magie...
Bei der Optik des Buches ist dem Ravensburger Verlag ein Schmuckstück gelungen. Umso schöner, dass der Imhalt hier locker mithalten kann. Kate J. Armstrong erzählt atmosphärisch und fantasievoll. Ihre Story glänzt mit einem originellen Magiesystem und stimmigen Worldbuilding. Die drei Nightbirds sind sehr unterschiedlich und plastisch geschildert. Wie sie gezwungen sind, aus ihrem goldenen Käfig auszubrechen, um herauszufinden, wer sie vernichten will, und für sich selbst einzustehen, hat mich durchweg gefesselt. In die Perspektiven der Nightbirds sind immer wieder Einschübe eingestreut, etwa aus gegnerischer Sicht oder sogar ein Zaubertrank-Rezept, was dem vielschichtigen Roman noch mehr Tiefe verleiht. Die Handlung hat mit Rätseln, love interests, überraschenden Wendungen und so viel Magie keine Wünsche übrig gelassen. Ich freue mich daher sehr auf die Feyrebirds, den zweiten Teil dieser Dilogie.
Rezensionen von Sheilo:
Ein absolutes Highlight
When The Moon Hatched von Sarah A. Parker
Reave ist eine der gefährlichsten Kämpferinnen der Rebellen, die keinen Auftrag scheut. Privat lebt sie zurückgezogen und ihre beste Freundin Essi ist eine ihrer wenigen Vertrauten. Um Reave in eine Falle zu locken, wird ihre beste Freundin tödlich verletzt und Reave schwört sich, dass sie sich dafür rächen wird.
Auf ihrem Rachestreifzug wird sie gefangen genommen, doch es ist ausgerechnet König Kaan, der sie rettet und sie fragt sich, was er mit ihr vorhat.
"When The Moon Hatched" ist ein mitreißender Fantasyroman von Sarah A. Parker und für mich ein absolutes Highlight. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch und hat mich immer wieder aufgrund der verwendeten, teils etwas derberen Ausdrücke, zum schmunzeln gebracht. Es gelingt der Autorin im Buch sehr gut, die Spannung bis zum Epilog aufrecht zu erhalten. Immer mehr Details kommen ans Licht, wobei sich die unterschiedlichen Perspektiven von Charaktern mit alten Tagebucheinträgen abwechseln. Das Ende ist sehr offen gestaltet und ich habe noch jede Menge Fragen, die mir durch den Kopf schwirren. Ich hoffe daher sehr, dass die Geschichte in einem Folgeband fortgesetzt wird.
Reave ist eine interessante Figur, die man von so vielen Seiten kennenlernen darf. Ich mag ihre lockeren Sprüche sehr und vor allem, wie sie mit Kaan umgeht. Sie ist eine wirklich gute Kämpferin, die auch nicht vor tödlichen Verletzungen zurückschreckt, aber sie setzt sich dabei stets für das Gute ein.
Kaan habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er hat einen wirklich großen Beschützerinstinik und ich liebe es, wie er sich um Reave kümmert und alles für sie tut. Aber auch wie er seine Schwester groß gezogen hat zeigt, was für ein wunderbarer Mensch er ist.
Das Buch bietet dem Leser unheimlich viel, neben der fesselnden Handlung kann man sich auf Drachen, aber auch sehr viel Herzschmerz freuen. Die Beziehung zwischen Kaan und Reave ist etwas ganz besonderes und ich finde, sie ergänzen sich perfekt. Natürlich dürfen auch ein paar spicy Szenen nicht fehlen.
Für mich ist "When The Moon Hatched" ein ganz besonderes Buch, trotz der hohen Seitenanzahl bin ich nur so durch die Geschichte geflogen. Am Ende gibt es noch ein Glossar sowie Übersichten der Kreaturen und Personen, was mir beim Lesen sehr geholfen hat. Ich kann dieses tolle Buch sehr empfehlen, vor allem wenn man Fantasy-Reihen wie beispielsweise Fourth Wing geliebt hat.
Rezensionen von drachenzahn:
Schöne Vorlesegeschichten zum Entdecken und Staunen
Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 1 - Was erleben wir Tag für Tag? von Inka Friese
Diese 15 Geschichten rund um die Kinder in Willewitt sind überwiegend sehr unterhaltsam und versuchen wie nebenbei, noch interessante Fakten über den Körper, fremde Kulturen und unsere Natur zu lehren. Die Charaktere sind dabei überaus sympathisch. Zudem sind sie sehr divers – z.B. hat Kiran zwei Papas als Eltern, es gibt mehrere Familien mit Migrationshintergrund, eine alleinerziehende Ärztin mit Zwillingen oder eine Mechanikerin als Mama.
Das Buch bemüht sich, seine Figuren möglichst lebensnah und klischeefrei darzustellen.
Die Geschichten selbst sind mal mehr oder weniger spannend. Manchmal finde ich den Wissenspart jedoch etwas ungeschickt eingefügt. Eigentlich will man gerade erfahren, wie die Handlung weitergeht, wird aber erst einmal ausgebremst. Die Informationen sind dabei durchaus interessant, sie wirken nur hin und wieder etwas deplatziert. Dieses Problem wurde bei den Büchern von „Monika Häuschen“ meiner Meinung nach besser gelöst, indem die Wissenstexte etwas separat in einem Kasten auf der Seite wiedergegeben wurden.
Dennoch bieten diese kurzen, in sich abgeschlossenen Geschichten gute Unterhaltung. Ich hätte mir allerdings noch mehr Bilder auf den einzelnen Seiten gewünscht.
Rezensionen von drachenzahn:
Jeder auf der Welt ist ein Esel mit dem Herzen eines Löwen
Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle
Da ich den Autoren Beagle bereits durch seinen Roman „Das letzte Einhorn“ kennen und schätzen gelernt hatte, wollte ich unbedingt sein neuestes Werk lesen. Das Buch „Ich fürchte, ihr habt Drachen“ ist eine wundervolle Mischung aus Coming of Age und Fantasy. Die drei jungen Helden entdecken auf ihrer Reise nicht nur Drachen, Magie und spannende Abenteuer, sondern auch das eigene Potenzial, das in ihnen schlummert.
Robert hat eine besondere Beziehung zu Drachen. Er versteht sie und fühlt mit ihnen. Aus diesem Grund verabscheut er seinen Beruf als Drachentöter nur umso mehr und erträumt sich ein Leben als Leibdiener. Als er von Prinz Reginald und seinem Diener angeworben wird, mit auf eine richtige Drachenjagd zu gehen, sieht er seine Chance gekommen. Der Prinz selbst hat allerdings keinerlei Interesse daran, ein Held zu werden oder sich als Mann beweisen zu müssen. Begleitet werden die beiden unter anderem von der willensstarken Prinzessin Cerise, die davon genervt ist, untätig auf ihren Traummann zu warten. Lieber nimmt sie die Sache selbst in die Hand, um zu demonstrieren, welche Fähigkeiten in ihr stecken.
An Cerise hat mich anfangs gestört, dass sie Prinz Reginald nur mit der rosa Brille betrachtet hat. Das wirkte auf mich ein wenig albern. Das lässt aber mit der Zeit nach und sie beginnt, sowohl ihn als auch sich selbst realistischer wahrzunehmen. Ansonsten mag ich die drei Helden wirklich sehr. Die Handlung ist durchweg spannend und witzig erzählt. Zudem gibt es einige überraschende Wendungen. Allerdings hätte für meinen Geschmack, die Vorgeschichte des Bösewichts vielleicht noch etwas genauer herausgearbeitet werden können, ansonsten erweist er sich als vielseitiger Gegner.
Es gibt einige düstere Stellen, aber durch den subtilen und intelligenten Humor sowie die märchenhafte Erzählweise driftet die Geschichte nie völlig ab. Beagle entführt uns in eine klassische, mittelalterliche Fantasygeschichte, die vieles andeutet und Raum für eigene Vorstellungen und Spekulationen lässt. Eine wirklich wunderschöne Geschichte, die zum Träumen und Nachdenken einlädt.











