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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

Drei lustige Idefix-Abenteuer für Kinder

Idefix und die Unbeugsamen 06 von René Goscinny; Albert Uderzo; Cédric Bacconnier; Matthieu Choquet; Olivier Jean-Marie

"Idefix und die Unbeugsamen - Der leuchtende Wald" ist Band 6 der Idefix Comic-Reihe. In der "Idefix"-Reihe geht es um den Hund und seine Tierfreunde, bevor er von Obelix adoptiert wird. In diesem Band gibt es drei kurze Geschichten: "Der leuchtende Wald", "Lawines Rückkehr" sowie "Brotkrumen und Spiele".

Was bei diesem Buch zuerst auffällt ist das Cover: Es leuchtet im Dunkeln. Das kommt bei Kindern besonders gut an.

Das Comicbuch ist im üblichen Asterix-Stil gezeichnet und die Geschichten sind lustig und kindgerecht. Die Texte sind einfacher als in den normalen Asterix-Büchern und für Kinder gut verständlich. Ab und zu gibt es auch ein bisschen Humor für Erwachsene und als Erwachsene hatte ich nicht das Gefühl, ein Kinderbuch zu lesen. Leider ist die Schriftgröße auch das gleiche wie in den Asterix, was für jüngere Leser (und manchmal, ihre Eltern) etwas schwierig ist.

Im allgemein ist das Buch eine tolle Ergänzung zur Reihe und ein guter Einstieg in die Asterix-Welt.

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Rezensionen von froschman:

Morde an der Zonengrenze

Glutmoor von Lars Engels

Die beiden Kommissare Janosch Janssen und seine Schwiegermutter Diane Quester werden zu einem grausamen Mehrfachmord geholt – eine ganze Familie wurde brutal hingerichtet. Einzig die Tochter überlebte, da sie an diesem Tag im Krankenhaus Nachtdienst hatte. Sie war es auch, die ihre toten Angehörigen gefunden hatte.

Da in der gleichen Nacht in der Nähe eine Gedenkstätte für Grenztote beschmiert und beschädigt wurde, stellt sich die Frage, ob die beiden Taten etwas miteinander zu tun haben.
Mit Glutmoor hat Lars Engels einen atmosphärischen Krimi geschrieben, der trotz der zahlreichen Toten gleich zu Beginn nicht blutrünstig weiterging, aber trotzdem einen ständigen Spannungsbogen aufweist. Durch die wechselnde Erzählweise und dank einiger zum Teil überraschenden Wendungen bleibt das Buch bis zum Schluss spannend, auch die privaten Verwicklungen der beiden Ermittler tragen zum Lesevergnügen bei.

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Rezensionen von tonton:

Viel tolles Sachwissen über die Mayas

Die Zeitdetektive, 4, Die gefiederte Schlange von Fabian Lenk

In diesem Band der Zeitdetektive reisen die drei Kinder Leon, Julian und Kim in die Zeit der Mayas. Dort erleben sie ein spannendes Abenteuer und lernen diese faszinierende Kultur kennen. Dieser Band, wie die anderen der Reihe, enthält sehr viel historisches Sachwissen. Ich mag, dass das Ziel dieser Reihe ist, Geschichte beizubringen und richtet sich wirklich an Kinder, die etwas lernen wollen.

Der Autor scheut sich also nicht, Fachwörter zu verwenden. 

Dafür finde ich aber die Geschichte etwas verbesserungswürdig. Die Handlung selbst ist spannend, aber der Leser merkt schnell, dass der Autor lieber über die Kultur schreibt als über Charakterentwicklung. Die Figuren sind etwas flach und die Handlung wird vorangetrieben, manchmal auch durch unlogische oder unrealistische Aktionen. 

Die Schwäche merke ich als erfahrene Leser, aber hätte mich als Kind bestimmt nicht gestört. Daher gebe ich dieses Buch vier Sterne, weil das Sachwissen eigentlich gut übermittelt wird.

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Rezensionen von Buchchecker :

Ein Must-Read für Fans von Gossip Girl!

Framed Feelings (Golden Hearts, Band 1) von Marina Neumeier

„Framed Feelings“ ist der packende Auftakt der New-Adult-Reihe "Golden Hearts" von Marina Neumeier, der in die faszinierende Welt der Münchener High Society entführt. Diese spicy Enemies-to-Lovers-Romance vereint Kunst und Glamour mit einer Prise Drama und bietet eine emotionale Achterbahnfahrt.

Die Protagonistin Lilli, eine leidenschaftliche Kunstexpertin, sieht sich nach einem folgenschweren Fehler mit einer Krise konfrontiert. Als ihr charismatischer Erzfeind Vincent ihr eine Chance zur Wiedergutmachung bietet, kann sie der Versuchung nicht widerstehen. Ihre anfängliche Rivalität und die körperliche Anziehung zwischen den beiden schaffen eine beeindruckende Chemie, die für viele unterhaltsame Momente sorgt.

Der flüssige und fesselnde Schreibstil ermöglichte es mir, schnell in die Geschichte einzutauchen. Dabei sorgten die spritzigen Dialoge für amüsante Augenblicke, während die spicy Szenen aufregend waren und mir die emotionalen Höhepunkte wirklich ans Herz gingen. Die unerwarteten Wendungen konnten die Spannung hoch halten, auch wenn einige Entwicklungen für mich vorhersehbar waren.

Die Verwendung von Anglizismen trägt zwar dazu bei, bestimmte Charaktere authentischer zu zeichnen und verleiht sowohl der Atmosphäre als auch der Sprache einen modernen Touch, kann aber zuweilen auch den Lesefluss stören, insbesondere für Lesende, die mit diesen Begriffen nicht vertraut sind.

Die abwechselnde Erzählweise aus der Perspektive von Lilli und Vincent bietet eine abwechslungsreiche Sicht auf die Ereignisse. Ein weiterer Pluspunkt sind die Nebenfiguren, die nicht nur gut ausgearbeitet sind, sondern die Hauptcharaktere auch auf unterschiedliche Weise unterstützen oder herausfordern. Insbesondere die Dynamik zwischen Lilli und ihren WG-Freunden Hugo und Nova bringt frischen Wind in die Handlung.

Die Atmosphäre des Buches spiegelt den Glamour der Münchener High Society wider und erinnert an die Stimmung von 'Gossip Girl'. Die Einblicke in die elitären Kreise und die Kunstszene sind faszinierend und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Tiefe.

Insgesamt ist "Framed Feelings" ein gelungener Reihenauftakt, der durch spannende Einblicke, glaubhafte und überwiegend sympathische Charaktere sowie eine emotionale Story überzeugt. Marina Neumeier hat es geschafft, eine Geschichte zu kreieren, die sowohl unterhaltsam als auch emotional berührend ist. Ich kann es kaum erwarten, in den Folgebänden mehr über die Freunde zu erfahren.

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Rezensionen von MeinSohnPrinzAndreas:

Zwiegespalten

Antichristie von Mithu Sanyal

Durga, halb Inderin, halb Deutsche, hat gerade ihre freiheitsliebende Mutter verloren, als sie nach London kommt, um an einer Neuverfilmung eines Poirot-Filmes mitzuarbeiten. Dieser soll ganz im Zeichen des Postkolonialismus und der Aufarbeitung rassistischer Stereotype stehen. Für viele der Brit:innen, die gerade den Tod ihrer Queen zu betrauern haben, kommt nun dieser vermeindliche Angriff auf ihre geheiligte Agatha Christie wie ein Angriff auf ihr Leben selbst.

Und so muss sich Durga nicht nur mit ihrer eigenen Trauer auseinandersetzen, sondern auch mit Menschen, die kaum dazu bereit sind, über die porblematischen Aspekte ihres Kulturgutes zu diskutieren. Doch plötzlich findet sie sich im Jahr 1906 wieder, im India House, umgeben von Kämpfern für die indische Unabhängigkeit.

Ich fand die Idee ganz hervorragend, die heutigen Diskussionen über Kolonialismus bzw. Postkolnialismus den Vorstellungen und Sichtweisen der Freiheitskämpfer, die noch mitten in diesem Kolonialismus feststecken, gegenüberzustellen und so die Möglichkeit zu schaffen, diese direkt zu vergleichen. Vor allem weil der Klappentext gerade was die Handlung in der Vergangenheit angeht, durchaus rasant und handlungstechnisch spannend zu versprechen scheint. Allerdings hat gerade die erste Hälfte des Buches ein ganz substanzielles Problem. Die Handlung dreht sich nur um die Vorstellung von mehr oder minder wichtigen Figuren, vor allem im kolonialen Handlungsstrang, und aus sehr vielen Diskussionen über Indien, die richtige Form des Widerstandes, die Frage nach Identität und Religion und noch viel mehr. Zu lesen durchaus interessant, da einerseits neue Aspekte zum indischen Freiheitskampf und vor allem auch zu dessen postkolonialer Entwicklung, insbesondere des Hindutva thematisiert werden. Allerdings fehlte es an sonstiger Handlung, ganz einfach. Man handelt sich quasi von Podiumsdiskussion zu Podiumsdiskussion, hin und her zwischen Indiahouse, 1906 und den Drehbuchautor:innen 2022. Die Autorin versäumt hier definitiv die Gelegenheit, der Geschichte mehr Tiefe zu geben, neben dem informierenden Aspekt auch noch Spannung miteinzubauen. Das sie es kann, beweist sie ja in der zweiten Hälfte des Romanes. Hier bekommt gerade der historische Handlungsstrang Fahrt und ein Ziel, auf dass er zuzusteuern scheint. Über das ganze Buch erstreckt sich aber meine Verwirrung, bzw. abwartende Haltung, wie sich der Zusammenhang zwischen Handlung in den Jahren 2022 und 1906, und Durgas Mutter ergibt. Diese spielt zwar immer wieder eine Rolle und wird von Durgas Gedanken- und Gefühlswelt immer wieder aufgegriffen, das Buch hätte meiner Meinung nach aber auch sehr gut ohne der Mutter funktioniert.

Neben der inhaltlichen Einseitigkeit hatte ich allerdings auch die eine oder andere Schwierigkeit mit den Figuren. Egal ob im India House oder im Kollegium Durgas, wir begenen zwar ständig den gleichen Figuren, allerdings musste ich immer wieder am Ende des Buches in den Personenbeschreibungen, oder dem Cast, wie es hier kreativ genannt wird, nachzuschauen, mit wem ich eigentlich gerade interagiere. Denn leider verschwimmen diese bis auf wenige Ausnahmen recht stark zu einem Einheitsbrei. Und so habe ich mir durchaus die Frage gestellt, ob nun ein Mangel an charakterlicher Tiefenzeichnung durch die Irrelevanz für die Handlung oder mangelnde Fähigkeiten der Autorin gegeben sind. Wie dem auch sei, mit Durga, bzw. ihrem Pendant im Jahr 1906 wurde ich auch nicht so richtig warm. Stellenweise kommt sie mir dann doch sehr naiv vor und hat mich zeitenweise doch ziemlich genervt. Dadurch, dass sie die Hauptfigur ist, haben wir jedoch deutlich mehr Substanz, als bei den anderen Protagonist:innen, gerade dadurch, dass wir einen mehr oder minder starken Prozess der Reflektion erleben. Und auch den Leser:innen wird vor Augen geführt, wie Theorien zur Revolution und damit einhergehenden moralischen Aspekten auf die Probe gestellt werden. So stellt sich sicherlich nicht nur Durga die Frage, ob pazifistischer Widerstand nicht gerade dadurch menschenverachtend und falsch ist, dass er ein mindestmaß an menschlichen Kollateralschäden erfordert.

Ansonsten maschieren mehr oder minder bekannte Persönlichkeiten der Geschichte, der Literatur und der damaligen gesellschaftlichen Bewegungen durch das Bild. So machen wir Bekanntschaft mit Ghandi, Sherlock Holmes und den Suffragetten. Manchmal cringe, aber insgesamt ziemlich amüsant und auflockernd.

Insgesamt hört sich das ganze jetzt ziemlich negativ an, trotz all der Mängel hat das Buch dennoch sehr stark zum Nachdenken angeregt und mich gerade in der zweiten Hälfte auch sehr gut unterhalten. Und am Ende, nachdem ich das Buch zugeklapt und beiseite gelegt habe, hat ein gutes und angenehmes Gefühl nachgehallt. Und auch wenn ich einige Abstriche machen musste, so kann ich das Buch gerade wegen dem Inhalt sehr empfehlen, muss allerdings sagen, dass ein wenig Vorwissen zum Hindutva oder auch zu den Versuchen der indischen Unabhängigkeit vor dem Ersten Weltkrieg sehr von Vorteil sind.

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Rezensionen von Lena:

Anspruchsvolles emotionales Highlight

Intermezzo von Sally Rooney

Peter und Ivan, Brüder die kaum unterschiedlicher und gegensätzlicher sein könnten. Peter, 32 Jahre alt und ein erfolgreicher extrovertierter charismatischer Anwalt. Ivan, 22 Jahre alt und ein introvertierter und auf sozialer Ebene manchmal unbeholfener junger Mann, nebenbei ein Schach Genie. Nachdem ihr Vater gestorben ist fallen beide in ein emotionales Loch.

Peter versucht in der darauffolgenden Zeit seine innere Leere mit Alkohol, Tabletten und der 23 Jahre alten Naomie zu füllen. Ivan hingegen lernt bei einem Schachturnier die 36 Jahre alte Margaret kennen und verliebt sich in sie. Bei ihr fühlt er sich das erste Mal aufgehoben, geliebt und gebraucht. Jedoch ist diese Liebesbeziehung auch kompliziert und mit Vorurteilen von Außen behaftet.

Der Schreibstil der Autorin ist herausfordernd und macht wirklich großen Spaß. Die unterschiedlichen Kapitel die jeweils aus der Sicht von Peter oder Ivan geschrieben sind heben sich deutlich voneinander ab. Peters chaotische Gedanken und seine Verzweiflung werden in oft sehr kurze und abrupt abbrechende Sätze gepackt. Ivan wirkt durch die Schreibweise jedoch sehr besonnen, reflektiert und für sein Alter sehr reif. Die philosophischen Aspekte haben mich auch wirklich begeistert und ich fand es sehr spannend die familiäre zwischenmenschliche Dynamik zu verfolgen und welche Entwicklung die Protagonisten durchlaufen haben. Ich hatte nach „Schöne Welt, wo bist du“ große Erwartungen in das Buch und wurde nicht enttäuscht. Es ist kein Roman den man nebenbei und zwischendurch liest, aber mit ein bisschen Zeit kann man auch zwischen den Zeilen lesen und einiges an Gefühlen mitnehmen.
Und nicht zu vergessen ist das wunderschöne Cover und der tolle Buchschnitt.
Für alle eine große Leseempfehlung, die ein wenig anspruchsvollere, emotionale Lektüre suchen und auch mal eine etwas andere Schreibweise lesen möchten.

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Rezensionen von PMelittaM:

Joan Weng erinnert in diesem Roman an eine einst berühmte, heute leider fast vergessene Modeschöpferin

Die Modeschöpferin von Manhattan von Joan Weng

New York 1939: Daisy Goldenblatt arbeitet als Saleslady für Valentina Schlee, einer bekannten Modeschöpferin, die viele Berühmtheiten unter ihren, im übrigen streng limitierten, Kundinnen hat und für jede Gelegenheit das passende Kleid entwirft. Daisy liebt ihren Job, doch ihre Familie erwartet, dass sie bald Alistar Fraser heiratet, der wie sie aus den Südstaaten kommt.

Sie möchte ihre Familie nicht enttäuschen, wünscht sich aber eigentlich ein anderes Leben.

Joan Weng hat mit diesem Roman Berlin verlassen und den großen Teich überquert, ist sich aber sonst treu geblieben. Frauen stehen im Mittelpunkt ihrer Geschichte, aus ihren Perspektiven wird auch erzählt. Hauptfigur ist Daisy, aber man lernt auch eine Reihe anderer Frauen gut kennen. Eine davon ist natürlich die titelgebende Valentina Schlee, damals berühmt, heute leider so gut wie vergessen. Auch wenn sie etwas zu kurz kommt, erfahren wir einiges über sie und lernen eine Reihe ihrer Kundinnen kennen, wie zum Beispiel Greta Garbo und Mercedes de Acosta, aber auch für Valentina eher untypische wie Eleanor Roosevelt, die einige wunderbare Szenen bekommen hat. Wichtig sind auch Katej, Daisys lebenslustige Kollegin und beste Freundin, sowie Daisys Tante, bei der sie wohnt, und die einer lieblosen Ehe gefangen ist.

Joan Weng erzählt gewohnt leicht, locker und humorvoll, es macht Spaß, den Roman zu lesen. Die Charaktere sind gut gelungen, man kann sie sich vorstellen, und hätte Lust, die eine oder andere persönlich kennenzulernen. Ich könnte mir auch vorstellen, sie noch einmal wieder zu treffen, vielleicht kommt die Autorin ja noch einmal zurück nach New York.

Der Roman entführt einen in das New York jener Zeit, man kann die Atmosphäre spüren. 1939 ist zudem historisch gesehen kein uninteressantes Jahr, New York zwar weit weg von den Geschehnissen in Europa, dennoch bleiben diese nicht ohne Auswirkungen auf die USA. Zudem gibt es mit Christopher Flanagan einen Charakter, der überlegt, als Kriegsberichterstatter nach Europa zu fahren, etwas, was auch direkte Auswirkungen auf Daisy hat, die mit Christopher befreundet ist und tiefere Gefühle für ihn hat. Insgesamt merkt man, dass Joan Weng wieder gut recherchiert hat, ihr Nachwort sollte man unbedingt auch lesen.

Joan Wengs Roman erinnert an eine leider mittlerweile fast vergessene Modeschöpferin und erzählt um diese herum einen locker leichten Roman, der gut unterhält.

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Rezensionen von Lesemama:

Hat mir sehr gefallen

Everything We Never Said - Liebe lässt uns böse Dinge tun von Sloan Harlow

Zum Buch:

Für Ella beginnt ein schweres Schuljahr. Der erste Schultag ihre ihre beste Freundin Hayley, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Einem Unfall an dem sich Ella die Schuld gibt.
Zusammen mit Saywer, Hayleys Freund, übersteht sie einen Tag nach dem anderen, bis sie bemerkt, sie hat sich in Saywer verliebt.

Zwar scheint es Saywer genauso zu gehen, aber dennoch spürt Ella, das etwas nicht stimmt. Und dann findet sie Hayleys Tagebuch.


Meine Meinung:

Alleine schon die Aufmachung des Buches ist so wunderschön, ich hatte auch noch das Glück einen der traumhaften Farbschnittausgaben zu bekommen. Aber das hat ja mit dem Inhalt weniger zu tun, außer dass das Auge mitliest.
Und die Geschichte hat mich sehr berührt, aber es ist keine romantische Story, sondern sie hat es richtig in sich. Erzählt wird aus Sicht von Ella, die sehr unter den Umständen des Unfalls leidet und sich die Schuld gibt und aus Sicht von Saywer, dem Boyfriend von Hayley, der seine Freundin natürlich auch vermisst und bei dem man zu Beginn denkt, er ist Ella richtig böse, er ist sehr wütend auf sie. Dann gibt es noch Hayleys Tagebuch, das nach und nach Licht ins dunkle bringt und noch einige Nebenchataktere, wie Scott, den ich total unsympathisch fand.
Mich hat die Story richtig fesseln können und ich fand es total spannend. Hat mir sehr gut gefallen.

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Rezensionen von manu63:

Ava und Dan

A Flirt for the Single Dad von Piper Rayne

A flirt for the single dad ist der zweite Band der Single Dad’s Club Reihe des Autorinnenduos Piper Rayne.

Dieses Mal geht es um Ava und Dan und ihre Geschichte wird prickelnd erzählt.

Dan hat nur Zeit für seine Bar und seinen Sohn, Beziehungen gibt es bei ihm nicht, nur On-Night-Stands. Dann trifft er auf Ava und diese geht ihm unter die Haut.

Wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt finde ich gut beschrieben und durch die wechselnden Perspektiven zwischen Ava und Dan erlebte ich als Leserin gut die Gefühls-und Gedankenwelt der beiden, sowie ihre Probleme mit der Beziehung.

Explizite Szenen sind vorhanden und nehmen einen hohen Raum in der Geschichte ein. Der Schreibstil insgesamt ist flüssig lesbar und die Nebencharaktere werden gut in die Geschichte eingebunden.

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Rezensionen von Lesemama:

Es dauert

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1) von Ava Reid

Zum Buch:

Effy studiert Architektur, da ihr eigentlicher Wunschstudiengang Literatur in Llyr nicht von Frauen studiert werden darf. Als sie gerade recht an der Universität angekommen ist, liest sie von einem Projekt. Das Anwesen ihres vor kurzem verstorbenen Lieblingsautor soll renoviert und umgebaut werden und ihr Vorschlag wurde ausgewählt.

Also macht sie sich auf die fahr in die unteren Hundert, ein Gebiet das so ganz anderes ist als ihre gewohnte Umgebung.


Meine Meinung:

Mich sprach in erster Linie das Cover an und ich muss zugeben, ich hatte eine andere Erwartung an die Story. Ich tat mich in den ersten knapp hundert Seiten auch sehr schwer, es war ein wenig wirr, es gab viele Anspielungen, die erst nach und nach, manchmal aber auch gar nicht aufgeklärt wurden. Erstmal in Hiraeth Manor, dem Anwesen des Autors Emrys Myrddin wurde es dann ein wenig spannender.
Jedesmal zum Kapitelbeginn gab es ein Zitat des verstorbenen Autors, den Effy so verehrt, hat mir gut gefallen.
Für mich ist die Geschichte keinem bestimmten Genre zuzuordnen, es
ist Fantasy, ein bisschen Horror, eine Romantikstory kommt auch vor, eine gelungene Mischung, die mir dann nach anfänglichen Längen auch recht gut gefiel.

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