Kunden em pfehlungen
Rezensionen von froschman:
Inselyoga
Still ist die Nacht von Sandra Åslund
Die Kriminalinspektorin Maya Topelius nimmt sich nach einer schwierigen Phase, sowohl privat als auch dienstlich, eine Auszeit und nimmt an einem Yoga-Urlaub ihrer Freundin Emely auf Svartlöga, einer abgelegenen Schäreninsel östlich von Stockholm, teil. Als sie die Teilnehmerliste sieht, wird ihr unwohl, ihr Exfreund Jonas nimmt auch an diesem Retreat rund um die Sommersonnenwende teil.
Die ganze Insel ist auf den Beinen und es wird um die Mittsommerstange getanzt. Allerdings sind nicht alle Inselbewohner, die sich hauptsächlich nur im Sommer auf der Insel aufhalten, von dem Yogaretreat angetan, sie fürchten um die Idylle des Eilandes.
Am nächsten Morgen wird Carl Wallensteen, einer der Bewohner, tot im Schilf aufgefunden. Maya ist jedoch inkognito hier und will das auch so weiterbehalten, sodass sie ihre Kollegen vom Festland zu Hilfe rufen muss. Das Wetter verschlechtert sich, sodass keine Fähre mehr ablegen kann und alle auf der Insel bleiben müssen, auch der Täter! Maya beginnt verdeckt zu ermitteln und taucht mehr und mehr in das Inselleben ein, die Idylle ist trügerisch.
Sandra Åslunds neues Buch ist ihr wieder gelungen. Gut ausgearbeitete Charaktere, leicht zu lesende Schreibweise und bildhafte Inselbeschreibungen. Die Yoga-Anteile sind etwas zu ausführlich, was aber dem Urlaubsziel entsprechend war. Am Anfang allerdings etwas langatmig steigerte sich die Spannung jedoch bis zum Schluss und einem unerwarteten Ende.
Rezensionen von MarcoL:
Ein rasantes Roadmovie mit dem politischen Hintergrund Rumäniens
Wir waren Kometen von Daniel Gräfe
Lukas und Luba waren ein schönes Paar. Die Beziehung innig, beide versucht, den Partner zu verstehen. Sie kommen aus komplett unterschiedlichen Kulturkreisen. Während Lukas in den Vorzügen von Westdeutschland aufwuchs, musste sich Luba durch das ungerechte Ceaușescu-Regime quälen. Schon mit zehn Jahren rebellierte sie, eckte in ihrer kindlichen Art und Weise überall an.
Ihr Vater war ein strenger Parteigenosse, mit Annehmlichkeiten belohnt. Da passte eine Tochter, die sich in das System nicht einfügen wollte, schlecht dazu.
Lukas absolvierte ein Praktikum in einer Agentur mit Aussicht auf Übernahme, während Luba in Deutschland kaum Fuß fassen konnte. Außerdem schaffte sie es nicht, Lukas endgültig zu überzeugen, wie schlecht es ihr damals in Rumänien ging. Sie träumte von einem Leben mit ihm in Italien, ihrem Sehnsuchtsland. Die Umstände waren verzwickt, die Beziehung zerbröckelte … bis ein Anruf Lukas ereilte. Er begann zu verstehen und machte sich in seinem alten Fiesta auf einen unglaublichen Roadtrip von Stuttgart bis ins rumänische Donaudelta. Wie es ausgeht? Verrate ich natürlich nicht.
Gräfe zeichnet exakte Figuren, stellt sehr plastisch die Verzweiflung von Luba dar. Parallel dazu ist der innere Zwiespalt von Lukas mehr als deutlich zu spüren. Beiden Personen wohnt ein Kampf inne. Und beide müssen lernen, sich diesen Dämonen zu stellen. Es gibt letztendlich kein schwarz oder weiß, sondern wie das Leben so spielt, benötig es den Mut zu Kompromissen.
Während sich die erste Hälfte des Romans mehr um die Charaktere bemüht, geht im zweiten Teil mit dem Roadtrip die vergnügliche Post ab. Anfangs tat ich mich etwas schwer, in diese Geschichte hineinzufinden, die mich inhaltlich doch sehr an die Bücher von Iris Wolff erinnerten (und ich mir manchmal dachte: ne, oder?). Doch dem war dann letztendlich nicht so. Der Roman nahm eine vergnügliche Fahrt auf und ließ genug Spielraum für eigene Interpretationen sowie das Aufeinandertreffen der gesellschaftspolitischen Gegebenheiten rund um beide ProtagonistInnen.
Gerne gelesen! Leseempfehlung
Rezensionen von rewareni:
Traue niemanden
Um jeden Preis von Maximilian Ferreira Cress; Bernd Blaschke
Die junge Journalistin Michelle ist nicht begeistert davon, dass ihr Kollege Hamza sie darum bittet sich seine Recherchen zu einem Todesfall näher anzusehen, da er vermutet, dass die Hamburger Polizei in ein rechtsextremes Netzwerk verwickelt ist.
Doch Michelle hat daran kein wirkliches Interesse, denn nach einer Chronik, die sie über eine einflussreiche Reederei verfasst hat und ihrer Verlobung mit Fips, einem erfolgreichen Anwalt, wartet schon das nächste Buchprojekt auf sie.
Erst als man Hamza nieder schießt erwacht in Michelle die Neugierde ob vielleicht doch etwas an den Recherchen dran ist. Schneller als gedacht, beginnen auch die Menschen um sie herum sich zu verändern und so mancher rät ihr davon ab nach weiteren Hinweisen zu suchen und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch wirklich vertrauen kann.
In dem Politthriller ,, Um jeden Preis“ bieten die Autoren Maximilian Ferreira Cress und Bernd Blaschke einen beängstigenden Einblick in die Welt der Menschen, die sich ohne Skrupel am Leid anderer bereichern oftmals unter dem Deckmantel mit sozialer Hilfsleistungen in ärmere Länder, etwas Gutes zu tun.
Die Protagonistin Michelle wird zu Beginn noch etwas leichtgläubig dargestellt und sie wird auch geblendet von einer Art von medialer Aufmerksamkeit, die sie bisher nicht gewohnt war. Doch mit der Zeit beginnt sie sich selbst zu reflektieren und auch unbequeme Wege zu gehen, die nicht jedem gefallen.
Es war interessant zu lesen wie weit und in welche Kreise sowohl Politik, Polizei als auch bekannte Firmen und Unternehmen ihre Finger in dubiosen Geschäften drinnen hatten und wie skrupellos dabei alle mitgemacht haben.
Als zweite Protagonistin trifft man auf Frida, die als Polizistin arbeitet und merken muss, dass man sich auch nicht immer auf die eigenen Kollegen verlassen kann. Mit ihr habe ich ein wenig Probleme gehabt, weil sie zu wankelmütig war in ihren Ansichten und sich relativ schnell manipulieren hat lassen.
Eine spannende Geschichte wo man erkennen muss, dass es gar nicht so leicht ist, selbst mit stichhaltigen Beweisen wirklich die Drahtzieher zu erwischen, die für skrupellose Machenschaften verantwortlich sind und dass es oft an Journalisten liegt, die auch unter Einsatz ihres Lebens, diese aufdecken.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr berührende Familiengeschichte
Endlich das ganze Leben von Roberta Recchia
Zum Inhalt:
Bevor es zur Ehe von Marisa und Stelvio kommt, hatte Marisa eine harte Zeit, war ungewollt schwanger, der Vater des Kindes hat sie verlassen und die Familie ist alles andere als glücklich mit der Situation. Stelvio möchte sie trotz allem heiraten, obwohl sie in dieser prekären Situation ist.
Doch sie will ihn nicht heiraten. Dann verliert sie ihr Kind und Stelvio ist an ihrer Seite und sie erkennt, dass sie Stelvio liebt. Jahre später führen sie eine zufriedenes Leben mit ihrer Tochter Betta. Doch dann passiert ein furchtbarer Unfall und nichts ist mehr wie es wahr.
Meine Meinung:
Was für eine berührende Familiengeschichte! Schon der Anfang um die ungewollte Schwangerschaft und der Umgang damit hat mich sehr bewegt. Und dann hofft man, dass alles gut wird und es kommt noch dicker. Die geliebte Tochter stirbt und alles steht Kopf und auch die Harmonie in der Familie steht auf der Kippe. Dann stellt sich auch noch raus, dass Bettas Cousine ein Geheimnis belastet. Mir hat das Buch besser gesagt Hörbuch sehr gut gefallen. Ich konnte vieles durchaus sehr gut nachvollziehen und fühlte mich irgendwie mittendrin in der Geschichte und habe mitgelitten. Gelesen war das Hörbuch gut.
Fazit:
Sehr berührende Familiengeschichte
Rezensionen von Carmen19994:
Bewegend
Als wir im Schnee Blumen pflückten von Tina Harnesk
Etwas anders, als ich es mir erwartet habe, aber trotzdem hat es mir sehr gut gefallen! Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die Sprache ist flüssig zu lesen und allgemein ist das Buch schön strukturiert.
Der Klappentext hat etwas abendteuerliches versprochen, jedoch war es, meiner Meinung nach, eher ein Buch, für gemütliche und entspannte Stunden, ohne große Aufregung.
Die einzelnen Kapitel bieten kurze Lebensauschnitte, in denen man viel über Kultur und auch die Traditionen der Samen erfährt. Vor allem bei diesen Beschreibungen haben mir jedoch oft Hintergrundinformationen gefehlt, um den Text und seinen Inhalt besser verstehen zu können. Mir hat es gefallen, in diese fremde Kultur einzutauchen und neues von ihr zu lernen. Auch die Charaktere, mit ihren Eigenarten, waren mir sehr sympatisch, ich fand keinen unzugänglich.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Eine Hymne an die weibliche Selbstermächtigung
When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen von Kelly Barnhill
*When Women Were Dragons* von Kelly Barnhill entführt uns in eine alternative Realität, die so vielschichtig wie fesselnd ist. Im Zentrum steht Alex Green, ein junges Mädchen, das in einer scheinbar vertrauten Welt lebt – mit einer Ausnahme: das Jahr 1955 brachte eine unvergleichliche Transformation mit sich, als Hunderttausende Frauen buchstäblich zu Drachen wurden.
Diese Massenverwandlung ist geheimnisumwoben, und Alex findet sich in einer Gesellschaft wieder, die das Ereignis totschweigt.
Barnhill verwebt meisterhaft das Fantastische mit tiefen, gesellschaftskritischen Fragen und Feminismus. Alex’ Reise ist geprägt von den Spuren, die die Verwandlung ihrer Tante Marla hinterlassen hat, während ihre Mutter – wie viele andere Frauen – sich nicht verwandelte. Fragen der Identität und des Schweigens, der Entscheidung und der Rebellion sind überall präsent. Alex kämpft mit einer schützenden Mutter, einem abwesenden Vater und einem systematischen Vertuschen ihrer Tante. Ihre Cousine Bea ist der verbotenen Wahrheit auf unheilvolle Weise verfallen, was Alex in eine gefährliche, spannende Auseinandersetzung mit der Geschichte und den eigenen Wurzeln bringt.
Die Sprache ist eindrucksvoll, lyrisch und voller Kraft – sie zieht uns tief hinein in die Psyche der Charaktere und das komplexe Universum der Geschichte. *When Women Were Dragons* ist sowohl gesellschaftlich relevant als auch magisch: eine Hymne an die weibliche Selbstermächtigung, verpackt in ein fantasievolles und berührendes Werk, das lange nachhallt. Ein absolut empfehlenswertes Buch für alle, die starke, einzigartige Geschichten lieben.
Rezensionen von Cellissima:
Gesthuysens schwächster Roman
Vielleicht hat das Leben Besseres vor von Anne Gesthuysen
Ich habe Anne Gesthuysen früher sehr gerne gelesen. Daher war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk.
Der Klappentext sprach mich schon nicht so sehr an wie die Klappentexte früherer Romane, doch da ich diese sehr gerne gelesen habe, wollte ich "Vielleicht hat das Leben Besseres vor" dennoch eine Chance geben.
Ich hoffte auf einen gewohnt guten Gesthuysen-Roman. -Diese Hoffnung wurde enttäuscht ...
Geschrieben ist diese Geschichte gewohnt gut, keine Frage. Und in dieser Hinsicht war die Lektüre auch ein Genuss.
Die Geschichte ist ebenso berührend wie spannend. Hier kommt es aber auch sehr auf den jeweiligen Leser an; mir persönlich ging dieses Thema fast schon zu sehr an die Substanz, mich zog es fast schon zu sehr herunter, ich empfand die Lektüre dadurch größtenteils als sehr bedrückend. Durchaus gewollt und gute Arbeit der Autorin - aber für mich persönlich war es in dieser Hinsicht too much.
Too much waren auch all die anderen Themen, die Gesthuysen in diesen Roman hineingepackt, aber nur recht oberflächlich behandelt, oft gar nur gestreift hat. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Überhaupt hatte ich Gesthuysens Werke als deutlich atmosphärischer und bildhafter in Erinnerung. Mir blieben sowohl die Figuren als auch die Handlung dadurch seltsam distanziert. Ich konnte keine Verbindung aufbauen, oftmals entstanden nicht mal Bilder der Figuren in meinem Kopf - was ansonsten nun wahrlich nicht mein Problem ist. Auch in dieser Hinsicht bin ich also enttäuscht von "Vielleicht hat das Leben Besseres vor".
Ich musste oft gegen den Drang ankämpfen, das Buch zu beenden oder zumindest Passagen und Seiten zu überspringen. Auch das ist für mich sehr untypisch und spricht nicht für das Buch.
Für mich ist es leider Gesthuysen schwächster Roman. Mich konnte "Vielleicht hat das Leben Besseres vor" leider nicht überzeugen.
Rezensionen von Stella:
wunderbare Geschichten, die liebevoll zur Natur hinführen
Bachblütenerzählungen für die Kinderseele von Karin Schächl
I
n Form von entzückenden Geschichten werden nicht nur alle Bachblüten und deren Anwendungsmöglichkeiten spielerisch erklärt, es ist zugleich ein liebevolles Hinführen zur Natur. Dabei wird dem Leser bewusst, dass auch wir Menschen individuell sind und genau diese Vielfalt ein Geschenk ist. Für "Jung und Alt" absolut empfehlenswert!
Rezensionen von Ameland:
Spannendes und magisches Rätsel-Abenteuer
Burg Tollkühn: Löse das Rätsel des magischen Buchs von Andreas Völlinger
Die drei Heldenschüler Siggi, Brünhild und Filas erfahren, dass in ihrer Heldenschulde ein schwarzmagisches Zauberbuch versteckt sein soll. Und finstere Schurken wollen es in ihre Hände bekommen. Das wollen die drei Freunde verhindern. Bis es so weit ist, müssen sie einige brenzlige Situationen meistern.
Die drei Heldenschüler sind total unterschiedliche Charaktere und das nicht nur aufgrund ihrer Art und ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer Fähigkeiten. Dadurch ergänzen sie sich super und kommen ihrem Ziel immer näher. Bis es soweit ist, gilt es aber einige Rätsel zu knacken. Diese stehen jeweils am Ende eines Kapitels und ermöglichen es dem Leser, seine eigenen Fähigkeiten bei der Lösungssuche unter Beweis zu stellen. Sie weisen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf und zur Not gibt es am Ende des Buches hilfreiche Tipps.
Andreas Völlinger hat mit Burg Tollkühn eine temporeiche Abenteuergeschichte voller Spannung und Magie für junge Leser ab ca. 8 Jahre geschrieben. Das Buch ist auch für jüngere Leser geeignet, sie brauchen evtl. etwas Hilfestellung bei den teilweise etwas kniffeligen Rätselaufgaben.
Nicht unerwähnt lassen, möchte ich die unverkennbar von Zapf in Bild und Wort dargestellten Rätsel.
Schon der geheime und versiegelte Brief auf der Coverinnenseite ist ein toller Fun Fact. Dieser macht zusammen mit der spannenden Geschichte und den Rätseln das Buch zu etwas ganz Besonderem. Ich war begeistert und daher gibt es eine unbedingte Leseempfehlung.
Rezensionen von Petra Sch.:
Klufti geht in die Politik
Lückenbüßer von Volker Klüpfel; Michael Kobr
Adalbert Kluftinger, Interims-Polizeipräsident, lässt sich bei den Gemeinderatswahlen in Altusried als sogenannter Lückenbüßer aufstellen. Weil eben noch einer fehlt, und er so weit hinten auf der Liste eh nicht gewählt werden kann.
Doch als sein Erzfeind und Nachbar, Dr. Martin Langhammer, ebenfalls kandidiert und den Wahlkampf mit sehr viel Eifer betreibt, packt den Klufti der Ehrgeiz.
ER will und kann doch was für seine Gemeinde bewirken, nicht dieser besserwisserische, zugezogene Preuß'!
Achja, einen Mordfall gibt es natürlich auch noch aufzuklären.
Auch in seinem 13. Fall kann Klufti wieder mit seiner mürrischen Art überzeugen, die einfach nur lustig rüberkommt! Grumpy Klufti halt! :D
Der Fall selbst geht diesmal leider komplett durch Kluftingers Privatleben bzw. den Wahlkampf unter - das macht aber gar nichts, denn dieser Band ist so unterhaltsam wie noch nie! Kluftingers politische Haltung ist einerseits fragwürdig, andererseits am Zahn der Zeit. Er will sich ja nicht von seinem uralt-VW Passat trennen, denn er hängt dran und der ist noch gut, und nun auch schon ein Odtimer. Dass dieser viel verbraucht, macht er dadurch wett, dass er betont, dass man ja nichts wegschmeißen und neu kaufen muss (Umweltschutz!!), was noch gut ist.
Obwohl auch der Kriminalfall natürlich interessant und spannend ist! Denn bei einem Übungs-Einsatz in den Bergen, wo eigentlich alles abgesperrt ist, wird eine Leiche gefunden. Ein Kollege, der jedoch gar nicht für den Einsatz eingeteilt war.
Bei den Ermittlungen gelangen Klufti und seine Kollegen in die rechtspolitische Szene, was zwar viele Klischees aufgreift, aber auch brandaktuell ist.
Man fühlt sich sofort wieder wohl in Altusried, was auch besonders an Kluftis Frau Erika liegt (ich frage mich jedes mal, wie die so einen Grantler aushält ;)
Man trifft wieder auf Kluftis Kollegen Roland Hefele, Obergscheitler Richi Maier und die taffe Lucy Beer und natürlich seinen Erzfeind Nummer 1: Nachbar und "Quacksalber" Dr. Martin Langhammer samt Ehefrau Annegret.
Leider haben Sohn Markus, dessen Frau Yumiko und v.a. die Enkelin eher wenig Platz bekommen; die wünsche ich mir im nächsten Band wieder präsenter.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass Klufti endlich seine Scheuklappen abgelegt und sich emotional und sozial weiterentwickelt hat!! Er ist natürlich immer noch, so wie er halt ist: altmodisch, konservativ und mürrisch. Doch er ist nun auch offener für Neues und bei dem Wahlkampf, bei dem Langhammer übel mitgespielt wird (was halt an Langhammers spezieller Art gelegen hat) stellt Kluftinger mit Entsetzen fest, dass dieser nicht mehr sein Intimfeind ist, sondern er ihm tatsächlich sowas wie ans Herz gewachsen ist. Also so irgendwie halt. Mir kamen da echt die Tränchen ;)
Fazit:
Klufti at his best! So humorig und unterhaltsam, und Klufti entwickelt sich weiter. Der Kriminalfall ist dann leider eher Nebensache, aber das macht gar nichts, denn Kluftis Wahlkampf ist Spannung pur!











