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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Aus Gabrielle wird Coco

Coco und die Revolution der Mode von Lena Johannson

„Coco und die Revolution der Mode“ ist der 27. Band aus der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“ der Autorin Lena Johannson.

Die Handlung beginnt 1895. Gabrielle ist gerade einmal 11 Jahre alt und lebt in einem Armenviertel. Sie ist zutiefst überzeugt davon, dass sie später einmal reich und berühmt sein wird und erträumt sich die schönsten Sachen.

Nach dem frühen Tod ihrer Mutter bringt ihr Vater sie und ihre Schwestern Julia und Antoinette in ein Waisenhaus. Hier beginnt Gabrielle zu nähen und sorgt durch Rüschen oder einen kleinen Abnäher dafür, dass aus einfacher Kleidung etwas Besonderes wird.
Gabrielle ist von Anfang an eine Kämpferin. Sie weiß, was sie will und verfolgt konsequent ihre Ziele.

Jede Kapitelüberschrift enthält eine Orts- und Zeitangabe, dadurch ist das Geschehen gut einzuordnen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten Frauen nur wenige Rechte. Entsprechend schwer war es für sie, sich etwas aufzubauen. Aber Gabrielle hat Durchsetzungsvermögen und Ellenbogen.
Historische Fakten werden hier gelungen mit dem Leben der heute als Coco bekannten Protagonistin verbunden.

Die Romanbiografie endet leider schon 1915 nach den ersten großen Erfolgen und ich würde sehr gerne auch einen weiteren Band über die kommenden Jahre der Modeikone lesen.

Der Schreibstil von Lena Johannson ist angenehm zu lesen. Sie versteht es, ihre Protagonistin mit ihren Gefühlen, Wünschen und Träumen lebendig werden zu lassen.

Mit dem Nachwort rundet die Autorin ihren Roman gelungen ab.

Die Romanbiografie bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben von Gabrielle Chanel und die Gründung ihres Modeimperiums.
Ihre Entwicklung von Gabrielle zu Coco wird gelungen dargestellt und gleichzeitig gibt es interessante historische Informationen über die Welt der Mode.
Ich kann das Buch Lesern, die sich für Geschichtliches, Mode und / oder starke Frauen interessieren, nur empfehlen.

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Rezensionen von Daggy:

Beeindruckendes biografisches Bilderbuch

Maschas leuchtende Jahre von Veronika Wiggert

Vor einiger Zeit habe ich die Biografie von Mascha Kaléko „Such nach der Heimat“ gelesen und ich war erstaunt über das ungewöhnliche Leben dieser deutschen Dichterin. In diesem Bilderbuch wird auch ihr Leben erzählt und mit wunderschönen Illustrationen, die sich stilistisch an der Zeit der 1920er Jahre orientiert, ausgeschmückt.

Auf dem Cover sehen wir die junge Mascha mit einen Federhalter in der Hand auf einer Schreibmaschine sitzend.
Auf der ersten Seite ist das Gedicht „Der Mann im Mond“ abgedruckt. Eine Frau liegt schlafend mit ihrem Kind, wohl die kleine Mascha, im Bett, auf dem Kopfende sitzt eine Eule, dazu scheint eine Mondsichel. Dann sieht man Mascha als Mädchen mit einem Hund über eine Wiese tollen, aber oft machte sie sich schon damals „eigene Gedanken“. Sie war mutig und konnte „eisenhart“ sein. Sie war sieben, als sie mit ihren Eltern nach Deutschland floh, Auslöser war der 1. Weltkrieg. Dann begann die wunderbare Zeit in Berlin, sie dichtete und verbrachte ihre Zeit im Romantischen Café mit anderen Künstlern. Erst die Nazis machen ihrer Kariere ein Ende und sie flieht mit ihrem zweiten Mann und ihrem Sohn nach Amerika.
Die Gedichte von Mascha Kaléko sind nach wie vor schön zu lesen. Sie haben Tiefe und Gefühl, aber auch Humor. Mir gefällt es deshalb sehr gut, dass die Autorin diese Dichterin den Kindern näherbringt, sie schafft es mit kurzen Texten unterstütz durch die aussagestarken Illustrationen ein Bild zu erschaffen, das sicher vielen in Erinnerung bleiben wird. Vielleicht sehen die heutigen Kinder mal ein Gedichtband von Mascha in der Buchhandlung und sie werden dann danach greifen…

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Rezensionen von Daggy:

Gut zu lesender Klassiker

Die Schatzinsel, Schulausgabe von Robert Louis Stevenson

Der Klassiker aus dem 19. Jahrhundert wird hier in leichter Sprache angeboten. Große Buchstaben zeichnen das leichte Lesen aus und zusätzlich gibt es in schwarz-weiß gedruckte Illustrationen, die sich an dem Alter des Buches orientieren. Das Buch ist in sechs Kapitel mit weiteren kurzen Unterteilungen gedruckt.

Dadurch sind die Texte meist nur einige Seiten lang.
Jim Hawkins, der Ich-Erzähler dieses Abenteuers, berichtet vom Zusammentreffen des angetrunkenen Kapitäns und Dr. Livesey in der Kneipe seiner Eltern dem „Admiral Benbow“. Der Kapitän wohnt schon einige Tage in der Schänke als der „schwarze Hund“ ein anderer Seemann auftaucht, und es zum Kampf kommt, bei dem sich der Kapitän zwar behaupten kann, dann aber einen Schlaganfall erleidet. Einige Tage danach taucht noch ein blinder Bettler auf und nach seinem Besuch fällt Käpten Flint tot um. Noch bevor die Piraten gemeinsam zurückkehren können Jim und seine Mutter die Sachen aus der Kiste des Kapitäns an sich nehmen und sie Dr. Livesey bringen. Das Wettrennen um den Piratenschatz, der auf einer Insel vergraben sein soll, beginnt.
Piraten, Kämpfe und Abenteuer verspricht die Geschichte zu Recht. Da wird nicht lange gefackelt, da kommt es immer wieder zu Gefechten und schon die Charaktere der Piraten sind verwegen und furchtlos.
Ich kann nicht beurteilen wie spannend eine Geschichte, die vor so langer Zeit spielt, für heutige Kinder ist. Wir hatten in meiner Jugend viel Spaß an den Verfilmungen, die als Serie liefen. In jedem Fall lässt sich das Buch gut lesen und damit wird es auch für Wenig-Leser interessant.

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Rezensionen von Daggy:

Kindergeburtstag leicht gemacht

Mein Hexengeburtstag mit Petronella Apfelmus von Sabine Städing

Das Buch beinhaltet ein Partyset für 8 Kinder, man kann also einen Kindergeburtstag feiern und sich einfach auf diese Buch verlassen.
Zu Beginn gibt es eine Checkliste, die die Organisator*innen einfach leiten, es folgt eine Einkaufsliste und dann geht es los mit den Einladungen. Vorne ist Petronella auf ihrem Besen zu sehen und kann man die Daten eintragen, es wird sogar an die Kleidung gedacht, das geht von Draußenklamotten, über Hexenkostüm bis den Gummistiefeln.

Apfelmuffins passen sehr gut zur Party und das Rezept steht auch im Buch. Hexenhüte aus Eiswaffeln sehen gut aus und schmecken sehr gut. Neben der bebilderten Anleitung kann man sich auch ein Video anschauen. Zur Deko kann man Fähnchen herstellen, Gläser mit kleinen Bildern am Strohhalm versehen und Wimpelketten basteln. Dann geht es los mit der Schnitzeljagd, zunächst erzählt man eine Geschichte und dann gibt es acht Stationen, die zur Schatztruhe führen. Die Hilfsmittel zur Durchführung sind sehr schön vorbereitet, einschließlich einer Schatzkarte und Wegweisern. Zum Schluss gibt es Anregungen für ein paar Spiel.
Nicht alle haben Zeit, Lust und Fantasie sich selbst etwas für einen Kindergeburtstag einfallen zu lassen und nicht alle haben das Geld einen Geburtstag in entsprechenden Lokationen zu feiern. Mit diesem Buch kann man sich auf die Erfahrung einer netten Apfelhexe verlassen und den Kindern wird es sicher gut gefallen.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Freiheit?

The Freedom Clause von Hannah Sloane

Die grundlegende Idee dieses Buches finde ich sehr spannend: die etwas eingeschlafene Ehe durch eine "Freiheitsklausel" aufpeppen - aber klappt das wirklich? In diesem Buch begleiten die Leser:innen das Ehepaar Dominic und Daphne. Beide haben sich jung gefunden und früh geheiratet, die Idee dem Sexleben mit einer Freiheitsklausel auf die Sprünge zu helfen kam von Dominic (dass dieser Daphne dazu überredet hat und diese das zunächst so gar nicht toll fand, wird im weiteren Buch nicht weitre thematisiert).

In den folgenden fünf Jahren werden immer wieder bruchstückenhaft einige Kernmomente aus beiden Perspektiven geschrieben. Dabei liegt der Fokus in der Erzählung gar nicht so sehr in ausschweifenden sexuellen Abendteuern, sondern eher in der damit einhergehenden Charakterentwicklung - insbesondere bei Daphne. Dabei geht es schon schnell nicht mehr um die sexuelle Ebene.
Schnell wird deutlich, dass Daphne sich selbst kennen lernt, selbstbewusster wird und für sich einsteht. Und Ehemann Dominic bei dieser Entwicklung nicht hinterher kommt. Die Entwicklung fand ich nachvollziehbar und authentisch dargestellt, wobei ein deutlicher (feministischer) Fokus auf Protagonistin Daphne liegt. Dominic wurde von Jahr zu Jahr blasser, bis er nur noch eine Randfigur darstellte. Das kann stilistisches Mittel sein, um die Entwicklung von Daphne noch mehr zu betonen - mir pserönlich hat es jedoch nicht so gut gefallen. Ich glaube es hätte viel Potenzial mit der Auseinandersetzung dieser unterschiedlichen Entwicklung gegeben... Stattdessen entwickelt er sich scheinbar zum kompletten Arsch, der nicht gut auf seine Gefühle zugreifen kann und sich nicht sonderlich mit diesen auseinander setzt. Das war mir etwas zu klischeehaft und platt.
Insgesamt hat mir das Buch jedoch gut gefallen - es hat mich an einigen Stellen überraschen können, an anderen (sehr wenigen) Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Ausführlichkeit gewünscht. Ein solides Debut, dass mich neugierig auf weitere Bücher der Autorin macht.

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Rezensionen von Daggy:

Lustige Fehlersuche

Wo ist Popcorn? Ein Hunde-Suchspaß-Abenteuer von Ralf Butschkow

Auf dem Cover sehen wir Lisa, die im Supermarkt nach ihrem Hund Popcorn sucht, er schaut nicht nur unter einer Fußbodenfliese hervor, er ist auch viele Male als Abbildung zu finden.
Lisa liegt faul auf der Couch und schaut fern, sie hat keine Lust mit Popcorn rauszugehen, das geht der kleine Hund einfach alleine los.

Die Fahrradfahrerin, die einen Topf auf dem Kopf hat, sehen wir zunächst durch das offene Fenster, jetzt ist sie auf der Straße unterwegs und Lisa schaut aus dem Fenster, so verändert sich die Perspektive. Aber auf dem Bild gibt es noch einige ungewöhnliche Dinge zu sehen, so steht auf der Straßenbahn ein Toaster und vorne ist ein Stecker zu sehen. Am lustigsten finde ich den Abfall auf Beinen, der seine Zunge herausstreckt. Auch beim Hausbau gibt es viel zu entdecken. Der First besteht aus einem Bleistift und in der Baggerschaufel liegt ein Ball. Das Rohr wurde in Schlangenlinien verlegt und im Gerüst hängt eine Lampe. Auch im Bücherladen geht es verrückt zu, da greift der `Teppich nach einer Tasse und eine Hand reicht ein Buch aus dem Regal. An der Kasse gibt es Möhren und auf dem dicken Buch liegt ein Burger. Auf zehn Seiten geht es so weiter und am Ende gibt es eine Auflösung der „Fehler“.
Auf jeder Seite ist ein kleiner Text vorzulesen, aber meist suchen die Kinder ohne Information einfach los, denn auf jeder Seite ist natürlich auch Popcorn zu finden. Aber der größte Spaß sind die verrückten Dinge, die auf jeder Seite zu finden sind. Die Kinder überbieten sich mit ihren Entdeckungen und amüsieren sich sehr.

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Rezensionen von Daggy:

Ein Blick vor und hinter den Kulissen

Ab ins Musiktheater von Lisa Manneh

Das Cover zeigt eine voll besetzte Oper. Die Künstler sehen wir von der Bühne aus, also von hinten, sie verbeugen sich und das Publikum klatscht begeistert.
Auf der ersten Doppelseite sehen wir Leute im Saal, die an Tischen sitzen und dem Rummel auf der Bühne zuschauen. Da sitzen Menschen als Hühner verkleidet an Nähmaschinen, einer fällt gerade ins den Orchestergraben, eine Mondsichel schwebt mit einem Mann von der Decke und sicher gibt es noch viel mehr zu entdecken, wenn man genau hinschaut.

Danach sehen wir einen Querschnitt eines Theaters, eine Drehbühne mit zwei Untergeschossen, Requisiten im Keller und eine Klavierspielerin in der Dachkammer. Auch in das nächste Haus können wir hineinschauen. Draußen steht ein Laster mit der Werbung für das Musical „Elisabeth“, darunter eine gut besuchte Kantine, ein Fundus und viele andere Räume, in denen überall etwas geschieht. Während es draußen regnet, strömen die Menschen ins Foyer. Noch einmal sehen wir das Bild der ersten Doppelseite, allerdings aus einer anderen Perspektive. Diesmal schauen wir von einem der oberen Balkone aufs Publikum herab. Die letzte Seite zeigt uns die Vorstellung, auf der Bühne zwei Füchse und oben der Mond mit einem weiß gekleideten Mann.
Gerade wenn man mit Kindern ins Theater gehen möchte, gibt es viele Fragen, hier kann man sich vieles im Vorfeld ganz in Ruhe anschauen. Am Ende sehen wir ja nur das fertige Stuck, hier gucken wir hinter die Kulissen und können in diesem Wimmelbuch so vieles entdecken. Die Bilder sind sehr schön und realistisch gezeichnet, allerdings sind viele Bilder auch sehr kleinformatig und auch das Thema wir eher etwas älter Kinder ansprechen.

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Rezensionen von Gavroche:

Lena und Luna

Mirror: Weiß wie Schnee von Lucia Herbst

Ich kenne bereits "Medusa" von Lucia Herbst und diese Neu-Interpretation der griechischen, tragischen Figur hat mir gut gefallen und somit war ich natürlich sehr gespannt, wie Lucia Herbst die Geschichte von Lena, die in die Märchenwelt katapultiert wird, weiter entwickeln wird und welche Überraschungen mich hier erwarten.

Die Autorin hat es wahrlich geschafft, mich ein ums andere Mal zu überraschen und hat geschickt mehrere Grimmsche Märchen mit in die Geschichte eingebunden.
In unserer Welt ist Lena Ärtzin und der Rollentausch mit Luna ist sehr interessant, denn nicht nur Lena muss sich in einer Märchenwelt zurechtfinden, sondern auch für Luna ist alles neu.
Lena lebt zusammen mit ihrer Stiefschwester Anna und ihrem Freund Eric zusammen. Die Eltern leben nicht mehr und Lena hat für Anna die Vormundschaft übernommen. Mir hat es gefallen, dass es hier kleine Abwandlungen gab.
Lasst euch auf eine märchenhafte Geschichte ein und lest, ob und was sich für Luna und Lena und alle anderen ändern wird.

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Christrosen-Mythos

Die Legende von der Christrose von Selma Lagerlöf

Diese ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte berichtet von einer Räuberfamilie, deren Vater den Wald nicht mehr verlassen darf, da er für vogelfrei erklärt wurde. Die Mutter zieht mit den fünf Kinder durch die Dörfer und zwingt die Bewohner sie zu unterstützen. Alle haben Angst, wenn die Schar auftaucht und keiner wehr sich gegen sie.

Zufällig, weil ein Kind eine geöffnete Tür entdeckt, geraten sie in den Garten eines Klosters. Hier hat der alte Abt einen wunderschön gestaltete Lustgarten (Gartenanlage, die der Erholung dient) angelegt. Doch die Räubermutter berichtet, dass es in der Nacht in der Jesus geboren wurde ein noch viel schönerer Garten im Wald zu sehen sei. Der alte Abt will diesen Garten unbedingt sehen und macht sich mit dem Laienbruder, der die ganze Zeit beim Besuch der Räubermutter dabei war, auf den Weg in die Räuberhöhle. Doch der Laienbruder glaubt nicht, was die Räuberin berichtet hat, er erwartet, dass der Räuber sie benutzen wird, um Lösegeld zu verlangen. Selbst als er die Veränderung der Natur erlebt, ist er immer noch nicht überzeugt.
Eine wundervoll altmodische Geschichte mit einem ziemlich langen Text und vielen zarten Illustrationen. Die gläubigen Menschen dieser Zeit begeistern sich für mystische Erzählungen, die uns in diesem Fall auch noch eine Moral aufzeigen. Obwohl es alle für unmöglich halten, wird der Wald und der Nacht des Heilgenabends zu einem reichhaltige blühenden Garten und gerade die Gesetzlosen dürfen ihn sehen. Am Ende halten Abt und Räuber ihre Versprechen und so kommt die Christrose, die im Winter blüht in die Welt.

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Rezensionen von Daggy:

Schauen und zählen

10 Katzen von Emily Gravett

Nach dem „10 Hunde“-Buch, das im Sauerländer-Verlag erschienen ist, geht es nun um 10 Katzen bei Emily Grawett. Auf dem Cover sieht man die weiße Katzenmama und rund herum ihre ganz unterschiedlich gefärbten Kinder.
Farbkleks und Farbtöpfe lassen ahnen, was da passieren wird. Aber zunächst sitzen alle 10 Katzen brav nebeneinander, naja, vielleicht sind nicht alle brav.

Dann wir die Mama mit dem Text „1 Katze im weißen Fell“ vorgestellt, 2 Katzen sind schwarz, 3 getigert und 4 gefleckt. Bei 5 kommt Farbe ins Spiel, denn sie haben rote Farbflecken, so werden die Katzen immer bunter bis sie am Ende in die Wanne kommen.
Neben den unterschiedlichen Farben geht es natürlich um das Zählen. Aber es ist auch nicht immer ganz einfach die vielen verschiedenen Farbflecken zu entdecken. Ein Buch nicht nur für Katzenliebhaber, aber die werden ihre Freude an den schönen Tieren haben. Die Kinder zählen begeistert und freuen sich alle Katzen zu finden.

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