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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

ohne streiten ..?!

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt von Nicola Schmidt

Klappentext / Inhalt:

Spielplatz ohne Streit!
Wer darf zuerst rutschen? Wem gehört die Schaufel? Wer wirft da mit Sand? Auf dem Spielplatz geraten die Tierkinder immer wieder in Streit miteinander. Und was nun? Anhand einer einfühlsamen Bilderbuchgeschichte gibt Nicola Schmidt, Bestseller-Autorin und Gründerin des artgerecht-Projektes, hilfreiche Tipps, wie Kinder durch gezielte Unterstützung lernen, Konflikte eigenständig und mit kreativen Ideen zu lösen.

Cover:

Auf einer Schaukel erkennt man eine Maus und eine Schlange die beide nicht glücklich, sondern traurig waren. Da scheint wo etwas nicht zu stimmen. Optisch und auch farbig ist das Cover toll umgesetzt und die Thematik ist bereits hier sehr gut ersichtlich.

Meinung:

Ein wundervolles Kinderbuch, welches das Thema Streit sehr gut verdeutlicht und veranschaulicht und dies an einer sehr realitätsnahen und alltäglichen Situation.

Tierkinder auf dem Spielplatz zeigen hier auf, was sich vermutlich täglich auf den Spielplätzen abspielt und dabei wird es nicht verharmlost oder einfach eine Lösung herbeigezaubert, sondern sich mit den Gefühlen, eigenen Grenzen, aber auch Ideen, wie ein gutes Miteinander stattfinden kann, auseinander gesetzt.

Ich finde dies unglaublich gut und auch gut verständlich umgesetzt. Die Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab und setzen es auch sehr gut um. Die Textpassagen haben eine gute und angenehme Länge. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt.

Die Geschichte ist toll umgesetzt und richtig gut finde ich auch die Ansprache im Anschluss an die Eltern und Menschen, die die Kinder begleiten. Auch hier werden nochmals tolle Ansätze aufgezeigt und die Thematik sehr gut aufgenommen. Ein klasse Buch, welches Streit und Konfliktlösungen verständlich herüberbringt und gut erklärt.

Wunderschöne und liebevolle Zeichnungen runden das Ganze perfekt ab und das Buch wird hier sicherlich noch häufiger zur Hand genommen werden.

Fazit:

Alltäglicher Streit und wie man am besten wieder zusammenfindet verständlich und bildlich nachvollziehbar umgesetzt.

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Rezensionen von Harakiri:

Wieder super

Eiskalte Schuld von Line Holm; Stine Bolther

Ein neuer Krimi von Line Holm und Stine Bolther ist immer ein Garant für spannende Lesestunden.
In einem Lieferwagen wird die Leiche eines Mannes ohne Hände gefunden und Maria Juul ist zufällig in der Nähe und wird in die Ermittlungen gezogen. Die Leiche erinnert Maria an einen Jahre zurück liegender Entführungsfall und sie nimmt, parallel zur Polizei um Kommissar Mikael Dirk, eigene Ermittlungen auf.

Dabei stößt sie in ein Wespennest.
Wieder einmal geht es um ein Verbrechen in der Vergangenheit, das mit einem aktuellen Delikt in Zusammenhang steht. Das Buch lebt von den Ermittlungen der Polizei und denen von Polizeihistorikerin Maria. Die Kapitel wechseln ab zwischen Maria und Mikael, was zusätzlich für Spannung sorgt. Beide Erzählstränge für sich haben mir jeweils sehr gut gefallen. Ein weiterer Strang, der immer wieder mal eingeflochten wird, erzählt von Jannik und Jonas, die eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte spielen.
Authentizität entsteht durch die langjährige Arbeit der Investigativ-Journalistin bzw. langjährigen Kriminalreporterin. Die beiden wissen einfach, wovon sie schreiben. Die beiden lehnen ihre Kriminalfälle an reale Kriminalfälle an und hauchen ihren Büchern somit noch mehr Leben ein.
Die Protagonisten sind sympathisch und gefallen mir gut. Wenn ich auch bei den Beziehungsdetails gerne mal die Nase rümpfe, ob der Reaktionen der Beteiligten. Die besondere Spannung entsteht bereits zu Anfang: wie soll es Maria gelingen, einen losen Faden zur Aufklärung zu finden, wenn alle Beteiligten bereits tot sind? Gerade diese Ausweglosigkeit und die spätere Auflösung haben mir sehr gut gefallen. Überhaupt finde ich die Einfälle und Gedankengänge der beiden Autorinnen bemerkenswert.
Das Ende ist nicht das Ende der Reihe, was mich sehr freut. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Maria und Mikael und ihrem neuen Aufgabengebiet weitergeht.
Fazit: ein toller Nordkrimi, der gekonnt Gegenwart und Vergangenheit verbindet.

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Rezensionen von nil_liest:

Wenig Inhalt für EUR 20

Warum ich keinen Alkohol mehr trinke von Bas Kast

Ein Bestseller-Schreiber ist immer eine sichere Bank auch beim kommenden Buch eine hohe Auflage abzusetzen. So auch Bas Kast, wenn er über Ernährung, Wohlbefinden und ähnliches schreibt. Nun folgt frisch “Warum ich keinen Alkohol mehr trinke?” Gereizt hat mich das Buch, da ich mir Einsichten in aktuelle Studien erhofft habe und das in verdaulichen Happen und entsprechender Tiefe.

So wie es der Subtitel auch angibt.
Es ist ein Trendthema und das zurecht. Wir alle wissen es und fröhnen dann doch immer wieder dem gesellschaftlich akzeptierten Alkoholkonsum (zumindest bei uns in Europa fester traditioneller Bestandteil des Alltags). Leider hat diese kurze Lektüre (etwas mehr als 100 Seiten) mir keine besonderen Erkenntnisse gebracht, außer das Frauen in der Tat ein erhöhtes Brustkrebsrisiko eingehen.
Das Alkohol eine Droge ist und bei weitem nicht ungefährlich ist ja nix Neues. Positiv ist, dass der Autor nicht mit erhobenem Zeigefinger auf diesen Umstand aufmerksam macht, sondern von seinem eigenen Alkoholkonsum ausgeht und sensibilisieren möchte. Befremdlich fand ich die so oft gesetzten Referenzen auf sein kommendes Buch an dem er arbeitet und seine YouTube Videos. Dazu noch als Hardcover für EUR 20, für diesen kurzen Sachtext, schwierig. Warum ist es nicht gleich als Taschenbuch erschienen? Die Antwort kann ich mir denken.
Fazit: Ein Denkanstoß- kurzweilig und eventuell für eine noch gänzlich unaufgeklärte Leserschaft, die weniger Tiefe und Text bevorzugen.

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Rezensionen von Claudia R.:

fesselnd ...

Die Feuerteufelin von Jenny van de Nord

Klappentext / Inhalt:

Neun Jahre ist es her, seit sich das Leben der 16-jährigen Kriegswaise Lioné in einen Albtraum verwandelt hat.
Als sie eines Nachts überstürzt in die Wildnis flieht, mit nichts außer ihrem Schwert und ihrem Feuerelementarstein, beginnt eine gefährliche Reise durch die Welt Rem, in der sie sich zahlreichen Monstern, aber auch der Finsternis in ihrem Herzen stellen muss.

Dabei stolpert die temperamentvolle Kämpferin mitten in die Angelegenheiten des technisch überlegenen Rabenclans, der das Land zerstört, um eine von der Göttin geschaffene Waffe zu finden. Lioné schließt sich Verbündeten an, die das Relikt beschützen wollen.
Doch wem kann sie trauen?
Eine Hetzjagd um unermessliche Macht ist entfesselt …

Cover:

Spannend und geheimnisvoll Wirt dieses Cover und die Farbgebung unterstützt dies zusätzlich sehr gut. Ein Mädchen flammenumhüllt ist der Blickfang dieses Covers.

Meinung:

Eine spannende und mitreißende Geschichte, die einen schnell in ihren Bann zieht. Lioné hat bereits einiges in ihrem Leben mitgemacht und als sie überstürzt in die Wildnis flieht nimmt ihre spannende Reise abermals an Fahrt auf. Wem kann sie trauen und welche Mächte sind hier am Werk?

Doch inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu sehr ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Informationen dazu zurück. Ich kann das Buch aber auf jeden Fall empfehlen und besonders Fantasy Fans sollten hier auf jeden Fall mal einen Blick hineinwagen.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Kapitel haben eine sehr gute und angenehme Länge. Man kommt schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Der Aufbau ist spannend und interessant gemacht. Die Gestaltung und Gliederung ist sehr gut gelungen. Die Kapitel sind teils recht kurz und haben eine angenehme Länge. Die Anfänge sind auch optisch sehr gut erkennbar.

Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt und auch auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt.

Die Ereignisse sind wendungsreich und auch das Tempo ist hoch. Man wird scanne an die Geschehnisse gefesselt und möchte stets erfahren, was weiter geschieht.

Fazit:

Spannend, faszinierend und fesselnd umgesetzt. Eine Geschichte, die einen schnell mitnimmt.

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Rezensionen von Ryria:

Gelungener Einblick in die (fiktive) Kriminalität im viktorianischen London

Der tote Antiquar von Limehouse von Ann Granger

Während Inspector Ross sowohl in einem Mord als auch im Diebstahl eines teuren Schmuckstücks ermitteln muss unterstützt ihn seine Frau durch das Sammeln von allerlei interessanten Informationen.
Ich kannte weder dieses Ehepaar noch die Krimi-Reihe vorher, aber bin trotzdem super in die Geschichte gestartet.

Die Charaktere werden kurz erklärt, vermutlich ohne dass es alte Leser stören würde, und anscheinend bekommen auch wiederkehrende Nebencharaktere einen Gastauftritt, was die Welt direkt noch lebendiger wirken lässt.
Ben Ross war mir auf Anhieb sympathisch, was sich auch im Verlauf der Geschichte nicht geändert hat, ein gelungener Hauptcharakter. Seine Frau Lizzie hatte ich mir anhand des Klappentextes jedoch etwas aktiver vorgestellt, sie hat nicht wirklich mitermittelt, eher zufällig erlangtes Wissen weitergegeben. Hier hätte ich mir mehr Zeit mit ihr gewünscht, sodass auch ihr Charakter besser zur Geltung kommen kann.
Dafür sind mir einige Nebencharaktere wie Zeugen umso mehr im Gedächtnis geblieben, da war wirklich eine gute Mischung dabei, auch wenn manche von ihnen etwas fragwürdig gehandelt haben.

Die große Stärke des Buches liegt für mich in den Beschreibungen und der Atmosphäre, man fühlt sich sofort in das damalige London versetzt. Vom Aussehen und der Kleidung der Menschen über gesellschaftliche Zustände bis hin zu Umgebungsbeschreibungen, alles wirkte sehr authentisch. Kleine Details oder Ereignisse runden alles perfekt ab.
Die Handlung selbst ist relativ gemütlich und legt mehr Wert auf Gespräche als auf Action oder viel Spannung, trotzdem kann man als Leser gut miträtseln und sich fragen, ob bzw. wie alles zusammenhängt.
Auch ein paar unerwartete Ereignisse kommen vor, insgesamt kann man sich gut überraschen und ins viktorianische London entführen lassen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Vierter Band

Tod am Traitors' Gate von Jessica Müller

Eine Frauenleiche wird nahe des Traitor Gate‘, des Verrätertors, gefunden, brutal geschlagen und erwürgt. Es stellt sich heraus, dass die Tote aus einer guten Familie kam und sich gegen den Willen ihrer Familie für die Armen eingesetzt hat. Wer könnte ein Motiv gehabt haben, sie zu töten oder war sie vielleicht ein Zufallsopfer? Ist der Fundort Zufall oder hielt sie jemand für eine Verräterin?

Ich habe es wieder einmal getan, und bin mit einem späteren Band in eine Reihe eingestiegen, dieses Mal ist es ein vierter Band.

Normalerweise macht mir das wenig aus, doch dieses Mal hatte ich öfter das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlt. Das liegt auch daran, dass der Roman nicht nur einen aktuellen Fall behandelt, sondern offenbar auch einem roten Faden nachgeht, der sich seit dem ersten Band durch die Reihe zieht.

Im Mittelpunkt steht Inspektor Basil Stockworth und seine Ehefrau Charlotte, deren Geschichte es ist, die sich durch die Bände zieht, und die anscheinend hier ihre Auflösung findet. Da bisher kein weiterer Band der Reihe erschienen ist, handelt es sich womöglich um den letzten Band der Reihe. Neben diesen beiden gibt es eine ganze Reihe weiterer Charaktere, die wohl auch schon länger eine Rolle spielen und Stockworth bei der Lösung seiner Fälle behilflich sind, darunter ein Arzt, ein Anwalt und eine ehemalige Konkubine. Alle diese Personen haben mir gut gefallen, so dass ich auf jeden Fall auch die drei Vorgängerbände lesen möchte.

Der Roman spielt im London der viktorianischen Zeit, wobei ich zunächst eher das Gefühl hatte, dass der historische Hintergrund weniger eine Rolle spiele, im Laufe des Romans erhielt er aber mehr Raum, so erfährt man unter anderem Hintergründe zum berüchtigten Gefängnis Newgate. Der Kriminalfall um die Tote am Traitors Gate wird am Ende nachvollziehbar aufgelöst.

Der Roman hat mir gut gefallen, ich habe die Ermittlungen gespannt verfolgt und mochte die Charaktere. Ich empfehle allerdings die Reihe chronologisch zu lesen, da die einzelnen Bände miteinander verknüpft zu sein scheinen und es offenbar einen durchgehend roten Faden gibt.

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Rezensionen von DoraLupin:

Süsse Liebesgeschichte

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie von Megan Clawson

Schon das Cover und der Klappentext haben mich hier sehr neugierig gemacht und meine Einschätzung hat sich als richtig erwiesen, da ic hier eine richtig schöne und süsse Liebesgeschichte mit einer Prise Humor erhalten habe, die mich sehr gut unterhalten konnte!

Inhaltlich geht es um die 23-jährige Daisy Hastings die schüchtern ist, Angst vor der Welt hat und sich gern ihren Träumen hingibt.

Daher nimmt sie nur zögerlich die Stelle im Tower of London an, wo sie Kindern das Ritterleben näherbringen soll. Ihr arroganter Kollegen Theodore macht ihr außerdem das Leben schwer. Teddy hat nichts anderes im Sinn, als Unruhe zu stiften, weshalb Daisy immer wieder durch ihn in Schwierigkeiten gerät. Doch schon bald merken sowohl Daisy als auch Teddy, dass sie auf die Hilfe des anderen angewiesen sind. Und wenn aus Feinden möglicherweise Freunde und noch mehr werden könnte – dann hat Daisy am Ende womöglich ihren Prinz fürs Leben gefunden.

Der Schreibstil ist locker und leicht und passt hervorragend zum Genre einer leichten Liebesgeschichte, bei der man sich als Leser richtig wohlfühen kann und trotzdem Spaß hat. Die Geschichte ist humorvoll und sehr süss geschrieben und vorallem die Protagonistin Daisy hatte ich richtig ins Herz geschlossen. Wer sich in introverierte und schüchterne Menschen hineinversetzen kann, der kann Daisy bestes verstehen und der fühlt ihre Ängste und Hemmungen immer wieder mit. Ich habe mich unglaublich gefreut als sie irgendwann mehr aus sich herauskommt und ihr Schneckenhaus immer mehr überwinden und hinter sich lassen kann.

Manchmal ist die Geschichte zwar etwas vorhersehbar, aber mir hat das Setting dafür umso besser gefallen! Der Tower of London, das alte, geschichtsträchtige Gebäude und dazu das Live Action Role Play haben mir sehr gefallen und mich faszinieren können. Wer vielleicht selbst schonmal etwas ähnliches gemacht hat oder mit dem Gedanken spielt das auszuprobieren sollte sich diesen Roman auf jeden Fall ansehen. Live Action Role Play wird sehr gut erklärt und nimmt auch Raum in diesem Roman ein. Ich fand das sehr interessant und ich mochte es darüber zu lesen, im Zusammenhang mit der Liebesgeschichte.

Fazit: Tolles Buch, das mir sehr Spaß gemacht hat zu lesen.

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Rezensionen von manu63:

Gute Geschichte

Sörensen macht Urlaub von Sven Stricker

Sörensen macht Urlaub ist der fünfte Band aus der Sörensen ermittelt Reihe des Autors Sven Stricker.

Sörensen versucht in den Urlaub zu fahren und scheitert direkt an den einfachsten Dingen. Sein Besuch bei Ex-Freundin Nele und Tochter Lotta entwickelt sich zu einem Kriminalfall. Als dann noch seine Kollegin Jennifer aus Katenbüll hinzukommt ist das Chaos für Sörensen perfekt.

Die Geschichte wird flüssig und Dialogreich erzählt. Wer keine Lust auf Wortspiele und längere Dramatik hat, sollte zu einem anderen Buch greifen. Sörensen ist aufgrund seiner Angststörung sehr speziell und das wird nicht jedem Leser liegen. Mir persönlich haben die Dialoge gefallen und auch die Einblicke in Sörensen Gedankenwelt fand ich interessant.

Einige Charaktere der Geschichte sind stark überzeichnet und das kommt wohl auch nicht bei jedem Leser gut an. Ohne zu spoilern kann ich schreiben, dass mir Mommsen mehr als nur den Nerv geraubt hat. Das er seine Rolle überlebt war für mich ein Wunder.

Das Zusammenführen der Erzählstränge aus Hamburg und Katenbüll fand ich gut gelungen und die Auflösung des Falls war für mich überraschend.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und man kann es auch lesen ohne die Vorbände zu kennen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Interessant und lehrreich

Der Schmuckpalast – Antoinette und das Funkeln der Edelsteine von Eva-Maria Bast

Ich lese sehr gerne Romane, die über das Leben von Personen erzählen die wirklich einmal gelebt haben, ich mag diesen Mix aus historischen Fakten und eigenen Ideen der Autorin, auch wenn man dadurch natürlich nie ganz genau weiss was im Buch gut recherchiert ist und was damals genau so gewesen ist.

Inhaltlich geht es um Antoinette und Louis-François Cartier die sich einen Traum erfüllen: Sie eröffnen ihr Juweliergeschäft in der Nähe des prestigeträchtigen Palais Royal. Nach unruhigen Zeiten bricht unter Kaiser Napoleon III. eine neue Ära für die Pariser Juweliere an, und der Laden der Cartiers wird schon bald zu einer exquisiten Adresse. Dann wird Louis-François mit der Umarbeitung der Kronjuwelen betraut, und Antoinette entwirft fieberhaft Schmuckstücke für die Kollektion Cartier. Kann sie mit ihren außergewöhnlichen Kreationen die Kaiserin Eugénie überzeugen?

Der Schreibstil war sehr gut zu lesen, sehr locker und leicht zu lesen, da sind die Seiten nur so dahingeflogen, während des Lesens. Aber auch die frühere Zeit sowie die Stadt Paris wurden von der Autorin sehr beeindruckend eingefangen und ich konnte mir alles vorstellen. Die Protagonisten mochte ich gerne und konnte ihre Gedanken und Gefühle verstehen. Sie waren mir sympathisch und ich konnte mit ihren mitfiebern. Besonders spannend und interessant in diesem Buch fand ich wie die Schmuckherrstelllung beschrieben wurde und habe dabei auch neues dazulernen können.

Fazit: Ein toller Auftakt der Reihe, ich habe ihn gern gelesen und fand vorallem die Herstellung des Schmucks sehr interessant.

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Rezensionen von Sina:

Japanische Mythologie

Der Fuchs und der kleine Tanuki 1 von Mi Tagawa

Bei „der Fuchs & der kleine Tanuki“ von Mi Tagawa handelt es sich um einen Manga für Kinder, empfohlen ab 7 Jahren.

In der Geschichte begleiten wir das kleine Tanuki-Junge Manpachi und den Fuchsgeist Senzou auf einem spannenden Abenteuer, der jungen Leser*innen einen Einblick in die japanische Mythologie geben soll.

Der Manga wird - wie es im japanischen üblich ist - von hinten nach vorne gelesen, was mit etwas Eingewöhnungszeit auch für Kinder mit Leichtigkeit von der Hand gehen sollte.
Die Anordnung der Paneele ist gut strukturiert und leicht überschaubar, sodass man keine Schwierigkeiten hat, beim Lesen die richtige Reihenfolge einzuhalten.
Ein besonderes Highlight ist die farbige Illustration vor dem ersten Kapitel, doch auch sonst können die Zeichnungen auf voller Länge überzeugen.

Für Neulinge des Genres könnten die zahlreichen Fachbegriffe anfangs überfordernd wirken, jedoch werden die japanischen Fremdwörter - wie so oft in Mangas üblich - auch hier mit Fußnoten erläutert.
Zudem befinden sich zwischen den einzelnen Kapiteln zusätzliche Illustrationen und Info-Texte („Bakemono-Lexikon“) zu den einzelnen Gottheiten und Geistern des japanischen Volksglauben.

Alles in allem bin ich absolut begeistert, von diesem niedlichen Auftakt der Reihe und freue mich schon auf die nachfolgenden Bände!

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