Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rosetheline :
Für die ganz Kleinen
Mein Schiebe-Mitmachbuch - Lieblingstiere von Bernd Penners
"Mein Schiebe-Mitmachbuch Lieblingstiere" aus dem Ravensburger Verlag ist ein interaktives Buch für die ganz Kleinen ab 18 Monaten vorgesehen.
Das Buch begeistert auf jeden Fall schonmal mit seinem Cover, da es sehr farbenfroh ist. Auch die Illustrationen innerhalb des Buches sind schön und ansprechend.
Es gibt verschiedene "Themenwelten". So gibt es neben den typischen Lieblingstieren, wie dem Hund oder der Katze, auch exotischere Tiere, wie den Steinbock oder den Frischling.
Die Schiebe-Elemente geben den Seiten ein bisschen mehr Leben und lassen die Tiere laufen, hüpfen und springen. Für sehr kleine Kinder ist das was ganz Tolles und Aufregendes.
Man merkt auf jeden Fall, dass es ein Buch für ein sehr junges Publikum ist und dadurch ist es in seiner Kompaktheit und Kürze gut dafür ausgelegt. Daher kann ich eine Empfehlung aussprechen.
Rezensionen von Vobabooks:
Elisabeths Neuanfang kurz vor der Silberhochzeit
Blumen im Schuh von Annette Spratte
Kurz vor der Silberhochzeit erfährt Elisabeth, dass ihr Mann sie betrügt. Beim Lesen erleben wir, wie Elisabeth nach und nach erwacht und ihren Ehemann und sich selbst mit neuen Augen sieht. Sie hinterfragt das Verhalten ihres Mannes, und auch ihre eigenen eingefleischten Charakterzüge und Gewohnheiten wie ihre moralischen Ansprüche und Eigenschaften wie Perfektionismus, Ordnung, Aufopferung für die Kirchengemeinde etc.
Nachdem Elisabeth sich jahrelang um den Haushalt gekümmert hat um es ihrem Mann recht zu machen, wagt sie den Schritt und trennt sich. Sie zieht vorübergehend zu ihrer Schwägerin Anja, diese ist Sozialarbeiterin und hat eine herzliche und unverblümte Art.
Wir erleben beim Lesen, wie Elisabeth sich ehrlich und authentisch weiterentwickelt und dabei lauter Erkenntnisse aus dem Bereich Therapie/persönliche Weiterentwicklung hat.
Das Cover und der Klappentext klingen für meinen Geschmack thematisch etwas sanfter als ich das Buch selbst empfunden habe, so ist der Ehemann als mindestens jähzornig zu bezeichnen und wirkt wie ein totales Arschloch, Elisabeth fürchtet um ihre Sicherheit und wir erleben einen Anwaltskrieg und gesellschaftliche Ausgrenzung. Eine starke Geschichte über eine starke Frau.
Rezensionen von Lesestern:
Eine Geschichte, die erzählt werden muss...
Das Versprechen eines neuen Tages von Dorothea Morgenroth
Eine Geschichte, die erzählt werden muss...
So ging es der Autorin Dorothea Morgenroth, die in ihrem Nachwort die Entstehungsgeschichte ihres Romans preisgibt.
Bisher hat sie themenmäßig einen großen Bogen um das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte geschlagen, als sie aber erfuhr, auf welchem historischen Fundament ihr Zuhause steht, sah sie sich in der Verantwortung, ihre schriftstellerische Begabung für die Erzählung von Betti und Konrad bereit zu stellen.
So ist ihr neuestes Werk zugleich auch eine persönliche Herausforderung geworden, die sie mit viel Hingabe, gut recherchierten Ereignissen und einer persönlichen Betroffenheit ihrer Charaktere gemeistert hat.
"Das Versprechen eines Tages" ist im Sommer 2024 bei Gerth- Medien erschienen.
Als historisch interessierte Leserin sind mir schon viele gute Romane aus dieser Zeit begegnet und ich kann mit Überzeugung sagen, dass auch dieser in die Kategorie der Geschichten gehört, die erzählt werden müssen , damit man das, was war nicht vergisst.
Es geht um die tragische Begegnung zweier Menschen, die aufgrund eines unmenschlichen Systems nicht zusammen kommen. Betti, eine junge vom Schicksal gebeutelte Jüdin, die in einem Arbeitslager für Flugzeuge unter menschenunwürdigen Bedingungen Sklavenarbeit leistet und Konrad ein junger aufstrebender Flugzeugwart, der es wagt, entgegen den Gesetzen Kontakt zu ihr aufzunehmen und das am Abgrund des Verhungerns stehende Mädchen mit heimlichen Brotscheiben über Wasser zu halten. Sein Plan, Betti zur Flucht zu verhelfen, scheitert an dem unerwartet frühen Eintreffen der Alliierten, das dafür sorgt, dass das Lager vorher von den Nationalsozialisten evakuiert wird und Betti zu einem Hungermarsch durch winterliche Kälte zwingt.
Jahre später ist alles anders...
Konrad, der nicht weiß, ob Betti überlebt hat, kann das Bild ihres Gesichtes mit den ausdrucksstarken aber tieftraurigen Augen nicht vergessen und macht sich auf die Suche nach ihr...
Diese Erzählung um Konrad und Betti hat mich sehr berührt. Die Charaktere sind jeder für sich ganz besonders und von der Autorin sehr behutsam und liebevoll ausgearbeitet. So sind sie mir während dem Lesen ans Herz gewachsen und ihre Emotionalität hat mich durch Höhen und Tiefen des Romans begleitet. Auch die Lebensumstände und familiäre Situationen der Hauptprotagonisten werden lebensnah und gut nachvollziehbar dargestellt.
Das Thema der Vergebung und der Glaube an Gott, trotz aller Nöte und erlittener Qualen ist authentisch durch die hier erzählte Lebensgeschichte sichtbar.
Mein Fazit:
Ein wichtiges Thema und Buch, das leider wieder hochaktuell ist angesichts der momentanen Krisen- und Kriegslage in der Welt.
Zugleich aber lenkt es den Blick darüber hinaus und erinnert daran, dass es eine Hoffnungsperspektive gibt, die uns ermutigt unsere christlichen Werte zu leben.
Rezensionen von rewareni:
Fühl dich niemals sicher!
Böse Geschichten für schlechte Menschen von Simon Krätschmer
,, Böse Geschichten für schlechte Menschen“ so lautet der unheilvoll klingende Name der Kurzgeschichten, in der der Autor Simon Krätschmer den Leser auf eine gruselige und oft auch blutige Reise mitnimmt.
Von sanften Horror, der ganz leise und unschuldig beginnt und sich dann in eine gewaltige Explosion entlädt, bis hin zu seltsamen Kreaturen, denen man lieber nicht begegnen möchte, findet man alles in dieser Anthologie.
Der Autor schafft es bei jeder Geschichte eine Stimmung zu erzeugen, wo man froh ist, nicht live dabei sein zu müssen. Es gibt kaum eine Geschichte, die gut für den jeweiligen Protagonisten ausgeht. Man findet jede Art von Horror, SF oder Dystopien. Oftmals ist es die Erde, die dem Menschen einen Spiegel vorhält und ihn dafür leiden lässt, so wie er mit ihr bisher umgegangen ist.
Schön waren am Ende die Kommentare des Autors zu den jeweiligen Geschichten. Seine Gedanken und Empfindungen dabei waren sehr interessant. Wem abgetrennte Körperteile oder sonstige blutige Spiele zur ,,Erheiterung“ des Publikums nichts ausmachen, dem kann ich die ,, Bösen Geschichten“ nur empfehlen.
Rezensionen von Akademie für Leseförderung Niedersachsen:
eine gelungene Mischung aus spannendem Comic und Sachbuch mit interessanten Einblicken in einen „sehr ausgeklammerten Teil“ unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens
Mein Papa ist kein Mörder von Christine Hubka
Das Gefängnis ist ein Ort, mit dem man sich – wenn man nicht muss – nur selten beschäftigt, so dass sich die meisten Vorstellungen darüber aus Filmen und Fernsehserien speisen und häufig nicht der Realität entsprechen. Die Tatsache, dass im Gefängnis nur sehr grausame, furchteinflößende Menschen sind, ist nur eine dieser Fehlvorstellungen.
Das Buch „Mein Papa ist kein Mörder“ zeigt auf, dass auch Menschen, von denen man es nicht erwarten würde, unbeabsichtigt mit dem Gesetz in Konflikt geraten und im Gefängnis landen können. Wie das passieren kann, wie der Alltag im Gefängnis aussieht und welche weitreichenden Folgen eine Inhaftierung für alle mit dem Häftling in Kontakt stehenden Personen nach sich zieht, wird im Buch in eindrücklichen Comic-Sequenzen dargestellt.
Das Buchcover ist wie eine Zellentür gestaltet: Durch einen schmalen Schlitz im oberen Teil der Tür blicken einen die Augen der inhaftierten Hauptfigur der Geschichte an. Öffnet man die Zellentür, landet man direkt im Geschehen. Der Vater von Simon und Vicky kommt plötzlich nicht wie gewohnt nach Hause und ist auch per Handy nicht zu erreichen. Die Mutter weicht den besorgten Nachfragen der Kinder aus und hüllt sich in Schweigen. Als die beiden erfahren, dass ihr Vater Bernd im Gefängnis ist, sind sie zutiefst geschockt. Erst im Laufe der Gerichtsverhandlung erfahren die Leser:innen, was zu der Inhaftierung geführt hat. Während seiner Arbeit als Busfahrer hat Bernd beim Abbiegen einen Radfahrer übersehen und überfahren. Da dieser infolge des Unfalls verstorben ist und der Vater während der Fahrt telefoniert hat, wird er nun wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Anschluss an die Gerichtsverhandlung begleiten die Leser:innen die Familie über die kommenden drei schwierigen Jahre. In kurzen Szenen wird Einblick in das Leben im Gefängnis, die Haftbedingungen sowie die strengen Vorschriften für Besuche und Freigänge gegeben. Die Verzweiflung des Vaters und die Gewalt unter den Insassen im Gefängnis werden dabei ebenso schonungslos dargestellt wie die Probleme, die das für die Familie nach sich zieht. Neben finanziellen Schwierigkeiten durch das fehlende Einkommen des Vaters wird die Familie in ihrem Umfeld zunehmend ausgegrenzt, die Kinder werden in der Schule gemobbt und auch die Wiedereingliederung des Vaters nach Absitzen der Haftstraße gestaltet sich schwierig. So erhalten Leser:innen einen differenzierten Einblick in eine Welt hinter Schloss und Riegel, die ihnen im Alltag verborgen bleibt. Die Comic-Zeichnungen sind in rot-schwarz gehalten und bringen insbesondere die starken Emotionen der unterschiedlichen Personen sehr authentisch zum Ausdruck. Geschickt in den Handlungsverlauf eingeflochten sind kurze Infoseiten, auf denen passend zur Handlung Sachinformationen gegeben und Fachbegriffe erklärt werden. Hier erfahren Leser:innen z.B. wie eine Gerichtsverhandlung abläuft, was der Unterschied zwischen Untersuchungshaft und Vollzugshaft ist und welche Kontaktmöglichkeiten Inhaftierte im Gefängnis haben.
Insgesamt eine gelungene Mischung aus spannendem Comic und Sachbuch mit interessanten Einblicken in einen „sehr ausgeklammerten Teil“ unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Filmreif
Drei Feiertage und eine Hochzeit von Uzma Jalaluddin; Marissa Stapley
Auf den ersten Seiten war ich genervt von bereits bekannten Szenen aus Filmen, die hier auf die Protagonistinnen umgewandelt wurden. Auch der Buchtitel ist einem bekannten Film sehr ähnlich. Fast hätte ich das Buch aus der Hand gelegt, doch ich wollte unbedingt wissen, wie die Autorinnen die drei Feiertage darstellen, weshalb ich dann doch weiter las.
Schlussendlich war ich froh darüber, doch von Anfang an:
Anna soll die Feiertage mit ihrem relativ neuen Freund bei seinen Eltern in Kanada verbringen. Da sie später als er fliegt und direkt zu einem Gala-Event soll, ist sie entsprechend gekleidet - sprich ziemlich unpassend zum Wetter - und nur mit Handgepäck ausgerüstet.
Maryams jüngere Schwester will unbedingt und kurzfristig an Weihnachten heiraten. Deshalb hat Maryam alles organisiert und fliegt nun mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft der Brautseite zusammen nach Toronto zur Familie des Bräutigams. Das einzige entspannte Familienmitglied ist Dadu, Maryams Grossvater, ein früherer Regisseur von Bollywood-Filmen. Noch mehr "Film" ist später im Roman enthalten, weshalb ich die ersten Szenen im Nachhinein zwar immer noch nicht gut finde, aber immerhin verstehen konnte.
Unter nicht so positiven Umständen lernen sich Anna und Maryam bereits am Flughafen kennen. Dass sie im Flugzeug nebeneinander sitzen, fand anfangs keine von ihnen gut, doch da beide Flugangst haben, kommen sie sich ein wenig näher, erzählen einander von ihren Ängsten und Sorgen.
Aufgrund der prekären Wetterverhältnisse und des Jahrhundert-Schneefalls müssen sie in der Kleinstadt Snow Falls notlanden und werden dort in einem Hotel untergebracht. Schwierig für Maryams Familie, da sie noch die letzten Tage Ramadan haben und fasten. Anne erlebt einen witzigen Pub-Abend, bevor sie ihr unrenoviertes Hotelzimmer bezieht. Nur für eine Nacht - das sollten sie alle überstehen, denken sie. Doch das Wetter macht ihnen erneut einen Strich durch die Rechnung und sie müssen noch länger in Snow Falls bleiben.
Diese Kleinstadt entpuppt sich als kleines, friedliches Juwel, das alle Figuren früher oder später überraschen wird. Bei einigen Szenen fragte ich mich jedoch, ob die tatsächlich so passieren können, wenn doch so dermassen viel Schnee liegt und der Schneefall noch nicht vorbei ist. Auf einer Parkbank sitzen und essen, wäre so ein Beispiel.
Ich war gespannt, wie die Autorinnen die drei Feiertage, das islamische Eid al Fitr (auch unter dem Namen "Zuckerfest" bekannt), das christliche Weihnachtsfest und das jüdische Chanukka-Fest zusammenbringen. Obwohl nur Grundsätzliches darüber erzählt wird, ist es ihnen sehr gut gelungen. Das gegenseitige Verständnis und der Respekt gegenüber der anderen Religionen zeichnet die Charaktere und die Kleinstadtbewohner aus.
Meine Lieblingscharaktere waren für einmal nicht die Protagonistinnen, sondern Dadu, Maryams und Shaimas Grossvater, und Josh Tannenbaum. Weder mit Maryam noch mit Anna bin ich sehr warm geworden, aber bei den beiden unsicheren Frauen ist eine deutliche Entwicklung sichtbar.
Fazit: Nach ersten klischeehaften Szenen entwickelt sich der Roman zu einer schönen und unterhaltenden Geschichte, die ich mir aufgrund vieler filmreifen Szenen sehr gut verfilmt vorstellen kann. Den Film würde ich mir zu Weihnachten sicherlich ansehen.
4 Sterne.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Bücher, Blumen und Geheimnisse
Die Zuverlässigkeit des Zufalls von Lilli Beck
Fälschlicherweise ging ich davon aus, dass der Roman in Paris spielt - keine Ahnung, wie ich darauf kam - dies ist jedoch nur im Prolog der Fall. Der schildert eine Szene, die Nina-Marie mit ihrem in der Zwischenzeit an Krebs verstorbenen Freund Eric in Paris erlebte. Das Paar lebte in Berlin, Nina noch immer.
Dort besitzt sie zusammen mit ihrer Mutter eine Buch- und Blumenhandlung.
Protagonistin Nina nimmt auch zwei Jahre nach Erics Tod kaum noch am Leben teil, ihre Trauer ist zu gross und helfen lassen will sie sich nicht.
Andern helfen jedoch möchte sie. Denn als sie das Rätsel um die wöchentlichen Duftsträusse, die jeweils am Donnerstag abgeholt werden, lüftet, ist für sie klar, dass sie alles dran setzen möchte zu helfen, dass sich jemand anders wieder unter Menschen mischt. Eine schwierige Aufgabe, die vor allem aber auch Nina selbst auf die Strasse raus bringt.
Dass jeder anders mit Trauer und Verlust umgeht, wird im Roman anhand von Beispielen mehreren Figuren gezeigt. Manchmal hilft ein Hund, manchen das Schreiben und Nina sicherlich auch Jacks klare und harte Fragen, die an Ninas selbst eingerichteten Trauer-Wohlfühlzone-Mauer rütteln.
Nicht nur Nina, auch andere Charaktere machen eine grosse Entwicklung durch. Autorin Lilli Beck hat ihre Figuren allesamt sehr unterschiedlich charakterisiert. Zum Beispiel Eric, der an die Zuverlässigkeit des Zufalls glaubt und daneben Jack, der nichts von Zufällen wissen will. Lilli Beck Schreibstil ist flüssig und so bildlich, dass man sich die Personen samt ihren Wohnungen und Läden genau vorstellen kann.
Das Augenmerk legt die Autorin deutlich auf die Trauerbewältigung. Obwohl mich die Geschichte gut unterhalten hat, war mir persönlich das fast zu viel, besonders die von Nina aufgeschriebene Geschichte über "Marie" empfand ich als zu lang. Gefallen hat mir aber, wie diese Geschichte im Epilog noch kurz erwähnt wurde und Sinn ergab.
Fazit: Schöner Roman über die vielen Facetten der Verlustbewältigung.
4 Sterne.
Rezensionen von booklover3:
Eine magische Reise in die Wüste!
Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah
Auf der Suche nach einer magischen Lampe, begeben sich die Mitternachtshändlerin und ein paar weitere Reisegefährten auf eine lange Reise in die Wüste.
Schon nach der Leseprobe war ich sehr gespannt darauf das Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte, die Charaktere und das Worldbuilding waren unglaublich schön und haben mir sehr gut gefallen.
Auch der Schreibstil war wundervoll und hat sehr gut zur Handlung gepasst.
Es war ein sehr spannendes Leseerlebnis mit viel Handlung und einer kreativen Umsetzung der Geschichte. Immer wieder hat mich das Buch überrascht und Handlungsverläufe gezeigt, die ich nicht habe kommen sehen.
Die Charaktere waren auch sehr interessant gestaltet, sehr facettenreich und unterschiedlich.
Das Buch ist für jeden geeignet, der sich auf eine Reise in die Wüste einlassen möchte. Vom Grundgedanken her, war es ähnlich zu Aladdin und die Wunderlampe, also auch perfekt für alle, die gerne Geschichten in diese Richtung mögen.
Rezensionen von Cornelia:
Mehr erwartet
Good Energy von Casey Means
Die ersten 126 Seiten sind langatmig, von Negativität dominiert und wenig hilfreich, nur Geschichten ohne wissenschaftliche Begründung. Dieser Teil kann gut übersprungen werden.
Das Kapitel über Laborwerte finde ich hilfreich. Optimale Bereiche werden präsentiert und es sind nicht zu viele Werte, sodass es kostentechnisch nicht den Rahmen sprengt.
Den Ernährungsteil finde ich fachlich sehr gut, es werden zahlreiche Tipps für gesündere Ernährung gegeben, was der Körper braucht und was besser gemieden werden soll. Die Rezepte sind eine gute Ergänzung für die Umsetzung in der Praxis. Einige davon sprechen mich an, Fotos dazu gibt es leider nicht.
Auf spezielle Probleme wird nicht eingegangen, daher auch keine Lösung für spezielle Probleme. Die Autorin stellt nur allgemein den für sie perfekten Lebensstil vor. Themen wie Entgiftung und chronische Virusbelastungen werden nicht behandelt. Aufgrund des Titels hätte ich mir genauere Erklärungen zu den Mitochondrien erwartet, z.B. an welchen Stellen es an der Energieproduktion scheitern kann und wie die jeweiligen Probleme konkret behoben werden können.
Meiner Erfahrung nach reicht ein gesunder Lebensstil nicht immer aus. In den USA würde ich den 6,8% Gesündesten angehören, trotzdem bin ich krank. Daher empfehle ich das Buch nur Leuten mit ungesundem Lebensstil, die gewillt sind etwas zu ändern.
Rezensionen von begine:
Interessante Zugreise
In einem Zug von Daniel Glattauer
Von Daniel Glattauer habe ich schon einige Bücher gerne gelesen.
Der Roman, In deinem Zug, besticht schon mit seinem Cover.
Mit Humor und Biss schildert er eine Zugfahrt von Wien nach München des Schriftsteller Eduard Brünhofer. Der war mit Liebesromanen berühmt geworden. Jetzt fällt ihm nichts mehr darüber ein.
Er hat für seinen neuen Roman schon einen großen Vorschuss erhalten, aber noch nichts abgeliefert. Jetzt hat er einen Termin bei seinem Verlag in München.
Ihm gegenüber sitzt eine Frau, die ihn in Gespräche verwickelt. Sie fragt ihn regelrecht aus. Es gibt viele Dialoge und Eduards Gedanken können wir auch lesen.
Das war ganz interessant, allerdings fing es nach einer Zeit an eintönig zu werden. Doch dann wurde es wieder interessanter. Am Schluss kam es zu einer unerwarteten Erklärung.
Da machte das Alles einen Sinn.
Ich wurde von der Geschichte gut unterhalten und kann es klar weiterempfehlen. Es ist ein echter Glattauer.











