Kunden em pfehlungen
Rezensionen von booklover3:
Eine magische Reise in die Wüste!
Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah
Auf der Suche nach einer magischen Lampe, begeben sich die Mitternachtshändlerin und ein paar weitere Reisegefährten auf eine lange Reise in die Wüste.
Schon nach der Leseprobe war ich sehr gespannt darauf das Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte, die Charaktere und das Worldbuilding waren unglaublich schön und haben mir sehr gut gefallen.
Auch der Schreibstil war wundervoll und hat sehr gut zur Handlung gepasst.
Es war ein sehr spannendes Leseerlebnis mit viel Handlung und einer kreativen Umsetzung der Geschichte. Immer wieder hat mich das Buch überrascht und Handlungsverläufe gezeigt, die ich nicht habe kommen sehen.
Die Charaktere waren auch sehr interessant gestaltet, sehr facettenreich und unterschiedlich.
Das Buch ist für jeden geeignet, der sich auf eine Reise in die Wüste einlassen möchte. Vom Grundgedanken her, war es ähnlich zu Aladdin und die Wunderlampe, also auch perfekt für alle, die gerne Geschichten in diese Richtung mögen.
Rezensionen von Cornelia:
Mehr erwartet
Good Energy von Casey Means
Die ersten 126 Seiten sind langatmig, von Negativität dominiert und wenig hilfreich, nur Geschichten ohne wissenschaftliche Begründung. Dieser Teil kann gut übersprungen werden.
Das Kapitel über Laborwerte finde ich hilfreich. Optimale Bereiche werden präsentiert und es sind nicht zu viele Werte, sodass es kostentechnisch nicht den Rahmen sprengt.
Den Ernährungsteil finde ich fachlich sehr gut, es werden zahlreiche Tipps für gesündere Ernährung gegeben, was der Körper braucht und was besser gemieden werden soll. Die Rezepte sind eine gute Ergänzung für die Umsetzung in der Praxis. Einige davon sprechen mich an, Fotos dazu gibt es leider nicht.
Auf spezielle Probleme wird nicht eingegangen, daher auch keine Lösung für spezielle Probleme. Die Autorin stellt nur allgemein den für sie perfekten Lebensstil vor. Themen wie Entgiftung und chronische Virusbelastungen werden nicht behandelt. Aufgrund des Titels hätte ich mir genauere Erklärungen zu den Mitochondrien erwartet, z.B. an welchen Stellen es an der Energieproduktion scheitern kann und wie die jeweiligen Probleme konkret behoben werden können.
Meiner Erfahrung nach reicht ein gesunder Lebensstil nicht immer aus. In den USA würde ich den 6,8% Gesündesten angehören, trotzdem bin ich krank. Daher empfehle ich das Buch nur Leuten mit ungesundem Lebensstil, die gewillt sind etwas zu ändern.
Rezensionen von begine:
Interessante Zugreise
In einem Zug von Daniel Glattauer
Von Daniel Glattauer habe ich schon einige Bücher gerne gelesen.
Der Roman, In deinem Zug, besticht schon mit seinem Cover.
Mit Humor und Biss schildert er eine Zugfahrt von Wien nach München des Schriftsteller Eduard Brünhofer. Der war mit Liebesromanen berühmt geworden. Jetzt fällt ihm nichts mehr darüber ein.
Er hat für seinen neuen Roman schon einen großen Vorschuss erhalten, aber noch nichts abgeliefert. Jetzt hat er einen Termin bei seinem Verlag in München.
Ihm gegenüber sitzt eine Frau, die ihn in Gespräche verwickelt. Sie fragt ihn regelrecht aus. Es gibt viele Dialoge und Eduards Gedanken können wir auch lesen.
Das war ganz interessant, allerdings fing es nach einer Zeit an eintönig zu werden. Doch dann wurde es wieder interessanter. Am Schluss kam es zu einer unerwarteten Erklärung.
Da machte das Alles einen Sinn.
Ich wurde von der Geschichte gut unterhalten und kann es klar weiterempfehlen. Es ist ein echter Glattauer.
Rezensionen von LoLo:
Große Empfehlung
Warum wir (zu viel) essen von Andrew Jenkinson
Spannend geschriebenes Buch mit vielen für mich neuen Fakten. Der Inhalt ist sehr gut aufbereitet und auch ich als nicht Mediziner konnte den Zusammenhängen. Es geht allerdings um weit mehr als nur medizinisches. Auch die historische, die kulturelle und die politische Perspektive wird in diesem umfassenden Buch beleuchtet.
Rezensionen von Meli:
Belangloser Doktortitel, Freundschaftstest und echte Gefühle beim Fake-Dating
Degrees of Engagement von Jennifer Hennessy
Bianca war immer für all ihre Freundinnen da, doch als sie endlich mit allen zusammen ihren Doktortitel feiern will, ist dieser Erfolg ihren Freunden und Verwandten nicht so wichtig, um sich dafür Zeit zu nehmen.
Man kann Biancas Enttäuschung und Unglauben wirklich gut spüren und ich fand das Verhalten ihrer Freunde und Familie auch sehr verletzend.
Bianca hat jahrelang hart gearbeitet, um endlich ihren Doktortitel zu erhalten und für fast keinen ihrer Liebsten war es wichtig genug, um zu der Feier zu kommen. Sie ist auch nicht nur traurig, sondern auch vor den Kopf gestoßen und auch verärgert, dass ihr Erfolg, auf den sie so stolz ist, für die anderen nicht viel wert ist.
Betrunken und aufgewühlt beschließen sie und ihr Kommilitone Xavier eine falsche Verlobung vorzuspielen, um zu beweisen, dass die Leute mit solchen Neuigkeiten ganz anders umgehen. Bianca bereut diese Lüge auch sofort, aber dann kommt sie aus der Sache nicht wieder raus und muss länger mit Xavier "verlobt" bleiben. Die beiden stehen sich nah, aber gleichzeitig auch nicht, weil sie beide Distanz geschaffen haben. Da auch Xavier eine eigene Erzählperspektive hat, weiß man, dass er schon Gefühle für Bianca hat, aber keine Zukunft für sie sehen würde, da er kein Beziehungstyp ist und bald abreist. Mal ganz abgesehen davon, dass er ebenso wie Bianca glaubt, dass es nur einseitige Gefühle sind. Ich fand es etwas schade, dass die Kommunikationsprobleme zwischen den Protagonisten so sehr in die Länge gezogen wurden.
Zusammen mit Bianca hinterfragt man ebenfalls die Traditionen und Gepflogenheiten: Warum werden Hochzeiten und alles damit Verbundene so groß und selbstverständlich gefeiert, während andere Erfolge nur Beiwerk sind? Das Buch regt also auch zum Nachdenken an und man hinterfragt vor allem, warum ein Leben ohne Familiengründung nicht als gleichwertig betrachtet wird.
Insgesamt fand ich diese Liebesgeschichte emotional, tiefgründig und auch unterhaltsam, aber es hätte mir besser gefallen, wenn die kleinen Missverständnisse zwischen den Protagonisten weniger Raum eingenommen hätten.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Bezaubernde Geschichten
Lilo & Stitch: O'hana heißt Familie von Denise Shimabukuro
"Lilo und Stitch" war ein Kinofilm aus den frühen 00er-Jahren und weckt damit bei vielen heutigen jungen Eltern eigene Kindheitserinnerungen. Auch mich hat der Film damals bezaubert und der Satz "O'Hana heißt Familie" - titelgebend für dieses Kinderbuch - ist mir bis heute in warmer Erinnerung.
Das Buch erfüllt die hohen Erwartungen, die ich daran hatte, absolut. Die Zeichnungen sind wunderschön und allerliebst, sehr ansprechend für Kinder. Und auch die Geschichten sind sehr schön und vermitteln Werte wie Zusammengehörigkeit, Verbundenheit, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft - alles sehr wichtige Werte für Kinder. Gleichzeitig werden sie wie nebenbei und in geschichtenhafter und unterhaltsamer Form vermittelt.
Die kurzen, liebevollen Szenen, reich bebildert, könnten durchaus auch schon für jüngere Kinder, als das angegebene Mindestalter von 8 Jahren, in Vorlesebegleitung von Erwachsenen, etwas sein.
"O'Hana heißt Familie" ist also ein wunderschönes Buch für die ganze Familie, das ich nur wärmstens empfehlen kann.
Rezensionen von carola1475:
Von Beginn an spannender, rasanter Krimi
Der Seher von Elias Haller
Kriminaloberkommissar Arne Stiller mit dem Schwerpunkt Kryptologie hat zunächst keine Anhaltspunkte, um das Rätsel von geheimnisvollen Zeichen auf einer Zeitkapsel, die den Leichnam eines Säuglings enthält, zu lösen. Untersuchungen ergeben, dass es sich um den vor 17 Jahren verschwundenen Jan Köpke handelt, für den damals eine ebenfalls verschlüsselte Todesanzeige auftauchte.
Stiller hat den Code noch nicht entschlüsselt, als ein weiterer Säugling entführt wird und es wieder eine codierte Todesanzeige gibt.
Stiller steht unter Zeitdruck und zu allem Überfluss wird er wiederholt von einem sehr von sich überzeugten Seher kontaktiert, der seine Hilfe aufdrängt.
Ich hatte keine Probleme, auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände in Stillers siebten Fall einzusteigen. Arnes Kollegin Inge ist in den Ruhestand getreten und die zukünftige Kommissaranwärterin Sandy Rosenberg wird Stiller als Praktikantin zur Seite gestellt. Mit Sandy zusammen lerne ich den grantigen und eigenwilligen Kryptologen kennen. Anders als von Stiller befürchtet erweist sich Sandy als hilfreich, sie ist geübt im Recherchieren und hat gute Ideen.
Die mühsamen Ermittlungen erscheinen mir authentisch, hier macht sich die berufliche Erfahrung des Autors bemerkbar.
Die in den Fokus der polizeilichen Untersuchung geratenen Figuren sind interessante, auch skurrile Charaktere, die einfallsreich und unterhaltsam beschrieben werden, bei den Ermittlern hätte ich mir mehr Informationen aus dem Privatleben, eine detailliertere Figurenzeichnung, insgesamt mehr Tiefe gewünscht. Hier fehlen mir vielleicht Kenntnisse aus den Vorgängerbänden.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und auch mit Rückblicken, die Geschichte ist von Beginn an und durchgehend spannend, kurzweilig, rasant und überrascht mit unerwarteten Wendungen. Elias Hallers Schreibstil ist klar und angenehm zu lesen und lässt bei manchen Gedanken oder Gesprächen Stillers auch schmunzeln. Auch das Dresdner Lokalkolorit hat mir gefallen.
Ich habe 'Der Seher' gern gelesen, mich hat der Krimi mit seinem farblich und gestalterisch zur Reihe passenden Cover gut unterhalten.
Rezensionen von yellowdog:
Von Wien nach München
In einem Zug von Daniel Glattauer
In einem Zug heißt der neue Roman von Daniel Glattauer sehr zutreffend, da der Protagonist die ganze Handlung im Zug sitzt, in einem Gespräch mit einer Mitreisenden, die er dort getroffen hat.
Er heißt Eduard Brünhofer, ist ein Schriftsteller, sogar ein erfolgreicher mit dem Thema Liebe, doch seit einiger Zeit mit Schreibblockade.
Die Plaudereien sind temporeich und amüsant zu lesen. Es wechseln die Dialoge und die Gedanken Eduards blitzartig. Ständig wertet er seine Antworten, die er den Fragen seiner eloquenten Mitreisenden entgegensetzt. Mit der Zeit wird er immer lockerer.
Mich erinnert das neue Buch mehr an Glattauers Erfolgsroman Gut gegen Nordwind und weniger an seinen ernsteren Die spürst du nicht.
Er ist deutlich leichter und zugänglich. Glattauer und sein alter Ego im Buch setzen sehr auf Ironie. Das kann schon nerven, aber vieles hat dann doch Wortwitz.
Rezensionen von ReiShimura:
Hat mich von Beginn an gefesselt
Jewel & Blade. Die Wächter von Knightsbridge [Band 1 (ungekürzt)] Jewel & Blade von Anne Lück
Die Geschichte von König Arthus und seinen Rittern der Tafelrunde fasziniert die Menschheit schon seit Urzeiten. Daher ist es wenig verwunderlich, dass es immer wieder Neuinterpretationen der Geschichte gibt und sogar Disney einen Film dazu gemacht hat.
Auch Anne Lück hat die Geschichte als Basis für ihr Buch genommen und wie soll es anders sein, das ganze noch mit einer High Society Geheimgesellschaft kombiniert.
So weit so vorhersehbar. Der Klappentext klang spannend, trotzdem war ich zu Beginn skeptisch, ob es wirklich noch etwas Neues an der Geschichte zu entdecken gibt. Bereits innerhalb kurzer Zeit war meine Skepsis verflogen und ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und die Beschreibungen detailliert genug, um sich alles gut vorstellen zu können, ohne dabei ins langweilige oder langatmige abzudriften.
Die Geschichte nimmt relativ schnell Fahrt auf, die Ereignisse überstürzen sich fast ein wenig, bis dann der unvermeidliche Mittelteil kommt. Hier flacht die Spannungskurve ein wenig ab, die Geschichte dümpelt so vor sich, bis dann kurz vor Schluss wieder alles ganz schnell geht und plötzlich ist es vorbei. Der Cliffhanger am Ende war zu erwarten, handelt es sich doch um den ersten Band der Jewel & Blade Reihe. Glücklicherweise ist die Wartezeit überschaubar, denn bereits im März 2025 erscheint der zweite Teil. Von mir wird er auf jeden Fall schon mit Spannung erwartet.
Natürlich sind alle handelnden Personen unglaublich gutaussehend und durchtrainiert. Vor allem bezüglich der Geheimgesellschaft wird ganz tief in die Klischeekiste gegriffen. Darüber könnte man sich jetzt aufregen und auch auf unzureichende Diversifikation hinweisen. Kann man, muss man meiner Meinung nach aber nicht unbedingt.
Das Buch erinnert mich sehr stark an die Edelstein Trilogie von Kerstin Gier. Zwischen den beiden Serien kann man meiner Meinung nach viele Parallelen erkennen, auch wenn die Basis der Geschichten absolut verschieden sind. Auch dies finde ich nicht störend, da ich auch die Edelstein Trilogie sehr genossen habe.
Die Hauptperson, Harper, hat mir gut gefallen und sie war mir auch sympathisch, wenn ich auch nicht jede ihrer Handlungen verstehen und nachvollziehen konnte. Gerade die Beziehung zu ihrer Schwester war für mich ein wenig irritierend. Einerseits scheint sie eine wichtige Rolle in ihrem Leben zu spielen, so dass Harper sogar ihr Studium für sie unterbricht bzw. abbricht. Andererseits wird sie im Laufe des Buches immer mehr zur Nebensache und gerät in Vergessenheit.
Auf sehr angenehme Weise spielt Anne Lück mit dem Schwarz-weiß Denken des Lesers. Man glaubt zu wissen, wer gut und wer böse ist, bis sie alles über den Haufen wirft und man ein klein wenig ratlos zurückbleibt. Ein sehr gelungener Schachzug.
Das Hörbuch wird von Pia-Rhona Saxe gesprochen und ich finde der Verlag hat damit eine sehr gute Entscheidung getroffen. Ihre Stimme passt für mich perfekt zu dem Buch und haben das Hören zu einem richtigen Erlebnis gemacht. Ich werde definitiv die Augen offenhalten, dass ich noch mehr Bücher mit ihrer Stimme finde.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass der Fantasy Anteil im Vergleich zum Romance Anteil ein wenig zu gering ausgefallen ist. Ich hoffe, dass das im zweiten Teil besser ist.
Rezensionen von yellowdog:
Ein sehr aktuelles Buch zum Wahlkampf
Der Unvermeidbare von Sara Sievert
Der Autorin gelingt es, eine grundsätzliche Spannung mit ihren Schilderungen aufzubauen, die auch kontinuierlich anhält.
Sie schildert die Ereignisse sachlich, fair, aber nicht unkritisch.
Dabei hat ihr Stil eine große Bildsprache. Immer wieder glaubt man, die geschilderten Ereignisse plastisch vor sich zu sehen.
Friedrich Merz steht in diesem Buch natürlich im Mittelpunkt, aber es wird auch einiges von anderen Politikern erzählt, und sie werden als Vergleich herangezogen. Söder, Laschet, Kramp Karrenbauer, Linnemann, Hendrik Wüst, sogar ein wenig Merkel.
Sara Sievert konnte mich mit ihrem lebhaften Stil und ihrer Genauigkeit in diesem Buch wirklich beeindrucken.










