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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ryria:

Fantastische Abenteuer in einer orientalischen Welt

Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah

Nachdem Loulie ihre Familie verliert, schlägt sie sich als Händlerin für magische Relikte durch. An ihrer Seite: Qadir, ein Dschinn, die erbarmungslos in der Welt der Menschen verfolgt und getötet werden. Dazu kommt noch ein Geschichten erzählender Prinz und eine Dschinn-Jägerin und das Abenteuer kann starten.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre im Buch: Dies fängt schon bei der Gestaltung an, dazu kommen auch noch eine Karte, besondere Seiten und ein Glossar. Dieses wird auch sehr benötigt, denn es werden sehr viele arabische Wörter und Redewendungen benutzt. Einerseits ist dies total passend zur Welt, andererseits war es gerade am Anfang ein klein wenig nervig, ständig Wörter nachzuschlagen.
Dafür gelingt die Beschreibung der Welt auf eindrucksvolle Weise, man fühlt sich schon nach kurzer Zeit in den Orient und die Wüste versetzt: Essen, Einrichtung, Kleidung, Sprache, Traditionen, alles wirkt sehr stimmig.

Die ganze Geschichte erinnert generell sehr an die Märchen aus 1001 Nacht, so bestehen Kernpunkte beispielsweise aus Aladin oder Ali Baba und die vierzig Räuber. Diese Neuinterpretation zollt trotzdem ihren Tribut an die Tradition des Geschichtenerzählens in Form von kleinen Märchen, die die Haupthandlung ergänzen. Dies fand ich schön gestaltet.
Auch lässt sich die Handlung Zeit, man kann es flüssig lesen, aber gleichzeitig auch gut in die Welt eintauchen. Spannende und actionreiche Passagen wechseln sich mit ruhigeren Momenten ab, eine gute Mischung. Die verschiedenen Perspektiven sorgen zusätzlich noch für ein ausgeprägteres Bild.
Kleiner Kritikpunkt an der deutschen Übersetzung: Im Englischen wird für nicht-binäre Personen they/them verwendet, was sich gut in den Satzbau einfügt. Der Versuch dies ins Deutsche zu übertragen wirkte hingegen irgendwie sehr befremdlich.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Ein Klassiker

Carmilla von Sheridan Le Fanu

Ein abgelegenes Schloss in Österreich in dem ein Vater alleine mit seiner Tochter lebt. Dann kommt eines Nachts ein Kutsche und in der eine junge Frau, Carmilla. Laura möchte gerne mit Carmilla befreundet sein, sie ist ihr von Beginn an ergeben. Während Carmilla immer stärker wird, wird Laura immer schwächer.

Zu Beginn dauerte es ein wenig, bis ich in die Story reingekommen bin, aber dann hat es mich schon gepackt. Ein Klassiker, der schon einige Male in Buchform erschien, angeblich schon vor Dracula.
Erzählt wird in Ich-Perspektive und ich brauchte lange bis ich erkannte wer Carmilla ist. Erst nach einem Drittel wurde die Geschichte lebendiger und spannender, das Carmilla ein Vampir ist, erfährt man sogar noch später. Vorher ist es eine Geschichte über ein einsames Mädchen, dass sich dringend eine Freundin wünscht. Mit heutigen Vampirbüchern nicht vergleichbar, aber dennoch eine lesenswerte Story.

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Rezensionen von Kwinsu:

Die unglaubliche Geschichte des Julian H.

Nach Ibiza von Julian Hessenthaler

Jedem politisch interessierten Menschen in Österreich wird jener Tag im Mai 2019 in lebendiger Erinnerung bleiben, als es plötzlich hieß: Strache will die Nation verscherbeln. Durch investigative Journalisten der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, führte die "Ibiza-Affäre" zum Bruch der Koalition von Türkis-Blau.

Bereits kurz danach veröffentlichten die Ostermayer-Journalisten der SZ ein Buch zu den Hintergründen. Nun ist aber jener Mann an der Reihe, seine Version der Geschichte zu erzählen, der hinter dem kompromittierenden Video steckt: Julian Hessenthaler.

Schon kurz nach der Aufdeckung des Skandals wurde er zu einem der meistgesuchten Österreicher, konnte sich aber noch einige Zeit in Deckung halten, bis er schließlich aufgespürt und rund eineinhalb Jahre in Untersuchungshaft saß. In "Nach Ibiza" lässt uns Hessenthaler, der Sicherheits-Consultant, wissen, wie es aus seiner Sicht zu dem Video gekommen ist, warum es rund zwei Jahre dauerte bis es veröffentlicht wurde und wie er die Jagd auf sich erlebte. Hessenthaler ist kein Schreiberling, dass merkt man bereits an den ersten paar Seiten - die Sprache wirkt teils holprig, teils sehr umgangssprachlich, aber das macht das Gelesene noch authentischer. Hessenthaler gibt auch Einblick in seine Herkunft und wie es ihm vor seiner Sicherheits-Karriere ergangen ist, was seinen weiteren Werdegang erklärt.

Trotzdem wundert man sich häufig über das was man liest. Einerseits schien Hessenthaler, nicht nur bei der Erstellung und Weitergabe des Videos, oft sehr dilettantisch und naiv vorzugehen, andererseits gelang es ihm trotzdem, Vertrauen zu Schlüsselpersonen aufzubauen. Oft schwingt auch ein Stückchen Selbstmitleid mit, obwohl er häufig doch ziemlich viel Glück hatte, betrachtet man die Blauäugigkeit, die ausführlich geschildert wird. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich ihm einiges nicht abnehme, was auch daran liegt, dass Hessenthalers Argumentation teilweise unschlüssig oder wenig glaubhaft ist. Nichtsdestotrotz ist es spannend mitzuverfolgen, wie ihm das Video gelungen ist, wie seine Gefühlslage war, es so lange unter Verschluss zu halten, wie er es verkraftete zum Gejagten und Beschuldigten zu werden. Besonders bemerkenswert ist, wie die österreichische Justiz bzw. Exekutive versuchte, ihn zum Schuldigen zu machen, das Kopfschütteln hört nicht auf, wie Hessenthaler den Prozess beschreibt, der gegen ihn geführt wurde und ihn schließlich verurteilte für Delikte, die er nach seinen Aussagen nicht begangen hat. Und tatsächlich sind die geschilderten Widersprüche im Verfahren unfassbar, auch wenn klar ist, dass hier nur eine Seite erzählt wird.

Wie erwähnt, fand ich es oft schwer, Julian Hessenthaler alles abzukaufen, so wie er es in seinen Worten erzählt. Aber auch wenn man davon ausgeht, dass nur ein Bruchteil des Erzählten stimmt, was ganz sicher der Fall ist, lässt es einen schier sprachlos zurück, denn es führt einem vor Augen, was alles schief läuft in unserem Land. Man wundert sich nicht mehr, weshalb Österreich in den Korruptionsrankings immer weiter nach oben gereiht wird, worüber man sich allerdings sehr wundern darf nach dem Gelesenen, das zwar nicht allzu viele neue Facetten auf die Ibiza-Affäre wirft, aber doch die Gefühlslage des Drahtziehers gekonnt wiedergibt, ist die Tatsache, dass nach all den korrupten Vorhaben, die uns die FPÖ (aber auch die ÖVP) vor nur so kurzer Zeit eingebracht haben, sich diese über einen solchen Wähler:innenzuspruch freuen dürfen. Die Welt ist wohl aus den Fugen geraten. Hessenthaler schließt jedenfalls mit dem inbrünstigen Plädoyer, die Demokratie niemals aufzugeben, sie zu schützen. Hoffen wir, dass viele Menschen sich auf dieses Ansinnen berufen.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Monster und Magie

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

Kosara ist eine Hexe und hat viel Übung mit dem Umgang mit den Monstern, die ihr in der Neujahrsnacht das Leben schwermachen. Um Magie zu wirken braucht sie ihren Hexenschatten und den hätte sie fast verspielt. Denn ein Monster, Zmey, ist auch für die Hexe nahezu unbesiegbar und Zmey hat jetzt Jagd auf Kosora eröffnet.

Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer mit der Story, wurde wohl von dem Cover und Klappentext ein wenig irregeleitet. Aber nach dann anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch gut rein und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Spannend, magisch und fesselnd war die Geschichte von Korsara und den Monstern. Zu Beginn gab es halt sehr viele Namen und Wesen, wie aber bei Fantasy üblich. Es muss ja erst eine Welt geschaffen werden.
Nach und nach wurden die Geheimnisse von Kosara aufgedeckt, auch das mit Zmey, ihrem größten Feind.
Ich fand es absolut lesenswert und es konnte mich sehr gut unterhalten. Auch wenn ich zu Beginn anderes erwartet hatte, hat es mir sehr gefallen.

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Rezensionen von Lerchie:

Den Vorfahren auf der Spur

Die Schwestern von Krakau von Bettina Storks

Im Jahr 2016 stirbt Simon Mercier in Paris und die Tochter Edith erfährt von ihren polnischen Wurzeln. Scheinbar war Simon angenommen worden. Sein jüdischer Vater war bei der großen Razzia im Juli 1942 ein Opfer geworden. Doch wie es er zu den Merciers gekommen? Und was geschah mit Helene seiner Mutter? Dann macht Edith ihre Cousine Tatjana die in Stuttgart wohnt, ausfindig und gemeinsam suchen sie nach Antworten Sie durchbrechen ein jahrzehntelanges Schweigen.

Wie hat Helenes Schwester die Tatjanas Großmutter Lilo war, damals im von Deutschen besetzten Polen gelebt? Dort, in Krakau, stoßen sie auf eine Apotheke, die für Lilo und den jüdischen Widerstand eine zentrale Rolle gespielt hat.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. In die Geschichte bin ich gut und schnell hineingekommen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Helene die plötzlich nicht mehr da war. In Lilo, die in einer Apotheke im Ghetto arbeitete, was ihrem Vater so gar nicht passte. Doch sie ließ sich nicht beirren. Die Schwestern wollten Antworten und so reiste Tatjana, Lilos Enkelin, nach Krakau um dort welche zu finden. Ihre Cousine Edith suchte die Antworten in Paris, denn dort hatte Helene gelebt. Die große Frage war, ob Simon Mercier wirklich Helenes Sohn gewesen war. Doch die hatte nicht Mercier geheißen. Wie also war Simon zu der Familie Mercier gekommen? Und was hatte Lilo mit dem Apotheker zu tun, das fragte sich Tatjana in Krakau. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten. Natürlich gibt es auch Fiktion darin, das ist klar. Aber genauso ist es damals zugegangen bei der Judenverfolgung. Es ist spannend geschrieben und es gibt ein Nachwort, das manches erklärt, eben u. A. was historisch verbürgt und was Fiktion ist. Auf jeden Fall hat es mir gut gefallen, hat mich gefesselt und ich habe mal wieder was gelernt über die Vergangenheit. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Lesemama:

Second Chance

Alaska Ocean Rescue - Für immer mit dir von Josy Greifenberg

Zum Buch:

Penny und Liam waren beste Freunde. Bis Liam etwas tat, wovon Penny träumt. Er verließ die Insel um eine Ausbildung als Pilot bei den Coastguards zu machen. Nun wird er nach Kodiak versetzt und kommt zurück in Pennys Leben. Zwölf Jahre sind vergangen, in denen Funkstille zwischen ihnen herrschte.

Aber das es ordentlich zwischen ihnen knistert, können sie nicht verleugnen.

Meine Meinung:

Für immer mit dir istdas zweite Buch der Alaska Ocean Rescue Reihe, man könnte es aber auch einzeln lesen, da jeder Band von einem anderen Paar erzählt. Es kommen zwar alle Personen aus Buch eins vor, aber die besucht man nicht unbedingt, sie sind eher am Rande.
Auch hier geht es um einen Coastguard. Diesmal ist es Liam, der zurück in seine Heimat kommt. Als er vor zwölf Jahren ging, waren Penny und er Este Freunde. Penny möchte so gerne runter von der Insel und endlich was erleben, arbeitet aber im Familienunternehmen und die machen es ihr sehe schwer. Ich fand es unterhaltsam, ich hatte Mitleid und Mitgefühl mit Penny und konnte ihre Beweggründe gut nachvollziehen. Es ist eine unterhaltsame Story über eine zweite Chance mit Höhen und Tiefen in Oennys Leben. Hat mir gut gefallen.

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Rezensionen von Lesemama:

Neuanfang in Alaska

Alaska Ocean Rescue - In deinen Armen von Josy Greifenberg

Zum Buch:

Ruby zieht völlig überstürzt von Florida anch Alaska und fängt dort in der Schule ihrer Tante als Lehrerin an. Dann lernt sie ihren Nachbarn auf eine etwas seltsame Weise kennen, denn er beschützt sie vor einem Zusammenstoß mit einen Kodiakbären. Ruby fühlt sich ziemlich von Owen, einem Coastguard, angezogen.

Aber beide habe ihre Päckchen zu tragen und Owen ist außerdem der Dad von Rubys Schüler.

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf den Auftakt der neuen Reihe, Kleinstadtfeeling auf einer Insel, das muss gut sein. Und ich habe es gerne gelesen. Aus Sicht von Ruby wird die Geschichte erzählt, Owen hat ganz schön Balast, aber er ist ein toller Mann und ein guter Vater. Ich mochte das Setting und auch die Charaktere, man lernt einige Inselbewohner kennen. Ich mochte es sehr, es war unterhaltsam, romantisch und konnte mich berühren.

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Rezensionen von Rinoa:

Gelungener zweiter Band

Still ist die Nacht von Sandra Åslund

Nachdem mir der erste Band der Reihe ganz gut gefallen hatte, war ich durchaus gespannt auf die Fortsetzung und wie es mit Maya Topelius und auch ihren Freundinnen weitergeht.
Doch so ein wenig zwiegespalten bin ich auch nach der Lektüre von „Still ist die Nacht“, denn das Buch wird zwar als Krimi bezeichnet, hatte aber gerade zu Beginn auch viele nicht-krimihafte Elemente.

Insbesondere was die Beziehung von Maya zu ihren Freundinnen Emely, Clara und Sanna betrifft, dieser Aspekt nimmt schon immer sehr viel Raum ein.

Auch war mir das Innenleben der Figuren mitunter fast zu theatralisch beschrieben, ebenso wie die Mimik und Gestik, das war mir teilweise zu viel des Guten.
Die Atmosphäre auf der sturmumtosten und von der Außenwelt abgeschnittenen Insel hat die Autorin dagegen sehr gut eingefangen, damit konnte sie mich wirklich fesseln.
Auch der eigentliche Fall nimmt so ab der Hälfte immer mehr an Fahrt auf und dann wurde es auch richtig spannend. Da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Insgesamt hat mir auch der zweite Band gut gefallen und ich kann die Lektüre durchaus empfehlen. Wer allerdings einen reinen Krimi sucht, könnte möglicherweise enttäuscht sein.

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Rezensionen von LeserinLu :

Inspirierend

30 Pflanzen pro Woche von Katharina Seiser

Ich habe mir schon öfter vorgenommen, mindestens 30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen, weil das sehr gut für das Mikrobiom im Darm sein soll. Meistens habe ich das Ziel dann aber schnell nicht mehr aktiv und bewusst verfolgt. „30 Pflanzen pro Woche“ ist ein Kochbuch, das nicht nur zum Nachkochen einlädt, sondern auch einen Motivationsboost zu einem gesünderen Lebensstil liefert.

Basierend auf Erkenntnissen der Mikrobiomforschung zeigt Katharina Seiser, wie wichtig pflanzliche Vielfalt für unsere Gesundheit ist – und wie leicht man sie im Alltag umsetzen kann. Von Gemüse und Obst bis zu Nüssen, Kräutern und Gewürzen: Das Buch macht Lust darauf, neue Zutaten auszuprobieren und die eigene Küche bunter und abwechslungsreicher zu gestalten.

Besonders gefallen hat mir der übersichtliche und interessante Infoteil zu Beginn. Die beiliegende Wochen-Checkliste – sowohl im Buch als Kopiervorlage als auch online verfügbar – ist ein praktisches Tool, das den spielerischen Ansatz des Buches unterstreicht und hilft, die guten Vorsätze zu verfolgen. Die anschließenden Rezepte sind vielfältig und jedes Rezept ist anschaulich bebildert. Die Gerichte stammen nicht nur von Seiser selbst, sondern auch von renommierten Köch*innen wie Haya Molcho, Stevan Paul oder Feminine Food, was die Qualität und Kreativität der Rezepte garantiert. Besonders gelungen finde ich, wie durch die Rezepte die Tipps aus dem Infoteil konkret umgesetzt werden: Es wird mit einer breiten Palette an Kräutern, Gewürzen und Gemüsesorten gearbeitet, die über die gewohnte Alltagsküche hinausgehen, was sich als Prinzip aber auch auf eigene Lieblingsgerichte übertragen lässt. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass einige Zutaten – wie Yuzu, Sumach oder Asafoetida – selbst für mich in einer Großstadt schwer im direkten Umfeld zu bekommen sind. Hier hätte ich mir Vorschläge für Alternativen gewünscht, um den Zugang zu den Gerichten zu erleichtern.

Insgesamt ist „30 Pflanzen pro Woche“ aber ein inspirierendes und durchdachtes Kochbuch, das nicht nur leckere Rezepte bietet, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu einer gesünderen Ernährung leistet. Es ist ein Buch, das ich gerne zur Hand nehme – sei es, um die Checkliste für meine Woche zu nutzen, oder einfach, um mich von den farbenfrohen Gerichten inspirieren zu lassen.

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Rezensionen von Daggy:

Manga-Abenteuer

Der Fuchs und der kleine Tanuki 1 von Mi Tagawa

Diese Serie erzählt japanischen Mythen in 8 Bänden, im ersten Teil lernen sich der Fuchs und der kleine Tanuki kennen. Der Tanuki (Marderhund) ist ein fiktives Wesen aus der japanischen Folklore. Es fiel mir nicht ganz leicht mich in dieser Geschichte zurecht zu finden. Da gibt es Gestaltenwandler, Wölfe werden zu jungen Männern und eine weiße Füchsin findet das Kochen als Frau einfacher.

Der Schwarze Fuchs wurde wie andre Tiere mit besonderen Gaben ausgestattet und hat diese Gabe falsch genutzt. Deshalb wurde er 300 Jahre ausgeschaltet und seiner Kräfte beraubt, zudem muss er sich um den kleinen Tanuki kümmern, der von seinen Eltern ausgesetzt und verstoßen wurde.
Ich habe viele Äußerungen in diesem Manga als sehr schrecklich empfunden. Da sagen die Wölfe über den Tanuki „Lass ihn uns tot beißen, bevor er wirklich gefährlich wird.“ Der Umgangston ist rüde, so spricht man sich als „Idiot“ an.
Trotz der Fußnoten und Erklärungen ist es nicht einfach, die Hintergründe, die in der japanischen Mythologie verankert zu verstehen. Ein Comic, der von Geistern, Hexen und von Tieren handelt, die ihre Gestalt ändern und die zum Teil böse Charakter haben, ist schon eine schwere Kost für Grundschulkinder. Ich würde deshalb das Lesealter für Kinder, die nicht mit der japanischen Kultur vertraut sind, etwas höher ansetzten.
Mangas werden interessierten Kindern eine ganz neue Welt eröffnen und mit spannenden Einblicken in die japanische Kultur und Literatur.

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