Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LeserinLu :
Fesselnd
Rückkehr nach Budapest von Nikoletta Kiss
„Rückkehr nach Budapest“ ist ein atmosphärisch dichter Roman, der im sozialistischen Budapest der 1980er Jahre und dem subversiven Ost-Berlin der Künstlerinnen und Künstler spielt. Dieses Setting bildet den Hintergrund für eine Dreiecksbeziehung - so etwas ist ja eigentlich immer spannend!
Die Handlung dreht sich um Márta und ihre intensive Beziehung zu ihrer Cousine Theresa – einer dynamischen, selbstbewussten jungen Frau, deren Unbeschwertheit Márta fasziniert und zugleich einschüchtert.
Márta wächst am Plattensee auf und will zum Studium nach Budapest, während Theresa schon lange nicht mehr in Ungarn, sondern in Ostberlin lebt. Als Márta sie dort besucht, lernen beide den geheimnisvollen Schriftsteller Konstantin Berger kennen und verlieben sich in ihn, während dieser sich nicht festlegen will. Zahlreiche Wendungen und Dramen, die sich bis in die Gegenwart lange nach der Wende ziehen, sind vorprogrammiert.
Ich habe den Roman an einem Tag verschlungen, weil mich Handlung und Setting so in ihren Bann gezogen haben. Auch die gleichzeitig poetische und klare Sprache hat mir gut gefallen. Insgesamt ist „Rückkehr nach Budapest“ ein fesselnder Roman über Freundschaft, Liebe, Verrat und die Frage nach persönlicher Schuld und Freiheit.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Melancholische Familiengeschichte
Als wir im Schnee Blumen pflückten von Tina Harnesk
In ihrem mit einem wunderschönen Cover gestalteten Debütroman, der in Schweden als Buch des Jahres 2023 ausgezeichnet wurde, erzählt die schwedische Autorin Tina Harnesk die Geschichte eines hochbetagten Ehepaares, das in Nordschweden in einem alten, heruntergekommenen Haus lebt und zunehmend verwahrlost.
Als die alte Samin Máriddja von ihrer Ärztin erfährt, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist, beschließt sie, dass ihr demenzkranker Mann Biera nicht davon erfahren darf, er würde es nicht verkraften. Von einer häuslichen Unterstützung will Máriddja nichts hören. Damit die Behörden sie nicht anrufen können, um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen, entsorgt sie auf dem Heimweg kurzerhand ihr Handy. Sie weiß, dass sie bald sterben wird und wünscht sich sehnlichst, ihren Neffen Heaika-Joná wiederzusehen, der vor vielen Jahren bei ihnen lebte und dem sie und Biera ihre ganze Liebe schenkten.
Auf einer zweiten Erzählebene lernen wir das Ärzteehepaar Kaj und Mimmi kennen. Die beiden sind nach dem Tod von Kajs Mutter von der Stadt aufs Land gezogen und dabei, sich in ihrer neuen Umgebung einzuleben. Das besondere Vermächtnis von Kajs Mutter gibt ihnen Rätsel auf, die es zu lösen gibt.
Die Geschichte ist in schöner und ruhiger Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig. Die Figuren sind liebevoll und tiefgründig gezeichnet, ich konnte sie mir gut vorstellen: die eigensinnige und kämpferische Máriddja, die trotz ihrer schweren Krankheit jede Hilfe von außen strikt ablehnt, und der zufriedene Biera, der immer mehr in seiner eigenen Welt versinkt. Kaj und Mimmi fand ich sehr sympathisch, beide sind Ärzte aus Leidenschaft und suchen die Ruhe auf dem Land.
Auch wenn das Ende der bewegenden Geschichte früh zu erahnen ist, habe ich das Buch, in dem es neben Liebe, Sehnsucht und Heimat auch um Trauer und Elternschaft geht, sehr gern gelesen. Die Passagen, in denen sich Máriddja mit Sire, einer KI-gestützten Telefonstimme, auf Bieras neuem Handy unterhält, sind berührend und amüsant. Neben der Familiengeschichte der Protagonisten habe ich viel über die mir bis dahin unbekannte Geschichte der Samen sowie über ihre Tradtionen, Bräuche und ihren Aberglauben erfahren. Auch die Zwangsaussiedlungen der Samen werden von der Autorin thematisiert.
Der Roman enthält zahlreiche samische Begriffe, deren Bedeutung mir nicht bekannt ist. Hier hätte ich mir ein erklärendes Glossar am Ende des Buches gewünscht.
Leseempfehlung für diese gefühlvolle und fesselnde Geschichte!
Rezensionen von Tara:
Ein ungewöhnlicher & gelungener Debütroman
Dancing Queen von Camila Fabbri
„Dancing Queen“ ist der Debütroman der Autorin und Regisseurin Camila Fabbri.
Die Handlung beginnt dramatisch. Paulina erwacht nach einem Autounfall und weiß nicht wo sie ist und wohin sie wollte. Bei ihr ist die fünfzehnjährige Lara.
Die Beschreibung des Unfalls und Paulinas Gedanken sind sehr detailliert, so dass ich den Unfall direkt vor Augen hatte.
Alles wird aus ihrer Perspektive erzählt. Sie ist Mitte dreißig und lebt mit ihrem Freund Felipe und ihrem Hund Gallardo in Buenos Aires.
Es ist interessant ihren Gedanken zu folgen, die zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her springen.
Die Kapitel sind kurz – 27 auf 176 Seiten – und tragen Überschriften, die neugierig machen.
Paulina war für mich keine sympathische Protagonistin, aber eine, die durch und durch authentisch wirkte und das Leben ihrer Generation einfängt.
Camila Fabbris Schreibstil wechselt zwischen Poesie, wundervollen Sätzen und abstoßenden Äußerungen. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie ist es der Autorin gelungen dies gekonnt zu verbinden, ohne dass mich dieser Bruch gestört hat. Im Gegenteil, er passte zu Paulina und ihren Gedanken über das Leben.
Mich hat das Buch durch seinen ungewöhnlichen Schreibstil überrascht und ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.
Rezensionen von Schlafmurmel:
nichts für schwache Nerven
Der Zuschauer von Roland Hebesberger
In einem Keller wird eine vierköpfige Familie tot aufgefunden – die Leichen sind auf grausame Weise zugerichtet. Die Vorgehensweise lässt nur einen Schluss zu: Ein Täter, den man längst für verschwunden hielt, ist zurück. Vor 20 Jahren trieb er sein Unwesen und versetzte die Menschen in Angst und Schrecken – der Zuschauer
Die Frankfurter Ermittler um Hauptkommissar Köhler stehen vor einem Rätsel und ziehen die Spezialisten der OPE hinzu.
Damals waren die Methoden der Verhaltensanalyse noch nicht ausgereift genug, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Doch nun, mit den neuesten kriminalistischen Erkenntnissen, erhofft sich das Team endlich Fortschritte. Die Profiler Seifert und Theurer erstellen ein detailliertes Täterprofil, das Köhler und sein Team auf eine gefährliche Fährte führt – eine, die sie dem Zuschauer zu nahe bringt. Bald schon wird klar: Sie selbst sind ins Visier des Serienkillers geraten.
Doch damit nicht genug – der Zuschauer treibt sein grausames Spiel weiter und bringt die Ermittler an ihre Grenzen. Während Seifert und Theurer in alle Richtungen ermitteln, bleibt eine entscheidende Frage ungelöst: Wer verbirgt sich hinter dem Zuschauer? Handelt er allein, oder gibt es Komplizen, die im Verborgenen agieren? Ein Thriller, der unter die Haut geht!
Wer auf packende Thriller mit einem komplexen Täterprofil und spannenden Wendungen steht, kommt hier voll auf seine Kosten. „Der Zuschauer“ ist ein absoluter Pageturner, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Thriller-Fans, die es gerne spannend, düster und psychologisch tiefgründig mögen, sollten sich dies wünschen.
„Der Zuschauer“ von Roland Hebesberger ist ein Thriller, der nichts für schwache Nerven ist. Mit seiner düsteren Atmosphäre, den spannenden Wendungen und den psychologisch tiefgründigen Charakteren bietet er alles, was ein erstklassiger Thriller braucht. Die Geschichte zieht den Leser unaufhaltsam in ihren Bann, und der detailreiche Schreibstil sorgt für eine schaurige Gänsehaut. Für Fans packender, nervenaufreibender und komplexer Thriller ist dieses Buch ein absolutes Muss!
Rezensionen von lesen=liebe:
Außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut.
Wackelkontakt von Wolf Haas
Ich bin quasi Wolf Haas Fan erster Minute und meine Vorfreude auf dieses Buch war riesengroß.
So viel kann ich schon vorwegnehmen, ich wurde nicht enttäuscht.
Das Cover des Buches ist ebenso außergewöhnlich, wie sein Inhalt.
Der Roman beginnt ganz unspektakulär. Ein Mann liest ein Buch während er auf den Elektriker wartet.
Geschickt lenkt Wolf Haas die Geschichte auf einen anderen Schauplatz und erzählt während der Geschichte eine neue Geschichte. Die Geschichte von einem Gefängnisinsassen, der auf seine Entlassung wartet. Die Schauplätze wechseln ständig hin und her, aber dennoch ist sie absolut gut lesbar. Wolf Haas hat in einem Interview gesagt, dass er selbst gespannt war, wie oft er den Wechsel noch hinbekommt.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, für alle, die außergewöhnliche Schreibstile und einen etwas speziellen Humor lieben.
Rezensionen von lesen=liebe:
Abenteuer in der Vergangenheit
Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm von S. J. King
Hannah und Alex sind Mitglieder der Zeit-Agenten. Insgesamt acht Kinder haben die Aufgabe die bösen Machenschaften von Mora zu durchkreuzen, nämlich die Vergangenheit und dadurch auch die Zukunft, durcheinanderzuwirbeln.
Ich habe das Buch meinen Kindern (6 und 7 Jahre) vorgelesen. Beide waren sehr interessiert an der Geschichte.
Besonders Mora, der Bösewicht hat es ihnen angetan.
Für meine Kinder ist diese Geschichte durchaus spannend, aber man darf sich hier keine ausgefuchste, mit historischen Fakten gespickte, Story erwarten. Außerdem hätten wir gerne mehr über unsere Zeit-Agenten Hannah und Alex erfahren.
Durch den einfachen Schreibstil und größere Schriftart, ist dieses Buch perfekt für fortgeschrittene Erstleser*innen geeignet. Wir werden uns auf alle Fälle noch einen weiteren Band dieser Reihe zulegen.
Rezensionen von lesen=liebe:
Spielspaß mit Theo
tiptoi® Meine Lern-Spiel-Welt - Logisches Denken von Annette Neubauer
Von lesen=liebe
Die Freude über das neue Tiptoi-Buch war groß. Der pfiffige Tiger Theo lädt die Kinder ein, mit ihm auf Entdeckungsreise zu gehen und allerhand knifflige Rätsel zu lösen.
Insgesamt gibt es 8 Doppelseiten mit jeweils drei Spielen. Lieder sind in diesem Buch nur zwei vorhanden.
Meine Kinder (6 und 7 Jahre) können beide etwas mit dem Buch anfangen, obwohl es für das jüngere Vorschulkind eher zu empfehlen ist. Beide kommen mit den Anweisungen und Aufträgen sehr gut zurecht. Der Schwierigkeitsgrad der Spiele ist unterschiedlich, sodass auch durchaus etwas für jüngere Kinder dabei ist. Das Geräuschspiel finde sogar ich sehr knifflig.
Die Spiele sind pädagogisch wertvoll. Reihen fortführen und Sudoku sind eine gute Vorbereitung auf die Schule.
Die kunterbunten Seiten sind sehr liebevoll und detailliert gestaltet.
Was mich persönlich etwas stört ist, dass die Erklärungen der Aufträge immer wieder wiederholt werden und nicht abgebrochen werden können. Man weiß sehr schnell was zu tun ist und wird somit etwas ungeduldig. Alles in allem ein tolles Buch, mit dem man sich sehr lange beschäftigen kann.
Rezensionen von Kwinsu:
Eine hoffnungsvolle und literarische Dystopie
Hinter den Mauern der Ozean von Anne Reinecke
Lola ist eine der fünf "Ewigen", die hinter gigantischen Mauern in den Resten Berlins lebt. Die Stadt wurde durch eine riesige Flutkatastrophe zerstört, hinter den Mauern soll ein riesiger Ozean liegen. Täglich werden die fünf von außen mit Lebensmittelspenden versorgt, ansonsten sind sie auf sich allein gestellt.
Im Winter fristen sie ihr Leben in der fünffachen Einsamkeit, im Sommer erhalten sie Besuch von den Fremden, die sie als Götter bzw. Göttinnen verehren. Alles folgt einem strickt vorgesehenem Ritual, alles wiederholt sich, alles ist stets gleich. Bis sich Lola Gedanken macht, ob es hinter der Mauer tatsächlich einen Ozean gibt...
Mit "Hinter den Mauern der Ozean" hat Anne Reinecke einen großartig atmosphärischen Roman geschaffen, eine Dystopie, die nicht ohne Hoffnung ist. Die Beziehungen der fünf Ewigen zeichnen sich gleichzeitig durch Liebe und Hass zueinander aus, in der sich Misstrauen und Vertrauen die Waage halten. Wenig wird hinterfragt, vieles so hingenommen wie es ist, der Glaube an den Fortbestand des Status Quo hält die kleine Gemeinschaft aufrecht. Nur die Ewigen scheinen eine Persönlichkeit zu haben, die Fremden mit ihrem umfangreichen Unterstützungsapparat scheinen farblose Marionetten zu sein. Sprachlich liefert Reinecke eine literarisch hochwertige Atmosphäre, die von den Gefühlen der Protagonistinnen getragen sind. Bildgewaltig sind die beschriebenen Szenen, sie brennen sich ins Gedächtnis wie tatsächlich Erlebtes.
Ein besonderes Element, das in die Geschichte eingewoben wird, ist die Tatsache, dass die Ewigen nicht tatsächlich unsterblich sind, sondern nach Abfristen ihrer Lebensspanne durch sich selbst ersetzt werden - ein jüngeres Ich ihrer selbst taucht auf und sie haben noch ein wenig Zeit miteinander, um voneinander zu lernen. Schnell zeigt sich, dass das Auftauchen des neuen Ichs den zu Scheidenden in helle Panik versetzt. Es entsteht eine Dynamik des Verzweifelns, die die Spannung hoch hält. Beim Lesen des Textes keimen enorm viele Fragen auf, welche aber unbeantwortet bleiben. Das kann in vielen Fällen einen schalen Nachgeschmack hinterlassen, nicht aber so in diesem Roman - hier ist es den Lesenden auf geschickte Art und Weise überlassen, Erklärungen für das Ungesagte zu finden. Denn das kann das Buch hervorragend: zum Nachdenken, Philosophieren und Kritisieren der Welt anregen.
Mein Fazit: "Hinter den Mauern der Ozean" ist eine bildgewaltige Dystopie, die mit einer wunderbaren, literarischen Sprache punktet und viel zum Nachdenken anregt. Der Roman selbst liefert nicht viele Antworten, bietet nur eine geschickte Vorlage, um selbst solche zu finden. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne unkonventionelles und philosophisches lesen.
Rezensionen von peedee:
Wer jagt wen?
Der Kalmar von Sunil Mann
Marisa Greco und Bashir Berisha, Band 3: Herbert Russo, trotz des deutschen Vornamens ein waschechter Italiener, hat den Auftrag seiner Familie auszuführen und den untergetauchten Mafiaboss Lorenzo Sposato zu töten. Jahrelang konnte Russo in der Schweiz unter dem Radar leben, aber nun muss er handeln – oder er wird in Kürze selbst nicht mehr leben.
Privatermittler Marisa Greco und Bashir Berisha finden heraus, dass ein renommierter Anwalt mit Immobilien Geldwäsche im grossen Stil betreibt. Dieser erfährt jedoch, dass die beiden mehr wissen als sie sollten…
Erster Eindruck: Das Cover mit dem Gangster und einer Szene aus Zürich gefällt mir ausgezeichnet.
Dies ist Band 3 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden (das Auslassen der spannenden Bände 1 und 2 geschieht jedoch auf eigene Gefahr!). Mir gefällt, dass es auch zum Wiedersehen mit einigen Protagonisten aus früheren Geschichten kommt.
Die Mafia hat ihre Leute im Blick, deponiert mal eben Pistolen mit Schalldämpfer für den nächsten Auftrag, bedroht diejenigen, die es wagen aufzubegehren… Herbert Russo, der Kalmar, der jahrelang unbehelligt in der Schweiz einen Feinkostenladen betreiben konnte, muss wieder als Auftragskiller arbeiten. Der Familie widersetzt man sich nicht. „[…] bei ihnen, da hält sich die ganze Familie an die Omertà, Schweigen ist gleichzusetzen mit Ehre. Ein unerschütterlicher Grundsatz.“ Da er sich um seine Frau und die beiden Kinder sorgt, hofft er, dass dieser Job der letzte dieser Art sein wird. Es läuft jedoch nicht rund für ihn. Es war zuweilen richtiggehend amüsant, wie er von einer verpassten Chance zur nächsten stolperte. Russo stellt fest, dass er offenbar nicht allein auf der Suche nach Sposato ist. Doch wer ist die eine Frau, die ihm in die Quere kam?
Marisa findet in den Unterlagen ihres verstorbenen Mannes einen USB-Stick mit Hinweisen auf Geldwäscherei seines früheren Arbeitgebers. Was ist da dran? Sie und Berisha gehen dem nach.
Joy, Faith und Belén sind Sans Papiers und seit vielen Jahren illegal in der Schweiz. Die Einblicke in ihren Alltag fand ich zutiefst deprimierend. „Sie stecken seit Jahren fest, obschon sie sich abmühen, geht es keinen Schritt vorwärts und ein Zurück kommt unter keinen Umständen infrage.“
Die Situation der Sans Papiers in der Schweiz, die früheren Gastarbeiter aus Italien, die Mafia und ihre grosse Reichweite sowie Geld und Gier sind nur einige der behandelten Stichworte. Die Geschichte wurde aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt; dies war sehr komplex und ich musste konzentriert lesen. Eine spannende und rasante Geschichte, die sich – man mag es kaum glauben – innerhalb eines Tages abspielt. Von mir gibt es 5 Sterne.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Stimmungsvoll und spannungsgeladen
Middletide - Was die Gezeiten verbergen von Sarah Crouch
Das Buch ist ein gelungener Genremix aus Krimi und Liebesgeschichte. Es steckt voller Spannung und atmosphärischer Stimmung.
Zu Beginn geht es um einen Selbstmord der Ärztin Erin, der sich als Mord entpuppt.
Im Anschluß geht es in die Vergangenheit 20 Jahre zuvor. Wir lernen Elijah und Nakita kennen.
Die beiden verlieben sich ineinander, aber Elijah verlässt Point Orchards, weil er Schriftsteller werden will. Jahre später kehrt er gescheitert zurück und will sich ein neues Leben aufbauen. Aber ausgerechnet auf seinem Grundstück wird die Leiche von Erin gefunden.
Die Handlung wird im Wechsel in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Die dadurch erzeugte Spannung hat mich gefesselt. Neben Spannung gibt es atmosphärische Beschreibungen der Landschaft. Ebenso detailliert wie die Umgebung werden auch die Personen beschrieben.
Obwohl ich eine Weile gebraucht habe, bis ich in der Handlung angekommen war, muss ich im Nachhinein sagen, dass es mit eines der besten Bücher war, die ich seit langem gelesen habe, da ich das Gefühl hatte, dass die Autorin mich regelrecht in die Handlung hineingezogen hat.











