Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Hat mich nicht umgehauen
Revenant Games - Spiel auf Leben und Tod von Margie Fuston
Fantasy in Kombination mit Dystopie oder tödlichen Spielen ist eigentlich genau mein Ding. Entsprechend neugierig war ich auf dieses Buch. Die Handlung ging dann aber für meinen Geschmack doch in eine andere Richtung als gedacht und war letztendlich nicht ganz so mein Fall.
Die wechselnden Allianzen, individuellen Interessen und das ewige Hin und Her wie genau zu verfahren ist, fand ich zwischenzeitlich nicht mehr ganz so unterhaltsam und eher anstrengend.
Ich fands auch schwierig, weil für mich kein echter Sympathieträger dabei war.
Bly ist zwar die Protagonistin, aber in meinen Augen sehr leichtsinnig, wankelmütig und egoistisch. Die Lovestory habe ich ihr auch nicht so recht abgekauft und generell hat sie ein Händchen dafür, andere gegen sich aufzubringen, was die Story für mich schon melodramatisch machte.
Das Turnier selbst klang eigentlich im Vorfeld ganz gut, vor allem die erste Qualifikationsrunde. Danach rückt das aber irgendwie in den Hintergrund und ist tatsächlich vor allem für Blys Team gar nicht mal so spannend. Da wurde in meinen Augen Potential am Plot verschenkt.
Der Twist am Ende war recht vorhersehbar, lässt aber noch reichlich Fragen für Band 2 offen. Bin grad noch unschlüssig, ob ich den unbedingt lesen müsste. Dafür hat mich Band 1 einfach nicht genug gefesselt
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Dornenrose
Wisteria - Die Liebe des Todes (Belladonna 3) von Adalyn Grace
Endlich ist der letzte Band der Reihe erschienen, auf den ich mich schon sehr gefreut hatte, denn auch wenn Blythe bisher eher im Hintergrund stand, konnte man bereits in band 2 ihr Potential erahnen. Und darin lag für mich vermutlich auch schon die größte Schachstelle des Buches: ich glaube ich hätte mir diese Enthüllung für diesen band erhofft, dem dadurch ein bisschen das überraschende fehlte.
Zum Inhalt: Blythe ist an Signas Stelle einen Pakt mit dem Schicksal eingegangen und muss nun an seiner Seite ihr Leben bestreiten, was Aris ihr nicht leicht mehr. Denn dieser ist immer noch davon überzeugt, dass Signa die Reinkarnation des Lebens ist. Doch als Blythes Kräfte erwachen, muss sie sich nicht nur ihren neuen Fähigkeiten Stellen, sondern auch dem Chaos, das sie heraufbeschworen hat.
Bereits zum Ende von Band 2 erfährt der Leser bereits, was es mit Blythes Identität auf sich hat, ihr selbst bleibt das aber bis circa zur Hälfte dieses Bandes verborgen, wodurch der Leser einen enormen Wissensvorsprung hat. Dadurch wurde es aber auch erst ungefähr ab der Hälfte dieses Buches so richtig interessant, da auch zu diesem Zeitpunkt die Spannung zwischen Blythe und Aris merklich zunahm.
Aris fand ich zur Beginn des Buches noch sehr unleidlich, er macht aber eine starke und faszinierende Entwicklung innerhalb der Geschichte durch, wodurch ich ihn am Ende mit ganz anderen Augen gesehen habe. Vor allem seine Fähigkeit derart innig zu lieben, war am Ende das ausschlaggebende Argument, warum ich ihm am Ende nun doch ein bisschen nachschmachte. Und Blythe macht Aris Kanten weicher, bietet ihm die Stirn und schafft so einen stimmigen Kontrast.
Das Spicelevel ist gemäßigt, was ich völlig ausreichend fand. Viel mehr haben mich hier die Bilder der Orte, die Aris erschafft, in ihren Bann geschlagen. Vieles wurde sehr plastisch beschrieben, die Geschichte bekommt dadurch einen märchenhaften Touch, der mir wirklich gut gefallen hat.
Ich fand dieses Buch wieder sehr fesselnd und wunderbar atmosphärisch. Es ist für mein Empfinden nicht ganz so düster wie seine Vorgänger, dafür vielschichtiger und mit einer starken, mutigen Protagonistin. Hat mir sehr gefallen, ein toller Abschluss für diese Reihe.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Wow, richtig beklemmend
Die Schanze von Lars Menz
Wer Lust auf einen verschneiter Thriller voller menschlicher Abgründe hat, der wird hier bestens bedient werden. Vor verschlafener Kulisse werden die Geheimnisse eines Orten offenbart, denn ein unbekannter Täter sinnt auf Rache.
Zum Inhalt: nach einer Trennung kehrt Ellen in ihr Heimatdorf zurück, um die örtliche Hausarztpraxis zu übernehmen.
Doch schon an ihrem ersten Tag im Ort, entdeckt sie beim Joggen eine Leiche an der Skischanze. Und der Tote ist kein Unbekannter.
Das Buch beginnt mit einem Mord und wirft den Leser direkt in die Handlung- so mag ich meine Thriller. Von Beginn an steht das Geheimnis um das Motiv des Täters im Raum, auch wenn schnell klar wird, dass es dabei um Ellen geht.
Vor allem die Flashbacks, die Ellen über die Nacht hat, die seitdem ihr Leben bestimmte, fand ich wirklich beklemmend. Generell liegt über allem so eine unheimliche, unterschwellig düstere Stimmung und die ungute Vorahnung, dass da noch einiges an Geheimnissen lauert. Atmosphärisch also auf jeden Fall absolut nach meinem Geschmack.
Ich fand die Geschichte sehr stimmig geplottet. Aus verschiedenen Perspektiven erlebt man, was Ellens Rückkehr in ihren Heimatort in Gang setzt und so werden nach und nach die Ereignisse rund um Ellens Abiparty offengelegt. Es geht hier viel um Schuld, um alte Wunden und offene Rechnungen und darüber, wie trügerisch so eine idyllische Kleinstadt sein kann, in der jeder seine Geheimnisse schützt.
Hat mir gut gefallen und war ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen.
Rezensionen von nil_liest:
Ein literarisches Juwel
Umlaufbahnen von Samantha Harvey
Es gab sooooo mega viele gute Besprechungen über Umlaufbahnen von Samantha Harvey, da konnte ich nicht widerstehen und wollte es auch lesen. Hier verschiebt sich die Perspektive im wahrsten Sinne des Wortes beim Lesen.
Samantha Harvey nimmt uns mit in eine Raumstation, in der vier Männer und zwei Frauen (davon 2 Kosmonauten) inmitten der Unendlichkeit des Alls die Erde sechzehnmal am Tag umkreisen.
Diese scheinbar einfache Prämisse entfaltet eine unendliche Komplexität. Die Protagonist:innen schweben nicht nur physisch, sondern auch emotional und existenziell – zwischen der Sehnsucht nach dem Planeten, den sie hinter sich gelassen haben, und der Ehrfurcht vor der erhabenen, verletzlichen Schönheit dieser leuchtenden Kugel im Nichts. Die Idee, diese Dualität zwischen Nähe und Distanz, zwischen Isolation und universeller Verbindung zu erforschen, ist schlicht genial.
Die Prosa ist von einer sprachlichen Eleganz, die ihresgleichen sucht. Die Beschreibungen der Erde aus dem All – „diesiges blassgrün schimmerndes Meer“ oder „Gran Canarias steile, strahlenförmige Schluchten wie eine eilig gebaute Sandburg“ – sind so präzise und poetisch, dass man das Gefühl hat, die Welt tatsächlich mit den Augen der Astronaut:innen zu sehen. Die Erde wird zur Diva in einem Ozean der Leere, gleichzeitig majestätisch und fragil.
Die fragmentarische Struktur des Romans, die auf klare Handlung und Spannungsbögen verzichtet, spiegelt die Schwerelosigkeit des Settings wider. Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen treiben wie Partikel im Raum und bilden ein einzigartiges literarisches Mosaik. Der Booker Prize 2024 ist sehr verdient gewonnen.
Der Roman wird von existenziellen Überlegungen durchzogen wie ein stilles Pulsieren, verstärkt durch die persönlichen Geschichten der Astronaut:innen: die sterbende Mutter einer Raumfahrerin, die Fragen einer Tochter, die Sehnsucht nach Blumen vor einem Fenster in Moskau. Es macht das Lesen so wahnsinnig intensiv. Das letzte Mal, dass ich mich so unbedeutend klein in diesem Universum fühlte, war am Abgrund des Grand Canyon.
Die Isolation des Alls bringt die Charaktere nicht nur einander näher, sondern auch sich selbst. Samantha Harvey zeigt mit großem Einfühlungsvermögen, wie widersprüchlich der menschliche Geist ist: der gleichzeitige Wunsch, zurückzukehren, und für immer zu bleiben. Diese Paradoxien machen das Buch so zutiefst menschlich und berührend.
Der Roman ist auch äußerst gut von Julia Wolf übersetzt. Großartig auch, dass sie es auf den Klappentext hinten geschafft hat. Immerhin außen sichtbar. Tolle Übersetzungsleistung.
Fazit: Dieser Roman ist große Kunst! Ein außergewöhnliches Buch, das sowohl Herz als auch Verstand anspricht. Wer sich auf die Schwerelosigkeit dieser poetischen Reise einlässt, wird nicht nur die Erde, sondern auch sich selbst mit neuen Augen sehen.
Rezensionen von Claudia R.:
kreativer Stempelspaß
Fingerstempeln: Einhörner und Feen von Fiona Watt
Klappentext / Inhalt:
Ein Fingerabdruck hier, ein paar Striche dort – schon galoppieren Einhörner über den Regenbogen und Feen schweben über Blumenwiesen. Mit sieben Stempelfarben, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und jeder Menge Platz zum Stempeln und Malen.
Cover:
Das Cover ist farbenfroh gestaltet und sehr niedlich und liebevoll umgesetzt.
Viel kleine Feen und ein Einhorn sind darauf erkennbar.
Meinung:
Kreativer Stempelspaß wird hier geboten. Auf den verschiedenen Doppelseiten werden unterschiedliche Themen und Szenarien angesprochen und graphisch toll umgesetzt.
Kleine Anleitungen erleichtern das Ganze und machen es verständlich. Zu dem Ringbuch werden auch gleich die passenden Stempelfarben mitgeliefert und so ist die Umsetzung hier kinderleicht Einfach Finger auf das Stempelkissen, dann den Anleitungen folgen und schon kann es losgehen. Mit Stiften werden dann noch die Feinheiten gezeichnet und schon ist das Kunstwerk fertig.
Die Ideen sind toll und genügend Freiraum für eigene Fantasien und Kreativität ist hier auch geboten. Es sorgt für gute Beschäftigung und Unterhaltung und fördert zudem die Motorik und das Geschick, sowie die Kreativität und Fantasie.
Niedliche und liebevolle Ideen und Umsetzung. Tolle und verständliche kleine Anleitungen, die Schritt für Schritt nachvollzogen werden können.
Tolle Umsetzung mit vielen schönen Ideen und farbenfrohen Malvorlagen. Klasse und toll gemacht.
Fazit:
Kreativer Stempelspaß sorgt für Beschäftigung und tolle Unterhaltung dank verständlichen kurzen Malanleitungen.
Rezensionen von Ursula Albrecht:
Heute ist ein guter Tag
Fingerstempeln: Einhörner und Feen von Fiona Watt
Ein Mutmacherbuch erster Klasse! Der Autor ist das lebende Beispiel, dass dem Geist keine Grenzen gesetzt sind. Seine Biografie liest sich leicht, ist erheiternd, wunderbar unterhaltsam und sehr tiefgründig. Er ist ein unglaublich positives Vorbild für viele Betroffene und eine Bereicherung für die Welt.
Ohne seine Krankheit wäre er wohl nie so über sich hinaus gewachsen.
Rezensionen von Nele33:
etwas schleppend
Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck
Mit "Zimmer 103" beginnt eine neue Reihe des Autors Jan Beck um den Kriminalpsychologen Simon Dorn und die Ermittlerin Lea Wagner.
Der Einstieg in die Geschichte war mit der Ermordung von Karla Hofbauer sehr spannend. Sie ermittelte in Cold Cases und war dem Kronenmörder, der vor 3 Jahren bestialisch mordete, auf der Spur.
Unterstützung bekam sie von Simon Dorn, der sich nach einem schweren Schicksalsschlag in das geschlossene Hotel seiner verstorbenen Eltern zurückgezogen hat. Er verlässt es nicht und wirkt auf den ersten Blick nicht gerade sympathisch.
Es gibt noch einige Leichen und der Täter von damals scheint wieder sehr aktiv.
Erzählt wird die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven. Teilweise verwirrten mich die Sprünge, nach einer längeren Lesedauer legte sich dies aber schnell.
Die Figuren haben in meinen einiges an Potential, auch wenn mich dieser Band nicht komplett überzeugen konnte, werde ich den Folgeband lesen.
Rezensionen von peedee:
Das war schön!
Für immer ab jetzt von Julie Shackman
Als Hochzeitsplanerin in einem Luxushotel ist Sophie allerhand Launen von Bräuten und Brautmüttern gewohnt. Aber als sie die Hochzeit einer Freundin verschieben soll, um einer verwöhnten Kundin entgegenzukommen, kann sie dies nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren – und kündigt! Kein Job, was nun? Ihre verstorbene Grossmutter hat ihr wertvolle Teeservices hinterlassen und einen Laden gekauft.
Sophie soll ihrer gemeinsamen Leidenschaft, dem Porzellan, frönen und ein Geschäft in Briar Glen eröffnen. Als sie ein aussergewöhnliches Teeservice mit einem geheimnisvollen Brief von einer ihr unbekannten Frau erhält, ist ihre Neugier geweckt. Xander, Keramikexperte und Auktionator, soll ihr bei den Recherchen helfen…
Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt: Gegenwart sowie ab 1900 bzw. ab 1970. Der Wechsel der Zeiten ist jeweils gut angegeben.
Sophie hat mir gleich gut gefallen, da sie – Luxushotel hin, Luxushotel her – für ihre Überzeugungen einsteht und sich nicht von verwöhnten Bräuten auf der Nase rumtanzen lässt. Die Konsequenz, dass sie kündigt, hat sie dann zu tragen. Bravo, Sophie! Beim Ausräumen des Hauses der vor kurzem verstorbenen Grossmutter mütterlicherseits findet sie wunderschöne Teeservices und erfährt, dass ihre Oma ihr tatsächlich einen Laden für die Eröffnung eines Porzellangeschäfts gekauft hat. Woher hatte ihre Oma diese wertvollen Garnituren? Und wieso hat sie ihr einen Laden gekauft? Im Gespräch mit der Vorbesitzerin des Ladens erfährt sie weiter, dass ihrer Oma sehr wichtig war, dass es ausgerechnet dieses Geschäft sein sollte. Wieso genau dieses? Sophie und ihre Mutter stehen vor einem Rätsel. Das Rätsel wird noch grösser als eine ihr unbekannte Frau eine Kiste mit einem aussergewöhnlichen Teeservice abgibt und einfach verschwindet. Xander, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Keramik, soll Sophie helfen, Licht ins Dunkel zu bringen…
„Die blaue Rose steht für Träume, die vielleicht niemals wahr werden, beziehungsweise für Dinge, die über das menschliche Fassungsvermögen hinausgehen.“
Es hat mich sehr berührt, über die gemeinsame Leidenschaft von Oma und Enkelin zum Porzellan zu lesen. Als Leser:in erfährt man einiges über die Grossmutter, was die Protagonisten in der Geschichte nicht wissen. Das hat mir den einen oder anderen Seufzer entrissen. Die 400 Seiten waren im Nu ausgelesen und ich war doch etwas traurig, als die letzte Zeile beendet war. Nach dem Lesen der Geschichte erscheint mir das Cover jedoch unpassend. Von mir gibt es 5 Sterne.
Rezensionen von yellowdog:
grandios gezeichnet
Der Passagier der Polarlys von Georges Simenon; José-Louis Bocquet
Mit Der Passagier der Polarlys setzen Jose-Louis Bocquet und Christian Caillenaux einen frühen Roman des Kultautors Georges Simenon als Graphic Novel um.
Zugegeben, ich bin kein Kenner der Graphic Novel. Vielleicht bin ich deswegen nahezu sprachlos. Was sind das für grandios gemalte Bilder? Detalliert, ausdrucksstark.
Zudem ist die Handlung aber auch wirklich stark.
Bevor es auf die Fahrt von Hamburg nach Norwegen auf dem Schiff Polaryls geht, gibt es eine Art Prolog. Eine junge Frau erlebt in Montaparnasse eine wilde Nacht, die sie leider nicht überlebt.
Auf der Schiffahrt geht es geheimnisvoll zu. Sowohl Besatzung als auch Passagiere könnten etws zu verbergen haben.
Das Buch überzeugt mit einem raffinierten Plot.
Simenons Romane haben sich stets durch erzählerische Dichte ausgezeichnet. In dieser Form erreicht es neue Ausmaße.
Rezensionen von DoraLupin:
Magische Artefakte
Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme von R.L. Ferguson
In der magischen Welt von London dreht sich Lucys Leben um fantastische Artefakte und ihre Herstellung. Bei einem magischen Fest wird Lucys Großmutter entführt und hinterher kann sich Lucy an nichts erinnern! Mithilfe ihrer Freunde und magischer Objekte versucht Lucy den Entführern auf die Spur zu kommen aber die Wahrheit bringt sie selbst in große Gefahr.
Gut dass die ein besonderes Talent hat, Lucy ist eine Spellcrafterin und kann Gegenständen Magie einhauchen...
Der Schreibstil dieser Geschichte war leicht und locker zu lesen und passt daher ganz wunderbar in das Genre der Kinder- und Jugendbücher. Dennoch konnte das Buch auch mich als Erwachsene sehr fesseln und ich hatte die Geschichte in nur wenigen Tagen durchgelesen, da ich immer wissen wollte wie es mit Lucy weiter geht. Die magische Welt der Spellcrafter wird anschaulich und bildhaft beschrieben und vorallem die magischen Märkte mit den vielen tollen und fantasievollen Artefakten und Gegegenständen hatten es mir angetan und ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen um diese Märkte einmal mit eigenen Augen zu sehen. Egal ob Schuhe, die stark beschleunigen oder ein Löffel der anzeigt ob jemand die Wahrheit sagt, das Buch ist voller toller Ideen und manchmal habe ich mich wie im Haus der Familie Weasley in "Harry Potter" gefühlt, die selbst strickende Wolle und einen Schwamm haben, der den Abwasch macht. Ich liebe solche fantastischen Ideen sehr und werde im Herzen dann selbst wieder zum Kind.
Lucy ist eine sympathische Protagonistin, der man aber immer wieder anmerkt wie sehr ihr die Entführung der Großmutter zu schaffen macht. Dies macht Lucy sehr authentisch und liebenswert. Aber auch ihre Freunde, die sich erst mal zusammen raufen müssen, kann man ins Herz schließen.
Die Geschichte beginnt zunächts sehr rätselhaft und Lucy weiss nach der Entführung erst einmal nicht genau welcher Spur sie folgen soll, da ihre Erinnerung nicht so recht zu stimmen scheint und dies fand ich unheimlich spannend und interessant zu lesen. In der zweiten Hälfte wird es dann actionreich und turbulent, dies war mir manchmal sogar etwas zu viel und die Wesen die auftauchen könnten Kinder zunächst ein wenig gruseln. Stattdessen fand ich es sehr interessant wie die Spellcrafter und die sogenannten nicht magischen Septs, die aber die Macht in dieser Welt haben, miteinander umgehen und interagieren, wobei diese Infos in diesem ersten Teil fand etwas zu sehr auf den Leser einprasseln und es gerade für jüngere Leser vielleicht etwas viele Informationen auf einmal sein könnten.
Das Ende der Geschichte verspricht einen spannenden nächsten Teil, den ich mir gern wieder näher ansehen werde.
Fazit: Faszinierende magische Artefakte, etwas gruselige Wesen die es zu bezwingen gilt und eine tolle, interessante Welt machen dieses Buch zu einem sehr gelungenen Auftakt. Ich bin auf den zweiten Teil jetzt schon gespannt.










