Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Reiseweise:
Ein bisschen wie Tschick
Klapper von Kurt Prödel
„Klapper“ ist einerseits ein typischer Coming-of-Age-Roman: Der Protagonist ist Außenseiter, erfährt durch eine ungewöhnliche Freundschaft eine Wandlung und erlebt Höhen und Tiefen des Teenager-Daseins. Anderseits ist der Roman anders, denn es gibt zwar ein versöhnliches Ende, aber doch auch einige sehr tragische Momente, die nicht wieder gekittet werden.
Auch das Springen zwischen 2011 und 2025 ist ungewöhnlich, aber literarisch gut umgesetzt.
Die Story dreht sich um Klapper und Bär - Klapper ist Gamer und der krasse Außenseiter in seiner 11. Klasse, Bär ist neu dort und freundet sich mit ihm an. Beide verbindet das Counterstrike-Spielen und das Leben in ihren dysfunktionalen Familien, die ihnen aber trotzdem Halt geben, worüber sie aber nie sprechen. Eigentlich sprechen sie auch sonst nie viel über Persönliches.
Der Roman liest sich gut. Einige Verweise (Christina-Aguilera-Parfüm und Axe-Deo, Overheadprojektoren in der Schule und der Sharan als Familienauto) erinnern an die eigene Jugend, passen aber teilweise nicht ganz ins Jahr 2011. Trotzdem: Auch aufgrund der realistischen Jugendsprache empfehlenswert.
Rezensionen von Geri:
sehr interessante und fesselnde Zusammenhänge
„Er muss weg!“ – Der Fall Pilnacek von Gernot Rohrhofer
Ein ausgezeichnet recherchierter Politkrimi, der fesselnd und informativ geschildert wird. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig unabhängiger Journalismus in Österreich ist. Das Buch ist sehr empfehlenswert.
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Josch der Frosch: Abenteuer im Regenwald von Hubertus Rufledt
Als ich das Buch in die Hand nahm, fielen mir als erstes die Illustrationen mit den kräftigen Farben ins Auge. Sie passen perfekt zum Regenwald, den ich mir genauso bunt und schillernd vorstelle, auch wenn ich noch nie da war. In der Geschichte werden wir von Josh, dem Frosch, mitgenommen.
Er träumt von unendlichen Weiten und großen Flächen - die er im Terrarium nicht hat. Gemeinsam mit der Stabschrecke Daggi geht es auf ins Abenteuer, in den Regenwald. Dort wird dieser Lebensraum aber bedroht, wie in der Realität ja auch - wenngleich es im Buch finde ich weniger drastisch geschildert wird, wohl auch, um den Kindern keine Schauerbilder in den Kopf zu setzen. Die Bedrohung kann auch abgewendet werden und die beiden schaffen eine Lösung ihres Problemes.
Was mir sehr positiv gefallen aufgefallen ist, sind die wunderschönen, sehr lebendig wirkenden Illustrationen. Ich finde ja, bei Büchern für kleinere Kinder haben die einen so großen Anteil am Gefallen der Bücher! Auch die Informationen zum Schluss über die Abholzung de Regenwaldes gefielen mir gut und waren kindgerecht, ohne dabei der Sache nicht mehr zu entsprechen. Es wurde versucht, nicht zu dramatisieren. Dabei wirkt manches für mich ein wenig harmloser, als ich die Situation empfinde, da ich mir selbst in Bezug auf den Regenwald sehr machtlos vorkomme - okay, kein Teakholz, spenden, kein Palmöl, aber sonst?
Nichts desto trotz finde ich das Buch sehr gelungen für jüngere Kinder, um gegenüber dem Thema zu sensibilisieren und aufmerksam zu machen. Gerade durch die tierischen Hauptdarsteller ist das Buch dafür gut geeignet.
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Die Schanze von Lars Menz
Zum Inhalt:
Ellen ist erst vor kurzem wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt um dort eine Hausarztpraxis zu übernehmen. Nicht nur gute Erinnerungen hat sie an diesen Ort. Als Ellen einen Toten an der Schanze hängen sieht, kann es es nicht fassen und es holt grausame Erinnerungen zurück. Warum ist dieser Mord gerade jetzt geschehen? Und wird man erkennen, dass Ellen ein äußerst starkes Motiv hätte?
Meine Meinung:
Schon das Cover ist ein absoluter Hingucker mit dem Blick die Schanze herunter, aber auch das Buch ist enorm spannend geschrieben.
Durch relativ kurze Kapitel ist man immer versucht noch schnell ein weiteres Kapitel zu lesen. Durch die Rückblicke und unterschiedlichen Perspektiven ist das Buch sehr kurzweilig und liest sich sehr flott weg. Den Schreibstil fand ich sehr gelungen und die Story sehr interessant. Mehr davon.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von Sonne89:
Echte Charaktere
»Wenn Ende gut, dann alles« von Volker Klüpfel
„Wenn Ende gut, dann alles“ ist eine von Svetlanas ukrainischen Weisheiten, die sie gerne mit Tommi teilt. Tommi (Tommes) ist ein obdachloser Autor, der im Wohnmobil seines Vaters wohnt und nach der Trennung von seiner Freundin, versucht ein Buch zu schreiben. Svetlana ist seine Putzfrau, die schon für seinen Vater gearbeitet hat und nun bei Tommi Ordnung hält.
Beide finden zufällig ein kleines Mädchen, welches bei Regen einsam am Waldrand spaziert. Nachdem die Polizei eingeschaltet wurde, die Mutter unauffindbar bleibt und die beiden bei dem Mädchen einen Hilferuf fanden, versuchen sie, aus Interesse daran dem Mädchen zu helfen, selbst zu ermitteln.
Svetlana ist eine echte Type und trägt das Buch. Sie ist hilfsbereit, entschlossen, unnachgiebig und zieht Tommi mit, der sein Leben momentan nicht so ganz im Griff hat, es selbst aber nicht sieht. Die Dialoge der beiden sind oftmals sehr witzig, aufgrund Svetlanas nicht immer ganz einwandfreien Deutschkenntnissen und der Begriffsstutzigkeit von Tommi.
Erzählt wird aus der Sicht von Tommi. Manchmal stochern die beiden im Ungewissen, sie sind eben Amateure, doch dann nimmt ihre Ermittlungsarbeit auch Fahrt auf.
Das Buch ist Volker Klüpfels Debüt als Soloautor, nachdem er bereits seit Jahren u.a. zusammen mit Michael Kobr an der erfolgreichen Kommissar Kluftinger-Reihe schreibt. Kommissar Kluftinger ist natürlich schon ein Original und Svetlana kommt ihm schon nahe, kann ihm aber noch nicht ganz das Wasser reichen.
Dennoch ist das Buch durchaus unterhaltsam.
Was mir auch gut gefallen hat ist, dass Personen, die leider eher dem Rand der Gesellschaft zugeordnet werden, eine Stimme, bzw. eine Rolle in dem Buch erhalten, wie z.B. die ukrainischen Flüchtlinge und das Mädchen mit Down-Syndrom.
Ich bin selbst Mutter eines behinderten Mädchens und fand es richtig schön, wie selbstverständlich sich Svetlana und Tommi dem Mädchen annahmen. Ich würde mir wünschen, dass auch behinderte Menschen, wie selbstverständlich, Rollen in Büchern, Filmen etc. übernehmen dürfen. Gerne als Hauptrolle, für mehr Aufklärung, mehr Inklusion, mehr gesellschaftliches Miteinander.
Rezensionen von Bibibabby:
Eine schöne, ruhige Geschichte
Die Kinder von Birkby. Hier kommen die Tierretter! (Band 1) von Barbara Rose
"Die Kinder von Birkby" erleben eine quasi utopische Kindheit: kleiner Ort, viele Freunde und viel Freiheit. Als eines Tages Jette und Emilia auf dem Weg zum Bäcker sind, bemerken sie einen Hund, der zurückgelassen zu sein scheint. Den müssen sie unbedingt retten!
Die Geschichte ist schön geschrieben und eignet sich gut als Gutenachtgeschichte zum Vorlesen oder selbst Lesen.
Die Kapitel sind kurz und die Sprache ist einfach gehalten. Somit ist dieses Buch für meinen Leseanfänger super geeignet, auch wenn die Schrift nicht so groß wie in kürzeren Erstlesebüchern ist: Ein Kapitel pro Tag und seine tägliche Leseübung war erledigt! Es gibt auch viele schöne farbliche Bilder, die den Text auflockern und für Abwechslung sorgen.
Die Handlung ist aber ziemlich spannungslos. Es gibt kein großes Abenteuer oder große Ermittlung. Dafür werden Themen wie Freundschaft, Eifersucht und Zusammenhalt behandelt.
Rezensionen von FranzAll:
Danke für diese Biografie
Die Kinder von Birkby. Hier kommen die Tierretter! (Band 1) von Barbara Rose
Dieses Buch ist ein Segen Gottes. Meiner Frau, die vor wenigen Monaten die selbe Diagnose wie der Buchautor bekam, hat dieses Buch richtig verschlungen. Ich konnte sie kaum mehr davon trennen. Seit meine Gattin dieses Werk gelesen hat, ist sie kaum mehr wiederzuerkennen. Sie lächelt wieder und die Lebensfreude scheint zunehmend zurück zu kehren.
Dieses Buch ist die beste Anschaffung unseres bisherigen Lebens. Dem Autor das Allerbeste - DANKE!
Rezensionen von Natalie:
Guter Reihenauftakt
Schmerz von Jón Atli Jónasson
Im Thingvellir-Nationalpark verschwindet ein Teenager spurlos. Die Polizei muss tätig werden, hat jedoch alle verfügbaren Kräfte gerade bei einer brisanten Razzia im Einsatz…alle bis auf Dora, die seit einem verpatzten Einsatz mit ihrer Hirnverletzung kämpft und derzeit eigentlich nur für Schreibtischarbeit vorgesehen ist und Rado, der aufgrund familiärer Verstrickungen nicht Teil der Razzia ist.
So bleiben nur die zwei übrig, um sich um den Vermisstenfall zu kümmern. Eine Herausforderung für beide, die nicht nur gegen die eigenen Dämonen kämpfen müssen…
Schmerz ist der Auftakt einer neuen Island-Krimi-Reihe. Der Autor hat dabei ein besonderes Ermittler-Duo geschaffen. Beide gelten als Außenseiter, besonders Dora ist nach ihrer Verletzung nicht mehr dieselbe, kämpft mit vielen inneren Dämonen. Genau davon lebt aber der Krimi, es ist spannend, die beiden einerseits schon ganz gut kennenzulernen und andererseits sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Die beiden Fälle in dem Band - die Razzia und der Vermisstenfall - werden nach und nach gut nachvollziehbar gelöst, das Ende hat noch einen kleinen Cliffhanger bereit, der natürlich auf Band 2 neugierig macht. Trotzdem wünsche ich mir für diesen dann noch etwas mehr an Tempo und Spannung, dies wurde für mich immer wieder mal durch kleine Längen unterbrochen.
Rezensionen von brauneye29:
Schönes Buch
Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt von Nicola Schmidt
Zum Inhalt:
Streit gibt es überall, doch wie löst man den am besten? Hier wird anhand von Tierkindern gezeigt, wie man vorgehen kann.
Meine Meinung:
Oft denkt man ja, dass kleinere Kinder noch gar nicht so streiten oder "vernünftig" streiten können, aber sie können das schon früh lernen, dass man mit Konflikten umgehen kann und eine gewisse Art von Streit auch gut sein kann.
Im Wesentlichen hat das Buch für kleine Leser vollflächige Illustrationen, die wirklich schön gestaltet sind und die Geschichte sehr gut unterstützen. Mit kurzen Texten passend zu den Illustrationen gibt das Buch einen schönen Einblick, wie man Konflikte lösen kann. Es gibt beim Vorlesen für die Kleinen viel zu schauen und das ist natürlich gerade für kleinere Kinder wichtig, damit sie am Ball bleiben. Mir hat das Buch als nicht mehr so ganz jungem Leser gut gefallen und kann es empfehlen.
Fazit:
Schönes Buch
Rezensionen von Danislesestube:
Solider Fantasyroman
Rosenrot - Die Farbe von Schnee von Alex J. Nitrak
Mit Rosenrot beglückt uns die Autorin wieder mit einem Buch im Fantasy-Genre. Diesmal wurde sich ein Vorbild aus dem Schneewittchen “Universum” genommen. Was passiert nach der uns bereits bekannten Geschichte? In diesem Fall hat die Märchenfigur zwei Töchter. Nur eine davon kann ihre Nachfolgerin werden.
Aus Gründen ist Rosenrot jene, die fortgejagt und verfolgt wird. Praktischerweise ist sie nicht alleine unterwegs. Die verstoßene Schönheit sammelt recht schnell eine anständige Anzahl an Gefährten an.
Soviel zum Grundgerüst. Die Eine so weiß wie Schnee ist scheinbar die Böse und die andere rot wie Blut die Gejagte und eventuell die Gute. So ähnlich läuft auch die Klassifizierung der anderen Charaktere ab. Man kommt schnell dahinter, wer zu welchem “Team“ gehört, was für die Lesbarkeit nur Vorteile hat. Ich flog recht schnell von Kapitel zu Kapitel und genoss es, die unterschiedlichen Stimmungen und Ereignisse zu erleben. Sowohl die Hauptcharaktere als auch deren Umgebung wurde gut genug ausgearbeitet, um sich ein gutes Bild von denen machen zu können. Extra Details oder Ausflüchte in deren Vergangenheit gab es kaum bis gar nicht. Was nichts Schlechtes ist. Ich vermisste es nicht und brachte etwas Abwechslung und vor allem mehr Platz für andere Dinge. Wie z.B. zwischenmenschliche Beziehungen und das Kennenlernen zwischen den Charakteren.
Dann hätten wir noch die Handlung selbst und das eigentliche Ziel der roten Schwester. Ab hier fängt mein eigentlich positiver Eindruck zu bröckeln an.
Denn wofür kämpfen eigentlich unsere Gefährten? Bis zum Ende hin wirkte es so, als würde bald ein Kampf, um Leben und Tod auszubrechen, nur um dieses relativ schnell abzuschließen, worauf dann wieder Frieden eingekehrt und alles supi ist? Ich meine. Ja, kann man so machen. Nur wirkt alles bisher Geschehene etwas umsonst. Wofür waren die Verluste da, wenn am Ende alles so einfach ist? Wofür gab es einen langen Dialog zwischen den Schwestern, wenn ein “Schubs" ausreicht, um die Schreckensherrschaft zu beenden?
Insgesamt betrachtet würde ich sagen, es war in Ordnung, gehört aber nicht zu meinen Highlights der Autorin.










