Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gerlisch:
Sehr unterhaltsam
Fake Dates and Fireworks von Kyra Groh
Seit 10 Jahren verbringt Becca Silvester mit Nils und landet jedes Mal mit ihm im Bett. Doch dieses Jahr soll ihr Treffen in einem Alpenchalet etwas Besonderes sein, denn sie will ihm endlich ihre Liebe gestehen. Allerdings reist Nils mit seiner Verlobten an und Becca ist wie vor den Kopf gestoßen. Zusätzlich taucht auch noch der unausstehliche Onkel eines ihrer Kita-Kinder auf, das Chaos scheint perfekt.
Diese Story voller Humor und Romantik hat mich von der ersten Seite an sehr gut unterhalten. Eine fantastische Figurendarstellung hat mich oft zum Lachen gebracht, aber die emotionalen Szenen haben der Geschichte auch Tiefe gegeben.
Ernste Themen wie toxische Freundschaft und die Suche nach der wahren Liebe wurden berührend in diese spritzig RomCom eingearbeitet.
Die Entwicklung der Gefühle zwischen Becca und Raphael habe ich geliebt, ihre funkensprühenden Auseinandersetzungen, die nach und nach zu knisternden Momenten wurden, sind herrlich beschrieben.
Die Mischung zwischen witzigen Dialogen und Wohlfühl-Vibes macht dieses Buch zu einer perfekten Lektüre für alle die romantische Komödien lieben. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß bereitet.
Rezensionen von Sheilo:
Liebe mit Hindernissen
Maybe Meant To Be von K. L. Walther
Sage und Charlie sind schon jahrelang beste Freunde und alle sind der Meinung, dass sie irgendwann ein Traumpaar werden. Doch dann taucht auf der Bexley plötzlich ein neuer, sehr chamanter Junge auf, der sich sofort in die Herzen aller stiehlt. Jedoch in ein Herz besonders und auch Charlies Zwillingsbruder Nick möchte endlich seine große Liebe erobern.
Mit "Maybe Meant To Be" hat K. L. Walther wieder eine amüsante Liebeskomödie geschaffen, die sich wunderbar flüssig liest und gleich zwei tolle Liebesgeschichten beinhaltet. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Charlie und Sage beschrieben, den beiden Protagonisten, bei denen alle nur auf eine Hochzeit gewartet haben.
Charlie ist der Liebling der Schule, immer charmant und ein absoluter Frauenschwarm. Dabei wechselt er die Freundinnen wie andere ihre Kleidung und die einzige weibliche Konstante an seiner Seite ist Sage. Charlie ist neben einem wahren Hockeytalent auch ein toller Musicaldarsteller, aber auch im Alltag spielt er allen den Charlie vor, den sie sehen wollen. Dabei sehnt er sich sehr nach Anonymität und kämpft mit seinem Inneren.
Nick ist der Zwillingsbruder von Charlie, der ebenfalls die Kindheit mit Sage verbracht hat, aber er stand Sage nie so nah wie sein Bruder. Da er schon sehr lange für Sage schwärmt, ist er extrem eifersüchtig auf Charlie. Meiner Meinung nach zeigt sein Verhalten im Buch, dass ihm noch einiges an Reife fehlt.
Sage ist eine Frau, die man einfach lieben muss. Sie ist freundlich, offen und scheint kein Problem zu haben, neue Menschen in ihrem Freundeskreis aufzunehmen. Im Inneren führt sie aber einen Konflikt, der mit der Scheidung ihrer Eltern zusammenhängt, die sich bereits in jungen Jahren kennengelernt hatten. Sie scheut sich deshalb vor Beziehungen, da diese ggf. nicht ewig halten könnten.
Luke ist der vierte Protagonist des Buches und ein Mann, den jeder gerne als besten Freund hätte. Er ist loyal, ehrlich und ein guter Zuhörer. Ich war sehr von seiner Ausdauer und seinem Charm beeindruckt.
Mich hat die Autorin mit der Verknüpfung der beiden Liebesgeschichten sehr begeistert. Ich liebe die amüsanten Details im Buch, wie beispielsweise die witzigen Mottopartys, ausgefallene Krawatten oder die ein oder anderen Aktion des Freundeskreises. K. L. Walther verbindet eine große Anzahl von Genres zu einem perfekten Roman mit tiefgründigen Charaktern mit Ecken und Kanten. Von mir gibt es daher eine große Leseempfehlung.
Rezensionen von _ich.lese_:
Der Elektriker
Wackelkontakt von Wolf Haas
Die Steckdose hat einen Wackelkontakt und Franz Escher wartet auf den Elektriker. Und während er wartet liest er ein Buch. In dem Buch wartet Franz Escher auf einen Elektriker.
Das Cover ist definitiv ein Hingucker. Mit dem Anfang tat ich mich aber ein bisschen schwer, der Schreibstil ist für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig gewesen, mir waren die Erklärungen teilweise zu ausschweifend, ich bin aber auch kein typischer ThrillerLeser, ich mag es normal etwas gemütlicher.
Die Idee aber fand ich schon toll, und es hat mich auch in den Bann ziehen können, auch wenn es ein wenig gedauert hat.
Die Entwicklung und das verstricken der losen Fäden ist dem Autor jedenfalls sehr gelungen, auch wenn mit Escher vor der Lektüre nichts gesagt hat, ich musste erst googeln. Franz Escher war ein eigenwilliger Charakter, an den ich mich erst gewöhnen musste, es ist schon ein.wenig schrullig, aber alles in allem fand ich es spannend und vor allem sehr unterhaltsam.
Rezensionen von _ich.lese_:
Intrigen und Macht
The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson
Vaasa soll mit dem Herrscher eines verfeindeten Königreichs verheiratet werden, was sie mit aller Macht zu vermeiden versucht. Ihr Plan ist es, den ungeliebten Feind vor der Hochzeit noch zu töten. Dieser stellt sich aber als äußerst Charmant und gutaussehend raus und so gar nicht wie von Vaasa erwartet.
Und er bietet ihr einen Deal an. Reid ihr künftiger Ehemann kann ihr als einziger helfen ihre außer Kontrolle geratene Magie zu beherrschen. Und plötzlich ist ihr Herz in Gefahr.
Was für ein schönes Cover und Enemies to Lovers geht auch immer. Vaasalinas Bruder hat sie verkauft, weil er sie loswerden wollte, Vaasa hatte immer eine falsche Vorstellung von ihrer Zukunft und der Zukunft der Reichs ihres verstorbenen Vaters. Und Reid bringt sie auf die richtige Spur, oder auch nicht. Eine spannende, fantasievolle und magische Story, die mich sehr gut unterhalten konnte. Es ist detailreich, es ist komplex und es ist ein äußerst gelungener Auftakt, der Neugierig auf eine Fortsetzung macht. Mich hat die Story, die mal ein bisschen anders als der übliche Einheitabrei war, jedenfalls sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Rezensionen von _ich.lese_:
Ich fand es toll
Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben von Anika Decker
Nina, zweifache Mutter und geschieden, wied bald fünfzig. Ihr Zustand ist nicht so gut, sie neigt zu Zynismus und Aggression. Ihr Ex lebt inzwischen sein glamouröses Leben, sie ein ärmliches. Dann lernt sie einen Mann kennen, der wesentlich jünger ist und lernt mal wieder wie unterschiedlich doch die Meinungen sind.
Alleine schon der Titel hat mich total angesprochen, auch wenn die Protagonisten deutlich älter sind als das was ich normal lese.
Ich fand aber die Aussagen sehr interessant, den Schreibstil ganz leicht und gut zu lesen, die Geschichte mal was anderes, mir hat es aber schon gefallen. Ich mag das zynische, amüsante sehr gerne. Es war unterhaltsam, humorvoll und sorgt zum Nachdenken. Die Unterschiede zwischen Frau und Mann waren so humorvoll dargestellt, es hat mir schon sehr gefallen. Das Ende hat mir jetzt nicht ganz so gefallen, aber dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltend und lesenswert.
Rezensionen von LeserinLu :
Alltagstauglich und lecker
The Modern Taste of Ayurveda von Kristina Nowoczin
„The Modern Taste of Ayurveda“ verspricht eine einfache, alltagstaugliche Umsetzung der ayurvedischen Küche mit einem saisonalen Ansatz – und tatsächlich gelingt das in vielen Rezepten sehr gut. Besonders das Bratapfelporridge hat mich mit seinen ungewöhnlichen, wärmenden Gewürzen absolut überzeugt, und auch das frühlingshafte Risotto mit Radieschen war überraschend lecker.
Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen bei meiner Empfehlung: Manche Zutaten sind schwer zu bekommen, vor allem wenn man keinen gut sortierten Bio- oder Asialaden in der Nähe hat. Außerdem waren die Suppen, die ich bisher ausprobiert habe, für meinen Geschmack etwas zu fade, das hatte ich nicht erwartet.
Was mir jedoch insgesamt gefällt, ist die moderne Interpretation von Ayurveda – ohne dogmatische Regeln, sondern mit einer entspannten, genussvollen Herangehensweise. Den Ansatz, z.B. lieber warm zu frühstücken, werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen. Wer Lust hat, sich an ayurvedischer Ernährung zu versuchen, aber nicht gleich seinen kompletten Lebensstil umstellen möchte, findet hier auf jeden Fall gute Inspirationen!
Rezensionen von t3833:
Atmosphärische Spannung in Italien!
The First to Fall von Kristina Moninger
"The First to Fall" ist der Auftakt der neuen Red Summer-Dilogie von Kristina Moninger und nimmt uns Leser*innen diesmal in die italienischen Alpen mit. Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach ansprechend gestaltet und fängt die Atmosphäre gut ein.
Die Geschichte dreht sich um Jakob, dessen Traum von einer Karriere als Sportkletterer durch ein tragisches Unglück bei einer Bergtour zerstört wird.
Von der Polizei verdächtigt, darf er das Land nicht verlassen und muss sich um das heruntergekommene Alpenchalet seiner Mutter kümmern. In dieser schwierigen Phase trifft er auf Aurora, die mit ihrem Van unterwegs ist und Nachforschungen zum Tod ihrer Schwester anstellt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Anziehung, die durch Geheimnisse und Schuldgefühle belastet wird.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft, wodurch die alpine Kulisse richtig lebendig wird. Die Beschreibungen des Chalets und der umliegenden Natur habe ich besonders genossen. Allerdings wirken einige Dialoge stellenweise etwas künstlich und unrealistisch, was meinen Lesefluss manchmal gestört hat.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig gestaltet. Jakob erscheint zunächst verschlossen und grüblerisch, was nachvollziehbar ist. Aurora hingegen bringt mit ihrer offenen Art frischen Wind in die Handlung. Dennoch konnte ich einige ihrer Handlungen und Entscheidungen einfach nicht immer vollständig nachvollziehbar.
Mich persönlich hat das Buch überzeugt, aber es fehlte noch das gewisse Etwas, um 5 Sterne zu vergeben. Einige Handlungsstränge wirkten vorhersehbar, und die Entwicklung der Liebesgeschichte hätte tiefer gehen können. Insgesamt ein solides Buch, dem ich 4 von 5 Sternen gebe.
Rezensionen von Claudia R.:
emotional bewegend
Schildkrötenmond von Hannah Gold
Klappentext / Inhalt:
Reise in das Herz des Dschungels von Costa Rica
Die Eltern von Silver sind unglücklich, weil ihr Wunsch nach einem Geschwisterchen für sie nicht erfüllt wird. Als Silvers Vater, der Künstler ist, eine Einladung erhält, in einem Schildkrötenrettungszentrum in Costa Rica zu malen, hofft sie, dass diese Auszeit genau die Abwechslung bringt, die ihre Familie braucht.
Unter der heißen tropischen Sonne gewöhnt sich Silver schnell an das Leben im Tierzentrum. Sie entdeckt sogar eine der seltenen Sichtung einer Lederschildkröte, die am Strand nistet. Doch als die Eier der Schildkröte gestohlen werden, nehmen die Ereignisse eine gefährliche Wendung. Um die Diebe aufzuspüren, müssen Silver und ihre neuen Freunde in das Herz des Dschungels reisen und kommen einer Bande von Wilderern auf die Spur ...
Cover:
Ein wunderschönes und beeindruckendes Cover: Eine majestätische und faszinierende Schildkröte steht hier im Vordergrund und etwas dahinter ist ein Mädchen erkennbar, welches scheinbar mit dieser verbunden ist. Auch die Natur und Umgebung wird sehr schön erfasst. Auch farblich und optisch ist es wundervoll umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervolle und sehr berührende Geschichte, die tief geht und nachhallt. Silver reist mit ihren Eltern nach Costa Rica um bei einer Schildkrötenrettungsaktion zu helfen. Die Eindrücke des Regenwaldes, der Natur und Tiere ist sehr bewegend und beeindruckend dargestellt und wiedergegeben. Eine faszinierende und bewegende Geschichte.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht vorgreifen und halte mich mit genaueren und weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Situationen, Umgebung und Charaktere findet man sich sehr gut und schnell hinein. Die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Auch die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Emotionen und Gefühle sind spürbar und auch die Gedanken sehr gut nachvollziehbar.
In Silver findet man sich schnell und gut hinein und mir ist diese schnell ans Herz gewachsen und war mir sehr sympathisch.
Die Abschnitte haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön gestaltet und daher gut ersichtlich. Die Überschriften sind passend gewählt und verraten dabei nicht zu viel. Auch die Illustrationen zwischendurch sind sehr schön gestaltet und passen sehr gut hinein. Die Illustrationen sind sehr schön und atmosphärisch umgesetzt. Die Bilder runden das Ganze sehr schön ab.
Die Geschichte ist spannend und emotional umgesetzt und berührt und bewegt gleichermaßen.
Von der Autoren habe ich bereits einige Bücher zuvor gelesen und auch die vorherigen Bände der Reihe sind mir bekannt. Diese sind sehr gut unabhängig lesbar, da jedes ein ganz eigenes Abenteuer beherbergt.
Naturnah, abenteuerlich und bewegend ist das Ganze umgesetzt und berührt dadurch. Eine sehr tiefgründige und nachdenkliche Geschichte, die noch nachwirkt. Sehr empfehlenswert und sehr gut lesbar.
Fazit:
Ein wundervolle und sehr berührende Geschichte, die tief geht und nachhallt.
Rezensionen von cosmea:
Das Privileg einer außergewöhnlichen Erfahrung
Hase und ich von Chloe Dalton
Die Polit-Beraterin und Autorin Chloe Dalton hat sich zur Coronazeit in ihre Scheune auf dem Land zurückgezogen. Eines Tages findet sie ein mutterloses Feldhasenjunges. Sie transportiert es schließlich vorsichtig in ihr Haus und füttert Spezialnahrung mit der Pipette. In der Folgezeit liest sie Fachliteratur, um nichts falsch zu machen.
Die versucht nie, das Wildtier zu vermenschlichen oder zu zähmen, gibt ihm nicht einmal einen Namen. Ihr neuer Mitbewohner bekommt so viel Freiraum, wie er oder sie benötigt. Das Tier wächst schnell und seine Retterin schafft bald die Möglichkeit, dass Hase ungehindert kommen und gehen kann. Der Leser verfolgt mit Erstaunen, in welchem Umfang Dalton bereit ist, sich auf Hases Bedürfnisse einzustellen und ihre eigenen als zweitrangig zu betrachten.
Die Geschichte zeichnet circa drei Jahre im Leben von Dalton und Hase nach. Das Tier wird nicht nur erwachsen, sondern bekommt in der Folge auch dreimal Nachwuchs, beim zweiten Mal im Haus. Die Autorin hat sich nicht nur sehr gründlich in der Fachliteratur informiert, sondern auch Poesie und Prosa aus fernen Jahrhunderten gelesen, wie die umfangreiche Auswahlbibliographie am Ende des Buches zeigt. Ihre Erfahrungen widersprechen häufig den dort dargelegten Aussagen.
Was das Buch so besonders macht, ist Chloes Weg der Selbstfindung und veränderten Einstellung zu Natur und Tierwelt. Sie stellt ihre eigene frühere Lebensweise total in Frage und weiß nun, was ein gutes Leben ausmacht. Sie sieht, wie der Mensch den natürlichen Lebensraum der Tiere immer weiter zerstört und riesige Erntemaschinen Wildtiere töten, dass Tiere wie der Feldhase nicht nur natürliche Feinde wie Fuchs, Dachs, Wiesel und große Vögel haben. Berührend ist auch, dass Dalton angesichts der geringen Lebenserwartung der Feldhasen jetzt schon weiß, dass Hase in naher Zukunft nicht mehr da sein wird und sie über den Verlust ihrer stillen und würdevollen Gefährtin große Trauer empfinden wird. Mir hat diese herzerwärmende, zum Nachdenken anregende Geschichte sehr gut gefallen. Sie hat mich auch sprachlich vollkommen überzeugt.
Rezensionen von cosmea:
Ein mörderischer Job
Die Kammer von Will Dean
Im Mittelpunkt von Will Deans Thriller “Die Kammer“ steht die Ich-Erzählerin Ellen Brooke, einzige Frau in einem Team von sechs Sättigungstauchern. Die Geschichte beginnt mit dem ersten Arbeitstag des Teams in seinem neuen Job. Die Taucher sollen in der Nordsee auf dem Meeresgrund Bohrmaschinen und Ölleitungen warten und reparieren.
Dafür steigen sie auf dem Schiff Deep Topaz in die Kammer und von da aus in ihren jeweiligen Schichten in die Taucherglocke hinab. Als Ellen nach ihrem ersten Einsatz in die Kammer zurückkehrt, liegt einer ihrer Kollegen im Sterben. Sie können ihn nicht retten. Die Arbeit in der Tiefe wird sofort abgebrochen, aber an Bord oder an Land können die Überlebenden dennoch nicht gehen. Erst müssen sie sich der tagelangen Dekompression unterziehen. Ein sofortiges Auftauchen bedeutet den Tod. So leben die Taucher auf engstem Raum in der Kammer, die so klein ist, dass sie nur die Hand ausstrecken müssen, um die anderen zu berühren. Eine Privatsphäre gibt es nicht. Sie werden ständig durch Kameras beobachtet, und das Personal auf dem Schiff hört jedes Wort. Dann gibt es weitere Tote. Die Kollegen begegnen einander zunehmend mit Misstrauen, wissen sie doch genauso wenig wie der Leser, ob einer von ihnen der Mörder ist oder ob die Bedrohung von außerhalb kommt.
Der Autor beschreibt kenntnisreich die fremde Welt des Tiefseetauchens mit ihren psychischen und physischen Belastungen. Die Taucher müssen mit Ängsten, Panikattacken und Albträumen fertigwerden und kämpfen mit diversen Traumata aus der Vergangenheit. Mir hat dieser fesselnde Locked Room Thriller sehr gut gefallen, lässt sich doch die klaustrophobische Atmosphäre in der Kammer sehr gut nachempfinden. Ein sehr empfehlenswertes Buch.











