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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

tierisch stark

Die Tier-Feuerwehr (Band 1) - Ein Waschbär greift ein von Vanessa Walder

Klappentext / Inhalt:

Die tierisch tolle Feuerwehr!Was ist grau, flauschig, isst gerne Kekse und ist der absolute Feuerwehr-Fachmann? Eddie, der Waschbär! Ganz klar, dass Eddie eine Tier-Feuerwehr gründet, als er im Wald ankommt.Nanu? Eben noch hat Eddie in der Feuerwache Kekse gefuttert und nun befindet er sich ein einem fremden Wald.

In dem auch noch ein Feuer ausbricht! Jetzt nicht in Panik geraten! Eddie trommelt eine bunte Truppe Waldtiere zusammen. Gemeinsam versuchen sie alles, um den Brand zu löschen. Doch können sie das schaffen?Bist du bereit für Eddie den Feuerwehr-Waschbär?
Beliebtes Thema Feuerwehr kombiniert mit tierisch starken Helden
Witzig und spannend erzählt von Erfolgsautorin Vanessa Walder
Wunderbar illustriert von Larisa Lauber
Ein großartiger Lesespaß mit vielen farbigen Bildern
Ein tolles Geschenk für Kinder, die Tiere lieben
Für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren
Perfekt für Erstleser*innen: viele Bilder, großer Lesespaß, schneller Leseerfolg
Zum Vorlesen, Mitlesen und ersten Selberlesen
Mit Quizfragen auf Antonin

Cover:

Ein wundervolles und sehr schönes Cover wurde hier entworfen. Verschiedene Tiere sind hier erkennbar, welche versuchen mit Wasser und wie die Feuerwehr, den Brand im Hintergrund zu kontrollieren. Das Cover ist actionreich und lebendig umgesetzt. Optisch und auch farblich ist es sehr schön geworden.

Meinung:

Eine wundervolle und tierisch-starke Geschichte über Zusammenhalt, Teamfähigkeit und Freundschaft, sowie eine kleine Hommage an die Feuerwehr.

Eddie, der Waschbär ist Feuerwehrfachmann und kennt sich darin gut aus. Als ein Feuer ausbricht behält er die Nerven und stellt aus den Waldtieren eine bunte Truppe zusammen, die alles versucht, um den Brand zu löschen. Ob es gelingt und was Eddie und die andren Tiere erleben, lest ihr in diesem tollen Buch.

Zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell ist man in der Geschichte und lernt die verschiedenen Charaktere kennen. Eddie und Olga waren mir dabei besonders sympathisch.

Die Geschichte ist spannend und rasant umgesetzt und lässt sich schnell und kurzweilig lesen. Die große Schrift ist angemessen und auch die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge. Die Kapitelüberschriften sind gut gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Gestaltung und Gliederung hat mir hier sehr gut gefallen.

Toll sind auch die wunderschönen bunten Illustrationen. Diese runden die Geschichte sehr gut ab und geben das Gelesene gut wieder. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene und so kann man sich dies noch besser vorstellen.

Eine wundervolle und starke Geschichte, mit tollen tierischen Charakteren. Jeder kann sich mit seinen Eigenschaften gut einbringen und auch die Wichtigkeit der Feuerwehr wird hier sehr gut erfasst und mit eingebracht.

Auch die Fakten, Daten und zahlen zur Feuerwehr am Ende fand ich sehr interessant und wissenswert. Ein wundervolles Kinderbuch mit Mehrwert.

Fazit:

Eine wundervolle und tierisch-starke Geschichte über Zusammenhalt, Teamfähigkeit und Freundschaft, sowie eine kleine Hommage an die Feuerwehr.

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Rezensionen von Julia:

Emotionale Familiengeschichte

Vor hundert Sommern von Katharina Fuchs

Katharina Fuchs erzählt in ihrem Roman eine Familiengeschichte, die über mehrere Generationen hinweg prägend ist. Dabei erzählt Elisabeth über die Vergangenheit ihrer Tante Clara, die Anfang des 20ten Jahrhunderts aufgewachsen ist und eine wichtige Person in Elisabeths Leben war, auch wenn sie ihrer Familie kaum etwas über sie erzählt hat.

In drei Handlungssträngen begleiten wir die Frauen nun also bei ihrer Reise in die Vergangenheit. Aus Anjas und Lenas Sicht erfahren immer wieder etwas über die Geschehnissen in der Gegenwart, Claras Kapitel spielen im Jahr 1924/25, sowie 1933. Während man durch Clara einen Blick auf die kritischen politischen Entwicklungen und auch soziale Stellung der Frau zu ihrer Zeit erhält, schocken Anjas und Lenas Kapitel immer wieder mit vergleichbaren Entwicklungen und Antisemitismus in der heutigen Zeit.

Aber natürlich enthält dieser Roman neben dem dunklen Familiengeheimnis auch viele wunderschöne Momente, freudige Ereignisse und zeigt vor allem, wie stark die Frauen der Familie eigentlich sind. Der Schreibstil ist dabei super angenehm zu lesen und ich bin nur so über die Seiten geflogen. Neben den total spannenden Geschehnissen rund um Clara, habe ich aber auch total gerne die Entwicklung von Lena und Anja mitverfolgt und fand es super, wie die unterschiedlichen Generationen aufgegriffen und wiedergegeben wurden.

Ein wirklich packender historischer Roman, der noch einmal deutlich unterstreicht wie wichtig das Verständnis für die Vergangenheit auch heute noch wichtiger den je ist. Und auch wenn er größtenteils fiktiv ist, fand ich sehr gelungen, wie die Autorin auch ihre eigene, reale Familiengeschichte mit in das Buch eingebunden hat.

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Rezensionen von Gaby 2707:

So kreativ macht Geschwisterliebe

Frohe Ostern, Pauli von Brigitte Weninger

Paulis Bruder Max hat gehört, dass die Menschen morgen ein Fest feiern, das sie Ostern nennen. Und der Osterhase, der die Geschenke bringt, soll hier in ihrem Wald wohnen. Also machen sich die fünf Kaninchenkinder Lina, Manni, Max, Mia und Pauli auf die Suche nach dem Osterhasen. Leider vergeblich.

Als seine Geschwister nachhause gegangen sind, hat Pauli eine Idee…

Was für eine zuckersüße, niedliche Hasengeschichte hat sich Autorin Brigitte Weninger da ausgedacht. Die kurzen Texte sind kindgerecht und sehr gut verständlich für Kinder ab 4 Jahren ausgerichtet. Wobei ich persönlich sie auch für jüngere Kinder schon vorlesenswert finde. Auf den ganzseitigen farbenfrohen Illustrationen von Eve Tharlet gibt es so viel zu entdecken und die Bilder verdeutlichen die Geschichte noch mehr. Sie laden aber auch einfach nur zum anschauen ein.
Bisher kannten wir die Geschichten um den kleinen Kaninchenjungen Pauli noch nicht. Aber das wird sich in Zukunft sehr schnell ändern.

Eine zauberhafte Geschichte über Geschwisterliebe und wie viel Freude es macht, anderen eine Freude zu bereiten.

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Rezensionen von Julia:

Ein Buch für die Seele und ein kleines Stück Paradies

Sommergold von Josephine Cantrell

In Sommergold werden wir in das wunderschöne Irland nach Eden Fields entführt, wo wir einerseits Loreena in der Gegenwart und ihre Vorfahrin Gwendolyn zu Beginn des 20. Jahrhunderts begleiten. Beide haben ihre ganz eigenen Schicksale und während Loreena selbst mit ihrer Zukunft kämpft, versucht sie herauszufinden, was damals mit Gwendolyn passierte und warum sie plötzlich verschwand.

Dazu kommt Sommerfeeling und Schmetterlinge im Bauch. Ein richtiger Wohlfühlroman, der allerdings auch immer wieder von den Schattenseiten unterbrochen wird. Denn die beiden Schicksale sind nicht immer einfach und man fiebert mit beiden Frauen gleichermaßen mit.



Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und immer wenn wieder aus Sichtweise der jeweils anderen erzählt wurde, freute ich mich einerseits endlich mehr zu erfahren, andererseits wollte ich natürlich auch wissen, wie es mit der anderen Person weitergeht. Der Schreibstil und die Geschichten der beiden jungen Frauen fesseln auf jeden Fall und lassen einen die Sorgen des Alltags vergessen. Ich habe es geliebt, Zeit in dem kleinen Paradies Eden Fields zu verbringen und freue mich noch mehr, dass die Geschichte der beiden noch nicht zu Ende ist. Denn auch wenn sich der zweite Teil nicht primär um Lori und Gwen drehen wird, hoffe ich doch noch ein wenig mehr zu erfahren, was die beiden aus ihrem Leben gemacht haben oder noch machen werden.



Josephine schafft es, mit ihrem Schreibstil nicht nur Eden Fields, sondern auch die Charaktere so herzlich zu zeichnen, dass man am liebsten direkt dorthin reisen und die Apfelfarm besuchen möchte. Wer Lust auf Sommer hat, der wird ihn in Sommergold auf jeden Fall finden! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lerchie:

Wer ist der Spion?

Die tausend Farben von Paris von Catherine Durand

Jack, ein Amerikaner, kommt 1951 nach Paris. Er sucht die Freiheit, will sich in der faszinierenden Stadt durchschlagen. Da lernt er Rose kennen, eine bezaubernde Fotografin und sie verlieben sich ineinander. Doch das zarte Band wird durch Jacks alten Bekannten bedroht, denn der soll im Künstlerviertel einen Spion aufspüren.

Rose scheint da auch etwas zu wissen. Kann ihre Liebe das überstehen, oder wirft der Krieg dunkle Schatten auf die junge Beziehung?
Catherine Durand ist ein Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, keine Unklarheiten welcher Art auch immer, störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich mag ja die Bücher der Autorin sehr gerne und so konnte mich auch dieses begeistern, obwohl es etwas anderes ist, als das bisher gelesene. Jack ist so gar nicht begeistert, dass er im Künstlerviertel einen Spion aufspüren soll. Weiß Rose wirklich etwas darüber? Zu Anfang wohl nicht. Aber das sollte der geneigte Leser selbst lesen. Dann gibt es da noch einen anderen jungen Mann, der von einem Geheimnis umgeben ist. Ich sage hier keinen Namen, denn der taucht im Klappentext nicht auf. Er scheint ein Schürzenjäger (gewesen?) zu sein. Doch anscheinend belehrt ihn eine junge Frau eines Besseren. Und so kämpfen sich die vier Personen durch das Buch und machen es spannend meine Neugierde auf das Kommende war von Anfang an geweckt. Es hat mir gut gefallen, hat mich gefesselt und gut unterhalten. Vielleicht ist es nicht ganz so spannend, wie andere Bücher der Autorin (unter anderem Namen, denn dies ist ja das erste unter diesem Pseudonym) aber trotzdem sehr gut zu lesen und wie gesagt sehr unterhaltsam. Deshalb von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Bücherwurmine:

Zwei Leben, zwei Schwestern - ein verrückter Plan

Mickey und Arlo von Morgan Dick

Was passiert, wenn eine Erbschaft an eine Therapie geknüpft ist – und die Therapeutin die eigene Halbschwester ist?

Mickey ist eine warmherzige Vorschullehrerin, Arlo eine ehrgeizige Psychologin. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und wissen nicht einmal voneinander. Doch ihr verstorbener Vater hat einen Plan: Mickey erbt nur dann sein Vermögen, wenn sie sieben Therapiestunden bei Arlo absolviert.

Der Haken? Die Schwestern ahnen nichts von ihrer Verwandtschaft.

???? Skurrile Ausgangssituation mit Tiefgang
Die Geschichte lebt von dieser ungewöhnlichen Ausgangssituation. Man fragt sich unweigerlich: Wollte der Vater Wiedergutmachung leisten oder seine Töchter einfach nur manipulieren? Mickey und Arlo sind echte, fehlerhafte Charaktere, die falsche Entscheidungen treffen, bereuen und dennoch weitermachen. Besonders Mickey war für mich nahbar und authentisch. Mit Arlo hatte ich etwas mehr Schwierigkeiten, mich in sie hineinzuversetzen, aber ihre Perspektive war dennoch spannend.

???? Mein Leseerlebnis
Der Dual-POV war ein Highlight – beide Schwestern und ihre inneren Kämpfe wurden greifbar. Die Themen sind vielschichtig: Familie, Schmerz, Einsamkeit, Sucht und gespickt mit einem Hauch schwarzem Humor. Die Geschichte hat mich gut unterhalten, auch wenn sie sich im Mittelteil etwas zog. Trotzdem war es faszinierend, die emotionale Achterbahnfahrt der beiden mitzuerleben.

???? Fazit
Ein unterhaltsamer Roman mit vielschichtigen Charakteren. Mickey und Arlo sind echte Menschen mit Ecken und Kanten, was die Handlung glaubwürdig und greifbar macht. Trotz kleiner Längen hat mich das Buch gut unterhalten und bietet eine gelungene Mischung aus Drama, Humor und Emotionen.

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Rezensionen von Julia:

Die letzte Aufführung

Der Engelschlitzer (Thriller) von Gunnar Schwarz

Ein Mörder, der auf brutalste Art und Weise eine junge Balletttänzerin ermordet und sie wie einen Engel auf der Bühne inszeniert. Wer ist dafür verantwortlich und wieso musste die junge Frau sterben? Emma Bajetzky und Alex Kuper übernehmen ihrem neuen Fall und treffen dabei auf die Intrigen und dunkle Geheimnisse in der Ballettszene.

Doch dem/der Täter/in kommen sie irgendwie nicht auf die Schliche. Lange tappen sie bei ihren Ermittlungen im Dunklen und dabei verschwinden immer mehr junge Frauen.


Man verzweifelt beim Lesen fast, da man nicht nur das Gefühl hat, dass die Ermittlungen nicht voran kommen, sondern dass man auch merkt, wie hinderlich die Zeugen sind, da sie nicht möchten, dass ihre Geheimnisse ans Licht kommen. Am liebsten würde man einigen der Verdächtigten mal eine Ohrfeige geben, da ihnen ihre eigenen Geheimnisse wichtiger sind, als der Schutz der weiteren Opfer. Alleine, dass dieses Gefühl erzeugt werden konnte, zeigt mal wieder, wie gut der Schreibstil von Gunnar Schwarz ist. Er weckt bei mir einfach immer alle Emotionen und das Buch möchte man natürlich auch nicht mehr aus der Hand legen, da man unbedingt wissen möchte, wer hinter den Morden steckt.


Aber, auch wenn die Ermittler lange im Dunklen tappen, hatte ich doch relativ früh einen Verdacht, wer hinter allem steckt. Nur das Motiv war bis zum Ende eher unklar. Durch meine Vermutung, waren für mich die Ermittlungen, die in eine komplett andere Richtung, etwas schwierig zu verfolgen, da ich ja die Vorahnung hatte, dass alles in die komplett falsche Richtung geht. Wenn man aber, wie viele andere, keinen Verdacht hat, wer der/die Täter/in ist, dann ist es mal wieder Spannung pur bis zur letzten Seite. Auf jeden Fall kann man mit einem Thriller von Gunnar Schwarz nichts falsch machen, was auch dieses Buch mal wieder bewiesen hat.

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Rezensionen von Julia:

Anders, als erwartet

Nell von Tobias Heuer

Der Klappentext verspricht hier eine total interessante Geschichte, über eine junge Frau, die sich 1932 in einem Spiegelkabinett verirrt und darin gefangen bleibt. Wie gut oder schlecht dieses Potential der Geschichte genutzt wurde, darüber lässt sich streiten, denn hier handelt es sich um eine Kurzgeschichte und da kann natürlich nicht alles mit so viel Tiefgang betrachtet werden, wie bei einem 500 Seiten Roman.

Aber genau das macht diese Geschichte meiner Meinung nach auch aus. Denn die Geschichte rund um Nell soll auch ein wenig die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit widerspiegeln und genau das schafft sie auf zwei Wegen. Einerseits durch die Knappheit der Geschichte, andererseits durch den sehr gelungenen Schreibstil des Autors. Während des Lesens kommt es immer wieder zu unvorhergesehenen und schnellen Wendungen.
Anfangs tat ich mich bei den Perspektivenwechseln innerhalb der Kapitel etwas schwer zu folgen, aus welcher Sicht wir die Geschichte gerade erleben, mit der Zeit kam ich aber sehr gut damit klar.
Die Kernaussage des Buches wird auf jeden Fall gut rübergebracht und auch noch einmal durch das Nachwort ergänzt. Eine aus meiner Sicht gelungene Geschichte, die zwar kurz scheint, aber auch im Nachgang immer wieder zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Dorfstrukturen

Im Schnee von Tommie Goerz

Schorsch ist tot. Das weiß die Leserin ab der ersten Seite. Und wie es am Land üblich ist, trifft sich die Dorfbevölkerung am Totenbett und erzählt sich Anekdoten aus seinem Leben. Liebevoll, schrecklich, unfassbar.
Die Sprache im Buch passt hervorragend zum Thema. Ich fühlte mich schlagartig zurückversetzt in der Zeit.

Oder in mein Heimatdorf? Ist nicht heute vieles noch genau so, wie es im Buch beschrieben wird?
Ein großartiges Buch das noch lange in mir nachklingen wird.
Klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von Chris:

Heimatlos im Paradies

Heimweh im Paradies von Martin Mittelmeier

Das Buch "Heimweh im Paradies" von Martin Mittelmeier ist ein historischer Roman und es erzählt von Thomas Manns Leben im Exil in Kalifornien. 1938 ist Thomas Mann mit seiner Familie in die USA emigriert um dem Regime in Deutschland zu entfliehen.

Er hatte dort auf den ersten Blick ein recht angenehmes Leben, er schreibt weiter Bücher, er geht auf verschiedene Vortragsreisen und wird mit Ehrungen überhäuft.

Das Buch gibt Einblicke in sein Leben und beschreibt dabei aber nicht nur die schönen Seiten seines Ruhms, sondern auch seine Zerrissenheit und die Konflikte mit den anderen Exilanten.

Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und ich konnte definitiv nachvollziehen, dass es schwierig ist irgendwo leben zu müssen und sich dabei heimatlos zu fühlen und keine Wurzeln schlagen zu können. Gleichzeitig ist das Buch auch sehr anspruchsvoll geschrieben und war deshalb etwas anstrengend zu lesen.

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