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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Schlafmurmel:

ein mega Krimi

Schwarzwälder Treibjagd von Sonja Kindler

„Schwarzwälder Treibjagd“ ist ein packender Krimi, der die Geschichte der 15-jährigen Umweltaktivistin Michaela Martin, genannt Michi, erzählt. Sie wird tot aufgefunden – erschlagen und in ihrem eigenen Blut liegend auf einem abgelegenen Hügel nahe der kleinen Kapelle auf dem Fürstenberg.

Die beiden Kriminalkommissarinnen Ines Sandner und Emma Kleinschmitt stehen vor der Frage: Was hat eine junge Aktivistin mitten in der Nacht an diesem abgelegenen Ort zu suchen?
Neben dem Ermittlerteam, das aus den beiden Kommissarinnen besteht, ist auch der IT-Spezialist KK Peter Fuhrmann mit von der Partie und hilft tatkräftig bei den Untersuchungen. Zeitgleich wird der Landrat während einer Treibjagd Ziel eines Attentats. Könnte der Mord an Michaela in irgendeiner Weise mit diesem Vorfall zusammenhängen? Und was haben die Drohbriefe, die der Landrat schon länger erhält, damit zu tun?
Die Autorin versteht es, die Spannung geschickt aufzubauen und den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Die Wendungen der Geschichte überraschen immer wieder und vor allem das Ende ist absolut unerwartet und erschütternd. Ich war wirklich geschockt, als ich erfuhr, wer Michela ermordet hat – damit habe ich nicht gerechnet!
„Schwarzwälder Treibjagd“ ist ein toller Krimi, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen – besonders für alle, die gerne spannende, unerwartete Geschichten lesen.

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Rezensionen von Ele:

Froilein

Berchtesgaden von Carolin Otto

Berchtesgaden, Roman von Carolin Otto, EBook, Lübbe Verlag.
Ein bildgewaltiges Gesellschaftspanorama einer symbolträchtigen Zeit. Mai 1945, Berchtesgaden kapituliert und die Alliierten, hier die US-Amerikaner, übernehmen die Regierung. Die 19jährige Sophie, bewirbt sich um eine Stelle als Übersetzerin und Schreibkraft beim Military Government.

Hier lernt sie Menschen kennen, die den Blick auch auf ihre eigene Familie wandeln und wird mit der Wahrheit über die deutschen Verbrechen konfrontiert. Im Schatten des Obersalzbergs verändert sich ihr ganzes Leben.
An Hitlers ehemaligen Wohnort Berchtesgaden trafen bei Kriegsende 1945 die verschiedensten Menschen aufeinander: Sieger und Besiegte, Täter, Opfer und Mitläufer, leben jetzt hier, unter amerikanischer Herrschaft.
Das Buch besteht aus 54 Kapiteln, jeweils aus dem Fokus einer der verschiedenen Personen, Sophie, die Protagonistin, die sich durch ihre Anstellung als Sekretärin, näher mit den Kriegsverbrechen der Deutschen und der eigenen Verantwortung befasst
Die Figur Frank Rosenzweig, jüdischer Abstammung und als Kind in die Staaten emigriert. Er ist stark eingebunden in die Verhöre der Deutschen, durch den Militärgeheimdienst CIC.
Sam Cork, ein schwarzer Soldat, der in den besetzten Gebieten mehr Freiheiten und Rechte hat, als in den Staaten aufgrund der dortigen Rassentrennung.
Dr. Rudolf Kriss, der als Regime-Gegner denunziert, verhaftet und zum Tod verurteilt wurde, der aus der Gefangenschaft kam und Bürgermeister von Berchtesgaden wurde. Meg Taylor die Kriegsberichterstatterin, Ali Gral, Nebendarstellerin in Propagandafilmen und ehemalige Geliebte eines Generals, und viele andere Figuren, die den Roman sehr authentisch machen.
Das geschieht auch durch die Sprache, die beschriebene Kleidung, Lebensgewohnheiten und die perfekt geschilderte, umgebende Landschaft. Die Autorin besticht durch ihren flüssigen Schreibstil, obwohl die erzählenden Figuren ständig wechseln, blieb der Lesefluss erhalten. Die Handelnden sind sehr gründlich gezeichnet, interessante Gedankengänge liest man zur Genüge. Ich entdeckte viele sympathische Figuren, Sophie, ihre Oma Anni, Sam etc.Doch auch schreckliche Zeitgenossen sind zur Genüge vorhanden, am unangenehmsten fand ich Max, den älteren Bruder von Sophie und seine Taten. Denunzianten, Verbrecher auch bei den alliierten Truppen sind vorhanden. Das Buch ist sehr menschlich mit allen Abgründen und allem Guten.
Verständliche Dialoge, in Fremdsprachen und Dialekt beleben den Roman.Die fiktive Erzählung gründet auf eine hervorragende profunde Recherche der Autorin, die Handelnden sind literarische Figuren, die aber zum Teil auf authentische Charaktere basieren. Ich habe mich schon länger, für das Geschehen in den 1930er bis 1945er Jahren auf dem Obersalzberg interessiert. War auch schon einige Male vor Ort, und doch habe ich neue Fakten entdeckt. Das Empfinden der Bevölkerung, hier im Buch speziell mit der alliierten Besatzungsmacht, den Amerikanern, kann ich durch die Erzählungen meiner Großeltern bestätigen. Auch meine Mutter bekam ein Kleid, aus den Resten der roten Fahne, wie im Roman beschrieben.
Ein sehr informatives Werk sachlich und doch spannend, aufgelockert durch die Erlebnisse der Charaktere, mir hat es sehr gut gefallen, besonders möchte ich dieses Buch der jungen Generation empfehlen, die diese Informationen nicht mehr aus den Familiengeschichten kennen. 5 Sterne.

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Rezensionen von brauneye29:

Für Katzenliebhaber

Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita

Zum Inhalt:
Eigentlich ist die Schriftstellerin Noriko auf der Suche nach neuer Inspiration als sie einen Shinto-Schrein besucht und um Glück bittet. Am nächsten Tag findet sie unter dem von ihrem Vater gepflanzten Magnolienbaum ein Wurf Kätzchen mit ihrer Mutter, um die sich keiner kümmern will.

Also nimmt sie sie zu sich und damit beginnt ein völlig anderes Leben für Noriko.
Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich hier ein ganz anderes Buch erwartet als man dann gelesen hat. Ob ich nun nachvollziehen kann, daß man von einem nahezu Katzenhasser zu einem Katzenliebhaber werden kann, lassen wir mal dahingestellt, aber die Art und Weise, wie beschrieben wird das sich nach und nach alles in Norikos Einstellungen ändert, fand ich schon gelungen. Und dabei nicht nur zu Katzen sondern auch vielen anderen Dingen. Ich denke, dass das Buch besonders geeignet ist für Leser, die eine Affinität zu Katzen haben. Für mich war es okay, aber kein Buch dass lange in Erinnerung bleibt.
Fazit:
Für Katzenliebhaber

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Rezensionen von brauneye29:

Spannend mit Einschränkungen

Lyneham von Nils Westerboer

Zum Inhalt:
Als die Erde stirbt wird Henry zwölf und er reist mit Vater und Geschwistern zur erster und einzigen Kolonie Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Die Mutter reist in einem anderen Raumschiff und wird sehnsüchtig von den anderen erwartet. Und plötzlich gibt es Zeichen, sass sie schon hier war und eine Warnung hinterlassen hat.

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn die Idee dahinter fand ich schon ganz schön spannend. Die Umsetzung hat mich jedoch nicht komplett überzeugt, da das Buch sicher viele spannende Passagen hat, aber eben auch einige Längen. Die Erzählweise ist zweigeteilt, was immer wieder neue Aspekte bringt. Die Beschreibungen von Perm sind sehr faszinierend aber auch die wissenschaftlichen Ausführungen haben mich fasziniert. Zum Ende hin fand ich das ganze ein wenig zu unglaubwürdig.
Fazit:
Spannend mit Einschränkung

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Rezensionen von praja:

Mega...aber das Ende? Holy Moly...

The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson

Ein wirklich sehr gutes Buch!
Die Protagonistin, die in sehr brutalen, kalten und machtgierigen Verhältnissen aufgewachsen ist und ihr Leben lang Spielball von Mächtigeren war, lernt, sich selbst zu akzeptieren und lernt, für mehr zu kämpfen als nur zu überleben.
Die Charakterentwicklung ist hier eins der großen Hauptthemen.

Die Entwicklung von Jemandem, der sich sein Leben lang hinter einer Maske voll spöttischer abfälliger Bemerkungen versteckt hat. Sie hat immer versucht, alle von sich zu stoßen, weil alle die sie geliebt hatte, ihr genommen wurden.
Es wird zwar als Romantasy beschrieben, aber ich finde es ihr mehr von ihrer persönliche Entwicklung und den politischen Machtspielen geprägt, als von der Liebe zwischen den beiden. Eine gewisse Spannung ist da zwar zwischendurch immer wieder da und anhand des einleitenden Kapitels kann man sich ja denken, in welche Richtung das Ganze geht, aber erst gegen Ende entwickelt sich hier etwas, was über Vertrauen und gegenseitigen Respekt hinausgeht.

Aber nun das wichtigste... Was bitte ist da am Ende passiert??
Ich habe noch nie ein derartig überladenes Ende erlebt. Ein Ende, dass so voll ist mit Ereignissen, Geständnissen, Kämpfen und unerwarteten Wendungen.

Holy Moly. Ich brauche den 2. Teil und jedem, der nicht absolut hart im nehmen ist, empfehle ich, das Buch erst zu lesen, wenn der 2. Teil zumindest angekündigt ist, denn ich bin immer noch fassungslos und werde jetzt leider eine ganze Weile in diesem Zustand bleiben, während ich auf Band 2 warte...

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mich nicht gepackt

Die Summe unserer Teile von Paola Lopez

Zum Inhalt:
Der Roman betrachtet das Leben einer Großmutter, Mutter und Tochter. Die Großmutter floh aus Polen während des Krieges in den Libanon, die Mutter verlässt den Libanon und geht nach Deutschland und die Tochter wiederum nach Polen. Alle drei Frauen sind ehrgeizig und studieren, erkämpfen ihr Freiheit.

Meine Meinung:
Besonders die Geschichte der Großmutter hätte ans Herz gehen können, sie musste sich extrem durchkämpfen und fordert nicht nur von anderen sondern auch von sich alles, was sie als hart erscheinen lässt, was im Gefühl der Tochter das Gefühl erzeugt unerwünscht zu sein, empfindet ihre Mutter als egoistisch. Ähnliche Gefühle hat auch die Jüngste im Bunde, fühlt sich oft emotional erpresst. Dieses Gefühl von Härte, Egoismus, Kälte, nicht erwünscht sein zieht sich durch die Generationen und bleibt nicht ohne Spuren. Auch wenn es ein Roman hätte sein können, der einen emotional hätte packen können, hat er mich nicht gepackt, weil ich keine emotionale Bindung zu den Frauen habe aufbauen können.
Fazit:
Hat mich nicht gepackt

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Rezensionen von brauneye29:

Toller Roman

Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer

Zum Inhalt:
Im Sommer 2006 ändert sich für den fünfzehnjährigen Chris alles. Er verbringt die Abende mit seinen Freunden, verschläft die heißen Tage im Schwimmbad, will Fußballprofi werden und noch mehr wünscht er sich endlich cool zu sein, ein ganz normaler Teenager eben. Als sich dann ausgerechnet das schönste Mädchen der Schule für ihn interessiert beginnt eine emotionale Zeit.

Meine Meinung:
Ich kannte den Namen des Autoren nicht und war umso überraschter, dass er ein durchaus erfolgreicher Profifußballer ist. Von enem Fußballer liest man vielleicht mal eine Biografie, einen Roman eher nicht. Hier hatte ich fast das Gefühl, dass der Autor ein wenig seine Jugendzeit als Inspiration genommen hat und darum einen wirklich gut gelungenen Roman gebaut hat. Das Buch hat Humor, ein wenig fühlt man sich auch in die eigene Jugend zurückversetzt. Das Buch wirkt sehr authentisch wie eine Teenagerzeit eben so ist, unbeschwert, von Zweifeln geplagt, erste Liebe, ein ewiges auf und ab.
Fazit:
Toller Roman

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mich nicht komplett abgeholt

Flusslinien von Katharina Hagena

Zum Inhalt:
Margit ist 102 , wohnt in einer Seniorenresidenz, lässt sich täglich von dem jungen Arthur in den römischen Garten bringen. Dort erinnert sie sich an die Kindheit, Krieg, ihre Liebhaber, die einstige Gärtnerin des Parks Elise, die die große Liebe ihrer Mutter war. Die Erinnerungen und die Besuche der zornigen Enkelin Luzie halten sie am Leben.

Meine Meinung:
Die drei Hauptpersonen könnten unterschiedlicher nicht sein, aber genau diese Unterschiedlichkeit macht es besonders. Was mir allerdings irgendwie gefehlt hat, war mehr über die drei zu erfahren, auch wenn es natürlich durch die Perspektivwechsel einiges zu erfahren gab, aber mir war das irgendwie dennoch zu wenig. Margit Perspektive zeigt viel aus der Vergangenheit. Insgesamt habe ich mich aber schwer getan mit dem Buch. Waren es die Perspektivwechsel oder einfach zuviel an Baustellen, die aufgemacht wurden ohne das ich genug über die Protagonisten wusste, das kann ich nicht wirklich benennen. Komplett überzeugt war ich auf jeden Fall nicht.
Fazit:
Hat mich nicht komplett abgeholt

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Rezensionen von yellowdog:

Ein litaneihafter Text

Die letzte Favoritin von Klaus Bädekerl

Ein Mann erzählt sein Leben von Kindheit an. Es wird ein Leben getrieben von Lust.
Die eine Erzählstimme wird konsequent durchgehalten. Das bestimmt das Buch. Der Text ist streckenweise unangenehm derb, aber auch mit Humor.
Klaus Bädekerl schafft es, mit seinem Text einen Sog zu erzeugen.

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Rezensionen von Gavroche:

Beeindruckend

Ginsterburg von Arno Frank

Ich habe bisher noch kein Buch von Arno Frank gelesen, obwohl wir mir der Titel "Seemann vom Siebener" durchaus etwas sagt und da mir der Schreibstil gut gefallen hat, werde ich das Buch bestimmt auch bald lesen. Doch nun zu diesem Buch.
Ginsterburg, eine fiktive Kleinstadt in Deutschland, so wie es bestimmt so manch eine Stadt gab und auch noch gibt.

Die Handlung spielt in den Jahren 1935 - also zwei Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, 1940 - zu Beginn des Krieges, (fast) alle glauben noch an einen raschen Sieg und 1945 - zu Beginn des Jahres, die Situation ist mittlerweile eine ganz andere.
Im Fokus stehen eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die Perspektive wechselt schnell. Einige Geschichten verschwinden schnell wieder, hatten nur eine kurze Stippvisite.
Am Ende der Abschnitte gibt es unter Anderem den Bericht von Alfie, dem britischen Piloten, der über Ginsterburg abstürzte.
Und dann noch einige Auszüge aus Quellentexten.
Ein Buch, das man genau lesen muss, eines, das viel anprangert, viele Denkanstöße bietet. Ein Buch, das mir sicherlich noch länger im Gedächtnis bleiben wird.

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