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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sheilo:

Perfekt für alle Icebreaker-Fans

Body Check von Elle Kennedy

Hayden ist frustriert von ihrer Beziehung und hat daher eine Beziehungspause eingelegt. Dennoch möchte sie sich zur Ablenkung einen One-Night-Stand suchen. Klare Regeln sollen dafür sorgen, dass keine Missverständnisse entstehen. Nur hat Hayden nicht mit der Hartnäckigkeit von Brody gerechnet, der ausgerechnet noch ein professioneller Eishockeyspieler, also die Sorte Mann ist, mit denen Hayden am liebsten nichts zu tun hätte.

"Body Check" ist der erste Roman von Elle Kennedy, den ich gelesen habe und ich bin aufgrund des fantastischen Schreibstils einfach durchs Buch geflogen. Ich liebe die Dialoge zwischen Hayden und Brody und vor allem auch die Schlagfertigkeit von ihnen.

Hayden ist mit Eishockey aufgewachsen, da ihr Vater als erfolgreicher Trainer und späterer Teambesitzer kein Spiel verpasst hat. Was das für ein Kind bedeutet, hat er dabei nicht bedacht. Hayden sehnt sich nach einer Heimat und Geborgenheit, die sie so selbst nie kennengelernt hat. Und sie sucht daher auch keinen Partner, der selbst so viel Zeit mit Reisen verbringt.

Brody ist einfach ein richtig toller Mann und ich liebe es, wie er am Ball bleibt, wenn er etwas erreichen möchte. Er will selbst eigentlich das wilde Image eines Frauenheldes ablegen und sich eher eine Beziehung, als einen One-Night-Stand suchen. Aber von Hayden war er sofort begeistert, auch wenn er ihr erst beweisen muss, dass auch ein Eishockeyspieler sehr viel Rückhalt bieten kann. Doch ein Skandal bringt alles ins wanken...

Für mich sind sowohl Brody als auch Hayden sehr authentische Charakter, deren Gedanken und Gefühle ich sehr gut nachempfinden konnte. Die spicy Szenen zwischen ihnen passten sehr gut zur Handlung und neben den beiden gab es auch sehr interessante Nebencharakter mit Ecken und Kanten.

Für mich ist "Body Check" eine tolle Eishockey Romance, die sich locker leicht lesen lässt. Wer Icebreaker geliebt hat, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

Hey guten Morgen, wie geht es dir? von Martina Hefter

Juno lebt mit ihrem kranken Ehemann Jupiter zusammen. Ihr Leben scheint sie nicht auszufüllen, nachts chattet sie mit sogenannten Lovescammern. Einer von ihnen, Benu, lässt sich auf eine längere Chatbeziehung ein, wohl wissend, dass Juno weiß, was er ist.

Ich hatte gewisse Erwartungen an den Roman, zum Beispiel dachte ich an eine humorvolle Erzählung, eine interessante Protagonistin und einen authentischen Pflegealltag.

Leider bekam ich all das nicht. Mit Juno wurde ich nicht warm. Man kann auch nicht behaupten, sie würde ihren Ehemann pflegen, Jupiter erledigt fast alles allein, was ihm nicht immer leicht fällt, mir tat er durchgehend einfach nur leid. Das Ehepaar lebt zudem eher nebeneinander her als miteinander. Ich habe selbst gepflegt und weiß, was das bedeutet.

Die Situation mit den Lovescammern hätte ich mir tatsächlich humorvoller vorgestellt, Juno erzählt diesen irgendwelche Geschichten über sich, die selbstverständlich nicht stimmen. Das hätte sehr (schwarz)humorig ausfallen können, ist es aber leider nicht, in meinen Augen sind die Chats, auch die mit Benu, eher banal. Ich konnte auch nicht so recht nachvollziehen, was sie sich von der „Beziehung“ zu Benu erwartete. Am Ende sind damit zwei Chancen verspielt worden, tiefer zu gehen, nämlich sowohl bezogen auf das Lovescammen als auch auf die Pflegesituation.

Etwas tiefergehend sind zwei andere Themen. Juno ist Tänzerin und Performancekünstlerin, das kommt im späteren Verlauf zum Tragen, wo man mehr erfährt über ihr Training und die Projekte, die sie verfolgt, während man zunächst eher das Gefühl hatte, Juno sitzt den ganzen Tag zu Hause und langweilt sich.

Außerdem hat Juno ein Faible für Tattoos. Obwohl das Geld kaum zum Leben reicht, lässt sie sich eines nach dem anderen stechen. Diese werden recht ausführlich beschrieben, und leiten den Roman sogar ein. Auch sonst scheint ihr Leben eher um sich selbst zu kreisen.

Manches in diesem Roman ist offensichtlich autobiografisch. So ist auch Martina Hefter Tänzerin und Performancekünstlerin und ihr Ehemann ist Autor und leidet an Multipler Sclerose. Nicht ganz nachvollziehen konnte ich die Namen der Charaktere, die alle aus dem Mythologischen entlehnt sind.

Meine Erwartungen waren groß, wurden aber nicht erfüllt. Leider kam mir auch die Protagonistin weder nahe noch war sie mir sympathisch, im Gegenteil. Die Geschichte empfand ich eher als banal.

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Rezensionen von Claudia R.:

weniger ist mehr

Aquila von Ulrike Marten-Öchsner

Klappentext / Inhalt:

Die Medusas leben in Saus und Braus und haben von allem mehr als genug. Zu ihnen gehört auch Aquila, die in ihrem ganzen Spielzeug schon mal den Überblick verliert. Sie hat sich mit ihrer Freundin verabredet und kann sich nicht entscheiden welchen ihrer Schätze sie mitnehmen möchte und deshalb packt sie fast alles ein.

Beim Schwimmen kommt sie mit dem ganzen Krempel gar nicht vorwärts und verliert wertvolle Zeit - Zeit, in der sie spielen könnte. Nach dem Zusammentreffen mit Aquarius und Neptunia hat auch Aquila verstanden: Weniger ist mehr.

Cover:

Auf dem Cover ist ein Qualle und weitere Meeresbewohner erkennbar, wobei die Qualle eindeutig im Fokus steht. Optisch und farblich ist es passend und sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Aquilla hat ganz viele Spielsachen und als sie eine Freundin besuchen möchte kann sie sich nicht entscheiden, was sie mitnehmen soll. Weniger ist manchmal mehr ist die Botschaft dahinter und das ist auch wirklich wichtig und richtig.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist locker und gut verständlich. Die Charaktere und Situationen wurden gut beschrieben und sicherlich kennt man es auch, von sich selbst. Meist hat man von den meisten Dingen viel zu viel und nutzt es kaum bzw. kann sich nicht entscheiden. So wird bereits den Kleinsten beigebracht, dass nicht die menge entscheidend ist, sondern es auf andere Werte, auf gemeinsame zeit, Freundschaft und tolle Momente ankommt. Manchmal kann man eben mit weniger mehr erreichen und hat dann sich mehr davon.

Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die Absätze je Seite haben eine angenehme und gute Länge.

Die bunten Illustrationen veranschaulichen das Ganze sehr gut und setzen es toll um. Die Bilder sind liebevoll gestaltet und auch sehr schön und detailreich gezeichnet.

Das iTüpfelchen fehlt mir jedoch und manchmal scheint der Zeigefinder hier doch ein wenig zu sehr erhoben. Die Idee und Botschaft dahinter ist toll und verständlich, jedoch ein bisschen zu sehr darauf fokussiert.

Fazit:

Tolles Kinderbuch mit der Botschaft weniger ist mehr.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Mit Jim Panse geht lesen lernen gleich nochmal so gut

Leselöwen 1. Klasse - Jim ist mies drauf - Jim brütet etwas aus! von Suzanne Lang

Der Madenhacker bittet Jim auf sein Ei aufzupassen. Und bevor der etwas sagen kann, sitzt er schon alleine mit dem Ei da. Das ist vielleicht langweilig. Zum Glück kommen Giraffe Leslie und Gorilla Nick vorbei und wechseln sich beim Eier sitzen ab. Als sie mittags Spaß haben und essen, fällt Jim plötzlich auf, dass jetzt ja niemand auf dem Ei sitzt.

Und vor allem ist das Ei verschwunden. Werden Jim und seine Freunde das Ei wiederfinden?

Unser Enkel, der gerade die erste Klasse besucht, liebt Jim Panse und die Geschichten, die sich Autorin Suzanne Lang immer wieder zu ihm ausdenkt. Einige davon stehen schon in seinem Kinderbuchregal. Aber dieses Buch zum lesen lernen ist noch mal was ganz besonderes. Durch die humorvolle Geschichte, die kurzen Kapitel, kurze Sätze und die durch die farblich markierte Silbentrennung gut lesbare Schrift macht es ihm als Leseanfänger leicht, die Geschichte für sich zu erschließen. Die vielen bunten Illustrationen von Max Lang schaffen immer wieder kleine Lesepausen und veranschaulichen das Gelesene noch viel besser. 
Am Ende der Geschichte stellen sich uns in der Rubrik „Fragen und Antworten“ 4 Fragen um zu prüfen, ob der Text auch verstanden und richtig aufgenommen wurde. Die Antworten hierzu werden (auf den Kopf gestellt) gleich mitgeliefert.
Auf der folgenden Seite unter "Schon gewusst?" am Ende des Buches werden einige Worte nochmal näher erklärt. Die hier unterstrichenen Buchstaben ergeben in der richtigen Reihenfolge das LeseLöwen-Lösungswort. Damit kann ich den LeseLöwen im Internet besuchen und bekomme dort auf geheimen Seiten weitere Spiele und Rätsel. Ganz zum Schluss bietet sich mir nach der Vorstellung der Autorinnen und des Illustrators noch eine Seite mit 6 weiteren Büchern, die speziell für Leseanfänger bestimmt sind.

Eine humorvolle Geschichte von Jim Panse und seinen Freunden, die den Leseanfänger*innen durch die farbige Silbentrennung bestimmt beim lesen lernen gut unterstützen kann. Wir hatten jedenfalls wieder viel Spaß mit Jim und seinen Freunden. Daher bekommt das Buch von uns eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Ruth:

Irische Erzählkunst vom Feinsten

Der Junge aus dem Meer von Garrett Carr




„ Wir waren ein zäher Menschenschlag, geformt vom Leben mit dem Atlantik. Ein paar Tausend Männer, Frauen und Kinder, die sich an die Küste klammerten und versuchten, trocken zu bleiben. Unsere Stadt war nicht einfach nur eine Stadt, sie war eine Notwendigkeit und ein Schicksal.“
Der irische Autor Garrett Carr wählt eine ungewöhnliche Erzählperspektive für seinen Debutroman „ Der Junge aus dem Meer“.

Die Wir- Perspektive bezieht den Leser mit ein und lässt ihn selbst zu einem Beobachter der Geschehnisse werden.
Schauplatz ist eine kleine Stadt an der Westküste Irlands. Hier wird eines Tages im Jahr 1973 ein Baby in einem halben Fass am Strand gefunden. Der ganze Ort ist fasziniert von diesem mysteriösen Fund, diesem „ Geschenk aus dem Meer“. Und so sind alle dankbar, als sich der Fischer Ambrose und seine Frau Christine des Kindes annehmen. Sie adoptieren den kleinen Jungen und geben ihm den Namen Brendan. Das Ehepaar hat schon einen Sohn, den zweijährigen Declan, und der reagiert höchst ungehalten mit einem „ Warum“ auf den Eindringling. Für ihn ist das Baby ein Störfaktor, der schleunigst wieder verschwinden soll. Und an dieser Haltung wird er sehr lange festhalten.
Auch zwischen Christine und ihrer unverheirateten Schwester Phyllis gibt es Reibereien. Die ältere Schwester fühlt sich benachteiligt, weil sie sich um den knurrigen alten Vater kümmern muss und kritisiert gerne an Christine herum.
Die Jahre gehen vorüber. Declan verfolgt eifersüchtig die Entwicklung seines jüngeren Bruders; beide gehen, älter geworden, getrennte Wege. Und Ambrose und seine Frau werden von Geldsorgen geplagt. Mit seinem kleinen Boot ist Ambrose bald nicht mehr konkurrenzfähig und muss immer weiter aufs Meer hinausfahren, um überhaupt noch einen Fang zu machen.
Zwanzig Jahre begleiten wir nun das Leben dieser Familie. Im Zentrum steht dabei die Rivalität der beiden Brüder und ihr Kampf um die Liebe des Vaters.
Gleichzeitig werden wir aber auch Zeugen der gesellschaftlichen Entwicklung im Ort. Die meisten Einwohner leben vom Meer; sie heuern entweder auf einem Fischkutter an, finden Arbeit in der Fischfabrik oder transportieren mit Lastwagen den Fang durchs Land. Die Arbeit ist hart und gefährlich, doch die meisten haben ihr Auskommen. Aber nun mit dem Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der EU, im Jahr 1973 ändert sich vieles. Während die irischen Bauern unbedingt in die EWG eintreten wollen, möchten die irischen Fischer ihre Gewässer auf keinen Fall mit anderen teilen. Unter den neuen Bedingungen gibt es bald keinen Platz mehr für kleine Fischer wie Ambrose. Und Ambrose muss einen Weg finden, wie er weiter für seine Familie sorgen kann. „ In Ambroses Jugend hatte Geldmangel noch ausgesehen wie in den Geschichtsbüchern: Arme Leute hatten damals keine Elektrizität, kein Bankkonto, keine Zähne, aber sie hatten auch keine Schulden, sie lebten jenseits des Geldes, …, unterstützt von Verwandten und der Gemeinschaft. Aber solche armen Leute gab es nicht mehr; alle hatten jetzt Geld, nur eben nicht genug. Geldmangel war zu etwas Bösartigem geworden,…Er machte sich im Kopf breit und ließ einen keine Ruhe,…Und es war fast unmöglich, darüber zu sprechen.“
Der Autor erzählt mit sehr viel Wärme und Humor eine sehr irische Geschichte. Es ist ein besonderer Menschenschlag, der hier lebt, geprägt von der kargen Landschaft und der Unberechenbarkeit des Meeres. „ Generation um Generation von Horizontbeobachtern, die lieber in eine wortlose Unermesslichkeit blickten als auch nur eine Sekunde lang in ihr Inneres.“ Einerseits wortkarg, andererseits immer für eine gute Geschichte zu haben. Und über allem das verbindende „ Wir“ , einer Gemeinschaft, die Anteil nimmt und zusammenhält.
„ Der Junge aus dem Meer“ ist ein wunderbarer Roman mit unverwechselbaren Figuren, voller Atmosphäre und unverhoffter Wendungen, sprachlich auf hohem Niveau. Es ist zu wünschen, dass der Autor seinem Debut noch viele Bücher folgen lässt.

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Rezensionen von Claudia R.:

Wut tut (nicht) gut ???

Wer hat Angst vor Toto Troll? von Frances Stickley

Klappentext / Inhalt:

Toto Troll ist sooo wütend!
• Gefühle bei Kindern: Bilderbuch über einen wütenden Troll, das Kindern hilft, ihre Gefühle zu verstehen und damit umzugehen
• Sich selbst lieben lernen: gereimte Vorlesegeschichte mit positiver Botschaft
• Wichtige Themen: Der tobende Troll erkennt, welche Macht Gefühle haben können, und lernt, sein Herz zu öffnen
• Tolles Extra: mit kostenloser Hörversion zum Download via QR-Code
• Perfekt auch für die pädagogische Arbeit zum Thema Emotionen
Gefühlsstarkes Bilderbuch über einen Brüll-Troll, der lernt, sich selbst zu lieben
Toto Troll versteckt sich in seiner Höhle und schüchtert mit seinem Gebrüll alle ein, die sich in seine Nähe wagen.

Da kommt der kleine Hase vorbei und kann nicht glauben, dass jemand nur zum Spaß so gemein ist. Plötzlich fühlt sich Toto Troll richtig unwohl. Er merkt, dass er mit seinem Gebrüll nicht nur andere, sondern auch sich selbst verletzt. Kann er auch so freundlich lächeln wie der Hase? Das hinreißende Bilderbuch zeigt Kindern, wie sie ihre Gefühle verstehen und mit ihnen umgehen können. Mit seinenklangvollen Reimen und ausdrucksstarken Illustrationen eignet sich das Kinderbuch hervorragend zum Vorlesen und als Gute-Nacht-Geschichte. Die kostenlose Hörversion, die ganz einfach heruntergeladen werden kann, schult zudem ganz nebenbei Sprachgefühl und Konzentrationsfähigkeit. Ein bestärkendes Buch über Gefühle für Kinder ab 4 Jahren.
Wut im Bauch: eine gereimte Geschichte zum Vorlesen über Gefühle für Kinder ab 4 Jahren

Cover:

Das Cover zeigt einen großen Troll mit Megaphon in der Hand. Optisch ist es klasse und auch sehr schön und ansprechend umgesetzt. Die Gestaltung ist gut gelungen und macht neugierig auf das Buch.

Meinung:

Toto der Troll macht den anderen Tieren Angst und so meiden sie den wütenden Troll. Doch als ein taubes Häschen auf ihn trifft, bemerkt er, dass er mit schreien nicht viel erreichen kann. Die Entwicklung und Veränderung ist herzerwärmend und die Geschichte sehr liebevoll umgesetzt.

Zu viel möchte ich aber hier an dieser Stelle noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. In kleinen Bildfolgen ähnelt es dem Comic-Stil und macht einen sehr detailreichen und lebendigen Eindruck. Die kurzen Textabschnitte machen es auch für junge Leser und kleine Zuhörer attraktiv und verständlich. Die kurzen Passagen lassen sich gut lesen. Das Text-Bild-Verhältnis ist ansprechend und gut gewählt.

Die kurzen Reime sind klasse umgesetzt und wirken nicht zu aufgesetzt.

Die bunten Illustrationen setzen das Ganze sehr schön um. Dabei werden auch die verschiedenen Emotionen gut erfasst und bildlich veranschaulicht.

Die Geschichte ist sehr liebevoll und herzerwärmend umgesetzt und besonders die Entwicklungen und Veränderung ist sehr gut gelungen. Ein tolles Kinderbuch, welches zeigt, dass Wut keine Lösung ist.

Fazit:

Herzerwärmende Geschichte in Reimform mit Thema wie Wut, Veränderung und Freundlichkeit.

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Rezensionen von Kapitel60:

Die Jagd geht weiter

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 8 - Ein Hai im Badesee von Cally Stronk

Band 8 der Erstleserreihe – Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer – lässt Leser*innen ab 6 Jahren, einem Hai in einem Badesee begegnen.

Worum geht’s?
Die Zwillinge Marie und Lukas fahren mit ihren Eltern auf einen Campingplatz. Ein Hai im Badesee versetzt die Urlauber*innen in Angst und Schrecken.

Das Ganovenduo Theodor Topf und Doris Deckel taucht plötzlich am Urlaubsort auf. Sofort wird klar, dass sie etwas mit dem Hai zu tun haben müssen.

Cover, Schreibstil und Illustrationen:
Cover und Illustrationen sind sehr bunt und kindgerecht gestaltet. Der Text lässt sich super von Leseanfänger*innen lesen, die Geschichte eignet sich aber auch perfekt zum Vorlesen. Die Geschichte ist lustig und die Charaktere sehr liebevoll und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Die einfachen Rätsel lockern das Lesevergnügen auf.

Fazit
Meine Enkelkinder lieben die Geschichten von der Jagd nach dem magischen Detektivkoffer und mögen es sehr, wenn sie miträtseln können. Für meinen älteren Enkelsohn sind die Rätsel zwar schon fast zu einfach, aber das stört uns nicht.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Hat meine Erwartungen enttäuscht

Es kann so schön sein, das Leben von Alexander Oetker

Das Cover und der Titel waren schon mal sehr ansprechend.
Der Einstieg in das Buch hat mir auch gut gefallen. Besonders die kleinen Einblicke die uns Alexander Oetker in sein Privatleben gibt. Begonnen also mit humorvollen Anekdoten und ein paar Rezepten mit denen wir uns das Dolce-Vita nach Hause holen können.

Leider hat mir das Buch von Seite zu Seite weniger gefallen.
Ich muss gestehen: ich bin kein patriotischer Mensch und grundsätzlich skeptisch. Daher habe ich mir auch einige Gedanken zu dem geschriebenen gemacht.
Ich finde es sehr interessant, dass ich einen Einblick in das südliche Leben bekomme. Auch wenn die Schilderung sehr von Alexander Oetkers Meinung geprägt ist.
Er betont auch des Öfteren, dass er Deutschland und Österreich nicht schlechtreden will. Aber in den südlichen Ländern würde es sich anscheinend einfach besser Leben lassen.
Spätestens bei Kapitel 7 "Sprich mit Gott", war es für mich vorbei.
Ich respektiere Menschen, die einen Glauben haben und möchte sie nicht davon abbringen. Aber ich lasse mir bestimmt nicht einreden, dass jeder an etwas glauben muss, damit das Leben erfüllt ist.

Fazit: ein netter Ratgeber, für mich aber leider nicht das Wahre.
Jeder Mensch ist ein Individuum und man kann nicht ein grundsätzliches Rezept für ein glückliches Leben aufstellen das für jeden auf der ganzen Welt gültig ist.

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Rezensionen von Kapitel60:

Eine solide Bauernhofgeschichte

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin

Worum geht’s?
Das Hochlandrind Shaggy wird zu seinem neuen Stall gebracht. Bauer Herrmann ist ein liebevoller Bauer, bei dem er sich gleich wohl fühlt. Die anderen Tiere sind zuerst skeptisch, aber es dauert nicht lange, bis er sich mit den Stallbewohner*innen anfreundet.

Cover, Illustrationen, Schreibstil:
Cover und Illustrationen sind kunterbunt und detailliert.

Einfach perfekt für Kinder. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lustig. Geeignet ist dieses Buch für geübte Leser*innen und jüngere Zuhörer*innen.

Fazit:
Ich sehe dieses Buch mehr als Vorlesebuch. Ich denke das Thema Bauernhof ist eher etwas für jüngere Kinder. Die Tiere sind sehr liebevoll und der Ziegenbock Donald sorgt für manche Lacher. Eine solide Geschichte, aber leider nur durchschnittlich. Nichtsdestotrotz hat den Kindern das Buch sehr gut gefallen.

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Rezensionen von Kapitel60:

Gefühle beherrschen

Du bist viel mehr als deine Gefühle von Jeannine Mik

Worum geht’s?
Jeannine Mik beschreibt in dem Buch „ Du bist viel mehr als deine Gefühle“, wie man seine Gefühle beherrschen kann. Sie beschreibt in welcher Weise uns Gefühle überwältigen und gibt wertvolle Tipps mit diesen Emotionen umzugehen.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Cover gefällt mir leider nicht so gut.

Ich mag es nicht, wenn Menschen in Übergröße abgebildet sind. Das Coverbild hat überhaupt nichts mit dem Content zu tun. Das Buch beinhaltet eine Menge an Informationen über Nervensystem, Arten von Gefühlen und Techniken zur Bewältigung. Alles in allem ist das Buch sehr gut gegliedert und übersichtlich. Zusätzlich können mittels QR-Codes noch kurze Videos abgerufen werden.

Fazit:
Es werden viele alltägliche Situationen beschrieben, in denen uns unsere Gefühle dominieren. Ich konnte wirklich viele wertvolle Tipps mitnehmen und versuche sie in Stresssituationen bewusst anzuwenden. Ich persönlich habe das Buch nicht in einem Zug gelesen, sondern jene Kapitel gewählt, die mich interessiert haben und von den ich glaube, profitieren zu können. Die Videos sind eine nette Abwechslung und gefallen mir persönlich richtig gut.

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