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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

Fantasy Auftakt

Dreiland I von Jana Jeworreck

Klappentext / Inhalt:

Dreiland I - Spannender Auftakt zur Fantasytrilogie!
Ein dunkler Fluch bedroht das Königreich Velcor. Zudem verbreiten unheimliche Bestien Angst und Schrecken.
Der Gesandte des Königs, Arvid von Lebera, ist im ganzen Land unterwegs, um magiekundige Morphe zu finden, die den Fluch brechen könnten.

Auf seiner Suche begegnet er Signe, einem Mädchen, das ein vergessenes Symbol des mythischen Kaiserreiches Dreiland trägt. Arvid vermutet, dass sie eine Morphia ist. Doch ihre Wege trennen sich.
Um Velcor vor dem Untergang zu retten, begibt sich Arvid auf die Reise in das ferne Wüstenland Umbracor.
Und auch Signe ist auf dem Weg dorthin …

Cover:

Die Symbolik und die Andeutungen im Hintergrund passen gut zusammen und fügen sich ineinander. Optisch und farblich ist es sehr ansprechend umgesetzt und erweckt die Neugier und Interesse. Das Cover passt zudem zum Rest der Reihe und diese sind sehr gut aufeinander abgestimmt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den ersten Band und somit den Auftakt der Reihe. Man kommt schnell und gut in Geschehnisse und auch die Charaktere hinein. Es ist mitreißend und gefühlsstark umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel erzählen, da ich nichts verraten oder gar Spoilern möchte.

Der Schreibstil ist bildlich und lässt sich angenehm und flüssig lesen. Geheimnisvoll und spannend geht es hier schnell in die Thematik und man wird in diese gut eingebunden. Den Charakteren, sowie deren Gedanken und Emotionen kann man gut folgen. Diese sind greifbar und nachvollziehbar, Die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die Länge der Kapitel ist angenehm. Die Karte am Anfang finde ich auch sehr schön skizziert und toll umgesetzt.

Die Geschichte ist spannend und geheimnisvoll aufgebaut und umgesetzt. Im Prolog werden einige Ereignisse angerissen und geben Fragen auf, die man derweil nicht zuordnen kann. Im verlauf des Ganzen klären sich die Fragen nach und nach und es setzt sich sehr und mehr zusammen.

Ein wundervolle und spannende Fantasygeschichte, die hiermit ihren Auftakt erlebt und Lust auf mehr erweckt.

Die Umsetzung und auch die Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Es lässt sich angenehm und locker lesen und man kommt schnell und gut voran. Der Einstieg mit diesem ersten Band ist gut gelungen.

Fazit:

Spanender und mitreißender Auftakt einer Fantasy Trilogie.

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Rezensionen von Claudia R.:

schildkrötenstark

Trau dich, Tilly! von Rebecca Martin

Klappentext / Inhalt:

Die kleine Schildkröte Tilly ist furchtbar schüchtern. Und so sitzt sie am liebsten in ihrem sicheren Panzer und liest. Ab und zu streckt sie den Kopf heraus und schaut, was die anderen Tiere am Waldrand so treiben.
Doch eines Tages hört sie jemand weinen. Was ist bloß passiert? Tilly traut sich aus ihrem Panzer heraus und sieht den Igel Isidor, der sich in einem Dornenbusch verfangen hat.

Eichhörnchen Lotti und Eule Paula sind ratlos. Wer kann dem kleinen Igel nur helfen? Es ist Tilly, die sich traut, ihre Idee in die Tat umzusetzen und sich zwischen die Dornen zu wagen. Wird ihr Plan gelingen?
Erlebt mit, wie Tilly ihre Angst und Schüchternheit überwindet und durch ihre Hilfsbereitschaft neue Freunde gewinnt.

Cover:

Das Cover ist wunderschön und niedlich umgesetzt. Eine sehr freundliche und liebenswerte Schildkröte ist darauf erkennbar und auch der Hintergrund ist toll erfasst und umgesetzt.

Meinung:

Die Schildkröte Tilly ist eher schüchtern und ängstlich, als jedoch eines Tages, der Igel im Wald Hilfe braucht und kein anderes Tier helfen kann, steht Tilly vor der Wahl. Soll sie sich weiter in dem Panzer verkriechen oder kann sie vielleicht doch helfen?

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt. Die Geschichte ist sehr feinfühlig und liebenswert umgesetzt.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. In die Charaktere und auch die Situationen findet man sich gut hinein. Es wird alles sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Den kurzen Texten und Abschnitten kann man gut folgen und auch die Schreibweise ist für die Altersstufe gut verständlich.

Wunderschön sind auch die bunten Illustrationen. Diese geben das Gelesene sehr gut wieder und veranschaulichen dies sehr gut. Die Bilder sind sehr niedlich und liebevoll umgesetzt und geben auch die Gefühle und Emotionen der Charaktere, durch ihre Gesichtsausdrücke, wieder.

Die Geschichte ist liebenswert und tiefgründig umgesetzt. Sie handelt von Vertrauen, Zuspruch und Freundschaft. Tilly wächst über sich hinaus und kann so helfen. Dies zeigt auch den kleinen Lesern und Zuhörern, wie wichtig es ist an sich zu glauben und sich etwas zu zutrauen.

Eine wunderschöne und sehr liebevolle Geschichte mit herzerwärmenden Illustrationen.

Fazit:

Liebevolle und tiefgründige Tiergeschichte mit liebenswerten Charakteren und herzerwärmenden Illustrationen.

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Rezensionen von clematis:

Surreales Drama

Nimms nicht persönlich von Tom Hofland

Lute leitet eine eigene Abteilung bei einem Arzneimittelhersteller und schiebt dort, salopp gesagt, eine ruhige Kugel. Aufgrund einer Firmenübernahme soll nun genau diese Abteilung eingespart werden und Lute – der selbst einen neuen Platz bekommen wird – soll seine 32 Untergebenen nicht nur irgendwie loswerden, sondern ihnen vielmehr schmackhaft machen, von sich aus zu kündigen.

Der loyale Lute pflegt mit all diesen Menschen ein freundschaftliches Verhältnis und steckt nun in der Zwickmühle.

Einem Thriller gleich, beginnt dieses skurrile, surreale Drama, nimmt im zweiten Kapitel aber lebensnahe Formen an und beschäftigt sich mit durchaus alltäglichen Szenen: Einsparungen, gewinnträchtiger Firmenverkauf, Personalrochaden. So weit, so gut, so interessant. Auch als Lombard als Personalvermittler auf den Plan gerufen wird, sieht man, wie rasch – und gerne – Verantwortung für Unangenehmes abgegeben wird, wie Tatsachen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden und einem das Wort im Munde umgedreht werden kann. Die Ausflüge in Zeiten der Pest oder in die Situation einer Psychotherapie fließen ebenso elegant ins Geschehen ein wie die familiäre Lage Lutes, aber dann, mit den Sciencefiction ähnlichen, unrealistischen Bildern, driftet die bis dahin durchaus unterhaltsame Handlung ins Absurde ab. Viele Details rund um die harte Arbeitsrealität gefallen mir sehr gut, auch die privaten Eindrücke rund um Lute und einige seiner Mitarbeiter passen schön ins Geschehen, die surrealen, wie ein Traum verrinnenden Episoden hingegen können mich nicht erreichen. Diese ausgeblendet, fühle ich mich gut unterhalten.

Fazit: ein sehr spezielles Buch, das man wohl in der richtigen Stimmung lesen muss und das im Kern viel Wahres enthält.

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Rezensionen von Petra Sch.:

konnte mich leider nicht so ganz überzeugen

Die Bucht von Liz Webb

2,5 Sterne

Nancy Ryan, 37, und ihr Lebensgefährte Calder Campbell, die seit 5 Jahren zusammen sind, ziehen von London auf die kleine schottische Insel Langer, auf der Calder aufgewachsen ist, in das Cottage seiner verstorbenen Mutter Isla.
Beide wollen endlich schwanger werden und einen Neuanfang - Nancy ganz besonders, denn sie hat einen riesigen Fehler gemacht.

Doch dann findet sie eines Morgens Islas kleines Boot im Meer treibend, und sie kann gemeinsam mit dem Pfarrer Arran Calder gerade noch aus den eisigen Fluten retten - doch sein Herz schlägt nicht mehr.

Die Geschichte wird in ich-Form aus Sicht von Nancy erzählt, somit hat man tiefe Einblicke in ihre Gedanken und Gefühlswelt, die ich jedoch sehr oft wirr fand und ihr Verhalten auch oft nicht nachvollziehen konnte.
Zu Beginn ist alles noch spannend, als die beiden auf die karge, winterlich-kalte Insel kommen und auf die seltsame, eingeschworene Gemeinschaft treffen. Das Cottage ist auch weit abgelegen und gehört renoviert, also gruseliges Ambiente. Die Beschreibung der Insel und des eisigen Wetters ist sehr anschaulich und man bekommt Gänsehaut.
Auch die Tatsache, dass Menschen, die stark unterkühlt sind, überleben können, auch wenn ihr Herz seit mehreren Stunden stillgestanden hat, wie bei Calder, ist absolut faszinierend. Und natürlich auch die Frage: sind sie dann noch die selben?

Denn Calders Verhalten nach seiner Rettung, seinem Überleben und seiner Rückkehr ist drastisch anders. Er raucht, trinkt, ist aggressiv und total abweisend Nancy gegenüber. Doch die gibt ihn nicht auf.
Nancys Verhalten hat mich im Mittelteil leider sehr genervt. Ihre Gedanken kreisen tausendmal um das Gleiche, und diese Wiederholungen sind mit der Zeit zäh. Klar, man denkt im echten Leben auch immer und immer wieder über die gleichen Dinge nach, aber es zu lesen ist anstrengend.
Weiters konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum sie Calder nicht auf sein verändertes und ihr gegenüber abweisendes Verhalten anspricht. Ich an ihrer Stelle hätte das bereits im Spital gemacht; aber spätestens, als sie wieder ins Cottage gekommen sind.
Sie spricht überhaupt Dinge nicht aus, wo ich mir denke: wieso denn nicht? Da ist nichts Verwerfliches dran, über selche Dinge spricht man doch. Deshalb war ich von ihr oftmals genervt. Dass Calders Freund Hamish kommt, um zu helfen, macht die Sache nicht leichter.
Erst als Calder sein Verhalten endlich erklärt, geht es wieder aufwärts. Doch dann wird eine Leiche an Land gespült, und die Dinge nehmen ihren Lauf.
Und wieder konnte ich Nancys Verhalten nicht nachvollziehen, und was sie Calder vorwirft; und auch die Auflösung war mir schnell klar und konnte mich leider nicht überzeugen.

Fazit:
Starker Beginn, tolle Beschreibung der Insel, deren eingeschworene Bewohner und des eisigen Wetters. Doch Nancys Verhalten konnte ich öfter nicht nachvollziehen und war deshalb sehr oft davon genervt; und auch die Auflösung war mir recht früh klar und konnte mich nicht überzeugen.

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Rezensionen von Lesestern:

Finde deinen Flow und wage den Sprung

Der Pinguin, der fliegen lernte von Eckart von Hirschhausen

"Der Pinguin, der fliegen lernte" ist das neue Buch des durch Fernsehen und Presse bekannten Mediziners Eckhart von Hirschhausen.

Hirschhausen versteht es wunderbar, komplexe Wissenschaftsthemen alltagstauglich zu verpacken und humorvoll zu vermitteln.

In dieser aktuellen Lektüre, die als Geschenkband mit Lesebändchen, Vorsatzpapier und einzigartig- faszinierenden Bilder des Naturfotografen und Filmemachers Stefan Christmann gestaltet wurde, steht die "persönliche Pinguingeschichte " des Autors am Anfang.

Von dort entwickelt er sieben darauffolgende Pinguinlektionen. Dabei geht es um Standortbestimmung bis hin zum Wagnis dem Sprung ins kalte Nass.
Analog zu seinen Beobachtungen in der Pinguinwelt und seiner eigenen Perspektiven Veränderung, ermutigt Hirschhausen die Leser ihr Umfeld bewusst in Augenschein zu nehmen, um neu die eigenen Prioritäten und die Sinnfrage des Lebens zu reflektieren.

Mein Lese und Bildeindruck:
Das Buch trifft in seiner Gesamtgestaltung den Nerv der Zeit.
Unterhaltsam wie man ihn aus der Medienwelt kennt, vermittelt er auch hier sehr verständlich und kurzweilig wissenschaftliche Fakten. Seine aufbereiteten Pinguingeschichten dienen ihm als Metapher fürs menschliche Leben.
Sehr eindrücklich schildert er das soziale Verhalten im "Huddle" und die großartigen Naturfotografien von Stefan Christmann unterstützen die Faszination des Pinguinlebens. Dadurch entsteht sowohl vom inhaltlichen wie äußeren ein ideales Geschenkbuch mit viel Inspiration, das eigene Potenzial zu entdecken und sich weiter zu entwickeln.
Zugleich schlägt er den Bogen vom verantwortungsvollen und mutigen Verhalten der Pinguine zu unseren Möglichkeiten und den zukunftsorientiertem Umgang mit den durch die Klimakrise gefährdeten Lebensbedingungen dieser außergewöhnlichen und schutzbedürftigen Tiere.

Mein Fazit:
Eine kleine feine und sprachlich ausgefeilte Lektüre, die mein eigenes Pinguinwissen mit angenehm lesbarem Wissen erweitert und durch anschaulich- ausdrucksstarke Fotos bereichert hat. Und ein Buch, dass viel Stoff zum Nachdenken bietet und durch seine Aktualität und Lebensnähe überzeugt.

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Rezensionen von clematis:

Verlorene Leben

Beeren pflücken von Amanda Peters

Joe liegt im Sterben, seine Familie ist um ihn, nur Ruthie fehlt. Seine Schwester ist fünf Jahrzehnte zuvor im Alter von vier Jahren einfach verschwunden vom Feld, auf dem die Mi`kmaq-Familie Blaubeeren gepflückt hat, um Geld zu verdienen. Auch Norma blickt zurück, als ihre Mutter stirbt und muss damit zurechtkommen, dass diese etwas vor ihr verborgen hat.

Verlorene Leben, Jahre, die man anders hätte verbringen können, füllen die trostlosen Szenen in diesem schicksalhaften Roman.
Alles beginnt im Jahre 1962 auf einem endlos scheinenden Blaubeerfeld. Ruthie ist plötzlich nicht mehr da, wo sie gerade noch mit ihrem Jausenbrot gesessen ist. Die tagelange Suche bleibt erfolglos, man kehrt schweren Herzens irgendwie in den Alltag zurück. Joe blickt im Jetzt, fünfzig Jahre später, auf dieses Leben zurück, auf seine Eltern, seine Geschwister, auf Ruthie, die sie verloren haben. Immer wieder wechselt die Zeitebene, verschwimmt Vergangenes mit aktuellem Geschehen und wirkt zuweilen verwirrend auf den Leser. Ähnlich trägt es sich mit der Geschichte Normas zu. Auch sie erzählt aus ihrer Sicht ihren bisherigen Weg, der geprägt ist von unerklärlichen Träumen und Gefühlen. Trotz einer bewegenden Handlung ist es jedoch schwierig, die vorherrschende Distanz zu den Figuren zu überwinden, sich auf deren Probleme einzulassen und in die einzelnen Szenen einzutauchen. Der Roman wirkt überwiegend trist und düster, was natürlich nicht grundsätzlich falsch ist, dennoch in gewisser Weise anstrengend und zermürbend. Etwas mehr Kontrast zu Schlägereien, Alkohol und Einsamkeit wäre schön gewesen.
Eine überaus interessante Geschichte liegt „Beeren pflücken“ zugrunde, die hoffnungslose Grundstimmung trübt allerdings ein wenig die Lesefreude.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein Text voller Empathie

Wir spielen Alltag von Lizzie Doron

Leben in Israel seit dem 7.Oktober.
Der 7.Oktober 2023 mit dem heimtückischen Anschlag der Hamas auf Israel veränderte die Welt. Nach dem Massaker: Luftangriffe, Luftschutzkeller, Krieg im Gaza bestimmen das Leben und die Menschen Israel können nur versuchen, eine Alltag aufrechtzuerhalten. Doch es bleibt das Gefühl, diesen Alltag nur zu spielen, denn der Krieg ist allbeherrschend.

Lizzie Doron, die in Tel Aviv lebt, schildert in diesem Bericht ihre Beobachtungen und Emotionen unmittelbar nach diesem Ereignis. Es ist eine düstere Zeit. Viele sind traumatisiert. Und die Verhärtungen nehmen zu. Wer noch nach Toleranz und Verständnis strebte, sieht sich getäuscht. Lizzie Doron war immer eine Frau und Autorin, die für Ausgleich kämpfe.
Mit Schrecken nimmt sie die Veränderungen wahr.
Das Buch ist trotz des harten Themas nicht verkrampft, es lässt sich flüssig lesen und als Leser nimmt man Anteil.
Es erinnert mich an Dror Mishanis Buch Fenster ohne Aussicht. Beides sind sehr gute Bücher. Unbedingt lesenswert.

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Rezensionen von liesmal:

Lust auf Norwegen

MARCO POLO Reiseführer Norwegen von Julia Fellinger; Jens-Uwe Kumpch

Einmal in Norwegen einen Urlaub verbracht, habe ich Lust bekommen, das Land näher kennenzulernen. Da kommt mir die Neuauflage des Marco Polo Reiseführers gerade recht.
Das Inhaltsverzeichnis ist aufgeteilt nach den Regionen des Landes, vielen einzelnen Orten und deren Sehenswürdigkeiten und Informationen zu Land und Leuten.

Wie aus anderen Reiseführern bereits bekannt, ist die Übersichtlichkeit durch farbige Markierungen auch hier gut gelungen. Ebenso sind Insider-Tipps durch den gelben Hintergrund und die rote Schrift sofort gut zu erkennen.
Besonders gefallen mir die Erlebnistouren, die hier vorgestellt und kurz und knackig beschrieben sind.
Es gibt Marco Polo Top-Highlights, die auch auf der Karte am Ende des Buches vermerkt sind. Man erfährt, wie Norwegen tickt, wird umfangreich über Essen, Sport und Shoppingmöglichkeiten informiert und es gibt immer wieder tolle Bilder. Da macht das Schnüstern ebenso viel Spaß wie das Planen einer Reise.
Sehr gern empfehle ich den Reiseführer Norwegen, der trotz umfangreicher Informationen auf etwa 150 Seiten ein handliches Format hat, das man einfach auch im Gepäck dabeihaben kann.

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Rezensionen von nessabo:

Ein interessanter Aufhänger, aber mir zu wenig Tiefgang

Die Summe unserer Teile von Paola Lopez

Ich finde Familienromane über mehrere Generationen hinweg und dann noch mit verschiedenen Erzählperspektiven richtig toll und habe mir deshalb auch von diesem viel erwartet. Ganz enttäuscht wurde ich nicht und doch ist „Die Summe unserer Teile“ für mein Empfinden einfach ein wenig zu kurz für sein Vorhaben.

Wir begleiten drei Generationen von Frauen in der Wissenschaft und erfahren nach und nach, vor allem durch Lucy als jüngste Generation, mehr über die Geheimnisse sowie Herausforderungen aller Figuren. Festgefahrene Rollenverteilungen, Sexismus in der Wissenschaft, Weitergabe von Traumata an die eigenen Kinder - wirklich interessante Aspekte, die mir doch leider alle zu kurz kamen. Viel wurde angeschnitten, aber bevor es für mich emotional wirklich greifbar wurde, war die Szene schon wieder vorbei.

Die emotionale Distanziertheit wird durch die Wahl der dritten Person als Erzählperspektive noch einmal verstärkt, weshalb ich sie nicht optimal fand. Die Autorin schreibt auch allgemein eher bildhaft und atmosphärisch, Emotionen werden selten vorgegeben. Damit habe ich auch nicht grundsätzlich ein Problem, gern mache ich mir selbst ein Bild. Hier fehlte es mir für diesen Prozess jedoch oft an weiteren Informationen und Zusammenhang.

Für Daria als Lucys Mutter hatte ich am Ende am meisten Verständnis und auch die Enthüllungen rund um Lyudmilas Vergangenheit haben mich betroffen gemacht. Lucy nimmt jedoch am meisten Raum ein und gerade ihre Parts blieben mir bis zum Schluss größtenteils nicht greifbar. Fast wirkte es auf mich so, als ob sie gar nicht Teil der Handlung wäre, sondern vor allem Informationen beschaffen soll.

Das Ende bleibt offen und auf seine eigene Art unversöhnlich, was ich aber in Ordnung fand. Alles andere hätte ich als zu naiv kritisiert. Und so bleibe ich etwas zwiegespalten zurück. Der Roman hat für mich sein Potenzial nicht ausgeschöpft und war mir in der Charakterentwicklung zu oberflächlich. Hier hätte ich eindeutig noch mehr Seiten gebraucht. Trotzdem thematisiert die Handlung einige wichtige Aspekte, wie z. B. Mental Load, subtil und ohne viel an Interpretation vorzugeben. Ein Buch für Menschen, die nicht so gern dickere Romane lesen, Atmosphäre wichtig finden und sich am liebsten selbst eine Meinung bilden.

3,5 Sterne

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Mega schön !

Stürmische Brise von Caren Benedikt

Mein Fazit :
Das Buch hat ein wunderschönes Cover – ich habe es mit Farbschnitt und bitte, wie wunderschön sieht das aus !? Man bekommt direkt Meer-Feeling und so habe ich mit dem Lesen begonnen.
Die Geschichte, die sich im Jahre 1904 um die Familie van Höveln dreht und der Auftakt zu einer Trilogieist, beginnt schon mit einem tollen Prolog und somit startet das Buch schon richtig klasse ! Caren Bendedikts Schreibstil hat mir sehr gefallen – die Geschichte um den Ahlbecker Hof und das Literaturhotel empfand ich als spannend und sehr interessant.

Flüssig und authentisch beschreibt die Autorin die Figuren und Örtlichkeiten, so dass man sehr schnell einen Bezug zu den jeweiligen Situationen aufbaut und ich muss sagen, ich bin vor lauter Neugierde kaum dazu gekommen, das Buch aus der Hand zu legen.
Eine tolle Geschichte, die sich wunderbar lesen lässt und mir wunderschöne Lesestunden gezaubert hat – mir hat das Buch sehr gefallen. Natürlich kann ich es nun kaum erwarten, bis der nächste Band erscheint und freue mich jetzt schon riesig darauf.
Von mir gibt es eine absolute Herzensempfehlung für diesen wunderbaren Auftakt der Grand Hotel Usedom Reihe !

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