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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Rinoa:

Solider Krimi

Dunkle Asche von Jona Thomsen

Der Beginn von „Dunkle Asche“ war vielversprechend, genauso wie die Eckdaten: Ein spannender Cold Case an einem Ferienort und ein weibliches, recht unterschiedliches Ermittler-Duo.
Leider hielt der gute Start für mich nicht lange durch. Nicht, dass es schlecht wurde, so weit würde ich nicht gehen.

Aber es war eben auch nichts Besonderes.

Stattdessen viel Privates von den Ermittlerinnen, das hat man ja oft bei Krimis, hier ging es mir irgendwann auf die Nerven (vor allem das Liebesleben von Gudrun), und ein Fall, der zwar solide, aber nicht unbedingt so richtig spannend aufgebaut war.
Dafür werden ständige weitere Verdächtige aus dem Hut gezogen und der Autor legt einige falsche Fährten, bis es zum - am Ende dann nicht mehr ganz überraschenden - Finale kommt. Das fand ich doch etwas sehr zurechtgebastelt.

Alles in allem fand ich das Buch und die Geschichte okay, aber eben nichts, was aus dem großen, großen Krimiangebot herausragt. Es war schon unterhaltsam, wird mir allerdings nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben.

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Rezensionen von Beavielleser:

Neuanfang

Die Frau und der Fjord von Anette Strohmeyer

Gro ist in ein abgelegenes Haus an einem Fjord gezogen. Mit dabei hat sie ihren Mann Nicklas - in einer Urne.
Nach seinem Tod hat sie ihr altes Leben aufgegeben.  Sie will keinen Kontakt zur Außenwelt.  Sie will mit ihrer Trauer allein sein und sich der rauen Natur mit ihren vielen Facetten stellen.

Gro scheint genau diese Herausforderung zu brauchen,  um ihren Schmerz zu ertragen.
Doch das Schicksal will es anders. Erst kommt Mat zu ihr,  ein kranker Vogel,  den sie gesund pflegt und dann Jens, den sie bei einem Sturm rettet. 
Langsam fängt Gro an, wieder Gefallen an der Gesellschaft anderer zu empfinden und wird in der Dorfgemeinschaft herzlich aufgenommen.

Für mich ist es unvorstellbar so einsam zu leben.  Um so mehr hat mich das Buch beeindruckt.  Es hat eine Intensität, die mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Beschreibung des Fjords mit seinen extremen Wetter,  seinen Jahreszeiten und dem Leben dort sind beeindruckend. Auch der tiefe Schmerz von Gro war sehr nachvollziehbar geschilderten.

Ein empfehlenswertes Buch!

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Rezensionen von brauneye29:

Hatte irgendwie mehr erwartet

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1) von Rachel Howzell Hall

Zum Inhalt:
Plötzlich ist Kai in einer Welt, die ihr fremd ist, beraubt von ihren Sachen und ohne Erinnerung woher sie ist oder wer sie eigentlich ist. Aber eins weiß sie: sie muss unbedingt ihr Amulett zurück bekommen. Und plötzlich gilt sie auch noch als der Täter obwohl sie doch bestohlen wurde.

Unerwartete Hilfe bekommt sie ausgerechnet von Olivia und Jaden, die sie vor dem Gefängnis bewahren.
Meine Meinung:
Den Anfang des Buches fand ich richtig spannend, doch irgendwie habe ich nach und nach das Gefühl gehabt, dass sich das Buch sehr in die Länge zog. Die Hauptprotagonistin Kai fand ich in ihrer Darstellung relativ eindimensional und oftmals in den Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Die Lovestory fand ich auch eher unspannend. Es gab auch brutale Kämpfe, die es meiner Meinung nach so nicht gebraucht hätte. Insgesamt fand ich den Anfang und das Ende relativ spannend, wobei das Ende im Gegensatz zum Rest des Buches ein wenig mehr Länge hätte vertragen können.
Fazit:
Hatte irgendwie mehr erwartet

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Rezensionen von Lesehamster12:

Einfach super für die Kleinen

tiptoi® - Kennst du diese Tiergeräusche? von

Das tiptoi Buch "Kennst du diese Tier-Geräusche" von Ravensburger ist mit dem tiptoi Stift ein spielerisches Lernsystem.

Für den Stift haben wir die aktuelle Software herunter geladen und anschließend das Buch ausgewählt, dann ist dies auf dem Stift und man kann das Buch mit dem Stift verwenden.

Mir gefällt sehr gut, dass selbst 2-jährige den Stift schnell eigenständig verwenden können.

Das Buch ist angegeben für Kids von 2-4, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass auch ältere Kindergartenkinder an dem Buch gefallen haben könnten.
Über 200 Tiere sind abgebildet und bei jedem kommt ein passendes Geräusch, wenn man den Stift drauf tippt.
Ebenfalls gibt es Informationen zum jeweiligen Tier.
Aus sämtlichen Bereich sind Tiere zu sehen und die Kleinen können ihr Wissen damit toll erlangen und erweitern.

Als Spiel ist es so, dass man ein Geräusch hört und das passende Tier auf der Doppelseite suchen muss, dies kommt bei unserem Kleinen (2) sehr gut an.

Ansonsten gibt es noch die Funktion, dass man Lieder abspielen kann, auch diese sind toll gewählt und machen Spaß.

Die Kleinen tippen noch sehr fest mit dem Stift auf die Tiere, wodurch man im Buch gleich ein paar Kratzer hat, dies beeinträchtigt die Funktion glücklicherweise nicht.
Eigentlich langt es, wenn man den Stift nur direkt drauf hält, dies muss motorisch aber erst erlernt werden.

Mein Fazit - ein klasse Buch für die Kleinen!!!

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Liebe im Schatten des Krieges

Maikäferjahre von Sarah Höflich

Unscheinbares Cover = langweiliger Inhalt? Fehlanzeige! Bereits der vielversprechende Klappentext und die catchy Leseprobe belehrten mich eines Besseren.

Hier erwartet euch ein voller Feingefühl und mit viel Tiefgang erzählter historischer (Liebes- & Familien-)Roman, der uns nicht nur vor Augen führt, dass wahrhaftige Liebe allen Widerständen zu trotzen vermag, sondern uns auf schmerzliche Weise auch daran erinnert, welch Privileg es ist, dass wir im Hier und Jetzt leben dürfen, statt in jener düsteren Epoche.

Wie gerne würde ich an dieser Stelle hinzufügen können, dass die Menschheit zum Glück ihre Lektion gelernt hat, dass nun Frieden herrscht. … aber leider wüten gerade in dieser Sekunde noch immer Kriege auf der Welt und geliebte Menschen verlieren einander - nur eben andernorts. Umso wichtiger sind Werke wie "Maikäferjahre", die sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und uns aufzeigen, was wir alle niemals erleben wollen. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es übrigens eine kleine Auflistung der wichtigsten (realen) historischen Ereignisse sowie einen Bezug auf die Lebenssituation der fiktiven Charaktere.

Anni und Adam. Tristan und Rosalie. Zwei Liebesgeschichten im Schatten des Krieges. Ich mochte alle Hauptfiguren, sie waren sympathisch ausgearbeitet - wobei ich mit Tristan und insbesondere mit Rosalie am meisten mitfühlen konnte. Die junge Frau geht ein hohes Risiko ein, indem sie sich mit dem Feind, einem "Kraut", einlässt. - Nicht nur ihre Eltern sind not amused. Tristan selbst realisiert hingegen, dass das Land, in dem er nun ein Kriegsgefangener ist, die Bomben der Deutschen, die er selbst regelmäßig aus seinem Flieger abgeworfen hatte, nicht verdient hat. Wird er sich selbst verzeihen können, dass er seinem (mittlerweile verstorbenen) Bruder in den irrsinnigen Krieg gefolgt ist? Und wird er seine geliebte Zwillingsschwester, die aus dem brennenden Dresden fliehen musste, jemals wiedersehen?

In Bezug auf Anni und den jüdischen Geiger Adam, den einstigen Protégés ihres Vaters, gibt es gegen Ende der in drei große Kapitel unterteilten Story einen Twist, der in Romanen dieses Genres zwar nicht untypisch ist, mir allerdings weniger zugesagt hat - ich hatte schlichtweg auf eine andere Entwicklung gehofft. …. doch wie im realen Leben gilt: Es kommt oft anders, als gedacht … und es gibt keine Garantien.

Das relativ offen gehaltene Ende suggeriert eine eventuelle Fortsetzung, die ich auf jeden Fall lesen würde.

Schönes Extra: die im Anhang erhaltene Playlist klassischer Musikstücke.

Fazit:
Ein gleichermaßen spannendes wie bewegendes Werk über Schuld und Vergebung, Hoffnung und Neubeginn.

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Rezensionen von nislin:

Informativ und nicht trocken

Radikale Freundlichkeit von Nora Blum

Nora Blum plädiert in „Radikale Freundlichkeit“ für ein freundlicheres Miteinander statt feindgesinntem Gegeneinander. Der Schreibstil ist sehr angenehm und der Inhalt nachvollziehbar und verständlich geschrieben. Die praktischen Übungen sowie die zahlreichen Tipps und persönlichen Erfahrungen der Autorin ergänzen die Aussagen, sodass man diese in den eigenen Alltag integrieren kann.

Zudem untermauert sie ihre Thesen durch Studien, dies unterbricht zwar hin und wieder den Lesefluss, ist aber wichtig zur Ergänzung.
Es ist bestimmt hilfreich, das Sachbuch nach einiger Zeit erneut zum Nachschlagen und Erinnern zu Rate zu ziehen, um sich alles zu vergegenwärtigen und an der eigenen Haltung zu arbeiten. Durch die gute und übersichtliche Strukturierung kann man auch einzelne Kapitel genauer betrachten und verinnerlichen.

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Rezensionen von Anndlich:

Sturm über Langer

Die Bucht von Liz Webb

Nancy zieht mir ihrem Mann Calder zurück in seine Heimat, einer kleinen Insel vor der Westküste Schottlands. Dort möchten die beiden endlich zur Ruhe kommen und eine eigene Familie gründen. Nancy hat allerdings Probleme mit der kargen Schiefernlandschaft und den Bewohnern und dann wird auch noch ihr größter Alptraum wahr, denn sie muss um das Leben ihres Mannes bangen.

Niemals hätte sie vermutet, dass sein Überleben einen noch größeren Alptraum erwecken könnte.

Die Bucht von Liz Webb klang nach einem spannenden, atmosphärischen Thriller, der mich nicht wirklich überzeugen konnte und leider liegt das vor allem an dem sehr detaillierten Klappentext, der mehr als zwei Drittel des Buchinhalts enthält. Thriller leben von Überraschungen, wenn aber der Großteil des Inhalts bereits in einen Klappentext passt, dann nimmt das nicht nur die Spannung, sondern macht das Buch auch ziemlich zäh. Genau das war hier für mich leider der Fall.

Mein zweites Problem war die Perspektive die wir einnehmen, Nancys. Ich konnte mit der Frau und ihrer Gedankenwelt nicht warm werden, mochte zu Beginn ihre Tendenz zum Selbstmitleid und den vielen ‚ich‘-Gedanken nicht und konnte im weiteren Verlauf auch mit ihrer Vertrauensverteilung gar nichts anfangen. Allein aus dieser Perspektive ist für mich das Ende absolut unglaubwürdig und fragwürdig.

Webb widmet sich sehr detailliert der Landschaftsbeschreibung, was durchaus eine kühle Atmosphäre erzeugt, aber auch sehr viel Tempo nimmt. Erst auf den letzten vierzig Seiten zog dieses an, konnte mich aber mit seinen Twists nicht überraschen und war mir im Endeffekt zu wenig.

Ich mochte allerdings die Insel und ihre Bewohner, die Webb sehr mysteriös erscheinen lässt und deren Fokus stark auf den Priester Arran und die Kirche liegt. Diese Beziehungsdynamik der Inselbewohner fand ich interessant und gut dargestellt. Doch insgesamt war es mir leider zu wenig für einen spannenden Thriller. Tendenziell hat es sich für mich auch eher wie ein Psychothriller angefühlt, da es sich vor allem um das Innenleben Nancys dreht.

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Rezensionen von nislin:

Sanft und Einfühlsam

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

Ito Ogawa nimmt die Leserschaft in „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“ mit auf die Reise in das Leben von Hatoko und anderer Menschen.
Die Protagonistin Hatoko ist Ghostwriterin und verfasst Briefe für Menschen, die selbst nicht die richtigen Worte finden. Dabei ist sie sehr gewissenhaft und stimmt Papier, Tinte und Schriftstil aufeinander ab, um ihre Texte entsprechend ästhetisch zu gestalten.

Durch diese Tätigkeit taucht sie in die Geschichten und Lebensumstände verschiedenster Menschen ein, dies gibt ihr wiederum Anlass zu ausführlichen Reflexionen und zur Selbstfindung.
Dieses Buch ist mit einer beruhigenden Erzählweise geschrieben. Ogawa beschreibt die Natur und die Umgebung sehr ausführlich, sodass die Detailgenauigkeit sowie die liebevolle Art für eine sanfte sowie entschleunigende Atmosphäre sorgen.

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Rezensionen von EvaLiest:

Mir war es leider zu albern

Der Duft des Wals von Paul Ruban

Der Duft des Wals von Paul Ruban ist die leicht absurde Geschichte mehrerer Personen und ihrer Interaktionen in einem Urlaubsressort in Mexiko.
Bereits auf dem Flug dorthin lernen wir die ersten Charaktere kennen: die Flugbegleiterin Celeste und das Ehepaar Hugo und Judith samt Tochter. Im Hotel kommen dann noch Waldemar und Bon dazu, sowie ein paar Nebendarsteller.

Laut Klappentext ist es ein Buch über ein Ehepaar, das versucht, durch einen Urlaub ihre Beziehung zu retten. Ein Naturereignis (ein toter Wal wird angespült) fungiert als Hindernis und sorgt dafür, dass wir hinter die Fassade der Illusionen schauen können. Das klang genau nach einem Buch für mich.
Leider ist das nur ein sehr kleiner Teil der Handlung, die ansonsten von teils albern anmutenden Episoden und Menschen, die sich eigentlich nicht ausstehen können, dominiert wird. Ich möchte hier nicht spoilern, daher ist das etwas kryptisch, aber Celestes Problematik hat für mich überhaupt nichts zum Roman beigetragen und die Auswirkungen des Wals waren nicht humorvoll, sondern nervig, vor allem in der Häufigkeit, in der sie betont werden. Spätestens bei den Nasenbären war ich dann raus.
Schade, aber für mich war das Buch leider nichts. Wenn ihr aber auf leicht absurde Situationen und eigentümliche Charaktere steht, solltet ihr ihm vielleicht eine Chance geben.
2,5/5

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Rezensionen von brauneye29:

Fremde Kultur

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

Zum Inhalt:
Hatoko kehrt nach dem Tod der Großmutter in ihren Heimatort zurück. Sie übernimmt dort den Schreibwarenladen und mit zum Erbe gehört auch das Amt der öffentlichen Schreiberin. Und so wird Hatoko beauftragt, wenn Hilfe beim Verfassen von emotionalen Briefen benötigt wird und nebenher erfährt sie viel über sich selbst.

Meine Meinung:
Ich habe mich zunächst etwas schwer getan mit dem Buch, weil ich mich erstmal in die völlig andere Welt einfinden musste. Auch die Kunst des Schreibens mit all den zu beachtenden Regeln war mir sehr fremd. Nach und nach kam ich aber ins Buch und die Geschichte und hat mich immer mehr in den Bann gezogen. Insbesondere wie Hatoko sich mit der eigenen Vergangenheit in Bezug auf ihre Großmutter verändert, die sie erst nur als Vorgängerin bezeichnet und erst spät im Buch als Oma bezeichnet. Auch die Kunst des Schreibens hat was, was einem aus der westlichen Kultur eher fremd ist.
Fazit:
Fremde Kultur

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