Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marie aus E.:
Macht schon beim Lesen viel Spaß
Blumen, Kohl & Rock'n'Roll von Anja Klein
Ein Gartenbuch mit Farbschnitt, wie toll ist das denn?
Genauso fröhlich bunt wie das Cover geht es dann im Inneren weiter.
Ich habe mich ja total verliebt in die wunderschönen fleischfressenden Pflanzen, die als Illustrationen im Inneren immer wieder auftauchen.
Sie stehen auch für den kleinen Horrorgarten, angelehnt an das witzige Musical (das ich auch mag) der kleine Horrorladen.
Aber nun zum Inhalt. Es werden viele Gartenthemen behandelt. Eingangs gibt es den Garten von oben fotografiert, das finde ich zum Überblick verschaffen wirklich hilfreich.
Ansonsten ist es ein buntes Themen-Sammelsurium, vom Komposthaufen über Strategien zum Blumenzwiebeln-Überleben trotz Wühlmäusen (viel hilft viel), Rosenrückschnitt, sogar ein eigener Bienenstock findet Platz.
Viele Inspirationen, man kann sich endlich auch vorstellen, was für ein Potential ein Garten mit Waschbetonplatten noch hat (haben wir nämlich auch).
Dazu noch so schöne Fotos - das Buch macht total Lust auf die kommende Gartensaison und Veränderungen.
Rezensionen von Andreas:
Tolles Buch mit neuer Sichtweise!
One-on-One von Alexander Kerkow-Nugent
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es bringt eine neue Sichtweise auf Vieraugengespräche ein. Es geht nicht um das jährliche Mitarbeitergespräch, sondern um kurze Mini-Entwicklungsgespräche alle ein bis zwei Wochen. Angenehm zu lesen mit vielen Beispielen. Besonders gut hat mir das 5.Kapitel mit Beispielfragen für die Gespräche gefallen.
Klare Kaufempfehlung!
Rezensionen von Marie aus E.:
Clean & stylisch
Terrassen-Traum von Katharina Linthe
Der Ratgeber bzw. Inspirationsgeber für eine eine neue Terrasse setzt gleich zu Beginn an: mit der Auswahl des Ortes für die Terrasse.
Er gibt Orientierung bei der Neugestaltung einer Terrasse, weil man von Sonnenschutz über Beleuchtung zu Bepflanzung und Möblierung gleich alles zur Planung berücksichtigen kann.
Gut gefallen hat mir hier, dass es auch Tipps zur Kübelbepflanzung gibt, so hat man als Einsteiger*in in das Thema einen schönen Gesamtüberblick und muss nicht gleich noch in Pflanzenratgeber parallel investieren.
Die Terrasse der Autorin samt Garteneinblick ist sehr schön anzusehen, sehr stylisch und sehr reduziert, alles Ton in Ton. Einen Farbklecks sucht man allerdings vergeblich. Für mich wirkt das alles schon fast steril.
Wenn man den Stil mag, dann ist man mit dem Buch perfekt bedient.
Ich hatte mir allerdings mehr ein buntes Sammelsurium an verschiedenen Stil-Elementen erhofft - denn ich schaue mir so schicke Terrassen und Gärten zwar gerne an, leben mag ich so allerdings nicht. Und für meine olle, 50 Jahre alte Waschbetonplattenterrasse, die dringend ein Make-over nötig hätte, habe ich leider keine Lösungsideen im Buch gefunden.
Fazit: für Neubauten mit großem Budget und einem gewünschten klarem Look gut geeignet, für Bestandsbauten eher weniger.
Rezensionen von S.:
Zur Einschulung
Leserabe Sonderausgaben - Juhu, jetzt bin ich Schulkind! von Doris Arend; Tanja Bürgermeister; Anja Kiel; Henriette Wich
Der Leserabe begleitet durch das 1. Schuljahr. Dass tut er gewohnt unterhaltsam und gibt verschiedene Aufgaben und Anregungen. Selbst gestalten: „Das war in meiner Schultüte; So haben wir gefeiert; Mein Schulranzen; ….“. Kind kann malen oder Fotos einkleben. So entsteht ein individuelles und sehr persönliches Erinnerungsbuch.
Ausmalen, einkreisen, kleine Rätsel lösen sind weitere, altersgerecht zu lösende Anforderungen. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und machen Spaß, manch härtere zu knackende Nuss ist auch dabei.
Sehr gut gefallen uns die farbigen und lustigen Illustrationen. Sie sind gut erkennbar und passen genau zum Text.
Besonders gern werden Texte mit Zeichnungen „gelesen“, d.h. ein Lesekundiger liest und Kind spricht die Bildwörter dazu. Allein schon diese Übungen machen viel Freude. Praktisches Gimmick: Namensschilder für Bücher oder Hefte.
Fazit: dieses Buch gehört in jede Schultüte ( oder daneben). Und ist seine 12.99 auf alle Fälle wert.
Rezensionen von Petra:
Ein alter Mord
Niemand tötet aus Liebe von Rosa Teruzzi
Liberia hat vor 20 Jahren ihren Mann, einen Polizisten, durch Mord verloren. Dieser Mord wurde nie aufgeklärt. Nun findet sie in einer alten Jacke einen Zettel der mit diesem Fall in Zusammenhang steht. Wer war die Frau die diesen kleinen Brief geschrieben hat? Gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrer Mutter macht sie sich auf die Suche nach Antworten.
Antworten die alte Wunden wieder aufreißen könnten. Warum musste ihr Mann sterben, warum wurde der Mord nie aufgeklärt? Mit Unterstützung einer Kriminalreporterin reist sie durch Italien und stellt unangenehme Fragen, dabei kommt sie der Wahrheit gefährlich nahe.
Ein spannendes Thema, interessante Figuren und ein für mich langweiliger Schreibstil. Wenn man mir dreimal erklärt wer welche Figur ist, reicht es ich kann mir das dann merken. Aber in jedem Satz wird erklärt das Vittoria die Tochter und Iole die Mutter ist. Gabriele ist der mögliche Liebhaber usw.. Damit geht die Spannung verloren, genau wie immer wieder beschrieben wird, dass die Reporterin anscheinend Gedanken lesen kann. Alles was wichtig ist an Ermittlungen und anderen interessanten Details wird von unnötigen Details und Unterhaltungen zu gedeckt.
Die Auflösung des Falls passt sehr gut zum Titel, so profan, dass es schon wieder grausam ist.
Rezensionen von Linelovesreading :
Toll geschrieben
Maybe Meant To Be von K. L. Walther
Ich mochte die ersten beiden Bücher der Autorin sehr gerne und wollte deshalb auch dieses unbedingt lesen. Leider konnte mich dieses Buch aber nicht vollständig überzeugen.
Der Schreibstil ist aber wie gewohnt sehr gut. Das Buch lässt sich leicht lesen und man kann der Handlung gut folgen.
Auch Zeitsprünge werden so erzählt, dass man nicht den Überblick verliert.
Die Handlung an sich hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Geschichte befasst sich mit Problemen, die Teenager durchleben und behandelt diese auf einfühlsame Art und Weise. Die Liebesgeschichten sind sehr schön und im Laufe der Handlung erlebt man auch tolle Freundschaften voller Vertrauen. Das Setting ist ebenfalls sehr ansprechend und gut beschrieben und umgesetzt.
Was mir nicht so gut gefallen hat, sind zum Teil die Personen. Luke und Nick mochte ich sehr gerne und konnte mich auch gut in beide hineinversetzen. Charlie und Sage dagegen waren mir ziemlich unsympathisch. Beide haben immer wieder sehr egoistisch gehandelt und waren oft nur auf ihren eigenen Vorteil aus.
Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und ich kann es auch weiterempfehlen.
Rezensionen von Anjulia :
Bei Flut steigt die Magie
Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter von Clare Harlow
Ista Flit lebt noch nicht lange in Shelwich. Allein auf sich gestellt, sucht sie dort ihren verschwundenen Vater. Ihre magische Fähigkeit sich zu verwandeln, macht sich der dubiose Alexo zunutze, der sie zu Diebstählen zwingt. Doch immer mehr Bewohner werden von unheimlichen Wesen entführt. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Nat geht Ista der Sache auf den Grund.
Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter von Clare Harlow Ist ein magisches Buch für Kinder ab ca.10 Jahren. Die Idee der Magie, die mit den Gezeiten ab und zunimmt und unterschiedliche Talente hervorbringt, ist definitiv neu und interessant. Besonders Istas Gabe Aussehen und Fähigkeit einer anderen Person annehmen zu können, hat viel Potenzial. Die Monster, die Menschen entführen, sind zunächst schon etwas unheimlich, allerdings passt die Auflösung zum Ende ganz gut und ist nicht allzu düster. Ein bisschen wirkt das Buch auf mich, wie eine Jugenddedektivgeschichte mit magischen Aspekten. Ein kleiner Kritikpunkt ist der Schreibstil. Das Tempo empfand ich ziemlich gleichbleibend. Es fehlt irgendwie öfter die Spannung, die zum weiterlesen animiert. Wer Kinderbücher mit Magie mag, macht hier trotzdem nichts falsch und darf auch auf den zweiten Band gespannt sein.
Rezensionen von Sago:
Spielfigur
The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda
"Wenn ich mich an eine Sache erinnere, dann an diese: Wer von einem Monster flieht, sollte nie zurückblicken."
Trotz dieses Satzes erinnert sich Astraea eigentlich an gar nichts, bevor Hektor sie vor fünf Jahren aufgenommen hat. Seitdem benutzt er sie und will sie sogar weiter verkaufen.
Auf der Flucht vor ihm tötet Astraea Hektor und reist mit Herrscherstochter Cassia zum Libertatem. Das sind Spiele, in denen Menschen gegeneinander antreten, um ihren Reichen Schutz vor den Vampiren zu erkaufen. Auf der Reise begegnet Astraea immer wieder dem ebenso gefährlichen wie geheimnisvollen Nyte, zu dem sie eine seltsame Verbindung zu haben scheint....
Dass es in der Autorenvorstellung heißt, ihre Geschichten seien geprägt von der Erkundung tolkienähnlicher Welten, sollte man nicht denken. Wo Tolkien ganze Universen erschafft, dümpelt man hier an der Oberfläche dahin. Vieles wird nur angerissen. Zwar gibt es Vampire, Fae und Celestials, welcher Spezies aber z.B. der König angehört erfährt man so nebenbei nach vielen Hundert Seiten. Die Hintergrundgeschichte der Protagonisten bleibt total verworren. Wann immer man ein neues Detail erfährt, wirkt es wie gerade erst ausgedacht und ergibt kein stimmiges Gesamtbild. Astraea, die sich selbst als "abgegriffene Spielfigur" sieht, ist das auch tatsächlich. Kaum ist sie Hektor entkommen, geht es mit Nyte ähnlich weiter. Toxisch-paradoxe Ansagen wie "Du hast die Kontrolle. Sag es," finde ich alles andere als anziehend.
Astraea taumelt durch das Libertatem mit seinen leicht zu lösenden Aufgaben und hat dabei wohl alle Zeit der Welt. Das Libertatem scheint sie zwischenzeitlich vergessen zu haben und beim Lesen ging es mir deshalb ähnlich. Die Handlung tritt sehr lange auf der Stelle, um sich dann zum Ende hin in einigen Wendungen fast zu überschlagen. Leider wirkt alles eher wie ein erster Entwurf, der es zufällig in eine wunderhübsche Verpackung geschafft hat.
Rezensionen von Cxicken:
Leben am Limit
Nowhere Heart Land von Emily Marie Lara
Der Roman „Nowhere Heart Land” von Emily Maria Lara bildet das Leben einer jungen Frau ab, die ein geregeltes Leben in London lebt, bis gar nichts mehr geregelt ist.
Zuerst will ich jedoch auf das Cover und die generelle Gestaltung eingehen, da mir jene stark zusagt. Das Titelbild empfinde ich als universell, schön und sehr ästhetisch und jenes hat mich direkt angesprochen.
Ich glaube, dass fast jede junge Frau sich in einigen Aspekten auf diesem Foto wiedererkennt. Auch direkt auf dem Buch gibt eine wunderschöne, goldene Prägung eines Bären, was ich gar nicht erwartet habe.
Die Themen sind sehr vielschichtig: alte Freundschaften, der frühe Verlust der Elternteile, Zugehörigkeit, Machtmissbrauch, psychische Krankheiten oder auch finanzielle Schwierigkeiten. Diese Aspekte werden über die Protagonistin Rosa übermittelt, da das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben wurde. Tatsächlich wird Rosa als sehr egoistisch und irrational dargestellt, wodurch man nicht mit ihr sympathisiert. Sehr häufig dachte ich mir nur: Wieso machst du das? Das ist doch so dumm!? Dadurch wurde aber auch ihre Verzweiflung deutlich, was daher auch wahrscheinlich gewollt ist. Jedoch muss ich anmerken, dass Alkohol und Zigaretten in gewisser Weise glorifiziert wurden. Die Drogen waren allgegenwärtig, was ich als sehr anstrengend empfand.
Zu dem Schreibstil habe ich nichts Auffälliges zu sagen. Der Roman hat sich einfach weggelesen, ohne negative Einflüsse.
Die Figuren sind im Durchschnitt alle sehr authentisch. Manche Charaktere, wie der Großvater, der immer überaus nett zu seiner Tochter war, sind etwas oberflächlich, aber sie spielen auch keine weitere große Rolle.
Zusammenfassend kann ich den Roman insbesondere jungen Frauen ans Herz legen, die vielleicht auch früh ihre Eltern verloren haben oder auch denken, dass ihnen aktuell eh nichts passieren könnte. Mit dem Buch werden weitere Lebensperspektiven aufgezeigt. Der Verlag Pola hat mich nicht enttäuscht.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Interessantes Thema, fesselnd und tiefgründig umgesetzt
Vorsehung von Liane Moriarty
In ihrem neuen Roman "Vorsehung" erzählt die australische Autorin Liane Moriarty eine außergewöhnliche Geschichte über einen Flug nach Sidney und dessen Folgen.
Die Passagiere befinden sich auf dem Flug von Tasmanien nach Sidney. Die Maschine hat Verspätung, alle sind froh, als sie endlich abhebt.
Nach 45 Minuten steht eine bis dahin unauffällige alte Dame von ihrem Platz auf. Sie zählt bis drei, ehe sie durch die Reihen geht und jedem Mitreisenden sagt, woran er sterben wird und wie alt er zum Zeitpunkt seines Todes sein wird. Sie sagt Sätze wie "Ich erwarte einen Schlaganfall mit 72 Jahren", "Ich erwarte eine Herzerkrankung mit 84 Jahren" oder "Ich erwarte Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 66 Jahren". Die überraschten Passagiere gehen unterschiedlich mit den Aussagen der Dame um. Manche nehmen ihre Aussagen nicht ernst, halten sie für verwirrt, manche reagieren aufgrund einer zu erwartenden hohen Lebenserwartung gelassen oder sogar erfreut, andere sind sehr beunruhigt, weil sie nicht mehr lange leben werden. Schon bald nach der Rückkehr der Fluggäste in ihren Alltag scheinen sich die ersten Prophezeiungen zu erfüllen ...
Das Buch beschäftigt sich anhand mehrerer Einzelschicksale mit der Kernfrage, ob es möglich ist, dem Schicksal zu entrinnen und es zu beeinflussen. Wir lernen neben der Flugbegleiterin Allegra insbesondere das Ärzteehepaar Sue und Max kennen, das seit 40 Jahren zusammen ist, den Bauingenieur Leo, die Juristin Paula, das frisch verheiratete Ehepaar Eve und Dom sowie Ethan, der auf der Beerdigung seines besten Freundes war.
Die Geschichte ist in schöner Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig. Die Autorin beschreibt in den einzelnen Kapiteln abwechselnd das Leben mehrerer Passagiere nach dem Flug und die Auswirkungen der Prophezeiungen auf die Betroffenen und ihre Familien. In jedem zweiten Kapitel kommt Cherry zu Wort, die in den Sozialen Medien bald als "Todesdame" bekannt wird. Als Ich-Erzählerin blättert sie nach und nach ihre interessante und packende Lebensgeschichte auf. Wir erhalten Einblick in Cherrys Vergangenheit, lernen ihre große Liebe und ihre Ehemänner kennen und erfahren, dass ihre Mutter ihren Lebensunterhalt als Hellseherin verdiente.
"Vorsehung" hat mir sehr gut gefallen, die kurzweilige Geschichte zog mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bahn. Ich mochte die interessanten Figuren, die bildhaft und authentisch dargestellt sind. Auch das Ende hat mir gut gefallen, ich habe es als sehr stimmig empfunden. Zwischendurch habe ich mich immer wieder gefragt, wie ich mit einer Prophezeiung wie im Buch umgehen würde, und ob und wie sie mein weiteres Leben beeinflussen würde.
Absolute Leseempfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman mit Tiefgang, der dazu anregt, über die eigene Sterblichkeit nachzudenken!











