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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Eine kraftvolle und berührende Geschichte

Alice und das Blau des Wassers von Katja Keweritsch

„Alice und das Blau des Wassers“ ist ein berührender und mutmachender Roman der Autorin, Ethnologin und Journalistin Katja Keweritsch.


Ausgerechnet an ihrem Geburts- und Hochzeitstag erfährt die 49jährige Alice, dass ihr Mann Michael sie mit einer jungen Kollegin betrügt, die zudem auch noch schwanger von ihm ist.

Für Alice - die Mutter zweier inzwischen erwachsener Kinder - bricht eine Welt zusammen, sie wurde verlassen, fühlt sich einsam und allein. Dennoch gelingt es ihr, sich auf einen Haustausch einzulassen und sie begibt sich nach Guernsey, der zweitgrößten britischen Kanalinsel.

Der Schreibstil von Katja Keweritsch liest sich angenehm locker und leicht. Ihre Beschreibungen sind so lebendig, dass ich direkt Bilder vor Augen hatte.

Alice ist eine sympathische Protagonistin, deren Emotionen nachvollziehbar beschrieben werden. Das Gefühl der inneren Leere, die Trauer um ihr altes Leben und die Schmerzen des Verlustes um ihre Vergangenheit kamen direkt bei mir an.
Auf Guernsey trifft sie auf liebenswerte Menschen, durch deren Bekanntschaft sich ihr Leben verändert, Alice eine andere Sichtweise bekommt und wächst.

Die Beschreibung der Landschaft, der Natur auf der Insel machen direkt Lust dorthin zu reisen. Auch Alice Bezug zum Wasser - der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht - wie sie sich darin spürt, welche Wirkung es auf sie hat und sich regelrecht freischwimmt, hat mir gut gefallen.

Ich habe das Buch wegen seines wundervollen Settings, den authentischen Charakteren und aufgrund der Entwicklung der Protagonistin sehr gerne gelesen.

Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch, das zeigt, dass in jedem Alter ein Neuanfang möglich ist und damit eine Botschaft vermittelt, aber die sich das Nachdenken lohnt.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Trotz des Genres nichts für Zwischendurch

The Summer We Fell von Elizabeth O'Roark

"Ich habe noch nicht viele Dinge auf dieser Welt geliebt, doch dich habe ich vom ersten Moment an geliebt."

Als Juliet bei der Familie ihres Freundes Danny aufgenommen wird, empfindet sie nichts als Dankbarkeit darüber, endlich eine Zuflucht nach einer unheimlich schmerzhaften Vergangenheit gefunden zu haben.

Tag für Tag gibt sie ihr bestes, seiner Familie gerecht zu werden und ihr Glück über das neue Heim zum Ausdruck zu bringen. Bis Danny eines Sommers Luke mit nach Hause bringt. Luke, der Juliet als erster zu verstehen scheint. Und Luke, der Juliet an ihrer gesamten Zukunft zweifeln lässt, bis ein einschneidendes Ereignis alles verändert...

"The Summer We Fell" ist der erste Band der "The Summer"-Reihe und auch das erste Buch, das ich von der Autorin Elizabeth O'Roark gelesen habe. Mit Sicherheit wird dies allerdings nicht das letzte gewesen sein. Denn ich bin auch einige Tage nach Beenden dieses Romans noch unheimlich berührt von Juliets Geschichte und während der Lektüre ein immer größerer Fan von O'Roarks Schreibstil geworden. Die Autorin schreibt mit einem leicht melancholischem Unterton, lässt tief in einzelne Charaktere blicken, und doch kommt dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit nie abhanden. Müsste ich ihren Schreibstil in Kombination mit dieser Geschichte mit einem Lied beschreiben, würde ich wohl "Summertime Sadness" von Lana Del Rey wählen. Ich hatte während des Lesens unheimlich oft die Melodie des Liedes im Hinterkopf.

Wer dieses kennt, wird nun aber vermutlich schon ahnen, dass es nicht ganz so einfach ist und fast schwermütig anmutet. Und genauso verhält es sich auch mit "The Summer We Fell". Denn Juliet ist durch eine überaus schwierige Vergangenheit gezeichnet, musste in ihren jungen Jahren bereits einiges erdulden und ist auch nach den besagten Ereignissen vorbelastet. Immer wieder hat sie das Gefühl, nicht gut genug zu sein, das pure Böse zu verkörpern. Wer in der Hinsicht schlechte Erfahrungen gemacht hat, dem würde ich das Buch nicht ans Herz legen: Oft verliert man sich als Leser in Juliets Gedanken und ich kann mir gut vorstellen, dass man mit der Zeit einen differenzierten Blick dafür verliert. Hier lohnt es sich definitiv, vor dem Lesen die Triggerwarnung am Ende des Buches zu lesen.

Meiner Meinung nach hat aber genau das dieses Buch zu so einer einzigartigen Lektüre gemacht. Ich fand Juliet absolut authentisch und habe von der ersten Seite an mit ihr mitgelitten. Stück für Stück lernt man ihre geschundene Seele näher kennen - fast so, als würde Juliet sich einem im Laufe der Seiten selbst öffnen und offenbaren. Luke empfand ich dabei als perfekte Ergänzung und überhaupt nicht klischeehaft, was sich, wie ich finde, in vergleichbaren Romanen häufig anders verhält. Gerade in Kombination mit Danny haben sich so einige Situationen ergeben, die eine noch tiefere Auseinandersetzung mit den Figuren ermöglichten und der Geschichte auf der einen Seite Tiefgang, auf der anderen Seite aber auch Hoffnung und einige Lichtblicke geschenkt haben.

Insgesamt würde ich "The Summer We Fell" auf meiner diesjährigen Favoritenliste platzieren, wenn bloß die häufigen Rechtschreib- und Satzstellungsfehler nicht gewesen wären. Hier haben die Übersetzung bzw. das Korrektorat leider nicht ganz so gute Arbeit geleistet. Abgesehen davon lege ich dieses Buch aber unbedingt jedem ans Herz, der etwas schwierigere Themen verkraften kann, eine Geschichte lesen möchte, die emotional mitreißt und deren Figuren einem unter die Haut gehen.
5/5 Sterne

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Rezensionen von gerlisch:

Teuflische Spiele

Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe von Kaylie Smith

Die Nekromantin Ophelia erbt die Magie als ihre Mutter Tessa Grimm unter mysteriösen Umständen stirbt, allerdings auch ihre Schulden. Um nicht das Haus und ihre Lebensgrundlage zu verlieren, entschließt sich Ophelias Schwester, an den teuflischen Phantasma-Spielen teilzunehmen, denn dem Gewinner wird ein Wunsch erfüllt.

Doch die Spiele sind lebensgefährlich und Ophelia macht sich auf den Weg um Genevieve zu retten. Bei ihrem Kampf gegen die Gefahren kommt ihr Blackwell, ein heißes und unwiderstehliches Phantom zu Hilfe.
Als Setting wurde bei dieser fesselnden, fantastischen Story New Orleans gewählt. Die Stadt bietet durch ihre Geschichte eine lebendige und geheimnisvolle Atmosphäre.
Die Phantasma-Spiele sind abwechslungsreich und spannend, teilweise sehr brutal beschrieben, aber leider an manchen Stellen etwas undurchsichtig. Hier hätte ich mir mehr Genauigkeit und ausführliche Szenen gewünscht.
Ophelia, die Hauptprotagonistin leidet unter der OCD-Krankheit, eine Zwangsstörung, die sich in Form einer Schattenstimme bei ihr immer wieder zu den ungünstigsten Momenten bemerkbar macht. Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen, Ophelias Gedanken und ihren Kampf gegen diese Triebimpulse in den Handlungen zu verarbeiten.
Einige interessante Nebenfiguren hätten gerne noch mehr Raum einnehmen dürfen, mir waren sie ein bisschen zu blass.
Mit knisternden Momenten und funkensprühenden Dialogen unterhält dieses Buch bis zum Schluss.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Angst vor gar nichts! von Maude de Bel

Cléo, das kleine, sehr hell gezeichnete und überhaupt nicht gruselige Gespenst, würde sich so gerne mal gruseln und erleben, wie sich Gänsehaut und Angst anfühlen. Seine gute Menschen-Freundin Juliette will ihm helfen. Sie kennt ja einige Situationen, die Angst machen. Und so suchen die beiden Monster unterm Bett, machen sich auf den Weg in den Keller, lernen gruselige Nachbarn kennen und vieles mehr.

Ich fand das Buch durch die Zeichnungen sehr ansprechend und behutsam. Dieselbe Behutsamkeit hätte ich mir an 2,3 Punkten auch inhaltlich gewünscht. Denn an manchen Stellen empfand ich die "Lösung" etwas unglücklich und nicht ganz, was ich meinen Kindern vermitteln möchte. Denn: Wenn etwas körperlich unangenehm ist und sich körperlich eine Grenze auftut, versuche ich eher zu vermitteln, dass solche Grenzen klar artikuliert werden müssen und sein dürfen. Das kam für mich im Buch leider in der Situation mit der Nachbarin anders rüber und hätte "pädagogischer" gelöst werden können. Etwa hätte ich es schön gefunden, wenn das Gespenst auch Wege aus der Angst gezeigt hätte. So blieb für mich mit dem ende auch ein wenig etwas offen. Das Buch bietet so gute Gesprächsimpulse. Es fehlt aber noch ein Stück, um das Thema vollständig zu behandeln und den Kindern Umgangsformen mit Angst und Wege aus der Angst aufzuzeigen. Das aufzuarbeiten, dafür kann das Buch aber ein guter Gesprächsanlass sein!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Großvater Wal von Aviaq Johnston

"Großvater Wal, erzähl mir eine Geschichte ..." Dieser Bitte des kleinen Grönlandwales Arvaaq (es bekommt im BIlderbuch den Namen auf Inuktitut für das Grönlandwalkalb, das noch gesäugt wird) kommt der Großvater gerne nach. Doch die Antwort fällt vermutlich anders aus als das Walkalb vermutlich gedacht hätte.

Der Großvater betont nämllich nicht seine vielen Erlebnisse (und von denen gab es einige, schließlich ist er schon als und Grönlandwale können schließlich 200 Jahre alt werden!), sondern setzt diese in Relation zu den Erlebnissen und Gefühlen zu seinem Enkelkind. So sagt er etwa: "Ich habe mich mit Belugawalen angefreundet, mit Narwalen und Saiblingen, aber die Freundschaft zu dir ist für immer." oder "sie sind nichts im Vergleich dazu, wie riesig zu in meinem Herzen gibst". Die kurzen und prägnanten Texte bleiben mir dabei ebenso in Erinnerung wie die in den unterschiedlichsten Blautönen gehaltenen Bilder, die ich als sehr stimmig empfand. Sie passen super zum Text und entschleunigen meines Empfindens nach. Ein wunderschönes Bilderbuch!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Känguru Knickohr - Huhu, Känguru! Was hörst denn du? von Britta Sabbag

Ich hab das Buch mit meinem 5 Jahre alten Sohn gelesen und wir waren beide ziemlich begeistert, auch dem älteren Bruder hat das Buch noch gut gefallen. Es erzählt mit ein wenig Humor und ganz vielen farbenfrohen Seiten vom Tag eines Kängurus, das nicht immer das hört, was gesagt wird. Zumindest wir fanden uns in der einen oder anderen Situation durchaus wieder.

Wer möchte nicht statt zu hören, dass er aufstehen muss, die Zusage hören, dass er so lange schlafen darf, wie er mag? Auch das Ende fand ich persönlich sehr charmant gelöst und ich denke, viele Kinder werden sich in dieser Schilderung wiederfinden. Ich mochte den Schreibstil sehr. Die durch das falsch Verstandene entstanden Reime schufen eine besonders schöne sprahcliche Ebene, die mir persönlich gut gefällt und die einen sehr feinen Zugang zu Sprache, Sprachmelodien und Reime eröffnet. Auch die Illustrationen empfinde ich als sehr gelungen. Ein wunderschönes Bilderbuch!

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Rezensionen von C. P.:

Actionreiches Finale zu Wasser, zu Lande und in der Luft

Last Line of Defense, Band 3 - Der Crash von Andreas Gruber

Die Last Line of Defense ist so geheim, dass nicht einmal der Britische Geheimdienst davon weiß. Im dritten Band der Trilogie geht der Kampf gegen die Terroristengruppe MOEBIUS in die finale Runde. Geplant ist ein Anschlag auf eine Ministerkonferenz in den USA, nur wie genau ist bisher unbekannt. Team Omega, bestehend aus Jayden, Lenny und Erik, wird daher undercover auf das britische Schlachtschiff HMS Apocalypse eingeschleust, welches kurz darauf von MOEBIUS-Söldnern angegriffen wird.

Hierbei entkommen die drei nur knapp tödlichen Anschlägen, bevor sie herausfinden, wie genau das Attentat ausgeführt werden soll. Von dem Moment an startet ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welche Seite schneller am Zug ist: MOEBIUS oder die Last Line of Defense? Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der Kopf hinter diesem Terror?
Ohne mehr zu verraten: Das Finale hat es nochmal so richtig in sich. Beide Seiten greifen gefühlt mit allem an, was sie zu bieten haben und das Abenteuer verlagert sich vom Schiff sowohl in die Luft als auch an Land. Zudem entpuppt sich so manch einer als Feind in den eigenen Reihen. Nebenbei lässt Jayden noch Nachforschungen zu seiner verstorbenen Mutter anstellen, da ihm dieses Rätsel keine Ruhe lässt.
Actionfans kommen mit dieser Trilogie voll auf ihre Kosten. Jeder Charakter kann hier seine Stärken voll ausspielen und als Team sind sie einfach unschlagbar. Eine sehr geniale Jugendthriller-Trilogie, welche durch alle Bände die Spannung halten kann.

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Rezensionen von Doris :

Ein herzlicher, praxisnaher Begleiter für alle, die Kinder mit Achtsamkeit und natürlichen Mitteln unterstützen möchten

Hildegard von Bingen - das große Kinder-Gesundheitsbuch von Brigitte Pregenzer

Rezension zu "Das große Kinder-Gesundheitsbuch!" von Brigitte Pregenzer – nach Hildegard von Bingen

Ein wertvoller Ratgeber, der Hildegard von Bingens ganzheitlichen Ansatz theoretisch, als auch praxisnah umsetzt. Unter dem Motto „Zurück zum Ursprung, zurück zur Natur“ zeigt das Buch, wie man mit einfachen Mitteln Kindern in ihrem täglichen Alltag bzw.

ihrer Entwicklung etwas Gutes tun kann.

Brigitte Pregenzer vermittelt umfassendes Wissen rund um die „goldenen Lebensregeln“ Hildegards – mit Themen wie den vier Elementen, gesunder Schlaf, Bewegung und dem Stärken kindlicher Talente.

Besonders ausführlich widmet sie sich dem Kapitel zur Ernährung: Hildegards Regeln werden verständlich erklärt, ergänzt durch einfache, alltagstaugliche Rezepte - zum Nachmachen mit und ohne Kinder.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Naturapotheke mit vielen Tipps zur Herstellung von Hausmitteln – von einfachen Lebensmitteln über Salben und Wickel bis hin zu Gewürzen, Kräutern oder Tropfen . Alles liebevoll erklärt und leicht umzusetzen.

Neben den Entwicklungsphasen vom Kleinkindhalter bis zur Pubertät, werden auch die Themen Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit einfühlsam begleitet.

Das Buch beeinhaltet hilfreiche, natürliche Empfehlungen, Orientierungshilfen und Anregungen für viele Alltagssituationen, wovon wohl jede/r Erziehungsberechtigte mindestens eine davon miterleben darf ;-).

Als Kräuterpädagogin kann ich den Gedanken „Back to the Roots“ – im Einfachen liegt das Wertvolle voll und ganz unterstützen. Dieser Ratgeber verbindet traditionelle Heilkunst mit moderner Pädagogik – und begleitet Familien achtsam und alltagstauglich.

Fazit: Ein herzlicher, praxisnaher Begleiter für alle, die Kinder mit Achtsamkeit und natürlichen Mitteln unterstützen möchten – ideal für Eltern, Großeltern und alle, die Kinder lieben!

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Rezensionen von nil_liest:

Gabriel Ward, der neue Sherlock Holmes, gelungen.

Der Tote in der Crown Row von Sally Smith

Mit Der Tote in der Crown Row entführt uns Sally Smith ins London des Jahres 1901, genauer gesagt in den traditionsreichen Temple-Bezirk, der als Zentrum der englischen Rechtswelt ein Ort der Gesetze, aber nicht des Verbrechens sein sollte – bis ein Mord die Grundfesten erschüttert.
Wer klassische Detektivgeschichten liebt, wird sich hier sofort heimisch fühlen.

Der Mord an Lordoberrichter Dunning sorgt für Aufruhr, und weil die Polizei im Temple-Bezirk keine Befugnisse hat, fällt die Aufklärung des Falls dem Anwalt Gabriel Ward zu. Als akribischer, analytischer Denker mit einer Prise Eigenbrötlertum erinnert Ward in seiner Herangehensweise an Sherlock Holmes – auch wenn er auf die legendäre Exzentrik verzichtet. Unterstützt wird er von einem Polizisten, mit dem er nicht immer einer Meinung ist, was für unterhaltsame Dynamik sorgt. Herrlich gut!
Die Ermittlungen sind klassisches Whodunit: Verdächtige gibt es reichlich, dunkle Geheimnisse schlummern hinter den ehrwürdigen Mauern, und die Leser;innen können wunderbar miträtseln. Sally Smith schafft es, Spannung aufzubauen, indem sie nach und nach Hinweise streut und dabei geschickt mit falschen Fährten arbeitet.
Ein Highlight ist das Setting. Smith gelingt es meisterhaft, das Flair des Temple-Bezirks einzufangen: altehrwürdige Bauten, verschlungene Gassen, eine von Regeln und Traditionen geprägte Gesellschaft. Ihre detailreiche Recherche zeigt sich nicht nur in der präzisen Beschreibung der Örtlichkeiten, sondern auch in der Darstellung der damaligen Zeit – von den sozialen Strukturen bis hin zu den Ermittlungspraktiken der Epoche, die noch weit entfernt von moderner Forensik sind.
Fazit: Der Tote in der Crown Row ist ein guter historischer Krimi mit klassischer Whodunit-Struktur, einem charismatischen Ermittler und einem wunderbar atmosphärischen Setting. Wer das Flair von Sherlock Holmes und das Miträtseln in einem gut konstruierten Fall liebt, wird hier bestens unterhalten. Hoffentlich bleibt es nicht der letzte Fall für Gabriel Ward!

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Rezensionen von C. P.:

Das magische Abenteuer in Paris geht in die nächste Runde

Birds of Paris - Der verborgene Turm von Kathrin Tordasi

Kaum hat Lea mit ihren neuen Freunden, den Federsuchern von Paris, ihr erstes gemeinsames Abenteuer hinter sich, wartet die nächste Überraschung auf sie: Ihre Mutter arbeitet ausgerechnet für die Vogelfänger, die Gruppe Erwachsener, welche Jagd auf die Schimmervögel machen, um deren Magie für egoistische Zwecke nutzen zu können.

Natürlich stellen sie gegenüber Leas Mutter alles ganz anders dar, als wenn sie selbst die Helden und die Glanzwerker die Bösen seien. Zudem wollen sie, dass Lea bei ihnen in eine Art Sonderschule geht, um den Schimmersinn zu ihren Zwecken zu trainieren. Lea ist völlig fertig, doch die Kinder haben eine Idee: Lea wird beim Feind unerkannt spionieren. Doch dies entpuppt sich als gefährlicher, als zunächst vermutet.
Der zweite Band ist wieder wahnsinnig aufregend und diesmal aus dem Grund emotional so bewegend, dass Lea plötzlich nicht mehr weiß, inwieweit sie ihrer eigenen Mutter vertrauen kann. Zudem geht die Suche nach dem Markt der Wunder in die nächste Runde, auf welchem sich Alex die Phönixmaske erhofft, um ihren Schimmersinn nicht zu verlieren. Es gibt wieder einige echt gefährliche Situationen, neue magische Überraschungen und die Kinder können sich erneut beweisen, wie stark ihr Zusammenhalt ist. Die Taube Piou ist natürlich ebenfalls wieder mit dabei. Optisch wird das Ganze wunderschön aufgewertet durch die zauberhaften Illustrationen im Buch.

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