Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Warum musste Pablo sterben?
Mordseemusik von Emmi Johannsen
Bewertet mit 4.5 Sternen
Auf Borkum herrscht eine ungewöhnliche Hitzewelle. Die Luft im Musikpavillon auf der Promenade ist stickig als sich Caro Falk mit dem Inselchor auf ihren Auftritt vorbereitet. Sie sollen heute den Schlagerstar Pablo Lavega musikalisch begleiten, aber daraus wird es nichts, denn der Sänger bricht plötzlich zusammen.
Klar, dass Caro sofort einen Mord wittert und sich mit Jan auf Ermittlungstour begibt.
Für mich ist jeder Krimi dieser Reihe wie nach Hause kommen und das nicht nur, weil ich die Protagonisten inzwischen ins Herz geschlossen habe, sondern weil sie auf meiner deutschen Lieblingsinsel spielen und mir viele Schauplätze bekannt sind.
Emmi Johannsen schreibt flüssig und legt gekonnt Spuren, auch falsche. So auch hier, so dass ich mich sehr lange auf der falschen Fährte befanf. Was mich allerdings zusehends nervt, ist das Herumgeeiere zwischen Caro und Jan. Jeder sieht und merkt es, aber die zwei kommen auch dieses Mal nicht zusammen.
Ein unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Protagonisten, Insel-Flair und Nordseefeeling.
Rezensionen von DoraLupin:
Eine Lieblingsreihe von uns!
Holly Holmes und das magische Detektivbüro - Zweiter Fall: Das Geisterschiff von Michael Peinkofer
Mein Sohn und ich lesen sehr gerne Bücher gemeinsam und wenn es um fiktive Geschichten geht, ist Holly Holmes bei uns ganz weit vorne mit dabei! Wir kennen bereits den ersten Teil der Reihe und haben ihn geliebt und dieser hier steht dem ersten Band in nichts nach, im Gegenteil hat er uns sogar noch einen Tick besser gefallen!
Diesmal sind Holly Holmes, Dr.
Watson und ihre Freunde auf der Suche nach einem echten Hauptquartier. Doch bevor sie eins gefunden haben, wartet schon das nächste Rätsel auf sie: Ein geisterhaftes Piratenschiff ist vor der Küste des zauberhaften Städchens Marville aufgetaucht. Das müssen sich die Detektive genauer anschauen! Und so stoßen sie nicht nur auf einen echten Piraten, sondern auch auf einen Fluch, der bereits 400 Jahre darauf wartet, gebrochen zu werden. Ob das magische Detektivbüro auch diesen Fall lösen kann?
Wir lieben den Schreibstil von Michael Peinkofer und auch hier hat er wieder sein ganzes Können gezeigt und jede Menge Magie ausgeschüttet! Es ist so schön locker und leicht zu lesen und dennoch unglaublich bildhaft und lebendig wie das Städchen Marville und seine Einwohner beschrieben werden. Es gibt so viel zu entdecken und jede Menge Magie und Abenteuer! Diesmal geht es um ein geisterhaftes Piratenschiff und eine alte Seemannslegende die die Kinder vor Rätsel stellt. Wir haben wieder sehr mitgefiebert und mitgerätselt wie der Fall ausgeht und besonders gut gefallen hat uns, dass Menschen nicht immer so sind, wie sie auf den ersten Blick vielleicht scheinen. Der Fall war wieder sehr spannend und auch hier und da etwas gruselig, aber immer kindgerecht und sehr fantasyvoll erzählt- eben der perfekte Mix für uns!
Fazit: Wir lieben diese Reihe, wir lieben Holly und Dr. Watson, wir lieben das Städchen Marville und wir lieben die tollen Abenteuer! Wir können es kaum erwarten einen dritten Teil in die Hände zu bekommen und empfehlen das Buch natürlich 100% weiter!
Rezensionen von Liselottchen:
Wenn Kinder und Eltern auseinandergerissen werden
Der Kindersuchdienst von Antonia Blum
Annegret ist Legasthenikerin, meistert jedoch ihren Job beim Kindersuchdienst trotzdem mit Aufmerksamkeit und Liebe. Niemand darf erfahren, dass sie ledige Mutter eines siebenjährigen Sohnes ist, an jedem Tag hat sie Angst, dass ihr Geheimnis auffliegt. Charlotte ist die verwöhnte Tochter aus reichem Haus und flieht vor einer unerwünschten Ehe zu ihrem alten Kindermädchen.
Die Suche nach einem Job bringt sie ebenfalls zum Kindersuchdienst und bald ist sie ebenso mit Feuereifer dabei, wie alle anderen Angestellten. Fast nur Frauen, den die verdienen nur die Hälfte von dem, was einem Mann bezahlt worden wäre. Und Charlottes »Verlobter« möchte nicht aufgeben und spürt sie sogar an ihrer neuen Arbeitsstelle auf ...
Der Autorin gelingt es, zahlreiche historische Tatsachen in einen spannenden Roman zu packen. Als Leserin habe ich mit den Schicksalen der Kinder und deren Eltern mitgelitten, die Personen waren gut gezeichnet, sind alle lebendig. Man möchte schreien, ob der Ungerechtigkeit, die damals den Frauen widerfahren ist, die doch oft doppelte Arbeit geleistet haben: Haushalt und Arbeit. Trotzdem waren die Männer diejenigen, die das Sagen hatten. Die beiden Hauptcharaktere Annegret und Charlotte sind beide bewundernswert starke Charaktere, die ich bewundert habe. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen – für mich hätte es ein bisschen weniger Drama sein können, vor allem rund um die beiden Liebesgeschichten. Unter dem Strich eine spannende Geschichte mit tollen Figuren und zahlreichen historischen Details, die hochinteressant eingeflochten waren. Absolut lesenswert, ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil.
Rezensionen von DoraLupin:
Emotionale Geschichte in einem sehr lockeren Schreibstil
Die Trümmerschule - Zeit der Hoffnung von Beate Maly
4.5 Sterne
Ich lese immer wieder gerne historische Romane die mich in eine andere Zeit versetzten. Da ich gerade selbst ein Studium der Pädagogik absolviere, war diese Geschichte für mich Pflicht. Von der Autorin hatte ich ausserdem schon "Die Frauen von Schönbrunn" gelesen und auch diese Geschichte konnte mich packen.
Die Bücher von Beate Maly spielen meist in Österreich was ich sehr abwechslungsreich finde.
Diesmal geht es um die jüdische Lehrerin Stella, die 1946 in ihre zerstörte Heimat Wien zurückkehrt. Sie findet über eine Freundin eine Anstellung am Lindengymnasium, einer sehr renommierten Schule, doch mit ihrer fortschrittlichen Art der Pädagogik eckt sie dort bei einigen Kollegen sehr an. Sie ermutigt sie die Kinder über sich hinauszuwachsen, über erlebte Traumata zu sprechen und verabscheut Gewalt jeglicher Art. Doch kann sie sich in der immer noch männerdominierten Schule mit diesen Methoden beweisen und für ihre Klasse kämpfen? Und kann sie sich trotz ihres eigenen Traumas auf den liebenswürdigen Tischler Leopold einlassen?
Gerade wenn man den Kopf manchmal etwas voller hat und dennoch historisch gut recherchierte Bücher lesen möchte, kann ich Beate Maly nur empfehlen. Denn ihr Schreibstil ist so locker und leicht, dass man sich sofort in die Geschichte hineinfallen lassen kann und ganz nebenbei und in wenigen Worten lässt sie das Wien, welches damals in Trümmern lag wieder auferstehen. Bildhaft beschreibt sie die kargen Wohngebäude, die kümmerlichen Essensrationen und die größtenteils geleerten Bibliotheken. Auch die verschiedenen Erziehungsstile werden sehr lebendig und teils sehr emotional beschrieben und die kämpferische Stella, die sich immer gegen Gewalt wehrt, wächst einem sehr schnell ans Herz. Die Autorin gibt einen guten Überblick wie es war als Jüdin in dieser Zeit wieder in die Heimat zurückzukehren und gegen welche Wiederstände man immer noch kämpfen musste. Die Geschichte erzählt aber ebenso vom Schwarzmarkt, von Heimkehrern und wie schwer es für Mädchen im Unterschied zu den Jungen war auf dem Gymnasium zu bestehen.
Ab und zu fand ich Stella fast ein wenig zu perfekt, aber andererseits kann ich mir vorstellen, dass man sich zu dieser Zeit immer wieder gerade gegen männliche Kollegen wehren musste. Auch manche Themen wurden eher oberflächlich behandelt und hätten noch etwas mehr in die Tiefe gehen dürfen, aber andererseits wurde ich von diesem Buch so mitgerissen, dass ich der Geschichte dennoch die 5 Sterne geben möchte. Ich finde es eine perfekte Lektüre für Menschen, die den Kopf voll haben und dennoch in eine andere Zeit eintauchen möchten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und kann diesen kaum erwarten!
Fazit: Packende Geschichte, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
Rezensionen von clematis:
Zweite Chance
Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter
Polizeireporterin Gianna Pitti arbeitet für den Messaggero di Riva, das kleine Lokalblatt, dem immer mehr Leser abhandenkommen. Als sie eine Leiche am Ufer des Gardasees entdeckt, denkt sie sofort an den ersten Scoop vor drei Wochen, vielleicht könnte sie nun in kurzer Folge einen weiteren sensationellen Bericht liefern? Dabei wollte sie lediglich eine CD-ROM von einer Informantin übernehmen.
Gleichzeitig kommt es in Malcesine zu einer Schießerei, wobei Gianna überlegt, wie plausibel ein Zusammenhang zur Toten am See ist.
Als begeisterte Leserin von Lenz Koppelstätters Südtirol-Krimi-Reihe mit den Kommissaren Grauner und Saltapepe war ich vom ersten Gianna-Pitti-Krimi eher enttäuscht, wollte dieser Serie jedoch eine zweite Chance geben. Die junge Reporterin nimmt per Zufall ebenfalls einen zweiten Anlauf für eine Exklusivmeldung, um das Lokalblatt nicht in die Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen. Im Zwiespalt, was als Erstes zu tun ist, verheddert sich Gianna zwischen Polizeiarbeit und Journalismus und landet prompt mitten in Ermittlungsarbeiten, die aber immer wieder in den Hintergrund gedrängt werden vom komplizierten Familiengeflecht der vom Adel abstammenden Pittis und von den Problemen der Chefredakteurin des Messaggero. Während die Umgebung des Gardasees eindrucksvoll in Szene gesetzt wird - da duften sogar die geköpften Rosen -, die leiblichen Genüsse mit Spaghetti allo Scoglio und einer guten Flasche Barolo nicht zu kurz kommen, wird der Krimi den Ankündigungen mit brisanten Ermittlungen (kindle, Pos. 43) kaum gerecht. Brisant ist eher die Familienkonstellation mit einem Vater, dem Starjournalisten, der nach einem Jahr Abwesenheit plötzlich wieder auftaucht, einem Onkel mit Seidenkrawatte und zunehmender Demenz und einer Mutter mit zweifelhaften Liebhabern. Auch die Chefredakteurin Elvira, Giannas Vorgesetzte, steht in einem nahen Verhältnis zu den Pittis, ist sie doch die Geliebte von Giannas „papà“. Die Idee, Winston Churchills geheime Schriften in die Handlung einzubetten, ist interessant und hebt den Roman dadurch ab von anderen Krimis mit Lokalkolorit. Die ständige zwanghaft erscheinende Erwähnung von „Kolleginnen und Kollegen“ wiederum hemmt mitunter den ansonsten angenehmen Lesefluss und lenkt zusätzlich vom ohnehin schon eher reduzierten Kriminalfall ab. Mit der Familie Pitti-Sanbaldi im Zentrum hat mich leider auch der zweite Teil der Ermittlungen am Gardasee nicht wirklich für sich einnehmen können.
Ein Krimi, der mehr von den einzelnen Figuren lebt als von den Fällen, welche aufgeklärt werden sollen, beim nächsten Mal werde ich Gianna eher nicht mehr begleiten.
Rezensionen von DoraLupin:
Leider zu verworren und langatmig
Die Engel von Alperton von Janice Hallett
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich schnell fasziniert, denn ich lese sehr gerne Krimis und True Crime und das Buch hat sich richtig spannend angehört! Leider konnte das Buch für mich aber nicht ganz halten was es versprochen hat.
Inhaltlich geht es um die True-Crime-Autorin Amanda Bailey, die alles über den berüchtigten Fall der Engel von Alperton weiß.
Zahlreiche Bücher und Verfilmungen berichteten von der fanatischen Sekte, seit ihre Mitglieder vor achtzehn Jahren versuchten, ein Baby zu opfern, das sie für den Antichrist hielten. Mittlerweile scheint daher alles erzählt zu sein – doch nun ist das "Alperton-Baby" volljährig und könnte endlich interviewt werden. Amanda wittert ihre Chance auf einen echten Coup. Doch während sie immer tiefer in die Recherchen eintaucht, wird klar, dass in diesem Fall nichts ist, wie es scheint. Und dass die Geschichte der Engel von Alperton noch lange nicht vorbei ist.
Ich bin war anfangs überraschte von dem Schreibstil, denn das Buch ist kein Fließtext, sondern setzt sich aus WhatsApp- Nachrichten, E-Mails und Protokollen zusammen. Zunächst fand ich das abwechslungsreich und mal was anderes und habe die Geschichte deshalb auch mit Interesse verfolgt. Leider wurde die Geschichte aber auch bald etwas zäh und langatmig zu lesen, da immer wieder unwichtige Nachrichten dazwischen plaziert wurden und sich anderes immer wieder wiederholt hat. Auch mit den vielen Namen wurde es immer anstrengender sich zu merken wer nun wer ist.
Die Protagonistin ist zwar sehr ehrgeizig, war mir aber unsympathisch, da sie mehrmals gezielt lügt und manipuliert um ihr Ziel zu erreichen. Ihr Kollege Oliver ist auch nicht viel sympathischer, und driftet ab der Mitte ungefähr sehr in abstruse Geschichten ab.
Das Thema des Buches kann faszinieren aber je weiter man liest, desto häufer wiederholen sich Passagen und machen das Lesen anstrengend. Hier hätte deutlich gekürzt werden dürfen.
Auch das Ende konnte mich nicht ganz zufrieden stellen, da es durch die vielen Personen verworren wirkt und es zu viele Zufälle gibt und es sich deshalb konstruiert angefühlt hat. Natürlich ist dies nur eine persönliche Meinung und anderen Lesern kann die Geschichte dennoch deutlich besser gefallen, ich kann aber leider nur 3 Sterne geben.
Rezensionen von Harakiri:
Authentisch und gefühlvoll
Der Kindersuchdienst von Antonia Blum
Das neue Buch von Antonia Blum bezaubert wieder durch Authentizität und Einfühlungsvermögen.
Nach der Kinderklinik-Serie schreibt Blum wieder einen rührenden Roman über das Schicksal von Kindern. Annegret und Charlotte – zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – arbeiten beim Kindersuchdienst in Hamburg.
Kleine und große Erfolge bestimmen das Leben der Frauen. Als der Suchdienst in finanzielle Not gerät, schmieden die Frauen einen verwegen Plan.
Das Flair der damaligen Zeit war für mich in jeder Zeile spürbar. Nichts mit „mal schnell im Computer schauen“. Alles musste noch mühsam per Hand ausgefüllt und auf Karten notiert werden. Heute kaum mehr vorstellbar. Dennoch gelangen den Frauen große Erfolge.
Der Roman ist angelehnt an reale Ereignisse, was das Ganze noch authentischer wirken lässt.
An die beiden Protagonistinnen musste ich mich aber erst gewöhnen. Blum gibt Annegret eine Lernbehinderung mit, die ihr das Leben erschwert. So war der Einstieg ins Buch ein bisschen holprig, wenn man sonst toughe Frauen im Roman erwartet. Charlotte hingegen kommt aus reichen Verhältnissen und lehnt sich gegen das Patriarchat auf. Beiden Frauen begegnet im Buch die große Liebe, beide können sich aber nicht so richtig darauf einlassen. In der heutigen Zeit unverständlich, von daher haben mich manche Reaktionen der Frauen etwas genervt und ich dachte immer nur „wehrt euch doch!“.
Sehr schön fand ich die gefühlvolle Erzählweise und die tollen Wendungen im Buch.
Fazit: ich freue mich schon auf Band 2.
Rezensionen von inya:
tolles Buch
Merci Agneta von Emma Hamberg
Ich kenne den ersten Teil des Buches noch nicht und hatte mir Gedanken gemacht, ob ich mit dem Inhalt und der Geschichte des Buches zurecht komme und es komplett verstehen werde. Aber diese Gedanken waren unberechtigt. Denn man kann dieses Buch super auch ohne Vorkenntnisse des ersten Teils lesen. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen.
Das Cover passt sehr gut zu dem Inhalt des Buches denn das Buch hat eine gewisse Leichtigkeit ohne dabei oberflächlich zu sein. Im Gegenteil, die Figur Agneta wird in dem Buch sehr detailliert beschrieben. Ich konnte mich sehr gut in sie und ihre Lebenssituation hineinversetzen und habe diese Geschichte sehr gerne gelesen. Ich werde mir nun auf jeden Fall auch den ersten Teil lesen und möchte noch viel mehr über Agneta und ihre Familie sowie ihr Leben erfahren. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
Rezensionen von inya:
Finde dich selbst
Nur du weißt, wer du bist von Michaela Wiebusch
Ich finde das Cover sehr passend zu dem Buch, denn es sieht schon so Glück versprechend aus. Auch die Farben sind sehr leuchtend und etwas kitschig gewählt. Das Buch handelt von Lena die eine schlimme Trennung hinter sich hat und ihr Selbstwertgefühl am Tiefpunkt ist. Eine Freundin bringt sie dann zu einer Agentur die dafür sorgen soll dass ihr Selbstwertgefühl wieder hergestellt wird.
Sie durchläuft in diesem Buch viele Kapitel in denen sie von der Agentur durch die Stadien der Selbstfürsorge, Selbstliebe und anderen Themen geführt wird. Dieses Buch ist wie ein Roman geschrieben, es ist aber auch natürlich ein wenig Sachbuch da der Leser Lena begleitet, aber natürlich auch viel über sich lernen kann und hilfreiche Tipps für sich ableiten kann. Für mein Empfinden ist das Buch ein wenig kitschig geschrieben, aber dennoch gut.
Rezensionen von Petra:
Verwundete Kinderseelen
Die Trümmerschule - Zeit der Hoffnung von Beate Maly
Stella ist eine engagierte Lehrerin, ihr liegt das Wohl der Kinder am Herzen. Dabei ist das eine fast unlösbare Aufgabe, nach Kriegsende in Wien fehlt es an allem was Kinder brauchen. Essen, Kleidung, Zuwendung und Liebe. Denn die Erwachsenen haben mehr als genug mit dem schwierigen Alltag zu tun, daher kommen die Kinder zu kurz.
Stella ist Jüdin und ist zurück gekommen um ihr Wien wieder aufzubauen. Dabei gibt es an allen Ecken und Kannten Menschen, Kollegen die zwar öffentlich sich von den Nazis distanzieren aber im Inneren immer noch an diese Ideologie hängen.
Ich hatte nach der Einleitung mehr erwartet, aber dieses Buch dümpelt vorsich hin. Es ist seichte Unterhaltung, die Probleme werden angerissen und oberflächlich betrachtet und das wars. Egal um was es geht, die Verbrechen, der Hunger, die Zerstörung, Kriegsheimkehrer oder die Ewiggestrigen. Es wirkt wie eine Aufzählung, leicht erzählt und die Freundschaft zu Feli und die beginnende Liebe zu Leopold sind das bindende Glied.
Ich habe andere Romane dieser Autorin gelesen, da waren die handelnden Personen mit mehr Facetten ausgestattet und wirkten nicht so blass wie in dieser Geschichte. Das Thema war gut aber es war zuviel Luft nach oben.









