Kunden em pfehlungen
Rezensionen von EvaLiest:
Stilistisch hervorragend
Die Schrecken der anderen von Martina Clavadetscher
Die Schrecken der Anderen von Martina Clavadetscher ist ein Roman, den man sich erarbeiten muss, der aber dafür umso eindringlicher die wichtigen Themen behandelt.
Es geht um ein Dorf in der Schweiz, in dem mehrere Erzählstränge zunächst scheinbar unverbunden nebeneinanderher laufen. Irgendwann wird klar, dass sie sich auf verschiedenen Zeitebenen abspielen und vielleicht doch nicht so unverbunden sind wie gedacht.
Spiralförmig nähern sich die Erzählungen immer mehr einem Zentrum, das tiefer und verwobener ist als man es anfangs für möglich gehalten hat. Manche Sachverhalte werden klarer, andere in Frage gestellt und es werden Hypothesen aufgestellt und dann doch wieder verworfen. Ein Roman, der die Lesenden aktiv mit einbezieht, die die Leerstellen im Sinne Isers füllen müssen (in einer Art Metareflexion stellt dies auch eine der Figuren fest) und so unheimlich tief in das Geschehen eintauchen.
Das wird unterstützt durch den Schreibstil der Autorin: der Erzähler tritt oft in den Hintergrund und präsentiert das Geschehen sehr szenisch – ich kann es mir so gut als Film vorstellen! Dazu kommen Tempuswechsel, treibende Endlossätze (die jedoch den Lesefluss keineswegs hindern) und semantische Übertragungen, die Verbindungen herstellen, ohne sie auch nur ansatzweise anzusprechen – überaus gelungen!
Inhaltlich finden sich einige wichtige Themen, aber ich will dazu gar nichts weiter sagen, da diese nicht alle auf den ersten Blick ersichtlich sind und ich hier nichts vorwegnehmen möchte.
Schade, dass im Lektorat ein paar sprachliche Fehler übersehen wurden, aber dem Roman selbst soll dies nicht angelastet werden. Den Verzicht auf Anführungszeichen bei direkter Rede finde ich furchtbar (aber das scheint gerade en vogue zu sein) und es trägt hier auch nichts inhaltlich bei, sodass ich diese Wahl nicht verstehe.
Fazit: Mir hat die Geschichte sehr gefallen, auch wenn es ein bisschen gedauert hat, bis ich drin war. Doch dann hat sich die ganze Arbeit gelohnt! Ein Roman, auf den man sich einlassen muss, der einem aber so viel zurückgibt.
4,5/5
Die Schrecken der Anderen von Martina Clavadetscher ist ein Roman, den man sich erarbeiten muss, der aber dafür umso eindringlicher die wichtigen Themen behandelt.
Es geht um ein Dorf in der Schweiz, in dem mehrere Erzählstränge zunächst scheinbar unverbunden nebeneinanderher laufen. Irgendwann wird klar, dass sie sich auf verschiedenen Zeitebenen abspielen und vielleicht doch nicht so unverbunden sind wie gedacht. Spiralförmig nähern sich die Erzählungen immer mehr einem Zentrum, das tiefer und verwobener ist als man es anfangs für möglich gehalten hat. Manche Sachverhalte werden klarer, andere in Frage gestellt und es werden Hypothesen aufgestellt und dann doch wieder verworfen. Ein Roman, der die Lesenden aktiv mit einbezieht, die die Leerstellen im Sinne Isers füllen müssen (in einer Art Metareflexion stellt dies auch eine der Figuren fest) und so unheimlich tief in das Geschehen eintauchen.
Das wird unterstützt durch den Schreibstil der Autorin: der Erzähler tritt oft in den Hintergrund und präsentiert das Geschehen sehr szenisch – ich kann es mir so gut als Film vorstellen! Dazu kommen Tempuswechsel, treibende Endlossätze (die jedoch den Lesefluss keineswegs hindern) und semantische Übertragungen, die Verbindungen herstellen, ohne sie auch nur ansatzweise anzusprechen – überaus gelungen!
Inhaltlich finden sich einige wichtige Themen, aber ich will dazu gar nichts weiter sagen, da diese nicht alle auf den ersten Blick ersichtlich sind und ich hier nichts vorwegnehmen möchte.
Schade, dass im Lektorat ein paar sprachliche Fehler übersehen wurden, aber dem Roman selbst soll dies nicht angelastet werden. Den Verzicht auf Anführungszeichen bei direkter Rede finde ich furchtbar (aber das scheint gerade en vogue zu sein) und es trägt hier auch nichts inhaltlich bei, sodass ich diese Wahl nicht verstehe.
Fazit: Mir hat die Geschichte sehr gefallen, auch wenn es ein bisschen gedauert hat, bis ich drin war. Doch dann hat sich die ganze Arbeit gelohnt! Ein Roman, auf den man sich einlassen muss, der einem aber so viel zurückgibt.
4,5/5
Rezensionen von EvaLiest:
Leider etwas zu wirr
Wo wir uns treffen von Anna Hope
Wo wir uns treffen von Anna Hope, übersetzt von Ulrike Kretschmer, ist ein Roman über eine britische Familie und deren koloniale Vergangenheit.
Nach dem Tod des Familienoberhaupts versammeln sich dessen Witwe und Kinder und diverse andere Personen, die der Familie in der ein oder anderen Weise nahestehen, zur Beerdigung und um darüber zu sprechen, wie es mit dem Familienbesitz nun weitergehen soll.
Natürlich hat jede:r eine eigene Meinung, eine eigene Hintergrundgeschichte und nicht selten auch ein eigenes Geheimnis.
Die Fülle der Personen hat es mir sehr schwer gemacht, in die Geschichte zu finden. Einige von ihnen konnte ich recht lange nicht auseinanderhalten und viele blieben bis zum Ende blass. Dadurch habe ich leider auch keine emotionale Verbindung zum Buch aufbauen können – dabei hatte ich mir das sehr gewünscht, denn das Thema an sich ist unheimlich spannend. Als dann auch noch ziemliche Längen dazukamen, habe ich ehrlich kurz überlegt, das Buch abzubrechen. Weil mich die Auflösung des Plots dann aber dennoch interessiert hat, habe ich mich bis zum Ende „durchgekämpft“ und wurde ein wenig versöhnt. Wer sich für das postkoloniale Erbe Großbritanniens interessiert, findet hier einen interessanten Aspekt auf „individueller“ Ebene (das Ganze ist natürlich immer strukturell und politisch bedingt).
Dennoch kann ich das Buch nicht empfehlen: zu lang, zu distanziert und trotz des wichtigen Themas zu wenig fesselnd. Schade.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:
Überladen
Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall
Wer überladene Familiendramen mit Kitschüberguss mag, wird auch dieses Buch mögen. Ich nicht. Positiv finde ich die gut gestalteten Charaktere und die durchaus spannende Prozessbeschreibung. Sonst ist das Buch eigentlich langweilig und die Zeitsprünge in sehr kurzen Kapiteln wirken zu konstruiert und nerven.
Der Prozess hat meine Bewertung von "schlecht" auf "durchschnittlich" gerettet.
Rezensionen von peedee:
Ja, ich will
Am schönsten Tag von Danielle Steel
Faith Ferguson ist wohl DIE begehrteste Hochzeitsplanerin in New York. Sie liebt ihren Job sehr und freut sich, wenn wieder ein Hochzeitspaar glücklich ihren schönsten Tag im Leben feiern durften. Faith ist, obwohl zwei Mal verlobt, nicht verheiratet und hat auch nicht vor, dies zu ändern. Ihre Mutter war bisher drei Mal verheiratet, Faiths Zwillingsschwester Hope hingegen hat beim ersten Mal den Mann fürs Leben gefunden.
Eine turbulente Hochzeitssaison steht bevor – es kommt zu unerwarteten Krisen und Herausforderungen…
Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir sehr gut.
Den Job eines Hochzeitsplaners stelle ich mir sehr interessant, aber auch zugleich sehr stressig vor. Viele Wünsche werden vorgebracht, nicht alle passen jedoch zum Budget der Hochzeit. Und auch nicht alle Hochzeitspaare (oder deren Eltern) sind pflegeleicht und ändern deshalb gefühlt alle paar Stunden ihre Meinung. Und doch muss es wunderbar sein, wenn schlussendlich der grosse Tag über die Bühne geht und ein glückliches Paar hoffentlich für immer und ewig zusammen bleibt.
Die neusten drei Hochzeiten sind sehr unterschiedlich: Die lockere Hochzeit eines schwulen Pärchens (sehr sympathisch, unkompliziert), dann eine Luxushochzeit von einer verwöhnten jungen Frau mit Beruf „Tochter“ (kapriziöser Vater, der den Ton angibt) und noch die Hochzeit eines Chirurgen und einer Operationsschwester (er befiehlt alles – die Meinung der Braut ist nicht gefragt). Hui, da haben mir die beiden Männer mit Abstand am besten gefallen.
Faith und ihre Schwester Hope waren sehr sympathisch. Sie sind Zwillingsschwestern, sehr unterschiedlich, aber sich innig zugetan. Dieses schwesterliche Band ist sehr stark und muss auch von Männern in der jeweiligen Beziehung akzeptiert werden. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen; ich wurde gut unterhalten, zweifellos, aber eben auch nicht über „gut“ hinaus. Dafür fehlten mir Highlights in Faiths Leben, nicht nur bei ihrer Familie, den Mitarbeitern oder den Hochzeiten, die sie ausrichtet. Mit dem Ausgang der Geschichte ist mein Romantikerherz sehr zufrieden – 3 Sterne.
Rezensionen von Sheilo:
Spannender Romantasy Auftakt
A Fate Forged in Fire - Aus Flammen geboren von Hazel McBride
Aemyra ist die wahre Erbin des Thrones von Tìr Teine, doch sie muss sich verstecken, bis sie diesen endlich einfordern kann. Sie bindet sich an einen der furchteinflößendsten Drachen im Reich, doch trotzdem findet sie sich in einer Ehe mit dem Prinzen Fiorean wieder, einem ihrer größten Feinde, den sie verabscheut.
Als sie ihn näher kennengelernt, entwickelt sie immer mehr Gefühle für ihn, aber was ist ihr wichtiger, die Liebe oder die Macht?
"A Fate Forged in Fire: Aus Flammen geboren" ist eine wundervolle Romantasy, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Schon zu Beginn der Geschichte spürte man die besonderen Schwingungen zwischen
Aemyra und Fiorean und ich liebe die Schlagfertigkeit von beiden sehr. Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding der Geschichte rund um die Drachen und magischen Fähigkeiten der Menschen des Reiches. Die Geschichte verlor für mich zu keiner Zeit ihre Spannung und das Ende lässt mich ein wenig geschockt zurück.
Aemyra ist eine wirklich liebevolle Frau, die auch ihre eigenen Interessen hintenan stellt, um anderen Menschen zu helfen. Sie ist sehr schlau und doch durchschaut sie nicht die Hinterlist mancher Charakter. Aemyra ist wortgewandt und direkt, was ihr Ehemann sehr an ihr zu mögen scheint. Sie besitzt einen ausgeprägten Familiensinn und ich mag es, wie sie mir den Menschen umgeht, sie sie umgeben, trotz dessen sie die eigentliche Königin wäre.
Für mich war dieser Dilogie-Auftakt ein echtes Highlight und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung der Reihe. Die Magie und Drachen machen die Welt von Tìr Teine zu einem ganz besonderen Erlebnis und ich kann diese Romantasy allen empfehlen, die Geschichten wie beispielsweise Fourth Wing geliebt haben.
Rezensionen von nil_liest:
Das Überleben nach dem Überleben
Die Windmacherin von Maja Lunde
Es beginnt mit salziger Luft. Mit einem Jungen, der zum ersten Mal wieder das Meer riecht. Der Wind fährt ihm durchs Haar, während die Fähre ihn auf eine abgelegene Insel bringt – weit weg von Trümmern, Sirenen und der Angst. So beginnt der Sommer von Tobias, elf Jahre alt, still geworden nach einem Krieg, der ihm zu viel genommen hat.
Die Windmacherin, der dritte Band in Maja Lundes Jahreszeitenquartett, führt uns in die warmen Monate – doch es ist kein fröhlich-leichtes Sommerbuch. Wie schon in Die Schneeschwester und Die Sonnenwächterin verwebt Maja Lunde auch hier Kindheit mit Tiefe, Schmerz mit Hoffnung, Fantasie mit Realität.
Tobias soll sich erholen. Statt Ferienidylle findet er sich bei der wortkargen Lothe wieder, einer Fischerin mit verhärmtem Blick und verschlossenen Türen. Es dauert, bis Tobias erkennt, dass auch Lothe Narben trägt – und dass diese Insel mehr verbirgt, als sie zeigt. Alte Kinderzeichnungen, ein verlassenes Leuchtturmhaus und die Geschichte einer zerbrochenen Freundschaft ziehen ihn langsam hinein in ein leises Abenteuer – und in ein Erinnern, das heilt.
Maja Lundes Sprache ist schlicht, aber eindringlich. Sie schreibt mit großer Zärtlichkeit über schwere Themen: Trauma, Verlust, Sehnsucht, das Überleben nach dem Überleben. Und wieder ist es Lisa Aisato, deren Illustrationen diese Geschichte tragen, erweitern, vertiefen. Manche Bilder sind so intensiv, dass sie den Text für einen Moment überstrahlen. Oder besser: zum Leuchten bringen. Die emotionale Wucht ihrer Bilder ist kaum in Worte zu fassen – sie sind bewegende Begleiter, Stimmungsbilder, Kunstwerke.
Besonders ist auch das Format: ein hochwertiges, großformatiges Buch, das man gerne verschenkt, gemeinsam anschaut, langsam liest. Es lädt zum Innehalten ein – und ist dabei alles andere als kitschig!!!
Die Windmacherin ist ein Buch für Kinder ab etwa 10 Jahren – aber auch für Erwachsene, die wissen, wie viel Kinder aushalten (müssen) und wie viel Literatur heilen kann. Es erzählt davon, dass man weitergehen kann. Dass es Menschen gibt, die helfen. Und dass auch nach dunklen Zeiten ein Sommer kommt, der etwas in Bewegung bringt – ganz leise, wie der Wind.
Rezensionen von Emmmbeee:
Pearlys Bären-Bruder Bruno
Pearly Everlasting von Tammy Armstrong
Etwa zur selben Zeit in den Dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts werden ein Schwarzbär und das Mädchen Pearly Everlasting geboren. Schon früh wird das hilflose Tierjunge gefunden und in die Familie des Kochs in einem Holzfällercamp aufgenommen. Kind und Bär „Bruno“ werden von Pearlys Mutter gestillt und wachsen zusammen auf.
Sie sind vertraut und nahe wie Geschwister.
Doch eines Tages wird das Tier geraubt und aus seiner gewohnten Umgebung gerissen. Voll Sorge macht sich Pearly auf, Bruno zurückzuholen. Auf der Suche nach ihm erlebt Pearly eine Menge, was uns staunen lässt, weil wohl kaum jemand von uns Lesern jemals in einer ähnlichen Lage gewesen ist. Ich war beeindruckt vom Verantwortungsbewusstsein, der Tapferkeit, dem Durchhaltevermögen und der Verbundenheit des Kindes mit einem von Natur wilden Tier. Denn erwachsen ist das Mädchen zu diesem Zeitpunkt wohl eher auf geistiger und empathischer Ebene.
Geschildert wird ein Durchkämpfen von Winter, Schnee, Hunger und Kälte. Dabei wird über lange Strecken in der Ich-Form erzählt, und so können wir uns in das Mädchen hineinversetzen. Dann wieder kommt die 3. Person zum Einsatz, etwa dann, wenn von dem jungen Mann Ansell die Rede ist, der nach ihrem Verschwinden aus dem Camp seinerseits Pearly suchen geht. So kann auch diese Seite erläutert werden.
Es ist mir bewusst, dass es eine fiktive Geschichte, ein Roman ist, wenn auch von einer wahren Begebenheit inspiriert. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es solche Geschehnisse auch in der Realität geben kann. Immer befindet sich der Leser selbst mitten in der Natur, wird in ihre Heilkräfte eingeführt und erlebt die vielen harten Seiten mit.
Die Spannung dieser ungewöhnlichen Handlung hat mich von Anfang an mitgerissen, und ich habe „Pearly Everlasting“ richtiggehend verschlungen. Manchmal fühlte ich mich wie in jenen Welten, die Jack London für uns Leser bereitet. Ich empfehle das Buch jenen, die sowohl Abenteuer in der Wildnis als auch nahegehende Stories mit Tieren und Menschen schätzen.
Rezensionen von Finderfunke:
Schmetterlingseffekt, Hellseherei oder doch alles nur Wahrscheinlichkeitsrechnung
Vorsehung von Liane Moriarty
Der Freitagnachmittag Flug nach Sydney hat sich verspätet. 45 Minuten nach dem Start ist der Flug ruhig, die Stimmung stoisch und nur einen Hauch verärgert. In diesem Moment löst eine ältere Dame den Sicherheitsgurt und tritt hinaus auf den Gang. Was dann geschieht, finden einige witzig, andere zeichnen es auf und wieder andere sind entsetzte.
Die Dame schreitet die Reihen ab und nennt den Leuten Todesursache und erwartetes Lebensalter. Verunsichert, verärgert, skeptisch ... alle Passagiere verlassen mit dieser Nachricht im Gepäck das Flugzeug und jeder nimmt die Prophezeiung auf seine eigene Art hin. Als es jedoch zu den ersten Todesfällen kommt, beginnt die Suche nach dem angemessen Verhalten und der Todesdame.
Die Geschichte entblättert sich fortan wie eine Zwiebel. Der Leser erfährt immer mehr aus dem Leben der Todesdame während die Lebensereignisse einiger Passagiere dem Leser ebenso häppchenweise präsentiert werden. Das Buch fliest dabei sanft dahin, wie das Leben selbst, welches trotz all dem einfach weiter geht. Am Ende schließt sich der Kreis aus Leben und Tod, wobei es wie immer auf die eigene Sichtweise ankommt.
Die Autorin spielt hier ihre Stärke der Figurenbeschreibung gekonnt aus (was einen häufigen Szenenwechsel ermöglicht) und führt den Leser durch ihre Interpretation des Butterfly-Effects. Ein wirklich abwechslungsreiches Buch zum Thema Wahrscheinlichkeit.
Rezensionen von Katzenmicha:
Pfotenglück und Liebe an der Nordsee
Pfotenglück und Sommerwellen von Petra Schier
In dieser Geschichte geht es um Max Paulsen-Landwirt ausLichterhaven. Seine Frau Inga hat ihn und die beiden Kinder, Lilly 7und Jonathan 5, wegen eines anderen Mannes verlassen.Zudem musste er einen Kredit aufnehmen um Inga auszubezahlen.Die meisten Tiere hat er verkaufen müssen und einiges Land verpachtet , um seine Familie und seinen Hof über Wasser zu halten.
Seine Mutter hat Isalie Charlotte Hansen, eine junge Unternehmensberaterin, engagiert,die ihm helfen soll eine Strategie für seinen Hof zu entwickeln, die ihn aus den roten Zahlen bringt.Für Isalie ist es ein völlig ungewohntes Terrain ,Max findet diese Idee nicht gut, denn er mag keine Influencerinnen.
Isalie will sich den Hof von Max zunächst nur ansehen und mit einem Urlaub an der Nordsee verbinden.Die temperamentvolle Isalie mit ihren tizianroten Haaren muss Max langsam überzeugen, dass auch ein Stadtkind etwas von Landwirtschaft verstehen kann.Und es geht um das traurigen Schicksal vom Samson, einem riesigen Neufundländer. Der Neufundländer wurde von seiner Familie ausgesetzt -er muß wieder lernen Zutrauen zu Menschen zu fassen.Isalie hilft Samson dabei,und nebenbei erstellt sie für Max ein Konzept zur Sanierung seines Bauernhofes .Und freundet sich mit seinen Kindern Lilly und Jonathan an…..
Die Autorin Petra Schier hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Es es bisher das 8.Buch der Reihe und ich habe einige gelesen,immer wieder nimmt die Autorin mich mit ihren Geschichten mit.Sie setzt die Charaktere mit einem Hundeschiksal so in Szene das man das Buch nicht aus den Händen legen möchte.Meistens brauche ich bei den verletzten Hundeseelen ein Taschentuch weil Tränen fließen.Immer wieder ist es ein Genus die Geschichten von Lichterhaven zu lesen.Man möchte am liebsten hinfahren-sehr gerne 5 Sterne.Und bitte noch mehr so gefühlvolle Geschichten von dort.
Rezensionen von spozal89:
sommerliche Lektüre
Das Versprechen eines Sommertags von Elena Sonnberg
"Das Versprechen eines Sommertages" hat mich aufgrund seines sommerlichen Covers in den Bann gezogen. Dieses macht eindeutig Lust auf Sommer, Sonne, Meer und man möchte direkt an diesen Ort reisen. Der Inhalt war aber leider nicht ganz so, wie ich erwartet hatte. Toll fand ich, dass es hier mal nicht um die erste Liebe geht oder einen Urlaubsflirt aus dem plötzlich die große Liebe wird.
Sondern die Charaktere stehen mitten im Leben und es läuft leider so, wie man sich ein Leben in Ehe nicht wünscht. Isabelle und ihr Mann haben sich auseinander gelebt, leben aber im Schein noch zusammen, damit es den Kindern gut geht. Bei einem Urlaub auf Mallorca, trifft Isabelle plötzlich ihren Jungendschwarm Ben wieder und plötzlich passiert etwas, mit dem sie nicht gerechnet hat. Sie wird wieder umschwärmt und fühlt selbst wieder was, etwas, was in den letzten Jahren ihres Alltags verloren ging. Ich mag es, wenn Bücher so realitätsnah sind, aber irgendwie konnte mich das Buch dennoch nicht ganz packen. Stellenweise plätscherte es so dahin und trotz der tollen Atmosphäre der Finca haben sich bei mir keine Urlaubsgefühle eingeschlichen. Das Buch war für meinen persönlichen Geschmack zu ruhig und unspektakulär. Daher vergebe ich gute drei Sterne.











