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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von barbara.liest:

hilfreicher Ratgeber

Scheidung ohne Scherben von Estell Baumann

Scheidung ohne Scherben - das würde ich jedem wünschen der den Schritt zum Scheidungsrichter macht.
Mit diesem Ratgeber kann man die eigenen Überlegungen sehr gut hinterfragen, mit Hilfe des Fragebogens herausfinden ob eine Scheidung wirklich der beste Schritt ist oder ob es noch Bereiche gibt, in denen die Beziehung auf soliden Beinen steht.

Die sieben Säulen einer Beziehung haben mir besonders gut gefallen und sie haben auch zum Nachdenken angeregt.
Das Kapitel "Wie sagen wir es den Kindern" fand ich auch sehr gelungen.
Als Lebens- und Sozialberaterin kann ich das Buch allen Paaren empfehlen, die knapp vor einer Scheidung stehen, denn es ist auch sehr verständlich geschrieben und gut aufbereitet.
Auch für rechtliche Themen war genug Platz und die grafische Gestaltung des Buches fand ich sehr ansprechend.

Trotz allem wünsche ich allen Paaren eine glückliche Ehe :-)

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Rezensionen von Lesemama:

Lieselotte zum Vorlesen

Lieselotte - Ein Bauernhof voller Abenteuer von Fee Krämer

Zum Buch:

Sechs Lieselotte Geschichten zum Vorlesen.

Meine Meinung:

Ich liebe Lieselotte, kannte bisher aber "nur" die Bilderbücher. Und ich muss sagen, wenn man die kennt, kennt man auch die Geschichten, die hier erzählt werden.
Sechs Lieselotte Geschichten zum Vorlesen
• Lieselotte lauert
• Lieselotte bleibt wach
• Lieselotte macht Urlaub
• Lieselotte feiert Geburtstag
• Lieselotte sucht einen Schatz
und • Lieselotte versteckt sich

Jede Geschichte geht über ca.

zehn bis zwölf Seiten, wer die Bilderbücher kennt, wird auch die Bilder erkennen, die wurden übernommen. Ansonsten ist die Geschichte natürlich auch dieselbe, nur von Fee Krämer neu und ausführlicher erzählt.
Das Vorlesen hat einen riesen Spaß gemacht, Lieselotte ist eine so besondere Kuh, die einfach Freude bereitet.
Einfacher Text, gut für Kindergartenkinder. Verständlich, humorvoll und unterhaltsam, dazu die liebenswerten Illustrationen von Alexander Steffenmeier, die natürlich immer sehr gut zum gerade Gelesenen passen.

Für alle Lieselotte Fans ein absolutes Muss, für alle anderen ein perfekter Einstieg ins Lieselotte Universum. Lieselotte ist einfach genial.

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Rezensionen von tonton:

Wunderschön gemalte Reisegeschichte

OTTO fährt los - Ein Sommer in den Bergen von Madlen Ottenschläger

Endlich sind es Sommerferien! Diesmal fährt Otto mit den Zwillingen Luzie und Klara und ihren Eltern. Die Familie fährt durch die Berge in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Meinen Kindern hat dieses Buch gut gefallen. Die detailreichen Bilder sind wunderschön und Otto sieht einfach herrlich aus.

Das ganze Buch ist in gedämpften, Erdtönen gemalt, was sehr gelungen ist. Die Figuren sehen einfach so freundlich aus! Unsere Lieblingsseite war die Packliste, wo alles, was mitgebracht wurde, gezeichnet ist. Es wirkt wie ein Wimmelbild und die Kinder hatten viel Spaß, "Sachen suchen" zu spielen. Es gibt auch einige Stellen, wo Kinder direkt angesprochen werden. Dadurch wird das Buch interaktiv.

Die einzige Schwachstelle ist die Handlung. Jede Station der Reise wird vorgestellt, aber mehr gibt es nicht wirklich. Also, die Familie fährt los, besucht X, Y, Z und fahren zurück. Am einigen Stellen ist die Gliederung von einer Seite zur nächsten sogar etwas holprig, aber die Kinder achten nicht so sehr darauf. Wichtiger für meine Zwerge war, dass das tolle Auto abgebildet war.

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Rezensionen von Leser:

Die Zeit läuft ab

Sieben letzte Tage von Robert Rutherford

Alice hat lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Umso erstaunter ist sie, als ihre Schwester den Kontakt mit ihm herstellt und ihr mitteilt, dass er nur noch sieben Tage bis zu seiner eigenen Hinrichtung hat.

Hin- und hergerissen zwischen ihren widerstrebenden Gefühlen versucht sie ihm zu helfen und setzt dafür einiges in Gang.

Die Idee hinter dieser Geschichte fand ich sehr aufregend und war neugierig, was am Ende dabei herauskommt.
Die Kapitel sind in die letzten Tage, Stunden, eingeteilt, so dass man immer sehen kann, wieviel Zeit ihnen noch bleibt.

Nicht nur einmal habe ich mich gefragt, wie sie Ergebnisse erzielen wird, wann es endlich in die Vollen geht, wie sie das schaffen will. Die Tage ziehen sich und so wirklich passiert nichts.
Es steckt eine Menge dahinter, aber es geht manchmal auch etwas abseits. Das ist dann einfach zu viel und zu ausschweifend.

Es gibt verschiedene Figuren, die mich aber nicht alle überzeugt haben. Boudreaux fand ich interessant, die Schwester eher nervig. Alice hadert mit der Beziehung zu ihrem Vater, aber die Strafverteidigerin in ihr, hat die Witterung aufgenommen.

Alles in allem ein unterhaltsames, spannendes Buch, wenn ich auch ein bisschen andere Vorstellungen davon hatte.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Dieses Mal ein eher seichter Krimi

Ihr werdet sie nicht finden von Andreas Winkelmann

Ich hatte so Bock auf dieses Buch, da ich die letzten Thriller von Winkelmann wirklich stark fand. Thematisch fand ich, dass dieses Buch weniger von der aktuellen Brisanz seiner letzter Thriller hatte, aber trotzdem interessant klang. Leider hat es mich aber eher nicht mitreißen können. Das soll nicht heißen, dass das Buch schlecht war, aber es war für mich eher ein ruhiger Krimi.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und verknüpft einen aktuellen Vermisstenfall mit einem Cold Case von vor sieben Jahren. Die Idee selbst fand ich ziemlich stimmig. Und es wird viel klassische Ermittlungsarbeit betrieben, was ich sehr authentisch fand. Aber so richtig kommt dabei keine Spannung auf, einfach weil generell eher wenig passiert.

Die Rückblenden zum Verschwinden von Jonas Tochter fand ich unterm Strich interessanter und spannender als die aktuelle Ermittlung, die eher schleppend in Gang kommt und dann auch relativ schnell eine andere Richtung annimmt.

Die Entdeckungen und Enthüllungen innerhalb der Ermittlung fand ich teilweise etwas unglaubwürdig, ohne genau festmachen zu können, woran das genau lag. Aber irgendwie kam mir die Auflösung ziemlich übertrieben vor. Die Charaktere bleiben auch alle einfach sehr blass und das Ende fand ich einfach nicht so 100% zufriedenstellend.

Es ist schon gut geplottet und liest sich auch locker weg, aber mir hat hier dieses gewisse Etwas gefehlt. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.

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Rezensionen von Petra:

Ein Kochbuch für einen Kochtopf

Cocotte von Amandine Bernardi

Ein Kochbuch über ein wunderschönes Kochgeschirr. Die schweren Töpfe gehören in Frankreich in jedem Haushalt es gibt sie in verschiedenen Größen auch so klein dass man darin ein Soufle machen kann.
In diesem Buch geht es eher um die größeren Töpfe, wie behandelt man sie gut, darüber gibt es eine ausführliche Einweisung.

Dann folgen verschiedene Rezepte, Fleich, Gemüse aber auch Süßspeisen und sogar Brotrezepte.
Die Anleitungen und Beschreibungen sind klar verständliche geschrieben, nicht übertrieben in allen Einzelheiten, es wird schon vorausgesetzt das man die Grundgedanken des Kochens kennt. Sehr schöne Fotos der fertigen Gerichte begleiten die Rezepte, vor allem wirken sie so als ob ich sie gekocht habe und nicht ein Sternekoch der zudem noch ein begnadeter Dekorateur. ist.
Leider ist nicht sehr viel Neues dabei, viele Rezepte habe ich schon in meinen unterschiedlichen Kochbüchern gefunden.
Es ist eine konzentrierte Sammlung für den besonderen Schmortopf, kann man aber auch wie gewohnt in einem normalen Bratentopf garen. Aber das Auge ist mit und dann muss man sagen die Cocotte ist eine Augenweide, einen Topf den man schon auf den Tisch stellen kann und alle Gäste bedienen sich daraus, es entfällt freundlciherweise auch das umfüllen in eine vorgewärmte Schüssel..
Leider sind die Töpfe und auch dieses Kochbuch nicht gerade günstig. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

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Rezensionen von cosmea:

Die Geretteten

Die Bucht von Liz Webb

Nancy Ryan zieht mit ihrem Lebensgefährten Calder Campbell von London auf die fiktive Insel Langer vor der schottischen Westküste. Die Insel ist durch ihre reichlichen Schiefervorkommen bekannt. Dort ist er aufgewachsen, und nun hat er nach dem Tod der Mutter das Haus geerbt. Beide freuen sich auf einen Neuanfang, doch schon bald kommt alles anders.

Nancy hat Schwierigkeiten, sich in dem Dorf einzuleben, dessen Bewohner ihr fremd bleiben. Eine besondere Rolle spielt hier der Pfarrer, der eine wichtige Position im Ort einnimmt und die Geheimnisse vieler Bewohner kennt. In einem speziellen Ritual lässt er die Bewohner ihre Sünden auf Schiefertafeln schreiben, die dann abgewischt werden. Durch diese symbolische Handlung sind diese Gläubigen dann von ihren Sünden befreit. Sie sind gerettet - von daher der Originaltitel "The Saved".
Eines Tages unternimmt Calder eine unangekündigte Bootsfahrt. Nancy sieht später das gekenterte Boot, und Calder treibt leblos im Wasser. Wider Erwarten überlebt er den Bootsunfall. Damit sind die Probleme jedoch nicht gelöst, denn Calder kommt völlig verändert aus dem Krankenhaus zurück. Nancy begreift, dass sie nicht viel über ihren Partner weiß. Damit haben beide Geheimnisse voreinander, denn Nancy hat Calder mit seinem besten Freund betrogen, der zugleich der Ehemann ihrer engsten Freundin ist. Dann wird eine Leiche angespült, und ungeklärte Ereignisse aus der Vergangenheit spielen plötzlich eine große Rolle. Es gibt immer neue Verdächtige, und Nancy misstraut Calder und flüchtet vor ihm.
Der Roman ist spannend zu lesen mit zahlreichen Wendungen und einer Auflösung, die man nicht unbedingt erwartet. Mir haben die sorgfältig charakterisierten Figuren und die Landschaftsbeschreibungen der schottischen Küste gut gefallen. Sehr empfehlenswert.

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Rezensionen von Sina:

Sachbuch à la Memoir

Das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Notizen zur modernen Irrationalität von Amanda Montell

3.75 Sterne | Die Autorin und Linguistin Amanda Montell hat mit "Das Zeitalter des magischen Zerdenkens - Notizen zur modernen Irrationalität" ihr drittes Buch veröffentlicht.

Jedes der 11 Kapitel widmet sich einem anderen psychologischen Phänomen, wie beispielsweise dem Survivorship Bias, Deklinismus oder dem IKEA-Effekt; Begriffe aus der Psychologie, die irrationales Denken oder Verhalten erklären.

Montell beschreibt diese anschaulich und klar verständlich anhand von Beispielen, kommt jedoch nicht drum herum immer wieder Anekdoten aus ihrem eigenen Leben miteinzubeziehen. Zwar ist dies eine hilfreiche Methode, um die einzelnen Phänomene den Leser*innen greifbarer zu machen, allerdings geht dadurch leider auch der rote Faden des Öfteren verloren. Zusätzlich erweckt dies den Eindruck, man habe eher eine Essay-Sammlung oder ein Memoir vor sich, als ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fundiertes Sachbuch.

Wenn man sich allerdings darauf einlässt oder von vornherein weiß, was einen erwartet, ist es trotz der kleinen Defizite ein unterhaltsames und durchaus interessantes Buch, welches spannende Einblicke in die derzeitige Situation rund um Social Media, die Gesellschaft und unser Konsumverhalten gibt.

Ich persönlich habe das Buch gerne gelesen und dennoch das Gefühl, dass die einzelnen Themen zu oberflächlich behandelt wurden und zu wenig ins Detail gehen, als das davon wirklich auch wissenswerte Aspekte hängen bleiben. Die Themen finde ich total spannend und gerne hätte ich noch etwas mehr über die einzelnen Punkte erfahren. Trotz der Kritikpunkte möchte ich eine Empfehlung aussprechen, man sollte halt nur wissen, was einen erwartet.

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Rezensionen von Petra:

Beutekunst

Die Verschwörung von Daniel Silva

Ein Serienmörder geht um schön fünf Frauen hat er getötet. Die Kunsthistorikerin Charlotte ist sein sechstes Opfer. Aber es gibt Ungereimtheiten., es passen nicht alle Indizien. Sie forschte nach Beutekunst, nach einem Picasso. Da ruft den Restaurator Gabriel Allon auf den Plan. Charlotte war eine gute Bekannte von ihm.

Bei seinen Nachforschungen erkennt er das sie jemanden zu nahe gekommen ist. Der mit teuren Gemälden geheime Finanztransaktionen steuer.t.
Es ist ein Thrillervom Feinsten. Viele Verwicklungen und mittendrin der ehemalige Geheimdienstchef Israels.
Nicht nur seine Fähigkeiten als Restaurator auch sein Können als Spiom ist gefragt.
Am Ende löst er eine gefährliche Intrige in Politik und Hochfinanz auf. Es kostet zwar einigen das Leben oder den Job. aber der Gerechtigkeit wird etwas zu ihrem Recht verholfen.
Die Geschichte ist spannend und trotz der enormen Hackerfähigkeiten einiger Beteiligten einigermaßen nachvollziehbar. Denn es wird logisch erklärt und es gibt immer wieder Einlagen in denen selbst der größte Spion menschlich erscheint.
Anspielungen zu früheren Romanen stören nicht, wenn man sie kennt ist eine Wiedererkennung da, wenn nicht stört es nicht. Wegen des Privatlebens sollte man die Reihenfolge einhalten aber es gibt in jedem Roman eine kleine Wiederholung in dem sein Privatleben geklärt wird.

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Rezensionen von cosmea:

Es gibt doch eine Zukunft

Strandgut von Myers Benjamin

Earlon “Bucky“ Bronco ist in den 70ern und lebt in Chicago. Er hat seit dem Tod seiner über alles geliebten Frau Maybell fast ein Jahr zuvor seinen Lebenswillen verloren und wartet nur noch auf den Tod, zumal er ständig unter sehr starken Schmerzen leidet. Er nimmt Schmerzmittel und ist inzwischen abhängig von Opioiden, die nur vorübergehend Erleichterung verschaffen.

Für eine Operation hat er kein Geld. Sei ganzes Leben hat er in prekären Verhältnissen mit einer Vielzahl von unterbezahlten Jobs verbracht, ein typischer Underdog ohne Chancen. Eines Tages erhält er eine Einladung zu einem Festival in Scarborough in Yorkshire. Als sehr junger Mann hatte er Erfolg mit wenigen Soultiteln, die in seiner Heimat längst in Vergessenheit geraten sind. Er nimmt die Einladung an, weil er noch nie gereist ist und das Meer in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen hat. Leider vergisst er seine Opioide im Flugzeug, was ihm einen sehr unangenehmen kalten Entzug beschert. In England betreut ihn Dinah, eine sympathische Frau in den 50ern, die seine Musik kennt und liebt. Auch sie ist nicht glücklich in ihrem Leben als Supermarktangestellte mit einem Alkoholiker als Mann, der immer wieder durch Diebstähle auffällt, und einem drogenabhängigen Sohn, der keine Anstalten macht, am realen Leben teilzunehmen. Bucky und Dinah kommen ins Gespräch und erleben, dass man nicht aufgeben darf, dass menschliche Kontakte und Hilfe dem Leben eine neue Richtung geben können. Auch für Bucky hat die Zukunft Potenzial, enthält wieder Möglichkeiten. Mit Dinahs Hilfe kann er Zweifel, Ängste, Einsamkeit, schmerzlichen Verlust und körperlichen Niedergang hinter sich lassen.
Der Autor erzählt die Geschichte sehr empathisch in einer poetischen Sprache und beschreibt die Schönheit der Landschaft und des Meeres sehr überzeugend. Mir hat nach “Offene See“ und “Der perfekte Kreis“ auch Myers neuer Roman wieder gut gefallen.

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