Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kunde:
Lustige Geschichte
Drei Wasserschweine wollen's wissen von Matthäus Bär
Der Autor Matthäus Bär hat einen weiteren Band um die drei Wasserschweine herausgebracht. Diesmal sind die drei Wasserschweine auf der Suche nach den Flamingos und ihren Eiern.
Das Cover hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Es ist einfach niedlich, wie die Wasserschweine auf dem Rüssel des Elefanten hinuntergleiten und in die Luft gewirbelt werden.
Diese Geschichte hat uns sehr gefallen. Zum Vorlesen fand ich sie sehr geeignet. Auch beim Selberlesen können Kinder ihre Freude haben. Die Geschichte ist auch sehr lustig. Außerdem ist sie wunderbar illustriert von Annika Voigt. Die zauberhaften Bilder laden auch ein, sie einige Zeit anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Es ist schon der zweite Band dieser wunderbaren Reihe um die Wasserschweine. Er lässt sich unabhängig vom ersten Band lesen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.
Lustige Geschichte für Kinder ab sechs Jahren zum Selberlesen oder Vorlesen.
Rezensionen von Kunde:
Sehr entzückend
Der kleine Maulwurf als Maler von Zdenek Miler; Simone Nettingsmeier
Der kleine Maulwurf von Zdenek Miler ist ein wahrer Klassiker. Zdenek Miler hat die Figur 1957 erfunden und sie lebt immer noch. Hier ist eine Geschichte über den kleinen Maulwurf als Maler erschienen. Der kleine Maulwurf findet im Wald einige Farbeimer und überlegt sich, was er damit wohl anstellen kann.
Dieses Bilderbuch ist wirklich entzückend. Die Illustrationen sind großformatig und sehr detailreich. Uns hat dieses Buch sehr gefallen. Wir fanden die Geschichte auch sehr lustig. Für Kinder ab drei Jahren ist dieses Buch sehr geeignet. Sie können die Bilder anschauen und dort alles mögliche entdecken, während ihnen der Text vorgelesen wird. Ältere können den Text auch selber lesen. Der Schreibstil ist kindgerecht und einfach. Den kleinen Maulwurf muss man einfach kennen. Es ist sehr schön, dass er noch immer so populär ist.
Sehr entzückende Geschichte um den kleinen Maulwurf für Kinder ab drei Jahren.
Rezensionen von Kunde:
Vincent van Gogh für Kids
Mein magisches Museum und Vincent van Gogh von Anne Funck
Die Autorin Anne Funck hat ein wunderbares Buch über Vincent van Gogh herausgebracht. Kinder ab sechs Jahren sollen so an die Kunst von van Gogh herangeführt werden.
Ich bin von diesem Buch sehr angetan. Das Buch ist großformatig. Der Schreibstil ist einfach. Der Text eignet sich auch zum Vorlesen.
Ich fand die Handlung sehr lustig. Denn das Buch beginnt damit, dass Professor Emilio Dell'Arte eine Ausstellung über Vincent Van Gogh eröffnen will. Nur sind alle Bilder in der Farbe etwas durcheinander geraten, weil Farbwichtel ihr Unwesen getrieben haben.
Das Buch hat zauberhafte Illustrationen von Daniel Sulzberg. Sie unterbrechen den Text spielerisch. So können die Kinder auch einfach nur die Bilder anschauen, ohne den Text zu lesen. Oder die Erwachsenen lesen den Text vor. So haben wir es gemacht. Zwischendrin gibt es auch einfache Mitmachaufgaben für Kinder.
Wunderbares Buch über Vincent van Gogh für Kinder ab sechs Jahren, wo auch Erwachsene etwas dazu lernen können.
Rezensionen von Lissl Koger:
Ein wunderbares Buch, das Kinderherzen höher schlagen lässt!
Hasenleni & Hasentoni Lustige Abenteuergeschichten zum Vorlesen und Selberlesen ab 5 Jahren von Ingrid Posch
Ich habe das Buch „Hasenleni & Hasentoni – Von Dinos, Puppen und Piraten“ für die Abenteuer begeisterte Tochter einer guten Freundin gekauft – und die Begeisterung ist und bleibt groß! Vor allem die Geschichten rund um Hasentoni, der als wilder Pirat seinen Säbel schwingt und Hasenleni, die ihre Puppen Mia, Lisa und Rosa vor ihrem Bruder retten muss, sind so spannend, dass sie jetzt jeden Abend vor dem Schlafengehen gelesen werden muss.
Die Geschichten sind nicht nur kindgerecht erzählt, sondern regen auch zum Mitdenken an. Die liebevollen Illustrationen machen das Vorlesen auch zu einem echten Erlebnis! Die Mischung aus Fantasie, Abenteuer und Alltagssituationen ist einfach gelungen. Ich kann es wärmstens empfehlen – es bringt Spaß für die ganze Familie!
Rezensionen von CanYouSeeMe:
gemählich
Pearly Everlasting von Tammy Armstrong
"Pearly Everlasting" von Autorin Tammy Armstrong wurde von Peter Torberg ins Deutsche übersetzt.
Die grundlegende Idee des Buches gefällt mir gut - ein Mädchen, dass eine tiefe Verbindung zu einem Bären hat, diesen als ihren Bruder ansieht. Die Geschichte ist von einer wahren Begebenheit inspiriert, wie die Autorin im Nachwort verrät.
Armstrong schafft ein raues Setting, das ich mir Dank der eingehenden Beschreibungen gut vorstellen konnte. Der Umgang ist schroff, das Leben hart. Das Camp, in dem Pearly und Bruno groß werden scheint bedrückend, vom restlichen Leben, wie es im weiteren Verlauf beschrieben wird, isoliert. Weniger intensiv sind meinem Empfinden nach die Charakterdarstellungen. Protagonistin Pearly ist willensstark und durchsetzungsfähig, wirkte darüber hinaus jedoch häufig sehr oberflächlich charaktersisiert, so dass sie mir über die gesamte Handlung hinweg auf Distanz blieb - vielleicht ein Stilmittel, um diesen Wesenszug zu betonen...
Die Handlung war für mich etwas zu langsam voranschreitend, die Beschreibungen zu ausufernd, dafür sehr wortgewandt. Ich hatte nur selten den inneren Drive unbedingt weiter lesen zu wollen, um mehr zu erfahren. So richtig gepackt hat es mich nicht. Das ist schade, denn die Prämisse des Buches finde ich sehr spannend.
Die Gestaltung gefällt mir, wie so häufig beim Diogenes Verlag, sehr gut. Das gewählte Bild "Time For Breakfast" von Bob Coonts passt hervorragend zur Story und fügt sich in einen stimmigen Gesamteindruck ein.
Insgesamt ist "Pearly Everlasting" also ein Buch, dass mir in seiner Gemächlichkeit zwiegespaltene Gefühle hinterlässt. Sprache und Grundidee gefallen mir gut, die Charakterdarstellungen und Erzählgeschwindigkeit waren jedoch nicht so mein Fall.
Rezensionen von Petra Sch.:
Winterlicher 2. Fall für Paul Schwartzmüller
Tödlicher Winter von Lioba Werrelmann
Ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr nach Köln reist Paul Schwartzmüller in sein altes Heimatdorf nach Rumänien zurück, um Maia, die ihm nicht aus dem Kopf geht, endlich wieder zu sehen. Doch seine Enttäuschung ist riesengroß, denn Maia ist mit Petre verheiratet, der neu im Dorf ist.
Als dieser dann kurz darauf tot im Wald aufgefunden wird, steht Paul natürlich sofort unter Verdacht.
Man hat total mit Paul mitgelitten, als plötzlich ein Fremder Mann in Maias Haus aufgetaucht ist. Noch dazu sind die beiden verheiratet. Und das, wo er ja noch gar nicht so lange weg ist. Erst im Laufe der Geschichte versteht man, warum Maia so gehandelt hat.
Aber man kann natürlich nachvollziehen, warum die schreckliche Polizistin Hatmanu Paul als Täter verdächtigt.
Wobei Petre nicht der einzige Tote bleibt.
Und warum sieht Paul immer wieder Menschen im Wald herumschleichen? Auch sein Jugendfreund Sorin verhält sich geheimnisvoll. Alles wird jedoch am Ende gut und authentisch aufgelöst.
Die Einschübe aus Sicht der jungen Roma Pušomori, die in Kursivschrift verfasst ist, peppt die Geschichte auf und haben mir sehr gut gefallen. Diese junge Frau ist trotz ihrer kleinen Größe taff, selbstbewusst und weiß über alles Bescheid, was rundherum passiert. Manchmal hat mich nur geärgert, dass sie (teilweise unverständliche) Hinweise gibt, anstatt klar zu kommunizieren.
Das eiskalte Setting im Siebenbürgener Winter kommt lebendig rüber, man zittert beim Lesen genauso wie Paul, der eine viel zu dünne Winterjacke mitgenommen hat.
Auch die Gegend um das Dorf und der dichte Wald wird anschaulich beschrieben, sodass man die Schauplätze genau vor Augen hat.
Ein bisschen Gruselfeeling kommt mit der Legende über die Sântoaderi (Pferde mit Menschenkörpern) auf. Nur dass Paul daran glaubt, hat mich überrascht ;) Ebenso ein ungutes Gefühl lässt einem die eingeschworene, wortkarge Einwohnerschaft aufkommen.
Interessant fand ich die Legende um das Eheverlies in der Kirchenburg (was ich sofort recherchieren musste), wo vor langer Zeit Ehepaare, die sich trennen wollten, eingesperrt wurden, um wieder zueinander zu finden (was auch in den meisten Fällen geglückt ist).
Fazit:
Gelungene, aber nicht ganz so fesselnde Fortsetzung um den Siebenbürger Sachsen Paul Schwartzmüller mit tollem Lokalkolorit und eiskaltem Setting.
Rezensionen von PMelittaM:
Ein Buch voller Küsse
Queere Küsse Gegen Rechts von Sophie Edina
Passend zum Pride Month ist diese Anthologie erschienen, ein Buch voller Küsse, das sich nicht nur auf die Seite der Liebe in jeder ihrer Formen stellen möchte, sondern auch gegen Faschismus, Populismus und Hetze. Ein wunderbares Statement.
So vielfältig wie Liebe sein kann, sind auch die Küsse, die man hier finden kann.
111 Autor:innen haben Kussszenen beigesteuert, manche davon bereits veröffentlicht, manche noch unveröffentlicht. Die Küsse stehen alle für sich, doch hin und wieder hatte ich auch Lust, das Werk dahinter zu lesen.
Anthologien sollte man genießen, die einzelnen Bestandteile kann man gut einteilen, und sie, wie leckere Bonbons oder Pralinen genießen, jeden Tag ein, zwei oder ein paar davon. Gerade diese Anthologie eignet sich dafür besonders gut, es kann aber auch sein, dass man von den Küssen gar nicht genug bekommen kann.
Auch, aber nicht nur, wegen der Message dahinter, möchte ich diese Anthologie uneingeschränkt empfehlen. Was könnte man dagegen haben, dass Menschen sich lieben, dass Menschen sich küssen, dass Menschen zusammensein wollen. Und wer liest nicht gerne auch einmal solche Szenen. Und mit dem wunderschönen und sehr passenden Cover hat man auch direkt ein Schmuckstück im Regal.
Rezensionen von Daggy:
Humorvoll und spannend
Der Lehrerinnendrucker von Christian Seltmann
Das Cover zeigt uns schon den Drucker mit der Silhouette der Lehrerin und den Eigenschaften, die sie haben sollte. Ober stehen Fritz und Carl, die Philipp, den Erfinder dieser Maschine unterstützen.
Fritz und Carl gehen in die vierte Klasse und sind sehr glücklich mit ihrer Lehrerin als die ihnen erzählt, dass sie schwanger ist und der Mutterschutz beginnt.
Jetzt gibt es immer wieder nur Vertretungen, die die Schüler*innen nicht kennt und völlig falsch einschätzen. Ständig gibt es langweilige Arbeitsblätter oder zu leichte Aufgaben. Alle wünsche sich so sehr eine neue Lehrerin. Da bietet sich der Biodrucker den Papa-Philipp ihn im Keller hat eine gute Lösung an. Zusammen mit ihren Mitschüler*innen machen sie eine Liste der Eigenschaften, die eine gute Lehrerin ausmachen und schon macht sich Papa mit Hilfe von KI ans Werk.
Eine herrlich verrückte Geschichte, die sich der Autor, dank der wirklich existierenden Freunde Fritz und Carl, ausgedacht hat. Zum einen ist es interessant zu hinterfragen, was macht eine richtig gut Lehrerin aus? Wenn man eine hat, ist man zufrieden und denkt nicht darüber nach, aber wenn es dann nur Vertretungen gibt…
Fritz macht sich auch Gedanken über die ethischen Folgen eines Retortenlebewesens und der Folgen seiner Existenz. Aber trotz dieser ernsten Gedanken ist die Geschichte einfach witzig und der Ende mit ganz anders als erwartet.
Das Buch sollten alle Lesen, die mit Schule zu tun haben, insbesondre die Lehrer*innen.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Sonnenblumenkerne und ein Frettchen
Das Teufelshorn von Anna Nicholas
"Das Teufelshorn" ist der Auftakt zur neuen Krimi-Serie, die auf Mallorca spielt. Isabel Flores Montserrat ist ehemalige Polizistin, die vor kurzem die Ferienhausvermietungsfirma ihrer Mutter übernommen hat und damit recht erfolgreich ist. Manchmal wird sie, wie jetzt, wieder für Ermittlungsarbeiten gerufen.
Ein Mädchen wurde entführt und Hauptkommissar Tolo Chabot aus Palma ist der Meinung, dass Isabel die einzig richtige Person für diesen Fall ist, da Entführungen ihr Spezialgebiet waren. Der Chef der Guardia Civil, Capitan Alvaro Gomez, ist da anderer Meinung, doch er muss Isabel machen lassen.
Noch bevor Isabel sich in den Fall einweisen lässt, beobachtet sie am Vorabend eine Szene am Hafen, die ihr suspekt vorkommt. Tage später hilft ihr genau diese Beobachtung weiter, in einem anderen Fall. Vielleicht hängen die beiden Fälle, die Entführung und ein Mord, ja zusammen?
Jeder kennt jeden hier. So ist der Angestellte von Isabel, Pep, mit der Tochter des Bürgermeisters Llorenç liiert, den Isabel gut mag. Auch die Personen, die sie beobachtet hat, kennt Isabel, weiss, wo sie zu finden sind. Und jetzt kommen wir zu einem Problem: es waren zu viele Figuren auf einmal - vor allem im Polizei- und Staatswesen, ebenso gab es Szenen mit Gästen und Freunden, die nicht wirklich Mehrwert, sondern eher Verwirrung mit sich brachten.
Isabels Haustier, ein Frettchen namens Furo, hätte es für mich auch nicht gebraucht. Literarische Freiheit ist gut und recht, aber - vielleicht ist das in Spanien anders - bei uns bräuchte man nicht nur eine Haltebewilligung, sondern auch einen Sachkundeausweis und dürfte sie nicht alleine halten. Auch ein Huhn treibt sein Unwesen, in einem Café. Auch das: manchmal witzig, aber nicht nötig. Ein weiterer Spleen von Isabel: das Essen von Sonnenblumenkernen. Es scheint, als ob die Autorin ihre Protagonistin mit genügend Marotten ausstatten wollte, so dass man sie sofort an ihren Angewohnheiten erkennt. Isabel kann auch sonst alles: u.a. spricht sie mehrere Sprachen, ist weltweit vernetzt. Alles in allem zu dick aufgetragen.
Laut Klappentext sollte es ja um die Entführung eines Mädchens gehen, doch dieser Fall rückt schnell in den Hintergrund. Stattdessen geht es hauptsächlich um Dealer, die (kolumbianische) Drogenmafia und damit zusammenhängende Morde. Um Krimis, deren Fälle mit der Drogenmafia zu tun haben, mache ich normalerweise einen grossen Bogen, da sie mich einfach nicht interessieren.
So fand ich diesen ersten Band weder interessant noch spannend, da es einfach zu viele Baustellen gab und mir zu wenig "richtig" ermittelt wurde. Die Leserschaft kann vieles vorahnen und so bleiben allfällige Überraschungen aus.
Einem zweiten Band werde ich eine Chance geben, da mir Mallorca als Schauplatz gefällt.
Fazit: Viel Luft nach oben im Bereich Spannung und Tempo, ansonsten gilt "weniger wäre mehr", aber da es sich um den Auftakt handelt gebe ich gutmütige 3.5 Sterne.
Rezensionen von Kunde:
Sehr lehrreiche Graphic Novel
1177 v. Chr. - Eine Graphic Novel von Eric H. Cline
Der große Roman von Eric H. Cline "1177 v. Chr. : Der erste Untergang der Zivilistion" ist hier als Graphic Novel erschienen. Eric H. Cline beschreibt, warum es am Ende der Bronzezeit zum Untergang der Großreiche im östlichen Mittelmeerraum gekommen ist.
Diese Graphic Novel hat mir sehr gut gefallen.
Ich fand sie sehr lehrreich. Der Schreibstil in den Sprechblasen ist einfach. Man folgt in der Geschichte den zwei Hauptfiguren Pel, der von den Seevölkern abstammt, und Schescha, die als ägyptische Schreiberin durch die Geschichte führt. Sie wollen beide das Rätsel lösen, was vor über 3000 Jahren zum Untergang der Großreiche geführt hat. Die Illustrationen sind von Glynnis Fawkes. Sie sind sehr schön und detailreich.
Ich fand sehr eindrucksvoll der Handlung anhand von Pel und Schescha zu folgen. Eine sehr nette Idee ist es auch, dass der Autor Eric H. Cline und die Illustratorin Glynnis Fawkes in der Graphic Novel vorkommen. Am Ende des Buches sind die Hauptpersonen mit Bild und Text dargestellt. Das fand ich sehr hilfreich beim Lesen. So eine Geschichtsvermittlung macht echt Spaß und ist überhaupt nicht trocken.











