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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ameland:

Familiäre Verwicklungen

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Ein toter junger Mann, auf dessen Augenlidern jeweils eine antike Goldmünze liegt, rundherum altertümliche Gegenstände und das Ganze wird von vielen Kerzen erhellt. Das ist der Anblick, der sich der Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet. Was hat es mit dieser Szenerie auf sich? Bevor das Team eine bestimmte Richtung für die Ermittlung einschlagen kann, wird ein zweiter Leichnam gefunden.

Sara ist keine Frau, die einem auf Anhieb sympathisch ist. Sie ist eigensinnig und bestimmt gerne die Richtung. Sie ist geprägt von einem familiären Ereignis in der Vergangenheit, welches sie hier wieder einholt. Janus West ist der ausgleichende Part bei diesem Ermittlerduo.

Mich hat dieser Thriller schnell gepackt. Leider fand ich dann das, wenn auch schlüssige, Ende konstruiert und teilweise unglaubwürdig. Interessant waren für mich die historischen Artefakte und der geschichtliche Hintergrund dazu. Hier konnte ich einiges Neues lernen.

Insgesamt jedoch hat mir der Thriller von Tobias Bukkehave gut gefallen. Da sich am Ende noch eine unbeantwortete Frage ergibt, bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Natalie:

Tolle Fortsetzung der Reihe

Böse Stunde: Thriller von Catherine Shepherd

Der Thriller ist der neueste Band aus der Zons-Reihe der Autorin, in der immer auf zwei Zeitebenen ermittelt wird. Einmal in der Gegenwart, wo diesmal ein Täter seine Opfer mit einem Zahnrad ermordet zurücklässt und der zweite Strang spielt in Zons 1507, in der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg ebenfalls mit einer rätselhaften und grausamen Mordserie kämpft.

Ich freue mich jedesmal sehr, wenn aus der Reihe wieder ein Thriller erscheint. Neben, dem für mich, immer absolut spannend und wendungsreich ausgearbeitetem Fall, tragen gerade die beiden Zeitstränge zur Spannung bei. Das hat eine ganz eigene Dynamik und das Miträtseln, wie die beiden Fälle zeitübergreifend zusammenhängen könnten, macht mir beim Lesen immer sehr viel Spaß.
Von daher von mir wieder eine absolute Leseempfehlung für den Thriller.

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Rezensionen von Annaja:

Ein neues Zuhause suchen

Die Psychiaterin - Wurde ihr der Job zum Verhängnis? von Freida McFadden

Das Buch der beliebten Autorin Freida McFadden wurde aus der Sicht von Tricia, die gemeinsam mit dem neuen Ehemann auf Haussuche ist und aus der Perspektive von Dr. Adrienne Hale in der Vergangenheit erzählt.

Ethan und Tricia finden ein tolles, alleinstehendes Anwesen, das sie besichtigen möchten, doch die Immobilienmaklerin taucht dort gar nicht auf, weil offenbar ein Schneesturm die Anfahrt verhinderte.

Die beiden Frischvermählten dringen aber in ihrer Not in das leerstehende Haus ein und richten sich notdürftig ein. Während Tricia große Bedenken hat, weil seltsame Geräusche und Anzeichen sie hier beunruhigen, kommt Ethan immer mehr in Fahrt. Alles gefällt ihm hier und er versucht, das kalte Haus behaglicher zu machen und mit Wärme für Tricia zu versorgen. Sie ist noch immer frisch verliebt in ihren Gatten, von dem sie bisher sehr wenig aus seiner Vergangenheit erfahren konnte und sie genießt seine Fürsorge. Während ihrer Hauskontrolle findet Tricia einen geheimen Raum, in dem die ehemalige Besitzerin und Psychiaterin Dr.Adrienne Hale ihre Aufzeichnungen und Kassetten der psychisch kranken Patienten aufbewahrt hat. Neugierig sieht sie sich um und erfährt hier, dass Adrienne von einem ihrer schwierigsten und unangenehmen Patienten erpresst und bedroht wurde.

Die Atmosphäre im Haus ist mehr als gespenstisch und man spürt sofort, dass hier mehr passiert ist, als dass die ehemalige Hausbesitzerin einfach verschwunden ist. Die Suche nach ihr, ihrer Leiche oder nach ihrem vermeintlichen Mörder werden im Buch zum Beispiel gar nicht thematisiert.

Der Autorin ist auch mit diesem Thriller trotz allem wieder eine perfekte, überraschende Drehung gelungen. Alle lügen in gewisser Weise und ein Mord aus Notwendigkeit heraus, kommt da auch nicht unerwartet. Das Ende wirkt dabei fast schon kitschig.

Man kann ein Buch von McFadden auf jeden Fall schwer aus der Hand legen, es bleibt wie immer, spannend bis zum Schluss.

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Rezensionen von Natalie:

Düster, vielschichtig, spannend

Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

Schweden, 1993. In einem abgelegenen Waldstück wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, was für diese eigentlich sehr beschauliche Gegend sehr ungewöhnlich ist. Kommissar Björling und seine Kollegin Johanna aus Stockholm beginnen zu ermitteln, ohne zu ahnen, welche Ausmaße dieser Fall noch annimmt.

Und dann verschwindet auch Björlings Tochter noch spurlos…

Der Thriller punktet vor allem durch das stimmige, auch düstere Setting sowie den toll ausgearbeiteten Charakteren. Genau davon lebt die Handlung, wird die Spannung aufgebaut. Dabei „passiert“ nicht permanent etwas, sondern es liegt ein unterschwelliges Gefühl vor, dass hinter dem Fall mehr steckt als auf den ersten Blick sichtbar wird. Das zeigt sich auch durch die privaten Geschichten der beiden Ermittler. Die wechselnden Perspektiven bringen dabei zusätzliche Spannung rein und der Thriller bleibt bis zum Schluss fesselnd. Ein absolut gelungener Thriller - Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Blauäugig – ein spannender Krimi mit bitterem Familiendrama

Blauäugig von Beate Winter

Schon allein das Cover mit dem dunklen Himmel und der Windmühle ist ein echter Hingucker und hat mich neugierig gemacht. Und auch der Krimi selbst konnte mich schnell packen. „Blauäugig“ von Beate Winter war für mich ein richtig spannender und zugleich anspruchsvoller Krimi, der sich im Laufe der Geschichte allerdings immer mehr zu einem halben Familiendrama entwickelt – mit einem wirklich schlimmen Ende.

Am Anfang war ich durch die wechselnden Perspektiven noch etwas verwirrt und musste die eine oder andere Stelle noch einmal nachlesen. Danach war ich aber mitten in der Geschichte. Besonders gut hat mir die Polizeiarbeit gefallen. Die Ermittlungen wirkten für mich sehr realistisch: Das Team um Kommissar Frommelt bespricht die Vorgehensweise, wertet neue Erkenntnisse aus und ermittelt in alle Richtungen. Hier wird nicht einfach schnell irgendeine Lösung präsentiert, sondern mit viel harter Arbeit und Logik Stück für Stück der Fall gelöst.
Besonders interessant fand ich Richard Wehmeier. Er saß bereits acht Jahre wegen des Mordes an einem Kind im Gefängnis und beteuerte immer wieder seine Unschuld. Nun wird erneut ein Mädchen ermordet – und plötzlich gerät ausgerechnet er wieder unter Verdacht. Da fragt man sich natürlich sofort: Was haben die beiden Morde miteinander zu tun?
Kommissar Frommelt und Richard Wehmeier sind für mich die beiden Hauptfiguren. Beide wirken sympathisch und lebensnah. Vor allem mit dem freundlichen, gutherzigen und manchmal etwas gutgläubigen Wehmeier konnte ich richtig mitfühlen. Es muss schrecklich sein, alles zu verlieren und dann erleben zu müssen, dass sich dieses Drama möglicherweise wiederholt und einem niemand glaubt.
Diesmal hatte ich allerdings schon relativ früh eine Ahnung, wer der wahre Täter sein könnte – und tatsächlich lag ich richtig. ???? Trotzdem hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Das Ermittlerteam um Frommelt hat den Fall für mich überzeugend und logisch gelöst.
Ein spannender, anspruchsvoller Krimi mit realistischen Ermittlungen, sympathischen Charakteren und einem bitteren Familiendrama. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!

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Rezensionen von clematis:

Novemberjagd

Der Totengräber und der Orden des Teufels (Die Totengräber-Serie 5) von Oliver Pötzsch

„Der November war der perfekte Monat für die Jagd, …“ [kindle, Pos. 2557] und tatsächlich ereignen sich im November 1896 bizarre Mordfälle, welche von Inspektor Leopold von Herzfeldt aufgeklärt werden sollen. Die Hauptstadt der Monarchie ist in Aufruhr, denn Zeitungsmeldungen zufolge geht es um satanische Messen und Tote mit durchtrennter Kehle und herausgeschnittenen Zungen und Herzen.

Wer, wenn nicht das illustre Dreigespann Inspektor Leopold von Herzfeldt, seine Verlobte, Reporterin Julia Wolf und August Rothmayer, seines Zeichens Totengräber am legendären Wiener Zentralfriedhof, kann hier für Klarheit im Herbstnebel sorgen?

Die Atmosphäre in der königlich und kaiserlichen Monarchie ist auf grandiose Weise eingefangen, die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie nie. Hervorragend sind die einzelnen Figuren herausgearbeitet, egal, ob „Haupt-“ oder „Neben-“Rolle, jeder Auftritt ist meisterlich in Szene gesetzt und so realistisch, als hätte sich das alles tatsächlich vor Pötzschs Augen abgespielt, um nur noch von ihm niedergeschrieben zu werden. Als besondere Raffinesse begegnen wir sogar dem Psychoanalytiker Sigmund Freud. Von den Schauplätzen her verschlägt es uns diesmal in die noble Wieden und nach Favoriten, wo sich zwischen Ziegelböhm und Sandlern angeblich der Teufel umtreibt, ja, sogar nach Pressburg führt die Reise, welche 1896 eine der wichtigsten Städte in Ungarn war. Eine Reihe von historisch interessanten Details verpackt der brillant formulierende Schriftsteller wie zufällig ins Geschehen, die zunehmende Ausländerfeindlichkeit, der Judenhass, die in Österreich verbotenen Freimaurer, Satanismus, Anarchie und vieles mehr begründen die besondere Stimmung, welche noch verstärkt wird durch den tristen November mit „leisem Regen und Nebel, der in Schwaden an den schäbigen Mietskasernen vorbeizieht“ [kindle, Pos. 2557]. Ob die dargestellten Lebensumstände auf Parallelen zur heutigen Zeit hinweisen wollen? Die damaligen Krisenherde sind jedenfalls augenscheinlich, die politische Stimmung sogar - oder vielmehr gerade - in Kreisen der Polizei aufgeheizt und offen antisemitisch. Wie passen da die Logen der Freimaurer ins Bild? Große Geheimnisse, Teufel mit Pferdefüßen und allerlei Persönliches rund um Leopold und Julia bieten fulminante Unterhaltung bei diesem fünften Fall für Herzfeldt.

Die herausragende Atmosphäre des ausklingenden 19. Jahrhunderts, die Brisanz der Bluttaten, die logische Handlungsabfolge und nicht zuletzt die gekonnte schriftstellerische Umsetzung ist auch diesmal mehr als überzeugend. Ohne Übertreibung ist „Der Totengräber und der Orden des Teufels“ der beste Krimi, den ich bislang in diesem Jahr gelesen habe. Dafür kann es nur eine Leseempfehlung geben, für höchsten Genuss selbstverständlich nach den vier Vorgängerbänden!

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Rezensionen von brauneye29:

Düsterer Thriller

Totensee von Sophie Czerny

Zum Inhalt:
Ada ist verzweifelt, denn keine will der suspendierten Kommissarin glauben, dass ihr vierzehnjährige Tochter entführt wurde. Schon Monate muss Ada mit der Ungewissheit leben, ob ihre Tochter Mara noch lebt. Dann wird eine kopflose Leiche gefunden, in deren Rücken Adas Namen eingeritzt ist.

Ada ist sicher, das kann nur von Maras Entführer stammen und sie folgt der Spur, die sie mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.
Meine Meinung:
So oft erlebt man es nicht, dass die Protagonistin, die auch noch Kommissarin ist, so kaputt ist. Sie ritzt sich, ist innerlich völlig kaputt, sucht in Club Ablenkung, das hat mir schon mal gut gefallen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war dass man am Anfang arg überfrachtet wurde mit zu vielen Schauplätzen und Protagonisten, da konnte man echt die Übersicht verlieren und das nahm auch zeitweise etwas die Spannung. Irgendwann hatte ich mich daran aber gewöhnt und dann fand ich das Buch auch immer spannender. Auch die Einblicke in Adas Vergangenheit brachten immer mehr Licht ins Dunkel und nach und nach ergab sich ein wirklich spannender und auch düsterer Thriller, der mich gut unterhalten hat. Dankenswerterweise durfte ich sowohl Buch als auch Hörbuch genießen und fand beide gelungen.
Fazit:
Düsterer Thriller

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Rezensionen von Ele:

Ein packender Auftaktband

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Der Prätorianer, Thriller von Tobias Bukkehave, EBook von ‎ dtv Verlagsgesellschaft
Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht.
Sara Levin und Janus West, ein vielversprechendes junges Ermittlerduo bei der Kopenhagener Polizei, werden zu einem schaurigen Tatort gerufen.

Das Opfer ist auf eine ganz besondere Weise inszeniert worden. Römische Statuetten auf einem Altar angeordnet, das Opfer teilweise verstümmelt mit einem weißen Leichentuch bedeckt, und auf den Augen zwei seltene, antike römische Goldmünzen. Das Opfer ist das erste einer grausigen Reihe von Ritualmorden, dazu kommt, dass Sara scheinbar in die Rituale verwickelt sein könnte. Ihr Vater Christian Levin ein verurteilter Mörder ist Geschichtsprofessor, der sich auf die römische Antike spezialisierte. Einige Artefakte und Gegenstände die an den Tatorten auftauchen waren ihr auch von zuhause vertraut. Mit in die Ermittlungen involviert als forensischer Psychologe, ihr Bruder Adam, der dem Vater nähersteht. Die Morde scheinen immer grausiger zu werden, die Stimmung wird immer beklemmender. Denn der Täter mordet meisterhaft, er kennt keine Gnade, denn er ist ….Der Prätorianer.
Das Buch teilt sich in 52 äußerst spannende Kapitel, der Ermittlungszeitraum ist vom 1. Bis zum 12. November. Schlag auf Schlag gibt es neue Opfer. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft zudem auktorial, immer wieder aus Sicht einer anderen beteiligten Person. Besonders beklemmend fand ich die Kapitel aus Tätersicht, trotzdem kann der Leser dadurch den Täter nicht erkennen. Ganz lange habe ich gerätselt, schon zu Beginn den schlussendlich sich herausstellenden Mörder, falsch vermutet Das ist bis zum Ende im Dunkeln. Gut inszenierte Plottwists haben mich immer wieder auf die falsche Fährte geführt. Dazwischen eine trügerische Entspannung, denn das Ermittlungsduo Levin/West neckt und kabbelt sich durch die Ermittlungen, doch letztendlich können sie sich aufeinander verlassen. Ich finde beide sehr sympathisch, auch Adam Saras Bruder fügt sich gut ins Team. Damit ist ein Grundstein für weitere vielversprechende Bände gelegt, die ich ganz sicher weiterverfolgen werde. Endlich wieder eine Thriller-Reihe die mich überzeugt. Darauf freue ich mich sehr, denn das Ende zeigt deutliche Tendenzen, dass dies der Auftaktband einer Reihe ist.
Alle Figuren sind glaubhaft, ihr Handeln konnte ich nachvollziehen. Was mit Saras Vater noch kommt, da bin ich gespannt ob er in weiteren Fällen auch eine Rolle spielt. Mir hat gut gefallen, dass es auch bei den Ermittlern zwar Kompetenzgerangel gibt, jedoch zum Wohle der Ermittlungen hat sich jeder Beamte professionell verhalten. Durch die erste Auffinde-Situation schon ist das Spannungslevel sehr hoch und die Kurve steigt steil an. Auf den letzten Seiten konnte ich gar nicht mehr schnell genug lesen. Da war einiges dann schon etwas zu viel, die Beteiligten sind fast zu Helden aufgestiegen, wobei man das Adrenalin nicht aus den Augen lassen darf. Doch das hat nicht gestört, denn die Handlung war bis dahin absolut authentisch.
Ich mag die Antike ganz besonders die römische, dazu noch in einen Thriller verpackt, es war ein aufregendes und spannendes Leseerlebnis. Ich hoffe die Reihe geht so gut weiter, die Ermittler sind mir sehr sympathisch, ich freue mich schon auf den Folgeband. Hier gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von begine:

Melanie Bonis

Die Komponistin von Alissa Wenz



Alissa Wenz hat in ihrem Reoman „Die Komponistin“ eine interessante Geschichte erzählt.
Ich hatte bis jetzt noch nichts von der französischen Komponistin Melanie Bonis gehört.
Wir erhahren dann ihr ganzes Leben von 1858 bis 1937.
Da kann man sich ja vorstellen, das sie als Frau wenig Chancen hatte.

Die Autorin hat alles wunderbar geschrieben. Ich war von der Komponistin gefesselt.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Eines meiner RomCom-Jahreshighlights!

In Stormy Weather von Chelsea Curto

Enemies to Lovers (einer meiner Lieblingstropes), Meteorologie (wie spannend ist das denn bitte?!),
Hurrikansaison (Florida-Memories) … und ein herrlicher Schlagabtausch zwischen den sympathischen Figuren (Leseglück pur). Kurzum: Ich bin komplett hin und weg von diesem Roman!

Schon direkt nach den ersten Seiten war ich sooo happy über diese wunderbare RomCom-Entdeckung, die eines meiner Jahreshighlights geworden ist.

Why?

❏ absolute Setting-Liebe!
❏ Meteorologie als Romanthema - so kreativ!
❏ Schreibstil: locker, amüsant, sehr unterhaltsam - die Story liest sich ruckzuck, ohne jemals oberflächlich zu wirken
❏ freche, witzige Dialoge
❏ geniale Figuren
❏ die Chemistry, die Tension - aaaah!

Seit Jahren bringen sich Quincy und Sebastian gegenseitig auf die Palme und schenken einander nichts - aber hinter ihrem vermeintlichen Hass … wobei das ein starkes Wort ist - nennen wir es lieber: Abneigung … steckt definitiv ein enormes Interesse.

Quincy habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist intelligent, ehrgeizig, selbstbewusst, zum Niederknien schlagfertig und voller Passion für Meteorologie. Und: Sie hat ihr Leben nicht rundherum um den Plan aufgebaut, die große Liebe zu finden, sondern arbeitet hart, hat sich erfolgreich ihre eigene Karriere aufgebaut, verfolgt ihre eigenen Ziele und wagt nun endlich, den nächsten Schritt: ihre Bewerbung beim National Weather Service.

Auftritt: Sebastian. Ebenfalls intelligent, ehrgeizig, selbstbewusst, zum Niederknien schlagfertig und voller Passion für Meteorologie. (… und obendrein verboten charismatisch!) Aber: Hinter dem von allen bewunderten Meteorologen steckt ein Mann, der selbst gerade nicht weiß, wohin sein beruflicher Weg führen soll. Er fühlt sich leer, ausgebrannt und möchte die Leidenschaft für seinen Beruf wiederfinden.
(So gesehen stehen also beide Hauptfiguren an einem Wendepunkt.)

Die Nebenfiguren sind ein Highlight für sich! Harlow und Mia unterstützen Quincy, die Mädels feiern gegenseitig ihre Erfolge, tun einander gut. Auch Sebastians Freundschaft mit Cooper und Nate (Stichwort: die drei Bromingos) hat mir extrem gut gefallen; unter ihnen wird ständig liebevoll gestichelt, aber trotzdem ist klar, dass sie immer füreinander da sind.

Wetter ist hier nicht einfach nur eine hübsche Kulisse für die Handlung. Hurrikans, Tornados, Gewitter, Wettervorhersagen und wissenschaftliche Forschung gehören tatsächlich zur Geschichte und zu den Charakteren. Während Quincy eher wissenschaftlich-methodisch an die Dinge herangeht, handelt Sebastians intuitiver, chaotischer.

Was ich außerdem gefeiert habe: Das Buch liefert uns zwar eine schöne Romance, beschäftigt sich aber auch mit ernsten tiefgründigen Themen wie Karrieredruck, Burn-out, Selbstzweifel, weibliche Anerkennung in männerdominierten Bereichen und der Frage, wann Erfolg eigentlich nicht mehr glücklich macht. Dadurch haben Quincy und Sebastian beide eine persönliche Entwicklung vor sich, die weit über die herrliche, spicy Liebesgeschichte hinausgeht.

Meine Erinnerungen an das Wetter in Florida: zu heiß, zu schwül, zu viele Moskitos, die es auf mich abgesehen hatten - und trotzdem fühle ich nach dieser Lektüre regelrechte Sehnsucht nach dem Sunshine-State, weil die Autorin dessen einzigartige Atmosphäre so stimmungsvoll eingefangen hat.

Abschließend noch ein Gedanke zum Cover: Ich lieb's! Die RomCom-Gestaltung im Comic-Stil, den glänzenden Buchtitel-Druck, das hübsche Innencover … alles passt perfekt!

Fazit:
Eine wunderbar unterhaltsame Enemies-to-Lovers-RomCom voller Banter & Spice, mit starken, unheimlich sympathischen Charakteren, einer tollen Found-Family-/Freundschaftsdynamik, jeder Menge Humor und einer ungewöhnlichen, kreativen Rahmenhandlung - Stichwort: meteorologisches Setting. Klare Empfehlung!

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