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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Pusteblümchen:

Unfassbare Schicksale

Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

Ich lese sehr gerne historische Romane, bin aber immer wieder erschüttert über das, was in der Vergangenheit passiert ist. In diesem Buch geht es um ein Stück Zeitgeschichte, über das ich bisher nur wenig wusste, das zeitlich nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist und das sich mit dem Schicksal der Verschickungskinder befasst.

Die Mutter der Journalistin Hanna ist 1963 zu einer Kinderkur nach Borkum geschickt worden und hat dort Schreckliches erlebt. Hanna möchte mehr darüber erfahren und begibt sich zum Nachforschen nach Borkum. Dort hilft ihr der Inselarzt Ole in den sich Hanna prompt verliebt und dessen Familie eine dunkle Vergangenheit hat.
Das Schicksal der Kinder, die damals zur Kur nach Borkum kamen, ist einfach schrecklich. Ich musste beim Lesen mehrfach pausieren, da mich die Ereignisse so mitgenommen haben. Durch die Liebesgeschichte in der Gegenwart werden die heftigen Ereignisse der Vergangenheit dankenswerterweise ein wenig abgemildert.

Das Buch hat mich wirklich mitgenommen und war alles andere als leichte Kost. Dennoch finde ich es wichtig, dass es gelesen wird, damit diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten.

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Rezensionen von Claudia R.:

Sommerspaß

Mein erstes Stickerbuch: Sommer von

Klappentext / Inhalt:

Sommerspaß stickern
Ob am Strand, bei der Gartenparty oder im Baumhaus – mit vielen Stickern kannst du die niedlichen Tiere Sandburgen bauen, im Schwimmbecken planschen oder picknicken lassen. Ein vergnüglicher Stickerspaß für warme Tage!
• Sommerliche Szenen ausschmücken: Spielzeit im Park, Festivalspaß, Bootfahren u.

v. m.
• Perforierte Stickerbögen für einfache Handhabung
• Mit vielen Stickern

Cover:

Das Cover ist bunt und farbenfroh umgesetzt und bringt die Sommer Stimmung richtig gut herüber. Dabei bekommt man gleich richtig gute Laune. das Cover ist niedlich und kinderecht und zugleich auch ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein Stickerbuch. Im Anhang befinden sich ca. 140 Sticker, die darauf warten ihren Platz zu finden. Auf den ersten Seiten im Buch gibt es verschiedene sommerliche Szenarien, jedoch steht nur das Grundgerüst und weiter als etwas Hintergrund und eins zwei Charaktere ist hier meist noch nicht zu sehen. Mit den entsprechenden Stickern wird es dann erst so richtig bunt und so kommt dann gute Laune auf.

Also die hinteren Seiten aufschlagen, Sticker raussuchen, vorne bekleben und schon kommt gute Stimmung auf. Es sorgt für Unterhaltung und Beschäftigung und eignet sich gut für etwas Abwechslung und Unterhaltung im Sommerurlaub. Die Sticker sind klasse und niedlich gestaltet. Man hat zugleich eine große und tolle Auswahl.

Die Idee dahinter finde ich echt klasse. Einziges Manko, wenn man einmal den Stecker irgendwo positioniert hat, lässt sich dieser schwer wieder entfernen und man sollte daher vorher schon ein wenig überlegen, wo, was und wieviel man bekleben möchte.

Die Themen zum Sommer sind toll gewählt, neben der Strandparty und dem Grillbesuch, findet man auch Sommerspaß am See, auf dem Spielplatz und im Park.

Auf jeden Fall macht das Stickerheft gute Laune und ist super niedlich und farbenfroh umgesetzt.

Fazit:

Sommerspaß mit Stickerheft.

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Rezensionen von Claudia R.:

sternenklar ..?

Die Sternenforscherin von Nico Mahler

Klappentext / Inhalt:

Sie weist den Astronauten den Weg zu den Sternen
Schon früh weiß Maureen, dass die Sterne ihr Lebensthema sind. Sie will unbedingt Astronomin werden und setzt sich gegen alle Widerstände durch. Selbst die Liebe kann sie nicht aufhalten. So schafft sie es bis ganz nach oben: Als erste Chef-Astronomin der NASA arbeitet sie federführend an der Entwicklung des bahnbrechenden Weltraumobservatoriums.

Der Sternenhimmel – überwältigend, bezaubernd und letztlich unerklärlich – bleibt die Leidenschaft ihres Lebens. Aber ist der Preis, den sie für ihre Karriere zahlen muss, letztlich zu hoch?
Ein spannender und einfühlsamer Roman über eine der brillanten, aber lange vergessenen Frauen in der Wissenschaft.

Cover:

Das Cover ist sehr schön und atmosphärisch umgesetzt und greift sehr gut das Thema und die Thematik auf. Der Sternenhimmel ist sehr gut erkennbar und auch farblich und optisch ist es passend gestaltet.

Meinung:

Eine starke Geschichte einer starken Frau, die Sternenforscherin werden möchte und sich weit entfernte Ziele gesteckt hat. Ob sie dies erreicht wird und ob Karriere wirklich alles ist?

Dies und mehr erfahrt ihr in diesem aufwühlenden und einfühlsamen Roman. Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich. Schnell findet man sich in Gedanken und Emotionen hinein. Auch die Charaktere wurde gut ausgearbeitet und wirken zugleich sehr authentisch. Maureen entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit und ihre Gedanken und Gefühle sind sehr gut spürbar. Man findet sich gut in sie und ihre Träume hinein und kann diese auch gut nachempfinden.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und stechen durch die kleine Symbolik und Anordnung heraus. Man kann diese dadurch sehr gut erkennen. Auch die Zeit- und Ortsangaben sind hilfreich. Die Kapitel sind gut lesbar und ermöglichen einen guten Lesefluss.

Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Die Geschichte ist berührend und einfühlsam umgesetzt und liest sich daher sehr gut und auch kurzweilig. Man taucht in eine sternenklare und traumhafte Geschichte ein und bekommt Einblicke in die Wissenschaft und Astronomie und erkennt, wie überwältigend der Sternenhimmel und das Universum, aber auch das Leben ist. Kleine liebevolle Impulse werden hier geschickt gesetzt und so regt diese Geschichte auch durchaus zum Nachdenken an. Was bedeutet Karriere und Familie und der Preis des Ganzen dies auch wert?

Fazit:

Eine einfühlsame und spannende Geschichte mit Einblicke in Wissenschaft, Karriere und das Leben.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Baumkirchen)

Revenant Games - Spiel auf Leben und Tod von Margie Fuston

Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Baumkirchen)

In Blys Welt gibt es Menschen, Hexen und Vampire. Die Hexen und Vampire sind sehr mächtig und versuchen sich immer gegenseitig zu übertrumpfen. Allerdings benötigen beide Völker das Blut der Menschen, um Zauber durchzuführen.

Die Menschen leben unter sehr schlechten Bedingungen, um Reichtum zu erlangen können sie an den sogenannten Revenant Games teilnehmen. Ein oder mehrere Menschen müssen, wenn sie für die Hexen spielen, ihr einen hochrangigen Vampir ausliefern, und wenn sie für die Vampire spielen, ihnen eine hochrangige Hexe ausliefern. Die Belohnung für die Gewinner ist Geld und wenn man für die Hexen, spielt, erwecken sie jemanden wieder zum Leben. Wenn man für die Vampire spielt, machen sie einen unsterblich und zu einem von ihnen. Bly ist ein Mensch. Ihre Schwester ist gestorben, weil sie eine von den Hexen mit einem Todesfluch belegte Blume berührt hat. Seitdem bereitet sich Bly darauf vor, an den Spielen teilzunehmen. Sie verkauft Blut, um mit dem erhaltenen Geld Zaubergegenstände zu kaufen. Sie will für die Hexen antreten und um einen Vampir gefangen zu nehmen, braucht sie Brikenzweige mit Fesselzaubern. Allerdings hat sie genau dafür nicht mehr genug Geld. Ihr bester Freund Emerson, in den sie schon lange verleibt ist, stiehlt Zweige für sie, wird aber erwischt und mit einem Todesfluch belegt, der ihn in einem Jahr umbringt. Jetzt will Bly für die Hexen und die Vampire teilnehmen, um Emerson unsterblich zu machen. Sie und Emerson erhalten Unterstützung von einer mächtigen Hexe und sie nehmen den Vampirprinz Kerrigan gefangen. Byl erfährt ,das, ihre Schwester und Emerson ein Paar waren. Bald darauf verleibt sie sich in Kerrigan. Kann sie ihn immer noch ausliefern? Und ist ihre Schwester wirklich tot?

Dieses Buch ist ein spannender Fantasyroman voller düsterer Magie, innerer Konflikte und überraschender Wendungen. Es ist sehr emotional und man kann sich gut in Bly hineinversetzen. Bis zu letzten Seite fesselnd und auf jeden Fall nichts für schwache Nerven!

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Rezensionen von Claudia R.:

schräger Humor

Wortspielwelten / Fantasy am Limit von Lutz Lohnstein

Klappentext / Inhalt:

Humorvolle Fantasy trifft auf absurde Alltagsabenteuer – willkommen in den „Wortspielwelten“!

Was haben ein beleidigter Vulkan, ein schräger Geier mit Stricknadeln, Halunkenmuscheln mit Raubzugplänen und ein homöopathisch verdünnter Hai gemeinsam? Sie alle treiben ihr Unwesen in dieser Sammlung fantastischer Kurzgeschichten – voller Wortwitz, Magie und Überraschungen.

Diese satirische Fantasy ist nichts für Genre-Puristen, aber genau das Richtige für alle, die über schräge Charaktere lachen, gern mal in skurrile Welten abtauchen und absurde Geschichten mit Tiefgang lieben. Lustige Kurzgeschichten mit Fantasie, Sprachspiel und Herz – ideal für Fans von Douglas Adams, Walter Moers und Terry Pratchett. Ein Muss für alle, die humorvolle Fantasy mögen – und eine große Portion Wortspiele vertragen können.

Cover:

Das Cover ist kreativ und fantasievoll umgesetzt. Ein Wolkenstrudel mit allerhand magischer und besonderer Wesen, welche hier angedeutet werden und so einen tollen ersten Eindruck hinterlassen. Optisch und farblich ist es klasse umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um eine Auswahl sehr unterschiedlicher, teils, chaotischer, verwirrender, aber auch illustrer und verblüffender Kurzgeschichten mit allerhand kreativen und fantasievollen Details. Jede Geschichte steht für sich und man taucht jedes mal in ein anderes ganz eigenes Geschehen ein und wird teils sehr überrascht, oder auch verblüfft und erlebt dabei so manch spannende aber auch chaotische Abenteuer voller Wortwitz, schrägen Humor und so mancher Spannung. Manche Enden bleiben offen, manches wird perfekt oder aber auch überraschend gelöst. Jede Geschichte ist einzigartig, besonders und anders.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Angaben dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Manche der Geschichte sind weiter ausgebaut, andere Gene recht rasant voran, ohne zu sehr ins Detail zu gehen und wieder andere gehen sehr gut ins Detail und lassen aber dennoch genügend Spielraum für eigene Fantasien. Bei Kurzgeschichten ist es immer gar nicht so leicht, das richtige Maß an Informationen und Ausschweifungen zu bieten, bei manchen Kurzgeschichten ist dies besser gelungen, andere hätten für mich fast noch etwas mehr beschrieben werden können, aber dies ist ja durchaus auch Ansichtssache.

Die Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich und bieten eine recht große Bandbreite. Viele verschiedene Spektakel nehmen hier auf den Leser Einfluss. Wobei einige komplett überzeugen können und einfach fantastisch sind, aber auch ein paar Kurzgeschichten darunter sind, die nicht ganz so meinen Nerv trafen, oder bei der mir noch das gewisse etwas gefehlt hat oder ich doch ein wenig überfordert oder verwirrt wurde.

Bei einer solchen Sammlung ist dies aber meist recht normal, dass stärkere und etwas schwächere Geschichten darunter sind.

Von der Gliederung und Gestaltung hat es mir gut gefallen. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch optisch sind diese gut ersichtlich hervorgehoben.

Allen in allem eine echt schöne und sehr unterhaltsame Idee. Wer Wortwitz und schrägen Humor mag, ist hier genau richtig. Fantastische und kreative Ideen in kleinen Kurzgeschichten sorgen hier für gute Unterhaltung.

Fazit:

Fantasievolle Kurzgeschichten mit schrägen Humor und so manchem Wortwitz. Ein etwas anderes Fantasy-Buch.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Stimmungsvoll, gruslig, erschreckend

The Book Eaters von Sunyi Dean

The Book Eaters ist eine Art dystopisch gesellschaftliche Horrornovel, ein Schauerroman mit Urban Fantasy Elementen. Das englische, fast schon urig anmutende Setting hat genau meinen Geschmack getroffen und passt zur stimmungsvollen Geschichte, die in zwei Zeitebenen das Leben der Buchesserin Devon beleuchtet.

Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, da nicht nur die Rolle der Frau in der Gesellschaft der Buchesser an dystopische Roman wie den „Report der Magd“ erinnert und einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, es geht teilweise auch sehr brutal und gewaltsam zu. Die Horror-Elemente und Gewalt sind dabei aber nicht effektheischerisch, sondern unterstreichen das grausame Los von Devons Leben.

Das Gesamtbild erschließt sich erst im Verlauf der Geschichte, nimmt aber kontinuierlich an Spannung und Tempo zu. Generell ist dieser Roman super düster und atmosphärisch angelegt. Die Charakterentwicklung fand ich auch größtenteils stimmig.
Im letzten Drittel tut sich aber nochmal eine vermeintlich neue Baustelle auf, die ich einen Ticken drüber fand. Das hätte es für mich einfach nicht gebraucht.

Ich war richtig gefesselt von der Story, die mich immer wieder schaudern ließ. Gleichzeitig verpackt sie tiefgründige Themen und geisterte mir noch lange im Gedächtnis herum. Die Erzählung, die stellenweise fast schon einen auf düstere Art märchenhaften Charakter annimmt, war einfach mal ein völlig anderes Leseerlebnis, das mich positiv überrascht hat. Wer aber sensibel auf Gewalt, Brainwashing und bildhafte Brutalität reagiert, für den ist dieses Buch vermutlich nichts.

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Rezensionen von Tintenteufel:

Rundum gelungen!

Arche Boa von Cornelia Boese

Dieses Büchlein ist eine rundum gelungene Mischung aus Spaß und Wissensvermittlung, Sprachförderung und Umweltbildung!
In einer großen Show soll aus zwölf notleidenden Tieren eines ausgewählt werden, welches zeitlebens auf dem Luxus-Liner Arche Boa leben darf. So reisen von der kleinen Biene bis zum großen Wal verschiedenste Kandidaten an und klagen ihr Leid! Doch letztlich findet sich eine gänzlich andere Lösung, die der gesamten Tierwelt viel gerechter wird und aus der Arche Boa eine neue Arche Noah werden lässt.

Diese Geschichte wird in kindgerechten und berührenden Geschichten erzählt, sprachlich verpackt in gelungenen Versen und mit wunderschönen phantasievollen Illustrationen witzig präsentiert. Obwohl die Geschichten beim Schicksal des einzelnen Tieres ansetzen (etwa die Erschöpfung des nachtaktiven Schmetterlings), geben sie doch Einblick in grundsätzliche Umweltprobleme (Lichtverschmutzung) und vermitteln somit ein Gefühl für die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt.

Insbesondere die gelungene Balance zwischen kindgerechter Erzählung von niedlichen Tiergeschichten und behutsamer Andeutung globaler Umweltprobleme macht die besondere Qualität dieses Buches aus: Jedes Kind wird sofort mit dem einzelnen Tier mitfühlen und die eingängigen Verse bald mitsprechen können. Die weitergehenden Aspekte werden sich den Kindern dann nach und nach und auch dank ergänzender Erklärungen der erwachsenen Vorleser erschließen. So ist dieses Buch nicht nur unterhaltsam, sondern wird die Kinder längere Zeit begleiten können!

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Baumkirchen)

People Pleaser von Anna Dimitrova

Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Baumkirchen)

In dem Buch von Anna Dimitrova geht es um Nina, ein bulgarisches Mädchen, das mit ihrer Familie in Deutschland lebt. Ihre beste Freundin heißt Teona (kurz Teo) und sie ist fast Klassenbeste. Fast, weil Finn, einer ihrer Mitschüler und sie immer abwechselnd die besten sind.

Sie geht zu Therapie, aber nicht um über ihre Probleme zu sprechen. Ihrer Freundin Teo geht es schlecht, aber sie möchte nicht mit Nina darüber sprechen. Deshalb gibt sich Nina bei der Therapie als Teo aus und versucht dann, mithilfe der Ratschläge Teo zu therapieren. Doch es funktioniert nicht so gu,t wie sich Nina das wünscht. Teo ist schon immer ihre beste Freundin, sie kommt aus Rumänien, aber ihre jungen Eltern hatten nicht die Mittel sie zu versorgen, deshalb lebt sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Deutschland. Sie war ein fröhliches Kind, aber seit einigen Jahren macht sie sich selbst das Leben schwer: Sie trinkt, geht nur mit den schlimmsten Jungs aus und Schule ist ihr egal. Sie beginnt Aleks zu daten, in Ninas Augen eine wandelnde Red-Flag. Er ist sitzen geblieben, verbringt seine Zeit nur im Gym, ist arrogant und so weiter. Sie beschließt, ihn auch zu therapieren, damit er Teo nicht verletzt. Sie erfährt, dass er eine Essstörung hat und nur ins Gym statt in die Schule geht, weil seine Mutter ihm eingeredet hat, dass er ein Mann sein muss und nicht weinen soll. Im Gym fühlte er sich männlich und es wurde zu einer Sucht. Auch Finn scheint ihre Hilfe zu brauchen: Seine Mütter setzt ihn wegen seiner Noten unter Druck und mit zwei brillanten Geschwistern ist er der einzige durchschnittliche. Finn ist in Nina verliebt, doch sie ist zu beschäftigt, anderen zu helfen, dass sie es nicht bemerkt. Als Nina seinen Müttern sein Geheimnis verrät, er geht auch zur Therapie, streiten sie und er wirft ihr vor gar nicht helfen zu wollen, sondern sie nur als ihre kaputten Spielzeuge zu betrachten und zu versuchen, sie zu reparieren. Auch mit Aleks, der inzwischen zu einem guten Freund geworden ist, streitet sie und er wirft ihr dasselbe vor. Sie geht zu Teo, deren Verhältnis sowieso schon angespannt ist, aber auch Teo zeigt ihr die kalte Schulter: Finn hat erzählt das Nina für Teo zur Therapie geht. Finn entschuldigt sich und versucht sie zur Therapie für sich selbst zu überreden. Sie will es immer allen rechtmachen, so wie ihre Mutter, und lässt sich von niemanden helfen. Aber reden hilft.

Das Buch geht gut mit Themen wie Selbstzweifeln, Essstörung, Panikattacken und auch Freundschaft um. Freundschaft bedeutet, das, man nicht immer nur den anderen hilft, sondern sich auch selbst helfen lässt. Es ist flüssig zu lesen und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich kann es auf jedenfalls weiterempfehlen. Das Cover ist übrigens auch sehr schön.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin MIRIAM, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Wiesing)

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter von Clare Harlow

Testleserin MIRIAM, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Wiesing)

In dem Buch "Magic of Moon and Sea" geht es um die Stadt Shelwich und ihre Bewohner. Dort ist die Magie wie der Fluss, sie verändert sich mit Ebbe und Flut. Ista Flit hat eine mächtige Gabe. Als Istas Freunde in Gefahr geraten, muss Ista ihre Fähigkeiten nutzen und das Geheimnis der Stadt lüften.

Das Cover gefiel mir sehr gut, leider wiederholten sich viele Details in der Geschichte. Wer Fantasiegeschichten mit ein wenig Gruselfaktor mag, für den kann diese Geschichte aber passend sein.

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Rezensionen von Vobabooks:

Eine tolle Romanbiografie über die beeindruckende Rachel Carson

In uns der Ozean von Theresia Graw

Das Buch „In uns der Ozean“ von Theresia Graw wurde inspiriert von der Lebensgeschichte der Meeresbiologin und Umweltschützerin Rachel Carson. Die Romanbiografie ist in zwei zeitlichen Erzählebenen geschrieben. Die frühere Ebene beginnt damit, das Rachel Carson ihre Traumpromotionsstelle zur Meeresbiologie unerwartet nicht annehmen kann, da sie Geld verdienen muss um ihre Familie zu versorgen.

Statt zu Forschen schreibt sie übers Meer und seine Lebewesen, und wird zunehmend bekannter… Die zweite Erzählebene ist kurz nach der Veröffentlichung von Rachel Carsons beeindruckendem und bekannten Werk „Der stumme Frühling“ über DDT.
Eine großartige Lektüre, bei der ich viel gelernt habe. Auch die damaligen gesellschaftlichen Bedingungen für Frauen wurden gut aufgezeigt. Rachel Carson hat mich sehr beeindruckt, was für eine mutige Frau. Den Schreibstil des Buchs mochte ich sehr, gut lesbar, spannend und mitunter etwas melancholisch. Eine tolle Romanbiografie über eine starke Frau mit einer großen Begeisterung für die Natur, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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