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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lese:

Soooo gut

Das kleine Böse Buch 8 von Magnus Myst

Das kleine Böse Buch geht in die 8. Runde und will mit Edgar eine Geisterfalle bauen, um endlich ein richtig gruseliges Spukbuch zu werden.
Das Ritual gelingt, ein Geist wird gefangen, doch es wird immer lauter und unheimlicher. Der Geist bricht aus und alle Leser ab 8 Jahren sind gefragt zu helfen.

Auch meine 12-jährige Enkelin liest die Reihe immer noch sehr gerne. Für das Verständnis muss man die Vorgänger nicht gelesen haben, aber sie lohnen sich, wenn man das Konzept mag.
Der Leser wird direkt (frech, lustig und leicht böse) angesprochen und entscheidet selbst, wie es weitergeht. Unterschiedlich schwierige Rätsel müssen gelöst werden, um zu wissen, auf welcher Seite die Geschichte weitergeht. Manchmal sind sogar echte Gegenstände wie Taschentücher oder Salz nötig.
Es gibt wieder viele spannende Überraschungen und Wendungen. Es macht nicht nur Kindern, sondern auch mitlesenden Erwachsenen sehr viel Spaß.
Die Illustrationen von Thomas Hussung sind wie immer total passend, düster und gruselig. Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Band.

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Rezensionen von nuean:

Süß, hat mich aber nicht ganz abgeholt

A Wild Cowboy's Heart von Stacey Kennedy

Ich liebe Cowboy-Romancen und mich hat das Cover sehr neugierig gemacht. Auch der Klappentext klang sehr spannend und so habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.
Zusammen mit ihren beiden Schwestern, will Maisie den Wunsch ihres verstorbenen Großvaters erfüllen und die Familienbrauerei aufbauen und bekannt machen.

Doch während ihre Schwestern ihren Platz in der Firma gefunden haben, ist Maisie eher ungeeignet. Trotzdem will sie sich beweisen und bei Festivals ihr Bier an den Mann bringen. Dabei soll ihr Hayes helfen, ihr bester Freund, seit seine Frau Maisies beste Freundin verstoben ist. Beide begeben sich auf ein Abenteuer und kommen sich näher als gedacht.
Der Einstieg ins Buch hat mich etwas verwirrt, es ging direkt los und ich musste mich erst einmal zurechtfinden. Maisie ist herzensgut, kreativ und wahnsinnig tollpatschig. Sie will ihrem Großvater seinen Wunsch erfüllen, schafft es aber einfach nicht auf die Art wie ihre Schwestern. Dann ist da noch Hayes, der Ehemann ihrer verstorbenen Freundin zu dem sie Gefühle entwickelt hat. Hayes dagegen hat nach dem Tod seiner Frau sein ganzes Leben umgekrempelt. Sein einziger Halt in der Zeit war Maisie. Und immer noch trägt er Geheimnisse mit sich, fühlt sich aber auch zu Maisie hingezogen. Es wird aus beiden Sichten erzählt. Allerdings stört mich das Erzählen in der 3. Person. So ist bei mir immer eine gewissen Distanz zu den Charakteren. Es gibt auch einige Wiederholungen, die mich etwas genervt haben. Trotzdem ist es eine süße Liebesgeschichte und auch Maisies Schwestern sind interessante Charaktere, weshalb ich noch mit mir hadere, ob ich die Geschichten der Beiden auch noch lesen möchte.
Fazit: Eine süße Geschichte, aber mir hat einiges gefehlt, mehr Gefühl und Leidenschaft.

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Rezensionen von nil_liest:

Rettung - nur für wen?

Die Rettung von Charlotte McConaghy

Nach 50 Seiten war ich wenig begeistert, nach 100 Seiten, schon sehr viel mehr und dann hat es mich gepackt. Den Rest des Romans habe ich verschlungen.

Dieser Roman beginnt zunächst im Tenor eines Klimiwandel-Weckruf und bleibt es auch, aber es steckt so viel mehr drin.

Die Autorin, Charlotte McConaghy, die von Hause aus auch Biologin ist, versteht es gekonnt ihr Wissen um Flora & Fauna einzubinden und so auch die bereits eingesetzte Bedrohung durch uns Menschen deutlich zu machen.

“Hohe grüne Berge, die Gipfel umwölkt von grauem Dunst. Felsige Steilwände. Irgendwie prähistorisch. Ein überwältigendes Gefühl von Alter, von langer Zeit, gepaart mit Schaudern.” S 59

Ein Roman der voller Naturgewalt ist und und jeden Einzelnen nichtig wirken lässt vor dem Leben das die Erde zu bieten hat.

Was ist genauso gut kann ist Zwischenmenschliches aufgreifen und Ambivalenzen des menschlichen Handelns zu zeigen.

Dieser Roman strotzt nur so vor schwierigen Charakteren, vor unbegreiflichem Verhalten und vor Entscheidungen, die jeder vielleicht anderes bewertet.

Hoch spannend erzählt. Jeder kommt zu Wort, die Kapitel sind kurz und die erzählende Sichtweise wechselt. Durch die abwechselnden Sichtweisen auf das Geschehen und die Dynamiken bleibt es trotz weniger Handlung spannend.



Zu Beginn lebt der Text lebt mehr von der Natur als von den Personen und im Laufe des Romans kippt es. Dann stehen die Personen mit ihrem Leben im Mittelpunkt.

„Ich schließe die Augen, sauge alles in mich auf und weiß, dass ich es niemals vergessen werde. Die Welt ist ge-fährlich, und wir werden sie nicht überleben. Aber das hier, das gibt es auch. So vergänglich es auch sein mag.” S 270

Das Buch ist echt ein Ritt. Spannend, ja, aber auch sehr dünste, kalt und mit einer depressiven Grundstimmung. Das sollte gesagt sein.

“Es ist verflucht traurig, dass man die wahre Qualität von Liebe erst erkennt, wenn man sie verliert.” S 326Min

In diesem Sinne, lasst euch dieses Abenteuer nicht entgehen. Besonders lesenswert, wenn es draußen bei uns - durch den Klimawandel bedingt - zu heiß ist und eine innere Abkühlung zu begrüßen ist.

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Rezensionen von Claudia R.:

kulinarischer Krimi

Sachertorte mit Schuss von Ulrike Moshammer

Klappentext / Inhalt:

Ein kulinarischer Krimigenuss mit Herz und Humor
Mit der Idylle in Bad Gastein ist es vorbei, als in Valerie Thallers Grand Hotel ein Tortenwettbewerb stattfindet. Denn der bringt nicht nur Unruhe in den Kurort, sondern auch einen Toten: Ein Tourist wird beim Genuss einer Sachertorte erschossen, wenig später verschwindet einer der Wettbewerbsteilnehmer spurlos.

Hauptverdächtiger ist ausgerechnet Valeries Schwager, und so stolpert sie mit ihrer Freundin Nora mal wieder mitten hinein in eine Mordermittlung.

Cover:

Eine wundervolle Schokotorte lässt hier den appetitlichen Sinn bereits höherschlagen. Ein schönes Cover welches durchaus den Titel toll umsetzt und zugleich die Neugier auf Titel und Inhalt erweckt. Optisch und farblich ist es klasse umgesetzt und passt auch zu den anderen Covern der Reihe.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Band und somit dritte Fall für Valerie und ihre Freunde, die hier neben kulinarischen Schlemmereien, auch spannenden Ermittlungen nachgehen, da hier ziemlich scharf geschossen wird.

Die einzelnen Fälle und Bände sind in sich geschlossen, so dass man die Bücher ganz unabhängig lesen kann. Mir waren die beiden vorherigen Bände jedoch bekannt und ich war daher auf den neuen Fall mit Valerie Thaller sehr gespannt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Geschehnisse hinein. Auch den Ermittlungen und Ereignissen kann man sehr gut folgen. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Durch die teils recht kurzen Kapitel kommt schnell Spannung auf und Tempo hinein und auch ein guter Lesefluss wird so ermöglicht. Die Anfänge sind gut ersichtlich und die Kapitel einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung sind gut umgesetzt. Auch die Rezepte im Anschluss im Anhang sind klasse ausgewählt und verständlich beschrieben. Ein tolles Extra, was gut passt und es im Gesamten schön abrundet.

Der Fall ist spannend und interessant umgesetzt, mit einigen Wendungen und Überraschungen. Das Mitermitteln macht Spaß und für Unterhaltung ist hier auch gesorgt.

Fazit:

Ein toller Krimi, der nicht nur in Sachen Kulinarisches einiges zu bieten hat.

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Rezensionen von nil_liest:

Du bist nicht die, für die ich dich halte – und ich auch nicht.

Bestie von Joana June

Manche Bücher sind wie eine neue Mitbewohnerin: Du denkst, du kennst den Deal – und dann zieht jemand ein, der alles in dir umsortiert. Bestie von Joana June war für mich genau so ein Buch. Ich habe es nicht gelesen – ich bin eingezogen.
Was für ein Debüt. So klug gebaut, so emotional fordernd, so sprachlich sicher – Bestie hat mich mit mitgenommen.

Es ist ein Roman über zwei Frauen, die sich begegnen und verändern, aber kein Stück des üblichen Selbstfindungskitschs. Delia, die sich als „Lilly“ neu erfindet, und Anouk, die strahlende Influencerin mit Rissen im Lack, könnten nicht unterschiedlicher sein – und ähneln sich doch in ihrem innersten Wunsch: gesehen zu werden. Echt gesehen. Nicht durch den Filter. Einfach nur das normale Leben im echten Raum.
Was dieses Buch so verdammt stark macht, ist seine Ambivalenz. Hier gibt es keine klaren Heldinnen, keine einfachen Antworten. Jeder Schritt, den die Figuren machen, schmerzt ein bisschen. Nicht, weil er falsch ist – sondern weil man weiß, wie viel Unsicherheit, Mut und Selbstverrat dahintersteckt. Ich habe Delia und Anouk nicht immer gemocht, aber ich habe ihnen jede Entscheidung geglaubt.
Und dann dieser Stil! Joana June schreibt mit einer Direktheit, die manchmal weh tut und im nächsten Moment so poetisch wird, dass man kurz innehält. Gerüche, Räume, Sätze – alles ist spürbar. Jede Szene sitzt. Jede Nuance hat ein Echo. Selbst die kleinen Zwischenspiele zwischen den Akten – erst rätselhaft, dann fast magisch – tragen dazu bei, dass man tiefer geht als gedacht.
Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig das Buch mit Themen wie weiblicher Selbstdarstellung, Macht, Einsamkeit und der Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit umgeht – ohne Moralkeule, ohne Pathos. Es geht hier um mehr als nur zwei Lebensentwürfe. Es geht um das, was wir bereit sind zu geben – und zu verlieren – um endlich wir selbst zu sein.
Ach, und der Titel: Bestie. Was für ein Coup. So unscheinbar auf den ersten Blick – so vielschichtig, wenn man erstmal drin ist. Freundschaft oder Verrat? Verletzung oder Verbündete? Ich werde ihn so schnell nicht vergessen.
Der Roman bleibt. Vielleicht, weil es sich weniger wie ein Roman und mehr wie ein Gespräch anfühlte. Zwischen den Zeilen. Zwischen zwei Frauen. Zwischen den Leserinnen.
Joana June hat mit Bestie nicht einfach ein gutes Debüt geschrieben – sie hat einen Nerv getroffen. Und ich kann kaum erwarten, was da noch kommt.
Fünf Sterne von Herzen.

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Rezensionen von Vicky:

Seid stolz auf euren Mut.

Age of Trinity - Spiegelnder Abgrund von Nalini Singh

'Spiegelndert Abgrund' ist ein Fantasy-Liebesroman der Autorin Nalini Singh. Außerdem bildet er den achten Teil der 'Age of Trinity'-Saga und somit den dreiundzwanzigsten Band im Gestaltenwandler-/Medialenkosmos. Das Cover ist schön gestaltet und unverkennbar der Reihe zuordnenbar, der Wiedererkennungswert bei der Reihe ist definitiv gegeben.

Das Buch umfasst zwei Teile mit insgesamt fünfzig Kapiteln und zuvor am Anfang einen kurzen Exkurs zu den Blutlinien der Medialen. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die Mediale Auden Scott (ja, ihr denkt richtig - es geht um DIE Scott Familie) und den Leoparden Remi Denier holen. Remis Rudel durften wir bereits in früheren Büchern kennenlernen. Ich finde es toll, dass ihr Alpha nun einen eigenen Band bekommen hat. Es war auch ein Genuss, auf viele bekannte Gesichter zu treffen, wenn auch immer nur kurz. Natürlich wird auch die 'Große Geschichte' rund herum weiter erzählt, wodurch man wieder auf bereits bekannte Figuren aus früheren Bänden trifft – ich liebe das! Hach, schön sie hier alle wieder sehen zu dürfen!

Ich bin bereits sehr gespannt, wie die ‘Große Geschichte‘ weitergehen wird.

Empfehlung von mir: Unbedingt vorher die anderen Bände lesen! Man kennt sich ansonsten nicht aus und verdirbt sich eine ausgezeichnete Reihe! Und das wäre sehr schade, denn Nalini Singh hat hier eine fantastische Welt geschaffen! Lest daher bitte vorher die anderen Bände - zumindest ab Band 15, denn dieser leitet die zweite Staffel ein und kann laut Autorin ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ab Band 15 baut sich dann die Haupthandlung der aktuellen Staffel auf und ist daher unverzichtbar für das Verständnis.

Fazit: Nalini Singh hat erneut eine ausgezeichneten Roman geliefert! Ich bin absolut begeistert und kann diese Reihe voll und ganz empfehlen! Ich warte, wie immer, gespannt und sehnsüchtig auf weitere Bände. Hoffentlich geht es beim nächsten Mal schneller weiter.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Hin und wieder muss man sich eben auf das Niveau seines Gegners herablassen.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (9 Jahre, Haiming)

Die Tiere der Nacht von Sarah Ann Juckes

Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (9 Jahre, Haiming)

Das Mädchen Nora lebt allein mit ihrer Mutter. Ihre Mutter leidet an einer Krankheit, durch die es für Nora nicht einfach ist.
Mitten in der Nacht stand plötzlich eine Geisterfüchsin in ihrem Zimmer. Durch diese lernt sie auch einen neuen Freund kennen.

Mit ihm und drei weiteren Geistertieren erlebt sie spannende Abenteuer. Zum Beispiel fährt sie mit ihrem Freund Kwame zu einer geheimnisvollen Insel. Dort lernt sie ihre Oma kennen, die genauso wie ihr Vater ein Herz für Tiere hat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es spannend erzählt und leicht geschrieben ist.

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Rezensionen von nil_liest:

Ein starkes Plädoyer für eine neue Jungen-Erziehung

Jungs von heute, Männer von morgen von Anne Dittmann

Eltern, die sich schon heute viele Gedanken über Gleichberechtigung, Erziehung und Rollenbilder machen, greifen mit ziemlicher Sicherheit eher zu einem Buch wie diesem. Schade eigentlich – denn „Jungs von heute, Männer von morgen“ richtet sich genau an die, die solche Lektüre am dringendsten bräuchten.

Aber für alle, die offen sind, Neues zu lernen und eigene Prägungen zu hinterfragen, ist dieses Buch eine echte Bereicherung.
Anne Dittmann – Spiegel-Bestsellerautorin, Journalistin und alleinerziehende Mutter eines Sohnes – gelingt mit diesem Buch ein inspirierender Mix aus persönlichen Einblicken, fundierter Recherche und gesellschaftlicher Analyse. Und das in einem angenehm zugänglichen, fast schon plaudernden Ton. Kein erhobener Zeigefinger, sondern ein offenes Gespräch auf Augenhöhe.
Von Gefühlen, Freundschaften, Rollenvorbildern und... Pornos.
Das Themenspektrum ist beachtlich: von ersten Wutanfällen im Kita-Alter bis zur Frage, wie man als Eltern mit dem Thema Sexualität, Medien oder Männlichkeitsbildern in den sozialen Netzwerken umgeht. Besonders gelungen fand ich die Interviews mit Expert:innen wie Susanne Mierau, Nicola Schmidt oder Patricia Cammarata – sie geben zusätzliche Perspektiven und ganz konkrete Impulse.
Was mir besonders aufgefallen ist:
???? Das Buch ist nicht nur inhaltlich stark, sondern auch richtig schön gestaltet – übersichtlich, mit klugen Kapitelüberschriften, gut gesetzten Zitaten und hilfreichen Zusammenfassungen. Es lädt zum Wieder-reinlesen ein, zum Nachdenken und Reflektieren – nicht nur für Eltern, sondern für alle, die mit Jungs leben, arbeiten oder sie begleiten.
???? Natürlich bin ich nicht in allen Punkten mit der Autorin einer Meinung – an einigen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe oder eine differenziertere Betrachtung gewünscht. Doch gerade diese Reibung war spannend und hat zum Weiterdenken angeregt.
Fazit:
Anne Dittmann hat ein warmherziges, kluges und engagiertes Buch geschrieben, das Denkmuster aufbricht und neue Perspektiven eröffnet – ein starkes Plädoyer für eine empathische, offene Jungen-Erziehung, die jenseits von Klischees funktioniert.
4 von 5 Sternen – und eine klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von Claudia R.:

spannend, atmosphärisch

Die Tochter der Drachenkrone von Sabrina Qunaj

Klappentext / Inhalt:

Gegen ihre eigenen Brüder kämpft sie für die Freiheit ihres Landes
Wales, 1197: Nach dem Tod ihres Vaters muss die Fürstentochter Gwenllian um die Unabhängigkeit und Einheit ihrer Heimat kämpfen. Die größte Bedrohung geht dabei nicht von den Normannen aus, sondern ausgerechnet von ihren rivalisierenden Brüdern.

Gwenllian muss sich entscheiden, auf wessen Seite sie steht, und geht eine Bündnisehe mit einem einflussreichen Krieger ein. Im Angesicht größter Gefahr erkennen die beiden ihre Gefühle füreinander. Doch hat ihre Liebe eine Chance, solange es keinen Frieden gibt?
Der Auftakt des großen historischen Epos vor atemberaubender walisischer Kulisse.

Cover:

Das Wappen mit dem Drachen und die leichten Verzierungen im Hintergrund führen in die Thematik ein und hinterlassen zugleich einen edlen und prunkvollen Eindruck. Das Wappen und auch der Titel ist golden hervorhoben was es zusätzlich edel erscheinen lässt. Optisch und farblich ist es toll und passend umgesetzt. Wendiger ist hier durchaus mehr.

Meinung:

Ein spannender und bewegender historischer Roman, vor atemberaubender walisischer Kulisse. Wales um 1197 ist hier Schauplatz und trägt für eine besondere und teils auch erschütternde Atmosphäre bei. Gwenllian ist eine starke junge Frau, oder eher noch ein Mädchen, welches schnell erwachsen sein muss und für Unabhängigkeit und ihre Heimat kämpft.

Inhaltlich möchte ich hier nichts verraten und halte mich daher mit weiteren Angaben und Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist gehobener, aber auch sehr bildlich und beschreibend, so dass man sich gut in die Zeit und Umgebung hineinfindet. Auch die Charaktere werden sehr gut beleuchtet und besonders in Gwenllian kann man sich gut hineindenken, aber auch die anderen Charaktere werden mit ihren verschiedenen Facetten sehr gut umgesetzt. Auch die damalige Zeit, Sitten und Riten kommen sehr gut zum tragen. Man findet sich in die damaligen Geschehnisse und die Bräuche und Stände sehr gut und spürbar hinein. Die Stellung von Mann und Frau war damals noch eine ganz andere, was sehr deutlich herüber kommt und auch wie stark, die sehr junge Protagonistin für die damalige Zeit, gewesen ist, ist schon sehr erstaunlich.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge und lassen sich angenehm lesen. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar, die Angaben, auch zeitlicher Natur sind dabei sehr hilfreich. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Die Karte am Beginn ist auch sehr schön umgesetzt und ein schönes Detail. Das Personenregister am Anfang und die Stammbäume im Anhang sind ebenfalls ein tolles Extra und auch sehr interessant und hilfreich.

Anfangs bräuchte ich ein wenig um hineinzufinden und die verschiedenen Charaktere zuordnen und greifen zu können, was mir dann aber recht gut gelang. Ansonsten fand ich es sehr interessant und spannend umgesetzt und für einen historischen Roman auf jeden fall sehr bewegend und mitnehmend. Ich wurde sehr gut unterhalten und der Auftakt konnte mich auf jeden Fall begeistern und hat mein Interesse auf mehr weckt.

Fazit:

Ein spannender und bewegender historischer Roman, vor atemberaubender walisischer Kulisse.

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Rezensionen von SkyMichaelis :

All worse now

All Better Now von Neal Shusterman

Als ich erstmalig den Klappentext von "All better now" las, dachte ich direkt dies müsste genau meinen Geschmack treffen. Allerdings wurde ich sehr enttäuscht.

Scheinbar hatte ich andere Vorstellungen von dem Plot als letztlich umgesetzt wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass ethische Themen in die Tiefe ergründen werden.

Ein Virus, das einen immer glücklich sein lässt, egal was um einen geschieht klingt da nach dem perfekten Ausgangspunkt. Leider bleibt es sehr an der Oberfläche bezüglich psychologischer Dynamiken. Der Roman setzt sich eher mit wissenschaftlichen und politischen Fragen auseinander. Um dies zu untermauern gibt es zahlreiche Vergleiche zum vergangenen Corona-Virus. Die Charaktere blieben farblos, ebenso die Handlung.

Man hätte was neues, innovatives aus der Grundidee machen können. Leider wurde das Potenzial nicht genutzt. So bleibt es eben eine Dystopie über einen Virus und deren politische Folgen. Sowas hat man schon öfter gelesen oder in Filmen gesehen. Ich hätte mir gewünschte, dass wirklich näher auf die Emotionsregulation, die der Virus angreift, eingegangen wird. Ein bisschen mehr Mut aus bekannten Bahnen aufzutreten hätte dem Buch gut getan.

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