Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lila:

bunt

In sieben Koffern um die Welt von Roberta Schneider

In sieben Koffern um die Welt ist ein farbenfrohes Kinderbuch, das sofort Urlaubsstimmung weckt und aber gleichzeitig zum tiefergründigenen Nachdenken anregt. Das Cover mit den ganz unterschiedlichen Koffern macht neugierig. Man weiß nicht genau was einen erwartet und würde am liebsten gleich in jeden hineinblicken.

Innen überzeugt das Buch mit knalligen Farben und extravaganten Illustrationen, die Kinder direkt ansprechen. Mir gefallen sie leider nicht so besonders gut, aber das ist ja Geschmackssache. Die Geschichte rund um Herrn Walis, der eine Kofferaufbewahrung betreibt, ist charmant und bietet viel Raum für Fantasie. Welches Leben sich wohl in jeden jeweiligen Inhalt widerspiegelt.

Die kurzen Texte eignen sich wunderbar zum Vorlesen und regen zum Mitdenken an. Besonders schön ist, dass einige Figuren mehrfach auftauchen, was die Geschichte noch lebendiger macht.

Ein buntes Bilderbuch, ideal um auf den nächsten Urlaub vorzubereiten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lila

Rezensionen von Claudia R.:

Mix aus Geschichte und Comic

Aristide Ledoux - Meisterdieb wider Willen von Frank Maria Reifenberg

Klappentext / Inhalt:

Wer ist Aristide Ledoux?

Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts: Im Schutz der Dunkelheit wird aus dem Waisenjungen Aristide Ledoux ein Meisterdieb. Kein Tresor ist vor ihm sicher, kein Polizist findig genug, um ihn aufzuhalten. Seine Aufträge bekommt Aristide von einer geheimnisvollen Person – doch als er in dieser Nacht eine Nachricht erhält und in eine Kutsche steigt, gerät er in eine Falle.

Aristide sitzt in der Kutsche fest, die Unbekannte in die Seine werfen. Aber er hat Glück und wird vom Taschendieb Julien und dessen Freundin aus gutem Haus, Leontine, gerettet. Doch Aristide hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, dass er der berüchtigtste Meisterdieb von Paris ist, dem jemand nach dem Leben trachtet.

Eine spannende Meisterdiebgeschichte in einem kongenialen Mix von Text und Illustrationen
Aristide und seine Freunde begeben sich auf Spurensuche in Paris und decken Intrigen und Geheimidentitäten auf
Cover:

Das Cover wirkt ein wenig gruselig, düster und spannend, mit den aufgereihten Schädeln am Seitenrand und doch recht dunkel gewählten Farben. Die dargestellte Szene wirkt zugleich interessant und abenteuerlich und auch ein wenig gefährlich. Optisch und farblich ist das Ganze passend zum Geschehen umgesetzt. Auch der Pariser Eiffelturm ist am oberen Ende des Covers erkennbar und der Titel wird durch seidene Fäden empor gezogen. Das Cover lässt schon einige Rückschlüsse zu und macht zugleich einen tollen ersten Eindruck.

Meinung:

Spannende und fesselnde Diebesgeschichte mit einem Mix aus Erzählung und Comicelementen, die geschickt miteinander verwoben wurden. Eine Annonce aus der Zeitung über einen Juwelenraub führen in die Geschichte ein. Schnell lernt man Aristide kennen und folgt ihm bei seinem Treiben. Schnell wird man von den Geschehnissen mitgenommen und schnell kommt man hier in Charaktere und Geschehnissen hinein. Neben einigen Textpassagen fügen sich immer wieder kleinere Szenarien im Comic-Stil mit ein. Diese wechseln sich sehr gut ab und auch die Comic-Elemente tragen zusätzlich dazu bei, dass man sich alles besser vorstellen kann und noch mehr Tempo und Spannung in das Ganze hinein kommt.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Am Anfang der Kapitel ist ein Uhr erkennbar, deren Zeiger entsprechend der Kapitelzahl weiterwandern.

Die Illustrationen sind in Blautönen gehalten mit leichten gelben Farbnuancen, aber ansonsten wirken diese durch die blau Töne doch recht dunkel und düster, was dem Ganzen einen geheimnisvollen Touch gibt. Die Zeichnungen und Illustrationen setzen das Ganze sehr gut um und veranschaulichen es sehr gut. Auch die Comic-Szenen werden sehr gut erfasst. Die Mischung aus Geschichte und Comic wurde gut gewählt.

Die Geschichte in sich ist spannend und fesselnd umgesetzt und sehr gern folgt man den Geschehnissen und Charakteren. Ich wurde hier sehr gut unterhalten und mir hat die Geschichte und auch die Gestaltung und Gliederung sehr gut gefallen.

Fazit:

Spannende und fesselnde Diebesgeschichte mit einem Mix aus Erzählung und Comicelementen, die geschickt miteinander verwoben wurden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R.

Rezensionen von cosmea:

Die Elefanteninvasion

Das Geschenk von Gaea Schoeters

In Gaea Schoeters neuem Roman “Das Geschenk“ tauchen in Berlin plötzlich Elefanten auf, und es werden schnell immer mehr. Es stellt sich heraus, dass der Präsident von Botswana den Deutschen 20 000 Elefanten zum Geschenk macht, nachdem die deutsche Regierung ein Gesetz beschlossen hat, das die Einfuhr von Jagdtrophäen verbietet.

Dadurch verlieren zahllose Menschen in Botswana ihre Existenzgrundlage. Die Deutschen dürfen die geschützte Art nicht einfach beseitigen, sondern müssen den Elefanten die besten Lebensbedingungen bieten. Mit diesem Geschenk will der Präsident verdeutlichen, dass sich die Afrikaner von den Europäern nichts mehr vorschreiben lassen. Wir leben schließlich nicht mehr in der Kolonialzeit. Schon bald gibt es große Probleme. Die Elefanten gefährden sich selbst und die Menschen im Straßenverkehr, sie fressen Gärten und Parkanlagen kahl und hinterlassen überall ihre Exkremente. Die Regierung unter Bundeskanzler Hans Christian Winkler gerät in die Krise, die den Rechten unter dem Politiker Fuchs immer bessere Umfragewerte beschert. Der Kanzler muss sich entscheiden zwischen dem, was er für moralisch richtig hält und dem, was seine eigene politische Zukunft sichert.
Der kurze Roman ist ganz anders als der Vorgänger “Trophäe“, aber er liest sich gut. Es ist eine politische Satire, die aktuelle Probleme anspricht. Zum Beispiel scheint die Invasion der Elefanten ein deutlicher Hinweis auf das Thema Migration und die Flüchtlingsproblematik zu sein. Kann man die Elefanten umverteilen und andere zur Aufnahme verpflichten? Der Leser ist gehalten, über diese Themen nachzudenken, aber auch über den Fortbestand kolonialer Denkmuster lange nach dem Ende der Kolonialzeit. Manches in dieser Geschichte wirkt surreal, zum Beispiel wird nirgendwo erklärt, wie die Elefanten plötzlich nach Deutschland gelangen. Dennoch halte ich Schoeters neuen Roman für sehr lesenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von cosmea

Rezensionen von Sophie H.:

Atmosphärisch dicht

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1) von Ulrika Lagerlöf

1938: Die siebzehnjährige Siv wäre gerne noch weiter zur Schule gegangen, doch ihren Eltern fehlen dafür die finanziellen Mittel. So muss Siv sich als Köchin für Waldarbeiter verdingen, gegen ihren Willen. In den verschneiten Wäldern Schwedens muss sie zehn Waldarbeiter versorgen und das ganz ohne Strom und fließend Wasser.

Was sich für Siv zunächst als das größte Unglück anfühlte, was ihr passieren konnte, wird zu ihrem größten Glück. Sie erkennt, dass sie sich dort im Wald frau fühlt und selber entscheiden kann, wie sie ihre Arbeit gestaltet. Und dann verliebt sie sich noch in einen jungen Sámi.

2022: Eva kehrt nach Djupsele zurück. Hier hat sie große Teile ihrer Kindheit bei ihren Großeltern verbracht, die beide schon lange verstorben sind. Nun kehrt sie dienstlich zurück. Sie soll als PR-Beraterin für ein Forstunternehmen in einem Konflikt mit jungen Menschen, die sich gegen die Abholzung eines Waldes wehren, vermitteln. Für Eva wird diese Reise mehr als nur eine Reise. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und entdeckt dabei ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

Ulrika Lagerlöf hat die Geschichte auf zwei Zeitebenen angelegt, die sich im Buch immer abwechseln. Ich konnte mich in beide Zeiten schnell reindenken und -fühlen, was nicht zuletzt an der tollen Schreibweise der Autorin liegt. Sie hat die Gabe, so atmosphärisch dicht zu schreiben, dass man die Moltebeeren zu schmecken scheint. Noch dazu habe ich sehr viel über die Sámi und über das Leben der Kocka, der Köchin der Waldarbeiter, erfahren. Ein toller Sommerroman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich fiebere schon Band 2 entgegen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sophie H.

Rezensionen von Lilaslesewelt:

nett

183 Pinguine. Das große Tier-Such-Buch von Stéphane Frattini; Édouard Manceau

Das große Tier-Suchbuch mit Sachinformationen überzeugt durch sein liebevoll gestaltetes Design und eine abwechslungsreiche Aufmachung. Auf jeder Doppelseite wird eine Tierart vorgestellt, kombiniert mit kurzen informativen Texten und unterhaltsam gestalteten Suchaufgaben.

Die Aufgaben fördern genaues Hinschauen und machen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsenen Spaß.

Besonders gelungen sind di witzigen Namen der Tiere und die detailreichen Szenen. Ob im Dschungel, in der Wüste oder im Ozean, überall gibt es allerlei Details zu entdecken. Dabei unterstützt das Buch spielerisch das Verständnis von Menge und Größenunterschiede zwischen den Tieren darzustellen.

Ich denke das Buch ist etwas für die ganze Familie und durchaus auch schon für Vorschulkinder geeignet. Wir hatten jedenfalls alle viel Spaß beim Lesen und Entdecken und entdecken immer wieder neue Details.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lilaslesewelt

Rezensionen von Michaela:

Melodisch und poetisch

Die Geschichte des Klangs von Ben Shattuck

In 'Die Geschichte des Klangs' erzählt Ben Shattuck in einer wahnsinnig ruhigen, melodischen und poetischen Sprache von der Liebe zwischen Lionel und David, welche nur einen Sommer währt und von Anni und Henry, welche Jahre später beim Entrümpeln auf die Wachszylinder stoßen, die in diesem Sommer voller Liebe entstanden sind.

Ein Werk, welches auf wenigen Seiten tiefe Einblicke gibt, viel sagt, zum Nachdenken anregt und einfach schön ist. Ich bin eingetaucht und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war fast ein bisschen traurig, dass ich Lionel und Anni nicht noch weiter begleiten darf. Dennoch ist das Erzählte rund, mit viel Tiefgang ohne unnötige Ausschweifungen. Ein sehr starkes Buch, welches nachwirkt und durchaus die Frage aufwirft, was wäre, wenn man an dem ein oder anderen Punkt im Leben anders entschieden hätte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Michaela

Rezensionen von Claudia R.:

spannende Dilogie

Tinte, Staub und Schatten: Das Herz des Labyrinths. Das große Finale der Bücherlabyrinth-Dilogie . Fantasy-Abenteuergeschichte von Alina Metz

Klappentext / Inhalt:

Rache , Staubmagie und das Geheimnis des unterirdischen Bücherlabyrinths

Minnas ältere Schwester Lotte ist vor Jahren vom Schlund des Bücherlabyrinths verschlungen worden. Ihre Mutter will sie zurückholen und an den Schuldigen Rache nehmen. Dafür hat sie einen der drei Patrone des Labyrinths – Staub – unter ihre Kontrolle gebracht und sucht nun das Herz des unterirdischen Labyrinths.

Doch ihr Vorhaben droht eine zerstörerische Macht zu wecken, die an diesem sagenumwobenen Ort schlummert. Minna und ihre Freunde folgen ihr auf diesen gefährlichen Pfaden, und in Minna brennt die Frage:

Ist etwas von der liebevollen Mutter geblieben, die sie als kleines Mädchen kannte?

»Tinte, Staub und Schatten – Das Herz des Labyrinths« ist das spannende Finale der abenteuerlichen Dilogie über Rache, Verrat und Zusammenhalt.

Kinderbuch ab 11: eine atmosphärische Abenteuergeschichte, die in einem unterirdischen Bücherlabyrinth voller Gefahren und Geheimnisse spielt
Freundschaft & Zusammenhalt: eine starke Heldin und liebenswerte Mitstreiter auf der Suche nach verlorenen Wahrheiten
Eine Liebeserklärung an Bücher – mit literarischen Anspielungen und humorvollen Zitaten
Das Kinderbuchdebüt von PAN-Stipendiatin Alina Metz
Ein Ort voller Magie, Tinte und Fabelwesen

Cover:

Das Cover wirkt düster, spannend und geheimnisvoll. Ein Mädchen mit roten Haaren ist hier erkennbar und steht im Zentrum des Geschehens. Das Drumherum ist angedeutet und bei genauerer Betrachtung kann man mehr und mehr entdecken. Optische Ähnlichkeiten zum Cover des ersten Bandes sind hier erkennbar und ein Wiedererkennungseffekt nicht zu leugnen. Es verspricht auf jeden Fall Spannung und Abenteuer und die Neugier wird so auf jeden Fall geweckt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Dilogie und ich würde hier ein Lesen in Reihenfolge auf jeden Fall empfehlen, um die Zusammenhänge und auch die Entwicklungen greifen zu können. Es schließt direkt an und man kommt schnell wieder in Geschehnisse und Charaktere hinein.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd und lässt sich leicht und flüssig lesen. In Charaktere und Hintergründe findet man sich sehr gut hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Gestaltung und Gliederung ist sehr schön gewählt. Die kleinen Verzierungen an den Enden geben dem Ganzen etwas nobles und auch die Schriftrollen und Symbolik an den Anfängen und Enden ist passend und schön gewählt. Die Anfänge sind gut hervorgehoben und dadurch gut erkennbar. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Die innere Gestaltung ist wunderschön und auch das Einfügen aus anderen Büchern und Medien mit Zitaten ist gut gelungen und klasse umgesetzt.

Die Geschichte ist geheimnisvoll und spannend und gern folgt man dem Ganzen bis zum Schluss. Ein wundervolle Dilogie mit einer gewissen Tiefe und magischem Flair. Geheimnisse, Lügen, aber auch Herausforderungen und Wahrheiten spielen hier eine Rolle und es gilt den Pfad bei der Suche in der magischen Bücherwelt nicht zu verlieren und für was sich das Kämpfen wirklich lohnt?!. Seid ihr gewappnet für dieses Abenteuer?

Ich fand es super spannend und unterhaltsam und es lies sich sehr locker und kurzweilig lesen. Ein tolles Fantasyabenteuer für alle Fans ab ca. 10 Jahren.

Fazit:

Düstere und geheimnisvolle Fortsetzung, der Dilogie, welche unterhaltsam, spannend und mit gewisser Tiefe, das Ganze zu Ende führt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R.

Rezensionen von Lila:

abwechslungsreich

Just for the Summer von Abby Jimenez

Das Buch Just for the summer habe ich als Hörbuch gehört. Es hat ich vor allem durch sein wunderschönes Cover angesprochen. Die Farben passen perfekt zu einer sommerlichen Lektüre und landen direkt zum Lesen ein. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, vor allem die Familiengeschichten, die im Hintergrund erzählt werden.

Besonders gegen Ende, als man mehr über Emma und ihre Vergangenheit erfährt, wurde es richtig spannend und hat mich berührt.

Das Hörbuch wurde mit sehr angenehmen Stimmen vertont, was das Ganze nochmal aufgewertet hat. Was mir dabei wichtig war, ist dass die Familiengeschichten zwar tragisch, aber durchaus realistisch waren. Dadurch war nicht alles perfekt, was das Ganze rund um die beiden Turteltauben glaubwürdiger gemacht hat.

Allerdings fand ich die Liebesgeschichte leider ziemlich vorhersehbar und etwas flach. Das hat mich manchmal etwas gestört. Außerdem gab es einige Stellen, die sich meiner Meinung nach zu oft wiederholt haben. Trotzdem war das Buch eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Das Ende hat mir besonders gut gefallen und hat die Geschichte schön abgerundet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lila

Rezensionen von Ameland:

Zurück zu den Wurzeln

Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Nach dem Tod seines Vaters kehrt der Geschichtsprofessor und Historiker Yann zurück in seine Heimatstadt. Nach der Trennung von seiner Frau und dem Umzug des Sohnes nach Deutschland hält ihn nichts mehr in Paris. Er beschließt ein Sabbatical zu nehmen. Bei seiner Rückkehr nach St. Malo merkt er erst wie sehr er das Meer vermisst hat.

Yann hat nie Interesse an der Familiengeschichte und dem seit Generationen im Familienbesitz befindlichen Unternehmen gezeigt. Umso verwunderlicher ist es, mit welchem Enthusiasmus er die seit Jahrzehnten aufbewahrten Unterlagen im Haus durchsieht und die Vergangenheit aufrollt.

Ich habe mich lange schwer mit diesem Familienroman getan. Zu Beginn waren es die vielen unterschiedlichen Personen, die ich aber mit Hilfe des im Anhang befindlichen Stammbaums nach und nach zuordnen und auseinanderhalten konnte. Im weiteren Verlauf fand ich die Konstruktionsbeschreibungen und Fachbegriffe aus dem Schiffsbau ziemlich ermüdend. Zu meinem Glück gab es immer wieder in kursiver Schrift eingefügte interessante Passagen aus der Vergangenheit. Diese wurden aus Sicht unterschiedlicher Personen erzählt. Richtig fesseln konnte mich das Buch erst ungefähr im letzten Drittel.

Hélène Gestern schreibt sehr detailliert und bildhaft. Mir haben besonders die stimmungsvollen Beschreibungen der Insel Cézembre und des Meeres gefallen.

Ein ruhiger Familienroman, der von Liebe, Trauer, Verlust Betrug, Schuld und Versöhnung erzählt und der heilenden Kraft des Meeres.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ameland

Rezensionen von Lilaslesewelt:

Abwechslungsreich

Just for the Summer von Abby Jimenez

Das Buch Just for the summer habe ich als Hörbuch gehört. Es hat ich vor allem durch sein wunderschönes Cover angesprochen. Die Farben passen perfekt zu einer sommerlichen Lektüre und landen direkt zum Lesen ein. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, vor allem die Familiengeschichten, die im Hintergrund erzählt werden.

Besonders gegen Ende, als man mehr über Emma und ihre Vergangenheit erfährt, wurde es richtig spannend und hat mich berührt.

Das Hörbuch wurde mit sehr angenehmen Stimmen vertont, was das Ganze nochmal aufgewertet hat. Was mir dabei wichtig war, ist dass die Familiengeschichten zwar tragisch, aber durchaus realistisch waren. Dadurch war nicht alles perfekt, was das Ganze rund um die beiden Turteltauben glaubwürdiger gemacht hat.

Allerdings fand ich die Liebesgeschichte leider ziemlich vorhersehbar und etwas flach. Das hat mich manchmal etwas gestört. Außerdem gab es einige Stellen, die sich meiner Meinung nach zu oft wiederholt haben. Trotzdem war das Buch eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Das Ende hat mir besonders gut gefallen und hat die Geschichte schön abgerundet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lilaslesewelt