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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

Zwei Leben

Gleich als ich den Klappentext gelesen habe war ich auf diese Geschichte mehr als gespannt und wollte unbedingt mehr darüber erfahren. Ich wurde auch wirklich gut von der Handlung unterhalten, lediglich die Auflösung und das Ende fand ich ein wenig schwach.

Die Geschichte dreht sich um Toni, die eines Morgens nicht wie gewohnt neben ihrem langjährigen Freund aufwacht, in ihrer kleinen Altbauwohnung, weil die Dielen knarren und die Nachbarn viel zu laut sind.

Nein. Zu ihrer Verwunderung befindet sie sich in einer großzügig geschnittenen Wohnung. Alles hell, ordentlich, teuer eingerichtet. Und der Blick aus dem Fenster? Seltsam vertraut. Antonia versteht: Sie ist wieder in dem Dorf ihrer Kindheit. Nach und nach erfährt sie, dass sie hier ein beschauliches Leben führt, bürgerlich geordnet, mit Auto vor der Tür, Schwiegermutter nebenan und Kind auf dem Schoß. Kind auf dem Schoß? Antonia kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ist das etwa ihr Baby? Und der Vater dazu? Offenbar ihre erste große Liebe – ein Mann, den sie nie ganz vergessen konnte.

Ich habe gut in die Geschichte reingefunden, der Schreibstil ist locker und leicht und ich konnte mich deshalb ganz auf die Geschichte konzenrieren und darin eintauchen. Bildhaft wird von zwei ganz unterschiedlichen Paralellwelten erzählt, einmal an der Seite ihres Freundes, in der Toni mehr Freiheiten erlebt, aber eben auch einen unerfüllten Kinderwunsch hat, andererseits das Leben als Mutter mit einem Baby, viel Stress und wenig Zeit für Freiheit und eigene Interessen. Die Geschichte wird mitreißend erzählt, sodass ich in jeder freien Minute weiterhören wollte. Dennoch hat das Buch für mich nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht. Einmal weil ich das Leben der Toni ohne Kinder noch etwas glamouröser und freiheitlicher erwartet hatte und nicht von dem immer unerfüllten Wunsch eines Kindes abgelenkt, und zudem hatte ich auf eine Auflösung gehofft warum sie plötzlich in ihrem zweiten Leben aufwacht. Auch das Ende war etwas abrupt und konnte mich nicht ganz begeistern.

Die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme, die mich immer unterhalten und mitgerissen hat. Lebendig hat sie das Hörbuch vorgelesen und hat die Figuren darin lebendig werden lassen.

Fazit: Mitreißende und interessante Geschichte, aber ohne Auflösung und mit etwas abruptem Ende.

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Rezensionen von DoraLupin:

Wirklich toll geschrieben

Der verschwundene Buchladen von Evie Woods

Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar: Dieses Buch muss ich auf jeden Fall lesen. Und ich muss sagen, dass ich von der Handlung so mitgerissen wurde, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte.

Inhaltlich waren Opaline, Martha und Henry´zu lange nur Nebenfiguren in ihrem eigenen Leben.

Doch als diese drei ahnungslosen Fremden einen mysteriösen, verschwundenen Buchladen entdecken, wird alles anders. Dieser magische Ort zieht sie in ihren Bann und lässt sie erkennen, dass ihre eigenen Geschichten genauso außergewöhnlich sind wie die auf den Seiten ihrer geliebten Bücher. Während sie Geheimnisse lüften, tauchen sie in eine Welt voller Wunder ein, in der nichts so ist, wie es scheint.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir absolut gut. Er ist leicht und schön bildlich zu lesen. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben und ich habe sehr gerne mit ihnen mitgefiebert und sie auf ihrem Weg begleitet. Langweilig wurde es bei dem Buch nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Handlung erzählt und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf, die ich so nicht erwartet hätte. Ich wurde auf jeden Fall unglaublich gut von dem Roman unterhalten und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Auf nach Norwegen

Das Polarlichtcafé von Christine Kabus

Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Charakteren, die mich mit ihren Geschichten fesseln können. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Vorallem Norwegen und die Hurtigruten haben es meinem Mann angetan und er möchte unbedingt einmal mit einem der Postschiffe fahren, mich reizt das natürlich auch und deshalb habe ich schnell die Gelegenheit ergriffen zumindest in Buchform nach Norwegen zu reisen.

Die Geschichte handelt von Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, diese entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt.

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch bildlich. Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven, was ich interessant finde, da man die Charaktere so besser kennenlernt und sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann. Ausser Jule in der Gegenwart und Janne in der Vergangenheit, erzählt auch Jules Opa anhand von Reisetagebüchern seine Sicht der Dinge zur Zeit der DDR. Ich fand es eine sehr schöne Idee, dass man die Reise praktisch zu verschiedenen Zeiten miterleben kann und man erhält deshalb auch allerlei Eindrücke von Norwegen in der Zeit damals und in der Zeit von heute. Teilweise gab es ein paar langatmige Passagen, vor allem in der Mitte des Buches, dies hätte noch ein wenig gestrafft werden dürfen um mitreißender zu sein. Dafür fand ich beide Protagonistinnen auf ihre Art sympathisch und ich habe gerne diese Reise mit ihnen erlebt. Dabei fand ich den Erzählstrang um Janne etwas spannender und mitreißender als den von Jule.

Das Buch macht auf jeden Fall Lust selbst einmal nach Norwegen zu Reisen und an Bord der Hurtigruten zu gehen. Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und vergebe deshalb auch 4 Sterne.

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Rezensionen von tonton:

Wunderschöne Quatschgeschichten; Mein Vierjähriger hat viel gelacht

Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer von Markus Hennig

Wer schräge, fantasievolle Geschichten mag, wird dieses Buch lieben! Der Waschbär backt Aufläufe mit Kartoffeln und Fahrradklingeln (knusprig!), isst versehentlich eine Gummistiefel, baut Rennautos aus alten Dingen für einen Wettbewerb, und erlebt weitere verrückte Abenteuer mit seinen Freunden.

Die Geschichten haben keine eigentliche Moral, zeigen aber immer wieder die wunderbare Freundschaft, die unter den Tieren herrscht. 

Das Buch enthält sieben Geschichten. Zwischen jeweils zwei Geschichten gibt es immer eine Doppelseitige Vorstellung eines Ortes im Park in dem Waschbär Willi wohnt. Am Anfang des Buches findet sich außerdem eine Karte des Parks, und alle Figuren werden vorgestellt. 

Meine Kinder fanden das Buch superwitzig. Interessanterweise hat mein Vierjähriger sogar mehr gelacht als sein großer Bruder (7).

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Rezensionen von mybookiverse:

gemütliche Herbststimmung

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate von Stefanie Neeb

Auf Copenhagen Cinnamon habe ich mich schon sehr gefreut, vor allem weil es eine tolle Herbststimmung mitbringt. Und da hat es mich auf keinen Fall enttäuscht! Das Setting und die Atmosphäre im herbstlichen Kopenhagen sind toll umgesetzt. Am liebsten hätte ich mit im Café gesessen, Pumpkin Spice Latte getrunken und dieses Buch dort gelesen.

Der Handlungsverlauf hat mir gut gefallen. Es ist cozy aber auch ein bisschen spannend und man leidet so sehr mit den Charakteren mit, denn die Autorin schafft es einen mit ihrem bildlichen Schreibstil immer ganz nah am Geschehen mitzunehmen.
Die Charaktere sind authentisch umgesetzt. Man lernt Jonna und Mads wirklich gut mit all ihren Stärken und Herausforderungen kennen und die Autorin geht dabei gut in die Tiefe, sodass die Handlungen nachvollziehbar sind. Allerdings gibt es ein kleines Aber, was für mich die cozy Herbststimmung immer mit einem bitteren Beigeschmack versehen hat und daher gibt es nur 4 Sterne. Und das war die Hintergrundgeschichte von Mads. Die Details möchte ich nicht verraten, aber ich fand das alles ein bisschen drüber und auch zu viel für ein eigentlich so gemütliches Setting. Um etwas Drama einzubauen hätte der Vorfall nicht so extrem sein müssen, jedenfalls meiner Meinung nach. Aber trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen!

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Rezensionen von LeserinLu :

Schonungslos und einfühlsam

Der Absturz von Édouard Louis

Auch wenn es eigentlich der Abschluss von Louis’ Familienzyklus ist, habe ich Der Absturz als erstes Buch des Autors gelesen – und es hat wunderbar für sich allein funktioniert. Im Zentrum steht der frühe Tod seines Bruders: ein tragischer Träumer, der sich nach einem größeren Leben sehnt, nach Erfolg, Liebe, Anerkennung – und der in der Realität von Armut, Alkoholismus und Gewalt gefangen bleibt.

Schließlich stirbt er daran und Louis muss sich mit seinen Gefühlen dazu auseinandersetzen.

Der Autor zeichnet ein schonungsloses und zugleich erstaunlich einfühlsames Porträt. Besonders beeindruckt hat mich sein reflektierender Stil: Jeder Satz sitzt, nüchtern und präzise, gleichzeitig berührend. Auch die Übersetzerin Sonja Finck hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Spannend fand ich auch die Art, wie Louis seinen Umgang mit dem Tod des Bruders und dessen Leben beschreibt – abgeklärt, fast kühl, aber immer mit einem Blick auf die eigenen Gefühle und Reaktionen.

Trotz der schweren Themen liest sich das Buch deshalb überraschend flüssig. Die reflektierte Auseinandersetzung mit Armut, Gewalt, Alkoholismus und Tod war für mich sehr bereichernd und insgesamt ein starkes Leseerlebnis – das war sicher nicht mein letztes Buch von Édouard Louis.

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Rezensionen von Kwinsu:

Entzückende Details und nette Geschichte!

Huhu und Momo - Für dich trau ich mich! von Smriti Halls

Huhu und Momo ist wirklich ein ganz entzückendes Kinderbuch!
Ich habe es mit meiner vierjährigen Nichte gelesen und sie war wirklich sehr begeistert! Besonders von den vielen kleinen Details, die Fliegenpilze, die Glühwürmchen, die vielen süßen Wohndetails, die lustigen Schlappen und die Zipfelmütze - meine Nichte amüsiert sich prächtig und entdeckt immer wieder Neues, das sie in Begeisterung versetzt.

Die Geschichte ist sehr nett: die Eule Huhu ist am Liebsten bei sich zuhause, verlässt ihre Baumhöhle nur sehr ungern - aber sie fühlt sich einsam. Schließlich schließt sie mit der Maus Momo Freundschaft, sie besucht Huhu jeden Tag und sie verbringen gemütliche Stunden zusammen. Als Momo aber eines Abends fort bleibt, macht sich Huhu Sorgen - und überwindet schließlich ihre Draußen-Angst, um ihrer Freundin zu Hilfe zu eilen.

Die kurzen Texte sind in Reimform getextet, die zeitweise etwas holprig zu lesen sind, aber je öfter man den Text liest, desto einfacher fällt es, in den Flow des Gereimten hinein zu kommen. Aus rein subjektiver Erfahrung mit meiner Nichte würde ich sagen, dass die Geschichte hier aber gar nicht so im Vordergrund steht, sondern eher die schönen Illustrationen, die immer wieder Neues entdecken lassen. Das ist bei anderen Kindern sicher anders, ich persönlich finde die Story mit der Moral "über den eigenen Schatten springen, um anderen zu helfen" sehr gelungen. Ich finde das Buch sehr altersentsprechend und kann es allen empfehlen, die gerne mit Kindern auf eine visuelle Entdeckungsreise gehen!

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Rezensionen von Lealein1906:

Gute-Laune-Buch mit viel fürs Herz

Neuanfang in Notting Hill von Norie Clarke

"Neuanfang in Notting Hill" hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Gute-Laune-Buch mit ernsten Seiten und einfach einem sehr schönen Plot. Dafür gebe ich gerne 5 Sterne.
Es ist ein wunderbares Experiment, das in dem Buch beschrieben wird: Jess geht offline, während die 80-jährige Joan die Welt es Internets entdeckt.

Kombiniert wird das Ganze mit einem vom Aus bedrohten alten Kino, einer fast vergessenen Liebesgeschichte und einer aufkeimenden Liebe. Ein toller Mix, der mich von Anfang an überzeugt und auch nicht enttäuscht hat.
Der Schreibstil ist locker leicht, sodass die Seiten schnell ausgelesen sind. Die Perspektive wechselt zwischen Jess und Joan hinterher, sodass man die Gefühlswelt, Sorgen und Ängste, aber auch Glück und Freude von beiden miterlebt. Außerdem werden noch Briefe eingestreut, auch ein schönes Element.
In Jess und Joan habe ich mich sofort verliebt, sie sind tolle Menschen, auch wenn sie manches noch über sich lernen müssen. Die beiden in einer Wohngemeinschaft sind einfach toll. Ich habe das Buch und die Geschichte sehr genossen und kann es nur herzlich weiterempfehlen.

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Rezensionen von Petra Sch.:

unerklärliche Morde im Prater des historischen Wiens

Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch

4,5 Sterne

Wien, 1896: Beim Zaubertrick "Die zersägte Jungfrau" stirbt die Assistentin im Ronacher Theater und auch im Wiener Wurstelprater wird eine junge Angestellte tot aufgefunden.
Bei den Recherchen stellt sich heraus, dass seit März, als der Prater geöffnet hat, noch weitere drei junge Frauen verschwunden sind.

Hängen die Fälle zusammen?

Dies ist der 4. Band der Reihe um Totengräber Augustin Rothmayer und Inspektor Leopold von Herzfeldt. Der Fall ist in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
Es ist toll, wieder ins historische Wien zu reisen und die alten Bekannten zu treffen: den kauzigen Totengräber Augustin Rothmayer, sein Mündel, die junge Waise Anna, die clevere ehemalige Polizeifotografin Julia Wolf, die nun für eine große Zeitung arbeitet, und ihre gehörlose Tochter Sisi, und natürlich Inspektor Leopold von Herzfeldt, der "Piefke".
In diesem Buch waren eigentlich Julia und Anna für mich die Hauptfiguren, denn sie haben mit viel Mut, Gewieftheit und auch Sturheit auf eigene Faust ermittelt, sind sympathisch und empathisch, und versuchen anderen zu helfen - ich mag beide einfach sehr gerne!
Und mit Julia fiebert man besonders mit, denn sie gerät in Gefahr, als sie eine Anstellung im Prater annimmt und dort herumschnüffelt.
Natürlich habe ich auch den kauzigen Totengräber ins Herz geschlossen, auch wenn er manchmal wirklich sehr muffelig ist, besonders Anna gegenüber. Denn nun wird er auch mit der Pubertät und erster Verliebtheit konfrontiert.
Der Fall selbst ist komplex und man rätselt mit Leopold mit, warum die toten Frauen verkleidet waren, und ob bzw. wie das mit der verunfallten Assistentin zusammenhängt. Allerdings war mir ziemlich schnell klar, wer der Täter bzw. der Drahtzieher war, was dem weiteren Lesevergnügen jedoch keinerlei Abbruch tat.

Ich fand besonders spannend und interessant, so viel über das Leben in Wien aus vergangenen Zeiten zu lesen - und besonders die Unterschiede zur Gegenwart.
Das Fußballspiel war noch recht neu, und auch die bewegten Bilder des Kinematographen, die die Menschen in Scharen angelockt haben. Unvorstellbar, dass bei der ersten Vorführung der Brüder Lumière die Menschen schreiend aus dem Saal geflohen sind. Spannend und interessant waren auch die technischen Details dazu verpackt.

Ich fand das Leben im Prater ziemlich düster; aber auch aktuell ist es für mich eine unverständliche eigene Welt, auch wenn man als Gast gute Unterhaltung dort findet!
Das Riesenrad wurde 1896, als die Geschichte spielt, erst gebaut, den Calafati gibt es in dieser Art nicht mehr (ich kann aber gut nachvollziehen, dass alle Kinder davor Angst hatten) und natürlich waren auch die Unterhaltungsbetriebe ganz anders als heutzutage. Besonders das "Venedig in Wien" hätte ich gerne gesehen!
Lustig fand ich, dass Augustin Rothmayer den Bewegtfilm als nicht zukunftsträchtig sah ;)

Am Ende gibt es wieder ein - für nicht-österreichische Leser - hilfreiches Glossar; das letzte vorgestellte Wort ist ein Highlight (es kommt übrigens insgesamt 5x in der Geschichte vor ;)


Fazit:
Im 4. Teil der Reihe begeben wir uns mit Inspektor Leopold von Herzfeldt und dem Totengräber Augustin Rothmayer in die Welt des Praters - der schon damals eine eigene Welt war. Ich fand es diesmal ziemlich düster.

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Rezensionen von Lealein1906:

Tolles Setting

A Dance of Lies von Brittney Arena

Ich muss zugeben, dass es mir am Ende doch nicht so einfach war, dieses Buch zu bewerten, wie ich am Anfang gedacht habe. Denn am Anfang bin ich fest davon ausgegangen, dass das ein Fünf-Sterne-Buch wird. Dem war am Ende leider nicht so, ich habe zwischen drei und vier Sternen geschwankt, am Ende gibt das Setting und die Aufmachung des Buches den Ausschlag für die höhere Sternezahl.

Die Aufmachung ist wirklich wunderbar, das Buch mit Farbschnitt, dem tollen Cover, selbst ohne Umschlaghülle ist es noch wunderschön. Im Inneren geht es weiter mit einem tollen Einband und einer Karte.
Der Anfang des Buchs war auch sehr fesselnd. Man taucht sofort in die Welt vom Kronenbund ein und Vasalies Schicksal, die aus dem Gefängnis entlassen wird, um eine tanzende Spionin zu werden, an einem Ort voller Intrigen und falschem Spiel, aber auch Liebe und Freundschaft.
Der Schreibstil hat mir wunderbar gefallen, gerade im ersten Abschnitt versteht es die Autorin wunderbar, die Szenerie darzustellen, die wunderbaren Orte, die mit wunderschönen Details beschrieben werden. Und dann die Beschreibung der Tänze, die man dann auch direkt vor dem inneren Auge sieht.
Leider konnte mich die Geschichte im Fortlauf nicht ganz überzeugen, sie wird am Ende doch etwas verworren, man weiß nicht, wo alles hinführen soll, bis die Seiten immer weniger werden und das Buch leider nicht abschließend beendet wird. Trotzdem würde ich die Fortsetzung noch lesen, weil einem die Personen schon auch ans Herz wachsen.
Zusammenfassend: ein toller Fantasyroman mit tollem Setting und einer guten Story, die vielleicht am Ende ein bisschen besser auserzählt hätte werden können.

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