Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Entzückende und poetische Geschichten mit sehr schönen Illustrationen
So viele Farben hat meine Liebe von Isabel Otter
Dieses Buch ist von der ersten Seite an ein richtig schöner Hingucker. Ich mag ja Füchse allgemein sehr gerne, daher bin ich sehr begeistert von den Illustrationen.
Isabel Otter hat die Farben der Natur in ihrem Buch beschrieben. Da zeigt der große Fuchs dem kleinen Fuchs die roten Mohnblumen, die bunten Farben seiner Liebe, und das gelbe Sonnenlicht.
Die Geschichten klingen wie Poesie und die dazugehörigen Bilder passen wunderbar dazu.
Einerseits lernen die Kinder die Farben kennen, andererseits ist die fürsorgliche Liebe des großen Fuchses sehr berührend. Die Illustrationen von Anna Simeone sind schön bunt gestaltet und wirken lebendig.
Mir gefällt dieses schöne Bilderbuch sehr gut. Der Schreibstil ist leicht verständlich, die Texte passen sehr gut zu den Bildern. Kleine Kinder lieben sowohl Füchse, als auch bunte Bilder und schöne Geschichten. Daher möchte ich das Buch sehr gerne weiterempfehlen.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Liebevolle und ermutigende Erinnerungen an Gottes Liebe
Denk daran, ich hab dich lieb von Max Lucado
Max Lucado ist einer meiner Lieblingsautoren. Er schreibt mit viel Wissen und Liebe zum Detail. Ich habe auch schon mehrere Kinderbücher gemeinsam mit meinen Kindern von ihm gelesen, und er weiß wie man die Aufmerksamkeit der kleinen Zuhörer bekommt.
In diesem Buch geht es um die Liebe und Fürsorge Gottes.
Die Seiten sind wunderschön gestaltet. Sie zeigen eine Bären-Mama mit ihrem Jungen in der Natur, auf dem Spielplatz und in verschiedenen Alltagssituationen. Dazu gibt es nicht sehr viele, aber perfekt abgestimmte Zeilen mit der Erinnerung an die Liebe Gottes.
Wunderbar finde ich auch die Botschaft, dass es okay ist, auch mal schlechtere Tage zu haben. Auch, dass Gott alles über uns weiß, und uns dennoch liebt finde ich sehr wichtig und wertvoll.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin gerne mit dem kleinen Bären und seiner Mama durch ihren Alltag gegangen. Alle Botschaften sind kurz und ideal geeignet um den Kleinsten gut in Erinnerung zu bleiben.
Rezensionen von Stern567:
Geheimnisvoll!
Aliya und der Silberexpress (Die Schule der Zeitreisenden 2) von Laila Rifaat
"Aliya und der Silberexpress" von der Autorin Laila Rifaat ist die spannende Fortsetzung der Geschichte von Hauptfigur Aliya, die im ersten Band der Reihe erfahren hat, dass sie aus einer Familie von Zeitreisenden stammt. Ihre Reise durch die verschiedenen Zeitepochen geht nun weiter. Auch der dunkle Magier Dorian Darke ist erneut mit von der Partie und treibt seine dunklen Machenschaften.
Diesmal befindet sich Aliya auf dem Silberexpress, einem Zug, der durch die Zeit reist. Als jedoch plötzlich ein Fahrgast tot aufgefunden wird, beginnt ein neues, spannendes Abenteuer für unsere Protagonistin. Die Story ist wundervoll erzählt und man kann sich super in die mysteriöse, spannende Geschichte hineinversetzen. Hierbei bildet Aliya mit ihrer natürlichen Art und Weise eine tolle Hauptrolle für unsere jungen Leser. Ein ganz tolles Buch für Kinder und Jugendliche, die Fabelwesen und Geheimnisvolles mögen!
Rezensionen von ingri:
5,0 von 5 Sternen humorvoller Krimi mit einem etwas anderen Ermittler
Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo
Mads Madsen in Trauerredner und hat somit in seinem täglichen Leben viel mit dem Tod zu tun, noch mal mehr, weil sein bester Freund Bestatter ist. Nun wird sein bester Freund aus Kindheitstagen, Patrick, bei einem Unfall getötet und Mads gebeten die Trauerrede zu halten. Gleichzeitig sieht er sich mit ungewöhnlichen Vorfällen konfrontiert- eine sinnlose SMS an seine Nummer, ein Brief, der nur aus einem leeren Blatt besteht.
Besonders hervorzuheben an diesem Buch sind die herrlich skurrilen und speziellen Charaktere. Ein immer schick gekleideter Trauerredner, der meint nun ermitteln zu können. Ausgestattet mit viel Empathie und vielleicht auch einem gewissen Hang zur Selbstüberschätzung. Hals über Kopf stürzt er sich in die Ermittlung. Sein Vater, ein alter Herr, der meint sein Begräbnis vorneweg proben zu müssen. Hauptkommissarin Luise Mills, die immer schlecht gelaunt ist und Mads für einen Spinner hält. Weiters noch so viele andere Figuren, die sagen wir mal speziell gezeichnet sind.
Die Geschichte lebt von viel Humor, skurrilen Szenen und guten Beschreibungen. Man wird richtig in die Handlung gesaugt und das Kopfkino läuft de facto unweigerlich mit. Ist der Beginn doch leise plätschernd und man rätselt vor allem, warum man sein eigenes Begräbnis proben möchte- landet man schließlich im Strudel der Ereignisse und wechselt von Humor zu angstvollen Kriminalszenen.
Natürlich kommt auch ein gewisser Lokalkolorit vor- so lernt man den hohen Norden um Glücksburg und Flensburg gut kennen. Nicht nur deshalb, vielleicht, aber auch deshalb ist die Geschichte von gewisser Wärme und Tiefgang gekennzeichnet. Neben dem Lösen eines Falles nimmt man, meiner Meinung nach, außerdem eine bisschen eine andere Meinung über Tod, Bestattungen und die Berufe darum herum mit.
Für mich ein definitiv lesenswertes Buch, da schon einmal das Setting ein anderes ist. Denn wann ermittelt schon einmal ein Trauerredner? Es ist eben eine schöne Mischung aus Humor, speziellen Charakteren, und dem Wechsel zwischen Alltagssorgen und Spannung in der Ermittlung, die sehr gelungen ist.
Ich freue mich definitiv schon auf Band zwei der Reihe.
Rezensionen von verhei:
humorvoller Krimi mit einem etwas anderen Ermittler
Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo
Mads Madsen in Trauerredner und hat somit in seinem täglichen Leben viel mit dem Tod zu tun, noch mal mehr, weil sein bester Freund Bestatter ist. Nun wird sein bester Freund aus Kindheitstagen, Patrick, bei einem Unfall getötet und Mads gebeten die Trauerrede zu halten. Gleichzeitig sieht er sich mit ungewöhnlichen Vorfällen konfrontiert- eine sinnlose SMS an seine Nummer, ein Brief, der nur aus einem leeren Blatt besteht.
Besonders hervorzuheben an diesem Buch sind die herrlich skurrilen und speziellen Charaktere. Ein immer schick gekleideter Trauerredner, der meint nun ermitteln zu können. Ausgestattet mit viel Empathie und vielleicht auch einem gewissen Hang zur Selbstüberschätzung. Hals über Kopf stürzt er sich in die Ermittlung. Sein Vater, ein alter Herr, der meint sein Begräbnis vorneweg proben zu müssen. Hauptkommissarin Luise Mills, die immer schlecht gelaunt ist und Mads für einen Spinner hält. Weiters noch so viele andere Figuren, die sagen wir mal speziell gezeichnet sind.
Die Geschichte lebt von viel Humor, skurrilen Szenen und guten Beschreibungen. Man wird richtig in die Handlung gesaugt und das Kopfkino läuft de facto unweigerlich mit. Ist der Beginn doch leise plätschernd und man rätselt vor allem, warum man sein eigenes Begräbnis proben möchte- landet man schließlich im Strudel der Ereignisse und wechselt von Humor zu angstvollen Kriminalszenen.
Natürlich kommt auch ein gewisser Lokalkolorit vor- so lernt man den hohen Norden um Glücksburg und Flensburg gut kennen. Nicht nur deshalb, vielleicht, aber auch deshalb ist die Geschichte von gewisser Wärme und Tiefgang gekennzeichnet. Neben dem Lösen eines Falles nimmt man, meiner Meinung nach, außerdem eine bisschen eine andere Meinung über Tod, Bestattungen und die Berufe darum herum mit.
Für mich ein definitiv lesenswertes Buch, da schon einmal das Setting ein anderes ist. Denn wann ermittelt schon einmal ein Trauerredner? Es ist eben eine schöne Mischung aus Humor, speziellen Charakteren, und dem Wechsel zwischen Alltagssorgen und Spannung in der Ermittlung, die sehr gelungen ist.
Rezensionen von Harakiri:
Herzerwärmend
Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page
Ein Buch im Stil von P.S. Ich liebe dich, nur bekommt Matilda, genannt Tilly, nach dem Tod ihres Mannes jeden Monat ein Buch geschenkt. Diese Bücher bringen Tilly dazu, über ihren Schatten zu springen, Neues zu probieren und ihr über ihre Trauer hinwegzuhelfen. Und dann ist da ja auch noch der sympathische Buchhändler.
Bereits „Im Freibad“ und „Inselheimat“ von der Autorin konnten mich begeistern und so war ich gespannt auf ihr neues Werk. Und sie hat mich nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Natürlich denkt man unwillkürlich an P.S. Ich liebe dich – aber das Buch ist dann für Buchlieberhaber doch etwas ganz Besonderes. Ich habe mir jedenfalls gleich mal das Buch Matilda von Roald Dahl bestellt, weil es Tillys Lieblingsbuch ist.
Pages Charaktere sind wieder sehr gut ausgearbeitet und man kann sich sehr gut in alle hineinversetzen.
Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein wenig mehr über Joes Krankheit, damit man da nicht im Dunkeln tappt. Gerade diese Momente bieten aber auch Anlass zur Traurigkeit im Buch, die vielleicht manche Menschen triggern könnte.
Fazit: „Das Jahr voller Bücher und Wunder“ ist ein Roman, der mich nicht nur berührt, sondern regelrecht umarmt hat.
Rezensionen von Tara:
Was für ein Irrsinn!
Elon & Jeff on Mars von Marc-Uwe Kling
„Elon & Jeff on Mars“ ist ein satirischer Comic des Autors und Buchstabendurcheinanderbringers Marc-Uwe Kling und des Illustrators Bernd Kissel.
Bereits der Titel deutet an, um wen es geht. Aber das tut es natürlich nicht, die Figuren und Ereignisse sind fiktiv und die Protagonisten heißen Elon Dusk - Chef eines Automobilherstellers - und Jeff Jezos - Gründer des weltweit größten Versandhändlers.
Wer die Känguru-Comics kennt, weiß nun bereits Bescheid. Aber Vorkenntnisse aus diesen sind für die Lektüre dieses Comics nicht notwendig.
Die beiden fiktiven Multimilliardäre liefern sich ein Rennen zum Mars, aber eigentlich ist es ganz egal was sie machen und wohin sie wollen, da das Ganze einfach nur irrsinnig ist - irrsinnig abgehoben und irrsinnig komisch. Bei so viel Rivalität und Schadenfreude könnte einem fast das Lachen im Hals stecken bleiben. Könnte, muss aber nicht, man kann sich auch einfach zurücklehnen und darüber schmunzeln.
Abschließend gibt es noch Bonusmaterial, in dem man z.B. erfährt, wie alles begann, Entwürfe verschiedener Cover sieht und einiges mehr.
Da es gerade mal 80 Seiten sind, ist der Comic schnell gelesen. Ich hätte mich gerne noch ein wenig länger über die beiden Multimilliardäre amüsiert.
Rezensionen von Lilli33:
Kopfkino pur!
Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater
Kopfkino pur!
Inhalt:
West Virginia, Anfang 1942, kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbour. June Hudson leitet das luxuriöse Hotel Avalon, umgeben von Bergen und einem mysteriösen süßen Heilwasser. Dieses Heilwasser zieht sich durch das Hotel und durch die ganze Handlung. Als das Avalon von der Regierung verpflichtet wird, dreihundert feindliche Diplomaten bis zu deren Ausreise zu beherbergen, droht das Süßwasser durch all die schlechten Gefühle zu kippen.
Nur June kann es besänftigen, aber der Preis ist hoch …
Meine Meinung:
Ich habe schon einiges von Maggie Stiefvater gelesen, vor allem ihre phantastischen Jugendbuchreihen. Als ich nun auf die Kurzbeschreibung von „Grand Hotel Avalon“, das im September 2025 im S. Fischer Verlag erschien, stieß, suchte ich zunächst vergeblich nach phantastischen Elementen. Aber in Form des mysteriösen Süßwassers, das auf die Gefühle der Menschen reagiert, gibt es sie sehr wohl. Allerdings fehlte mir bis zum Schluss eine genauere Erklärung dazu. Aber gut, man kann es auch einfach als gegeben hinnehmen und die Geschichte trotzdem genießen.
June Hudson ist eine wunderbar charismatische Frau, der die Angestellten ergeben sind, ebenso wie ihre drei Dackel. Ihr Bestreben ist es, nicht nur die Gäste mit Luxus zu verwöhnen, selbst in Kriegszeiten, sondern auch für ihre Angestellten da zu sein. Auch den deutschen, italienischen, ungarischen und japanischen Diplomaten und ihren Familien versucht sie, jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Der Gast ist nun mal König, auch wenn es der Feind ist. Denn hinter jedem steckt einfach ein Mensch. Bei all ihren Anstrengungen bleibt June selbst ein wenig auf der Strecke.
Neben June spielen der FBI-Agent Tucker Minnick und der Hotelbesitzer Edgar Gilfoyle eine Rolle. Zu beiden fühlt June sich hingezogen, doch Pflichtbewusstsein und Loyalität stehen den Wünschen entgegen. Und dann ist da noch die zehnjährige Hannelore, Tochter eines deutschen Diplomaten. Hannelore ist anders, sie spricht nicht, beobachtet aber ihre Umwelt konzentriert. Bei einer Rückkehr nach Deutschland droht ihr eventuell die Euthanasie.
Maggie Stiefvater erzählt hier unaufgeregt eine ganz große Geschichte. Ich liebe ihren leisen, detaillierten, einfach wunderschönen Schreibstil, durch den ich den Protagonist*innen ganz nahe kommen kann. Das Hotel Avalon erstand vor meinem inneren Auge so bildhaft, als ob ich wirklich dort wäre, und auch die ganze Umgebung wird so beschrieben, dass man ein klares Bild vor Augen hat. Es ist eine beeindruckende Kulisse, die ich mir in einer Verfilmung gut vorstellen könnte.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Wow! Was für ein Finale!
Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 3) von Anna Fleck
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war gleichzeitig traurig, dass die Reihe nun zu Ende ist. ????
Schon Band 1 und 2 waren optisch wahre Hingucker, und auch Teil 3 glänzt wieder mit einer wunderschönen Prägung und einem traumhaften Farbschnitt. Optisch gehört die Froststerne-Trilogie für mich auf jeden Fall zu den schönsten Buchreihen der letzten Jahre.
❤️
Aber auch inhaltlich hat mich Anna Fleck wieder vollkommen überzeugt. Sie hat alle Handlungsstränge perfekt zusammengeführt und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ihr atmosphärischer Schreibstil hat es mir leicht gemacht, sofort wieder in die Geschichte einzutauchen.
Elvy wächst in diesem Teil noch einmal über sich hinaus.
Ich konnte ihre Zweifel, ihre Ängste, aber auch ihre große Stärke zu jeder Zeit spüren.
Besonders heftig war für mich die Situation mit dem Frostprinzen, der Eriks Gestalt nutzt, um Elvy zu quälen und zu locken. Diese Spannung zwischen Herzschmerz, Gefahr und Hoffnung hat für viele Gänsehautmomente gesorgt.
Wunderschön war auch das Wiedersehen mit vertrauten Figuren. Meine Lieblinge Tomte Teda und das Eishörnchen haben wieder für tolle Momente gesorgt, und neue Charaktere brachten frischen Wind. Besonders die tiefe Freundschaft zwischen Elvy und Simàja hat mich sehr berührt.
Die Handlung ist durchgehend spannend, voller Magie, Abenteuer und Gefühl. Die Schneekönigin setzt in Sachen Grausamkeit noch einmal alles daran, Elvy und ihre Freunde zu brechen – das sorgt für einen Showdown, der episch und emotional zugleich ist.
Dieses Finale steckt voller unerwarteter Wendungen, Action, Humor und ganz viel Herz. Ich habe jede Seite verschlungen und war komplett in der frostigen Welt gefangen. Anna Fleck schafft es mit ihrer bildhaften Sprache, dass man die Kälte Ymatàjas fast selbst spüren kann.
Mein Fazit:
Ein Abschluss, der meine Erwartungen sogar übertroffen hat! Spannend, gefühlvoll und voller Überraschungen – mit Charakteren, die man einfach lieben muss. Für mich ist die Froststerne-Trilogie ein absolutes Herzenshighlight und eine klare Empfehlung für alle Fantasy- und Romantasy-Fans.
Rezensionen von Nele33:
gute Einblicke
Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende
Mein Name ist Emilia del Valle der Autorin Isabel Allende erzählt die Lebensgeschichte von Emilia, die im 19. Jahrhundert geboren wurde und ein Leben zwischen Journalismus, Umbrüchen und der Suche nach sich selbst verbringt. Mir ist die Autorin von zahlreichen ihrer Bücher bekannt und ihre Bücher haben eine Garantie für eine verwobene und interessante Geschichte.
Emilia ein Kind, eines chilenischen Aristokraten und Molly, einer jungen Frau, die Nonne werden wollte, hatte das Glück, mit einem liebevollen Stiefvater aufzuwachsen, der sie in allem unterstütze. Ihr eigener Vater interessiert sich nicht für Abkömmlinge seiner Liebschaften. Schon früh stellt sich heraus, dass die kleine Emilia ein großes Talent für schriftstellerische Tätigkeiten hat. Sie liest und schreibt leidenschaftlich. Für Frauen war diese Branche zu ihren Lebzeiten nicht so leicht zugänglich und so veröffentlicht sie mit erst 17 Jahren ihren ersten "Roman" unter einem männlichen Pseudonym. Nicht nur dieser ist ein Erfolg, auch die Nachfolgenden kommen bei der Leserschaft gut an. Sie schafft den Weg in Zeitungsredaktion und wird mit einem Kollegen nach Chile entsandt, um über den verheerenden Krieg in diesem Land zu berichten. Ihre Mutter bittet sie, ihrem leiblichen Vater bei dieser Gelegenheit ein Brief zu überbringen.
Wieder einmal schafft es Isabel Allende ein beeindruckendes Bild ihres Heimatlandes zu skizzieren. Nachdem der Nachname del Valle kam schon des Öfteren vor, darum habe ich nach der Bedeutung geschaut:(Der Nachname Del Valle wird in Mexiko oft mit Familien spanischer Abstammung in Verbindung gebracht, die enge Bindungen zu ihrem europäischen Erbe pflegen).
Das Leben von Emilia zeigt auf, wie die Geschlechterrollen beginnen sich etwas aufzulösen und wie es sich im 19. Jahrhundert als Frau lebte.
Insgesamt hat es mir bei der Protagonistin etwas an Tiefe gefehlt, sodass mich ihre Geschichte nicht komplett in ihren Bann ziehen konnte.










