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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katrin:

Einsiedler trifft Sunnyboy

Die Königin der Nacht von Gönni C. Landsmann

Das Cover sprach mich total an. So bunt, so farbenfroh. In "Echt" sieht es sogar noch besser aus, als digital.

Story:

Noa reist nach dem Abi mit seinen Freunden nach Montenegro. Vor ihnen liegen 8 Wochen, Sonne, Strand, Sightseeing und Entspannung, bevor jeder sein Studium beginnt und sich die Wege etwas verlieren.

Er hatte bereits bei der Fahrt etwas Angst, denn er ist Trans. Sein Pass dürfte noch nicht geändert sein, da die Grenzkontrolle schon fast Panik in ihm auslöste, aber sie kamen gut an.

Noa ist eher der Zurückhaltende, schüchterne und in sind gekehrte, daher blieb er in ihrer Unterkunft, wo er ziemlich schnell den Nachbar Elias kennenlernte. Elias ist das totale Gegenteil von Noa, er ist ein Surfer-Sunnyboy, selbstsicher, der immer eine Spruch auf den Lippen hat.

Dennoch kommen sich die beiden sehr rasch näher. Sie verbringen sogar einen Urlaub zusammen, doch dann wurde bekannt, wer Elias ist. Er ist Sohn eines Politikers, der gegen Trans und Queer ist. Noa stellte ihn zur Rede und daraufhin trennten sich ihre Wege.

Durch viele Zufälle liefen sie sich immer wieder über den Weg. Ein letztes Auflodern der Leidenschaft und eine beinahe Aussprache am Strand und dann war er Weg. Elias war abgereist, doch etwas in Noa hatte sich verändert. Trotz des gebrochenen Herzens lebte er weiter und machte alles mit was seine Freunde planten.

Der Urlaub war zu Ende und das Studium begann. Ein neues Leben begann.



Fazit:

Leider hat der Prolog schon sehr viel verraten, daher fand ich die ersten in etwa 100 Seiten sehr zäh. Generell muss ich leider sagen, dass das Buch extrem viel potential hatte, nur es fehlte immer irgendwie die Spannung. Es war eine Erzählung aus Noa´s Sicht. Manches war extrem detailliert, Elias zum Beispiel, aber Noa selbst leider nicht und das fand ich sehr schade. Anfangs war die Liebe so groß, immer wieder flammte etwas auf, doch als es dann tatsächlich zum Höhepunkt kam, war dies eher beiläufig in wenigen Sätzen abgetan.

Ich hatte mir leider etwas mehr erwartet.

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Rezensionen von Shilo:

Wenn alte Tagebücher Geschichten lebendig werden lassen

Was die Zeit verschweigt von Mary Ellen Taylor

Manchmal sind es alte Geschichten, die uns den Mut geben, unser eigenes Leben neu zu beginnen. So erging es mir beim Lesen dieser bewegenden Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf leise, aber eindringliche Weise miteinander verknüpft.
Die Journalistin Ruby, die nach einem Schicksalsschlag versucht, wieder Fuß zu fassen, hat mich von Beginn an berührt.

Ihr Blick auf die Welt ist vorsichtig, tastend, aber nie hoffnungslos. Das Angebot, über die französische Schauspielerin Cécile zu recherchieren, die nach dem Zweiten Weltkrieg spurlos verschwand, nimmt sie wie einen stillen Neuanfang an. Als sie in alte Aufzeichnungen von Céciles Schneiderin Sylvia und eines deutschen Offiziers eintaucht, entfaltet sich für sie eine vergangene Zeit, die mit jedem Kapitel greifbarer und lebendiger wird.
Geschickt verwebt Mary Ellen Taylor die Schicksale der drei Frauen miteinander. Besonders die Kapitel im besetzten Paris sind beklemmend und intensiv. Ich habe mit Sylvia und Cécile mitgefiebert, mitgelitten und gespürt, wie gefährlich und zermürbend das Leben unter ständiger Angst war. Sylvia, die unter falschem Namen in der Stadt lebt, hat sich mir als starke, loyale Frau eingeprägt – eine Figur, die man so schnell nicht vergisst.
Auch Rubys Gegenwartsgeschichte fand ich glaubwürdig und berührend. Ihr Kampf, wieder Vertrauen ins Leben zu finden, spiegelt sich in den Geschichten der Frauen aus der Vergangenheit wider. Diese Parallelen zwischen Angst und Hoffnung, Krankheit und Überleben, damals wie heute, machen die Geschichte besonders eindrucksvoll und nahbar.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles verbindet.
Einzig das Ende hätte für mich etwas ausführlicher sein können, besonders was Rubys Entwicklung betrifft. Trotzdem habe ich das Buch mit Spannung gelesen. Die Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich nachdenklich zurückgelassen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von S.:

Im Internat

The Academy von Elin Hilderbrand; Shelby Cunningham

Das Leben an einem renommierten Internat wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert. Da wäre die Schulleiterin, unter Leistungsdruck stehend, die neuen oder dienstälteren Lehrer und natürlich die Schüler: durch Papas Sponsoring narrenfrei oder Influencer mit großer Reichweite, bestimmte Universitäten anstrebende oder wirklich Lernwillige.

Auch einige Eltern werden vorgestellt.
Als dann aber im Schulranking die „Tiffin“ absolut unerwartet von Rang 17 auf den zweiten Platz vorrückt, ändert sich alles. Nicht nur zum Besten.
Elin Hilderbrand weiß, wovon sie schreibt. Sowohl Sohn als auch Tochter besuchten Internate und konnten viel zum Thema beitragen. Entstanden ist ein spannendes und vielschichtiges Buch, sehr gut zu lesen. Probleme wie Mobbing, Cyberkriminalität, Diversität, Abhängigkeit von Sponsoren, Probleme im Elternhaus, aber auch gelungene Gestaltung des Schülerlebens spielen eine Rolle. Die Kids haben tolle Möglichkeiten. Und ohne die Liebe geht es natürlich auch nicht.
Gelungener Einblick in eine andere Welt.

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Rezensionen von Dragon:

Träume, Mut und Magie

Felix Green - Geisterseher und Geheimagent von Rachel Morrisroe

Felix ist wegen seiner Begabung, Ereignisse vorhersagen zu können ein Außenseiter, die Mitschüler haben Angst vor ihm und niemand glaubt ihm. Als er sogar von der Schule verwiesen wird, geschieht etwas, womit er nie gerechnet hätte: Endlich trifft er auf Menschen, die ebenso außergewöhnliche Begabungen wie er haben und sein Leben verändert sich grundlegend.

Er wird Schüler einer ganz speziellen magischen Schule und entdeckt dort nicht nur seine magischen Kräfte, sondern auch, wie er Selbstvertrauen gewinnen und seine Wut beherrschen kann. Dies alles wird er schon bald benötigen, denn eine dunkle Bedrohung scheint ganz nah zu sein.

Was für eine tolle Story! Obwohl auch hier das Grundgerüst „Eltern verunglückt – Junge kommt an magische Schule – magischer Begleiter“ einem bekannt vorkommt, hat Rachel Morrisroe eine völlig neue Storyline und magische Welt erschaffen, die geschickt und durchdacht ausgearbeitet ist. Umso spannender und faszinierender ist es, im Nachwort zu erfahren, wie die Idee zu diesem Buch entstand und dass der Ursprung eine wahre Begebenheit war. Für junge Leser ab etwa 10 Jahren ist die Geschichte verständlich und spannend aufgebaut, wenngleich sie auch komplett ohne Illustrationen auskommt, was ich ein wenig schade finde, denn die bunte Karte auf den Vorsatzseiten und die schönen Vignetten an den Kapitelüberschriften machen Lust auf mehr.

Mir gefällt, dass die Story schon zu Beginn forsch voran getrieben wird und an sich spannend aufgebaut ist. Fragen, die man sich selbst zu dieser magischen Welt zuweilen stellt, werden von den anderen Protagonisten sofort für Felix beantwortet, der genauso neu und ahnungslos in dieser Geister- und Traumwelt ist, wie man selbst. Dass er eine Entwicklung vom wütenden und von Selbstzweifeln geplagten Jungen hin zu einem mutigen Charakter durchläuft, schildert die Autorin glaubhaft. Ein bisschen blass dagegen bleiben mir in dieser schönen Story über Mut und Freundschaft die anderen Mitschüler.

Die spannende Geschichte über die magische Welt der Geister und Traumweber hat mich überzeugt und das Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Ich kann es für Liebhaber magischer Welten und kleine Leseratten sehr empfehlen.

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Rezensionen von Tara:

Komplex & tiefgründig

Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos

„Die Spur der Vertrauten“ ist ein dystopischer Roman der Autorin Christelle Dabos.

Claire und Goliath leben in einer Welt, in dem Individualität verboten ist. Alles ist dem WIR untergeordnet. Die Menschen werden durch verschiedene Instinkte geleitet, die immer der Allgemeinheit dienen. Wer sich nicht unterordnet oder keinen Instinkt besitzt, lebt gefährlich.

Die Handlung wird im Wechsel aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt. Meist sind es die Protagonisten Goliath und Claire, aber auch andere Charaktere, die ich nicht direkt zuordnen konnte, berichten. Mir fiel es schwer Zugang zu den Charakteren zu finden, sie wirkten auf mich kalt und distanziert. Dies wiederum passte zu einer Gesellschaft, in der alle nur automatisiert ihre Instinkte ausleben.

Unklar blieb für mich in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Zwischendurch gab es kleine Hinweise, die allerdings nicht stringent waren. Im Grunde ist das bei einem Fantasy-Roman egal. Da ich mich allerdings in der durchaus spannenden Handlung ein wenig verloren fühlte, hätte ich gerne etwas Greifbares gehabt.

Es ist ein forderndes Buch, das Konzentration benötigt, da zahlreiche Fragen aufgeworfen werden und es einige Zeit dauert, bis man Antworten bekommt. Dass es sich hier um ein Jugendbuch ab 14 Jahren handelt, erscheint mir fragwürdig. Es mag sie geben, aber ich kenne nicht viele 14-jährige, die Spaß an so einem komplexen Buch haben.

Ich muss gestehen, dass ich froh war als ich das Buch beendet hatte. Was zurückbleibt ist aber durchaus positiv. Es regt zum Nachdenken über Individualität, Allgemeinwohl, Gesellschaftssysteme, Kontrolle, Vertrauen, Widerspruch und Freundschaft an. Von daher hat sich das Lesen für mich trotz einiger Kritikpunkte gelohnt.

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Rezensionen von Sophie H.:

Spannung pur

Escape-Adventskalender - Die Maske des Toten von Andreas Uhlenbrock

Alex hat viele Jahre nichts von seinem Onkel gehört, bis seine Leiche auftaucht. Mit ihr eine Nachricht, die für Alex sehr herausfordernd wird. Sein Onkel war einer Gruppe auf der Spur, die dem Okkultismus anhing und Kinder geopfert hat. Alex hat bis Weihnachten Zeit, um einen weiteren Mord zu verhindern.

Die Spuren führen ihn nach Skandinavien. Kann Alex den Mord verhindern und so das Werk seines Onkels weiterführen?
Wer sich mit Rätseln die Adventszeit versüßen will, ist mit diesem Escape-Adventskalender bestens bedient. Jeden Tag darf man ein Türchen – oder besser gesagt eine Doppelseite – öffnen. Dahinter verbirgt sich eine spannende Geschichte, die die Handlung vorantreibt und ein dazu passendes Rätsel. Löst man das Rätsel, weiß man, welche Doppelseite am nächsten Tag aufgetrennt werden darf. Die Aufgaben, die gelöst werden müssen, sind ganz unterschiedlich angelegt und auch der Schwierigkeitsgrad ist unterschiedlich. Doch keine Angst: Wenn man wirklich mal nicht weiterweiß, kann man sich einen Tipp geben lassen. Hilft auch der nicht, kann man bei den Lösungen nachsehen. Sehr gut hat mir in diesem Zusammenhang gefallen, dass die Lösungen nicht alle hintereinander abgedruckt werden, sondern auf drei Lösungspäckchen verteilt werden. So sieht man nicht zwangsläufig auch schon die Lösung für den nächsten Tag. Die stimmungsvollen Fotos untermalen nicht nur die Geschichte, sondern sind auch Teil der Rätsel.
Das Buch sticht durch eine hochwertige Aufmachung hervor. Das Papier ist sehr dick gewählt und die Seiten lassen sich sehr leicht auftrennen. Das geht auch mit dem Finger, wenn man sonst nichts zur Hand hat. Durch die Dicke des Papiers reißt dabei auch nicht die Seite ein.
Die Geschichte, die mit dem Kalender erzählt wird, ist hochspannend und hat so manch unerwartete Wendungen parat. Erst im Epilog offenbart sich, wie alles zusammenhängt.
Dieser Kalender ist ein Must-have für alle Rätselfreunde!

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Rezensionen von PMelittaM:

Sehr komplex

Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der jeder Mensch einen sogenannten Instinkt hat, dem er vollkommen unterworfen ist. Dieser Instinkt hat eine bestimmte Reichweite, innerhalb der du deinen Instinkt ausführen musst. Nehmen wir an, dein Instinkt ist Reparieren, und deine Reichweite 5 m, dann musst du alles, was in diesem Umkreis um dich herum kaputt geht, reparieren, ob du willst, oder nicht, du kannst deinem Instinkt nicht entkommen.

Du kannst ihn aber auch nicht ewig umgehen, denn wenn du ihn längere Zeit nicht ausführst, bekommt dir das gesundheitlich nicht. Alles, was getan wird, dient dabei dem Wir, Individualiät ist verpönt.

In dieser Welt leben die Charaktere dieses Romans. Einige von ihnen lernt man näher kennen, vor allem die drei Protagonist:innen. Claire ist eine sogenannte Vertraute, der dazugehörige Instinkt ist zuhören. Da meistens jemand um einen herum redet, ist es den Vertrauten gestattet, Kopfhörer zu tragen, um sich zu schützen. Claire trägt aber auch ein Geheimnis in sich, das sehr gefährlich werden könnte.

Goliath ist ein Schützer, ein sehr gefährlicher Instinkt, denn der Schutz der anderen ist wichtiger als der eigene, und so hat Goliath bereits Extremitäten verloren. Als eines Tages mehrere Schüler verschiedener Schulen spurlos verschwinden, sieht er seine Chance, einen oder mehrere zu finden und dadurch deren Leben zu retten, was ihm einen Platz im Turm der Erhabenen sichern würde, das er schon lange anstrebt. Dabei trifft er auf Claire, und die beiden tun sich für die Suche zusammen.

Über den dritten Protagonisten möchte ich wenig sagen. Sein erster Auftritt hat mich die Luft anhalten lassen.

Neben den Perspektiven dieser Drei gibt es noch weitere, die allerdings oft nur ein oder zwei Kapitel ausmachen. Nicht nur die der drei Protagonist:innen werden in Ich-Form erzählt, aber nicht alle.

Die Geschichte ist sehr komplex, zunächst hat man viele Fragen, manche werden nach und nach beantwortet, manche bleiben auch am Ende offen. Für mich ergab sich die Spannung in der ersten Hälfte des Romans vor allem aus diesen Fragen, und ich habe fleißig spekuliert. In der zweiten Hälfte hat mich der Roman etwas verloren, ich mochte die Entwicklung nicht so recht. Es gab weitere, neue Fragen, und manches erschien mir mittlerweile nicht mehr so ganz logisch. Auch mit dem Ende habe ich etwas gehadert, nicht nur, weil nicht alle Fragen beantwortet wurden, sondern auch, wie die Geschichte sich entwickelte. Andererseits bietet es, wie auch der Rest des Romans einiges zum Nachdenken, was ich im Grunde gut finde. So war ich am Ende eher zwiegespalten.

Ob der Roman, wie angegeben, ab 14 gelesen werden sollte, bin ich wegen der Komplexität und des Themas nicht sicher. Geübten Leser:innen in dem Alter kann man es vielleicht schon zutrauen, ansonsten würde ich zu einem späteren Alter raten. Auch für Erwachsene ist der Roman eine gewisse Herausforderung.

Der Roman ist sehr komplex und daher nicht immer einfach zu lesen, nach und nach werden die Hintergründe klarer, doch alle Fragen sind am Ende nicht gelöst. Ich finde das nicht schlimm, denn ich habe sowieso von Anfang bis Ende viel über das Geschehen nachdenken müssen. Dennoch war ich am Ende zwiegespalten, die Entwicklung des Romans in der zweiten Hälfte mochte ich nicht ganz so gerne, während ich in der ersten Hälfte sehr begeistert war. So ist eine Bewertung für mich nicht ganz einfach, doch ich möchte 3,5 Sterne vergeben, die ich, wo nötig, aufrunde. Ich empfehle den Roman auf Grund der Komplexität und des Themas eher für erwachsene Leser:innen, sowie sich auf ihn einzulassen.

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Rezensionen von Harakiri:

wow

Lügennebel von Viveca Sten

Bücher von Viveca Sten sind per se schon ein Spannungsgarant, aber Lügennebel toppt das alles.



6 Jugendliche im schwedischen Bergorf Are. 6 Studenten verbringen ihre Skiferien im Ferienhaus eines Kommilitonen. Sie feiern ausgelassen – bis am Morgen eine junge Frau aus der Gruppe tot im Schnee liegt.

Hanna Ahlander, glücklich in ihrer neuen Beziehung, beginnt zu ermitteln. War es Mord? Ein Unfall? Immer tiefer dringt sie in die Geheimnisse der Jugendlichen vor



Der Band, 4. Teil ihrer erfolgreichen Åre-Krimireihe, entführt die Leser in die raue, winterliche Landschaft Schwedens – ein perfekter Schauplatz für Lügen, Geheimnisse und menschlichen Spannungen.



Der Kriminalfall selbst ist sehr gut aufgebaut: Jede neue Spur, jedes aufgedeckte Geheimnis wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet – bis sich am Ende alles zu einem schlüssigen, überraschenden Ganzen fügt. Sprachlich überzeugt Sten durch ihre lockere und authentische Erzählweise, die von Beginn an Spannung erzeugt.

Fazit: wenn mich einer fragen würde, wie mir das Buch gefallen hat, kann ich nur sagen: super!

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Rezensionen von Annaja:

Ein schwieriger Neubeginn

Der Scherbenpalast von Annette Mierswa

Umzug, in eine andere Stadt ziehen, das ist für niemanden ganz einfach, schon gar nicht für eine Jugendliche. Lou, die Protagonistin dieses Jugendromans zieht mit ihren Eltern von Hamburg nach Mannheim. Dort angekommen ist alles anders und alles andere als einfach. Die Freunde fehlen, auch der angebetete Schulfreund ist zu weit entfernt und die neue Umgebung ist fremd.

Sie protestiert zuerst einmal ordentlich. Doch das, was sich nun für sie verändert hat, so stellt Lou bald darauf fest, muss nicht schlimm sein, denn ein Neubeginn birgt neue Möglichkeiten und Chancen und so lässt sie sich schlussendlich darauf ein. Das pralle Leben erwartet sie.

Ein tolles, offenes und so lebendig geschriebenes Jugendbuch, das zeigt, dass es sich lohnt, näher hinzusehen und mutig aus der Situation zu schöpfen, seine Ängste und Zweifel überwinden. Aktivitäten zur Rettung der Umwelt, Erwachsenwerden, Loslassen, alle diese Themen werden behutsam in moderner, junger Sprache behandelt.

Ein wunderbares Buch für junge Menschen in einem wichtigen Lebensabschnitt.

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Rezensionen von begine:

Starkes Buch

Adama - Thriller (Maror-Trilogie 2) von Lavie Tidhar



Adama ist ein Krimi, ein Familienroman und ein Politthriller von dem israelischen Schriftsteller Lavie Tidhara.
Er spielt in der Zeit von 1945 b9s 2009 in Israel.
Es gibt verschiedene Abschnitte, die in den Zeiten hin und her gehen.
Das ist interessant gemacht, fordert aber die Konzentration.

Ruth lebt in einem Kibbuz und kämpft für Israel. Sie schmuggelt Waffen.
Wir hören von den Auswanderungsbooten, die oft von den Engländern aufgegriffen werden und die Personen kommen in Lager.
Ruth hofft das ihre Schwester auch kommt, die war in einem deutschen Lager, lebt aber noch.
Die Geschichte beginnt mit Ruths Enkel, der den Tod seines Freundes rächen, will, egal ob er dabei umkommt. Der Teil ist ziemlich brutal. Auch sonnst wird das Recht oft in die eigene Hand genommen.
Der Autor versteht es gut die Geschichte durch die politischen Wirren ins Bild zu setzen.
Der Roman ist hoch brisant, denn da hat sich nicht viel geändert.
Der Roman berührt und lässt mich nicht so schnell los.

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