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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

Lehrreich

National Geographic Kids - Lexikon des Weltalls; ein visuell spektakuläres Nachschlagewerk zu Astronomie und Raumfahrt für Kinder ab 8 von David A. Aguilar

Das „Lexikon des Weltalls“ ist der zweite Band über den Weltraum, der bei National Geographic Kids erschienen ist. Wie bei allen bisherigen Exemplaren der National Geographic Kids Reihe finde ich den Aufbau und vor allem die Bilder sehr gelungen. Es handelt sich um richtige Eyecatcher. Mir gefällt das Buch sogar noch besser als der Vorgänger „Jenseits der Unendlichkeit“, da die Planeten hier sehr gut abgedeckt werden und deutlich mehr Informationen enthalten sind.

Auch komplexe Manöver wie das Swing-by-Manöver werden im Buch kindgerecht thematisiert. Leider fällt der Fachbegriff nicht, was ich etwas schade finde, da es einfach gewesen wäre, diesen noch zu integrieren. Das ist natürlich nicht gravierend, aber bei einer so guten Erklärung hätte es gut dazu gepasst.

Während der Vorgängerband knapp unter 100 Seiten umfasst, enthält das Lexikon knapp 200 Seiten. Entsprechend werden deutlich mehr Informationen vermittelt und es gibt auch mehr Text. Einige Themen, die bereits im Vorgängerband aufgegriffen wurden, werden hier vertieft dargestellt, zum Beispiel der Tod eines Sterns. Andere Themen sind hingegen komplett neu, etwa eine umfassende Darstellung der Planeten.

Beide Bücher finde ich uneingeschränkt empfehlenswert, sie setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Wer auf der Suche nach einem möglichst umfassenden Buch ist, sollte zum „Lexikon des Weltalls“ greifen. Für Weltraumfans sind aber beide Bücher sehr gut geeignet.

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Rezensionen von xdeano:

CSI: Gartenzaun

Mord im Nacktschnecken-Milieu von Elke Schwarzer

„Mord im Nacktschnecken-Milieu“ macht kurzen Prozess mit der Vorstellung, der Garten sei ein idyllischer Ort – hier wird er kurzerhand zum Tatort. In zwanzig unterhaltsamen Fällen geht das Buch ganz alltäglichen Gartenrätseln auf den Grund: angeknabberte Blätter, verschwundene Pflanzen und andere kleine Dramen werden wie echte Kriminalfälle behandelt.

Mit Tatorten, Indizien, Zeugenaussagen und einer Liste möglicher Verdächtiger ist man als Leser*in mitten im Geschehen und ertappt sich schnell dabei, die eigenen Beete plötzlich viel genauer zu mustern.

Besonders charmant ist die Art, wie fundiertes Naturwissen mit einer humorvollen Krimi-Erzählweise verknüpft wird. Biologische Zusammenhänge werden verständlich erklärt, ohne belehrend zu sein, und zeigen, dass hinter dem vermeintlichen „Verbrechen“ meist ganz normale Überlebensstrategien stecken. Fotos und die liebevolle Gestaltung laden zusätzlich zum Miträtseln ein und machen das Buch auch optisch zu einem echten Vergnügen.

Unterm Strich ist „Mord im Nacktschnecken-Milieu“ viel mehr als ein klassischer Gartenratgeber: Es ist witzig, lehrreich und angenehm anders. Eine Empfehlung für Gartenfans, neugierige Leser*innen und alle, die Freude an ungewöhnlichen Blickwinkeln haben. Und wer weiß – vielleicht schaut man der nächsten Nacktschnecke danach mit etwas mehr Verständnis und einem kleinen Schmunzeln entgegen.

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Rezensionen von Thaliomee:

Dieser Thriller baut sich langsam auf

Minnesota von Jo Nesbø

Der Autor ist bekannt für skandinavische Krimis, dieser spielt nun in Minnesota. Trotzdem erkennt man typische Muster, die ein echter Pageturner braucht. Nesbo hat dabei ein Auge für Details, die erst im Nachhinein Sinn ergeben.
Es geht ins kriminelle Milieu Minnessotas, die Opfer sind Waffenhändler oder Drogendealer.

Von Anfang an erfahren wir viel über den Täter und begleiten ihn. Dem gegenüber steht der unsympathische Ermittler Bob, dessen Ehe gescheitert ist und der sich nicht immer korrekt verhält. Natürlich hat auch er eine Vorgeschichte, die wir nach und nach erfahren. Alles zusammen ergibt ein Buch, das man nicht nebenbei lesen oder hören kann. Es hat viel Tiefe und komplizierte Charaktere und eine Story, bei der erst ganz am Ende alle Stränge zusammenlaufen.

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Rezensionen von froschman:

Grausames und brutales Netzwerk

Wellengrab von Stefan Ahnhem

Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.

Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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Rezensionen von Lesestern:

Der mutige Weg der Sara O`Connor

Das Wagnis der Wäscherin von Christine Hill Suntz

DAS WAGNIS DER WÄSCHERIN , erschienen im Januar 2026 bei Franckebuch, von Christine Hill Suntz hat mich von der ersten Seite an gepackt, abgeholt und nicht mehr losgelassen...
Es war für mich ein außergewöhnliches Leseerlebnis, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde.
Im Normalfall lese ich mehrere Bücher bzw Genren parallel, aber bei diesem musste ich einfach weiter lesen und hab alles um mich herum vergessen.

..

Die Geschichte selbst besteht aus 2 Handlungssträngen:
Wir schreiben das Jahr 1837 in Toronto
Sara O' Connor arbeitet als Wäscherin und lebt mit der Großmutter ihres verstorbenen Mannes in einem Armenviertel in Toronto.
Der Anwalt James Kinney ,Witwer und Vater der neunjährigen Evie, lässt seine Tochter zusammen mit den in ihrer Nähe lebenden Coopers Sisters von deren Gouvernante unterrichten.
Bei den Coopers ist auch Saras Arbeitsplatz als Wäscherin und so wird sie
Zeugin der nicht gewaltfreien Erziehungs- und Lehrmethoden der Gouvernante und dem Mobbing der Cooper Schwestern gegen die kleine Evie.

Da Evie des öfteren die Flucht aus dem Schulzimmer ergreift und im Pferdestall Schutz sucht, lernt sie Sara kennen und vertraut ihr.
Schnell merkt Evie, dass hinter Sara eine warmherzige, kluge und mutige junge Frau steckt, die Französisch kann und Gedichte rezitiert...
Bei einem erneuten Zwischenfall mit der Gouvernante kann Sara nicht länger schweigen und verliert ihre Anstellung.

James Kinney ist dankbar, dass Sara ihm die Augen bezüglich der Gouvernante geöffnet hat, unterbindet aber eine weitere Beziehung zwischen Evie und ihr, da sie aus nicht miteinander vereinbarenden Gesellschaftsschichten kommen und er die Zukunft seiner Tochter nicht gefährden will.

Dann aber erkrankt Evie lebensgefährlich und ruft in ihren Fieberträumen nach Sara...

Mein Leseeindruck:
Das mich bereits in Bann ziehende Cover in Verbindung mit der ansprechenden Kurzbeschreibung hat meine Erwartungen nicht enttäuscht.

Man taucht in die Geschichte ein, lernt wunderbare Protagonisten kennen und lieben und wird gepackt von Mut, Geheimnissen und fesselnden Vergangenheitsgeschichten.
Der Glaube und zuversichtliches Gottvertrauen, besonders in ausweglosen Situationen spielt eine zentrale Rolle. Sie werden ganz natürlich in die Handlung eingewoben und geben dem Roman die Hoffnungsperspektive, die die Besonderheit dieses Debüts ausstrahlt.
Auch die kanadischen Geschichte im frühen 19.Jahrhundert ist ein Teil dieser wunderbar zu lesenden historischen Fiktion.

Mein Fazit
Ein außergewöhnliches Buch und ein mehr als gelungener Debütroman, der für mich zu einem wunderbaren Auftakt für einen tollen Lesefrühling bei Franckebuch geworden ist.

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Rezensionen von froschman:

Grausames und brutales Netzwerk

Wellengrab von Stefan Ahnhem

Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.

Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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Rezensionen von froschman:

Grausames und brutales Netzwerk

Wellengrab von Stefan Ahnhem

Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.

Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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Grausames und brutales Netzwerk

Wellengrab von Stefan Ahnhem

Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.

Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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Rezensionen von Thaliomee:

Ein etwas anderes Gartenbuch

Mord im Nacktschnecken-Milieu von Elke Schwarzer

Damit keine Missverständnisse aufkommen – es handelt sich um einen Gartenratgeber, der auf witzige Art und Weise bei der Schädlingsbekämpfung hilft, aber auch Sympathien für die kleinen Krabbeltiere weckt. Wobei natürlich nicht immer Insekten die Schuldigen sind, auch Vögel oder Säugetiere geraten hier in den Fokus.

Es gibt viele kleine „Fälle“, am Anfang steht ein Tatort, z.B. beschädigte oder so abgeknipste Rosenknospen. War es ein Käfer oder am Ende sogar die Blaumeise? Vier Verdächtige werden vorgestellt und am Ende wird aufgelöst, dass der Erdbeerblütenstecher es auf die Fruchtknoten der Rose abgesehen hat. Ein kurzes Porträt des Schädlings erklärt uns auch, warum er sie dringend benötigt.
Dieses Buch ist reich bebildert und lässt sich lesen wie ein Roman. Die 20 kurzen Kapitel sind dabei immer gleich aufgebaut und trotzdem teilweise überraschend. Ich habe viele gelernt ohne, dass es langweilig wurde.

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Rezensionen von marcialoup:

Täterin oder Opfer?

Gelbe Monster von Clara Leinemann

Charlie nimmt an einem Antiaggressionstraining teil. Auch, weil ihre Freundin Ella bei der sie zeitweise wohnt, dies zur Bedingung macht, nachdem Charlie's Beziehung mit Valentin in die Brüche ging, genau deswegen.
Oder wer ist hier Täter/in und wer Opfer?
Denn Charlie taucht mit blauen Flecken und verletztem Herzen in der Antiagressionsgruppe auf.

Charlie, die trotz Widrigkeiten irgendwie auf ihre Art beinahe sympathisch ist, möchte man verstehen.
Warum hat sie diese Ausbrüche... Aussetzer? Ihre Wut ist offensichtlich und spürbar. Wäre sie in einer anderen Beziehung eine andere Charlie?
Wie trägt Valentin dazu bei?
Warum tut er sich das mit Charlie an?
Über das Beziehungsgefüge und die Entwicklung zwischen Charlie und Valentin kann ich nicht so viel sagen ohne zu spoilern, man muss es selbst erlesen, um zu verstehen.
Kann man das wirklich verstehen?
Zumindest hat Charlie Probleme in ihrem Selbstwert und vergleicht sich häufig mit anderen. Allerdings ist sie auch sehr präsent, immer im Vordergrund, irgendwie laut und polternd... während Valentin sehr still rüberkommt. Nicht viel sagt und dadurch auch dem Leser unzugänglich bleibt.

Ein kurzer Roman mit weniger als 200 Seiten handelt Themen der Abhängigkeit und Gewalt in Beziehungen ab, aber eben von der weiblichen Seite ausgehend.
Man hätte vielleicht noch mehr aus dieser Geschichte herausholen können.
Das Cover finde ich weniger ansprechend, die gelben Monster wurden auch nur ganz kurz im Buch erwähnt und sind, wie erwartet, symbolisch.

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