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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von vianne:

Forbidden Love, Morally Grey Heroes und ein Hauch Murder Mystery

Nightweaver von R. M. Gray

Nightweaver von R. M. Gray ist eine packende, düstere, atmosphärische Fantasy Geschichte mit Piraten, blutrünstigen Monstern und Tropes wie forbidden Love, morally grey heroes und einem Hauch Murder Mystery. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen - deshalb 5/5 ⭐️.

Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Vor langer Zeit wurden die Menschen von den Nightweavern vom Festland auf die Meere vertrieben, seither herrschen die Nightweaver, verbreiten Grauen und Schrecken - das ist zumindest das, was Aster ihr Leben lang zu hören bekommt. Doch als das Schiff ihrer Familie von Nightweavern angegriffen wird, ändert sich nicht nur ihr Leben von einem Schlag auf den anderen, sondern auch ihr Glaube an die Welt.
Nicht alle Nightweaver scheinen böse sein und so beginnt Asters neue Geschichte.

Das Setting und das Worlbuilding hat mir sehr gut gefallen, ich mochte das Magiesystem, die mystischen und magischen Wesen und zwischenmenschliche Beziehungen.
Dadurch, dass die Geschichte aus Asters Sicht erzählt wird, lernt man Stück für Stück die richtige Welt kennen, es werden unglaublich viele Geheimnisse gelüftet während die Geschichte voranschreitet, was mir besonders gut gefallen hat.
Im Allgemeinen wurde immer eine gewisse Grundspannung gehalten, wodurch man das Buch kaum niederlegen konnte.
Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Am Ende gab es dann noch mal einige Plot-Twists, von denen ich zwar den einen oder anderen ein wenig vorhersehen konnte, aber trotzdem eine gewisse Überraschung in mir ausgelöst haben.
Die Geschichte endet relativ abgeschlossen, was ich sehr gut finde. Die meisten Fragen sind geklärt, sodass man aber auch eine gute Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte und aufgrund dessen freue ich mich auch schon sehr auf Band 2, weil ich unbedingt wissen möchte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.

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Rezensionen von peedee:

Philosophieren übers Leben

Regen,1 Audio-CD von Ferdinand von Schirach

Das Buch ist eine Erzählung in Form eines Theatermonologs, mit dem der Autor ab Herbst 2023 auf grosse deutsche Bühnentour ging: Ein Mann, der vom Regen durchnässt wurde, kommt in eine Bar und sinniert über das Leben. Ein Hörbuch von 66 Minuten.

Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, das im gleichen Stil auch seine anderen Werke schmückt – gefällt mir.

Der Untertitel „Eine Liebeserklärung“ macht neugierig.

Das Hörbuch: Der Sprecher ist der Autor selbst. Ich habe bisher nur das Buch „Sie sagt. Er sagt.“ gelesen; für mich ist es eine Premiere, nun auch seine Stimme zu hören. Er spricht bedächtig, ohne Hast.

Die Geschichte: Der Mann, der in die Bar kommt, erzählt einleitend über die verschiedenen Arten von Regen, wie z.B. Regen in Cornwall, Regen in Nigeria – wo es fast nie regnet –, Regen im Regenwald als Klassiker, White Noise oder auch Pink Noise. Nun ja, dabei erhält man schon eine gewisse Ahnung, wie gerne dieser Mann erzählt. Er spricht über die Berufung zum Schöffen, die Ambivalenz der Welt, über seine Tätigkeit als Schriftsteller, der seit 17 Jahren nicht mehr schreibt, das Pareto-Prinzip oder auch den schlechten Charakter einer Wespe.

Schon bevor ich zu diesem Hörbuch gegriffen habe, hat mich der Untertitel „Eine Liebeserklärung“ irritiert. Was hatte es nun damit auf sich? Das kann ich nicht einmal so genau sagen: War es eine Liebeserklärung an das Leben generell? Denn eines ist sicher, wie der Mann bereits früh erwähnt: „Wir werden sterben“. Sein Philosophieren hat im eigenen Kopf viele Bilder und existenzielle Fragen entstehen lassen. Mir hat das Hörbuch gut gefallen; 3 Sterne.

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Rezensionen von Tabuletta:

Vertrauen niemanden, auch nicht deinem Herzen

Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann

Im Haus des Flüsterns und der Schatten gilt nur eine Regel. Die des Stärkeren. Saya versucht während ihrer Ausbildung zur Assassinin zu Überleben. Damit sie ihrer Ausbildung beenden kann, muss sie sieben tödliche Prüfungen bestehen mit einem zugewiesenen Partner. Doch zu Sayas Leid, ist es ihr Todfeind Teno.

Er hat damals ihre Eltern verraten und dadurch wurden sie hingerichtet. Nicht nur, dass Saya in abgrundtief hasst, er kennt auch ihr verhängnisvolles Geheimnis. Aber wenn Saya und Teno die tödlichen Prüfungen überleben wollen, müssen sie ihrer Differenzen bei Seite legen und zusammen arbeiten. Je mehr Saya und Teno durchstehen, desto näher kommen sie sich. Aber kann Saya Teno trauen?

Der Schreibstil ist sehr lebendig und flüssig. Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht. Das Setting war sehr schön beschrieben.
Die Action ist seit dem ersten Moment vorhanden. Und der Spannungsbogen wird stets aufrecht gehalten.
Ich finde es toll, wie man Saya und Teno im Laufe der Geschichte besser kennenlernt. Es ist super, dass es für den jeweiligen Part ein Sprecher gibt. Ich finde beide Sprecher sehr authentisch und ihre Stimmen verleihen der Geschichte das richtige Feeling.

Der erste Teil war sehr spannend und ich bin schon gespannt wie der zweite Teil sein wird.

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Rezensionen von Tabuletta:

Geh an deine Grenzen oder stirb

The Ordeals von Rachel Greenlaw

Sophia De Winter ist eine Gefangene. Um aus den Klauen ihres Onkels zu entkommen, gibt es nur einen Ausweg. Sophia muss an der magischen Elite-Akademie Killmarth aufgenommen werden. Doch schon allein die Aufnahmeprüfung endet für manche Teilnehmer tödlich. Doch Aufgeben ist für Sophia keine Option.

Sie muss die Prüfung schaffen, nur so erlangt sie ihre langersehnte Freiheit wieder. Mit Hilfe des Wirkers Alden Locke schafft sie die Aufnahmeprüfung und wird an der Akademie aufgenommen. Doch die Prüfungen sind noch nicht vorbei. Damit sie eine vollwertige Studentin werden kann, muss sie mehrere gefährliche Prüfungen bestehen. Aber nicht nur die Prüfungen bereiten Sophia Sorgen, denn ein Mörder treibt sein Unwesen in der Akademie und sie weiß nicht wem sie trauen kann.

Der Schreibstil ist sehr aktiongeladen und flüssig. Der Spannungsbogen ist seit der ersten Seite vorhanden und nimmt mit jeder Seite zu. Es gibt kurze Verschnaufpausen, aber danach geht es aktionreich weiter.
Ich finde es toll, wie man Sophia und Alden im Laufe der Geschichte besser kennenlernt. Welche Ängste sie verarbeiten müssen, wie sie ihr Vertrauen aufbauen und wie sie Verbündete finden. Ich finde die Charaktere sehr stimmig.

Ich finde der erste Teil dieser Reihe ist super gelungen und ich würde am liebsten gleich den zweiten Teil lesen.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Wen kennt man wirklich?

Die weiße Dame von Yngra Wieland

Mit „Die weiße Dame“ ist Yngra Wieland ein intelligenter psychologischer Krimi gelungen, der mich ganz zu Beginn gecatcht und bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat. Die Figuren werden nach und nach eingeführt, während sich die Spannung stetig, jedoch eher unterschwellig aufbaut.

Die einzelnen Charaktere sind so gut gestaltet, dass jede Figur ein mögliches Motiv mitbringt und als Täter:in infrage kommt.

Ich bin aus dem Miträtseln kaum mehr herausgekommen und habe im Kopf ständig neue Szenarien durchgespielt. Immer wieder treten Wendungen auf, die meine jeweiligen Theorien entweder widerlegen oder scheinbar bestätigen – bis sich das Gesamtbild schließlich zusammensetzt.

Bei aller Begeisterung habe ich jedoch einen wichtigen Kritikpunkt: Für ein Buch mit diesen Themen halte ich eine Triggerwarnung für notwendig. Die Geschichte enthält belastende Inhalte, die für sensible Leser:innen unerwartet und potenziell belastend sein können. Eine entsprechende Vorwarnung hätte hier meiner Ansicht nach unbedingt dazugehört. Das schmälert zwar nicht die literarische Qualität, ist aber ein Aspekt, den ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Alles in allem ist „Die weiße Dame“ für mich ein hervorragend aufgebauter psychologischer Krimi, der mit außergewöhnlichen Protagonist:innen und einem eindrucksvollen Finale besticht. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Mabla59 :

Und bist du nicht willig so brauche ich Gewalt

Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Margo hat für ihr Leben feste Vorstellungen. Mit Ian hat sie den passenden Partner gefunden. Jetzt fehlen nur noch ein eigenes Haus in der richtigen Gegend und dann ein Kind. Und das genau in der Reihenfolge! Leider haben sie die passende Immobilie noch nicht gefunden. Egal wie oft sie ihr Budget schon nach oben angepasst haben, es hagelt Absagen auf ihre Bewerbungen.

Und allmählich läuft Margo die Zeit davon. Also greift sie zu immer drastischeren Maßnahmen. Vor allem, nachdem sie ihr Traumhaus gefunden hat. Obwohl es noch nicht auf dem Markt ist, nimmt sie Kontakt zu den Eigentümern, einem homosexuellen Paar, auf und als sie nicht schnell genug ans Ziel gelangt, schreckt sie auch nicht vor extremen Dingen wie Erpressung zurück. Und dann tauchen auch noch Probleme in ihrem Privatleben auf.
Aber Margo wäre nicht Margo, wenn sie sich davon aufhalten ließe.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar
Entgegen dem Klappentext war mir Margo nicht sympathisch, aber insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Unerwartet intensiv

Das schönste aller Leben von Betty Boras

Über das rumänische Banat wusste ich bisher nicht viel. Hier geht es nun um zwei Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Banat verbunden sind.
Im 18.Jahrhundert geht es um Theresia, die im Banat lebt, da sie Wien wegen einer verbotenen Liebschaft verlassen musste.
Vio flieht kurz nach dem Sturz der Diktatur mit ihrer Familie aus dem rumänischen Banat nach Deutschland.

Diese beiden Erzählstränge werden im Wechsel erzählt.
Die Veränderungen, die die Aussiedlung mit sich bringt, sind für Vio und ihre Eltern nicht einfach. Alles ist fremd, die Sprache, die Kleidung, das Essen. Man erfährt viel über die Sitten und Gebräuchen und auch darüber, dass Mädchen in erster Linie schön zu sein hatten. Eine gesellschaftliche Vorgabe, die Vio tief in sich verwurzelt hat.
Es ist ein Buch über Heimat, Herkunft, Verwurzelung, Zugehörigkeit, Schönheit, Normen, Oberflächlichkeit, Erwartungen und Ausgrenzung.
Neben der Familiengeschichte mit emotionalen Erlebnissen beinhaltet es gesellschaftskritische Themen, die zum Nachdenken anregen.
Schöne Menschen haben es im Leben leichter, erschreckend, aber leider sehr wahr.
Mich hat dieser intensive Roman sehr berührt.

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Rezensionen von gabiliest:

Witzig und interessant: Kreativ sein macht Spaß

Der Comic-Club von Scott McCloud

Die beiden New-York-Bestseller-Autoren und Illustratoren Raina Telgemeier und Scott McCloud haben mit “Der Comic-Club” eine Geschichte vorgelegt, in der junge Lesende Beispiele und Anregungen finden werden, wie sie ihre kreativen Ideen erfolgreich umsetzen können und vielleicht selbst zu Comic-Autoren werden.

Schon das fröhliche Hardcover zeigt die Hauptfiguren des Buches, die Mitglieder des Comic-Clubs, die eindeutig Spaß und gute Laune haben.

Makayla erfindet gerne Geschichten und hat die tollsten Ideen. Doch etwas fehlt, wie soll sie diese Geschichten umsetzen? Kennst du das auch? Zeichnest du vielleicht auch gerne, vor allem in langweiligen Schulstunden? Dann bist du in diesem Buch richtig, denn hier gründen vier phantasievolle Kinder den Comic-Club. Frau Fatima, die Schul-Bibliothekarin, erklärt ihnen die Grundsätze, die ein guter Verfasser von Comics beachten sollte. Wie sollen die einzelnen Seiten eingeteilt werden? Wo kommt Schrift hin, wo Kritzeleien, wie erkennt man die Gefühle der Figuren an ihren Gesichtern und ihrer Körperhaltung? Was jetzt kompliziert klingen mag, wird im Buch anhand der Geschichte der vier Kinder anschaulich beschrieben.

Das sind die Mitglieder des Comic-Clubs: Makayla ist phantasievoll und extrovertiert. Sie hat immer wieder gute Einfälle und traut sich auch etwas zu. Doch erst gemeinsam mit ihrem Klassenkameraden Howard, der ein begeisterter Zeichner ist, kommt sie auf die Idee, Comics zu machen. Zum Club stoßen noch Art, der gerne etwas Neues ausprobiert und Lynda, die eher schüchtern ist und mehr ihre Fehler als ihr Können in den Zeichnungen sieht. Doch geduldig erklärt Frau Fatima, wie sich die Kinder verbessern können. Als sie sogar auf einer Comic Convention erfolgreich ihre Werke zum Verkauf anbieten, ist allen Kindern klar: Jetzt sind auch sie Comic-Zeichner.

Raina Telgemeier und Scott McCloud haben mit “Der Comic-Club” ein Buch verfasst, dass in einem Comic erklärt, wie Comics entstehen, welche Überlegungen man beachten sollte und wie viele Menschen in unterschiedlichen Berufen tätig werden, bis ein Comic fertig ist. Neben diesen interessanten Aspekten erzählt die Geschichte von Freundschaft, Zusammengehörigkeit und Mut, etwas Neues auszuprobieren. Besonders gefallen hat mir, dass im Buch keine Unterschiede nach Geschlecht, Herkunft und Religion gemacht werden, sondern dass immer wieder darauf hingewiesen wird, dass in diesem Club jeder willkommen ist. Da das hochwertig ausgestattete Buch wenig Text, dafür aber viele großartige Illustrationen enthält, ist es hervorragend für Lesemuffel geeignet. Und natürlich für Kinder, die gerne selbst kreativ werden wollen, denn das Buch ermutigt sie dazu, eigene Ideen umzusetzen und sich dazu mit Gleichgesinnten zusammenzutun.

Diese fröhliche Comic-Welt ist auch Erwachsene interessant, denn die Bedeutung von Körpersprache und Mimik wird gut erklärt. Die Texte sind humorvoll, das Buch trägt dazu bei, Vorbehalte gegenüber Comics abzubauen, denn manche Erwachsene meinen, Comics seinen eigentlich kein richtiges Lesemedium. Wenn man jedoch sieht, wie kompliziert die Zusammenhänge und die einzelnen Arbeitsschritte sind, bis ein Comic fertig ist, bekommt man großen Respekt vor der Leistung der Autoren und Illustratoren. Doch Comics leben immer auch von der Phantasie der Lesenden, die in Gedanken die einzelnen Bilder verbinden und dabei eigene Szenarien entwerfen. Daher- her mit Comics, die alle Genres von der Liebesgeschichte bis zum Krieg der Galaxien bildhaft darstellen können und die dazu beitragen, dass bei den Lesenden sofort Kopfkino abläuft.

Ich habe das Buch mit meiner neun Jahre alten Enkelin gelesen, die vom Alter her genau in die Zielgruppe passt, denn das Buch wird für Kinder von acht bis zwölf Jahren empfohlen. Da sie Comics mag- sie guckt lieber, als viel Text zu lesen- war sie natürlich sofort begeistert. Zwar behauptet sie, nicht zeichnen zu können, hat sich jedoch mit Papier und Bleistift hingesetzt, als sie sich unbeobachtet glaubte. Wir haben dann gemeinsam überlegt, welchen Titel unser Lieblingscomic haben sollte und welche Figuren vorkommen sollten. Ihrer Meinung nach müssen Tiere die Geschichte erzählen- so waren wir schnell in unserer eigenen Phantasiewelt. Und das ist eigentlich das Beste, das ein Buch bewirken kann, die Lesenden mit auf eine Phantasiereise zu nehmen. Daher empfehlen wir den “Comic-Club” gerne allen großen und kleinen fröhlichen und kreativen Mitlesenden weiter.

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Rezensionen von Claudia R.:

spannender Krimi

Gleissturz von Dietmar Cuntz

Klappentext / Inhalt:

Ein Mann wird zu Unrecht verurteilt, weil ein tödlicher Stoß an einer U-Bahnstation falsch gedeutet wird. Zwei Jahre später bringt ein Freispruch neue Zweifel ans Licht – und eine gefährliche Wahrheit.
In Gleissturz rollen Kommissar Nico Prater und sein Team den Fall neu auf und stoßen auf widersprüchliche Aussagen, alte Wettgeschäfte und einen Täter, der nie gefasst wurde.

Ein packender Kriminalroman über Fehlurteile, Schuld und die brüchige Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen.

Cover:

Ein Mann auf den Gleisen, der Zug fährt ein und es wird brenzlich. Düster und gefährlich wirkt dieses Cover und ist beeindruckend und passend zur Geschichte umgesetzt. Die dunklen Farben machen die Atmosphäre düster und gefährlich. Optisch und farblich ist es passend dazu gewählt.

Meinung:

Unschuldig im Gefängnis, geraubte Lebensjahre, kaum vorstellbar und zudem extrem grausam. Nur weil etwas falsch gedeutet wird. Ein spannender Krimi, der einen mitnimmt, Zweifel aufkommen lässt und so manche Geheimnisse in sich birgt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm, emphatisch und spannend umgesetzt. In Situationen und Charaktere findet man sich schnell und gut hinein. Die Kapitel sind teils recht kurz und bringen so Spannung und Tempo hinein. Die Nummerierung ist einfach und nicht immer am Seitenbeginn. Es wird gut strukturiert und man kann dem Gesamten gut folgen. Schnell ist man im Geschehen. Wendungen bringen Spannung hinein und auch die Atmosphäre wird sehr gut herübergebracht. Gliederung und Gestaltung sind einfach gehalten.

Die Charaktere wirken vielschichtig und facettenreich und doch auch authentisch. Durch die Offenbarung einer Zeugin kommt erneut Spannung und Licht in die Ermittlungen bzw. die Jagd nach einen Unbekannten beginnt. Tempo und Spannung nehmen weiter zu. Der Spannungsbogen ist toll umgesetzt und zugleich kann man diesem gut folgen und wird dadurch an die Geschehnisse gefesselt.

Fazit:

Ein vielschichtiger und spannender Krimi, der für gute Unterhaltung sorgt.

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Rezensionen von Katrin:

Action garantiert!!

Gleissturz von Dietmar Cuntz

Das Buch kommt im Hardcover und ist knallorange. Es sticht einem regelrecht ins Auge und schreit schon von außen nach Action pur.

Story:
Action Dude stellt sich vor. Zu Beginn wird ein einfacher Einkauf eine wahre Action und sorgt für viele kaputte Matratzen. Danach klingelt wieder seine Hotline und er muss der Bürgermeisterin im Freizeitpark helfen, die wild gewordenen Roboter wieder zu besänftigen.

Ob ihm das gelingt, sie selbst.

Fazit:
Action Dude sieht zwar etwas aus wie eine Kartoffel, aber er benimmt sich keineswegs wie eine. Das Comic ist extrem kurzweilig und bietet auch Erwachsenen einige Lacher. Ich und auch meine Tochter, die nun ziemlich im Comic-Fieber ist, sind davon überzeugt, dass auch der in diesem Teil angekündigte nächste Auftrag bestimmt wieder actionreich, kurzweilig und lustig werden wird.

Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, aber eher für Leserinnen ab frühestens 9 Jahren, damit man auch die meisten Späßchen versteht.

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