Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Emmmbeee:
Kind zwischen West und Ost
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi
Ein Vater, der mit seinen kleinen Zaubertricks und seinen Witzen in Gesellschaft allen die Show stiehlt, dabei aber immer wieder alles Mögliche in den Sand setzt. Eine liebende, sich stets bemühende Mutter, die zwischen West und Ost hin- und hergerissen ist und sich dem Zauber des Orients doch nicht entziehen kann.
Eine Tochter, die eigentlich in drei Welten aufwächst und lebt: Vater Iraker, Mutter Französin, Wohnort Saarbrücken.
Die größtenteils liebenswerten Situationen nehmen den Leser sofort mit sich.
Mich faszinierte der Einblick sowohl in die Elsässer (mit vielen kulinarischen Eindrücken!) als auch in die Irakischen Lebensgewohnheiten und Umstände, denn dort spielen sich die ersten zwei Teile des Romans ab. Im dritten dann führt uns die Autorin, auch mit Hilfe der geschilderten psychiatrischen Sitzungen, weiter durch die Familiengeschichte. Und nicht nur das, gleichzeitig erläutert sie das politische Geschehen im Irak nach 1990.
Eine Aneinanderreihung von Anekdoten, aus der Sicht der kleinen Tochter Layla. Manchmal kam es mir vor, als erzähle Harun al Raschid, was er auf seinen heimlichen Spaziergängen durch Bagdad aufgeschnappt hatte. Die Sprache ist lebhaft, fließend, farbig, und die teils sehr kurzen Kapitel erleichtern das Lesen für jemanden, der sich damit nicht immer leichttut.
Die Unbeschwertheit, die aus den Seiten strömt, zeigt sich auch im Cover, das sommerlich-locker und ferienhaft wirkt. Doch ist hinter all der Heiterkeit eine Schwermut, besonders in der Gestalt des Vaters. Eines Tages wird wohl auch das Kind von ihr bedrückt werden. Was aus dem Irak leider geworden ist, wissen wir.
Rezensionen von barbara.liest:
hilfreicher Ratgeber
Sternenkindermappe von Tanja Wirnitzer
Die Autorin Tanja Wirnitzer stellt mit der Sternenkindermappe ein Buch zur Verfügung, das vielen Sternenkindereltern eine wertvolle Stütze sein kann.
Sie fokussiert sich auf Unterstützungsmöglichkeiten, den Umgang mit dem Verlust und verliert auch nicht die anderen Angehörigen und Freunde aus den Augen.
In der Sternenkindermappe gibt es viele verschiedene Möglichkeiten mit dem Verlust umzugehen und diese Anregungen sind für Betroffene und Angehörige sehr wertvoll.
Die Autorin schreibt sehr authentisch und gefühlvoll.
Sie gibt viel von ihrer eigenen Erfahrung preis und als Betroffene:r fühlt man sich gut aufgehoben.
Ein Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen kann und der auch für Angehörige ein guter Begleiter ist um Betroffene zu unterstützen.
Habe das Buch als ebook gelesen. Mir persönlich wäre eine gedruckte Version von der Sternenkindermappe sympathischer und auch zum immer wieder hernehmen praktisch.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Ein sehr schönes und ermutigendes Aufstellbuch
Du bist wunderbar und einzigartig - Aufstellbuch von Tanja Wirnitzer
Dieses gelungene Aufstellbuch verschönert den Alltag mit sehr ermutigenden Aussagen. Mir gefällt auch die Größe besonders gut, denn die meisten Aufstellbücher sind kleiner und schmaler. Somit sind die Botschaften gut leserlich und klar ersichtlich. Die Papierqualität ist stark und das Aufstellbuch sieht hochwertig aus.
Das Buch ist in zarten und bunten Farben gehalten. Es wirkt warm und elegant mit einer natürlichen Ästhetik.
52 aufmunternde, liebevolle und kraftvolle Botschaften Woche für Woche neu und schön anzusehen. Die Seiten sind doppelt bedruckt, somit gibt es beim Umblättern auf beiden Seiten des Buches jeweils eine positive Botschaft. Auf jeweils einem Blatt befindet sich ein Bibelvers, auf der anderen Seite ein positiver Spruch, wobei der Vers und die Botschaft jeweils zueinander in der Aussage passen.
Sowohl die Gestaltung, als auch die wertvollen Botschaften gefallen mir ausgesprochen gut. Ich freue mich immer wieder wenn mir das Aufstellbuch ins Auge fällt.
Fazit: Ein sehr gelungenes Aufstellbuch. Es eignet sich ideal als ein schönes und tiefgründiges Geschenk. Ich bin mir sicher, dass es der beschenkten Person Freude bereiten wird. Daher absolute Kaufempfehlung meinerseits.
Rezensionen von Ryria:
Verborgen im Schnee
Eisnebel von Marshall Kate Alice
Zum ersten Mal die Familie des Verlobten treffen ist ja generell aufregend, aber wenn diese dazu noch extrem reich ist und das Treffen im abgelegenen Familienanwesen über zwei Wochen hinweg stattfindet - keine leichte Situation für Theo.
Während sie noch versucht, die Familienmitglieder von sich zu überzeugen, holt sie plötzlich mehr und mehr ihre Vergangenheit ein.
..
Zunächst ist der Schreibstil nicht außergewöhnlich, aber dafür doch sehr gut und flüssig zu lesen. Schnell hat man viele Kapitel weggelesen, die dazu auch eine angenehme Länge haben.
Die Atmosphäre wird ebenfalls passend getroffen, auch wenn hier schon alleine das Setting (abgelegenes Anwesen im Wald und Tiefschnee) viel zu beiträgt. In diesem Sinne ist es eine tolle Lektüre für kalte Wintertage.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, von Anfang an kommen immer mehr Fragen über Theos Vergangenheit hinzu, hierbei kann man gut miträtseln. Manche Antworten bekommt man schon in kleinen Häppchen zwischendurch, vieles wird erst am Ende aufgelöst.
Dies fand ich grundsätzlich gut, jedoch hatte die Geschichte doch auch einige Längen im Mittelteil, wo man vielleicht etwas hätte kürzen können.
Ebenso empfand ich manches als etwas sehr konstruiert.
Die Anzahl der Charaktere war aus meiner Sicht genau richtig, man konnte leicht den Überblick behalten, nur ein wenig mehr Tiefe in der Charakterisierung wäre manchmal nicht schlecht gewesen.
Insgesamt ein durchaus unterhaltsames und spannendes Buch, wenn auch mit kleinen Schwächen.
Rezensionen von Hennie :
Die Auserwählte
Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton
Als erstes fiel mir die schöne Gestaltung des Buches auf, einschließlich des Farbschnitts und des geheimnisvollen Titels: DIE JAGD NACH DEN MAGISCHEN MÜNZEN! Wobei sich im Laufe der Geschichte herausstellen wird, dass die Bezeichnung Münze nicht ganz korrekt ist.
Nachdem die Themse mit Bo Delavort gesprochen hatte, findet das 12jährige Schulmädchen im Schlamm der Themse eine Kostbarkeit, einen Miniaturvollmond.
Gemeinsam mit Billy River, der wie aus dem Nichts auftaucht, erlebt sie weitere wundersame Dinge am Wasser. Sie erfahren von einer 500 Jahre alten Ballade und einer weiteren Münze und der Magie, die ihnen innewohnt und einer Sonnenfinsternis...Das Flussmädchen Bo und Billy, der Schattenjunge sind dazu bestimmt die Rätsel zu lösen. Bo ist die Auserwählte!
Die fantasievolle Story lässt sich gut lesen und hält spannende Momente bereit. Ich fand die Geschichte kindgerecht erzählt. In einem Vor- bzw. Nachwort hätte man allerdings noch erklärende Worte finden sollen zur Einordnung in die Zeit, in der sie spielt. Es werden historische Ereignisse wie der erste Weltkrieg und die Schlammsucherei (engl. Mudlarking) in der Themse erwähnt.
Das Buch behandelt eine Menge Themen, positive wie negative: Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verlust, Verrat und Täuschung, aber auch Treffen von Entscheidungen. Es ist eine Lektüre über Tod und Leben.
Ich bewerte mit vier von fünf Sternen und gebe meine Empfehlung für Kinder ab 10 Jahren.
Rezensionen von div:
tolles Buch
Das schönste aller Leben von Betty Boras
tolles Buch
"Das schönste aller Leben" von der Autorin Betty Boras, ist ein einfühlsames Werk über die großen Themen des Lebens: Liebe, Verlust, Hoffnung und die Suche nach dem eigenen Glück.
Das Buch erzählt seine Geschichte über vier Generationen von Frauen hinweg - von Theresia bis Viola.
Die Rolle, die die Frauen einnehmen ist ergreifend. Die Familie ist deutsch, lebt in Rumänien und später wandern diese wieder nach Deutschland ein. Schönheit als Privileg und Last, in der Gesellschaft oft Fluch und Glück zugleich.
Die Zeitebene von Theresia finde ich am ergreifendsten.
Das schönste aller Leben ist kein lauter, dramatischer Roman, sondern ein stilles, tiefgründiges Werk, das lange nachklingt. Von mir gibt es eine Empfehlung - ein tolles Buch, welches nachdenklich macht und einem noch länger nach dem Lesen beschäftigt. Ein Buch, das bereichert.
Rezensionen von div:
Tolle Geschichte
Restsommer von Kea von Garnier
Tolle Geschichte
Die Hauptfiguren sind tiefgründig und wirklich toll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind nachvollziehbar und berührend dargestellt. Gerade das Verliebtsein und diese typischen, intensiven Sommergefühle werden wunderbar eingefangen – dieses Kribbeln, die Unsicherheiten, das Hoffen und Bangen.
Das alles wirkt sehr echt und nahbar.
Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Vater-Sohn-Beziehung. Die Tücken, Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle innerhalb einer solchen Beziehung werden sensibel und glaubwürdig beschrieben.
Rezensionen von PMelittaM:
Hat mich gut unterhalten
How to Fight Fate (Fate Dilogie, Bd. 1) von Saskia Louis
Pazan, der Liebesgott, und Moyra, die Schicksalsgöttin, sind nicht nur ein Paar, sondern liegen auch seit 300 Jahren mit ihrer Schwester, der Kriegsgöttin Martia, im Krieg. Unter den Menschen gibt es einige, die göttliche Kräfte haben, und so zu Schicksal-, Liebes- und Kriegsnovizen werden. Wem zudem das Schicksal einen Seelenverwandten zuordnet, bekommt dadurch die Möglichkeit, seine Kräfte zu steigern, wer ohne Seelenverwandten bleibt, wird zum Kriegsdienst herangezogen.
Kiana ist eine Schicksalsnovin mit starken Kräften, doch ihr Seelenverwandter stirbt vor der offiziellen Vermählung, und so gilt sie als Verlorene, und soll an die Front. Doch es kommt anders, und Kiana landet mit einem Kriegs- und einem Liebesnovizen auf der Flucht, und stellt bald ihr ganzes bisheriges Wissen in Frage.
Die drei, die hier mehr oder weniger unfreiwillig zu Gefährten werden, gefallen mit sehr gut, und zwei von ihnen erinnerten mich schnell an die beiden Hauptcharaktere aus Saskia Louis‘ Mordsmäßig-Reihe, der Vibe zwischen ihnen ist sehr ähnlich, es gibt schlagfertige Dialoge, aber auch Gefühle, die zunächst nicht akzeptiert, die aber auch nicht geleugnet werden können. Die Geschichte hier wird aus diesen beiden Perspektiven jeweils in Ich-Form erzählt, wobei Kiana den umfangreicheren Part erhält. Der dritte im Bund ist freundlich, ein bisschen tollpatschig, und wirkt oft regulierend, ihn muss man einfach mögen. Zusätzlich gibt es noch einen tierischen Begleiter.
Erzählt wird in lockerem Tonfall, es gibt aber auch immer wieder ernste Töne. Die Gruppe ist auf der Flucht, was bedeutet, dass ihr Leben in ständiger Gefahr ist, so dass sich auch viele spannende Szenen ergeben. Es schwingt immer wieder Humor mit, unterm Strich ist der Roman sehr unterhaltsam.
Mir hat der Roman gut gefallen, es gibt eine glaubhaft gestaltete Welt, interessante Charaktere, deren Beziehungen untereinander nachvollziehbar sind, einiges an Humor, und eine spannende Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Ich freue mich auf den zweiten Band der Dilogie.
Rezensionen von div:
zum Aufrütteln
Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien
zum Aufrütteln
Mit ihrem Roman "Mit beiden Händen den Himmel stützen" erzählt Lilli Tollkien eine einfühlsame Geschichte über Verlust, innere Zerrissenheit und die Kraft der Hoffnung. Der Titel gefällt mir, gut gewählt und er wird auch zu einer Metapher.
Im Mittelpunkt steht Lale, eine Protagonistin die mit einem schweren Schicksalsschlag konfrontiert wird.
Lales Kindheit verläuft alles andere als ideal - drogenabhängige Mutter, und auch der Vater ist nicht besser. Alkohol und Drogen werden ebenso einen Platz in ihrem Leben einnehmen. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie man nach einem Verlust weiterlebt.
Der Schreibstil ist absolut gelungen, auf eine poetische Art und Weise findet die Autorin klare und emotionale Worte, die bedrückend nachhallen. Das Buch ist keine leichte Kost, und wird auf ruhige Art und Weise geschrieben - ohne große Spannungsbögen.
Rezensionen von manu63:
Es geht spannend weiter
Dragons in Secret - Lazarus erwacht von Andreas Suchanek
Lazarus erwacht ist der zweite Band der Dragons in Secret Reihe des Autors Andreas Suchanek.
Ashley wächst weiter in ihre Rolle als Drachin hinein und erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit und ihr Erbe. Dabei gerät sie auch immer wieder in den Fokus der Drachenjäger und der Geheimloge Schwingen des Lazarus.
Der Schreibstil ist für mich eingängig und gut lesbar, man merkt diesem an, dass es sich um ein Jugendbuch mit einer Altersempfehlung ab 16 Jahren handelt. Die Entwicklung wird spannend erzählt und es gibt einige überraschende Wendungen, aber das ist bei dem Autor üblich.
Die Spannungsbögen sind gut gesetzt und durch den Perspektivwechsel zwischen den Charakteren bekommt man gute Einblicke in die Gefühlswelt der beiden.
Auch der Mittelteil der Trilogie hat mich gut unterhalten und den Cliffhanger am Ende des Buches fand ich heftig.











