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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ReiShimura:

Wasser für Wissensdurstige

Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne

Der Ravensburger Verlag hat meiner Meinung nach auch mit Band 60 der Reihe "Wieso Weshalb Warum" wieder alles richtig gemacht und ein informatives, spannendes und interessantes Sachbuch für Kinder auf den Markt gebracht.
Zur Reihe an sich brauche ich wahrscheinlich gar keine großen Worte mehr verlieren, da die Bücher meiner Meinung nach mittlerweile hinlänglich bekannt sind.

Auch bei uns im Regal sind diverse Exemplare sowohl aus der Serie für 2-4 Jahre als auch für 4-7 Jahre zu finden.

Als ich die Ankündigung für dieses Buch sah, war mir sofort klar, dass es unbedingt bei uns einziehen muss, immerhin ist der kleine Leser nicht nur eine Bücher- sondern auch eine Wasserratte. Ein Buch über das Element Wasser war damit ein absolutes Muss.

Besonders gut gefällt mir die Vielfalt der Themen in Bezug auf Wasser, die in diesem Buch abgedeckt werden. Einerseits geht es darum, warum Wasser für uns so wichtig ist und wofür wir es eigentlich brauchen, andererseits aber auch darum warum Wasser gefährlich sein kann und warum es nicht überall genug Wasser gibt. Das Klima und vor allem die Klimaveränderungen werden genauso angesprochen, wie die Frage wo kommt da Wasser her und wo geht das Abwasser hin.

Der kleine Leser ist altersmäßig noch nicht ganz im Zielalter für dieses Buch angekommen, dennoch hat er großen Gefallen an dem Buch gefunden. Manche Inhalte des Buches sind natürlich für ihn noch schwer zu verstehen und ein wenig zu komplex, ich denke aber, dass dies auch auf Kinder im Alter von 4 Jahren noch zutreffen wird. In gewisser Weise ist dies das grandiose an diesen Büchern: Man kann sie mit den Kindern oft lesen und je nach Alter werden sie andere Inhalte des Buches aufnehmen und etwas dazulernen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass man auch als erwachsene Person des Öfteren noch etwas dazulernt.
Die Klappen im Buch sind dann quasi noch das Tüpferl auf dem i. Sie runden das Ganze ab, geben dem Kind die Möglichkeit aktiv beim (Vor-)Lesen mitzuarbeiten und geben noch einmal zusätzliche Informationen preis.

Die Illustrationen gefallen mir in diesem Buch ausgesprochen gut und passen vom Stil her zu den anderen Büchern der Reihe, die wir bereits besitzen. Auch in diesem Buch wurde wieder auf Diversifikation bei den Charakteren geachtet.

Hier handelt es sich wirklich um ein Buch, dass nicht nur Wissen vermittelt, sondern Lust auf mehr macht und dies sowohl für kleine als auch große Wissenshungrige. Dieses Buch ist für alle die mehr über das faszinierende Element Wasser lernen wollen. Definitiv eine Bereicherung für jedes Bücherregal.

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Ein Frühling voller Geheimnisse und Gefahren

Mika Mysteries - Die Spur der Meisterdiebin von Johan Rundberg

Da mich bereits der erste Teil "Mika Mysteries – Der Ruf des Nachtraben" begeistert hat, musste ich natürlich auch den zweiten Teil der Reihe lesen. Für all jene die keine Lust auf eine langatmige Rezension haben, sei hier gleich einmal gesagt, auch dieses Buch hat mich wieder verzückt und ich kann aus vollem Herzen eine Empfehlung aussprechen.

Im ersten Teil der Reihe durften die Leser und Leserinnen Mika durch einen langen und harten Winter des Jahres 1880 begleiten. Nun ist dieser endlich vorbei und Johan Rundberg nimmt aus noch einmal mit nach Stockholm zu Mika. Doch leider scheint auch der Frühling eine aufregende und nicht weniger harte Zeit zu werden, weder für Mika noch die anderen Kinder aus dem Waisenhaus.
Johan Rundberg knüpft relativ nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes an, daher würde ich empfehlen, die Bücher wirklich in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen. Auch wenn die Kriminalfälle selbst im jeweiligen Band abgeschlossen werden, gibt es doch einige Nebenhandlungen, die sich durch die Bände hindurchziehen und das Hintergrundwissen aus dem ersten Teil ist, sicher von Nutzen um dieses Buch vollumfänglich verstehen und genießen zu können.

Bereits in meiner Rezension zum ersten Teil habe ich angemerkt, dass die Grundstimmung des Buches sehr düster ist und ich die Altersempfehlung des Verlages zwar angemessen finde, aber Erwachsenen empfehlen würde, das Buch vorab zu lesen bevor sie es einem Kind geben. Diese Meinung möchte ich hier noch einmal unterstreichen und hervorheben. Denn meiner Meinung nach ist dieser Teil sogar noch ein wenig düsterer und an manchen Stellen beklemmender. Manche Passagen können vor allem für sensible Kinder, die noch wenig Erfahrungen mit dieser Art von Literatur gemacht haben, eventuell zu viel sein.

Der Schreib- und Erzählstil des Autors gefällt mir sehr gut. Er hat ein Auge für Details und schafft es hervorragend Stimmungen zu transportieren und Gefühle beim Leser zu erzeugen. Dies ist sicher einer der Gründe, warum mich manche Teile des Buches so mitgenommen haben. Man spürt fast körperlich die verschiedenen Emotionen der Waisenkinder, sei es nun ihre Angst oder Verzweiflung aber auch ihre Hoffnung auf ein besseres Leben.

Nachdem ersten Band sind einige Fragen offengeblieben, diese werden in diesem Buch zwar nicht wirklich beantwortet, aber man kommt der Lösung des Rätsels wieder einen Schritt näher.

Es handelt sich hierbei wirklich um eine gelungene Fortsetzung, die die düstere Atmosphäre des ersten Bandes noch verstärkt und die Spannung hochhält. Wer Mika, so wie ich, bereits ins Herz geschlossen hat, wird auch dieses Mal nicht enttäuscht werden. Absolut empfehlenswert für alle, sowohl Kinder/Jugendliche wie auch Erwachsene, die historische Kriminalgeschichten mit Tiefgang lieben.

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Perfekte Vorbereitung auf den großen Meilenstein

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad von Carola von Kessel

Das erste Fahrrad ist ein großer Meilenstein im Leben eines Kindes. Da dieser Meilenstein beim kleinen Leser im nächsten Frühling anstehen wird und er ein großer Fan der "Wieso Weshalb Warum" Bücher ist, durfte dieses Buch bei uns einziehen.
Natürlich ist mir bewusst, dass der kleine Leser mit diesem Buch das Fahrrad fahren nicht lernen wird, aber als Unterstützung und Vorbereitung auf dieses Erlebnis finde ich das Buch wirklich sehr gelungen.

Besonders gut gefällt mir an diesem Buch, dass dem Bereich Sicherheit viel Platz eingeräumt wird. Dabei wird einerseits auf das Thema Schutzausrüstung eingegangen und die Kinder lernen, warum es so wichtig ist, dass sie einen Helm tragen. Hierbei wird auch viel Wert daraufgelegt, wie man erkennt, dass ein Helm optimal passt. Diese Informationen finde ich insbesondere auch für die Erwachsenen, die das Buch vorlesen, sehr informativ und wichtig. Außerdem gibt es noch eine Doppelseite die sich der Frage "Wie fahre ich immer sicherer?" widmet.

Natürlich geht es auch darum wie man überhaupt erst einmal Fahrrad fahren lernt. Positiv hervorheben möchte ich dabei, dass das Buch nichts beschönigt. Es wird zwar erwähnt, dass man es leichter lernt, wenn man vorher bereits mit dem Laufrad unterwegs war, dennoch wird auch betont, dass Radfahren keine einfache Sache ist und kleine Stürze und Rückschläge dazugehören.
Dass es sich bei diesem Buch um eine Neuerscheinung handelt, merkt man beim Durchblättern sofort. Denn einerseits wird wie eigentlich immer bei den "Wieso Weshalb Warum" Büchern stark auf Diversifikation geachtet und außerdem sucht man Stützräder vergebens. Diese werden weder auf einem Bild gezeigt noch in irgendeiner anderen Art und Weise angesprochen.

Die Texte sind kurz, prägnant und für die Altersgruppe der zwei bis vierjährigen entsprechend passend formuliert. Die Bilder sind ansprechend, klar und haben eine angenehme Farbzusammenstellung. Das Highlight für den kleinen Leser sind natürlich die Klappen unter denen sich so manche Überraschung, aber auch zusätzliche wichtige Information befindet. Die Klappen sind in diesem Buch wie gewohnt stabil ausgeführt und lassen sich auch von kleinen, noch nicht ganz so geschickten Händen gut öffnen. Beim ersten Mal kann es aber sein, dass eine erwachsene Hand ein wenig helfen muss, damit diese nicht beschädigt werden.

Dieses Buch ist eine wunderbare Möglichkeit, um Selbstvertrauen beim Kind aufzubauen und Hemmschwellen gegenüber dem großen Schritt Radfahren abzubauen. Durch die vielen Szenen bei denen Radfahrer in der Natur oder Parks gezeigt werden, bekommen Kinder hoffentlich Lust darauf, dies nachzumachen.

Wieder einmal hat es der Ravensburger Verlag geschafft, sowohl den kleinen Leser als auch die Erwachsenen im Haushalt mit einem Buch zu begeistern. Daher kann auch dieses Buch nur von Herzen weiterempfehlen.

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Große Maschinen für kleine Entdecker

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran von Andrea Erne

Fahrzeuge, vor allem, aber Baufahrzeuge sind für sehr viele Kinder eine äußerst faszinierende Angelegenheit. Der kleine Leser ist hierbei keine Ausnahme und wir können bei keiner Baustelle vorbei gehen, ohne dass er sich genau angesehen hat, welche Fahr- und Werkzeuge es dort zu entdecken gibt. Seine zweite große Leidenschaft sind Bücher, daher war mir sofort klar, dass dieses Buch bei uns einziehen muss.

Band 81 der "Wieso Weshalb Warum" Serie besticht wieder einmal durch die großartige Kombination aus kindgerechten Erklärungen, ansprechenden Illustrationen und natürlich den äußerst spaßigen Klappen. Gerade letztere sind, wahrscheinlich nicht nur bei uns im Haushalt, äußerst beliebt. Wer die Bücher kennt, weiß aber auch, dass die Klappen die Schwachstelle des Buches sind. Denn sie sind zwar relativ stabil verarbeitet, trotzdem neigen sie zum Ausreißen, vor allem bei kleineren Kindern, bei denen die Feinmotorik noch nicht richtig ausgeprägt vorhanden ist. Gerade bei diesem Band ist die Gefahr verhältnismäßig groß, da sehr viele der Klappen eine etwas ungewohnte Form haben oder in ungewohnten Winkeln geöffnet werden müssen.

Dieses Buch beschreibt kindgerecht und anschaulich die verschiedenen Einsatzgebiete eines Krans. Den neben dem klassischen Baustellenkran gibt es noch viele andere Arten von Kränen. Sogar ich als Erwachsene konnte hierbei noch einiges lernen. Natürlich widmet sich auch eine Doppelseite den Bauteilen, aus denen ein Kran überhaupt besteht und eine andere erklärt, wie die Steuerung funktioniert.

Besonders gut gefallen hat dem kleinen Leser die Doppelseite, die sich mit der Frage beschäftigt, wie ein Kran auf die Baustelle kommt. Diese Frage hat er sich selbst bzw. mir bereits schon oft gestellt.
Meiner Meinung nach braucht man eigentlich gar nicht besonders viele Worte zu der „Wieso Weshalb Warum“ Serie des Ravensburger Verlages mehr verlieren. Allein das die Junior Reihe bereits 81 Bände stark ist, spricht für ihre Beliebtheit und für ihre anhaltende gute Qualität. Dieser Band stellt hierbei keine Ausnahme dar. Dieses Buch ist perfekt geeignet für alle neugierigen kleinen Entdeckerinnen und Entdecker die mehr über Baustellenfahrzeuge und Technik lernen wollen. Klare Empfehlung vom kleinen Leser und mir.

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Spaß und Wissen mit Stickern: Dinosaurier für kleine Entdecker

Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier von

Die Ravensburger Sachbuch Reihe "Wieso? Weshalb? Warum?" erfreut sich bei uns sehr großer Beliebtheit und dementsprechend sind wir stolze Besitzer von einigen Büchern. Die ansprechenden Bilder, die informativen Texte und die spannenden Klappen sind dabei immer wieder ein Erlebnis. Neben den klassischen Klappenbüchern für die verschiedenen Altersklassen gibt es aber mittlerweile noch einige andere Bücher, so wie eben auch Stickerhefte.

Auch diese gibt es wieder sowohl für die Altersgruppe ab 2 Jahren und ab 4 Jahren.

Das vorliegende Stickerheft Dinosaurier ist entweder eine perfekte Vorbereitung für das Sachbuch oder eine wunderbare Ergänzung dazu. Das Hauptaugenmerk des Buches liegt definitiv auf den Stickern. Daher ist die Menge an Text überschaubar, dennoch werden einige interessante Fakten vermittelt. Gerade wenn sich Kinder noch nie mit dem Thema beschäftigt haben, finde ich das Buch ideal. Es gibt einen Überblick, weckt die Neugier auf den Themenbereich Dinosaurier und schult noch dazu die Feinmotorik.

Die Illustrationen des Buches sind wie nicht anders vom Ravensburger Verlag sehr ansprechend gestaltet und der Platz für die Sticker ist großzügig bemessen. Das Buch ist wertig verarbeitet und die Sticker lassen sich sehr gut vom Trägerpapier lösen, und zwar auch vom kleinen Leser. Positiv hervorheben möchte ich, dass in diesem Buch einerseits sowohl Raum für kreative Gestaltung gibt, also die Sticker nach eigenem Gutdünken auf der Seite geklebt werden können. Es aber andererseits auch Klebeaufgaben gibt, bei denen man gezielt Lücken mit den Aufklebern füllen muss.
Schade finde ich hingegen, dass auf den Stickerbögen zwar Beschreibungen der Sticker vorhanden sind, man diese aber "verliert" sobald man die Sticker im Heft aufklebt. Die Beschreibungen und Namen der Dinosaurier sind nämlich leider nicht in die jeweiligen Sticker integriert und auch keine eigenständigen Aufkleber.

Meiner Meinung nach ist dieses Stickerheft eine informative und lustige Möglichkeit, um Kindern Wartezeiten zu verkürzen, wie zum Beispiel im Restaurant oder bei Arztterminen. Außerdem bietet es einen spaßigen und informativen Einstieg in die spannende Welt der Dinosaurier.

Der Ravensburger Verlag hat es wieder einmal geschafft, den kleinen Leser und mich mit einem seiner Bücher zu begeistern. Aus diesem Grund empfehlen wir das junior Stickerheft sehr gerne weiter.

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Spielerisch den Kosmos erforschen

Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Weltraum von Carola von Kessel

Der Ravensburger Verlag schafft es immer wieder uns zu begeistern. Mit der "Wieso? Weshalb? Warum?" Reihe hat der Verlag es geschafft, eine Sachbuch Reihe für Kinder zu erschaffen, die auch Erwachsene begeistert. Deswegen durften bereits einige der Bücher bei uns im Kinderzimmer einziehen und werden vom kleinen Leser gerne angesehen und gelesen.

Mit diesem Buch durfte nun ein weiteres Exemplar einziehen und dieses hebt sich noch einmal deutlich von anderen Sachbüchern ab.

Denn hierbei handelt es sich um ein "Leuchte & entdecke" Buch. Neben den bekannten und äußerst beliebten Klappen enthält dieses Buch zusätzlich noch eine Taschenlampe. Gerade in Kombination mit dem Thema des Buches finde ich dies eine absolut geniale Idee, die denn Kindern viel Spaß bringt. Dieses Buch enthält sechs schwarze Folien, auf denen man mit Hilfe der Papptaschenlampe Inhalte entdecken kann. Es hat mir große Freude bereitet meinen kleinen Leser dabei zu beobachten wie er mit Hilfe der Lampe die Sternbilder am Nachthimmel sucht und einen Planeten nach dem anderen entdeckt.

Die Verarbeitung des Buches ist wie gewohnt hochwertig und durch die Ringbuchbindung fällt das Umblättern der Seiten auch kleineren und ungeschickteren Händen sehr leicht. Die Klappen sind auch hier wieder ein kleines Highlight, aber wer die Bücher kennt, weiß, dass sie teilweise auch ein wenig fragil sind und zum Ausreißen neigen. Der Seitenumfang ist ziemlich identisch mit anderen WWW-Büchern für 4 bis 7jährige. Dennoch ist die Fülle an Text ein wenig geringer, da auf den Folien primär nur Bilder zu entdecken sind.

Positiv hervorheben möchte ich, dass es eine Aufbewahrungsmöglichkeit für die Taschenlampe im Buch gibt. Dies war für mich oft ein Kritik Buch bei anderen Büchern der Reihe, bei denen man Elemente heraustrennen konnte. Dort gab es nämlich dies nämlich nicht. Hier gibt es nun einen Schlitz, in den man die Taschenlampe stecken kann, so dass diese hoffentlich nicht so schnell verloren geht.

Die Leser:innen bekommen in diesem Buch wirklich eine Fülle an Informationen rund um den Weltraum geboten. Neben Erklärungen zu Planeten und Sternbildern, wird auch auf das Thema Weltraumforschung eingegangen. So lernt man, wie Weltraumteleskope funktionieren, bekommt Informationen wie ein Weltraumflug von statten geht und was eigentlich auf einer Weltraumstation alles gemacht wird.

Dieses Buch zeigt sehr anschaulich, dass Lernen und Spaß haben nicht zwei unterschiedliche Seiten einer Medaille sind, sondern, dass man dies perfekt miteinander kombinieren kann.
Hier wird Wissen und Spiel auf einzigartige Weise verbunden. Die Kombination aus Klappen, Taschenlampe und spannenden Weltraumthemen macht es zu einem echten Highlight im Kinderzimmer. Wer Lernen mit Spaß verbinden möchte, liegt hier genau richtig. Der kleine Leser und ich sind begeistert und möchten für dieses Buch daher eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

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Zwischen Klassenzimmer und Rotlicht

Wie man in Japan Go-go-Girl wird von Reisedepeschen; Anna Sanner

Anna Sanner berichtet zum zweiten Mal über ihr Leben in Japan. Ihr erstes Buch "Wie man in Japan Ninja" wird habe ich nicht gelesen, die Vorkenntnisse sind für dieses Buch aber auch nicht notwendig. Die Autorin gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben und lässt die Leser:innen an ihrem Doppelleben zwischen ihrem Dasein als Lehrerin und Go Go Girl teilnehmen.

Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, aber durchaus eine interessante Lektüre.

Über den Inhalt des Buches werde ich nicht viele Worte verlieren. Vor allem werde ich mir nicht anmaßen die Handlung des Buches zu bewerten. Immerhin handelt es sich hierbei um ein autobiographisches Werk und meiner Meinung nach, steht es mir nicht zu darüber eine Wertung abzugeben.

Dieses Buch ist definitiv kein klassischer Reisebericht. Man merkt in jeder Zeile, dass Anna in diesem Land wirklich viel Zeit verbracht hat und dort wirklich gelebt und vielleicht zu einem gewissen Grad auch angekommen ist. Sie berichtet ehrlich und ungeschönt über ihre Erlebnisse im Rotlichtmilieu Japans. Diese Ehrlichkeit mag vielen Japan-Fans, die ihr Lieblingsland vergöttern und nur durch die rosarote Brille sehen, vielleicht sauer aufstoßen, dennoch bin ich der Meinung, dass Anna Sanner dabei immer mit dem gewissen Maß an Respekt und Achtung agiert. Für mich war das Buch auf jeden Fall eine spannende Erfahrung und ich habe einiges über Japan und seine Gepflogenheiten dazugelernt. Dinge die mir in einem klassischen Reiseführer oder -bericht sicher nicht untergekommen wären.

Den Schreibstil von Anna Sanner würde ich als eher einfach bezeichnen und wie bereits anfangs erwähnt, darf man sich hier kein literarisches Meisterwerk erwarten. Die Personen die Anna in ihrem Beruf als Go Go Tänzerin trifft sind teilweise derart skurril, dass man nur den Kopf schütteln kann. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang oder Hintergrundinformationen erwartet, aber Anna schreibt einfach, wie ihr der Schnabel gewachsen ist würde ich sagen. Obwohl mir das Buch im Großen und Ganzen recht gut gefallen hat, hat mich das Buch nicht so sehr begeistert, als dass ich nachträglich auch noch Annas erstes Buch lesen möchte.

Ich möchte dem Buch wohlgemeinte 3 von 5 Sternen geben, da es für mich eine nette Erfahrung, aber eben auch nicht mehr war. Dieses Buch eignet sich meiner Meinung nach für all jene, die eine etwas andere Seite von Japan kennenlernen möchten.

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Vegane Vielfalt für Neulinge

Carlottas vegane Küche von Carlotta Perego

Man muss nicht vegan leben, um vegan zu kochen. Klingt vielleicht im ersten Augenblick ein wenig seltsam, aber damit meine ich, dass wir kein veganer Haushalt sind, ich aber dennoch sehr gerne vegane Gerichte koche. Da ich gerne koche und Abwechslung liebe, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Inspirationen, so bin ich auch über dieses Kochbuch gestolpert.

Die Ankündigung und Aufmachung des Buches waren sehr vielversprechend und da ich die italienische Küche liebe, habe ich den Versuch gewagt.

Ein wenig überrascht war ich über den Einleitungsteil des Buches. Dieser umfasst immerhin 60 Seiten und behandelt neben dem klassischen Vorwort und einigen einleitenden Worten zur veganen Küche auch Themen wie Organisation in der Küche, Decluttering, Meal Prep und wie man Gemüse kocht. Für mich persönlich hat diese lange Einleitung wenig Neues gezeigt, mir ist aber bewusst, dass dies für Neulinge in der Küche sicher einen Mehrwert hat.

Der Eindruck, dass sich dieses Buch vor allem an Küchenanfänger im allgemeinen und Neulinge in der veganen Küche richtet hat sich dann auch im Rezeptteil fortgesetzt. Denn unter den 80 Rezepten, die dieses Buch beinhaltet sind, auch sehr viel Grundlagenrezepte dabei, u.a. gibt es ein Rezept für Hummus, für den perfekten Toast, Müsliriegel und Energiebällchen.

Das Buch selbst ist hochwertig verarbeitet und die Aufmachung des Buches kommt sehr wertig daher. Die Fotos der Gerichte sind appetitanregend, ansprechend und machen Lust aufs Nachkochen. Hinweise zu den Nährwertangaben gibt es leider keine und wie so oft sind die Zubereitungszeit und Kochzeit sehr optimistisch. Vielleicht liegt aber letzteres auch an mir und ich habe in der Küche einfach ein schlechtes Zeitmanagement. Denn es gibt kaum ein Kochbuch, bei dem ich mit den angegebenen Zeiten hinkommen würde.

Die bis dato nachgekochten Rezepte, es waren einige, aber natürlich nicht alle, waren geschmacklich sehr gut. Leider habe ich aber feststellen müssen, dass die angegebenen Zutatenmengen nicht immer passend sind, obwohl ich mich beim Erstversuch immer wirklich akribisch ans Rezept halte.

Alles in allem ist dies wirklich ein schön gestaltetes Kochbuch, dass ich vor allem Anfängern weiterempfehlen würde. Personen, die bereits über sehr viel Kocherfahrung und eine große Sammlung an Kochbüchern zur veganen Küche verfügen, werden meiner Meinung nach nur wenig neues finden.

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Ein Abschluss mit Licht und Schatten

Rebel Witch Der rote Nachtfalter von Kristen Ciccarelli

Mit großen Erwartungen habe ich dem Erscheinungstermin des Buches entgegengefiebert, denn auch wenn der erste Teil mich nicht vollständig überzeugen konnte, wollte ich doch wissen, wie die Geschichte ausgeht. Autorin Kristen Ciccarelli hat einen doch recht würdevollen Abschluss für ihre Dilogie gefunden, aber leider war dieses Buch schwächer als das erste.

Daher kann ich dem Buch auch leider nur 3 von 5 Sternen geben.

Ich hatte ein wenig Angst, dass ich nicht mehr gut in die Geschichte rein finden würde, da doch mehr als ein halbes Jahr und viele andere Bücher zwischen dem ersten und zweiten Band lagen. Glücklicherweise war diese Angst aber unbegründet, denn bereits nach wenigen Minuten war ich wieder vollkommen in der Geschichte angekommen. Der Anfang des Buches ist der Autorin hervorragend gelungen und die Spannung war von Beginn an hoch.

Das Hauptaugenmerk liegt auch in diesem Buch wieder auf der Beziehung von Rune und Gideon und natürlich ist das ganze wieder überhaupt nicht einfach. Jedes Mal, wenn man denkt, dass nun alles geklärt ist, kommt das nächste Missverständnis und das Vertrauen ist wieder dahin. Wie sagt man: Ein Schritt nach vorne und zwei zurück. Ab einem gewissen Punkt hatte ich das Gefühl, dass die beiden sich nur mehr im Kreis drehen und ich war ein klein wenig genervt.

Ich hätte es schön gefunden, wenn Kristen Ciccarelli weniger Energie in die komplizierte Beziehung zwischen Rune und Gideon gesteckt hätte und dafür mehr in die Beschreibung und Erklärung der Welt, in der sich die Geschichte abspielt. Dies habe ich bereits beim ersten Teil bekrittelt und leider muss ich dies wieder tun. Ein klein wenig mehr Informationen bekommt man zwar, aber viel ist es nicht. Die Welt und auch die meisten Charaktere bleiben blass und zweidimensional.

Obwohl sich die Autorin viel Mühe gegeben hat einige Wendungen in die Geschichte einzubauen, muss ich doch sagen, dass die wenigsten davon unerwartet kamen. Besonders schade fand ich allerdings, dass das eigentlich spannende, die Revolution und die Bekämpfung der bösen Hexen zu sehr in den Hintergrund geraten ist. Da fiebert man zwei Bücher lang darauf hin und dann wird alles in gefühlt Windeseile und wenigen Sätzen abgehandelt.
Gelesen wird das Hörbuch, gleich wie der erste Teil, von Henriette Schreuers und Moritz Frinberg. Die beiden haben mich bereits bei Heartless Hunter begeistert und auch in diesem Teil haben sie dem Buch mit ihren Stimmen wieder Leben eingehaucht und die Emotionen wunderbar übermittelt.

Rebel Witch ist zwar ein solider, aber doch ein wenig enttäuschender Abschluss der "Der rote Nachtfalter" Dilogie. Meine Erwartungen an das Buch waren nach dem doch sehr guten, wenn auch nicht überragenden, Auftakt deutlich höher. Dennoch bin ich froh, dass ich miterleben durfte, wie die Geschichte rund um Rune und Gideon endet.
Dieses Buch bzw. diese Dilogie, denn ohne Kenntnis des ersten Teiles macht es keinen Sinn dieses Buch zu lesen, würde ich all jenen empfehlen, denn bei Romantasybüchern vor allem der Romance Teil wichtig ist.

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Dystopische Stärke trifft romantische Schwäche

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Brooke Fast hätte mit ihrem Debütroman einen soliden, dystopisch-düsteren Roman abliefern können, wenn sie nicht alles mit einer deplatzierten und unglaubwürdigen Liebesgeschichte ruiniert hätte.

Der Einstieg ins Buch hat mir sehr gut gefallen und Raven, eine Kopfgeldjägerin war mir, auch wenn es komisch klingen mag angesichts ihres Berufes von Anfang an sympathisch und ich wollte mehr über ihre Geschichte erfahren.

Das Tempo des Buches war von Beginn an hoch, auch dies hat mir sehr gut gefallen und die Spannungskurve hat eindeutig nach oben gezeigt.

Sobald Raven dann allerdings in der Haftanstalt Endlock inhaftiert ist, verringert sich das Tempo ziemlich. Man diesem Umschwung hätte ich noch keine Probleme gehabt, wenn die Autorin dafür die Zeit für die Beschreibung und der Vertiefung der Charaktere genutzt hätte. Leider hat sie dies nicht getan und viele der Protagonisten sind bis zum Ende eher blass und zweidimensional geblieben. An einigen Stellen hat sie dann auch auf die typischen Klischees zurückgegriffen, so sind die bösen Wärter natürlich nicht besonders gutaussehend und haben noch dazu schlechte Manieren.

Diese ganzen Kleinigkeiten hätte ich Brooke Fast noch verziehen, da sie es geschafft hat mich in den Bann der Geschichte zu ziehen und ich die düstere und bedrohliche Stimmung teilweise fast körperlich spüren konnte. Ihre teilweise sehr plakativen Beschreibungen von gewaltvollen Szenen sind wirklich gut gemacht, wenn man das in diesem Zusammenhang so formulieren darf.

Ich konnte bei meiner kurzen Internetrecherche nicht herausfinden auf wie viele Bände die Serie rund um Raven und Dividium ausgelegt ist. Daher habe ich der Autorin auch verziehen, dass sie nur gelegentlich Hinweise zu der Welt, in der das Buch spielt, gibt. Eine ungefähre Vorstellung von der Politik und der Mehrklassengesellschaft habe ich zumindest bekommen. Ich vermute, dass im nächsten Band weitere Einzelheiten bekanntgegeben werden.

Mein Hauptkritikpunkt an diesem Buch ist aber die Liebesgeschichte. Wobei mich nicht die Tatsache stört, dass es eine gibt, denn dies wusste ich bereits durch die Ankündigung des Buches, da es als Fantasy-Romance Buch vermarktet wird. Mein Problem besteht darin, dass der romantische Teil für meinen Geschmack viel zu schnell voranschreitet und was noch viel schlimmer ist, die Szenen an völlig unpassenden Stellen eingestreut sind. Dadurch wirkt das ganze konstruiert, fehl am Platz und unrealistisch.

Brooke Fast hat es geschafft, dass ich neugierig bin, wie es mit Raven und ihren Begleiter:innen weitergeht, auch wenn mich ihr Debütroman nicht komplett überzeugen konnte. Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne dystopische Romane lesen und kein Problem mit einer Liebesgeschichte und ein wenig Spice haben. Wer mit letzterem nichts anfangen kann, sollte meiner Meinung nach besser die Finger von diesem Buch lassen.

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