Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ReiShimura:

Krimi light mit Wortspiel-Garantie

Entführung im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Obwohl mich der erste Band nicht komplett überzeugt hat, konnte ich den Erscheinungstermin des neuen Buches rund um Björn Kupernikus, und Annabelle Schäfer kaum erwarten. Das ungleiche und äußerst skurrile Ermittlerduo hat sich einfach einen Platz in meinem Herzen erobert.
So mit befinden wir uns wieder auf dem idyllischen Campingplatz am Schwielowsee, treffen alte Bekannte wieder und lernen neue „Freunde“ kennen.

Autor Andreas Winkelmann macht mit diesem Buch mehr oder weniger nahtlos dort weiter wo er bei „Mord im Himmelreich“ aufgehört hat. Deswegen sollte man die Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen. Außerdem gleich einmal die Anmerkung, dass all jene die mit dem ersten Teil keine große Freude hatten, besser die Finger von dem Buch lassen sollten.
Hartgesottene Krimifans werden mit dieser Reihe von Andreas Winkelmann sicher nicht glücklich werden. Dafür ist der Spannungsanteil zu gering und der Kriminalfall an vielen Stellen zu übertrieben und konstruiert. Wer allerdings auf der Suche nach einer humorvollen und leichten Unterhaltung ist, kann hier durchaus Spaß haben.
Der Hauptschwerpunkt der Geschichte liegt eindeutig nicht auf dem Kriminalfall selbst, auch wenn er natürlich eine zentrale Rolle für die Handlung spielt, sondern auf den verschiedenen Haupt- und Nebencharakteren und deren verbaler Austausch miteinander. Hierbei habe ich den Austausch zwischen Annabelle und Kupernikus besonders genossen. Bei beiden, aber vor allem auch im Umgang miteinander merkt man, dass sie doch eine gewisse Art von Charakterentwicklung durchgemacht haben und ihre Beziehung sich ein wenig intensiviert hat.
Der Fall entwickelt sich mit einer unglaublichen Langsamkeit, so dass man an mancher Stelle das Gefühl hat, der Lösung keinen Schritt näher zu kommen. Der Erzählstil ist aber so heiter, unbeschwert und humorvoll, dass ich in den meisten Fällen ohne Probleme darüber wegsehen konnte. Abgesehen davon, dass irgendwann dann auch der Zeitpunkt kam, wo sich wieder mal die Ereignisse überschlagen haben. Ähnlich wie im ersten Band ist der Humor manchmal etwas grenzwertig. Das eine oder andere Wortspiel ist dann doch ein wenig plump, passt aber dennoch wunderbar in das Gesamtbild. Andreas Winkelmann scheint eine Vorliebe für schlechte Wortspiele, Situationskomik und seichten Humor zu haben. Solange alles davon wohldosiert ist, kann ich auch damit leben. Ich habe allerdings das Gefühl, dass es in diesem Band bereits hart an der Grenze war und bin gespannt, wie es im nächsten Teil aussehen wird.
Positiv hervorheben möchte ich noch, dass einige der Nebencharaktere aus dem ersten Teil, wie zum Beispiel Kommissar Fass, dieses Mal eine etwas größere Rolle haben und dadurch auch an Tiefe gewinnen.
Autor Andreas Winkelmann hat mir mit diesem Buch wieder einige vergnügliche Lesestunden beschert und ich freue mich auf weitere Abenteuer von Kupernikus und Annabelle. Eventuell dürfen wir ja auch hoffen, dass der Krimiaspekt im nächsten Band wieder ein wenig höher ist. Ansonsten ist dies einfach ein perfektes Buch für einen faulen Tag auf der Couch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Zwischen Herz und Verantwortung

Say You'll Remember Me Say You'll Remember Me von Abby Jimenez

Um dieses Buch bin ich doch einige Zeit herumgeschlichen und war mir unsicher, ob es einen Versuch wert ist oder nicht. Cover und Klappentext fand ich sehr ansprechend und gefühlt kam man diesen Sommer kaum an dem Buch vorbei. Auf jeder einschlägigen Website kam mir das Buch unter und auch in den Schaufenstern der Buchhandlungen war immer das eine oder andere Exemplar davon zu finden.

Schlussendlich habe ich mich dann doch breitschlagen lassen und bin froh, dass ich es getan habe, auch wenn das Buch anders als erwartet war.
Erwartet hatte ich mir eine herzerwärmende, kitschige Liebesgeschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen und der einen oder anderen intimen Szene. Wobei ich bei letzterem gehofft hatte, dass der Anteil relativ gering ausfallen wird. Diese Hoffnung hat sich glücklicherweise auch erfüllt.
Durch den Klappentext war mir klar, dass das Thema Demenz eine Rolle spielen wird, da Samantha wieder nach Hause zieht, um ihre demenzkranke Mutter zu pflegen. Unerwartet war für mich allerdings der Raum, den dieses Thema einnimmt. Denn phasenweise ist dies das zentrale Thema der Geschichte und wir dürfen erleben mit welchen Schwierigkeiten die Familie zu kämpfen hat. Autorin Abby Jimenez hat meiner Meinung nach gerade diesen Teil des Buches hervorragend gemeistert. Pflege von Angehörigen ist ein schwieriges Thema, bei dem man viel Fingerspitzengefühl benötigt. Die Autorin hat es geschafft alles sehr authentisch und emotionsgeladen zu vermitteln, ohne zu sehr ins melodramatische oder kitschige zu kippen. Für mich war dies ehrlich gesagt das große Highlight des Buches. Denn dadurch hebt es sich auch deutlich von anderen Büchern des Genres ab.
Die Liebesgeschichte zwischen Samantha und Xavier konnte mich hingegen nur bedingt überzeugen. Der Anfang und ihre erste Verabredung fand ich noch sehr spannend und interessant, wenn auch ein klein wenig übertrieben. Vor allem rückblickend muss ich sagen, dass Abby Jimenez besser auf das eine oder andere künstliche Drama verzichtet hätte. Durch die familiären Umstände von Sam, aber auch von Xavier, gibt es in diesem Buch bereits genug Drama und schwierige Themen, da hätte man bei den Liebeswirrungen einen Gang zurückschalten können.
Erzählt wird das Buch, wie so häufig, abwechselnd aus der Perspektive von Xavier und Sam. Ich hatte mich für das Hörbuch entschieden, welches von Michael Borgard und Lisa Cardinale gelesen wird. Die Stimmen der beiden empfand ich als angenehm und zu der Geschichte passend. Auch der Transport der Emotionen ist ihnen sehr gut gelungen.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber ich denke, dass ich wieder einmal zu einem ihrer Bücher greifen werde, auch wenn dieses hier mich nicht vollständig überzeugen konnte. Mir gefällt die Kombination aus ernsteren Themen und Liebesroman sehr gut.
Meiner Meinung nach eignet sich dieses Buch nicht für Freunde von seichten und kitschigen Liebesromanen, dafür ist es an vielen Stellen einfach zu düster und traurig. Wer aber auf der Suche nach einem vielschichtigen Liebesroman ist und auch kein Problem mit schwierigen Themen hat, der sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Itadakimasu

Oishii! von Stefan Braun

Schon lange habe ich mir bei einer Rezension so schwergetan wie bei diesem Buch. Dies liegt aber nicht daran, dass das Buch so unglaublich schlecht ist, sondern, dass ich mir unsicher bin, wie ich das Buch einordnen soll. Wobei ich mit diesem Problem scheinbar nicht die einzige bin, denn ich bereits auf die folgenden Genreeinordnungen im Zusammenhang mit diesem Buch gestoßen: "Geschenkbücher", "Kochbuch", und "Reisen".

Aber meine Zerrissenheit bezüglich der Bewertung des Buches kommt nicht nur durch die Vielfalt der Genre in die man das Buch einordnen kann, sondern auch daher, dass ich eine spezifische Erwartung hatte, als das Buch bei mir einziehen durfte.
Als großer Liebhaber der japanischen Esskultur wollte ich tiefer in die Welt der Izakayas eintauchen und die Möglichkeit haben, diese vielfältigen Gerichte zuhause nachzukochen. Leider wurden meine Erwartungen von Autor Stefan Braun nur bedingt erfüllt. Der Rezeptanteil dieses Buches ist nämlich eher gering einzuschätzen, vor allem wenn man sich ein Kochbuch erwartet. Zusätzlich sind sehr viele Rezepte enthalten, die mir bereits bekannt und in anderen Büchern enthalten sind. Letzteres kann ich dem Autor aber nicht vorwerfen, immerhin kann er nichts für mich gut gefülltes Kochbuchregal.
Die Rezepte sind übersichtlich und klar strukturiert dargestellt und mir persönlich gefällt auch sehr gut, dass der Autor die Namen der Gerichte in Japanisch aufführt. Nährstoffangaben sucht man in diesem Buch allerdings vergeblich. Andere Rezensionen des Buches bekritteln, dass viele der benötigten Zutaten nur schwer in Deutschland oder Österreich zu bekommen sind. Diese Kritik kann ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Natürlich werden in japanischen Rezepten typisch japanische Zutaten verwendet, die man eventuell außerhalb Japans nur schwer bekommt. Möglicherweise könnte man die eine oder andere Zutat durch ein europäisches Ersatzprodukt ersetzen, dadurch würde aber sowohl der Geschmack als auch die Authentizität leiden.
Der Hauptbestandteil des Buches sind Fotografien. Auch dies ist eigentlich wenig verwunderlich, wenn man sich die Biografie des Autors anschaut, was ich vor der Anschaffung des Buches nicht getan habe. Stefan Braun ist nämlich ein renommierter Fotograf, der sich auf kulinarische Fotographie spezialisiert hat. Seine Bilder sprechen eine eindeutige Sprache und geben meiner Meinung nach einen guten Eindruck in die vielfältige Welt der japanischen Kultur und insbesondere in die Izakayas. Ergänzt werden die Bilder mit kleinen Texten, in denen der Autor u.a. verschiedene Zutaten erklärt oder genauere Infos gibt.
Alles in allem ist dieses Buch wirklich eine bunte und authentische Mischung. Allerdings bin ich mir bezüglich der Zielgruppe des Buches nicht sicher. Kochbuchliebhaber werden aufgrund des geringen Rezeptanteils enttäuscht werden. Für Freunde von Bildbänden sind wiederum die Rezepte störend und eingefleischte Japanfans werden wohl eher wenig Neues lernen. Müsste ich diesem Buch einen Stempel aufdrücken würde ich es klassisch neudeutsch als "Coffee table book mit Rezeptfeature" nennen.
Trotz meiner sehr zwiegespaltenen Meinung möchte ich dieses Buch aber dennoch weiterempfehlen. Man sollte sich vor dem Kauf allerdings genau überlegen, was man sucht und ob dieses Buch wirklich das richtige für einen ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Humorvolle Reise durch bunte Wohnideen

Frau Schnecke sucht ein neues Haus von Andrea Schütze

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da mir die Idee des Buches sehr gut gefallen hat und auch das Cover fand ich im Großen und Ganzen ganz ansprechend. Allerdings war ich mir zu Beginn unsicher, wie gut das Thema beim kleinen Leser ankommen wird.
Ich durfte aber relativ schnell feststellen, dass meine Vorbehalte der Geschichte gegenüber unbegründet waren.

Denn der kleine Leser war von Anfang an mit Feuereifer bei der Sache und hat begeistert zugehört. Außerdem wurde das Buch seitdem es in unser Regal einziehen durfte, immer wieder bewusst von ihm ausgewählt. Dies ist meiner Meinung nach, ein eindeutiges Zeichen, dass das Buch gut ankommt, denn über mangelnde Auswahl können wir uns nicht beschweren.
Nachdem Frau Schnecke die lange Reise ins Schneckenhaus-Fachgeschäft geschafft hat, lässt sie sich von der Verkäuferin ein Modell nach dem nächsten zeigen. Durch das quasi immer gleich ablaufende Schema ist es auch für jüngere Kinder einfach dem Verlauf der Handlung zu folgen. Die Auswahl der Häuser bzw. Gebäude fand ich sehr gut gewählt und auch für Kinder ist es ansprechend, nachvollziehbar und durchaus amüsant. Etwas irritierend fand ich zuerst, dass Frau Schnecke mit ihrem Mann in einem Postkarten Haus wohnt, wo sie doch beide ihr Haus immer auf dem Rücken mit sich herumtragen.
Durch die Szenen im Fachgeschäft wurde mir dann bewusst, dass das Schneckenhaus auf dem Rücken von Frau Schnecke mehr als Kleidungsstück zu betrachten ist. Daher erinnern mich die Szenen im Geschäft auch an eine Frau, die mehr oder weniger verzweifelt versucht, dass perfekte Outfit zu finden.
Die Illustrationen sind sehr ansprechend und besonders gut gefällt mir die Farbauswahl und -zusammenstellung. Obwohl das Buch sehr bunt ist, wurde auf allzu grelle und schreiende Farben verzichtet. Dadurch wirken die Bilder meiner Meinung nach besonders stimmungsvoll. Es gibt viele kleine Details zu entdecken und es macht einfach Spaß sich die Illustrationen anzuschauen. Die Illustrationen sind keinesfalls überladen und dennoch habe ich das Gefühl, dass ich bei jedem Lesen etwas Neues entdecken kann. Das Einzige, dass mir nicht so gut gefällt, ist die Darstellung der Verkäuferin. Denn hierbei sind der kleine Leser und ich uns nicht sicher, welches Tier, das darstellen soll.
Durch dieses Buch können Kinder auf spielerische und unterhaltsame Weise die verschiedensten Wohnmöglichkeiten und Gebäudetypen kennenlernen. Auf der anderen Seite vermittelt das Buch aber auch, dass es ganz normal ist, dass wir uns ab und zu nach etwas Neuem und Schönen sehnen. Manchmal kommt in uns einfach der Wunsch auf, dass wir das Alte unbedingt durch etwas Neues ersetzen müssen, denn neu ist immer besser. In diesem Buch lernen die Kinder aber auch, dass man die alten Dinge oft noch weiternutzen kann und vor allem meistens perfekt zu uns passen.
Natürlich ist mir bewusst, dass gerade jüngere Kinder diese Botschaft nicht auf Anhieb verstehen werden können. Aber ich denke, dass es keinesfalls schaden kann, diese Dinge bereits in jungen Jahren in das Bewusstsein von Kindern zu verankern.
Alles in allem ist dies ein wirklich liebevoll gestaltetes und hochwertiges Kinderbuch, dass ich gerne weiterempfehle.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Von Bauchgefühl bis Zauberteller – Elli macht’s bunt

Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter von Karate Jana

Ich habe normalerweise sehr genaue Vorstellungen, was ein Kinderbuch für mich erfüllen muss, und daher sind Rezensionen für Kinderbücher für mich eigentlich relativ leicht. Vor allem weil der kleine Leser und ich uns gewöhnlicherweise auch einig sind, ob uns ein Buch gefällt oder nicht. Bis dato gab es nur wenige Ausnahmen, bei denen ich nicht überzeugt war und der kleine Leser dieses Buch immer wieder eingefordert hat.

Die Grundidee des Buches und auch seine Aussage finde ich sehr gut und auch sehr wichtig. Die Illustrationen gefallen mir im Großen und Ganzen sehr gut, nur mit den Bauchbewohnern habe ich so meine Schwierigkeiten. Dies liegt vor allem daran, dass sie nur kurz erwähnt werden und es keine detaillierten Erklärungen gibt. An dieser Stelle hätte ich mir ein, zwei Seiten mehr im Buch gewünscht, an denen noch stärker auf Ellis Bauchbewohner eingegangen wird. Die Idee, dass das Bauchgefühl, die Intuition, als kleine Helfer dargestellt werden, finde ich großartig, doch leider gibt das Buch kaum nähere Auskünfte über diese kleinen nützlichen Freunde.
Mir ist bewusst, dass die Autorin das Buch extra eher kurzgehalten hat, damit die Kinder wirklich mit Feuereifer bei der Sache sind und die Aufmerksamkeit während des Lesens nicht abhandenkommt. Das Buch lebt vor allem von den kleinen Aufgaben und Fragen, die im Zuge des Buches gestellt werden. Dies ist keine Geschichte, die man einfach stur runter liest, sondern hierbei muss man wirklich mit den Kindern arbeiten. Die Autorin liefert hierfür auch einiges an Input, doch nicht im Buch selbst, sondern auf ihrer Homepage. Wenn man sich die Zeit nimmt und die Homepage von Karate Jana (karatejana.de) studiert merkt man sofort, dass sie weiß, wovon sie schreibt und das Achtsamkeit beim Essen und gesunde Ernährung wirklich wichtige Themen für sie sind. Das merkt man natürlich auch dem Buch an. Allerdings gibt es hier wirklich Luft nach oben. Vor allem, wenn man den doch sehr stattlichen Preis des Buches bedenkt. Mir ist bewusst, dass sich die Autorin aus diversen Gründen dafür entschieden hat, das Buch als Selfpublisher auf den Markt zu bringen, was sich dementsprechend auch auf den Preis des Buches auswirkt. Das Buch befindet sich definitiv im gehobeneren Kinderbuch-Preissegment und ich bin mir nicht sicher, ob es das Geld wirklich wert ist.
Das Buch ist auf jeden Fall hochwertig verarbeitet, die Illustrationen sind ansprechend und auch der Text ist kindgerecht. Der kleine Leser mag Elli sehr gerne und wir haben einiges aus dem Buch mitnehmen können. Dennoch bleibt das Gefühl zurück, dass da mehr drinnen gewesen wäre.
Meiner Meinung nach bietet das Buch einen guten Einstieg in Themen wie Achtsamkeit für den eigenen Körper und gesunde Ernährung, aber auch nur, wenn sich die Eltern bereits mit diesen Themen auseinandergesetzt haben und das Gelesene weiter ausführen können. Hier sind die Mitarbeit, Kreativität und das Engagement der vorlesenden Person gefragt.
Dem kleinen Leser gefällt Elli auf jeden Fall sehr gut, wenn er auch, wie bereits erwähnt so seine Schwierigkeiten mit den mangelnden Erklärungen hat. Dennoch haben wir jetzt den Zauberteller zu Hause eingeführt. Immer wenn der kleine Leser nicht weiß, was er essen möchte, dann wird ein Zauberteller gerichtet: Möglichst bunt, salzig, süß, cremig, knackig, weich und hart. Da ist dann von allem etwas dabei und er versucht dann herauszufinden, was denn heute sein „Zauberfutter“ ist. Die Botschaft von Elli ist bei uns, trotz einiger Mängel und Schwächen, auf jeden Fall angekommen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Ein Buch über das Nein-Sagen: Informativ, aber nicht immer unterhaltsam

Ups, ich darf auch Nein sagen von Inke Hummel

„Nein“ zu sagen ist gar nicht so einfach, dass wissen Kinder, aber auch sehr viele Erwachsene tun sich mit dem Thema sehr schwer. Wahrscheinlich auch deswegen, weil sie es als Kind nie gelernt haben. Daher fand ich die Idee des Buches großartig und habe mich voller Freude an das Lesen bzw. eigentlich an das Vorlesen gemacht.

Ich habe dann allerdings recht schnell feststellen müssen, dass dies kein Buch ist, dass man einfach so vorlesen kann oder zumindest ich konnte es nicht. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass es sich bei diesem Buch um eine Mischung aus Vorlesebuch und Erziehungsratgeber handelt. Manche Teile sind dann eben dafür gedacht, dass man sie mit dem Kind zusammenliest und manche Abschnitte sind „nur“ für die Eltern gedacht. Ich habe ein wenig gebraucht, um mich an dieses System zu gewöhnen. Ich habe mich dann dafür entschieden, dass ich das Buch zuerst einmal allein durchlese und danach erst mit dem Vorlesen beginne. Meiner Meinung nach ist dies das beste Vorgehen mit diesem Buch. Da man dann bereits auf die Themen vorbereitet ist und die einzelnen Geschichten mit dem Kind besser durchbesprechen kann.
Den Ratgeber Teil fand ich sehr interessant und informativ, wenn ich auch nicht in allen Punkten mit der Autorin konform gehe. Dies muss man aber auch nicht. Manche Dinge, die die Autorin Inke Hummel anspricht, waren für mich aber doch Augen öffnend. Ich habe auf jeden Fall sehr viel gelernt und versuche diese Dinge auch in den Alltag mit meinem kleinen Leser zu integrieren und ihm weiterzugeben.
Leider haben mich die Vorlesegeschichten nicht wirklich überzeugen und begeistern können. Meiner Meinung nach merkt man den Geschichten viel zu sehr den Erziehungsauftrag an. Dadurch wirkt alles zu konstruiert. An manchen Stellen waren die Geschichten auch sehr langatmig. Mir ist bewusst, wie wichtig und auch ernst das Thema „Nein sagen“ ist. Dennoch hatte ich mir einen größeren Unterhaltungswert der Geschichten erhofft. Mir ist bewusst, dass dies ein äußerst schwieriges Unterfangen ist. Das Problem, das ich hier sehe, ist, dass das Buch einfach nur ungern gelesen werden wird, da dem kleinen Leser die Geschichten nicht besonders gut gefallen haben. Dies ist aber sehr schade, da die Botschaft, die das Buch vermittelt wirklich wichtig und gut ist.
Auch wenn ich das Buch leider nur mittelmäßig bewerten kann, weil uns die Vorlesegeschichten nur bedingt gefallen haben, ist dies doch ein Buch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. Meiner Meinung nach ist dies ein großartiges Buch für Kindergärten oder Volksschulen, wo die Kinder dann auch miteinander darüber diskutieren können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Ruhestand mit Plan: Was Gloria uns beibringt

Geld und Gloria - Rente ohne Roulette von Anette Weiß; Anette Weiß

Über dieses Buch habe ich im Vorfeld schon viel gehört und es wird immer wieder mal in diversen Finanzforen als Lektüre empfohlen. Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob es wirklich das richtige Buch für mich ist und habe daher diverse andere Ratgeber zum Thema Geld und Finanz gelesen. Manche davon konnte mich überzeugen und andere eher weniger.

Einer der Gründe, warum ich bezüglich dieses Buches unsicher war ist, dass ich in Österreich lebe und die Befürchtung hatte, dass die Informationen zu stark auf das deutsche Rentensystem zu geschnitten sind. Glücklicherweise habe ich mich dann doch für die Lektüre entschieden.
Mit nur 192 Seiten ist dieses Buch überraschend dünn und dennoch vollgestopft mit vielen wichtigen Informationen. Sehr spannend und auch äußerst ansprechend fand ich die Kombination aus Roman und Ratgeber. Wir dürfen in diesem Buch nämlich die Hauptperson Gloria begleiten, die versucht sich auf ihre Rente vorzubereiten. Durch die Romanform ist der Text angenehm zu lesen und es wird an keiner Stelle langweilig. Wenn man sich nicht damit aufhält als für einen selbst zu berechnen, wobei ich dieses Vorgehen nicht empfehlen würde, hat man das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.
Doch dies sollte man eben nicht machen. Auch wenn die ganzen Berechnungen und Zahlen auf den ersten Blick vielleicht abschreckend wirken können, ist dies das Berechnen und sich vorbereiten, genau der Grund, warum man dieses Buch liest.
Autorin Anette Weiß nimmt einen mit diesem Buch wirklich an der Hand und führt Schritt für Schritt durch die Zahlen, Rechnungen und Fakten. Allen Mathemuffeln und Formel-Phobikern kann ich hier auch gleich die Angst nehmen, denn die meisten Berechnungen werden mit Rechner aus dem Internet erstellt. Man braucht nur Schritt für Schritt der Anleitung folgen und seine Zahlen in den Rechner eingeben.
Wie erwartet gibt es einige Informationen zu dem Rentensystem in Deutschland, diese waren für mich zwar nicht relevant, aber dennoch interessant. Positiv hervorheben möchte ich aber, dass dieses Buch auch für Österreicher und Schweizer durchaus interessant und vor allem relevant ist. Denn auch wenn das Pensions- oder Rentensystem der Länder sich unterscheidet, so sind die Rechnungen von Anette Weiß für alle Personen zutreffend. Man muss sich dann nur mehr Gedanken machen, wo man diese Zahlen herbekommt.
Ich kann nun sehr gut verstehen, warum dieses Buch so häufig in Finanzgruppen und vor allem in weiblichen Finanzgruppen empfohlen wird. Auch ich stimme jetzt in diesen Lobgesang ein und werde das Buch gerne weiterempfehlen, vor allem an die jüngere Generation. Denn man kann gar nicht früh genug anfangen sich auf seinen Ruhestand vorzubereiten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Mit gemischten Gefühlen durch den Schnee

OTTO fährt los – Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger

"Es geht wieder los!"
Bereits zum vierten Mal macht sich Otto, der sprechende Zauberbus mit einer Ferienfamilie auf den Weg in den Urlaub. Wir dürfen ihn nun bereits zum zweiten Mal begleiten. Wer bereits Bücher von und mit Otto kennt, weiß bereits was ihn erwarten wird. Denn das Konzept ist im Großen und Ganzen immer das gleiche.

Daher gleich mein Rat zu Beginn, wer bereits nicht so positive Erfahrungen mit Otto gemacht hat, sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen.
Unser erstes Abenteuer mit Otto war ein klein wenig durchwachsen. Die Geschichte selbst fanden wir zwar sehr schön und auch interessant, aber ich hatte das Gefühl, dass alles ein wenig zu schnell abgehandelt wurde. Ich schob dies damals auf den Fakt, dass im dritten Teil gleich drei Länder bereist und damit beschrieben wurden. Daher habe ich mir von diesem Buch mehr erhofft. Leider haben sich meine Hoffnungen nicht wirklich erfüllt.
Mittlerweile bin ich mir relativ sicher, dass dies einfach ein Teil von Madlen Ottenschlägers Stil ist. Die Übergänge von einer Seite zur nächsten sind manchmal äußerst sprunghaft und man hat das Gefühl, dass man eine Seite überblättert hat. Inzwischen habe ich mich zwar an den Stil gewöhnt, so richtig begeistert davon bin ich aber nicht. Mir wäre oft lieber, wenn das eine oder andere Themen weggelassen, dafür der Rest ausführlicher beschrieben worden wäre.
Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle wieder die äußerst gelungenen Illustrationen von Stefanie Reich. Die Bilder sind stimmungsvoll und es kam bei uns definitiv Weihnachtsstimmung auf. Die gedeckten Farben passen wieder wunderbar ins Gesamtkonzept und das ganze Buch strahlt einen unvergleichlichen Retrocharme aus, so wie eben Otto selbst auch.
Madlen Ottenschläger hält sich in diesem Buch mit den Beschreibungen der Reiseroute sehr zurück. Dies finde ich sehr schade, denn wir hätten gerne mehr über Finnland erfahren und wo die Familie genau unterwegs ist. Dafür gibt sie den finnischen Traditionen und Bräuchen viel Raum. Und natürlich auch dem Thema Weihnachten. So darf natürlich ein Besuch im Dorf des Weihnachtsmannes nicht fehlen. Herausfordernd, aber auch sehr authentisch, fand ich, dass die Autorin an vielen Stellen finnische Begriffe verwendet.
Beim vorherigen Otto Buch hatten der kleine Leser und ich eine geteilte Meinung. Da mich die Sprunghaftigkeit in der Erzählung doch sehr störte griff ich nicht gerne zu dem Buch. Der kleine Leser hat es aber immer wieder aus dem Regal herausgeholt und wollte es vorgelesen bekommen. Was ich dann natürlich auch getan habe.
Dieses Mal sind wir aber beide nicht wirklich begeistert, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass bereits der Einstieg in das Buch ein wenig holprig ist. Eine sanfte Einführung wie im vorherigen Band sucht man hier nämlich vergeblich. Denn Otto, Mama Rike, Papa Jakob und Anton sind bereits auf dem Weg nach Finnland, wenn wir zu ihnen stoßen. Ich denke, dass dies alles dazu führt, dass das Buch eher ein trauriges Dasein im Bücherregal des kleinen Lesers fristen muss.
Als Fazit kann ich sagen, dass Freunde von Otto auch in diesem Band wieder voll auf ihre Kosten kommen werden, da sich das Duo Madlen Ottenschläger und Stefanie Reich mehr oder weniger an das gewohnte Konzept haltet.
Wir waren zwar gerne ein zweites Mal mit Otto auf Reisen, musste dabei aber einige Abstriche in Kauf nehmen. Daher bezweifle ich, dass wir Otto noch auf weiteren Reisen begleiten werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Ein Platz im Herzen – Mit Hase und Igel durch emotionale Herbstgeschichten

Wir zwei - Geschichten zum Einkuscheln von Michael Engler

Obwohl es von Hase und Igel, den beiden ungleichen Freunden, schon einige Bücher gibt, sind wir bis dato noch nie mit ihnen in Berührung gekommen. Dies hat sich nun geändert und die beiden haben sich einen Platz in unserem Herzen erobert, wenn auch mit einem etwas holprigem Start.
Der erste Eindruck des Buches war durchwegs positiv.

Das Cover vermittelt bereits einen sehr guten Eindruck in welchem Stil die Illustrationen des Buches sein werden. Grelle und schreiende Farben sucht man hier vergeblich, dafür bekommt man liebe- und stimmungsvolle Bilder, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen. Die Tiere sind sehr realistisch dargestellt und es kommen nie Zweifel auf um welches Tier es sich denn handelt. Die gedämpften Farben passen hervorragend zu den Geschichten und vermitteln eine wundervolle und kuschlige Herbststimmung.
Im Buch sind elf Geschichten enthalten die sich, je nach Alter des Kindes, entweder zum Vorlesen oder auch zum Selbstlesen eignen. Aufgrund des Titels "Geschichten zum Einkuscheln" dachte ich, dass es sich bei diesem Buch um ein Gute Nacht Buch handeln würde. Allerdings musste ich feststellen, dass es sich, zumindest für uns, eher um ein Buch für einen kuschligen Nachmittag handelt. Ich habe es zwar als Einschlafbuch probiert, allerdings wurde dies am zweiten Tag vom kleinen Leser kategorisch abgelehnt. So schade ich dies auch fand, kann ich den kleinen Leser doch auch verstehen.
Viele der Geschichten beginnen mit einem melancholischen und träumerischen Unterton und auch die Themen, die behandelt werden, sind nicht ganz einfach. Denn es geht um Angst, Wut, um Unsicherheiten, Trauer, aber natürlich auch um Zusammenhalt und Freundschaft. Gerade für sehr feinfühlige Kinder können diese Themen gerade vor dem Schlafengehen zu aufwühlend sein. Das Buch bietet viel Raum für Gespräche mit dem Kind, man kann die Geschichten aber natürlich auch einfach nur lesen und wirken lassen.
Besonders hervorheben möchte ich, dass der Autor Michael Engler in diesem Buch zwar viele emotional schwierige Themen anspricht, dies aber auf eine sehr feinfühlige und kindgerechte Art und Weise macht. Es gibt weder einen erhobenen Zeigefinger noch wird einem alles mit dem Holzhammer eingetrichtert. Die Geschichten sind zauberhaft, durchdacht und auch für Erwachsenen ansprechend, berührend und lehrreich.
Die Altersempfehlung des Buches ist mit 5 Jahren angegeben und dies finde ich sehr passend. Der kleine Leser unterschreitet das empfohlene Lesealter deutlich und ich habe gemerkt, dass der Erklärungs- und Redebedarf nach dem Lesen sehr groß war. Ich möchte damit sagen, dass man das Buch durchaus auch mit jüngeren Kindern lesen kann, allerdings sollte man sich auf jedem Fall im Anschluss die Zeit nehmen, um das Gelesene mit dem Kind zu besprechen.
Normalerweise gebe ich kein Statement zum Preis eines Buches ab. In diesem Fall möchte ich allerdings eine Ausnahme machen, da ich über den im Vergleich niedrigen Preis überrascht und begeistert bin. Vor allem wenn man die hochwertige Verarbeitung des Buches berücksichtigt und die Länge der einzelnen Geschichten. Außerdem ist dies meiner Meinung nach ein Mitwachsbuch. Damit meine ich, dass dies ein Buch ist, dass ein Kind sehr lange durch die Kindheit begleiten kann, ohne langweilig zu werden. Je nach Alter des Kindes wird es die angesprochenen Themen anders auffassen und verarbeiten, aber immer eine Menge daraus lernen und nicht zu vergessen, eine kuschlige Zeit haben.
Trotz eines etwas holprigen Starts mit dem Buch sind wir mittlerweile absolut begeistert und ich möchte dieses Buch wirklich aus ganzem Herzen weiterempfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura

Wenn Freundschaft nicht auf Anhieb klappt

Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern von Lucy Astner

Das bunte Cover mit dem lustigen und interessanten Löwen auf dem Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Als ich dann den Titel gelesen und bemerkt habe, dass es in diesem Buch um das Thema Freundschaften schließen geht, wusste ich sofort, dass dieses Buch in unserem Bücherregal einziehen muss. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist auch noch, dass Pina Gertenbach für die Illustrationen zuständig war.

Ihr Buch "Schokotorte für alle" durfte bereits früher in diesem Jahr bei uns einziehen und hat sowohl den kleinen Leser wie auch uns Erwachsene begeistert.
Pina Gertenbachs Illustrationsstil ist unglaublich farbenfroh, strahlend und leuchtend. Die Bilder strahlen viel Wärme aus und bestechen durch kleine liebevolle Details. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Bilder auch ohne Worte bereits die Geschichte erzählen. Die Gesichtsausdrücke der Tiere sind ausdrucksstark und auch für kleinere Kinder gut verständlich. Sehr interessant finde ich, dass die Tiere einerseits sehr realistisch dargestellt sind, so dass man, im Gegensatz zu anderen Büchern, nie raten muss um welches Tier es sich handelt. Andererseits nimmt Pina sich ein wenig künstlerische Freiheit heraus. In diesem Fall kommt der Löwe, der Hauptcharakter des Buches, mit einer pinken Mähne daher.
Doch nicht nur die Illustrationen sind in diesem Buch ein absoluter Volltreffer, sondern auch die Geschichte. Der Löwe ist gerade in eine neue Wohnung gezogen und muss feststellen, dass er sich einsam fühlt. Deswegen macht er sich auf die Suche nach Freunden. Mit den besten Absichten im Gepäck stürzt er sich im wahrsten Sinne des Wortes auf jedes Tier, das ihm begegnet. Das dabei auch das eine oder andere schief geht, ist fast selbstverständlich. Es ist wirklich äußerst lustig den Löwen dabei zu beobachten, wie er versucht Freunde zu finden, aber auch ein wenig traurig, wenn man merkt, dass er trotz seiner guten Vorsätze viele Probleme damit hat. Der kleine Leser war von Anfang an mit Feuereifer bei der Geschichte dabei und hat an vielen Stellen herzhaft lachen müssen.
Das empfohlene Lesealter des Buches wird vom Baumhaus Verlag mit 4 Jahren angegeben. Meiner Meinung nach kann dieses Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden, vor allem wenn das Kind bereits Bücher mit einer etwas größeren Textmenge gewohnt ist. Hier wurde das Buch mit dem 2,5-jährigen kleinen Leser gelesen. Dieser hatte weder Schwierigkeiten mit der Länge der Geschichte noch mit dem Verständnis.
Dieses Buch zeigt auf charmante und liebevolle Weise, dass es nicht immer leicht ist, auf andere zuzugehen und Freundschaften zu schließen. Auch wenn man die besten Absichten hat und es eigentlich nur gut meint, kann dies beim Gegenüber anders ankommen. Missverständnisse und Fehler gehören einfach zum Leben dazu. Die Frage ist immer nur wie man mit diesen Dingen umgeht. Autorin Lucy Astner gibt kindgerechte Antworten auf diese Fragen, ohne dabei den erhobenen Zeigefinger auszupacken.
Der Baumhaus Verlag hat es wieder einmal geschafft, ein Kinderbuch auf den Markt zu bringen, bei dem das Gesamtkonzept einfach stimmig ist. Grandiose Illustrationen, eine unterhaltsame Geschichte und eine wertvolle Botschaft. Es macht einfach unglaublich viel Spaß dieses Buch vorzulesen, wie auch dieses Buch vorgelesen zu bekommen.
Obwohl der kleine Leser ein sehr gut gefülltes Bücherregal hat, wird regelmäßig dieses Buch ausgesucht. Dies sagt meiner Meinung nach bereits am meisten aus. Daher möchte ich abschließend nur noch einmal sagen, dass ich dieses Buch wirklich von ganzem Herzen weiterempfehlen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ReiShimura