Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Kuchen oder Schauspiel

Books & Coffee - An Wunder muss man glauben von Ella Lindberg

Das Bücher Cafe geht in die zweite Runde. Emilia haben wir schon im ersten Band flüchtig kennengelernt. Hier taucht sie als Chaoten Emoji wieder auf. Eine freundliche Beschreibung, denn ihr Leben ist im Moment wirklich chaotisch, sie verliert ihren Job, ihre Wohnung und ihr Freund geht zurück zu seiner Exfrau.

Deshalb ist sie auch wieder zurück nach Nürnberg gekommen, die Stadt die sie eigentlich nie wieder betreten wollte.
Es werden sehr viele Klischees abgearbeitet die toxische Beziehungen betreffen. Die Lösung die die Autorin anbietet ist Alkohol, Freundinnen und Kuchen. Gleichzeitig kommt die Erkenntnis das das Schlimmste immer passiert wenn sie etwas zuviel getrunken hat. Was denn nun?
Es wird oberflächlich im Buchclub über Bücher gesprochen, das hätte ich gern vertieft gehabt. Genau so das die Mitglieder eher Statisten sind hat mich gestört. Aber vielleicht kommen sie in vielleicht folgenden Bändern wieder vor.
Die Liebesgeschichte die am Ende siegt, wirkt konstruiert, sie hat mich nicht überzeugt.
Das am Ende des Buchs endlich ein Kuchenrezept war hat mich dagegen sehr gefreut. Denn ein Buch über Kuchen und Bücher sollte auf alle Fälle auch mindestens ein Rezept und eine Empfehlung enthalten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Das Meer und die Frauen

Die Seehexen von Positano von Sarah Penner

Das Meer gibt Leben und nimmt es. An der Amalfi Küste liegt der Ort Positano, den Bewohnern geht es gut. Der Fischfang ist reichlich, die Küste hält und die Piraten meiden diesen Ort im Gegensatz zu den benachbarten Orten.
Warum ist das so? Liegt es an den Frauen die mit besonderen Sprüchen das Meer untertan machen, oder ist es einfach Zufall das die Geografie an diesem Ort einfach anders ist.

Das Buch erzählt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Um 1820 ist es Mari die eine Seehexe mit herausragenden Fähigkeiten ist, in der Gegenwart erleben wir die Abenteuer von Haven einer Meeresarchäologin.
Wie auch in den voran gegangenen Büchern der Autorin ist der Teil mit der Vergangenheit spannender, überzeugender und emotionaler erzählt. Die Gegenwart wirkt auf mich überfrachtet und die Liebesbeziehung klingt fade.
Irgendwie kann die Autorin an ihrem ersten Buch "Die geheime Apotheke" nicht anknüpfen. Zwar sind in allen Büchern starke Frauen die Hauptfiguren die vor allem in der Vergangenheit unter übergriffigen Männern zu leiden haben und sich auf ihre Art wehren. Aber sie überzeugen nicht. Hier ist es Mari die das Meer liebt und gleichzeitig hasst. Bei Haven ist es Mittel zum Zweck.
Der mystische Teil gibt es nur bei Mari. Kann man das Meer nur mit der eigenen Gegenwart und ein paar Zaubersprüchen beeinflussen, so ganz wird die Frage nicht beantwortet, jeder kann es so oder so für sich auslegen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Schräg

Alles auf Anfang von Jana DeLeon

Der Sommer in Sinful geht zu Ende. Entweder muss Fortune sich ein anderes Versteck suchen oder aber sie findet ihren Verfolger zuerst. Als CiA Agentin kann sie so etwas und wenn sie eine Zukunft in diesen verrrückten Ort haben will muss sie der Sache ein Ende setzen.
Das Buch ist wieder so herrlich schräg wie alle seine Vorgänger.

Der Alligator Godzilla der so sehr Aufläufe liebt. Celia die Fortune und ihre Freundinnen hasst und dabei immer wieder über das Ziel hinaus schießt. Carter der Sheriff der Fortune liebt und sich trotzdem mit ihren Fähigkeiten schwer tut.
Hat man ein Band gelesen will man alle lesen. Schön ist es das man sie weitgehend unabhängig voneinander lesen kann. Es sind die einzelnen Abenteuer der Frauen die im Vordergrund stehen und die Lebensgesschichte von Fortune ist nur der Aufhänger für die Stories.
Auch wenn schon der Titel verheißt das es ein Ende geben wird, ist die Serie laut der Autorin nicht zu Ende. Das freut mich sehr denn der Ort ist so voller komischer Einfälle die möchte ich nicht mehr missen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Spionin oder Erbin

Wie verführt man eine Erbin? von Julia Quinn

Carlotta oder Caroline wer ist die junge Frau die mitten in der Nacht von Blake aufgegriffen wird? Eine gefährliche Spionin oder eine junge Erbin auf der Flucht? Er nimmt sie erstmal mit weil er ist überzeugt die Spionin vor sich zu haben, aber warum berührt sie sein verhärtetes Herz. Sind es die großen blau-grünen Augen oder ihre Intelligenz und Unerschrockenheit.

,Der Anfang ist gut gelungen, in der Mitte hat das Buch einige Längen, am Ende überschlagen sich die Ereingnisse.
Wenn die Autorin da ein besseres Gleichgewicht in der Zukunft hin bekommen , wären ihre Romane in der Zukunft ein Highlight. Aber auch der gute Durchschnitt war unterhaltsam und gut zu lesen.
Die Personen waren liebenswert, dumm oder abscheulich, dazu auch noch gefährlich. Jede für sich war detailliert genug beschrieben so das man beim Lesen ein Bild vor Augen hatte.
Ich werde nach Büchern der Autorin die auch die Bridgertons geschrieben hat, Ausschau halten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Nicht schlecht

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1 von Sophie Jordan

Tamsyn ist das Prügelmädchen von Penterra. Das heißt wenn eine der Prinzessinnen Unfug macht oder sich andersartig fehl verhält bekommt sie die Strafe. Als kleines Kind ging es ohne Essen ins Bett, jetzt als junge Frau ist es die Peitsche. Ansonsten wird sie ebenbürtig behandelt, als ob sie auch eine Prinzessin ist.

Als der Grenzlord eine Prinzessin als Frau fordert für seine Leistungen zum Schutz der Grenzen des Königreichs, wird sie ihm untergeschoben. Ein Verrat der noch seine Folgen haben wird. Trotzdem ist zwischen Fell und Tamsyn ein Band entstanden das sie noch nicht verstehen.
Der Plot ist gut nur bei der Umsetzung ist noch sehr viel Luft nach oben. Etwas straffer wäre gut gewesen.
Ich hatte gut die Hälfte gelesen als es anfing spannend zu werden. Da bekommt man die ersten Informationen und man kan Einiges erahnen.
Vorher war es nicht langweilig aber es dümpelte so dahin. Es wurde sehr viel Text für die Beschreibungen der Gefühle der einzelnen Protagonisten gebraucht.
Die Art wir die Autorin pikante Szenen beschreibt ist gut, Sie stehen nicht im Vordergrund, sie sind gut integriert.
Der Schluss ist zwar nicht vollständig, das Ende offen aber damit kann man gut leben und sich auf die Fortsetzung freuen, denn es gibt keinen fiesen Cliffhanger.
Das es einen zweiten Band gibt ist von vornherein klar kommuniziert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Ein gelungener Abschluss

Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung von J. J. Arcanjo

Das letzte Jahr im Internat für Gauner. Gauner die Dinge zurück stehlen und dadurch sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgeben.
Gabriel und seine Freunde haben nur noch ein Ziel, die Namenlosen zu fassen und für immer weg zu sperren.
Die Aufgaben die sie in der Schule lernen sind eine Vorbereitung für das Leben draußen als Diebe die Gutes tun wollen.

Konzentration, Sport, Fälschen und natürlich alle Fähigkeiten die man für Diebstähle und Einbrüche braucht.
Es klingt irrational wenn man so eine Diebesschule gut findet. Aber die Jugendlichen mittlerweile sind mir sehr sympathisch geworden nach den vorangegangenen vier Bänden. Es gibt viel zu lachen durch die Zwillinge, man fiebert mit Viletta mit ob sie Menschen an sich heran lassen kann. Ich bewundere Amira für ihr sportliches Können, Penelope ist Klasse mit ihrem Wissen und Gabriel der ein phantastisches Gedächtnis hat und alle miteinander verbindet.
Der Autor hat es geschafft über fünf Bände die Spannung hoch zu halten. Immer wieder neue Ideen was man lernen muss, und natürlich die Gefahr durch die Namenlosen.
Ein Hoch auf die Freundschaft.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

In der Tradition von James Krüss

Henri-Jette-Sausebahn von Cornelia Boese

Henriette Bimmelbahn ist ein altes Kinderbuch mit Versen von James Krüss. Dieses Buch handelt von den Enkelkindern von Henriette. Henri und Jette sie sind eine Sausebahn, also vielleicht etwas schneller als Henriette es damals war.

Ansonsten sind es genau so lustige Reime die wie ein Lied klingen.

Leicht verständlich für kleine Kinder weil sie dem Rythmus leicht folgen können. Die Bilder sind niedlich gezeichnet trotzdem noch nahe an der Realität. Die Geschichte die in den Bildern erzählt wird ist phantasitsch weil Kinder, ERwachsene und Tiere gemeinsam mit der Sausebahn fahren.

Auf den Bildern ist viel zu sehen, außer den Reimen kann man dazu eine Menge erzählen. Es sind klare Bilder nicht überfrachtet, jede Seite hat einen vierzeiligen Reim.

Das Buch hat einen festen Einband und stabile dünne Seiten, eine Qualität die auch kleinere Hände aushalten kann. Das Format ist auch für die kleinen Hände gut geeignet.

Mich hat das Buch sehr gefalllen und mein Enkel hat es zu seinem neuen Lieblingsbuch auserkoren.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Kinder eines Bestatters

Ehrlich & Söhne von Ewald Arenz

Wie ist es die Kinder eines Bestatters zu sein? Samuel, Johannes, Dorothea und Maria können davon erzählen. Vor weg es ist anscheinend wenig anders wie andere Kindheiten. Außer das der Umgang mit dem Tod etwas Natürliches ist, er gehört zum Leben dazu.
Der Autor erzählt über eine Familie, er lässt die Söhne Anekdoten aus ihrer Kindheit und ihrem jetzigen Leben erzählen.

Eine Kindheit in den sechziger Jahren, im Schatten von Studentenunruhen und der RAF. Eine Familie die etwas unkonventionell ist, wenn man an die anderen Geschichten denkt die es sonst aus dieser Zeit gibt. Eine Tochter wird aus Vietnam adoptiert die andere aus Indien. Die Jungs sind begeistert für jeden eine Schwester.
Ewald Arenz vermittelt das Gefühl als ob es Menschen aus Fleisch und Blut,sind, Menschen die ich kennenlernen möchte, Personen bei denen ich mir vorstellen kann, zusammen zu essen, zu lachen und auch zu weinen.
Die Figuren dieses Autors sind realistisch, sie sind lebendig, sie können jederzeit aus den Seiten des Buchs heraus treten und mit mir reden.
Es ist egal das die Geschichten die erählt werden in den Zeiten hin und her springen, es ist wie bei einem geselligen Zusammensein, auch da wird gesagt, weiß du noch als wir .... oder ich erinnere mich als wir bei Opa an der Ostsee waren. Diese Sprünge die erst irritieren und dann dazu gehören genau wie im Hier und Heute.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Schöne Wimmelbilder

Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser

Nicht nur Sachen suchen, auch Tiere wieder finden oder Aktionen nach verfolgen. Die Bilder sind schön wimmelig so das es viel zu sehen und entdecken gibt. Mit jedem Bild können sich die Kinder lange beschäftigen. Mein Enkel liebt den Zoo, vor allem die Pinguine. Genau wie bei uns watscheln sie auf dem Bild durch ihr Gehege und der Kleine darf mit ihnen laufen.

Dieser Wiedererkennungswert ist sehr groß und dadurch gibt es sehr viel zu erzählen.
Das Buch vermittelt das Gefühl das unser Zoo Pate gestanden hat.
Die Spielplätze und die Auswahl an Tieren sind großartig und sehr natürlich dargestellt.
Genau wie die Besucher auf den Bildern, Familien, Schulklassen, ältere und jüngere Menschen.
Das Buch besteht aus stabilen Pappseiten so das auch Kleinere das Buch gut handhaben können. Keine zerrissenen Seiten oder unglückliche Gesichter weil die kleinen Finger Schwierigkeiten haben die Seiten umzublättern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Keine gelungene Mischung

Wie Schiffe auf stürmischer See von Kathy Biggs

Grace lebt wieder bei ihrem Vater auf der Farm, sie kümmert sich weil er dement ist. Sie ist eine gebrochene Frau, schwere Verluste prägen ihr Leben. Dazu die Belastung Job und die Krankheit ihres Vaters miteinander zu verbinden.
Aus heirerem Himmel erscheint eine junge Frau, sie behauptet die Tochter von Grace Bruder zu sein.

Unmöglich da er vor langer Zeit ertrunken ist. Sie hat Beweise und alle drei begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse.
Es klingt wie ein modernes Märchen, die arme Grace sucht ihren Bruder und danach ist alles gut.
Leider ist die Demenz eine große Herausforderung und das junge Mädchen schon sehr euphorisch und handelt wenig überlegt, während Grace aufgrund ihrer Erfahrungen im Leben zaudert und ängstlich agiert.
Die Autorin beschreibt die Demenz oft aus der Sicht des Kranken, dadurch kann man die Verzweiflung über das Unvermögen sich mittzuteilen nachvollziehen. Denn der Vater merkt wenn sich in seinem Gedächtnis eine Tür öffnet oder schließt.
Grace und Malin dagegen sind schwerer zu verstehen, es dauert bis man die Geschichte von Grace erfährt und warum sie so an ihrem Vater wie an einem Fels in der Brandung hängt.
Malin wirkt trotz ihrer Beschreibung wie ein verwöhntes Kind, unfähig über Konsequenzen nachzudenken.
Das Ergebnis der Reise ist am Ende wieder märchenhaft.
Die Mischung aus Märchen und trauriger Realität fand ich nicht gelungen, es passte meiner Meinung nach nicht zusammen. Entweder weniger Trauer und Verzweiflung oder weniger Happy End.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra