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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Alle haben es auf sie abgesehen und lügen

Letzte Lügen von Karin Slaughter

Frisch verheiratet verbringen Sara und Will Trent ihre Flitterwochen mitten in den Bergen. Schon immer hat Will davon geträumt, einmal hier zu sein. Die McAlpine Familien-Lodge lädt zu vielen Aktivitäten ein und verspricht dem Paar eine romantische Zeit. Will gibt sich als Mechaniker aus, um kein Aufsehen zu erregen, aber als die Managerin Mercy McAlpine brutal ermordet wird, sind die Flitterwochen vorbei.

Das erste Drittel des Buches berichtet von den Geschehnissen, zwölf Stunden vor dem Mord. Beim Lesen wird schnell klar, dass es hier mehrere Verdächtige gibt. Alles haben es auf Mercy abgesehen und sie hatte es schwer. Das größte Motiv ist Geld, denn Mercy blockierte den Verkauf der Familien-Lodge. Für Will ist klar, dass ihr brutaler Ex-Mann Dave der Hauptverdächtige ist, weil er ihn von früher kennt und weiß, wozu er fähig ist.
Es ist ein Cabot Cove Mord und die Zahl der verdächtigen übersichtlich. So gestalten sich auch die Ermittlungen: übersichtlich, strukturiert und detailliert. Es ist, als würde man tatsächlich bei den Befragungen und der Obduktion dabei sein. Denn die Ausführungen reduzieren sich nicht nur auf das Nötigste. Es gibt weitläufige Einblicke in Mercys Leben und die dramatischen Familienstrukturen. Auch Will wird mit der Vergangenheit konfrontiert und häusliche Gewalt, Missbrauch und emotionale Abhängigkeit spielen eine Rolle. Die Auflösung kam unerwartet und hat es in sich. Einerseits waren diese tiefen Einblicke wichtig und interessant, um die Komplexität nachzuvollziehen, jeder Spur musste nachgegangen werden. Anderseits fand ich es zu langatmig und hätte mir einige Kürzungen und einen fesselnderen Schreibstil gewünscht.

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Hat mich total begeistert

Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Henn

Der Schreibstil ist angenehm leicht zu lesen, was mit ein Grund sein dürfte, warum ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ebenso harmonisch und von seltener Schönheit, sind der erste und letzte Satz, die sich schließlich umarmen. Die schönen Beobachtungen und Beschreibungen machen es leicht, sich alles bildhaft vorzustellen und in der Geschichte zu versinken, ohne das es zu ausschweifend wird.

Dabei werden auch viele zeitgemäße Themen angesprochen, mit denen sich Kinder gut identifizieren können und die sie mögen. Ich fühlte mich sofort richtig wohl, denn da ist neben der geheimen Bibliothek, die Emily entdeckt, die Anna-Amalia-Bibliothek der Schule, in der Emilys Großmutter Rose arbeitet, oder das schöne Zuhause von Emily und ihren liebevollen Großeltern, die zu jeder Mahlzeit Apfelmus servieren. Es gibt viele liebevolle Kleinigkeiten, die sich auch bei den Figuren wiederfinden, wie der ordnungsliebenden Emily, die ihre Eltern vermisst, und ihren großartigen Freunden, dem Sci-Fi Fan Frederick und der resoluten Charly, die Gefühle schmecken kann. Selbst Dr. Günter Dresskau, ein „Spinner sondergleichen“, Lehrer und ganz gemeiner Schuft hinterlässt einen sehr bleibenden Eindruck.

Emily findet in einem Buch einen goldenen Füllfederhalter, der sich als Schlüssel zu einer magischen Bibliothek herausstellt. Es macht großen Spaß, gemeinsam mit Emily diesen geheimen Ort zu entdecken und oft dachte ich, ob das wohl gut gehen wird, denn die Goldene Schreibmaschine ist ein mächtiges Werkzeug. Was sich für Emily wie der „Schlüssel zum Süßigkeitenladen“ anfühlt, bedeutet unendliche Möglichkeiten, aber was dann passiert, hat mich kalt erwischt. Damit hätte ich nicht gerechnet. Gänsehaut - und auch, wenn das Buch nicht gruselig ist, gibt es da eine Szene, die wird kleine Gruselfans glücklich machen. Diese Achterbahn der Gefühle war wirklich klasse. Mit viel Tiefe und kluger Weisheit verwebt Carsten Henn eine magische Fantasievorstellung, bei der man ins Träumen gerät und präsentiert eine mutige Heldin, die wichtige Lektionen lernt und sich in größter Not auf ihre Freunde verlassen kann, auch wenn ihr ganzen Leben Kopf steht. Es dürfte ein Buch sein, dass Groß und Klein nachhaltig beeindruckt und zu Gesprächen anregt. Ein spannendes Gedankenexperiment über die Macht der Worte und ihre Konsequenzen, eine Hommage an Bücher und ihre Erzählwelten, und eine unvergessliche Geschichte mit starker Botschaft. Ganz wunderbar und sehr empfehlenswert.

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Hat mich leider enttäuscht

Signum von John Ajvide Lindqvist

Der zweite Teil der Stormland-Reihe knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Die Trauerfeier für Astrids Eltern hatte stattgefunden und sie wohnt vorübergehend bei Kim Ribbing, der sein fragwürdiges Projekt umgesetzt und Doktor Rudbeck entführt hat. Das bleibt auch Kim nicht verborgen, die „von Natur aus gerne herumschnüffelte“, und so fangen die Probleme an.

Vor allem, weil Doktor Rudbecks Verschwinden nicht unbemerkt bleibt und Ermittlungen nach sich zieht, die Julias Ex-Mann leitet. Ex-Polizistin Julia Malmros befindet sich in einem Auf und Ab der Gefühle mit Kim. Außerdem recherchiert sie im Milieu der "Wahren Schweden", einer rechtsextremen Partei mit Kontakten in die kriminelle Szene.

Der Auftakt der Stormland-Reihe war richtig gut. Dieser Teil kommt mir wie ein schlecht sitzender Lückenbüßer vor. Es kam keine Spannung auf, stattdessen Beziehungsprobleme und moralische Umschwünge; „Türen werden geöffnet und wieder zugeschlagen“. Das wirkt unpassend und es passiert kaum etwas - und das auf fast 500 Seiten. Gefallen hat mir aber der humorvolle Schreibstil. Sehr unterhaltsam waren die Gespräche zwischen Julia und Irma Ryding, die, als resolute Krimiautorin, ein paar gute Ansätze hatte. Zumindest bringt einen die Fortsetzung die Figuren näher, und ich bin trotzdem gespannt auf das Finale. "Dieser verdammte Kim Ribbing!“ Wenn man ohne Erwartungen an den Thriller ohne Thrill geht, ist es trotzdem unterhaltsam, aber ich war enttäuscht.

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Ein düsterer Fluch

Starling House von Alix E. Harrow

Diese Fantasy-Geschichte erzählt hauptsächlich aus Opals Perspektive sehr eindringlich von einer beginnenden Faszination für das verwunschene Starling Anwesen und allem, was danach geschieht, mit Blick in die Vergangenheit, als sie Arthur Starling kennenlernt, als Haushaltshilfe im Herrenhaus arbeitet und Geheimnisse aufdeckt.

Ich fand es schade, dass, abgesehen von Briefen und gelegentlichen Einblicken in Arthurs Perspektive, die Sichtweise so einseitig blieb. Denn Opal schweift ab, schmückt aus und die Längen waren spürbar. Dabei kam mir zu wenig Stimmung und Atmosphäre auf, weshalb ich mit der Erzählweise nicht warm wurde. Gerade als Opal ihre Stelle antritt und das Haus erkundet, wären mehr Beschreibungen des Hauses eher nach meinem Geschmack gewesen. Mit zunehmender Seitenzahl wird es dann unheimlicher und der Fluch hat es in sich. Der Plot-Twist und die Buchidee waren gut. Ingesamt war es eine spannende und unheimliche Geschichte, die es aber nicht geschafft hat, mich völlig zu begeistern.

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Hinter der Angst lauert die Erregung

Love Letters to a Serial Killer von Tasha Coryell

„Besser einen Serienkiller zum Freund als gar keinen.“

«Love Letters to a Serial Killer» erzählt ausschließlich aus Hannahs Perspektive von einem Tunnelblick, der direkt in die Finsternis führt. Ich mochte diese Sichtweise, weil sie so aufschlussreich geschildert ist und es leicht macht, sich auf diese eine fesselnde Sicht einzulassen.

Hannahs verzerrte Wahrnehmung der Realität lässt sie glauben, von einem Serienkiller geliebt zu werden und führt zu irrationalen Entscheidung, die sich, dank tiefer Einblicke in ihre Denkmuster und Selbstabwertungen, nachvollziehen lassen, so absurd sie von Außen auch sind. Das hat weitreichende Konsequenzen für Hannahs Leben und so erfährt man gleich zu Beginn, dass ihre Obsession eskaliert ist, weil sie dem Tod ins Auge blickt. Dann entblättert sich, wie es dazu gekommen ist. Wie sie sich von den Briefen von William geschmeichelt fühlte, der Verhandlung beiwohnte, und was für ein einsames und erfolgloses Leben sie führt. Der Erzählstil ist raffiniert und überraschend. Besonders das Wechselspiel aus Zeilen der Briefe und dem gegenwärtigen Geschehen, fand ich richtig gelungen.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie man sich in einen Serienkiller verlieben kann, sollte in Hannahs Gedankenwelt eintauchen und sich von diesem Buch mitreißen lassen.

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Lieber das Hörbuch

Five Broken Blades von Mai Corland

Erzählt wird abwechselnd aus sechs Ich-Perspektiven in kurzen Kapitel. Durch diese breite Einführung der Figuren, ihrer Gedanken, Gefühle und eigenen Motive erhält man interessante Einblicke. Deswegen würde ich das Hörbuch empfehlen, weil man durch die verschiedenen Sprecher und Sprecherinnen noch mehr in die Geschichte eintauchen kann.

Als die fünf Attentäter nach der ersten Hälfte des Buches schließlich aufeinander treffen, reift der Plan für den gemeinsamen Mord an dem König von Yusan heran. Hier treffen fünf ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander, mit ihren eigenen Geheimnissen und Vertrauensproblemen. Die Dynamiken sind wirklich gut gelungen. Der mürrische Royo als Leibwächter der Meisterdiebin Aeri, die sich von seinen Launen nicht abschrecken lässt und ihn ständig aus der Reserve locken will, wobei humorvolle Situationen (Stichwort Jahrmarkt) entstehen. Besonders haben mir die Artefakte des Drachenkönigs und ihre Fähigkeiten gefallen.

Insgesamt fand ich es aber stellenweise zu langatmig, denn die breite Charakter-Einführung nimmt in seiner Ausführlichkeit viel Raum ein. Dabei kommt es auch zu einigen ausbremsenden Wiederholungen. Letztlich ist es aber überwiegend spannend, mitreißend und ungewöhnlich, aber kein Highlight. Das Ende ist überraschend, wenn man es nicht vorher durchschaut, und deutet einen zweiten Band an, ganz ohne fiesen Cliffhanger. Für alle, die ungewöhnliche Found Family Tropes mögen.

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Du bist nicht allein

Mythen der Monster 1: Medusa von Katherine Marsh

Bei Ava offenbaren sich durch einen Gefühlsausbruch magische Kräfte. Daraufhin beschließt Ava’s Mutter, dass Ava aus den USA nach Italien gehen soll. Die Accademia del Forte ist ein Internat für Kinder mit besonderen Fähigkeiten und befindet sich in Venedig, die Stadt der Kanäle und Gondeln. Ava tut dieser Neuanfang gut und sie lernt ihre Freundin Fia kennen, stößt aber auch im Internat auf Probleme.

Das Buch ist spannend und atmosphärisch erzählt. Es geht um Freundschaft, Anderssein, griechische Mythologie, die Angst davor, man selbst zu sein, Mut und ein neues Verständnis von sogenannten Monstern. Bei Ava merkt man sofort, dass ihr großes bevor steht. Sie ist eine starke Hauptfigur, die sich nicht ungerecht behandeln lassen will und sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt, um ihre Freundin zu retten. Die Geschichte um Medusa, Helden und gewöhnliche Sterbliche hält einige Überraschungen bereit und es war ein packendes Leseerlebnis mit tollem Setting. Besonders hat mir gefallen, dass es mal was anders war und in vielen Punkten mit Klischees und Vorurteilen bricht. Auch die Handlung war ungewöhnlich und überraschend. Das Buch umfasst das erste Jahr auf der Accademia del Forte und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

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Tick, tack, tick, tack, tick, tack

Stalker - Er will dein Leben. von Arno Strobel

Seit drei Jahren ist Eric Sanders festes Ensemblemitglied des Münchner Residenztheaters und nun startet er nach einer Besetzung im Tatort richtig durch. Doch der Preis des Ruhms ist ein hartnäckiger Stalker, der sich auf den Sozialen Medien für Eric ausgibt. Das ist erst der Anfang, denn der Stalker behauptet, Eric sei eine erfundene Person und betreibt großen Aufwand, um ihm zu schaden.

Alles raten ihm, es zu ignorieren, aber Eric reagiert darauf. Zudem plagen ihn Schlaflosigkeit und Albträume eines brennenden Hauses. Schließlich läuft ihm die Zeit davon, denn er muss herausfinden, was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Was da ans Licht kommt, lässt niemanden kalt.

Ich habe mit Spannung verfolgt, wohin das führen wird. Dabei habe ich das Buch an einem Tag verschlungen, was auch an dem einfachen und flüssigen Schreibstil und der unkomplizierten Erzählweise liegt. Es ist eine wendungsreiche, psychologisch fesselnde Selbstfindungsreise der bizarren Art. Die Bücher von Arno Strobel sind für mich das ideale Psychothriller-Fastfood für Zwischendurch und auch hier ist der Unterhaltungswert groß. Ich hatte eine Vermutung, die sich nicht bestätigt hat und ich möchte gar nicht viel verraten - weder über den Verlauf, noch das Ende (ich hatte Gänsehaut). Unwissend macht es am meisten Spaß.

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Selbstfindung mit historischem Setting

Reise nach Laredo von Arno Geiger

Als König in Spanien führte er ein anderes Leben, darum hält die Reise nach Laredo neue Erfahrungen und Erkenntnisse für den 59-jährigen Karl bereit, dem wahre Freundschaft, Freiheit und im Moment leben, fremd ist. Dank seiner Weggefährten und dem elfjährigen Geronimo kann der kranke Karl, der sich eigentlich in ein Kloster zurückgezogen hatte, den Weg mit Maultier und Pferd zurücklegen.

Es ist nicht nur eine körperlich beschwerliche, sondern auch eine philosophische Reise, die Karl durchläuft.

Arno Geiger erzählt tiefsinnig und poetisch über das Leben und Sterben. Es fällt leicht, sich die Strapazen, Karls Eindrücke und Gedankengänge vorzustellen. Das historische Setting um 1558 bietet interessante Möglichkeiten und die Landschaften verfehlen ihre Wirkung nicht. Man muss sich allerdings darauf einstellen, dass es eine ruhige und eindrückliche Geschichte ist. Durch die mühsamen Ausschweifungen und die überwiegend zähe Handlung konnte mich der Roman schlussendlich nicht mitreißen.

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„Der Geist zerstört; das Herz verschlingt“

A Song to Drown Rivers von Ann Liang

Es ist eine epische Begegnung, die bereits tiefe Gefühle andeutet: als der Berater des Königs Fanli in einem Dorf auf die junge Frau Xishi trifft und von ihrer Schönheit und Aufopferung fasziniert ist. Xishi soll die auserwählte Retterin sein und das verhasste Wu-Königreich zu Fall bringen, indem sie König Fuchai als Konkubine für sich einnimmt.

Dafür lässt sie sich unter Fanli zur Spionin ausbilden, auch motiviert durch ihrer eigenen Rachegefühle und die zahlreichen Verbrechen, die die Wu gegen die Yue begangen haben. Doch die heimliche Liebe zu Fanli, gefährdet schließlich auch ihre so bedeutende Mission.

»A Song to Drown Rivers« ist eine dramatische Liebesgeschichte, die im China um das Jahr 500 spielt und die Legende der Spionin Xishi aufgreift. Es war für mich ein spannendes und aufreibendes Leseerlebnis, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Das Ende hat mich sehr überrascht und bewegt. Besonders die kluge Botschaft geht tief. Man taucht in eine ganz andere Welt ein und fiebert unweigerlich mit Xishi mit, die alles aufgegeben hat, um Hoffnung zu schenken. Es ist ein sehr einnehmender und detaillierter Schreibstil, der auf einfühlsame Weise zeigt, welchen Ängsten und Gefahren Xishi als Spionin ausgesetzt ist, die niemals ihre wahren Gefühle zeigen darf. Dabei kommt es auch zu einigen Ausschweifungen, die mich insgesamt aber nicht weiter gestört haben. Viel mehr hat mich die Geschichte nicht losgelassen. Am liebsten hätte ich es mit anderen gelesen, um mich auszutauschen. Wer zurückhaltende und heimliche Liebesgeschichten mit großer Tragweite mag, könnte »A Song to Drown Rivers« auch gefallen. Ich werde es weiterempfehlen.

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