Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Hörbuch nicht zu empfehlen

Das mörderische Christmas Puzzle von Alexandra Benedict

Fünf Tage vor Weihnachten war noch niemand tot, doch R. I. P. hat die Vorbereitungen abgeschlossen. Die achtzigjährige Rätselexpertin Edie O’Sullivan erhält sechs Puzzleteile in einem Päckchen. Wenn sie das Rätsel nicht löst, werden bis Weihnachten mindestens vier Menschen sterben. Mit dem ersten Opfer wird die Ernsthaftigkeit der Lage allen bewusst.

Hier dreht sich nicht nur in der Geschichte alles um Rätsel. Alexandra Benedict hat Anagramme (Titel ihres absoluten Lieblingsschriftstellers Charles Dickens) versteckt und die Lösung befindet sich am Ende des Buches.

Mir hat durchaus gefallen, dass Edie keine sympathische Hauptfigur ist, sondern alles tut, »um Menschen vor den Kopf zu stoßen» und auf ihr Alter hinzuweisen. Lediglich die neunzigjährige Nachbarin Riga und Großneffe und Adoptivsohn Sean lässt sie in ihr Leben. Sie ist der „Grinch“ dieser Weihnachtsgeschichte und wird unfreiwillig in die Morde hineingezogen. Die Erzählperspektiven waren vielfältig, beleuchten auch die Vergangenheit und geben den Figuren Entwicklungschancen, auch wenn sie oberflächlich bleiben. Auch die weihnachtliche Stimmung kommt gut zum tragen. Ich muss allerdings sagen, dass mich dieser Krimi zwar unterhalten, aber mangels Spannung nicht fesseln konnte. Eine realistische Chance beim Miträtseln hat man nicht, was die Auflösung aber überraschend macht, wenn auch weit hergeholt. Das Hörbuch kann ich leider nicht empfehlen. Sabrina Strehl spricht sehr abgehackt, wodurch keine Lebendigkeit entsteht und es schwer fällt, länger zuzuhören, weshalb ich dann auf das Buch umgestiegen bin.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Der Liebes-Countdown läuft

Okaye Tage von Jenny Mustard

In »Okaye Tage« erzählt Jenny Mustard sehr nahbar von einer Sommerliebe in London, die ein Verfallsdatum zu haben scheint. Dabei fängt sie die Emotionen, die Orientierungslosigkeit und die junge Liebe sehr authentisch und zugänglich ein. Sam ist nur einen Sommer in der Stadt und Lucas ist vergeblich auf Jobsuche.

Ihre gemeinsame Zeit ist zwar endlich, aber intensiv und eingespielt. Jenny Mustard fängt unaufgeregt den Alltag ein und regt zum Nachdenken an. Die wechselnden Perspektiven geben tiefe Einblicke und sind gut abgepasst. »Okaye Tage« zeigt realistische Facetten der Liebe, die den Zeitgeist treffen und von sehr schwierig bis okay reichen. »Ich bin lieber alleine launenhaft, dann kann ich mir das schlechte Gewissen sparen.« Man spürt beim Lesen die Intimität, wird von Neugier gepackt und taucht tief in die Geschichte ein. Das macht es für mich besonders lesenswert. Auch wenn für mich keine Sogkraft entstand, würde ich es weiterempfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Slow burn Fantasy

We hunt the Flame von Hafsah Faizal

Ich habe das Hörbuch gehört und es sehr genossen, mit der Stimme von Tim Gössler, der manchmal wie David Nathan klingt, in diese arabisch inspirierte Welt einzutauchen. Gössler verleiht jeder Figur eine andere Nuance, weshalb man sie auch gut auseinander halten kann. Besonders schön fand ich den Schreibstil-Sound, der in seiner märchenhaften Art wunderbar zur Geschichte passt.

Über einige Begriffe wäre ich bestimmt gestolpert, aber so konnte ich einfach entspannt zuhören und mich mitreißen lassen. Die sich langsam aufbauende Romanze zwischen Zafira und Nasir hat mir gut gefallen, weil es viel authentischer in ihrer Entwicklung dargestellt wird. Generell sind die Charaktere glaubhaft und die Sichtweisen wechseln sich ab. Die Handlung kam mir manchmal wie ein langes Vorspiel vor. Jägerin Zafira kann nur als Mann verkleidet im verfluchten Wald jagen - immer mit der Angst als Frau entlarvt zu werden. Zudem wird der Prozess des Abschieds von ihrer Herzensschwester in seiner Schwere sehr gefühlvoll dargestellt. Auch der innere und äußere Kampf von Nasir findet ausreichend Raum, denn der Prinz des Todes hat noch eine weitaus schwierigere Mission zu erfüllen.
Dabei muss man natürlich bedenken, dass es sich um einen Zweiteiler handelt, weshalb die Story im letzten Drittel an Fahrt aufnimmt, überrascht und mit einem vielversprechendem Cliffhanger endet. Allerdings ist der zweite Band schon erschienen und man kann direkt Weiterhören.

Fazit: Ein mitreißender und atmosphärischer Auftakt in eine arabisch inspirierte Welt voller Action, Magie, Romantik, sowie mutiger Helden und Heldinnen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

War Brides Act - Der Offizier und das lachende Mädchen

Im Warten sind wir wundervoll,2 Audio-CD, 2 MP3 von Charlotte Inden

Ich habe das Hörbuch gehört, weil ich es sehr genieße, wenn Julia Nachtmann mir vorliest. Ihre angenehme Stimme passt hervorragend zum Ton der Geschichte und verleiht den Figuren eine spürbare Lebendigkeit und Nähe. Es ist ein sehr dialogreicher Text, eingeteilt in viele Kapitel mit verschiedenen Zeitsprüngen.

Für Nebenbei finde ich es nicht geeignet, weil man sonst schnell den Faden verliert. Erzählt wird in der dritten Person Singular. Das fand ich passend, denn man ist den beiden Frauen trotzdem ganz nah und manche Sätze, die so allwissend aus dem Hintergrund kommen, fand ich richtig episch. Elfie erzählt Stephen von ihrer Großmutter Luise, die mit dem Fahrrad quer durch Deutschland geradelt ist und zu den jungen Frauen gehörte, War Brides genannt, die sich mit einem amerikanisch stationierten Soldaten verlobt oder verheiratet hatten. Dank einer Ausnahmeregelung darf Luise zu ihrem Verlobten Jo nach Amerika reisen, aber nur für eine begrenzte Zeit und die rennt ihr schließlich davon.
Elfie erlebt selbst gerade ein schicksalshaftes Abenteuer. Nachdem ich das Buch beendet hatte war auch Rosie eine Frau, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Generell ist das Buch bevölkert von tollen Figuren, die eine mitreißende Geschichte über Liebe und Neuanfänge nach dem zweiten Weltkrieg erzählen, und einen historischen Einblick vermittelt, über den ich so noch nicht viel gelesen habe. Dank Charlotte Inden, die von einem Artikel inspiriert wurde, kann ich mir nun vorstellen, wie es den War Brides damals gegangen sein könnte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Konnte mich vollends abholen

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls von Greta Milán

Cassie findet bei Jared in Willow Falls ihren rettenden Hafen, nachdem alles schief gelaufen ist, was dramatischer nicht hätte schief laufen können. Allerdings erweicht sie nicht nur im Sturm Jared Herz, sondern stolpert auch in eine schwierige Familiensituation, nachdem Jared die Aufsicht seiner Geschwister übernommen hat und zudem das Ahronsirup-Familienunternehmen leitet.

Es geht um Neuanfänge, darum, die eigenen zu Träume verwirklichen, Mobbing auf Social Media und die Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen.
Diese Wohlfühl-Romance hat alles was es braucht: eine idyllische Kleinstadt im cozy Herbst, umgeben von Ahornwäldern, und zwei Singles, die dringend ein Happy End brauchen. Kann man auch jetzt im Dezember und außerhalb wunderbar hören. Hören, weil das Hörbuch sehr zu zu empfehlen ist und das liegt auch an der tollen Umsetzung. Die Perspektiven von Cassie und Jared werden abwechselnd von Max Hoffmann und Mélanie Fouché gesprochen, die viel Gefühl und Spannung reinbringen. Außerdem passen ihre Stimmen richtig gut zu den Charakteren. Ich bin froh, dass ich dieser Romance eine Chance gegeben habe, denn «Take me Home to Willow Falls« konnte mich vollends abholen und war deutlich besser als «Meet me in Autumn». Ich konnte ordentlich mitfiebern und dahinschmelzen. Einfach mal die Seele baumeln lassen, ohne zu viel Kitsch und seelenlose Charaktere. Der angenehm leichte Schreibstil macht es leicht, sich einfach mitreißen zu lassen und sorgt für ein gefühlvolles und gemütliches Lesevergnügen. Zum Schluss wird es nochmal richtig dramatisch, aber Greta Milán schafft die Balance, dabei glaubhaft zu bleiben. Daher mag ich das Ende sehr.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Lesende Frauen und ihre unvergessenen Bücher

Über Lebensbücher von Uschi Korda

In «Über Lebensbücher» schreibt die österreichische Journalistin Uschi Korda über siebzehn Frauen, die aufrichtig davon berichten, wie Bücher ihnen geholfen haben, eine Krise zu meistern und/oder ihr Leben maßgeblich beeinflusst haben. Die Lebenswege und Karrieren der (aus dem öffentlichen Leben bekannten) Frauen, sind vielfältig.

Manche arbeiten in der Buchbranche und sind große Leseratten, andere lesen überhaupt keine Romane. Die siebzehn in den Fokus gerückten Überlebens-Empfehlungen sind ebenso vielseitig wie persönlich. Während Eva Voraberger ihren Kampfgeist durch Boxer-Biografien stärkte, fand Maria-Christina Piwowarski Inspiration in Romanen und liebt es bis heute, über Bücher zu sprechen.

Jedes der siebzehn Kapitel folgt einem wiederkehrendem Aufbau und einer hochwertigen Gestaltung, die mit einem illustrierten Porträt beginnt und mit einer farbigen Doppelseite endet, indem das Überlebensbuch kurz vorgestellt wird. Der Schreibstil von Uschi Korda liest sich hervorragend, während sie immer wieder Zitate und weitere Buchempfehlungen einfließen lässt, sodass auf wenigen Seiten ein berührendes Porträt entsteht. Alle Lebenswege haben gemeinsam, dass Bücher geholfen haben, Antworten, Trost und Halt zu finden. Die literarische Auswahl ist inspirierend - Zeitlose Werke und ihre Autorinnen und Autoren werden wiederentdeckt. Darüber hinaus finden sich in allen Genres Figuren oder hilfreiche Worte für alle Lebenslagen. Eine kluge Hommage an lesende Frauen und Geschichten, die bleiben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Humorvolle Silvester-Romantik

Fake Dates and Fireworks von Kyra Groh

Die 28-jährige Erzieherin Becca trifft sich seit der schicksalhaften Silvesternacht, vor beinahe zehn Jahren, mit Nils - jedoch nur an Silvester. Ansonsten texten sie und so lange niemand von ihnen eine ernsthafte Beziehung eingeht, haben sie Silvester ein Date. Diesmal hat sich Becca zum Jubiläum etwas besonders ausgedacht und einige Tage in einem Luxus Hotel gebucht, um Nils ihre Liebe zu gestehen.

Dort warten allerdings einige Überraschungen auf sie. Eine davon ist der unverschämte Raphael, der neuerdings mehrmal die Woche seinen Neffen aus dem Kindergarten abholt und Becca jedes Mal mit seiner Unpünktlichkeit verärgert.

Erzählt wird ausschließlich aus der Perspektive von Becca in der Ich-Form. Das passt hervorragend und ist nicht nur authentisch, sondern auch unterhaltsam.
Dazu gehören all ihre unsicheren Gedanken und Probleme, denn Becca steckt nicht nur in einer Co-Abhängigkeit fest, sondern bleibt stets auf der Strecke. Schließlich macht sie die Dinge für andere immer okay, nur für sich selbst nicht. Hinzukommen Rückblicke in vergangene Silvesternächte, welche die jahrelange dysfunktionale Beziehung zwischen Becca und Nils veranschaulichen.
Dass People Pleasing immer wieder aufgegriffen und benannt wird, hat mir gut gefallen. Dadurch wird man zum Nachdenken angeregt und es ist eine überraschende Ernsthaftigkeit, die hier mitschwingt, ohne dass es bedrückend wird. „Das echte Leben ist zu sehr Drama und zu wenig RomCom.“ Lediglich das Bild von Rapha war mir zu unglaubwürdig perfekt. Er ist das strahlende Licht und Nils die Dunkelheit. Hier hätte auch weniger Kontrast seinen Zweck erfüllt. Insgesamt macht das Buch Spaß und man fiebert mit, auch wenn man schon weiß, wo es hingeht. Ich kann das Buch auch jedem empfehlen, der sonst um das Genre eine Bogen macht. Diese RomCom ist wirklich gelungen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Gelungener Einstieg

Die Kunst der Hexerei von Iris Panhans

«Die Kunst der Hexerei» greift die Faszination Hexerei auf und ist spannend für alle, die sich dafür interessieren und mehr erfahren möchten. Die Mischung aus Theorie und Praxis hat mir gut gefallen. Das Basiswissen ist kompakt, anschaulich und schließlich widmet sich das letzte Drittel und vierte Kapitel ausschließlich der Praxis, indem man beispielsweise lernt, das Kräuterwissen anzuwenden und Räuchermischungen zusammenstellen oder Räucherbündel herzustellen.

Die Autorin Iris Panhans bringt als Vollmondfüchsin Magie ins eigene Leben. Ihr Schreibstil ist einfühlsam und wertschätzend. Sie richtet sich auch ganz direkt an ihre Schüler und Schülerinnen. Das ist auch ein Grund, warum man gern weiterliest. Es ist interessant, ohne das es zu esoterisch wird. Zumal sie immer wieder ihre Erfahrungen mit einbringt. Dabei fällt besonders die moderne Aufmachung ins Auge, die ansprechend und übersichtlich ist, was dieses Buch von anderen Büchern, die ich in der Hand hatte, abhebt. Die Fotos sind atmosphärisch, inspirierend aber nie düster (außer beim inneren Schatten vielleicht). Begriffe werden erklärt, Hilfsmittel gezeigt und ich fand den starken Bezug zur Natur passend.

Ein gelungenes Handbuch für Neugierige und Einsteiger. Selbst ich habe interessiert reingelesen, aber die beschenkte Person hatte genau so ein Buch gesucht und war ganz begeistert von der übersichtlichen Aufteilung und den anschaulich erklärten Anleitungen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Der Zauber des Anfangs

Akikos stilles Glück von Jan-Philipp Sendker

»Du verbringst seit fast dreißig Jahren Zeit mit dir. Das bedeutet aber nicht, dass du dich kennst.«

Hauptfigur ist die neunundzwandzigjährige Akiko, die als Buchhalterin arbeitet und alleinstehend in einer Wohnung in Tokio lebt. Sie ist „entsetzlich schüchtern“ und einsam, seit ihre Mutter gestorben ist.

Als sie den geheimnisvollen Kento wiedersieht, beginnt sie, über ihr Leben nachzudenken. „Je mehr ich von ihm erfuhr, je mehr er von sich erzählte, umso rätselhafter wurde er mir.“ Seine Geheimnisse sind wie ein Spiegel. Kennt sie sich eigentlich richtig? Die Gedanken, die Akiko sich macht, reichen zurück in die Schulzeit und sie stellt sich beispielsweise vor, Teil einer Simulation zu sein, was sie das Mobbing ertragen lässt, dem sie während der Schulzeit ausgesetzt war. Sie möchte sich selbst heiraten, weil sie lieber allein ist und hadert mit dem Verlust ihrer alleinerziehenden Mutter, die sie belogen hat. Es sind die Gespräche mit Freunden wie Tomomi, deren Mann sie kaum noch bemerkt, oder Naoko, die als Solo-Braut inspiriert, und vor allem mit Kento, der ihrem Leben eine neue Wendung gibt, als sich ihr die Frage aufdrängt: Was wäre, wenn …

»Ich hatte mich verlaufen. Ich irrte durch die Tage und meinen Alltag und suchte vergeblich.«

Der Schreibstil ist schnörkelos, klar und treffend. Erst denkt man, es geht nur um die sich langsam entwickelnde Beziehung zu Kento, der als Hikikomori
isoliert und zurückgezogen von überstimulierendem Reizen lebt und seine Wohnung nur nachts verlässt. Akiko mag ihn schon seit der Junior High School, auch wenn sie kaum miteinander gesprochen haben. Sie bleiben seit dem Treffen in Verbindung und mit Geschichten „Aus K.s Welt“ und Haikus lässt Kento sie an seinem Leben teilhaben. Tatsächlich steht jedoch Akikos Entwicklung im Vordergrund, die mit Sorgfalt und Glaubhaftigkeit in leisen Tönen so intensiv dargestellt wird, dass es eine Freude ist, sich darin zu verlieren. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann das in diesem Roman viel zu viel Alkohol getrunken wird.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina

Solider Detektiv-Thriller

Bis in alle Endlichkeit von James Kestrel

«Fünf Winter» hatte mich damals schon auf James Kestrels aufmerksam gemacht. Sein neuster Thriller überzeugt zudem mit solider Detektivarbeit, zunehmender Spannung, Unvorhersehbarkeit und Charakteren mit Potenzial.
San Francisco 2019: Einzelgänger und Privatdetektiv Lee Crowe gerät in eine Verschwörung als er, als erster am Tatort, die Leiche von Claire Gravesend fotografiert.

Ihre reiche und einflussreiche Mutter Olivia Gravesend beauftragt Crowe schließlich mit dem Fall, bei dem er selbst ins Kreuzfeuer gerät. Der Einstieg gibt detailreiche Einblicke in das Leben eines Privatdetektivs. Es braucht seine Zeit, bis die Handlung über den Klappentext hinausgeht. Das macht diesen Thriller nicht durchgehend spannend oder mitreißend, aber wenn es spannend wird, dann bleibt man gerne dran, zumal man mit überraschenden Wendungen belohnt wird. Diese Lesemomente mehren sich schließlich und ich schätze vor allem die konsequente Perspektive von Lee Crowe und seine sachliche Herangehensweise. Das Ende ist klasse und es könnte sich sogar eine Fortsetzung ankündigen, wie es scheint. Ich würde sie lesen. Mein Fazit: Nicht so herausragend wie «Fünf Winter», aber ein lesenswerter Thriller im Noir-Stil.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von La Calavera Catrina