Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Caroline :
Sydney, Ridge und viel gute Musik
Maybe Someday / Maybe Not Roman . 22.06.2018. Paperback / softback. von Hoover Colleen
An ihrem 22. Geburtstag steht Sydney bei strömenden Regen vor ihrer Wohnung und weiß nicht, wo sie hin soll. Da kommt ein rettender Engel, um sie ins Nachbarhaus zu bringen, dort ist ein Zimmer in der WG frei.
Ridge kennt sie schon von Weitem. Er hat regelmäßig auf seinem Balkon Gitarre gespielt und Sydney mochte es ihm dabei zuzuhören.
Sydney schreibt zu seinen Kompositionen wundervolle Texte.
So beginnt eine zarte Freundschaft, die mit jedem Tag intensiver wird. Es stehen aber große Widrigkeiten zwischen ihnen, die sich nicht so einfach überwinden lassen.
Wie hat es mir gefallen?
Die Inhaltsangabe gibt nicht besonders viel her, das ist aber bei Colleen Hoovers Büchern nicht ungewöhnlich. Jeder noch so kleine Hinweis würde die Spannung zerstören. Deshalb habe ich die Zusammenfassung recht kurz gehalten.
Die Story wartet mit einigen Überraschungen auf. Zumindest war es bei mir so.
Es besteht eine gewisse Ähnlich zum Buch „Love and Confess“. Steht dort die Kunst im Mittelpunkt, ist es in „Maybe Someday“ die Musik. Es gibt eine wundervolle Playlist, die man sich herunterladen kann. Lasst euch von den Melodien verzaubern. Lest die Texte nach.
Sowohl Sydney und Ridge waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Sydney widmet sich ihrem Studium, versucht einen Weg zu finden, der sich glücklich macht. Nun steht sie an einem Punkt in ihrem Leben, den sie so nicht erwartet hätte. Ihre Gefühle fahren Achterbahn. Ridge ist eine Figur, die mir lange in Erinnerung bleiben wird. Ungewöhnlich begabt, empathisch und loyal.
Wieder schreibt CoHo eine Geschichte, die für mich einzigartig ist. Sie greift sensible Themen an, beleuchtet sie von vielen verschiedenen Seiten, zeigt, dass es oft nicht einfach ist, die richtige Entscheidung zu treffen.
Nun ist mein SuB von Colleen Hoover Büchern auf 1 gesunken. Mir bleibt „nur“ mehr „Die Tausend Teile meines Herzens“.
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Spannend, witzig, sexy - Urban Fantasy at its Best.
Hidden Legacy - Tanz des Feuers von Ilona Andrews
Die Stadt Houston kommt nach den Kämpfen endlich zur Regelmäßigkeit zurück. Auch Nevada arbeitet wieder an ihren kleinen Fällen. Die Familiendetektei wirft genug ab, um alle zu versorgen und ein wenig auf die Seite zu legen.
Eines Tages steht Cornelius, ein Mitglied eines nicht ganz so einflussreichen Hauses vor ihrer Tür.
Er braucht ihre Dienste, um die Mörder seiner Frau zu schnappen. Weder dessen Arbeitgeber noch die Polizei kümmern sich um die Ermittlungen. Nach einigem Zögern übernimmt Nevada den Fall und sticht damit in ein Wespennest mit dem sie so nicht rechnen konnte. Dabei trifft sie auch auf Mad Rogan wieder. Sie werden gezwungen zusammenzuarbeiten, denn sie haben es mit verwirrenden Ermittlungen zu tun, großer Macht und extremen Fähigkeiten.
Nur langsam klären sich die Verbindungen und bringen alle Beteiligten in Lebensgefahr.
Wie hat es mir gefallen?
Bereits der erste Teil der Reihe hat mich gefesselt und begeistert. Genauso ging es mir mit diesem Buch.
Die Geschichte schließt nahtlos an Band eins an. Ich empfehle also allen zukünftigen Leser/innen zuerst „Das Erbe der Magie“ zu lesen.
Neben Mad Rogan, Nevada und ihrer Familie treffen wir auf einige bekannte Figuren. Deshalb mag ich Reihen so sehr, weil die kleinen Insiderwitze ungemein viel für das Ambiente der Story beiträgt.
Die Beziehung zwischen Nevada und Rogan ist, wie es heute neumodisch heißt „kompliziert“. Sie versteht ihn, wie kein anderer. Für existieren keine Graustufen. Alles ist entweder Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse. Rogan dagegen erkennt in Nevada ihr wahres Potential. Ihr gegenüber hat er einen ungewöhnlichen Beschützerinstinkt. Somit geht das Chaos zwischen den beiden unerbittert und witzig weiter.
Die Story beginnt sofort sehr spannend und bleibt es bis zur letzten Seite. Es gibt Momente der absoluten Verzweiflung. Die Hochbegabten, die ihre Finger mit im Spiel haben, agieren ohne Skrupel. Die Hintermänner bleiben im Dunkeln und ziehen aus der Ferne die Strippen. Die Jagd nach Hinweisen erweist sich als sehr gefährlich und bringt selbst Rogan an seine Grenzen.
Die Autorin erschafft eine ganz eigene Welt, die von Magie durchzogen ist. Die Fähigkeiten der Hochbegabten sind so unterschiedlich und manchmal so erschreckend, dass mir die Luft weg blieb. Es gab keine Seite, die mich langweilte sondern das Gegenteil war der Fall. Ich konnte kaum mein eReader zur Seite legen.
Ein Pageturner und vor allem bin ich schon so gespannt, wie es weitergeht.
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Gelungener Young Adult Roman
When it's Real - Wahre Liebe überwindet alles von Erin Watt
Vaughn hat die Schule im Eiltempo abgeschlossen. Dieses gewonnene Jahr verbringt sie mit ihrer Familie. Der Verlust ihrer Eltern hat die 4 Geschwister hart getroffen. Geldsorgen drücken Vaughn und ihre Schwester, deshalb arbeiten beide, um den Zwillingsbrüder eine gute Ausbildung zu ermöglichen.
Da scheint ein Angebot von den Managern vom heißesten Rockstar Oakley Ford gerade zum richtigen Zeitpunkt zu kommen.
Vaughn soll für ein Jahr Oaks Freundin spielen, um sein Image aufzubessern. Für diese Charade bekäme sie auch noch unverschämt viel Geld, das dringend gebraucht wird.
Zwar fühlt sich Vaughn nicht zu 100% zufrieden mit diesem Deal, aber nach einigen hitzigen Gesprächen mit ihrer Schwester, entschließt sie sich den Job anzunehmen.
Schon bei ihrer ersten Begegnung mit Oakley stellt sie ihre Entscheidung in Frage, denn dieser entpuppt sich als unhöflich und regelrecht unsympathisch. Dazu sieht sie bereits große Probleme auf sich zukommen, denn ihr Freund muss sich all den Forderungen zur Geheimhaltung auch unterwerfen. Somit scheint dieses Abkommen von Beginn an zum Scheitern verurteilt, aber Vaughn will unbedingt durchhalten.
Wie hat es mir gefallen?
Nachdem ich so viel über die Autorin und ihre „Paper“ Reihe gehört hatte, wollte ich mir selbst ein Bild machen, konnte mich aber zu „Paper Princess“ nicht durchringen. Somit griff ich zu „When it’s Real“.
Die Geschichte ist ganz eindeutig die Young Adult Genre zuzuordnen. Keine unschicklichen Szenen, sondern altersgerechte Darstellungen und Formulierungen. Das fand ich sehr passend und kann damit das Buch Jugendlichen empfehlen.
Zusätzlich fand ich die Geschichte auch sehr gut konstruiert. Anfangs frage ich mich, wie es dazu kommen kann, dass ein „normales“ Mädchen zur Fake Freundin eines Rockstars werden kann. Das Autorinnen-Duo hat das überzeugend gelöst und damit die Geschichte schnell in Fahrt gebracht.
Die zwei so unterschiedlichen Charaktere wie Vaughn und Oakley haben von Beginn weg unzählige Reibungspunkte, die in witzigen Wortduellen ausgefochten werden. Vaughn schenkt keinen cm Boden her, um sich gegen den „ach so großen Rocker“ zu behaupten. Dabei behält sie immer ihre Familie im Focus.
Oakley zeigt herzlich wenig von seiner echten Persönlichkeit. Sein Ruhm erschwert ihm das Leben. Normale Tage mit ganz gewöhnlichen Tätigkeiten gibt es nicht. Sobald er erkannt wird, haben die Menschen Erwartungen und auch Forderungen an ihn. Jeder einzelne Tag kostet ihn Kraft und Energie.
Gemischt mit ein paar Klischees, herzlosen Menschen und einer Portion Intrige gibt das einen ausgesprochen guten Young Adult Roman. Ich bin 47 und konnte mich gut in die Geschichte einfinden, fand die Hauptfiguren sympathisch und bin schon gespannt, wie sich „One small Thing“ lesen lassen wird.
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Wow, was für ein tolles Buch rund um ein sensibles Thema
Nicht weg und nicht da von Anne Freytag
3 mm von ihrem Haar hat Louise stehen gelassen. So taucht sie bei der Beerdigung ihre großen Bruders auf. Kristopher hat sich das Leben genommen und hinterlässt seine Mutter und Louise. Beide reagieren unterschiedlich auf diesen gravierenden Einschnitt. Die Mutter arbeitet noch mehr als sonst und Louise verändert ihr Äußeres und schottet sich komplett von der Welt ab.
Sie war nie besonders gesprächig oder gesellig, nun jedoch vereinsamt sie zunehmend.
Erst als sie Jacob kennenlernt, bröckeln die aufgebauten Mauern. Er versteht sie in ihrer Trauer wie kein anderer. Er bedrängt sie nicht und ihr gemeinsames Schweigen bringt ihr Ruhe.
Doch als sie eine eMail von ihrem verstorbenen Bruder bekommt, gerät ihr Leben wieder ins Wanken. Wie soll sie auf diese Nachricht reagieren? Kann sie daraus Trost schöpfen oder bringt sie sie noch mehr durcheinander?
Wie hat es mir gefallen?
Dieses Buch lag nun schon einige Zeit auf meinem SuB. Ich kann nicht glauben, dass ich so lange gebraucht habe, um es zur Hand zu nehmen. Ich mag Anne Freytags Geschichten. Sie beschäftigt sich mit sehr sensiblen Themen, die Jugendliche interessieren und auch berühren. War es in „mein bester letzter sommer“ das Thema tödliche Krankheit, dreht sich hier das Buch um Selbstmord eines Jugendlichen.
Die Geschwister Louise und Kristopher stehen sich ungemein nahe. Louise ist immer an Kristophers Seite. Damit stellt sich für Louise ständig die Frage, warum sie den Selbstmord ihres Bruders nicht verhindern konnte. Was hätte sie tun können, um ihn davon abzuhalten? Die Autorin hat eine Gabe, um mit sanften aber doch direkten Sätzen diese Schuldgefühle zu beschreiben. Ich weiß nicht, ob sie selbst schon dieses furchtbare Erfahrung machen musste, aber sie steckt viel Gefühl in die Geschichte, ohne anzuklagen sondern mit Verständnis und möglichen Wegen aus dieser Trauer.
Da jeder Mensch anders trauert, gibt es keinen pauschalen Weg, um gestärkt aus dieser Erfahrung herauszugehen. Niemand darf bestimmen, wie getrauert wird. Es gibt keine Maßstäbe, wie lange getraut werden soll oder muss. Genau dieses Fingerspitzengefühl legt Anne Freytag an den Tag.
Ich möchte unbedingt das wunderschöne Cover erwähnen. Der Sternenhimmel mit einem Mann der versucht den Himmel hinaufzuklettern. Ein Mann und eine kleinere Frau im Vordergrund. Die Sterne sind erhaben und glitzern im richtigen Licht auch noch.
Wenn man das Buch öffnet, findet man an der Innenseite des Buchkartons verschiedene Wörter in unterschiedlichen Handschriften. Am Ende gibt es eine Playlist mit Songs, die einen wichtigen Stellenwert in der Geschichte hat. Ich habe mir ein paar der Lieder beim Lesen angehört, das mag ich total gerne.
„Nicht weg und nicht da“ ist auch ein passender Titel, den ich vor dem Lesen ein wenig anders interpretiert habe, aber zum Schluss habe ich es nochmals anders verstanden.
Eine gefühlvolle, melancholische Geschichte, die mich berührt hat. Aber sie lässt einen nicht hoffnungslos zurück, sondern zeigt auf, dass das Herz brechen kann, jedoch niemals zerbricht, wenn man Menschen um sich hat, denen man wichtig ist.
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Kein gewöhnliches Buch über Überlebende des 2. WK
Das Erbe der Rosenthals von Correa Armando Lucas
Berlin 1939: Die Familie Rosenthal besteigt in der Hoffnung auf ein neues Leben in den USA die „St. Louis“. Als Juden ist ihr Leben in Deutschland in Gefahr. Ihre Wohnung und einige ihrer wertvollen Sammlerstücke müssen sie zurück lassen. Hannah lässt ihr Leben gerne zurück, denn ihr bester Freund Leo mit seinem Vater wird auch auf diesem Dampfer sein.
Leider jedoch schlägt das Schicksal unbarmherzig zu, denn die „St. Louis“ darf nicht in den Hafen von Havanna einlaufen. Nur einige Ausgewählte dürfen in Kuba einreisen. Damit werden Familien auseinander gerissen und der Großteil der Passagiere schippert viele Tage auf dem Meer. Erst nach zähen Verhandlungen wird eine Lösung gefunden.
Hannah wartet inzwischen mit ihrer Mutter in Havanna auf die Ausreisebewilligung in die USA.
Erst viele, viele Jahrzehnte später erzählt sie ihre Geschichte Anna und deren Mutter.
Wie hat es mir gefallen?
Mit diesem Buch habe ich bereits vor einigen Monaten begonnen, es dann unterbrochen. Es schien einfach nicht der richtige Zeitpunkt zu sein.
Nun jedoch konnte ich mich auf die Geschichte richtig einlassen. Anfangs hatte ich wieder einige Probleme mich in den zwei Zeitebenen zurechtzufinden. Doch mit Fortdauer der Handlung fesselte mich das Buch ungemein.
Im Mittelpunkt steht natürlich Hannah. Ihr Leben in Berlin wurde geprägt durch ihren einflussreichen Vater und ihre verletzliche Mutter. Soireen, Kunstveranstaltungen, Parties und Bildung standen für die Rosenthals an der Tagesordnung. Durch die Machtübernahme der Nazis und den damit einhergehenden Einschränkungen für die Juden, verändert sich nahezu täglich die Situation. Hannahs bester Freund Leo ist der Lichtstrahl in ihrem Leben. Seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude waren in jeder einzelnen Zeile zu erkennen. Eine Figur, die ich ungemein lieb gewonnen habe.
Hannah zu begleiten, lässt einen durch Höhen und Tiefen gehen. Denn sie muss unglaubliche Erfahrungen machen. Es ist kein typisches Schicksal einer Jüdin, die überlebte. Sie durchlebte keine Jahre in KZs oder Arbeitslagern, aber dennoch erschüttert ihr Lebensweg.
Anna, die ihren Vater niemals kennenlernen durfte, da er am 11. September 2001 während der WTC Attacke in NYC starb. Er wurde in Kuba geboren und nun wurde es Zeit seine Vergangenheit und die seiner Familie zu erzählen.
Das Buch unterscheidet sich grundlegend von anderen Büchern, die im Zweiten Weltkrieg beginnen. Es gibt keine Erlebnisse, die mit Verfolgung zusammenhängen, sondern ein Leben, das anders verlaufen ist, als ursprünglich geplant.
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Pleasure Dome in Las Vegas
Pleasure Park. Zu deinem Vergnügen von Sandra Henke
Las Vegas bekommt eine neue Attraktion. Der „Pleasure Dome“ öffnet seine Pforten und lockt mit seinem außergewöhnlichen Angebot. Jeder sexuelle Wunsch, jede Fantasie kann dort verwirklicht werden.
Ally ist beinahe besessen von diesem besonderen Ort. Zwar ist sie in einer festen Beziehung mit Kyle, aber diese scheint gerade auf Sparflamme zu laufen.
Deshalb wagt sie den unglaublichen Schritt. Gemeinsam mit einer Freundin macht sie sich auf, um den „Pleasure Dome“ zu begutachten. Recht bald verfällt sie den Versuchungen und nimmt Jonas genauer unter die Lupe.
Ihr schlechtes Gewissen ihrem Freund gegenüber lässt ihr natürlich keine Ruhe und sie sucht einen Ausweg aus ihrem Dilemma.
Wie hat es mir gefallen?
Sandra Henkes erotische Romane stehen alle in meinem Regal. Seit „Loge der Lust“ bin ich bekennender Henke Fan und freue mich immer auf die neuen Geschichten von ihr.
Neben den Stories finde ich auch die Covers sehr ansprechend und sehr gelungen. Egal ob damals beim Mira Verlag oder nun bei Heyne. Sehr erotisch aber dennoch nie zu freizügig. Ich bedanke mich auch beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.
Die Vorstellung von einem Sündenpalast finde ich äußerst spannend und natürlich auch anregend. Ich weiß jedoch nicht, ob ich diese Möglichkeit auch nutzen würde, ob ich den Mut hätte über meinen Schatten springen und meine Moralvorstellungen beiseiteschieben könnte. Daher hatte Ally sofort die Sympathien auf ihrer Seite. Sie hatte ihr Ziel im Blick und verlor es nicht aus den Augen. Ich litt mit ihr und auch Jonas mit. Die zwei ergänzen sich gut und stehen für einander ein. Ihre Gefühle entwickeln sich rasend schnell, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es zu hastig von statten ging.
Ich hatte nur ein einziges Problem in dieser Geschichte. Es gelang mir einfach nicht, den Vertrauensbruch hinter mir zu lassen. Einen Partner zu betrügen, auch wenn die Partnerschaft nicht mehr gut funktioniert, kommt für mich nicht in Frage. Reinen Tisch zu machen, wäre für mich notwendig, um mich einer neuen Beziehung widmen zu können. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.
Dies tut dem Lesegenuss aber überhaupt keinen Abbruch. Die Geschichte ist höchst erotisch, spannend und wieder einmal einzigartig. Las Vegas als Schauplatz ist natürlich auch passend.
Ich bin gespannt, was sich die Autorin im nächsten Buch einfallen lässt, um ihre Leser zu überraschen und zu fesseln.
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Ab ca. Seite 150 ein wahrer Pageturner
Im Visier des Mörders von Sharon Bolton
Eine Fahrt mit einem Heißluftballon schenkt Jessica ihrer Schwester zum 40. Geburtstag. Da sie in einem Kloster lebt, gewährt ihr die Äbtissin für diesen speziellen Anlass eine Auszeit vom streng geregelten Klosteralltag. Diese Fahrt endet desaströs. Die Passagiere beobachten von der Luft einen Mann, der ein Mädchen verfolgt und angreift.
Die Augenzeugen bleiben nicht unbemerkt und der vermutliche Mörder verfolgt das auffällige Ziel und dabei stürzt der Ballon ab. Außer Jessica sterben alle dabei und der Mann sucht und verfolgt die junge Frau. Ein Katz und Maus Spiel auf Leben und Tod beginnt.
Wie hat es mir gefallen?
Nachdem ich von der Autorin „Er liebt sie. Nicht“ begeistert gelesen habe, durfte ich dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag lesen.
Ich möchte euch kurz erzählen, warum mich die Geschichte so angesprochen hat: Im Jahr 2000 habe ich ebenfalls eine Fahrt mit einem Heißluftballon gemacht. Dabei kam es zu einem blöden Unfall und mir musste der linke Zeigefinger amputiert werden. Seither misstraue ich solchen Dingern, aber die Fahrt war unbeschreiblich schön und wundervoll.
In diesem Buch geht der Unfall leider nicht so glimpflich aus. Der Absturz endet damit, dass viele der Passagiere sterben. Die einzige überlebende Augenzeugin flieht vom Schauplatz des Unglücks, denn der Mörder nähert sich. Sie fürchtet ihm nicht gewachsen zu sein, denn sie ist verletzt und könnte sich nicht wehren.
Soweit wäre es eine recht gewöhnliche Story mit einem großen Knall zu Beginn. Aber die Autorin ist bekannt für ihre Wendungen. Mit Fortgang der Handlung erkennt der Leser den Roten Faden, aber es gibt einige sehr überraschende Entdeckungen, die mir sogar zweimal den Atem raubten. Ich musste sogar zurück blättern, um mir gewisse Passagen nochmals durchzulesen. Damit ist gewährleistet, dass das Buch unbedingt weiter gelesen werden muss.
Um nicht mehr zu verraten, gebe ich keine weiteren Informationen preis, denn genau die Unwissenheit macht die Lektüre zum absoluten Leckerbissen. Viel Spaß beim Lesen!
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Witzig, lustig und sexy
Player von Vi Keeland
Emerie Rose zieht nach New York, um als Paartherapeutin zu arbeiten. Sie kann ihr Glück kaum fassen, ein wunderschönes günstiges Büro in Manhattan gefunden zu haben. Alles in allen ein wahr gewordener Traum, der in dem Moment platzt, als Drew Jagger von seinem Urlaub zurück kommt und ihr erklärt, dass sie einem Betrüger aufgesessen ist.
Ihm gehören die Räumlichkeiten und er ist nicht gewillt einen Untermieter aufzunehmen.
Emerie ist verzweifelt. Ihre ganzen Ersparnisse hat sie verloren. Zehntausend Dollar in den Wind geschossen und kein Büro, um ihre Klienten zu empfangen.
In diesem furchtbaren Moment ergibt sich eine Lösung. Drew braucht für einige Zeit eine Assistentin und Emerie ein Büro. Sie springt gerne ein und im Gegenzug hilft ihr auch Drew. Eine Win-Win-Situation, die sich recht schnell gut bewährt.
Als Paartherapeutin versucht Emerie alles, um zwei Menschen wieder zusammen zu bringen und ihnen Wege aus der Krise zu zeigen. Drew dagegen ist sehr erfolgreicher Scheidungsanwalt. Seine Erfahrungen in dieser Branche ließen ihn sarkastisch werden. An ein Happy End glaubt er schon lange nicht mehr.
Die zwei sind völlig gegensätzlich und dies sorgt ständig für hitzige Diskussionen. Trotzdem fühlen sie sich zueinander hingezogen. Sie stellen schnell fest, dass sie ähnliche Interessen haben und auch gemeinsamen Gesprächsstoff. Drew macht auch ständig anzügliche Bemerkungen, die Emerie zwar schmeicheln, aber ein kurzes Abenteuer kommt für sie überhaupt nicht in Frage. Oder vielleicht doch?
Wie hat es mir gefallen?
Nachdem ich bereits „Bossman“ wunderbar erfrischend fand, bedanke ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.
Emerie liebt ihre Arbeit als Paartherapeutin. Sie glaubt an die Liebe, an Fernbeziehungen und an die Möglichkeit zu verzeihen. Ihre Erfahrungen mit ihrer Adoptiveltern haben sie geprägt und deshalb ist ihr Herz riesig.
Drew dagegen hat schlechte Erfahrungen gemacht und als Scheidungsanwalt ist er täglich mit Niedertracht, Lügen und Verrat konfrontiert. Das ist zwar gut fürs Geschäft, aber schlecht für die Seele.
Als Em in seine Welt platzt, stellt sie alles auf den Kopf. Ihr Fröhlichkeit, ihr Optimismus und ihr Humor nehmen ihn sofort für sie ein. Sie scheut sich nicht, ihm zu widersprechen, ihn in seine Schranken zu weisen und ihre Meinung zu vertreten.
Die Geschichte sprüht vor witzigen Dialogen, lustigen Anspielungen und natürlich ist sie auch sexy. Zwischen Em und Drew sprühen die Funken. Natürlich spielt diese Anziehungskraft eine Rolle, aber im Mittelpunkt stehen eindeutig andere Dinge. Alltägliche und große Probleme, die darauf warten gelöst zu werden.
Wer „Bossman“ mochte wird auch dieses Buch lieben. Ich finde sie sogar noch ein kleines bisschen besser und unterhaltsamer. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher der Autorin erscheinen werden. (ja, es werden)
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Keine gewöhnliche Liebesgeschichte - sondern viel mehr
Schmetterlinge im Winter von Sarah Jio
Kailey plant mit Ryan ihre Hochzeit. Doch ein ganz kleines Stückchen ihres Herzens hält sie immer zurück. Als ihr Exfreund Cade von heute auf morgen verschwand, trauerte sie und kam nur schwer über diese Trennung hinweg.
Eines Abends nach einem romantischen Dinner glaubt Kailey in einem Obdachlosen Cade zu erkennen.
Am nächsten Tag macht sie sich auf die Suche. Sie findet den Mann und stellt mit Schrecken fest, dass es tatsächlich Cade ist. Nur wenige Kilometer von ihr entfernt, lebt er ein erbärmliches Dasein auf den Straßen von Seattle. Sie setzt alles daran ihm zu helfen, denn sie will herausfinden, wie er zum Obdachlosen wurde und warum er sie damals von abrupt zurück gelassen hat.
Ein schwieriges Unterfangen, das sie immer öfter an die wundervolle Zeit mit Cade denken lässt. Sie muss sich die Frage stellen, ob sie bereit ist, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und ein neues Leben zu beginnen.
Wie hat es mir gefallen?
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Denn nur auf Grund des Klappentexts bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Das Cover hätte mich hinterm Ofen hervorgelockt. Aber hier stimmt der Spruch „Beurteile eine Geschichte nicht nach ihrem Cover“.
Dieses Buch ist eine wahre Liebesgeschichte, mit all den typischen Merkmalen von Schmerz, trauriger Vergangenheit, Zukunftsplänen und Drama ohne jemals ins Kitschige zu driften. Gleichzeitig spricht die Autorin wichtige aktuelle Themen an, ohne zu Belehren oder zu verurteilen.
Durch Rückblicke in Kaileys und Cades gemeinsame bittersüße Vergangenheit unterbrochen, wird die Story erzählt. Kailey brauchte einige Jahre, um über die Trennung hinweg zukommen. Mit Ryan hat sie einen verständnisvollen Mann gefunden, der sie mit seinem Charme und seiner Liebenswürdigkeit überzeugt, wieder an eine glückliche Zukunft zu glauben. Als sie Cade wiederfindet, bringt das ihr Leben völlig durcheinander. Vor allem sein Leben auf der Straße erschüttert sie zutiefst. Als Reporterin bei einer Zeitung der Stadt, berichtet sie häufig über Brennpunkte und die aktuellen Themen. Vor allem engagiert sie sich für soziale Anliegen, daran hängt ihr Herz.
Ihr Herz, das nun aus dem Takt geraten ist.
Bisher kannte ich die Autorin nicht, das hat sich nun eindeutig geändert. Ich mag ihren Schreibstil. Sie erschafft ein schönes Ambiente mit sympathischen Figuren. Besonders positiv aufgefallen sind mir ihre meist subtilen Hinweise auf schwierige Themen. Es gelingt ihr auf einfache und doch eindringliche Weise eine romantische Liebesgeschichte mit einem heiklen Sujet zu verbinden, ohne die Hoffnung zu zerstören. Eine sehr gelungene Lovestory mit mehr Inhalt als erwartet.
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Wie gewohnt dramatisch und gefühlvoll
Wie die Erde um die Sonne von Brittainy C. Cherry
Kurz nach der Beerdigung seines Vaters setzen bei Grahams Frau Jane die Wehen ein. Das Baby kommt viel zu früh und muss sofort auf die Intensiv Station.
Weder Graham noch Jane wollten je Kinder. Beide fixierten sich komplett auf ihre Arbeit.
Jane als erfolgreiche Anwältin und Graham als Schriftsteller.
Diese Komplikation war nicht geplant und nach zwei Monaten verlässt Jane ihre Tochter und ihren Ehemann.
In diesem Moment der absoluten Verzweiflung wendet er sich an Janes Schwester. Diese ist das völlige Gegenteil von ihrer Schwester. Graham will eigentlich keine Hilfe. Deshalb stößt er seine Schwägerin auch ständig vor den Kopf.
Die zwei bilden eine Zweckgemeinschaft, die ständig auf die Probe gestellt wird.
Wie hat es mir gefallen?
Brittainy C. Cherry ist bekannt und berüchtigt für ihre dramatischen Geschichten. So auch dieses Mal.
Da der Klappentext nicht sehr viel hergibt, ist es schwer meine Meinung wiederzugeben, denn ich möchte nicht spoilern.
Graham ist ein Mann, der kalte glatte Mauern um sich herum aufgebaut hat. Nichts und niemand können wirklich zu ihm durchdringen. So möchte er es und er unternimmt alles Notwendige, um seine Mauern aufrechtzuerhalten.
In Jane, seiner Frau hat er ein weibliches Gegenstück gefunden. Ihre Ehe beruht eher auf Freundschaft denn auf Leidenschaft.
Janes Schwester hält ihre Gefühle niemals unter Verschluss. Dies macht sie für mich unglaublich sympathisch. Sie scheut sich nicht ungewöhnliche Dinge zu tun, ohne darüber nachzudenken, was die Menschen über sie denken.
Die Konstellation birgt Zündstoff, entwickelt sich schließlich zu einer mitreißenden Handlung, die Herz zerreißend ist.
Die Romance Elements Reihe von der Autorin besteht aus vier Büchern, die alle unterschiedliche Themen aufgreifen und alle die gleiche Botschaft vermitteln, zumindest mir: Es gibt immer Hoffnung!
Ich bin traurig, dass die Serie damit zu Ende geht, aber ich bin auch sicher, dass wir viele neue Geschichten zu lesen bekommen werden.
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