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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von liesmal:

Du musst nur an dich selbst glauben

Keke Krimskrams von Ines Isabell Braun

Keke Krimskrams ist ein kleiner Wichtel und macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist ein Schrottwichtel, der nicht nur allen möglichen Krimskrams sammelt, sondern außerdem auch noch Geräusche, für die er entsprechende Klangbewahrer hat. Schade nur, dass an dem ruhigen Tag, als Keke doch eigentlich nur Lust auf ein Geräusche-Konzert hat, ein Missgeschick passiert.

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Mir gefällt die Geschichte und mir gefällt Keke, der schnell merkt, dass er einen Fehler begangen hat, durch den die Schnecke Agathe neben ihm, aber weit weg von ihrem Zuhause, landet. Toll, dass Keke sich sofort entschuldigt und nicht versucht, die Schuld von sich abzuwälzen. Dann wird nach einer Möglichkeit gesucht, wie Agathe wieder nach Hause kommen kann. Im Gegensatz zu Agathe, die griesgrämig ist und jammert, ist Keke überzeugt davon, einen Ausweg zu finden. Man muss nur an sich selbst glauben.

Das Buch aus dem Verlag tredition hat mit Keke, Agathe und einer Libelle nicht nur ungewöhnliche Protagonisten, sondern auch die Schriftart ist anders als gewohnt. Ines Isabell Braun erzählt eine spannende Geschichte, in der es um Freundschaft und Vertrauen geht, aber auch um den Wunsch anders zu sein, bevor man merkt, dass es nur von Vorteil sein kann, wenn nicht alle gleich sind.

Illustrationen von Carolin Nonnenmacher bereichern das Buch, das voller Herzenswärme steckt. Auch, wenn ich mir noch ein paar mehr Bilder zu den Texten gewünscht hätte, empfehle ich das Buch zum Vor- und zum Selberlesen gern weiter.

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Turbulent und spannend

Ist Oma noch zu retten? von Marie Hüttner

„Ist Oma noch zu retten?“ Hinter dem Buchtitel verbirgt sich eine wirklich tolle Geschichte und ein spannender Krimi (nicht nur) für Kinder.

Wenn ich daran denke, dass ich als Kind meine Oma besuchen wollte und sie wäre in ihrem Haus nicht zu finden gewesen, sondern einfach verschwunden – ich weiß nicht, ob ich so pfiffig und voller Ideenreichtum gewesen wäre wie Pia, der genau das passiert ist und die doch zu allem bereit ist, um ihre Oma zu finden.

Da kann ich nur staunen über so viel Mut.

„Solange man Hoffnung hat, kann einem nichts passieren.“ Das ist einer der Merksätze von Pias Oma. Und es geht in der Geschichte außerdem um Freundschaft, um Vertrauen, aber auch um Notlügen, Missverständnisse und vorschnelle Meinungen. Viele tolle und wichtige Botschaften fürs Leben hält die Geschichte bereit.

Sehr gern empfehle ich die turbulente Geschichte weiter, die neben Spannung auch eine gute Portion Humor enthält.

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Abenteuerliches Lesen

Adventure Games® - Books: Die Akademie der Zeitenwächter von Daniel Bleckmann

„Die Akademie der Zeitenwächter“ aus dem Verlag Kosmos verbindet abenteuerliche Spiele und Rätsel mit einer Geschichte, die sowohl gruselig als auch spannend ist.
Sehr gern beschäftige ich mich im Familienkreis mit Adventure Games, bei denen eher auf spielerische und denkende Weise die Rätsel geknackt werden müssen.

Darum war ich gespannt auf das interaktive Leseerlebnis nach dem Vorbild der Spielereihe. Hier müssen Spielorte untersucht, Gegenstände gefunden und kombiniert sowie Rätsel gelöst werden – und man hat die Möglichkeit, den Ausgang der Geschichte mitzubestimmen durch unterschiedliche Entscheidungsmöglichkeiten.
Zunächst erschien mir das Abenteuer kompliziert, schwierig und zeitaufwändig. Doch schnell konnte ich feststellen, dass die Vorgehensweise sehr gut erklärt wird. Nachdem ich mich erstmal aufgemacht hatte, hat es mir bald gefallen, den Hauptprotagonisten Drake auf dem abenteuerlichen Weg zu seiner Abschlussprüfung an der Raben-Akademie zu begleiten. Hier war mir eine große Hilfe, dass ich mir Notizen gemacht habe zu allen Dingen, die mir wichtig und notwendig zu wissen erschienen. Das war gut, denn alles im Kopf abzuspeichern, wäre zu viel (von mir) verlangt gewesen.
Im Gegensatz zu Adventure Games in Spielform denke ich, dass man das Buchabenteuer eher allein als in einer Gruppe bestreiten muss, weil die Geschichte für gemeinsames Lesen zu lang ist.
Auch wenn ich sehr gern und viel Bücher lese, mag ich Adventure Games lieber in Spiel- als in Buchform. Allein das notwendige Hin- und Herblättern war – zumindest anfangs – mühselig. Ich glaube, dass ich auch nicht so sehr in die Geschichte hineingezogen wurde und die oft gruselige Stimmung genießen konnte, weil ich ja selbst „mitarbeiten“ musste. Trotzdem war diese Art eine völlig neue Leseerfahrung und eine willkommene Abwechslung.
Auf jeden Fall bewundere ich den Autor Daniel Bleckmann für das Gelingen einer solchen Geschichte. Großartig gemacht!
Auch die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen, auch mit der Möglichkeit, hier den jeweiligen Spielstand zu notieren, gefundene Objektkarten einzukleben und mehr. Hilfetipps gibt es auch, falls man doch mal nicht weiter weiß.

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Getäuscht - enttäuschend

Das Gesetz der Natur von Solomonica de Winter

„Das Gesetz der Natur“ hörte sich sehr vielversprechend an, war aber über sehr weite Strecken für mich einfach nur enttäuschend.

Der Schreibstil war für mich ungewöhnlich, anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Das Buch war auch nicht einfach zu lesen, weil bei mir mehr Fragen entstanden sind als beantwortet werden konnten.

Ich habe es so verstanden, dass die Geschichte weit in der Zukunft spielt, allerdings fühlte ich mich teilweise eher wie im tiefsten Mittelalter. Ich habe auch keine Erklärung für das, was an „Jenem Tag“ geschehen ist, aber ganz eindeutig hatte sich die Welt verändert.

Leider hat mich das Buch so gar nicht überzeugen können. Ich hatte – nach der Buchbeschreibung und dem Cover zu urteilen – etwas ganz anderes erwartet. Auf keinen Fall habe ich mit dieser Brutalität gerechnet, die ich so gar nicht mag. Außerdem war mir das Ganze einfach insgesamt zu düster – bis auf einige kurze Ausnahmen, die allerdings das Ungleichgewicht nicht ausgleichen konnten.

Schade! Dass das Buch für mich so enttäuschend war, lag ganz sicher nicht an dem ungewöhnlichen, aber nicht uninteressanten Schreibstil, sondern eindeutig an der Brutalität, die häufig im Vordergrund stand.

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Aus zwei mach eins

Freitags bei Paolo von Tom Liehr

In der Buchbeschreibung ist zu lesen, dass Clemens und Marie sich nach zwanzig gemeinsamen Jahren trennen. Das vermag ich gar nicht zu glauben, denn selten gibt es Paare, die sich so gut ergänzen und miteinander harmonieren. Die Idee, sich jeden Freitag freizuhalten, um gemeinsam beim Lieblingsitaliener essen zu gehen, ist etwas ganz Besonderes, doch bei den beiden klappt es bis auf wenige Ausnahmen.

Ich kenne bereits einige Bücher des Autors und bin dadurch bereits mit dem ganz eigenen Schreibstil gut vertraut, so dass ich auch hier wieder sehr gut unterhalten werde. Toll, dass sich Marie und Clemens in der Millenniumnacht 2000 kennengelernt haben. Tom Liehr ist es wieder einmal gut gelungen, die damalige Zeit einzufangen und vieles aus Politik, Umwelt, aber auch aus dem ganz normalen Leben in die Geschichte einfließen zu lassen – das alles mit viel Humor und sehr informativ.
Mir hat es großen Spaß gemacht und tolle Lesestunden bereitet, so dass ich das Buch sehr gern weiterempfehle.
Ich finde es ziemlich schade, dass in der Buchbeschreibung scheinbar so viel vorweggenommen wird – aber ob die Trennung wirklich zum Ende der Ehe führt? --- Lest selbst!

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Besonderes Leseerlebnis mit viel Raum zum Nachdenken

Ein Reigen - Erzählungen und Kurzgeschichten von D.G. Ambronn

„Ein Reigen“ - Auf fast 100 Seiten findet man in dem Büchlein von D. G. Ambronn tiefgründige Erzählungen und Kurzgeschichten aus ganz unterschiedlichen Bereichen.

Doch egal, ob sie von Krieg oder Frieden, von Freud oder Leid, aus dem Urlaub oder aus dem Berufsleben, von der menschlichen oder aus der Tierwelt erzählen, ob sie mich staunen, lachen oder traurig sein lassen, eines haben die Erzählungen gemeinsam: Jede einzelne Geschichte lädt zum Nachdenken ein und lässt dabei viel Raum für die eigenen Gedanken.

Wer es mag, sich mit hineinnehmen zu lassen in die Gedankenwelt anderer Menschen oder auch in die fabelhafte Welt der Tiere, dem seien diese Geschichten ans Herz gelegt.

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Blicke zurück ins Leben

Café Leben von Leevers Jo

Sehr gern lese ich Debüt-Romane, weil ich dadurch schon so manchen Bücherschatz entdeckt habe. Das „Café Leben“ von Jo Leevers war für mich wieder mal so ein Glücksgriff.
Im Hospiz wird eine Stelle angeboten zum „Projekt Lebensbuch“. Dahinter verbirgt sich die Idee, todkranken Menschen die Möglichkeit zu geben, über ihr Leben zu sprechen, die Gespräche aufschreiben und in einem Buch zusammenfassen zu lassen.

Jo Leevers gelingt es, mich mit der Geschichte total zu fesseln. Zum einen wegen der 32-jährigen Henrietta, die den Job bekommt, und der doppelt so alten Annie, deren Lebensbuch entstehen soll. Die beiden Frauen haben zunächst Probleme sich anzunähern, aber vielleicht liegt es daran, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie denken?
Besonders fasziniert bin ich von der Feinfühligkeit, mit der die Autorin Szenen auf dem letzten Lebensweg eines Menschen beschreibt, die in mir Erinnerungen an eine Zeit in meinem eigenen Leben geweckt und mir einfach gute Gefühle geschenkt haben.
Am Ende des Buches gibt es ein Interview mit der Autorin. Daraus konnte ich entnehmen, dass viel Persönliches in das Buch und die Geschichte eingeflossen ist. Diese Herzenswärme wird spürbar beim Lesen.

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Von Trampelpfaden und anderen Wegen

Der Fußgänger von Wigald Boning

Er hätte mir auch jedes x-beliebige andere Buch vorstellen können, ich hätte es gelesen, weil ich Wigald Boning sehr schätze. Nun ist es „Der Fußgänger“ geworden und ich freue mich, dass es mir über den Weg gelaufen ist.
Wigald Boning bewundere ich, weil er für mich einer der ganz Großen ist.

Was ihn dazu gemacht hat, ist die Tatsache, dass er trotz seiner Bekanntheit „so unglaublich normal“ geblieben ist. Bereits als Comedian bei RTL Samstag Nacht hat er mich mit seinem Humor voll erwischt. Doch auch zum Beispiel in Ratesendungen bewundere ich ihn für sein großes Wissen und seine Schlagfertigkeit. Trotzdem bekennt er sich auch als eine Hälfte der „Doofen“, was ihn nur noch sympathischer macht.
Alles, was ich an Wigald Boning mag, ist auch in seinem Buch zu finden und zu spüren: seine Einfachheit und sein Wortwitz, seine Redegewandtheit und seine Beobachtungsgabe, seine Liebe für die Familie und die Natur…
Die Geschichten und Begebenheiten aus seinem Leben über das Laufen erzählt er so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, und als Bereicherung sind viele persönliche Fotos zu finden.
Ein tolles Buch, das ich nicht auf einen Rutsch gelesen habe, aber einfach immer mal wieder zur Hand nehme, um darin zu blättern, wenn ich was zum Schmunzeln brauche.

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Tolle Ideen mal anders als gewohnt

Skandinavisch Häkeln für die Kleinsten von Charlotte Kofoed Westh

Mir ist das Buch durch das Cover in den gedämpften Farben positiv aufgefallen. Auch wenn ich bisher eher helle Farben im Blick hatte, wenn ich an Kleidung für Kleinkinder dachte, bin ich begeistert von den Modellen in überwiegend gedeckten Farben, die im Buch zu sehen sind. Da passt der Begriff „hyggelig“ für mich sehr gut.

Bevor es losgeht, finde ich historische Details über das Häkeln – mit wenig Worten wird viel Interessantes gesagt. Außerdem gibt es Informationen und Tipps zur Häkeltechnik, zu den Anleitungen und zum Material. Die unterschiedlichen Modelle sind gekennzeichnet mit Wollknäulen in einer Anzahl von 1 bis 5 – je nach Schwierigkeitsgrad. All das ist auf einen Blick im Inhaltsverzeichnis zu sehen.
Mir gefällt es besonders gut, dass alle Modelle in einem Stück gearbeitet werden. Schon bei den ersten Überlegungen, womit ich denn beginnen möchte, finde ich mehrere Modelle auf meiner Wunschliste - so zum Beispiel Ottos Cardigan und Eriks Jacke. Aber auch die Schnullerketten finde ich witzig, und besonders freue ich mich auf Dagmars Elefantenrassel und Vidars Babydecke.
Die Idee, allen Modellen Namen zu geben, gefällt mir sehr, weil sie dadurch etwas ganz Persönliches haben. Sehr gern empfehle ich das Buch allen, die Spaß am Handarbeiten haben, egal ob Erfahrenen oder Ungeübten.

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Kartenlegen leichtgemacht

Tarot von A.E. Waite - iCards, m. 1 Buch, m. 1 Beilage von Arthur Edward Waite; Hajo Banzhaf; Noemi Christoph

Lange hatte ich mir gewünscht, das Kartenlegen mit Tarot zu erlernen. Doch immer war es mir zu kompliziert. Darum bin ich froh, mit den Tarotkarten von A. E. Waite auch die Möglichkeit gefunden zu haben, ganz einfach mit Hilfe einer App die Deutung der Karten zu lesen. Mir macht es Spaß, mich näher damit zu beschäftigen und mich anhand der Anleitungen auf einfache Art dem Thema zu nähern.

Für alles, was in der Beschreibung bereits angedeutet wird, gibt es in der App die Möglichkeit der Vertiefung.

Auch wenn es für mich noch viel zu entdecken gibt, möchte ich meine Begeisterung für diese Idee schon teilen. Sehr gern empfehle ich die Tarot-iCards weiter und wünsche allen Tarot-Interessierten ebenso viel Spaß damit, wie ich ihn habe.

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