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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Außerordentlich interessant

Der silberne Elefant von Jemma Wayne



Die Schriftstellerin Jemma Wayne hat mit ihrem Roman „Der silberne Elefant“ ein grandioses Werk geschaffen.

Sie schreibt über drei Frauenschicksale, die sie später gekonnt verwebt.

Von der 56jährigen schwerkranken Lynn erfahren wir viel aus ihrer Ehe.
Vera die Verlobten ihres Sohnes Lukas hat ein Geheimnis.

Am tragischen ist das Leben der Emilien, die aus Ruanda kommt. Dort hat sie ihre Familie verloren und selber unglaubliches überlebt. Sie wird die Pflegerin von Lynn.

Die Autorin berichtet alles sehr real und mit wunderbarer Sprache. Sie lässt jede Frau besondere Emotionen empfinden. Die Charaktere der Personen sind sehr verschieden und gut eingebracht.
Sie schafft es gut den Leser in dieser Geschichte gefangen zu halten.
Die Erzählkunst der Autorin ist brillant.
Der Roman ist ein außergewöhnliches Leseerlebnis.

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Ein Dorf mausert sich

Fritz und Emma von Barbara Leciejewski




Die Schriftstellerin Barbara Leciejewski hat eine einfühlsamen Schreibstil

In dem Roman „Fritz und Emma“ geht es um einige Monate 2018 mit Erinnerungen bis 1945. Fritz wird 18jährig noch eingezogen. Er und Emma waren ein Paar. Als er 1947 aus der Gefangenschaft kam, war er seelisch gezeichnet.

Es kommt zu einer Trennung und sie reden 70 Jahre nicht mehr miteinander, obwohl sie beider in Oberkirchbach leben.

2018 wird Maries Mann als Pastor in das Dörfchen versetzt. In dem Ort haben sich die Einwohner gespalten. In Oberkirchbach wohnen fast nir noch Alte und in Unterkirchbach die Jüngeren.
Marie fühlt sich dort nicht ausgefüllt, sie möchte auch in ihrem Beruf arbeiten, das in dem Dorf nicht möglich ist.

Die Autorin besitzt eine herausragende Erdzählkraft. Mit viel Tiefe lässt sie immer wieder schwierige Situationen geschehen.
Aber auch humorvolle Erlebnisse bereichern den Roman.
Ich war von dieser Geschichte und den Einwohnern des Dorfes gefangen.
Der Roman ist ein wunderbares Leseerlebnis.

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Emotionsvoll

Geteilte Träume Eine deutsche Familiengeschichte. Roman. Kartoniert. von Mothes Ulla



Die Schriftstellerin Ulla Mothes verwebt in ihrem Roman „Geteilte Gebiete“ den Osten und den Westen Deutschlands.

Es beginnt 1992, als 18jährige Inke erfährt, das sie adoptiert ist. Sie ist in der DDR aufgewachsen und ihrer Mutter Petra wurde wegen Republikflucht, die Erziehungsberechtigung aberkannt.

Denn Inke will verstehen was Familie ist.
Aus ihrer Adoptivfamilie erfährt sie von deren Schicksalen ab 1945.

Die Autorin schafft es die Erlebnisse aller Beteiligter ganz gut zu beschreiben. Besonders kann man Inkes Emotionen nachvollziehen.
Es wurden menschliche und politische Katastrophen liebevoll verwebt.

Vielleicht ist das Ende etwas zu einfach, aber der Roman liest sich schön.

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Frauenpower

Freiflug von Christine Drews



Die Schriftstellerin Christine Drews kenne ich schon von ihrem letzten Roman . Darum interessierte mich „Freiflug“ auch sofort.
In den siebziger Jahren war es für Frauen schwer in der Männerwelt Fuß zu fassen.

Als Anwältin wird Katharina Berner in der Kanzlei nicht ernst genommen. Um richtig arbeiten zu können, machte sie sich selbstständig.

Ihr Vater hatte Angst, das sie seinem Ansehen schaden könnt.

Rita hat es geschafft Pilotin zu werden, aber sie wurde bei der Lufthansa nicht eingesetzt.
Sie beauftragt Katharina zu klagen. So wird Rita auch noch ein Opfer der Presse.

Die Autorin hat diese Zeit für Frauen genau eingefangen. Ich habe diese Zeit persönlich miterlebt und kann sagen, genau so ungerecht war es. Wenn man dann noch einen Minirock trug war das skandalös.

Die Autorin versteht es gut, problematische Themen, zu beschreiben.

Das Nachwort ist auch noch sehr informativ.
Der Roman hat mich gut unterhalten.

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Schicksalshaft

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande




Die Schriftstellerin Romina Casagrande führt uns in ihrem Roman „Als wir uns die Welt versprachen“ in die Vergangenheit Tirols.

Edna entdeckt in einer Zeitschrift ein Foto ihres Kindheitsfreundes Jacob. Sie wurden durch den Weltkrieg auseinander gerissen und sie will ihn jetzt besuchen, denn es gibt da ein paar Missverständnisse.

Die beiden Kinder haben eine schwierige Kindheit als Schwabenkindeer erlebt. Es ist eine bewegende anrührende Geschichte.

Da macht sich jetzt die alte Edna mit ihrem Papagei Emil auf den Weg, von Südtirol nach Deutschland. Wie sie diese Reise bestreitet ist schwer, teilweise lustig, aber immer mit ernste Hintergrund, ist spannend.

Die Autorin hat das Bild dieser Protagonist liebevoll gewebt.

Sie lässt die Schicksale der Zeit akut erscheinen. Teilweise erinnert mich der Roman an meine Vorfahren, die in der Kindheit ähnliches erlebten.

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Das Bild des Kilimandscharo

Am siebten Tag flog ich zurück von Arnold Stadler



Der bekannte Schriftsteller Arnold Stadler spielt in seinem Roman „Am siebten Tag flog ich zurück“ mit Worten und miteinem psychologischen Plauderton.
Hinter dem Icherzähler erkennt man Arno Stadler.
Er soll eine Reportage über eine Reise zum Kilimandscharo schreiben. Ihm reicht es den Berg von unten anzusehen.

Das Werk sprudelt über von kleinen Anekdoten zu lebenden und toten berühmter Persönlichkeiten.

Sich selber vergleicht der Autor sich mit Don Quichotte.

Das Buch ist ein brillantes poetisches Werk mit Humor, das sich locker und gut liest.

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Verschiedene Ansichten

Solikante Solo von Björn Kern



Solikante Solo, ist ein Roman von dem Schriftsteller Björn Kern.
Es geht um ein Elternpaar Jan und Ruth und seine kleine Tochter.
Jan hat sich in Solikante eine Burg gekauft, die er in Stand setzen will. Er will seinem Kind eine gesunde Luft verschaffen.
Ruth arbeitet und lebt lieber in Berlin.

Irgendwie sind sich beide nicht einig.
Sie können nicht miteinander und auch nicht ohne einander. Leider waren mir beide Personen nicht sehr sympathisch.
Der Autor beschreibt die Bewohner des Ortes ziemlich skurril. Die ganze Geschichte ist etwas grotesk, liest sich aber gut.

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Zwei ungleiche Freundinnen

Fang den Hasen von Lana Bastasic



Die bosnische Schriftstellerin Lana Bastasic führt uns in ihrem Roman „Fang den Hasen“ nach Bosnien.
Die Geschichte wird aus Sarahs Sicht erzählt. Sie ist inzwischen Schriftstellerin geworden und fährt in ihren Geburtsort. Da wird sie von ihrer Freundin Leila gebeten, mit ihr nach Wien zu fahren.

Sarah und Leila wurden am ersten Schultag Freundinnen. Als sie 15 Jahre alt waren kam es zu einem Bruch.

In dem Roman wird die Kindheit erzählt und teilweise in der Gegenwart, als die Frauen unterwegs waren.
Die Reise ist nicht immer ungetrübt.
Die Autorin hat einen guten Stil und lässt auch politisches einfließen.
Ein interessanter Roman über zwei unterschiedliche Charaktere.

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Mörderische Reise

Dampfer ab Triest von Günter Neuwirth



Der Krimi „Dampfer ab Triest“ von dem Schriftsteller Günter Neuwirth führt uns in den Anfang des vorigen Jahrhunderts.

Der Protagonist Inspektor Bruno Zabini lebt in Triest. Der Fahrer von des Grafen Urbanau verunglückt. Es scheint ein Anschlag auf den Grafen zu sein. Der Besteigt mit seiner Tochter einen Kreuzfahrtdampfer.

Also bekommt Bruno den Befehl an der Reise teilzunehmen und ein Auge auf den Grafen und seine Tochter zu halten.
Der Autor beschreibt die Ereignisse der Zeit sehr gut. Die teilnehmenden Personen lässt er lebendig werden. Ihre Empfindungen beleben den Roman. Sogar die Gedanken des Mörders lässt er einflie0en.

Dieser historische Regionalkrimi
hat mich gut unterhalten.

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Fesselnde Geschichte

Die dritte Frau von Fleischhauer Wolfram



Der Schriftsteller Wolfram Fleischhauer ist ein faszinierender Erzähler.
Bei dem Roman „Die dritte Frau“ war ich erst nicht so sicher, ob ich das lesen will.
Dann bekam ich das Hörbuch und mit Hilfe der sonoren Stimme des Martin Bringmann fesselte mich diese Geschichte.

Der Protagonist ist ein Schriftsteller der vor 20 Jahren einen Roman über ein Gemälde aus dem Louvre und seine Abgebildeten Mätressen Heinrich des 4.

beschrieben sind.

Wolfram Fleischhauer lässt uns an den Fragen und der Unsicherheit des Schriftstellers teilnehmen. So erfahren wir auch von den Intrigen am Hofe und die hinterhältigen Gelüste des Monarchen.
Bei der Liebesgeschichte ist der Protagonist etwas triebgesteuert. Es gibt Frauen, die mehr erwarten und vor allem Ehrlichkeit.
Der Schreibstil ist einfach wunderbar.
Der Roman ist ein wahres Leseerlebnis, der eine gute Empfehlung verdient.

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