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Rezensionen von begine:
Humorvoller Krimi
Der Mathelehrer und der Tod von Marc Hofmann
Der Deutsch und Englisch Gymnasiallehrer Marc Hofmann ist der Autor von dem Krimi
„Der Mathelehrer und der Tod“.
Es ist eines der seltenen Bücher, die ich wegen dem Cover lesen wollt. Das fand ich so schön und gelb.
Der Krimi ist der erste Teil der „Lehrer Horwath ermittelt“ Reihe.
Gregor Hornvath findet einen toten Kollegen, den Mathelehrer Michael Menzel, der aus den Fenster gestürzt ist.
Sein Bruder Martin ist Kommissar und untersucht den Fall. Es heißt es sei Selbstmord gewesen.
Gregor Horvath lässt sich von vier Schülern helfen. Eigentlich ist er ein Einzelgänger und etwas altmodisch.
Da der Autor selber Lehrer ist, scheint der Schulablauf ziemlich aktuell zu sein.
Es ist ja außerordentlich humorvoll geschrieben, wie Horvath die Sache angeht.
Ich war von dem ziemlich unblutigem Krimi begeistert und werde den zweiten Fall bestimmt auch lesen.
Ist wirklich immer die Mutter Schuld?
Wut von Harald Martenstein
Der Roman Wut ist ein interessantes Buch von dem Schriftsteller Harald Martenstein.
Frank hat seine demente Mutter im Heim untergebracht. Er hat als Kind unter ihren Wutausbrüchen gelitten.
In ihrem Tagebuch erfährt er alles aus ihrer Sicht. Auch sie hatte keine schöne Kindheit.
Trotz allem entschuldigt die Kindheit aber auch nicht alle späteren Taten Franks.
Oft wird den Müttern die Schuld gegeben, das ärgert mich immer. Meist macht sie alles so gut wie möglich.
Der Autor schreibt das mit gutem Ausdruck und man ist von der Geschichte gefangen.Der Roman zeigt die Ansichten aus verschiedenen Perspektiven. Er versteht es gut die Geschichte voller Emotionen unter die Haut gehen zu lassen.
Er ist unterhaltend und empfehlenswert.
Eine ungewöhnliche Kindheit
Das achte Kind von Alem Grabovac
Alem Grabovac erzählt in seinem Roman
„Das achte Kind“ von seiner Kindheit als Gastarbeiterkind.
Es beginnt mit Smilja, die in einer armen Familie in einem Dorf in Jugoslawien lebt.
Als sie erwachsen wird kann sie als Gastarbeiterin bei einer Schokoladenfabrik in Deutschland arbeiten.
Als sie schwanger wird, heiratet sie, aber der Vater ist unzuverlässig. So gibt sie Alem schweren Herzems zu einer Pflegefamilie. Jedes Wochenende holt sie ihn zu sich.
Für die Pflegefamilie ist er das achte Kind. Er wird von ihnen geliebt und akzeptiert.
Der Pflegevater ist ein alter Nazi, der im 2. Weltkrieg kämpfte. Sein Vater verschwindet.
In den großen Ferien fahren er und Smilja zu ihren Eltern. Sein Großvater hat als Partisan gegen die Deutschen gekämpft. So erfährt Alem alle Seiten kennen.
Smilja hat kein gutes Händchen mit ihren Männern. Dieser ist ein Trinker und Schläger.
Der Autor versteht es gut, uns Leser gefangen zu nehmen. So erleben wir auch wie sich Jugoslawien spaltet. Plötzlich sind Serben und Kroaten Feinde.
Der Sprachstil ist flüssig und direkt.
Der Roman ist beeindruckend.
Guter Auftakt einer neuen Serie
Leichenblume von Anne Mette Hancock
Das Erstlingswerk „Leichenblume“ der dänischen Schriftstellerin Anne Mette Hancock ist spannend und fesselnd.
Es ist der Beginn einer Serie mit der Journalistin Heloise Kaldan und dem Kriminalkommissar Erik Schäfer aus Kopenhagen.
Die beiden Ermittler sind interessante und mit verschiedene Charaktere versehen , die sich gut ergänzen.
Ihre persönlichen Erlebnisse und Eigenarten machen sie sympathisch.
Heloise bekommt skriptische Briefe einer Frau, die vor Jahren einen Anwalt erstochen hat und seit dem verschwunden ist. Sie beginnt nach zu forschen und bringt sich in Gefahr. Da muss ja etwas sein, wenn sie in ein Wespennetz gestochen hat.
Was Heloise über die Mörderin Anne erfahrt lässt einen das Grausen lernen.
Die Autorin hält den Spannungsbogen den ganzen Roman lang hoch.
Sie bringt ein aktuelles Thema einfließen.
Ihr Schreibstil ist hervorragend.
Das zweite Buch gibt es im Sommer .
Dieser Thriller unterhält und ist empfehlenswert.
Familiengeschichte in Sonneberg
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
Familiengeschichte in Sonneberg
Die Schriftstellerin Kati Naumann hat mich mit ihrem Roman „Wo wir Kinder waren“ total erreicht. Der vorige Roman gefiel mir auch schon gut.
Der Roman spielt in der Puppenmacher- und Spielzeugstadt Sonneberg und zeigt die Familiengeschichte von 1898 bis 2019.
Albert Langbein gründet die Puppenfabrik.
Die Autorin gibt die Stimmung wunderbar autistisch werden. Die Sorgen und Freuden und der Kampf kann man hautnah miterleben.
2019 erben Eva, Iris und Jan die marode Fabrik und das Stammhaus. Sie wollen alles ausräumen, eh man das Haus vermieten kann.
Dabei kommen viele Erinnerungen hoch.
Einiges erfahren sie erst jetzt aus den Dokumenten.
Während des Dritten Reichs müssen die Vorfahren schon für die Fabrik kämpfen.
Dann kommt die Zeit der DDR, in denen Eigentümer gezwungen werden, immer wieder nach zu geben.
Die Großmutter der Erben gefiel mir besonders gut. Sie machte ihrem Mann immer wieder Mut und packt immer wieder mit an.
Dieser Roman ist ein prima Zeitdokument.
Et fesselt und unterhält gut .
Vermenschlichte Primaten
Sprich mit mir von T. C. Boyle
T. C. Boyle hat sich in dem Roman „Sprich mit mir“ mit den Tierexperimenten befasst.
Der Schimpanse Sam ist ein Forschungsprodukt. Mit ihm wird die Verständigung mit uns Menschen geübt.
Er ist schon mit Professor Schemerhorn schon in einer TV-Show aufgetreten.
Die Studentin Aimee meldet sich zur Hilfe an und wird zu Sams Anschruchpartnerin.
Als das Projekt ausläuft holt sein Besitzer Sam wieder in sein Schimpansenhaus.
Wie das da so zugeht, ist für Aimee ein Graus, das sie dort weiter arbeitet.
Der Autor lässt sogar Sams Gedanken laut werden. Wenn die Schimpansen schon so geschult werden, kann man sich vorstellen, das das so geschehen kann.
Der Schreibstil ist besonders anrührend. Die Geschichte um Sam ist mal Ernst, es gibt aber auch viele spaßige Stellen.
T. C. Boyle ist einer unser großen Schriftsteller, die ich immer wieder verschlinge.
Gute Unterhaltung mit einem großen Leseempfehlung.
Große Erzählkunst
Krass von Martin Mosebach
Der Schriftsteller Martin Mosebach liest sich nicht ganz einfach, aber es lohnt sich , seine Bücher zu lesen
Der Roman „Krass“ präsentiert er mit exklusiven Schreibstil. Für mich war der Anfang etwas verwirrend, aber dann fand ich mich doch zurecht.
Ralph Krass ist ein ungewöhnlicher Geschäftsmann.
Er ist schon ziemlich krass im Benehmen gegenüber seinen Angestellten.
Der Roman ist stimmungsvoll und mit besonderer Atmosphäre. Die Personen hat der Autor mit eigensinnigen Charakteren versehen. Sein Schreibstil ist detailliert. Man erfährt, was die Personen tragen und was sie essen, außerdem erfahren wir auch ihre Essgewohnheiten.
Mit großer Erzählkunst werden wir durch die Geschichte geführt. Es geht von Neapel nach Frankreich und weiter nach Kairo.
Martin Mosebach ist ein bedeutender Schrift stell. Wenn man sich in seinen Stil einlässt, wird man gut unterhalten.
Der Schriftsteller Martin Mosebach liest sich nicht ganz einfach, aber es lohnt sich , seine Bücher zu lesen
Der Roman „Krass“ präsentiert er mit exklusiven Schreibstil. Für mich war der Anfang etwas verwirrend, aber dann fand ich mich doch zurecht.
Ralph Krass ist ein ungewöhnlicher Geschäftsmann. Er ist schon ziemlich krass im Benehmen gegenüber seinen Angestellten.
Der Roman ist stimmungsvoll und mit besonderer Atmosphäre. Die Personen hat der Autor mit eigensinnigen Charakteren versehen. Sein Schreibstil ist detailliert. Man erfährt, was die Personen tragen und was sie essen, außerdem erfahren wir auch ihre Essgewohnheiten.
Mit großer Erzählkunst werden wir durch die Geschichte geführt. Es geht von Neapel nach Frankreich und weiter nach Kairo.
Martin Mosebach ist ein bedeutender Schrift stell. Wenn man sich in seinen Stil einlässt, wird man gut unterhalten.
Empfehlenswert
Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 von Bernardine Evaristo
Mit dem Roman „Mädchen, Frau etc.“ erhielt die britischen Schriftstellerin Bernardine Evaristo 2019 den Booker Prize.
Die Autorin verwebt in diesem Roman die Erlebnisse von zwölf britischen meist Schwarzer Frauen in London, .
Jede der Frauen hat eine besondere und unterschiedliche Lebensgeschichte, die sie gut beschreibt.
Jede Frau erzählt ihre eigene Geschichte, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter.
Man erfährt von den Sehnsüchten und Träumen der Beteiligten. Da die Autorin einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin hat, hat sie bestimmt ab und an ähnliches erlebt.
Mädchen, Frau etc ist ein brillant geschriebener Roman, der beim Leser immer interessanter wird. Da hat Bernardine Evaristo ein Meisterwerk geschaffen.
Der Roman ist unterhaltend und unbedingt zu empfehlen.
Entführung
Das Verschwinden der Erde von Julia Phillips
Das verschwinden der Erde, ist der erste Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin
Julia Phillips.
Der Schauplatz ist Kamtschatka. Dort leben Russen und Einheimische.
Die russischen Schwestern Sofija und Aljona müssen sich die Tage selbst beschäftigen, da ihre Mutter arbeiten muss.
Eines Tages sind sie an der Küste, da treffen sie einen Mann, der sich verletzt haben will.
Sie lassen sich von ihm nach Hause fahren, da kommen sie nicht an.
Gut, ähnliches habe ich schon oft gelesen.
Hier erleben wir die Angst der Mutter. Sie trifft dann noch eine Einheimische, den Tochter schon vorher verschwunden war.
Das Ende wurde von der Autorin gut konstruiert und war brillant. Sie hat den ganzen Roman mit melodiöser einfühlsamer Stimme geschrieben.
Eine gut durchdachte Fortsetzung
Vati von Monika Helfer
Die österreichische Schriftstellerin Monika Helfer lässt in ihrem neuen Roman „Vati“ ihre Familiengeschichte Bagade weiter gehen. Das Buch war ein Lieblingsbuch.
Vati ist Joseph der Vater der Autorin, um dessen liebe zu Büchern es geht. Schon früh bringt er sich selber das Lesen bei. Aber seine Kindheit ist nicht leicht.
Dann kommt der 2. Weltkrieg und er wird verwundet. Grete Moosbrügger, ein Mitglied aus der Bagage, ist Krankenschwester , sie hilft ihm zu verschwinden und heiratet ihn.
Vati ist nicht immer ein einfacher Mensch.
Monika Helfer erzählt einfühlsam und hinterfragt gemeinsam mit den Geschwistern das Wesen des Vaters.
Da ich fast im gleichen Alter der Autorin bin kann ich mich gut in diese Geschichte einfinden.
Dieser Roman gefällt mir genau so gut, wie Die Bagage. Es ist ein besonderer zweiter Teil.
Ich gebe eine klare Leseempfehlung.











