Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
In drei Stunden von Palästina nach Berlin
Von dem Journalisten und Schriftsteller Alexander Osang habe ich schon Die Leben der Elena Silber mit Begeisterung gelesen.
Die Biografie Fast hell interessierte mich dann auch gleich.
Er schreibt die Geschichte von Uwe, aber es wird dann auch seine Geschichte.
Uwe und er sind aus Ostberlin und es beginnt 1989 zur Wende.
Der Autor schreibt flott und springt zwischen Tel Aviv, New York und Berlin hin und her. Zwischendurch gibt es auch eine Reise nach St. Petersburg.
Ein lesenswertes Buch.
Mädchen werden keine Dichterin
Kindheit von Tove Ditlevsen
Die dänische Schriftstellerin Tove Ditlevsen hat ihre Lebensgeschte 1967 geschrieben.
„Kindheit“ ist der erste von drei Teilen.
Die Autorin ist 1917 in Kopenhagen in einer Arbeiterfamilie gerben.
Ihre Kindheit ist nicht unbedingt schwer, so ging es den meisten.
Ihr Vater liest Bücher und Tave ist daran Interessiert.
Sie fängt selber an zu schreiben.
Die Texte sind erst-mal nicht so interessant, passen aber in die damalige Zeit.
Sie schreibt interessant, das der Sohn sein soll wie der Vater, die Tochter muss sich an die Mutter halten.
Das Buch zeigt, wie die Kindheit damals war.
Nachkriegszeit in Sydney
Die Jägerin von Tara Moss
Die Schriftstellerin Tara Moss ist in Australien geboren.
Ihr Roman „Die Jägerin“ ist ein spannender fesselnder Krimi, der 1946 in Sydney spielt.
Der Krimi erinnerte mich an Romane von Valerie Wilson Wesley, deren Detektivin Tamara Hayles ich alle lesen musste
Die Journalistin Billie Waljer führt nach dem Tod ihres Vaters die Privatdetektei ihres weiter.
Sie ist sehr sympathisch. Ihr neuer Fall, ist ein 16jähriger Junge, der plötzlich verschwunden ist. Billie ist verbissen bei der Arbeit und tritt einigen Typen auf die Füße und macht sie sich zu Feinden.
Dann ist da noch ihre aboritschinesisische Bekannte, die sich um einige Kinder sorgt.
Die Autorin versteht es gut Spannung aufzubauen. Sie lässt die Geschichte aus Deutschland und die Kriegsverbrechen einfließen. Die Geschichte ist fiktiv und auch ihre Personen.
Der Krimi ist sehr gute Unterhaltung. Man wird richtig in ihn hineingesogen und die sprachliche Lebendigkeit ist brillant.
Vater und Sohn
Die sieben guten Jahre von Etgar Keret
Der Roman „Die sieben guten Jahre“von dem israelischen Schriftsteller Etgar Kere ist schon von 2016 als Hartcover erhältlich, Jetzt gibt es ihn auch als das Taschenbuch.
Der Autor beginnt den Roman mit der Geburt seines Sohnes und geht über die nächsten 7 Jahre. Er schreibt humorvoll, aber man bemerkt doch die Anspannung.
Aber auch die Vergangenheit mit den Eltern und dem Bruder ist interessant.
Als Schriftsteller muss er auch auf Lesereise gehen und erlebt die Spannung auch aus der Entfernung. Witzig fand ich seine Einstellung und Erfahrung beim Bücher signieren.
Die Gespräche mit dem Sohn sind toll, die Reaktionen der Kinder sind immer lesenswert.
Er ist ein typisches Einzelkind, der immer wieder verblüfft und den Vater zum Nachdenken bringt.
Dieser Roman ist sehr ausdrucksstark, er schwingt zwischen humorvoll und Ernsthaftigkeit.
Eine gute Familiengeschichte mit Leseempfehlung..
Vivat
Orangen für Dostojewskij von Michael Dangl
Der Schriftsteller Michael Dangl lässt zwei bedeutende Männer in Venedig aufeinandertreffen.
Der Roman „Orangen von Dostojewskij“
ist reine Erfindung, Theoretisch könnten hätte er Rossini kennen lernen können, aber dafür gibt es keine Beweise.
Der Autor lässt Dostojewskij durch Venedig stolpern.
Da er kein Italienisch kann, verläuft er sich oft und wir lernen Venedig aus seiner Sicht kennen. Seine Gedanken sind Interessant. Vorher hat er trotz seiner Epilepsie Krankheit und wenig Geld.
Deutschland und England besucht.
Als er jetzt Rossini trifft, gibt es interessante Dialoge. Diese fünf Tage gingen schnell vorbei, es passierte aber viel.
Am Ende wird die Geschichte noch poetisch, über die Gedanken, die die Dostojewskij sich machte.
Michael Dangl lässt den Roman im Epilog gut ausklingen.
So wurde ich gut unterhalten..
Spannender Thriller
Der Mädchenwald von Sam Lloyd
Mädchenwald ist der Debütroman des Schriftstellers Sam Lloyd.
Die 13jährige Elissa ist eine talentierte Schachspielerin.
Sie wird entführt und findet sich angekettet in einem Keller wieder. Sie erzählt ihre Gedanken und Ängste.
Dann ist plötzlich der 12jährige Elijah da, der will, das sie als macht, was der Entführer von ihr will.
Auch er ist ein Icherzähler, der zwar etwas einfältig wirkt, aber bemerkt doch, das Elissa ihn austricksen will.
Die beiden Kinder sind eindrucksvoll gezeichnet.
Die Polizistin Mairead ist die dritte Erzählerin, die persönliche Probleme hat. Trotzdem versucht sie ihr möglichstes.
Der Autor lässt diesen Thriller etwas morbide werden.
Er lässt den Leser nicht so leicht erkennen, wer der Entführer ist und um was es geht.Es gibt einige Wendungen, die das ganze spannend werden lassen.
Das Buch ist empfehlenswert.
Hol dir dein Leben zurück
Wenn der Sommer kommt, tanzen die Träume von Felix Leibrock
Der Theologe und Schriftsteller Felix Leibrock hat mit dem Roman „Wenn der Sommer kommt, tanzen die Träume“ eine wunderbare Geschichte geschaffen.
Der Roman ist in Ichform geschrieben, die Emotionen der Protagonistin werden gut eingebracht und man kann sie gut nach vollziehen.
Die 18jährige Selma wird nach einem Unfall blind.
Ihr Kampf gegen die schwarze Wand um damit fertig zu werden ist interessant.
Aus den Lebenserfahrungen von fünf Personen aus dem Altersheim, zieht sie neuen Mut.
Der Autor konnte mich mit seinem einfühlsamen Stil überzeugen.
Aus diesem Roman können Leser selber Mut ziehen.
Empfehlenswert.
Schicksalhafte historische Geschichte
Die Kannenbäckerin von Annette Spratte
Die Schriftstellerin Annette Spratte führt uns in ihrem historischen Roman „Die Kannenbäckerin“ in die letzten Jahre des Dreißigjährigen Krieg im Westerwald.
Die 13jährige Johanna verliert ihre Familie an die Pest. Plötzlich ist sie allein und auf sich gestellt. Als Junge verkleidet macht sie sich auf den Weg zu ihrem Onkel.
Ein tagelanger Marsch, in Angst vor Soldaten, bringt sie an Ziel.
Ihr Onkel ist Kannenbäcker. Diesen Begriff kannte ich bis jetzt noch nicht.
Die Autorin erzählt genau und detailliert, wie Johanni sich für den Beruf interessiert.
Ihre Werke werden so toll beschrieben, das ich sie vor Augen sehe.
Es ist eine tolle Zeitreise, in der man sich ein Bild der Frauen in der Zeit gezeichnet wird.
Die verschiedenen Schicksale der Personen sind alle interessant.
Der Roman ist fesselnd und spannend.
Annette Spratte hat mir ein gutes Leseerlebnis beschert und das ich unbedingt empfehlen möchte.
Mütter und Töchter
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Schröder Alena
Die Autorin Alena Schröder hat in ihrem Roman „Junge Frau am Fenster, stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ schwierige Mutter Tochter Beziehungen beschrieben.
Hannah schreibt an ihrer Doktorarbeit. Ihre Beziehung zu ihrem Doktorvater ist mit ziemlich suspekt.
Ihre 95jaährige Großmutter Evelyn lebt in einem Heim.
Bei ihr findet Hannah einen Brief, in dem es um verlorene Kunst geht. Sie hat noch nichts davon gehört, das sie jüdische Vorfahren hatte.
Evelyn ist 1920 geboren. Ihre Mutter Senta ist nicht verheiratet und lässt die Tochter bei ihrer Schwägerin.
Die Autorin versteht es sehr gut die einzelnen Personen mit ihren Emotionen darzustellen.
Sie lässt alle vier Frauen Senta, Evelyn, Silvia und Hannah zu Wort kommen.
Die politischen und familiären Katastrophen werden vielschichtig und mit hervorragende Erzählperspektive versehen.
Dieser Debütroman von Alena Schröder ist einer außergewöhnlich gutes Leseerlebnis.
Eine interessante Fortsetzung
Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne von Thannbach Lea
Die Schriftstellerin lässt uns Leser in dem Roman Lea Thannbach“Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne“ weiter an der Geschichte teilnehmen.
Es geht weiter in Episoden zwischen 1940 und 2006 hin und her.
Die Geheimnisse vom der Familie aus dem ersten Buch werden langsam aufgelöst.
Die Geschwister Lizzy, David und Max hatten sich auch noch zerstritten.
Die Autorin schreibt mit angenehmen Stil, das man sich gut in die Geschichte einlesen kann.
Es ist locker und leicht, aber nie langweilig.
Der Roman ist ein schöner Wohlfühlroman, der gut unterhält.










