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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Psycho

Wenn ich dich hole von Anja Goerz



„Wenn ich dich hole“ ist der Krimidbüt der Schriftstellerin Anja Goerz.
Der ist ihr echt spannend gelungen.

Der neunjährige Lewe ist in dem Haus seiner Großmutter allein, nur sein Hund ist bei ihm.
Seine Mutter und die Großmutter wollten nur einkaufen fahren. Sie sind schon lange weg und er kann die Mutter am Handy nicht erreichen.

Da ruft er seinen Vater an, der sitzt auf dem Flughafen Heathrow fest. Wegen schlechtem Wetter fliegt nichts mehr.

Die Autorin hat seine Empfindungen und Ängste gut eingefangen.

Auch bei Lewe in der Nähe von Niebüll schneit und stürmt es stark, es ist eisig kalt, wie lange nicht.
Dann hört Lewe Geräusche, er glaubt das jemand im Haus ist.

Der Roman hat mich ungemein gefesselt. Die Gefahr in der alle stecken waren emotionsvoll. Die Angst um Lewe war groß.

Der Thriller ist gut geschrieben und ist sehr zu empfehlen.

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Musikwelt

One Last Song von Nicole Böhm


Die Schriftstellerin Nicole Böhm hat in New York die American Musical and Dramatic Akademie besucht.

Ihr Roman One Last Song spielt dort.
Rileys Wunsch ist es schon langer Musikals zu singen. Als sie dann noch als Kellnerin des Bistros der Schule bekommt, ist sie ihrem Traum schon etwas weiter.

Dort lernt sie Julian, der mit seiner Band schon Karriere macht, kennen.

Man lernt die Musikkommunity kennen.
Da wird viel gemauschelt, wenn man einen Freund hat, der schon berühmt ist, bekommt man eher einen Auftrag.
Dann sind da noch die Fans, die alles ins Internet stellen, was sie zufällig mitbekommen.

Riley ist eine sympathische Figur, die sich durchsetzen wollen.
Julian hat schon ungute Liebeserfahrungen gemacht.

Die Autorin schreibt das Leben der Beiden realistisch und fesselnd. Auch die Nebenfiguren sind gut eingepasst.
Es macht Spaß, diesen Roman zu lesen.

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Alice bekommt graue Haare

Marilyn und ich von Ji-min Lee


Die koreanische Schriftstellerin Ji-min Lee schreibt in ihrem Roman „Marilyn und ich“ über die Zeit mitte der 1950er Jahre in Korea. Das Buch wurde von Ki Hyang Lee übersetzt.
Die Autorin hat ein Foto von Marilyn und eines von einer Dolmetscherin gesehen. Sie fing an zu recherchieren und spann diese gute Geschichte.

1954 ist bereits seit einem Jahr Waffenruhe, aber die Amerikaner sind noch da. Für die Soldaten ist Marilyn Monroe eine Ikone. Deshalb soll sie für 4 Tage die Soldaten besuchen.

Alice arbeitet als Übersetzerin und Dolmetscherin für die Amerikaner und soll Marilyn begleiten.

Am meisten wird über Alices Probleme und Ängste geschrieben.
Denn deren Erlebnisse im Koreakrieg sind erschreckend. Die Geschichte warum sie jung graue Haare bekam ist hart.
Der Roman liest sich fesselnd und ist empfehlenswert.

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Skurril

Super reich von Polly Horvath


Die US-amerikanische Kinderbuchautorin Polly Horvath schreibt mit Fantasie und Kindgerecht.

Das Buch Super Reich ist für Kinder ab 10 Jahre. Es geht um sehr Reiche und sehr arme Familien.
Das Cover ist stimmungsvoll im Schnee gezeichnet.
Rupert Brown ist 10 Jahre alt, seine Mutter geht putzen, der Vater hat keine Arbeit.

Da gibt es nicht so viel, für Rupert und seine Geschwister, von denen gibt es eine Menge.
Er freundet sich mit dem reichen Turgid Rivers an. Von dem er zu Weihnachten eingeladen wird. Da beginnt für Ruppert ein ganz anderes Empfinden.
Allerdings ist die Familie ziemlich skurril.
Was er da so erlebt ist nicht normal, aber dadurch wird der Roman märchenhaft.
Und wie in jedem Märchen gibt es auch einen Haken, der die Geschichte ändert.

Das Buch endet für Erwachsene zu lieblich, für ein Kinderbuch aber richtig.

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Die Vergangenheit ist aufregend.

Das letzte Licht des Tages von Kristin Harmel


Die Schriftstellerin Kristin Harmel schreibt mit „Das letzte Licht des Tages“ einen tragischen und berührenden Roman.

Es beginnt 1940 auf einem Weingut in Frankreich, mit tragischen Verwicklungen.
Da ist die Geschichte, wie immer, wenn es um die Zeit geht, grausam und macht Angst.
Es geht um Judenverfolgung und die Résistance.

Es geht um Liebe, Eifersucht und Verrat.

Die zweite Episoden spielt 2019. Die Amerikanerin Liv hat gerade eine gescheiterte Ehe hinter sich. Da kommt ihre 99jährige Großmutter Edith und fährt mit ihr nach Frankreich. Liv möchte jetzt endlich die Familiengeschichte erfahren. Langsam gibt es Hinweise. Aber Edith fällt es schwer, alles zu erzählen.
Die beiden Teile werden abwechselnd erzählt.
Die Autorin versteht es gut, die Teile zu verweben. Ihre Schreibweise ist gut und sie bringt Spannung in die Geschichte.
Das Buch ist gut unterhaltend.

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Außerordentlich

Spiegel unseres Schmerzes von Pierre Lemaitre


Seit ich vor 3 Jahren den ersten Roman von dem französischen Autor Pierre Lemaitre kenne, lese ich ihn gerne.
Sein neuer Roman „Spiegel unseres Schmerzes“ verwebt menschliche und politische Katastrophen.
Es beginnt 1940, als in Frankreich noch keiner an den Krieg glaubte. In Paris lernen wir in einem Café die Lehrerin Louise Belmont kennen.

Ihre Erlebnisse sind krass.

Der junge Soldat Gabriel erlebt die abstoßenden Personen kennen, von denen er erpresst und gestresst wird.
Die Charakter der Personen sind außerordentlich detailliert und erschreckend dargestellt.

Pierre Lemaitre schreibt mit gutem Fluss, mit satirischem Einschlag .
Er brilliert mit seiner guten Erzählkunst.

Der Roman ist spannend.
Es ist ein empfehlenswertes Buch.

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Einfühlsam

Ein Winter im Alten Land von Julie Peters


Von der Schriftstellerin Julie Peters habe ich schon die Vorgänger von „Ein Winter im alten Land“ gelesen. Von Bea und ihren Schwestern ist da oft die Rede.
Man kann aber jedes Buch auch für sich lesen, denn es ist immer eine neue Geschichte.

Die Ärztin Bea lebt von ihrem Mann getrennt.

Einmal in der Woche, darf sie sich den gemeinsamen Hund holen.
Von ihren Eltern wird sie dazu verdonnert, ihrer Schwester Alice auf ihrem Apfelhof zu helfen, da die schwanger ist.

Der Neffe einer Patientin macht auf sie -erstmal keinen guten Eindruck. Dann trifft sie ihn auf dem Hof wieder, er liefert Honig.
Da geht die Geschichte viel um die Bienenvölker und ihr Bestehen.

Gut man kann sich ja vorstellen, was sich da entwickelt.

Es ist so richtig ein Roman zum Entspannen.

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Zeitlose Lektüre

Briefe von Klara von Tove Jansson


Die finnische Schriftstellerin Tove Jansson lebte von 1914 bis 2001. Sie war eine vielseitige Künstlerin.

„Briefe von Klara“ schrieb sie 1991, sie sind aber Zeitlos.
Erst gibt es Briefe und dann mehrere Kurzgeschichten, sie sind voller Poesie und Lebensweisheit.

Klaras Briefe sind ehrlich, direkt, aber nicht beleidigend, eher belehrend.

Die Personen haben eine gute Charakterzeichnung.
Ich war von der Lektüre begeistert.

Das Buch ist gute Erzählkunst

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Aufregende Adventszeit

O du fröhliche, o du grausige von Friederike Schmöe


O du fröhliche, o du grausige, ist ein Roman von der Schriftstellerin Friederike Schmöe.

Bella ist freiberuflich Journalistin bei einer Zeitung. Sie findet eine verunglückte Frau, die aber gleich stirbt.
Die Zustände lassen eine Fahrerflucht vermuten. Bella schreibt einen Bericht.

In ihrer Familie hat sie es auch nicht leicht.

Seit einem Armbruch lebt ihr Vater bei ihnen, dessen Demenz immer schlimmer wird. Da konnte ich mich gut einfühlen, ich bin in ähnlicher Lage. Dann zieht noch der Bruder ein, dessen Ehe in die Brüche ging. Von ihrem Mann hat sie wenig Hilfe.
Die Dorfgemeinschaft ist ja vielleicht hilfreich, aber auch nervig. Bella kann sich nicht lange durchsetzen.

Der Roman liest sich gut, er ist leichte Unterhaltung.

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Lesenswert

60 Kilo Sonnenschein von Hallgrímur Helgason


Der isländische Schriftsteller Hallgrimur Helgason schreibt über die isländische Mentalität und die Wetterbedingungen. Seine Figuren sind immer etwas bizzar.

60 Kilo Sonnenschein führt uns in die Armut Islands. Es ist die Geschichte Gesturs, der als Kleinkind seine Eltern verlor, das ist ergreifend.

Aber der Autor zeigt auch andere Figuren, deren Leben er mit besonderer Sprache erklärt. Da wird es auch manchmal etwas witzig.
Nebenbei bekommt man Einblick in den Haifang und was man von ihnen braucht. Der arme Fischerort entwickelt sich .

Der Autor schreibt sehr literarisch, der Roman liest sich darum nicht ganz so leicht. Man muss dran bleiben. Aber es lohnt sich.
Unbedingt lesenswert.

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