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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Anne Beaumanoir

Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber


Die Schriftstellerin Anne Weber schreibt den Roman „Annette, ein Heldenepos“ .
Das Leben der Anne Beaumanoir wird als Annette erzählt.
Sie wird 1923 geboren und kommt schon früh in die Résistance. Sie sieht so jung aus, das sie nicht so leicht auffällt.
Annette ist schon jung in die kommunistische Partei eingetreten.

Nach dem Krieg kümmert sie sich um die Politik in Algerien. Da wird sie sogar zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt.

So richtig warm konnte ich mit der Person Annette nicht werden.

Aber der Schreibstil Anne Webers ist brillant.
Dadurch blieb ich an der Geschichte dran.
Für Interessierte zu empfehlen.

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Aktuelles Thema

Die verschwindende Hälfte von Brit Bennett


Dieser Roman „Die verschwindende Hälfte“
von der Schriftstellerin Brit Bennett hat mir besonders gut gefallen.
Sie schreibt mit besonderer Sprachkunst.
Der Roman spielt etwa von 1966 bis 1986 in dem fiktiven Ort Mallard im ländlichen Louisiana und zeigt den Rassismus Amerikas.

So entsteht ein Dreigenetationenroman
In dem Ort sind die Bewohner fast weiß, aber nur fast.

Die Zwillinge Desiree und Stella müssen schon jung miterleben, wie ihr Vater ermordet wurde, einfach so, ohne Grund.

Als die Mädchen 16 Jahre alt sind, laufen sie von zu Hause weg, sie wollen nicht so beobachtet werden.

Man erfährt, das Stella sich absetzt und als Weiße lebt. Desiree heiratet einen sehr dunklen Mann, ihre Tochter wird auch schwarz.

Die Geschichte wechselt ziemlich viel zwischen den Generationen, das ist manchmal etwas verwirrend.
Trotzdem ist der Roman mit großer Sprachkunst versehen und sehr spannend.
Das Thema ist aktuell, wie eh und je.
Die Autorin kann ich nur empfehlen.

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Mit Sprachwitz

Just Like You von Nick Hornby


Der britische Schriftsteller Nick Hornby
schreibt gute Romane mit aktuellen Themen.
Das Buch wurde von Stephan Kleiner übersetzt.

Ins dem Roman Just Like You geht es um die Liebe zwischen einer Frau und einem 20 Jahre jüngeren Mann.
Lucy ist 42 Jahre alt und Mutter von Zwillingen. Joseph ist 22 Jahre alt, er arbeitet als Aushilfsmetzger und als Babysitter und er ist auch noch dunkelhäutig.

Die beiden sind eigentlich sehr verschieden.
Es ist 2016 und die Brexitwahl steht an.
Die Dialoge zwischen den einzelnen Personen machen Spaß.

Nick Hornby zeichnet mit Sprachwitz die verschiedenen Ansichten der Beiden.
Er schreibt ungeheuer unterhaltsam.
Es ist ein empfehlenswerter Roman.

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Österreichisch

Die Forelle von Leander Fischer


Die Forelle, ist das Debüt des jungen österreichischen Schriftsteller Leander Fischer. Sein Werk ist für den österreichischen Buchpreis nominiert.
Der Roman ist echt mit österreichischem Flair.
Der Schauplatz ist ein oberösterreichisches Provinzkaff, wie der Autor es nennt.

Den Protagonisten Siegi Heehrmann hat es als Musiklehrer in den Ort versetzt.

Er scheint manchmal mit seinen Schülern etwas brüsk zu zugehen lassen.

Er freundet sich mit Ernstl Thalinger an, der ihm das Fliegenfangen beibringt. Lange geht es um die Kunst die richtigen Köder zum Forellen fangen zu arbeiten.
Die Typen werden von dem Autor ziemlich verschroben dargestellt.
Dann gibt es noch seine Frau Nina und seine Kinder. Über Nina schreibt er locker.

Der Autor beschreibt alles mit angenehmer Sprache. Allerdings war es mir etliche Seiten zu lang.
Der Roman ist besonders.
Ich gebe 3,5 Sterne

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Expedition

Die Dame mit der bemalten Hand von Christine Wunnicke


Die Schriftstellerin Christine Wunnicke schreibt etwas abgedrehte Romane mit exzentrische Figuren.

Die Dame mit der bemalten Hand spielt um 1794. Es beginnt in Göttingen. Da lernen wir Carsten Niebuhr aus dem Bremischen kennen.
Er macht sich mit einigen Gleichgesinnten auf eine Expedition nach Arabien.

Dort trifft er auf einen Astronom Haschid Musa. Dessen wissbegierige Tochter ist mir sympathisch.


Christine Wunnicke schreibt mit trockenem Humor. Sie verwebt die Geschichte von historischen Personen mit einem Eigenleben.

Es ist eine interessante Geschichte.

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Graubündner Geschichte

Goldene Jahre von Arno Camenisch


Der Schriftsteller Arno Camenisch ist ein Graubündner und dort spielen auch seine Romane.
Sein Roman „Goldene Jahre“ fängt 1969 an.
Es ist die erste Mondlandung und gleichzeitig eröffnen Margrit und Rose-Marie ihren Kiosk.
Er ist ein wichtiger Ort für die Bevölkerung. Die beiden Frauen kennen jeden ihrer Kunden.

Sie schreiben alles wichtige auf, so das es eine Graubündner Chronik wird. Die Dialoge und Erinnerungen geben dem Roman den Esprit.
Der Autor ist jeden Tag auf dem Schulweg an ihm vorbei gekommen.
Aber im Laufe der Zeit geht es wie überall. Es gibt die großen Läden, die Kioske werden leider nicht mehr so gebraucht.
Arno Camenisch hat die Stimmung der 50 Jahre besonders gut einfließen lassen.
Der Roman besticht mit seinem Sprachwitz.
Er ist zu empfehlen.

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Schwester Maureen ermittelt

Die Schrecken des Pan von Ursula Neeb


Von der Schriftstellerin Ursula Neeb habe ich schon einige historische Romane gelesen.

Die Schrecken des Pan ist ein britischer Krimi aus den 20er Jahren. In der Nähe London ist das luxuriöse Nervensanatorium.
Im Anfang musste ich mich an die Dialoge zwischen den Menschen gewöhnen.
Es gibt richtig Kranke und, da zu der Zeit Homosexualität strafbar ist, sind auch solche Männer dort.

Maureen ist Krankenschwester und Hobbydetektivin.
Eine Leiche wird gefunden und ein Insasse wird verdächtigt. Es gibt noch mehr Tote und Verdächtige.
Schwester Maureen gibt sich in große Gefahr.

Ursula Neeb versteht es gut, die Spannung zu halten.
Ich war wieder sehr zufrieden mit diesem Krimi.

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Spannend

Helle und der falsche Prophet von Arendt Judith



Die Schriftstellerin Judith Arendt hat die sympathische dänischen Kommissarin Helle Jespers geschaffen.
In dem Roman „Helle und der falsche Prophet“ wird eine Freundin ihres Sohnes tot aufgefunden.
Dabei kommt ein Pärchen in verdacht, das aus einer Sekte entlaufen ist. Helle verbeißt sich in den Fall.

Sie ist eine engagierte Kommissarin, die auch mal unkonventionell vorgeht. Die Autorin lässt uns auch noch in das Sektenleben, mit den Abgründen, teilnehmen.
Das Familienleben Helles ist gut durchdacht und so normal. Das konnte ich gut mitempfinden.
Dann verschwindet ihr 19jähriger Sohn, da konnte ich ihre Angst mitfühlen.

Die Autorin versteht es gut die Empfindungen und Ängste aller Personen, so zu erzählen, das alles stimmt.

Dieser Krimi war so aufregend und spannend, das ich ihn schnell durchlesen musste. Ich wollte unbedingt wissen, wie es aus geht.

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Fanni bricht aus

Putzt euch, tanzt, lacht von Karin Peschka


Putzt euch, tanzt, lacht ist ein persönliches Buch der österreichischen Schriftstellerin Karin Peschka. In diesem Roman begleiten wir die Protagonistin Fanni auf ihrem Lebensweg.
Fanni ist 57 Jahre alt, als sie sich in ihr altes Auto setzt und einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden.
Sie bricht aus ihrem eingefahrenen Weg aus.

Fanni ist eine eigenwillige Frau, die mir gefällt.
Ihr Leben war so eingefahren, das sie nur funktionierte.
Fanni trifft auf ihrer Reise einige Personen, die ihr gut tun.

Die Autorin erzählt humorvoll mit gutem Stil und konnte mich mit dieser Geschichte fesseln.

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Tragische Kindheit

Das Haus in der Claremont Street von Wiebke von Carolsfeld


Die deutsche Schriftstellerin Wiebke von Carolsfeld lebt in Montreal.
Ihren Roman Das Haus in der Claremont Street hat sie in Toronto spielen lassen.

Es fängt gleich traurig an. Toms Eltern streiten sich immer wieder. Dann findet er seine tote Mutter und sein Vater bringt sich auch noch um. Das ist zu viel für den Jungen, er gibt sich auch noch die Schuld daran.

Er hat nicht aufgepasst. Ihm bleibt buchstäblich das Wort im Hals stecken.
Das Trauma Toms hat die Autorin mit Gefühl beschrieben.
Sie lässt auch die beiden Tanten und den Onkel zu Wort kommen, da gibt es auch viel zu verbessern. Auch Tanten fühlen sich schuldbewusst, warum haben sie ihrer Schwester nicht mehr bei gestanden.
Der Umgang mit dem 9jährigen Tom führt sie auch an ihre Grenzen.

Das Buch ist einfühlsam gemacht, berührt eine Tragödie, lässt sich aber gut lesen.

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