Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Kurdische Jesiden

Die Sommer von Ronya Othmann


Die Autorin Ronya Othmann beschreibt einfühlsam und nach vollziehbar in ihrem Debütroman „Die Sommer“ über das Leben zwischen den Welten.
Die Protagonistin Leyla hat einen jesidischen kurdischen Vater und eine deutsche Mutter. Sie leben in Deutschland.
Jedes Jahr fahren die Drei zu den Großeltern nach Kurdistan.

Sensibel erzählt die Autorin wie Leyla als kleines Mädchen den Abstand zu ihrer Cousine hält. Als Erwachsene erkennt sie, das es auch an ihr lag. Sie ist ein Kind zwischen den Ländern.

Ihr Vater erzählt ihr viel von der Geschichte seines Landes. Die Jesiden wurden immer wieder verfolgt und tyrannisiert,
Das Massaker an den Jesiden ist noch nicht lange her. Wenn man sich vorstellt, was für Angst es da für die Familie gibt. Das ist schlimm.
Die Autirun hat selber einen jesidischen Vater und hat bestimmt ähnliches wie ihre Protagonistin erlebt.
Der Roman ist aktuell. Ihr Schreibstil konnte mich mitreisen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Nicht so mein Stil

Omama von Lisa Eckhart


Omama heißt der erste Roman der Kabarettistin Lisa Eckhart.
Die Leseprobe war schon etwas anders. Da ich eigentlich aufgeschlossen für neues bin, wollt ich das Buch lesen. Ich dachte ja nicht, das der Schreibstil immer so gleich bleibt.

Der Wettbewerb der beiden Omamas ist real und kann ich mir gut vorstellen.

Die Lebenserinnerungen von Helga und Inge sind ganz interessant. Der Satz“Die Russen kommen“ hören hier etwas witzig an, das ist aber in Wahrheit zu schlimm gewesen.

Aber 384 Seiten in dieser satirischem Sprache war mir einfach zu viel. Für einige Themen passt das einfach nicht. Mich konnte der Roman nicht erreichen. Warum Oma und Enkelin sich so bekappen, konnte ich nicht so verstehen. Gut gefiel mir das Rezept, das Oma ihr hinterlassen hat.
Vielleicht bin ich für dieses Art Buch zu alt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Ein Abschied

Das Leben ist ein wilder Garten von Roland Buti


Der Schweizer Schriftsteller Roland Buti schreibt mit Poesie und Einfühlungsgabe den Roman „Das Leben ist ein wilder Garten“.

Carlo hat einen Landschaftsgärtner Betrieb, mit seinen Angestellten pflegt er Gartenanlagen. Es gibt einige humoristischen Einlagen.
Seine demente Mutter lebt im Heim, plötzlich ist sie verschwunden.

Der Hilfsgärtner Agon hilft ihm sie zu finden und er hat auch die richtige Idee.

Der Autor zeigt das langsame Verschwinden einer Mutter. Manchmal hat sie klare Momente, dann erzählt sie verwirrende Geschichten. Aber er erfährt auch etwas für ihn wichtiges.

Roland Buti hat seine Figuren sehr gut und lebensnah getroffen. Er lässt ihre Emotionen lebendig werden. Seine Sprache ist fesselnd und sensibel.
Der Roman ist unterhaltend und lesenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Interessant

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda


Der italienische Schriftsteller Fabio Geda
hat mit dem Roman „Ein Sonntag mit Elena“ ein Besonderes Werk geschaffen.
Er lässt Guilia, die jüngste Tochter über ihren Vater und die Familie erzählen.
Die Empfindungen des Vaters, als seine Frau tot war, und er jetzt wenig Kontakt mit seinen Kindern hat, sind einfühlsam geschildert.

Der Autor hat eine ruhige Sprache, mit der man die Familie gut kennen lernt.
Viel wird aus Sicht der Tochter erzählt, die sich als Kind von ihm nicht so akzeptiert fühlte.
Als er einen Sonntag für seine Tochter kocht und der Besuch nicht stattfinden kann, trifft er im Skaterpark Elena mit ihrem Sohn.
Die Dialoge der Beiden sind so, das man als Leser dabei sein kann.

Als Guilia, davon Jahre später erfährt, ist sie erstaunt. Sie hat sich inzwischen mehr mit ihm befasst und akzeptiert ihn mehr. Wenn man älter wird versteht man seine Eltern meist besser.
Der Roman ist voller Emotionen.
Es ist ein empfehlenswertes Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Frauenpower

Die Dirigentin von Maria Peters


Die Schriftstellerin Maria Peters zeigt in ihrem Roman „Die Dirigentin“
den Werdegang der Dirigentin Antonia Brico.
Die lebte von 1902 bis 1989. Sie wurde in den Niederlanden geboren und kam als Kleinkind nach New York.
Schon als fünfjährige, als sie in einer Kirche die Orgel hört, schleicht sie sich hoch.

Sie1902 entwickelt sich zu einer Trocken Klavierspielerin, denn die Nachbarn wollen nicht gestört werden. Diese Kindheitserinnerungen sind interessant und gut eingebracht.

Als Erwachsene lässt sie sich einiges einfallen um ihren Traum zu leben.
Ab 1926 kämpft sie, aber die wollen keine Frauen. Sie schafft es dann auch, mir gefiel wie sie dann ein reines Frauenorchester dirigierte.
Maria Peters ist auch Filmemacherin und hat das Leben der Dirigentin auch verfilmt.

Die Geschichte gefiel mir gut

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Gartenkunst

Die englische Gärtnerin - Weißer Jasmin von Martina Sahler


„Die englische Gärtnerin – weißer Jasmin“ ist das Ende der Trilogie von Martina Sahler.

Die Gärtnerin Charlotte lebt für ihren Garten, aber irgendwie sind sie und ihr Mann Vektor nicht vom Glück verfolgt. Viktor hat sich verspekuliert. Die Weltwirtschaftskrise schlägt zu.

Die Autorin zeichnet den Garten so, das ich ihn vor mir sehe.

Die Emotionen des Ehepaares kann ich nachvollziehen.
Sie lässt Charlotte immer wieder auf die Füße fallen, langsam werden Frauen doch mehr akzeptiert.

Martina Sahler hat mit dieser Trilogie ein Frauenschicksal mit Höhen und Tiefen geschaffen.

Der Roman ist interessant und unterhält.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Vertriebene aus Ostpreußen

So weit die Störche ziehen von Theresia Graw



„So weit die Störche ziehen“ geschrieben von Theresia Graw und zeigt uns die Zeit von 1939 bis 1945 in Ostpreußen. Ihre Familie stammt da her, deshalb verwebt sie Erinnerungen mit fiktiven Personen.

Dora Twardy ist die älteste Tochter eines Gestütsbesitzers. Sie wächst behütet mit ihren Geschwistern auf.

Dann kommt der Krieg, ihr Bruder meldet sich freiwillig und der Vater wird auch eingezogen. Da muss sie sich um die Pferde kümmern und sich gegen den Verwalter behaupten.
Bis zur Hälfte fand ich sie ziemlich flatterhaft. Bei den Männern auch berechnend.

Gestört hat mich, das sie von der politischen Lage nichts mit bekommt und auf Warnungen zu spät reagiert. Aber am Schluss wird sie tapfer.

Die Autorin beschreibt die Lage ganz gut. Da ich ähnliche Familienschicksale hab, kann ich das glaube ich beurteilen.

Der Roman ist lesenswert und unterhält gut.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Faszinierend

Zeiten des Sturms von Nele Neuhaus


Von der Schriftstellerin Nele Neuhaus gab e es unter dem Namen Nele Löwenberg die ersten zwei Romane der Trilogie. Nach 5 langen Jahren gibt es jetzt endlich den 3. Teil „Zeiten des Sturms“ .

Die Protagonistin ist wieder Sheridan Grant. Sie wird immer wieder von ihrem früheren Leben, aus den vorherigen Romanen, eingeholt.

Deshalb ist es gut, wenn man sie schon gelesen hat.
Sheridan ist eine junge Frau mit Wünschen und Ängsten. Sie hat es wirklich nicht leicht.

Als sie in der Musikbranche Karriere mit ihren eigenen Songs macht, denkt man sie hat es geschafft. Aber so einfach geht das nicht.
Die Autorin hat versteht es gut, den Leser in Spannung zu halten.
Zeiten des Sturms ist ein guter Abschluss dieser Geschichte. Für mich ist die Trilogie das Beste von Nele Neuhaus.
Ich war total fasziniert. Der Roman ist unterhaltend. Empfehlenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Interessant

Menschliche Dinge von Tuil Karine


Die Französische Schriftstellerin Karine Tuil besticht mit ihrem guten Stil.
In dem Roman „Menschliche Dinge“ geht es um eine prominente einflussreiche Familie.

Jean Farel ist ein Fernsehjournalist. Seine Frau Claire ist bekannt für ihr feministisches Engagement . Ihr Sohn Alexandre, kommt vor Gericht.

Die Autorin beschreibt die Stimmung vor Gericht. Sie brilliert mit den Emotionen Claires und Jeans.

Ich konnte mit den Protagonisten nicht richtig warm werden.
Sonnst las es sich ganz interessant.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Poetisch

Die letzte Sau von Patrick Hofmann


Der österreichische Schriftsteller Robert Seethaler schreibt mit sprachlicher Lebendigkeit.

In seinem Roman „Der letzte Satz“ geht es um die letzte Zeit im Leben des Komponisten Gustav Mahler. Er war besessen von seiner Arbeit. Auf einer Schiffsfahrt geht es ihm schon schlecht. Er wird von einem Jungen betreut, der immer da ist, wenn er ihn braucht.

Der Autor lässt den Leser im Geist des Meisters teilnehmen.
Allerdings könnte es auch auf jeden Mann gehen. Wenn die Kraft nachlässt und er Angst hat seine Arbeit nicht fertig zu bekommen, macht ihnen Angst. Gustav Mahler war kein einfacher Mensch, es musste alles so sein, wie er es will.

Robert Seethaler hat das enorm gut gemacht.
Der Roman ist ruhig und doch interessant.
Es ist ein lesenswertes Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine