Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Etwas mystisch
Das Gartenzimmer von Andreas Schäfer
Das Gartenzimmer ist ein interessanter Roman von Andreas Schäfer.
Der junge Architekt Max Taubert baut 1908 für das Ehepaar Rosen sein erstes Landhaus in Berlin.
Die Villa Rosen wurde später zu einem Vorzeigemodell.
Im Laufe der Jahre geschieht dann einiges. Die politischen Akzente werden gut eingearbeitet.
In den siebzigern bezieht die Familie Lenkebusch die Villa Rosen. Irgendwie steht auf dieser Villa ein Fluch. Die Bewohner werden nicht unbedingt glücklich.
Der Autor schreibt diesen Roman ziemlich ruhig. Ich fand die Geschichte nicht schlecht, allerdings konnte es mich nicht total erreichen.
Der Roman hat einen mystischen Einschlag.
Extrem spannend
Schatten der Welt Roman. Kartoniert. von Izquierdo Andreas
Der Schriftsteller Andreas Izquierdo hat einen spannenden neuen dynamischen historischen Roman geschaffen.
„Schatten der Welt“ führt uns in die Zeiten 1910 bis zum Ende des 1. Weltkrieg nach Thorn in Westpreussen.
Carl und Artur sind Schulfreunde und 14 Jahre alt. Dann lernen wie Isi kennen und das Dreigespann ist kämpferisch und will nicht arm bleiben.
Carls Vater ist ein jüdischer Schneider, Carl soll die Schneiderei weiterführen, aber dann will er Fotograf werden. Der Vater ist einverstanden. Er ist Alleinerziehender und die beiden sind rührend. Artur lässt sich immer wieder neue Geschäftsideen einfallen und Isi kämpft für das Frauenrecht.
Dann kommt der Krieg und die Jungen werden Soldaten.
Der Autor hat den Personen mit glaubhaften Charakteren versehen. Wie sie erwachsen werden, wie sie kämpfen, das ist besonders grandios. Er versteht es den Leser in die Erlebnisse einzusaugen.
Dieser Roman ist ihm besonders gut gelungen. Ich konnte ihn nicht aus der Hand legen, zu spannend war das Buch, es ist sehr empfehlenswert.
Historischer Norden
Die Nordseefalle von Tilman Spreckelsen
Der Schriftsteller Tilman Spreckelsen
schreibt Theodor Storm Krimis.
Die Nordseefalle ist der vierte Fall.
Er lässt sich aber auch gut einzeln lesen.
Theodor Storm arbeitet in Husum als Anwalt.
Diese Geschichte wird aus Sicht des Schreibers Peter Söt erzählt. Der Roman ist teilweise etwas düster.
In Husum wird ein Mann erstochen. Der angebliche Mörder liegt ohnmächtig auf der Leiche. Storm glaubt dem Mann, das er unschuldig ist. Dafür fährt er auf die Insel Föhr, da ist gerade der König.
In seinem Gefolge ist der Dichter Hans Christian Andersen, dem seltsame Unfälle geschehen.
Der Autor lässt viel Privates von Storm einfließen und immer mal wieder ein Zitat Storms. Das gefällt mir.
Was Liebe bewirkt
Alles, was ich dir wünsche von Vanessa Carnevale
Die australische Schriftstellerin Vanessa Carnevale hat mit „Alles was ich dir wünsche“ ihren zweiten Roman geschrieben. Es ist eine Geschichte mit viel Herz. Es gibt traurige schwere Momente, die die Protagonistin Mia erleben muss.
Mia Moretti ist Malerin. Nach einer schweren Krebserkrankung leidet sie unter Angst vor einem Rückfall.
Malen kann sie auch nicht mehr.
Da zeiht sie nach Florenz. Sie trifft Luca, der sich in sie verliebt. Nach einiger Zeit gibt sie ihren Gefühlen nach. Aber das Leben meint es nicht gut mit ihr.
Mit Hilfe guter Freunden gelingt ein Neuanfang.
Die Autorin hat viel Gefühl in ihren Roman gelegt.
Es ist kein einfach nur ein Liebesroman, sondern er hat Stil und man kann sich gut in die Personen einfinden.
Ein schweres Erbe
Willkommen im Flanagans von Åsa Hellberg
Die schwedische Schriftstellerin Åsa Hellberg schreibt romantische Romane. Ich mag ihren Stil
Der historische Roman „Willkommen im Flanagans“, Das Hotel unserer Träume 1, führt uns nach London.
1959 ist Lind Lensing die Chefin des Hotels. Die letzten 10 Jahre waren arbeitsreich.
Ihr Vater hat ihr das Flanagans vererbt, aber ihre beiden Cousins sind Teilhaber und wollen sie mit intriganten Mitteln ausbooten.
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Man ärgert sich immer wieder, wenn man erlebt, wie wenig Frauen zugemutet wurde.
Da gibt es einesteils die neidische Familie und dann noch den Ärger mit den Banken.
Lindas Fluchtpunkt ist Fjällbacka in Schweden, das ist ihr Geburtsort und das der Autorin.
Die Lebensgeschichten der Personen aus dem Hotel sind interessant.
Zu schön um wahr zu sein
Nur noch ein bisschen Glück von Ahrnstedt Simona
Die schwedische Schriftstellerin Simona Ahrnstedt ist bekannt für ihre Liebesromane.
„Nur noch ein bisschen Glück“ ist der erste Roman den ich von ihr gelesen habe.
Stella wohnte in Stockholm, plötzlich ist sie durch die Untreue ihres Freundin wohnungs- und arbeitslos.
In diesen Liebesromanen gibt es ja immer etwas in der Hinterhand.
Sie besitzt auf dem Land eine Kate, in der ihre Großeltern gelebt hat.
Sie möchte in New York an Mode studieren, dafür will sie das Haus verkaufen.
Um aufs Land zu fahren nimmt sie nur ihre teure Tasche mit und steht dann auf hohen Absätzen am Bahnhof. Ich kann mir in heutiger Zeit eigentlich nicht vorstellen, das man irgendwo hinfährt, ohne sich informiert zu haben, wie es in dem Ort aussieht.
Aber es gibt ja den Biobauer, der sehr sexy aussieht.
Ein paar niedliche Vorfälle mit einer Ziege und einem Hund beleben die Geschichte.
Allerdings gab es meiner Meinung nach einige Begebenheiten, die etwas plötzlich da sind.
Wer einen romantischen Liebesschmöker lesen möchte ist hier gut bedient.
Gute Literatur
Das Mädchen mit den meerblauen Augen von d'Oultremont Odile
Die belgische Schriftstellerin Odile d’Oultremont führt uns mit ihrem Roman
„Das Mädchen mit den meerblauen Augen“ an die Küste der Bretagne.
Marlene Frucht hat den Roman aus dem französischem übersetzt.
Dieser Roman ist poetisch und in getragenem Stil geschrieben.
Es beginnt damit, das der Küstenschiffer Wlademir bei einem plötzlichem unerwartetem Sturm über Bord geht und wir seinen Tod miterleben.
Seine Tochter Anka ist immer gerne mit ihm an Bord gewesen. Seine Frau hofft weiter das er wieder kommt.
Dann ist da der Kranführer , den Anka an seinem Kran hängen sieht.
Es ist ein berührender fesselnder Roman, der die Stimmung in dem Dorf und seine Bewohner besonders hervor hebt.
So ist gute Literatur. Ich nöchte gerne mehr von Odile d’Oultremont lesen.
Friedas Currywurst
Schmetterlinge im Bauch sind die gefährlichsten Tiere der Welt von Neumayer Silke
Silke Neumayer schreibt angenehme Liebesromane.
Ihr Roman „Schmetterlinge im Bauch sind die gefährlichsten Tiere der Welt“ hat meiner Meinung nach nur einen zu langen Titel.
Frieda ist Anfang 50, geschieden und Mutter eines Sohnes, der gerade auf Weltreise ist.
Sie betreibt in Berlin, gemeinsam mit ihrer Freundin, eine Currywurstkette.
Sie hat starke Schlafstörungen, das ihre Freundin Angie ihr zu einer Kur rät.
Also bucht Frieda eine Hütte in den Bergen. Natürlich ist die zweimal vermietet und der andere ist ein Schwarm aus der Schulzeit.
Die Autorin schildert uns eine witzige Geschichte aus den Bergen. Es passieren einige bemerkenswerte Sachen. Es ist ein schöner Roman zum Entspannen. Der Schreibstil ist flüssig und auch spannend.
Es ist eine richtig schöne Liebesgeschichte.
Inselleben
Sommerglück auf der Hallig von Lena Johannson
Die Schriftstellerin Lena Johannson begleitet mich schon ein paar Jahre mit ihren Romanen.
Sie führt uns oft auf die Inseln.
Mit dem Roman „Sommerglück auf der Hallig“ geht es weiter mit der Ärztin Wiebke und ihrer Tochter Maxi.
Den Schwimmmeister Tamme will sie in ein paar Monaten heiraten.
Sie sind schon in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Da meldet sich plötzlich Maxis Erzeuger.
Dann kommt ein schlimmer Frühjahressturm.
Die kleine Maxi kommt in dem Roman besonders gut weg.
Die Autoren schreibt idyllisch, die Inselleute sind angenehm. Die Personen hat sie alle gut getroffen.
Beim Lesen musste ich einige Mal lächeln. Also ist es eine angenehme Lektüre. Ein Wohlfühlroman.
Ein Neuanfang
Ein Cottage für deinen Sommer von Viola Shipman
Ein Cottage für deinen Sommer ist ein unterhaltsamer Roman von der Schriftstellerin
Viola Shipman.
Im Anfang empfand ich den Schreibstil etwas träge. Aber dann wurde es immer interessanter.
Adie Lou verbrachte ihre Sommerferien mit ihren Elten immer in ihrem Cottage am Michigansee. Als sie und ihr Mann sich scheiden lassen, will der das Cottage verkaufen, aber Adie Lou setzt sich durch.
Sie will ein Bett und Break-fest daraus errichten.
Sie geht zwar erst etwas blauäugig vor, aber sie lernt zu.
Die Autorin wurde von dem Blockhaus ihrer Großeltern und ihrem eigenen Cottage zu der Geschichte inspiriert.
Es wurde ein netter Sommerroman.











